Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die heutige Format-bedingte Freiheit (keine Filmrollen mehr, an deren Länge man sich halten muss) nicht immer ein Segen ist. Wenn man sich die Spielzeiten aktueller Kinofilme ansieht, fällt doch sehr auf, dass es wirklich kaum noch Filme gibt, für die man nicht den klassischen 'Überlängenzuschlag' an der Kasse zahlen muss. In manchen Kinos meint das ja schon Spielzeit > 120Minuten. Welcher (große) Film ist denn heute noch unter 2h? Selbst auf kurzweilig angelegte Popcorn Actioner wie FAST & FURIOS sind mittlerweile (im 6. Teil) 130 Minuten lang!
Und ich merke bei mir oft, dass diese 130-140 Minuten langen Filme mich irgendwann zwischendurch verlieren. Es gibt immer wieder Szenen, die etwas 'tighter' sein könnten. 'Längen' nennt man das ja gern.
Allerdings hat das überhaupt nichts mit Klassikern zu tun.
Die sind so wie sie sind und sollen auch so bleiben, der genannte A.N. Redux ist für mich vollständig in sich stimmig. Der Film lebt ja auch von Langsamkeit um den Zuschauer in eine bestimmte Stimmung zu versetzen. Und das geht nicht in 2h.
Da oft nach Screenings Filme völlig umgeschnitten werden mussten, dienen Versionen wie A.N. Redux oder BLADE RUNNER Final Cut wohl auch eher der Wiederherstellung einer ursprünglichen Version (okay, bei BR wurden auch noch Effekte getunet).
Ein gängiges Problem bei der Filmproduktion ist glaube ich auch das 'Loslassen' des Regisseurs. Weiter unten hat jp@movies da schon viel drüber geschrieben. Manche Szene braucht es nciht und das fällt nem Regisseur wahrscheinlich oft schwer einzusehen. Da kann ein Cutter, Produzent, etc. dann für notwendige Kürzungen einspringen. Beispiel: GLADIATOR im Director's Cut. Der Cut hat NICHTS, was den Film intensiviert oder aufwertet.
GLADIATOR ist ein super Beispiel, vor allem deshalb, weil dieser "extended cut" mitnichten einen "director's cut" darstellt: "However, those scenes were already on the original DVD as deleted scenes. Furthermore, Ridley Scott does not seem to be very happy with this new Cut. In a short intro, he emphasizes that the Extended Cut is not the Director`s Cut. Scott personally prefers the Theatrical Cut because he thinks that although the new scenes are somewhat interesting they are definitely not necessary."
http://www.movie-censorship.com/report.php?ID=2462
Übrigens gibt es eine wunderbare Anekdote vom Cutter Pietro Scalia (dessen Idee es übrigens war mit welchem Bild der Film beginnt) über einen Tag, als Steven Spielberg sie im Schnitt besucht hat, und ihnen dazu riet die Szene vom Einzug ins Kolosseum mit einer anderen Musik zu unterlegen. Also haben Scott und Scalia getan was er wollte, und Spielberg meinte "ist doch besser so" und ging zufrieden. Kaum war er weg, bat Ridley Pietro doch die alte Musik wieder unter die Szene zu packen, weil er seiner Meinung und dem Gefühl seines Cutters mehr Vertrauen schenkte, als dem "gut gemeinten" Rat eines Kollegen - so diplomatisch geht es leider nicht immer zu, und es gehört schon was dazu, bei so einem Ratschlag nicht mehr ins Grübeln zu kommen :)
Ich verstehe was du meinst und stimme dem zu.
Aber AN hat auch ohne die neu hinzugefügten Szenen funktioniert.
Ist wohl einfach Geschmackssache, welche Szenen man interessant findet und welche nicht.
Das Dinner auf der französischen Plantage finde ich eher uninteressant.
@ Jo: ich habe eh schon mal aufgeschnappt,.dass Scott immer sehr von guten Cuttern profitiert hat?!
@ morlock: tut er bestimmt! Ich habe ihn das erste mal direkt in der redux Fassung gesehen und glaube wenn ich jetzt mal die Kinonversion sehen würde, wäre das etwas unvollständig. Da ist es sicher Geschmackssache, der film ist im Kinocut ja auch schon über 2,5h lang :O
Nearly zumindest ;)
Bei deiner 'hoffnungslos underrated'-Liste stimme ich dir beispielsweise wirklich vollständig zu.. Und hier? Dürfte mein Wertungschnitt wohl etwa bei 8 liegen!
BÄM www.pen-paper.at/community/Smileys/classic/headbanger.gif
POSSESSION magst du glaub' ich nicht - ist mir heute aufgefallen, als ich vorhin die Bewertungen meiner Freunde zu dem Film durchgegangen bin.. auf meinem Dashboard hatte heute Morgen jemand 'nen Kommentar verfasst und das ist eh ein Film, über den ich immer wieder stolpere. :-D
Und CITW fandest du auch nicht so toll?
Gutes Gedächtnis !
Bei POSSESSION fallen Wertungen unter 8 ja schon ins auge :D
Und CITW, ich glaube da weiß ich ausnahmsweise mal wie es dir ständig gehen muss: ich kann absolut und überhaupt nicht nachvollziehen was man daran abfeiern kann :/
Die Tarkovski-Filme (ausser OPFER) (alle 8P, Tendenz aufwärts, aber die Filme kann man nicht mit einem Durchgang voll erfassen), DAS WEISSE BAND (8P), DIE STUNDE DES WOLFES, DAS FEST (beide 9P), die Jarmusch-Filme (bis auf DEAD MAN alle 8-9P), CITIZEN KANE (7P, eher eine Bewertung für die Innovation und filmhistorische Bedeutung, der Film an sich ist relativ öde), APOCALYPSE NOW (10P, keine Frage) und DER DRITTE MANN (8P, schöner Noir-Thriller).
An Bergmann, Tarr, etc. werde ich mich selber erst ranwagen!
Man sagt ja, das Leute die Tarkowski mögen auch Bergman mögen werden und umgekehrt. Ich denke sogar, dass Bergman deutlich zugänglicher ist, als Tarkowski, weil er recht nah am Menschen ist und auch auf emotionaler Ebene funktioniert. SCHREIE UND FLÜSTERN ist z.B. sehr bodenständig und trotzdem oder gerade deshalb überwältigend.
Werde mich jetzt auch mal an PASSION, WILDE ERDBEEREN und einigen anderen versuchen. Tarkovsky finde ich wahrhaft beeindruckend! Interessanterweise finde ich den Film, den er selbst am wenigsten mochte (SOLARIS) bis jetzt am intensivsten!
Ich auch..
Dann wirst du STALKER und DER SPIEGEL auch lieben!
RUBLJOW ist auch gut, aber in meinen Augen der sperrigste von den Filmen. Hat absolut ikonische Szenen, aber kostet auch viel Sitzfleisch ;)
Das kann ich mir bei Andrej Rubljow auch sehr gut vorstellen. SOLARIS ist ja glaube ich sein mit Abstand zugänglichster Film (neben IWANS KINDHEIT), obwohl das bei soeinem Regisseur allerdings wahrscheinlich nicht so viel heißt. Auf STALKER und DER SPIEGEL freue ich mich schon sehr, auch wenn DER SPIEGEL bestimmt verdammt kompliziert, aber auch eine ganz neue Erfahrung sein wird.
THE EXTRA MAN, oder auch: Auszüge aus dem Lehrbuch der Konzeptlosigkeit!
Wenn ich meine Mausefalle erst aufstelle, nachdem der Kammerjäger da war, sollte ich mich nicht wundern, warum keine Maus mehr anbeißt.
Wenn ich eine Stadtkarte ausbreite, mir einen beliebigen Ort aussuche und von diesem Ort aus in alle vier Himmelsrichtungen einen Strich von 10cm Länge ziehe, sollte ich mich nicht wundern, dass diese Striche an verschiedenen Orten enden.
Wenn ich einen Obstsalat mache und neben Apfel, Birne und Banane auch noch Kartoffel, Ziegenfell und rohes Hackfleisch beimische, sollte ich mich nicht wundern, dass der Salat den meisten Menschen nicht schmecken wird.
Wenn ich eine Matrjoschka zusammensetze und dabei versuche die große Puppe in die kleine zu stecken, sollte ich mich nicht wundern, dass sie einfach nicht rein passt.
Wenn.. [hier etliche weitere Analogien über unsinnige Dinge vorstellen]
Und wenn ich ein paar Jahre lang skurrile Ideen sammele, die absolut nichts miteinander zu tun haben und sie (ohne logische Verknüpfungen zwischen ihnen herzustellen) zu einem einzigen Film zusammensetze, sollte ich mich nicht wundern, dass im Resultat keine Szene zur anderen passt, der rote Faden völlig abhanden kommt und am Ende im Kopf des Zuschauers das große Fragezeichen mit der Aufschrift 'Was sollte das jetzt alles eigentlich?' lauert!
THE EXTRA MAN gibt uns einen kleinen Einblick in das Leben von Louis Ives. Was genau Louis motiviert, bewegt, antreibt lässt sich zwar zwischendurch mal erahnen, jedoch kaum in befriedigendem Maß, denn so verloren wie er von Situation zu Situation stolpert, fühlen sich auch Plot und Inszenierung insgesamt an. Viel passiert, viel wird thematisiert, aber selten abschließend und nie um später nochmal relevant zu werden. Probleme werden aufgeworfen, die Lösung bleibt der Film uns schuldig. Das kann der geneigte Zuschauer natürlich als einen Episodenfilm ohne klar erkannbare Episoden deuten, allerdings wäre dann vorauszusetzen, dass Szenen, Figuren, Handlungsstränge zumindest in sich abgeschlossen Sinn machen und nicht fade im Sand verlaufen. Letzteres ist hier der Fall. 100 Minuten dümpeln und stolpern ohne erkennbare Intention und in völliger Abstinenz narrativer Grundstrukturen vor sich hin. Dann ist der Film vorbei. What's the fuckin' point?
Zwischendurch ist THE EXTRA MAN aufgrunde der seltsam verschrobenen Figuren ohne Zweifel auch mal ulkig. Aber reicht das?
Mir nicht, denn fernab der Oberflächlichkeit erfährt man nichts über sie. Da ist der Waldschrat mit hoher Stimme, der Oldskool Gigolo mit schlechter Laune und Hauptfigur Louis, der sich finden will. Und sie alle lieben die 20er. Vieles an diesen Charakteren wird als Gag verkauft. Dinge, die für einen effektiven Gag gerade so die Basis gebildet hätten. Oder einfach schräg sind, ohne Grund und ohne Sinn.
Seltsamer Film, der optsich zwar eine interessante Wirkung erzeugt - er fühlt sich an, als spiele er in den 20/30ern, da Kulissen und Kleidung genau das vermitteln, plötzlich holt unser Protagonist jedoch sein Handy raus und knippst, oder fährt im nächtlichen New York an Neon-Tafeln vorbei - allerdings das Gefühl vermittelt uns eine Geschichte erzählen zu wollen und daran kläglich scheitert!
Also da findest du sicher auf Anhieb 50 Filme die sich mehr lohnen.
Ich dachte halt: Dano & C. Reilly (der von der Screentime knapp über Cameo gehalten ist), das könnte was werden.
Aber es fehlt so sehr der Faden. Ständig sind Szenen, oder Ereignisse, die eigentlich eine Wirkung haben müssten, aber nie wieder aufgegriffen werden..
Vielleicht tust du es einfach, damit ich sehe wie du das siehst ;)
Ausser einer Vormerkung, hat nämlich niemand meiner Buddys überhaupt zur Kenntnis genommen!
Die 6 Kommentare vor mir gingen aber in eine ähnliche Richtung.
Wenn ein Film als Faustschlag im großen Stil angelegt ist und mich um jeden Preis verstören will, mich das alles allerdings durchweg ziemlich kalt lässt, dann stimmt etwas nicht.
Das ist hier passiert, also Zeit für eine Analyse!
Die Prämisse ist wohl das unangenehmste an HARD CANDY - erwachsene, mittelalte, sehr alte Männer streifen weltweit durch die anonymen Weiten der Chatrooms und suchen das verbotene: (zu) junge Mädchen!
Gibt es so, das weiß man, da macht man(n) sich aber keine Gedanken drüber - Betrifft mich nicht, nehme ich also nicht wahr. Psychothriller, Horrorfilme, etc. - man nenne es wie man will - die wirklich gut sind, schaffen es genau diese Grauzonen im menschlichen Gehirn frei zu legen und zwingen uns Dinge zu konfrontieren, die uns sonst aufgrund der zum Selbstschutz auferlegten Verdrängungsmechanismen im Dunklen verbleiben. Die Suche nach Sex mit (zu) kleinen Mädchen passiert wahrscheinlich in einem Maß, dass der normal denkende sich kaum vorstellen kann! Hier liegt also ein Übelkeit bereitendes Thema vor, der Zwang sich genauer damit auseinanderzusetzen zu müssen wie diese Menschen auf Jagd nach naiven, kleinen, leicht zu beeindruckenden Opfern gehen, könnte also voll in die Magengrube treffen.
Und da liegt der erste, vielleicht kollosalste und bereits ausreichende Schwachpunkt von David Slade's Debutfilm - HARD CANDY zwingt uns nicht sich wirklich mit diesen widerlichen Seiten der Welt da draußen zu befassen, er zwingt uns keine Gedanken in den Kopf, die man lieber nicht gedacht hätte. Stattdessen wird das Thema in einer kurzen Einleitung von maximal 20-30 Minuten als Basis für den 'Plot' genommen und anhand einer gängigen Konstellation abgearbeitet - er über 30, sie 14, erster Kontakt, kurz Kennenlernen, nach Hause mitnehmen - nur um dann als Fundament für eine öde, uninspirierte und auch noch holprig geschriebene Torture-Psychonummer nach absolutem 08/15-Schema zu fungieren.
Großes Potential in ganz großem Stil verschenkt!
(Vorsicht, ab hier SPOILER-ALERT)
Es wird kaum bis gar nicht auf Täter/Opfer-Psychologie eingegangen, ab dem Moment in dem Hayley sich als unbekannte Rächerin zu erkennen gibt ist direkt klar wie es weiter- und ausgeht:
Er leugnet.
Sie wird brutal.
Er knickt ein wenig ein.
Sie wird brutaler.
Er gesteht immernoch nicht.
Sie tut etwas unheimlich brutales.
Bis er am Ende alles zugibt und man sich das Finale auch in gewisser Weise ausmalen kann.
Doch nicht nur Dynamik, Inhalt und Fortlauf der Geschichte sind zu unausgegoren um zu funtionieren, in HARD CANDY wird in mehrfacher Hinsicht der falsche Fokus gesetzt. Kameramann Jo Willems tut sein bestes ultrastylische, reduzierte und durchkomponierte Bilder und Kamerafahrten zu liefern. Das sieht alles schick aus und unterstützt die eiskalte Atmosphäre der Geschehnisse, wirkt aber doch sehr, als ob man hier ein böses Thema primär stylisch und nur sekundär schockierend präsentieren wollte.
Was ich dem Film jedoch positiv anrechne, sind zwei Punkte, die ein wenig auseinander hervor gehen. Zum einen hält uns das Skript sehr lange darüber im Ungewissen ob Geoff tatsächlich der Dinge schuldig ist, die Hayley ihm vorwirft. Erst as sie den entscheidenden Fund in seiner Wohnung macht, bekommen wir so etwas wie vage Gewissheit.
Allerdings: wir sehen nicht was sie sieht. Wir wissen also nicht was genau da abgebildet ist? Reichen Hayley ein paar Fotos mit leicht anstößigem Inhalt? Oder ist es fiesester Kinderporn, den sie aus dem Safe holt?
Das wissen wir nicht und deshalb bleibt den Rest des Films eine sehr, sehr kritische Haltung gegenüber dem was sie tut. Da ihr Handeln höchst sadistisch und ziemlich krank ist, entsteht so etwas wie Mitgefühl für Geoff (denn es bleibt dauerhaft der Zweifel, ob das was Hayley tut auch nur im entferntesten angemessen ist). Das führt zum zweiten Punkt, den ich in HARD CANDY positiv anmerken möchte: die ganze Situation und die daraus entstehenden Emotionen sind eine wirkungsvolle Parabel auf Justiz, ihre Endgültigkeit und die oftmals stattfindende mittleidsbedingte Verschiebung zwischen Opfer/Täter-Rollen. Beweise sind in der heutigen Rechtsprechung der Weg den Täter zu überführen, aber wann sind diese wirklich und unumstößlich Dingfest? Bleibt nicht immer ein Restzweifel? Kann man wirklich 100%ig sagen ob jemand, den man nicht auf frischer Tat gefasst hat, etwas getan hat? Dieser Zweifel ist als kleiner, flüsternder Begleiter in HARD CANDY präsent. Bis Hayley dann im großen Finale doch alles erfährt was sie wissen möchte. Einem Finale, das mit viel Wohlwollen gerade noch so an Labels wie 'platt' oder 'dümmlich' vorbeischrammt und der vorhersehbaren Story die erwartete Krone aufsetzt.
Schade, denn was ein hochpsychologischer, ganz bitterer Thriller hätte werden können, schafft es leider nicht über den Status des Hochglanz-Ping-Pong-Torture-Gewäschs hinaus.
Sehr gut und nachvollziehbar geschrieben ... mich konnte er bei der Erstsichtung jedoch gut fesseln und auch beim zweiten Sehen war ich noch ziemlich angetan ... nicht zuletzt wegen der außerordentlichen Leistung von Ellen Page, die Du in Deinem Text leider vergessen hast zu bewerten.
Guter Kommentar seh ich aber ganz anders; das Ungeklärte, die fehlenden Hintergründe machten für mich den größten Pluspunkt aus, denn durch diese gelingt des den Film neutral zu beobachten trotz der seltenen Sympahtie zu einem der beiden. Denn man weiß nie ib es jetzt gerecht ist oder nicht. Geiler Film :)
@ Marv: Ich halte eigentlich von Page sehr viel. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sie hier wirklich gut fand. Aufgrund ihrer Figur. Egal wer sie ist und was ihre Motivationen sind (ist ja gut möglich, dass sie die Schwester des vermissten/ermordeten Mädchens ist, darauf würde auch der Satz: 'My older sister can drop me off at Nighthawks' hindeuten, weil man da ja auch in einem ganz kurzen shot kurz das Vermisstenbild sieht), die Figur ist mir ZU kalt, ZU abgebrüht, ZU zynisch geschrieben. Bis auf ihr Schwitzen während der 'OP' gibt es wirklich keinen Moment in der man das Gefühl hat, das alles würde sie überhaupt irgendwie tangieren. Das kaufe ich ihr beim besten Willen nicht ab. So subtil ihr Spiel teilweise auch war.
Auch die Figur des Geoff war gut gespielt aber für mich aeinfach nicht wirklich glaubwürdig. Klar wurde er getazet und betäubt, aber ich glaube es nicht, dass jemand sich wirklich fast ohne Gegenwehr seiner Situation so hingeben würde. Das hat für mich einfach nicht richtig funktioniert und ist ein weiterer Punkt, warum der Film mich einfach nicht fesseln konnte!
@ Boogers: Das hat mich auch veranlasst dem Film 'noch' 5 Punkte zu geben. Denn das worüber ich danach nachgedacht habe (Ende des Kommentars): (Selbst)Justiz, Schuldigkeit, Mitleid, Opfer/Täter-Dynamiken, zeigt mir dass der Film da schon etwas auslöst.
Insofern gefällt mir die AUssage im Kern. Aber der Plot hat für mich auf ganzer Linie gehinkt.
@ Jacker: Ja Ansichtssache, klar ist der Plot an sich für 110 Min. viel zu dünn, aber trotzdem macht er sehr viel daraus ich fand das Kammerspiel unfassbar spannend und das Ende hat mir dann noch mal nen richtigen Schlag in die Fresse verpasst
-SOILER-
Die Szene als er vom Dach springt, unterlget mit der ruhigen Musik und dieser geilen Seitenansicht, klar hat man schon oft gesehen aber hier hatts einfach gepasst ;)
Wieder SPOILER!
Der Shot auf dem Dach war richtig großartig! Da gebe ich dir Recht. Die gegenlichaufnahme, so überkontrastiert, dass beide nur noch ein Schatten waren.. Stark gemacht.
Dass er dann tatsächlich gesprungen ist, hat den Film für mich sogar noch nen Punkt gekostet. Erkenntnis über die eigene Schuld / Buße Das ist ein paar Schuhe. Sich völlig ohne Gegenwehr selbst zu richten, obwohl man noch irgendwie ne Chance hätte aus der Sache raus zu kommen, das andere Paar.
Menschen wollen Leben und wenn sie eine Chance sehen nicht zu sterben, ergreifen sie diese. Deshalb war das für mich ein WTF Moment im negativen Sinne..
Thiel und Boerne wie man sie kennt und mag - relativ wenig Fall, relativ viel Kommissar - sieht man hier zwar immer wieder auflodern, aber nicht in der Konsequenz, die sonst die Münsteraner TATORTe kurz vor dem völligen Klamauk positioniert.
Stattdessen sind unsere zwei Protagonisten auch viel allein unterwegs, an verschiedenen Enden der Ermittlungen, oder ihren privaten Angelegenheiten zugewandt: Boerne lonely at the top, Thiel in ständiger Hoffnung doch endlich sein aufgezeichnetes Fußballspiel gucken zu können, etc.
Daraus entstehen mal wieder schöne, aber auch ungewohnt nachdenkliche Momente.
Abseits der unbestrittenen Qualitäten der zwei Hauptfiguren darf man diese Ausgabe tatsächlich ein wenig Krimi-Charme genießen. ZWISCHEN DEN OHREN nimmt sich einer sehr seltenen Thematik an und ergänzt diese durch dubiose Verstrickungen ins Rocker-Milieu. Überdurchschnittlich ist das kriminalistische Resultat zwar nicht, für einen Münsteraner Fall aber ausnahmsweise mal Schwerpunkt des Films (und thematisch relativ gewagt).
Alles in allem wenig Fan-Momente, aber mir persönlich ist es ganz lieb, wenn es auch mal etwas ernster zur Sache geht.
Was passiert da wirklich - da hinter den Kulissen, wo alles 'classified' ist, vertraulich, nur einem kleinen Kreis mächtiger Menschen zugänglich, da wo Dinge passieren, über die die wildesten Verschwörungstheorien gesponnen werden, wo Entscheidungen über Leben und Tod getroffen werden?
Natürlich wird es nie eine Doku geben (können), die vollständig die Katze aus dem Sack lässt - Geheimdienstarbeit ist nun mal größtenteils 'geheim' - doch einen kleinen, überaus interessanten Einblick in diese Welt gibt THE GATEKEEPERS sehr wohl.
Gemessen an dem, was tagtäglich in den Führungsriegen und Task-Forces der Geheimdienste und Militärs geplant und beschlossen wird, ist dieser Einblick sicher noch (recht) harmlos und abgemildert. Trotzdem ist es auf eine morbide Weise beeindruckend, wenn die sechs noch lebenden ehemaligen Chefs des israelischen 'Schin Bet'-Geheimdienstes aus dem Nähkästchen plaudern. Sechs Menschen, die über Jahre einen Job gemacht haben, der an die Substanz geht, am Gewissen nagt und über weite Strecken das (partielle) Ablegen der Menschlichkeit verlangt.
Die Offenheit, mit der die Männer über vergangene Operation und kritische Entscheidungen die sie zu treffen hatten sprechen, ist beeindruckend. Und in dieser Offenheit liegt die Qualität dieser Doku: Hier sind sechs Menschen zu sehen, die immer wieder mit Menschenleben, in weitaus größerem Maß als den Leben der offensichtlichen Feinde, jongliert haben, die aus heutiger, moralisch-reflektierterer Sicht Revue passieren lassen und abwägen welche Entscheidungen (vielleicht) falsch waren und was für Folgen ihr handeln hatte. Das lässt THE GATEKEEPERS weit über eine historische Faktensammlung hinaus wachsen und webt überzeugend eine psychologische Ebene mit ein, die zugleich berührt und schockiert.
Zudem ist das ganze auch noch optisch ansprechend umgesetzt. Viele Originalaufnahmen und Fotos untermalen die Erzählungen von Vergangenem, bedrückende Klänge schnüren in den richtigen Momenten die Kehle noch ein wenig mehr zu. Unterhaltsam und informativ, doch was bleibt ist die Nachdenklichkeit!
Ach Mist, den muss ich ja noch zu Ende schauen! Hatte den von der ARD aufgenommen, wurde aber bei der Hälfte des Films gestört. Auf Grundlage dessen, was ich bisher sah, kann ich aber nur bestätigen, was du schreibst.
Ist auf jeden Fall die Vervollständigung wert.
Ist bei mir jetzt schon eine Weile her (hab eben erst entdeckt, dass man den hier bewerten und kommentieren kann), aber ich kann mich noch erinnern, dass am Ende schon ein recht bitterer Nachgeschmack bleibt.
Einen halben Punkt für 'Children's Story'.
Einen halben Punkt für 'Runnin'.
Einen halben Punkt für 'Apache'.
Einen halben Punkt für 'Hoochie Mama'.
Einen halben Punkt für 'What I need'.
Das war es an erwähnenswertem. Aus purer Güte lasse ich aber noch einen halben mehr springen. Vielleicht für die 2-3 Male müdes Grinsen, die THE SITTER tatsächlich noch bewirken konnte, vielleicht auch einfach nur für Nachwuchs-Homes Rodrigo. Dürft ihr euch aussuchen, ich persönlich hab diese (glücklicherweise nur) 80 Minuten nämlich jetzt Schon wieder vergessen!
Neenee, das war sogar ganz bewusst !
und zwar weil David Gordon Green's Vorgänger ANANAS EXPRESS der Knaller war! Aber man merkt hier eindeutig, dass es weniger auf die Regie als auf Darstellerkonstellationen und das Drehbuch (!!!) ankam!
An ANANAS EXPRESS haben Seth Rogen / Judd Apatow mit rumgedoktort und ich fahre einfach auf diesen Humor ab. Auch SUPERBAD oder ZACK AND MIRI finde ich ziemlich witzig. Ich kann auch gar nicht so recht sagen was es sit, denn eigentlich ist es auch viel Penis-Humor. Aber irgendwie bringen die noch so leicht skurrile und sehr liebenswerte Eigenschaften in ihre Charaktere.
Das hier war auf jeden Fall eine völlige Nullnummer!
Aber die anderen Filme sind herrlich ;)
Mal kurz grübeln..
Rational erklären, warum mir etwas, was objektiv wahrscheinlich besser ist, trotzem weniger gefällt.
Wie macht man das?
Am besten ganz vorne anfangen:
Ich bin gerade mitten in einer Spiderman-Neusichtung und habe mir nun den zweiten Teil einverleibt. Kannte ich schon, denn ich war damals im Kino und fand ihn doof! Und dann noch mal auf DVD und da fand ich nur etwas besser als doof. Die ganze Geschichte mit M.J., die essentiellen Fragen, die der junge Peter sich stellt, das war mir einfach too much - zu viel Sehnsucht, zu viel Gefühl, zu viel Verzweiflung, zu viel schmachtende Blicke - denn ich war schließlich jung, Popcorn-affin, intolerant und primär auf Krawall gebürstet.
Mittlerweile bin ich etwas älter, minimal reifer und habe Interesse an Dramen, an Lovestorys, an Emotion entwickelt - den Rest des Lebens nur Explosionen, das wär ja langweilig geworden. Es darf also gern das volle Programm sein, wenn es denn anständig verpackt ist - aber dennoch schrammen Peter Parker und M.J. immer wieder knapp an der Grenze entlang (Des guten Geschmacks? Zum Kitsch?). Teilweise auch knapp drüber hinaus.
Aber das stört mich nicht mehr so sehr, denn an Figuren (mit mehr als Muskeln un Maschinengewehren) bin ich ja mittlerweile interessiert und dank gesteigerter Qualitäten auf dem Gebiet eben dieser (zumindest der einen, der um die es geht) wird der aufkommende Schmalz gut kompensiert. Parker's innerer Konflikt (soll ich Spidey sein? Loser Parker? Winner Peter?) ist toll rausgearbeitet und das macht den Film interessanter als eine bloße Schlacht gegen einen neuen Villain. Da es um Parker geht reicht das, schöner wäre es dennoch gewesen auch mal mehr, als in einem Nebensatz abzuhandelndes, über die Nebenfiguren zu erfahren.
M.J. liebt eigentlich Peter, heiratet jetzt aber aus Enttäuschung jemand anderen.
DAS ist M.J. ! Mehr erfahren wir nicht!
Harry leitet jetzt Oscorp und will seinen Vater rächen.
DAS ist Harry ! Mehr erfahren wir leider auch über ihn nicht.
Schade, aber halb so wild, den glücklicherweise hat Raimi seiner Spinnengeschichte mehr Zuataten, als 'bloß' den inneren (und äußeren) Konflikt seines Protagonisten zugegeben.
Spaß macht der Film nämlich trotzdem wieder.
Weil er witzig geschrieben ist, rasant und halsbrecherisch und in gewisser Weise auch (wieder) recht charmant.
Was mir jedoch übel aufgestoßen ist, interessanterweise VIEL häufiger als im ersten Teil, sind die animierten Sequenzen. Bei allem guten Willen: Ich finde in Teil 2 fast keine Sequenz in der Spidey nicht eindeutig als (auf technischem Level längst überholt) animiert zu erkennen ist. Und das stört mich richtig. Nicht weil ich keine veraltete Technik bestaunen kann und will, viel mehr weil ich finde, dass CGI-Einsatz ist eine tolle Sache ist, wenn er Dinge ermöglicht, die anders unter keinem Umstand darstellbar wären. Und mich beschleicht das ketzerische Gefühl, man habe sich im Vorgänger wesentlich mehr Gedanken dazu gemacht, wie man Dinge 'in echt' darstellen kann und trotzdem atemberaubende Sequenzen zauberte. Z.B. Spiderman schwingen zu lassen und dabei mit der Kamera näher dran zu sein. Am echten Maguire. In Teil 1 fiel mir lediglich der Goblin als negativ-Beispiel auf. Hier schwingt und hüpft Spiderman in einer, jegliche Physik-Engine verhöhnenden, Art und Weise durch Räume und Straßenschluchten, dass manche Szenen zur finalen Casting-Runde eines Flummi-Nachwuchs-Programms verkommen. Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass ich einen Tag vorher IRON MAN 3 gesehen habe und der mir in puncto Superhelden-CGI eindrucksvoll den 2013er Stand der Dinge offenbart hat?!
Insgesamt hat SPIDERMAN 2 leider auch ein wenig Charme eingebüst. SPIDERMAN macht mir uneingeschränkt Spaß und versprüht eine tolle Atmosphäre ohne mich je zu verlieren. Hier gilt das nicht zu 100% genauso.
Und auch wenn Molina den Villain auf seiner Jagd nach Tritium super spielt, fand ich es etwas schade, dass man direkt im Anschluss auf den Goblin wieder einen Villain gewählt hat, der durch fehlgeschlagene Wissenschaft 'quasi-schizophren' geworden ist. Damals war Dafoe plötzlich durch sein Serum gespalten und hat Unterhaltungen mit sich selbst geführt, heute ist Doc Oc durch die KI-Arme besessen und führt Unterhaltungen mit sich selbst. Sehr ähnlich. Zum Glück auch darin wie gute beide Akteure die Figuren verkörpern!
An sich ein guter Film. Mehr Tiefe, mehr Action, mehr Witz.
Und trotzdem mag ich den ersten lieber. Ätsch!
Ridley Scott ist wirklich ein Phänomen. Denn auch wenn es in seinem Schaffen diverse Präferenzen zu erkennen gibt (früher Science-Fiction, später Gangsterthriller und Historien-Epen), hat man bei ihm nicht das Gefühl er inszeniere immer wieder das gleiche, nur in etwas anderem Gewand. Denn er hat mit Werken wie ALIEN, BLADERUNNER, THELMA & LOUISE, GLADIATOR, HANNIBAL und unzähligen anderen starken Filmen eine krasse Bandbreite an Themen und Inhalten abgedeckt. Und irgendwo dazwischen stecken auch noch (unscheinbar versteckt) die kleinen Überraschungen.
Zum Beispiel A GOOD YEAR!
Nur ein Jahr nachdem Scott in unglaublicher Opulenz Orlando Bloom um Jerusalem kämpfen ließ und nur ein Jahr bevor er in weitreichender Geste die Geschichte eines der größten Kriminellen der USA erzählte, war ihm wohl mal nach etwas Urlaub. Nach Ruhe, nach Gelassenheit, nach ein wenig Zauber. Und aus dieser (dreist von mir unterstellten) Motivation heraus nimmt sich der Mann alle Freiheiten die er benötigt und erzählt ein wundervolles Märchen.
Worum gehts?
Eine Frage die man sich oftmals stellt, doch wenn man versucht unter die offensichtlichen bewegten Bilder und den ausformulierten Plot zu blicken ist da wenig. Oder sogar gar nichts. Anders jedoch in diesem Werk, denn Scott verpackt hier leicht humoristisch und in feinster Zuckerwatte-Optik einen ganz wichtigen Kern:
Eine Geschichte über den Zauber der Kindheit, den Desillusionierungsprozess des Älterwerdens und den Weg dahin zurück, ein kleines Stück der kindlichen Unbefangenheit, der Freude am Leben und der Magie der Welt wiederzugewinnen.
Und vielleicht auch eine Geschichte über Jemanden, der verlernt hat ein (netter) Mensch zu sein und vor lauter Gier und Egoismus die Welt kaum noch wahr nimmt.
In offensichtlichen, klaren Kontrasten zeigen uns Scott und sein Kameramann Philippe Le Sourd eindeutig wie das Paradies auszusehen hat: Warmes Licht, bildschöne Natur, ein Anwesen von dem man nur Träumen kann. Dazu Menschen, die mit dem wenigen was sie haben voll zufrieden sind und trotzdessen das Leben schätzen und lieben. La Dolce Vita.
Im Gegensatz dazu ein kaltes, blaugraues London, regiert von moderner Businessarchitektur, einem nie schlafenden Markt, Broker-Deals im Sekundentakt, Milliongewinnen, Millionenverlusten, Hektik.
Übertrieben? Na klar?
Schwarz/Weiß? Aber hallo!
Doch so sind Märchen halt und als etwas anderes kann und will ich A GOOD YEAR nicht sehen. Der fehlgeleitete Prinz wird durch die pure Schönheit zurück auf den richtigen Pfad gelenkt.
Das ist nicht nur hübsch anzusehen (weil klasse gefilmt), sondern auch ein bißchen lustig, auch ein bißchen kitschig, auch ein bißchen romantisch. Einfach schön. Eine Ode an die Lebensfreude, die uns eins lehren kann: gute Erinnerungen als solche zu konservieren und uns ab und an bewusst zu machen, dass es immer die Möglichkeit gibt neue gute Erinnerungen zu schaffen. Man muss nur sehen was man vor Augen hat!
Scott ist KING! Dies sage ich schon immer und für mich einer der TOP 5 Regisseure EVER. Wer so einen Output über so einen langen Zeitraum hat und sich dabei nur so wenige Schwächen über so viele Genres erlaubt, ist einfach KING!
ich lasse mal bewusst hier Autorenfilmer und sonstige Genreregisseure weg. Sonst kriegst du nie eine Top 5 zu stande.
Ich denke er gehört defintiv in die Top 5 der Blockbusterregissuere, die einen heftigen Output haben. Hierbei zähle ich sowohl Quantität, als auch Genrevielfalt bei guter bis sehr guter Qualität.
Für mich sind dies in beliebiger Reihenfolge:
1. Spielberg
2. Scott
3. Scorcese
4. Tarantino
bei 5 bin ich etwas zwiegespalten, wie ich gerade merke. da gibt es einige, die sich bei mir um den platz streiten würden. ist also eher eine klare top 4, dann mehrfach die 5.
5. Cameron/Copolla/Stone/Soderbergh und wenn er seine Klasse über die Jahre weiter hält sicherlich auch Nolan.
Seit Marvel die Zügel selber in der Hand hat gefallen mir ihre Superheldenfilme meist ziemlich gut (das absolute Highlight bildeten die AVENGERS). Dennoch bin ich generell bei Sequels etwas skeptisch, denn oft wird aufgewärmt, anstatt neu zu machen. Skepsis also auch hier, wobei die Vorfreude auf einen arrogant-coolen Robert Downey Jr. auf jeden Fall überwog.
Und IRON MAN 3 macht inhaltlich zum Glück das meiste richtig, denn es gibt nicht nur einen neuen, x-beliebigen Iron Man vs. Villain Kampf zu bestaunen, sondern die Figur des Tony Stark hat sich entwickelt - und mit dieser Entwicklung ist nicht nur Gutes gekommen. Mr. Untouchable in Person ist ins Wanken geraten, denn 'die Vorgänge in New York', diese ganzen Aliens, Tore in andere Dimensionen und was da (im AVENGERS-Film) noch so alles passiert ist, das hat ihn irgendwie überfordert. Gute Ausgangsbasis zum andersmachen.
Und anders als die zwei Vorgänger ist IRON MAN 3 dann (in dem Maß, welches die Rahmenbedingungen erlauben) tatsächlich: über weite Strecken ist Stark auf sich allein gestellt. Kein Anzug, kein Jarvis. Nur Tony Stark (und dessen MacGyver Qualitäten) sind gefragt und müssen irgendwie gegen den übermächtigen Mandarin bestehen.
Das alles ist optisch fast durchgängig brilliant, ziemlich witzig und mit gutem Pacing in Szene gesetzt:
Die CGI in diesem Film ist überragend! Bis auf wenige Momente sehen die Animationen echt, kreativ und unheimlich gut aus. Interessanterweise ist die Iron Man Rüstung nur dann noch als animiert zu entlarven, wenn er sich kaum bewegt. Das ist jedoch Kritik auf ganz hohem Niveau, denn diese Momente, in denen ich dachte 'das hätte noch einen Tick besser aussehen können', gab es vielleicht drei Mal im ganzen Film.
Stark als Charakter ist ja bereits hinreichend bekannt - seine Arroganz, sein Zynismus, seine übertriebene Coolness. Und auch hier geht Downey Jr. wieder optimal in seiner Parade-Figur auf, Drehbuchautor und Regisseur Shane Black weiß einfach wie man ihm Rollen auf den Leib schreibt (das hat er ja bereits in KISS KISS, BANG BANG bewießen). Die Sprüche sitzen und die Dialoge sind wirklich witzig geschrieben. Der Humor beschränkt sich interessanterweise nicht nur auf arrogante Oneliner, sondern trägt teilweise auch ganze Unterhaltungen ('We are connected'). Zeitweise fast schon ZU lustig. Aber da IRON MAN noch nie einen ernsten Grundtenor hatte, passt das.
Auch die Balance zwischen Action (die übrigens durchweg überzeugend und kreativ choreographiert ist) und ruhigeren Passagen ist gut getroffen. Alle Charaktere bekommen den nötigen Raum, um wirklich Charaktere zu sein und ein ausreichendes Profil zu entwickeln (so dass am Ende auch die Motivation des Mandarin klar ist). Gegen Ende wird es dann leider (wie so oft) ein bißchen viel und gipfelt in einem zu dick aufgetragenen Finale. Interessanterweise verlieren mich diese Filme meistens wenn zum Schluss 30Minuten lang die Fetzen fliegen (Ausnahme: AVENGERS, da konnte ich mich gar nicht sattsehen wie NY zerlegt wird). Daher muss ich auch (und das ist ein Manko, das den Film einen Punkt kostet) sagen, dass IRON MAN 3 leider ein wenig zu lang geraten ist. 15, eher 20 Minuten weniger, gern mit deutlichen Kürzungen im Finale verbunden, hätten gut getan.
Zuletzt der Cast: Pearce ergänzt die altbekannte Menage-a-trois aus Downey/Paltrow/Cheadle perfekt. Eine coole Sau mehr im Film! Alle gut besetzt, alle gut gespielt!
Leichter, spaßiger und optisch überzeugender Blockbuster mit viel Wumms!
Macht Spaß!
Der Film wird ab dem großen Twist zu einer Farce und einem Schlag in der Fresse von jedem Fan. Für mich unverständlich was Marvel sich hier gedacht hat. Sonst word
Hatte ich in deinem Kommentar schon gelesen. Muss mal etwas recherchieren was den Herren eigentlich in den Comics auszeichnete. Ich kann das ja wieder nur aus der perspektive des ungebildeten Filmkonsumenten sehen. Aus der heraus war der twist sogar ziemlich cool ;)
Die meisten scheinen ja recht angetan von diesem Film zu sein, aber ich muss sagen, dass für mich Iron Man nie sonderlich interessant war. Den ersten fand ich akzeptabel aber nicht besonders toll, den zweiten belanglos und unnötig und beim dritten habe ich inzwischen eher wenig Interesse, ihn überhaupt zu schauen. Alle fahren halt so auf Tony Starks Charakter ab was ich nicht so richtig verstehe. Klar ist er ganz witzig, aber 3 Filme lang tröstet er mich nicht über die übliche öde Random-Superheldengeschichte hinweg, mit anderen Worten: soo unterhaltsam er ist er dann auch wieder nicht und vor allem nicht sonderlich sympathisch. Ich habe inzwischen einfach so viele vom Prinzip her (nicht von der Qualität) nahezu gleiche Superheldenfilme gesehen (Fantastic 4, Green Lantern, Captain Amerika, Thor, Iron Man 1/2...), dass einfach kaum noch Interesse für diese Materie da ist. Guter Held rettet die Welt vor dem bösen Villain, ich find's inzwischen ziemlich ausgelutscht. Es hat hier zwar in der Vergangenheit einige schöne Werke gegeben, die vor allem eine Geschichte zu erzählen hatten (wie die erwähnten Nolan-Batmans oder den ungewöhnlichen "Watchman"), aber generell ist dieses Genre in den letzten Jahren mit so vielen mittelmäßigen/schwachen Filmen überflutet worden, dass ich einfach genug davon habe. "The Avengers" war immerhin nette Unterhaltung mit toller Action, aber "Iron Man 3" scheint mir einfach die abgespeckte Variante davon zu sein. Da warte ich eher auf "Man of Steel", der zumindest das Potenzial zu haben scheint, etwas wirklich Besonderes zu werden wie es "The Dark Knight" damals war und nicht einfach nur das übliche Schema F des Superheldenfilms durchzieht.
Ob eine Comic-Figur interessiert oder nicht, das ist natürlich auch erstmal persönliche Präferenz.
Ich selber kannte früher überhaupt nur die bekanntesten Helden (X-Men, Bat-, Spider-, Superman. Dazu Captain America und Iron Man vom Sehen), von daher habe ich nie (außer bei X-Men und Spiderman) überhaupt Erwartungen an solche einen Film gehabt.
IRON MAN habe ich dann auch 'einfach so' auf blauen Dunst angeschaut und fand ihn gut. Gute Unterhaltung. Wohl auch aufgrund von Tony Stark, denn ob man den mag oder nicht, er ist eine sehr eigene Figur. Ein teil des Konzepts besteht ja auch daraus, dass er ein arroganter Arsch ist, trotzdem aber im entscheidenden Moment das richtige tut.
Mit den ganzen Superheldenfilmen gebe ich dir auch recht, eine Zeit lang hat mich das nur noch angeödet und es ist einfach eine Welle auf der viele Schwimmen und aus der katastrophales hervorgeht. GREEN LANTERN z.B. ist auch für mcih belanglose Einheitskost.
Aber die Marvel-Eigenproduktionen haben für mich einfach was. Was genau kann ich gar nicht sagen, aber sie gefallen mir besser als vieles aus der Ära davor!
Zur Evolution der IRON MAN Reihe kann ich nur sagen (Obwohl ich laut MP alle drei mit 7P bewertet habe): Dieser hier ist auf jeden Fall nicht schlecht. Weil Stark halt mehr Seiten als vorher hat und weil er auch nur unter dem Aspekt des Unterhaltungskinos sehr gut funktioniert. Gönn ihn dir zumindest auf BD ;)
Die ersten beiden X-Men Filme haben mir von Marvel übrigens sehr gut gefallen, die habe ich eben vergessen, zu erwähnen. Ich mag Tony Stark ja auch, aber ein einziger Film über ihn reicht mir persönlich dann auch. Ich muss da jetzt nicht über mehrere Filme die Entwicklung eines eigentlich eindimensionalen Charakters verfolgen, habe ich einfach wenig Interesse dran. Mir ist das mit diesen Superhelden einfach inzwischen zu viel, ich habe momentan einfach mehr Bock, relevantere alte Filme nachzuholen wie kürzlich z. B. "Angel Heart". Dabei kann ich dann auch mal den ein oder anderen Lieblingsfilm entdecken, bei sowas wie "Iron Man 3" geht's nur um die Frage: finde ich ihn noch akzeptabel und nur belanglos.
Auch das verstehe ich voll.
Hätte es AVENGERS nicht gegeben, hätte ich mir sicher IRON MAN 3 nicht im Kino angesehen. Oder noch krasser: hätte es den nicht gegeben, hätte ich mir überhaupt keinen dritten Teil angesehen. Ich brauche eigentlich keine Sequels zu irgendwas und bin ziemlich genervt von dem ganzen endlos Franchising heutzutage.
Und auch bei mir gibt es ganz viel wo ich eher Zeit rein investieren will. Klassiker, asiatisches Kino, etc.
Trotzdem ist IRON MAN 3 gelungenes Popcorn Kino!
Keineswegs mehr als das, aber sowas gebe ich mir dann und wann auch richtig gern !
Frischer Wind im Universum von PASTEWKA!
Anne und Basti sind mittlerweile verlobt und feiern das mit einem Ortswechsel. Raus aus der überfüllten Stadt, dahin wo es ruhig und friedlich ist! Und langweilig? Mag sein, aber so lange Bastian die Bruck los ist, ist ihm alles recht.
Doch wie der Zufall es will...
Qualitativ ist auch Staffel 6 nicht ganz, aber doch beinahe auf dem Niveau der großartigen vorhergegangenen fünften Staffel. An manchen Ecken fehlt das letzte Bißchen Skurrilität um perfekt zu sein, trotzdem unterhalten die aktuellsten zehn Folgen blendend. Auch weil Bastian nun, wo die Hochzeit ansteht, von ganz neuen Problemen geplagt und Zweifeln zerfressen ist.
Auch schön sind die Anspielungen in der Serie: Immer wieder werden Szenen mit bekannter Musik aus anderen Filmen unterlegt, das bringt einen Subtext unter das Gesehene, der dem geneigten Filmfreund schon ein Schmunzeln auf die Wangen zaubern kann.
Staffelhighlight: Kopf an Kopf rennen zwischen 'Der Hausmeister' (einfach herrlich wie Bastian's Traum vom Bruck-freien Leben bereits im Kern erstickt wird), 'Der Trip' (Der Voler, seine zwei Dödel und der Öko-Guide. Lecker Pilzpfanne!) und 'Der Junggesellenabschied' (Hagen in absoluter Hochform (!!!). Nie wird seine Figur diese Sternstunde toppen können. Und außerdem eine herrliche INCEPTION-Anspielung in den letzten Sekunden).
Ich hätte nicht gedacht, dass eine Serie, die zwischenzeitlich schon mal ein wenig (bis stark) abgebaut hatte, in der Lage ist sich mit einer späteren Staffel selbst zu übertreffen, oder zumindest auf das gleiche Niveau einer früheren großartigen Staffel aufzuschließen.
Im Falle PASTEWKA schafft die fünfte Staffel genau dieses Kunststück. Konkret: die Autoren liefern eine weitere (der zweiten ebenbürtige) 10 Punkte Staffel ab! Jede Episode bildet für sich eine kleine Geschichte, jede Episode ist für sich zum brüllen komisch. Man merkt, dass die Figuren in den vorherigen 40 Folgen schon klar geformt wurden - jeder hat sein Profil, seine Macken, seine Eigenarten, der Zuschauer kennt eben diese gesammelten Eigenschaften mittlerweile nur zu gut und diesen Zustand macht sich die Serie stark zu nutzen um wundervoll skurrile Geschichten zu erzählen. Immer leicht übertrieben und immer auf den Punkt.
Staffelhighlight: Unmöglich zu sagen. Egal ob Balder der Bruck ein 'unmoralisches Angebot' im Stile früher 90er-Jahre Erotik-Thriller macht, Pastewka und Hagen bereits mit der einfachen Aufgabe 'in einem Haus zu bleiben' überfordert sind, oder Pastewka Anne's Eltern vor versammelter Mannschaft bloßstellt - jede Folge ist ein Highlight!
Klar!
Solche Listen finde ich auch immer ganz hilfreich.
Wenn man mal Lust auf Klassiker (aber keine Ahnung welche) hat, kann man sich hire direkt mal dran langhangeln!
Ich hatte nie so eine ganz konkrete Vorstellung vom Film Noir, bis ich irgendwann die sehr empfehlenswerte Seite http://der-film-noir.de entdeckt habe.
Das hat mich schon voran gebracht und auf die Artikel hier bin ich auch gespannt.
Schön also, dass ihr einen Themen Tag macht.
Filme, die man nur mit Alkohol ertragen kann!
Super Thema :)
Ich bin erst vor kurzem auf Podcasts gekommen und werde mir qauch diesen mal zu Gemüte führen!
Endlich! Endlich mal jemand der PASSION ordentlich Punkte gibt! Ich habe große Erwartungen an den Film :) Aber alle geben dem etwas zwischen 0 und 2 Punkten :O
ich bin bei depalma ehe ein wenig fanboy. der film ist visuell eine WUCHT! einige elemente sind tatsächlich schon als grotesk/abstrakt einzusehen und dies ist wohl, warum der film so floppt.
in der sneak ist dies der am schlechtesten bewertete film to date :(
es gab im kino 5 leute die den gut fanden (siu/ich/flo von t-systems) eingeschlossen.
Depalma nimmt hier so ziemlich jedes hitchcock motiv (mal wieder was für mich als fanboy) und überzieht es zum teil bis ins absurde und hier stören sich die meisten dran.
die lachen dann in manchen szenen, weil sie einfach den sinn bzw die herkunft nicht verstehen.
echt schade.
Deine Kommentare
jacker
Kommentare Tue, 21 May 2013 15:13:59 -0000
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die heutige Format-bedingte Freiheit (keine Filmrollen mehr, an deren Länge man sich halten muss) nicht immer ein Segen ist. Wenn man sich die Spielzeiten aktueller Kinofilme ansieht, fällt doch sehr auf, dass es wirklich kaum noch Filme gibt, für die man nicht den klassischen 'Überlängenzuschlag' an der Kasse zahlen muss. In manchen Kinos meint das ja schon Spielzeit > 120Minuten. Welcher (große) Film ist denn heute noch unter 2h? Selbst auf kurzweilig angelegte Popcorn Actioner wie FAST & FURIOS sind mittlerweile (im 6. Teil) 130 Minuten lang!
Und ich merke bei mir oft, dass diese 130-140 Minuten langen Filme mich irgendwann zwischendurch verlieren. Es gibt immer wieder Szenen, die etwas 'tighter' sein könnten. 'Längen' nennt man das ja gern.
Allerdings hat das überhaupt nichts mit Klassikern zu tun.
Die sind so wie sie sind und sollen auch so bleiben, der genannte A.N. Redux ist für mich vollständig in sich stimmig. Der Film lebt ja auch von Langsamkeit um den Zuschauer in eine bestimmte Stimmung zu versetzen. Und das geht nicht in 2h.
Da oft nach Screenings Filme völlig umgeschnitten werden mussten, dienen Versionen wie A.N. Redux oder BLADE RUNNER Final Cut wohl auch eher der Wiederherstellung einer ursprünglichen Version (okay, bei BR wurden auch noch Effekte getunet).
Ein gängiges Problem bei der Filmproduktion ist glaube ich auch das 'Loslassen' des Regisseurs. Weiter unten hat jp@movies da schon viel drüber geschrieben. Manche Szene braucht es nciht und das fällt nem Regisseur wahrscheinlich oft schwer einzusehen. Da kann ein Cutter, Produzent, etc. dann für notwendige Kürzungen einspringen. Beispiel: GLADIATOR im Director's Cut. Der Cut hat NICHTS, was den Film intensiviert oder aufwertet.
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jp@movies Tue, 21 May 2013 16:11:43 -0000
Antwort löschenGLADIATOR ist ein super Beispiel, vor allem deshalb, weil dieser "extended cut" mitnichten einen "director's cut" darstellt: "However, those scenes were already on the original DVD as deleted scenes. Furthermore, Ridley Scott does not seem to be very happy with this new Cut. In a short intro, he emphasizes that the Extended Cut is not the Director`s Cut. Scott personally prefers the Theatrical Cut because he thinks that although the new scenes are somewhat interesting they are definitely not necessary."
http://www.movie-censorship.com/report.php?ID=2462
Übrigens gibt es eine wunderbare Anekdote vom Cutter Pietro Scalia (dessen Idee es übrigens war mit welchem Bild der Film beginnt) über einen Tag, als Steven Spielberg sie im Schnitt besucht hat, und ihnen dazu riet die Szene vom Einzug ins Kolosseum mit einer anderen Musik zu unterlegen. Also haben Scott und Scalia getan was er wollte, und Spielberg meinte "ist doch besser so" und ging zufrieden. Kaum war er weg, bat Ridley Pietro doch die alte Musik wieder unter die Szene zu packen, weil er seiner Meinung und dem Gefühl seines Cutters mehr Vertrauen schenkte, als dem "gut gemeinten" Rat eines Kollegen - so diplomatisch geht es leider nicht immer zu, und es gehört schon was dazu, bei so einem Ratschlag nicht mehr ins Grübeln zu kommen :)
morlock Tue, 21 May 2013 16:53:37 -0000
Antwort löschenIch verstehe was du meinst und stimme dem zu.
Aber AN hat auch ohne die neu hinzugefügten Szenen funktioniert.
Ist wohl einfach Geschmackssache, welche Szenen man interessant findet und welche nicht.
Das Dinner auf der französischen Plantage finde ich eher uninteressant.
jacker Tue, 21 May 2013 18:20:31 -0000
Antwort löschen@ Jo: ich habe eh schon mal aufgeschnappt,.dass Scott immer sehr von guten Cuttern profitiert hat?!
@ morlock: tut er bestimmt! Ich habe ihn das erste mal direkt in der redux Fassung gesehen und glaube wenn ich jetzt mal die Kinonversion sehen würde, wäre das etwas unvollständig. Da ist es sicher Geschmackssache, der film ist im Kinocut ja auch schon über 2,5h lang :O
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jp@movies Tue, 21 May 2013 18:22:41 -0000
Antwort löschenVon guten Cuttern profitiert j e d e r Filmemacher ^^
jacker Tue, 21 May 2013 18:26:35 -0000
Antwort löschen;) das lasse ich mal so stehen!
jacker
Kommentar zur Liste Noch mehr Gründe, warum die Community spinnt - maßlos überschätzte Filme Tue, 21 May 2013 13:41:10 -0000
Na guck an. Ich stimme dir voll und ganz zu! (bei zwei Filmen :D MUAHAHAHAHA)
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Jenny von T Tue, 21 May 2013 18:03:36 -0000
Antwort löschenBusiness as usual... ;-D
jacker Tue, 21 May 2013 18:13:19 -0000
Antwort löschenNearly zumindest ;)
Bei deiner 'hoffnungslos underrated'-Liste stimme ich dir beispielsweise wirklich vollständig zu.. Und hier? Dürfte mein Wertungschnitt wohl etwa bei 8 liegen!
BÄM www.pen-paper.at/community/Smileys/classic/headbanger.gif
Aber zwei finde ich echt doof. Darfst raten ;)
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Jenny von T Tue, 21 May 2013 18:19:50 -0000
Antwort löschenPOSSESSION magst du glaub' ich nicht - ist mir heute aufgefallen, als ich vorhin die Bewertungen meiner Freunde zu dem Film durchgegangen bin.. auf meinem Dashboard hatte heute Morgen jemand 'nen Kommentar verfasst und das ist eh ein Film, über den ich immer wieder stolpere. :-D
Und CITW fandest du auch nicht so toll?
jacker Tue, 21 May 2013 18:24:48 -0000
Antwort löschenGutes Gedächtnis !
Bei POSSESSION fallen Wertungen unter 8 ja schon ins auge :D
Und CITW, ich glaube da weiß ich ausnahmsweise mal wie es dir ständig gehen muss: ich kann absolut und überhaupt nicht nachvollziehen was man daran abfeiern kann :/
jacker
Kommentar zur Liste Die alternative Vormerk-Liste Tue, 21 May 2013 12:11:44 -0000
Na dann viel Spaß!
ich habe da zwar selber sehr wenige von gesehen, aber der Schnitte unter diesen wenigen liegt irgendwo zwischen 8 und 9 :)
LOVE EXPOSURE :O
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Dasprofil Tue, 21 May 2013 14:27:11 -0000
Antwort löschenWelche hast du denn schon gesehen ?
jacker Tue, 21 May 2013 14:34:58 -0000
Antwort löschenDie Tarkovski-Filme (ausser OPFER) (alle 8P, Tendenz aufwärts, aber die Filme kann man nicht mit einem Durchgang voll erfassen), DAS WEISSE BAND (8P), DIE STUNDE DES WOLFES, DAS FEST (beide 9P), die Jarmusch-Filme (bis auf DEAD MAN alle 8-9P), CITIZEN KANE (7P, eher eine Bewertung für die Innovation und filmhistorische Bedeutung, der Film an sich ist relativ öde), APOCALYPSE NOW (10P, keine Frage) und DER DRITTE MANN (8P, schöner Noir-Thriller).
An Bergmann, Tarr, etc. werde ich mich selber erst ranwagen!
Dasprofil Tue, 21 May 2013 15:14:42 -0000
Antwort löschenMan sagt ja, das Leute die Tarkowski mögen auch Bergman mögen werden und umgekehrt. Ich denke sogar, dass Bergman deutlich zugänglicher ist, als Tarkowski, weil er recht nah am Menschen ist und auch auf emotionaler Ebene funktioniert. SCHREIE UND FLÜSTERN ist z.B. sehr bodenständig und trotzdem oder gerade deshalb überwältigend.
jacker Tue, 21 May 2013 15:24:26 -0000
Antwort löschenWerde mich jetzt auch mal an PASSION, WILDE ERDBEEREN und einigen anderen versuchen. Tarkovsky finde ich wahrhaft beeindruckend! Interessanterweise finde ich den Film, den er selbst am wenigsten mochte (SOLARIS) bis jetzt am intensivsten!
Dasprofil Tue, 21 May 2013 16:10:30 -0000
Antwort löschenDas ist bisher der einzige, den ich kenne und fand ich auch sehr gut. Ich habe dem glaube ich 9 Punkte gegeben.
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jacker Tue, 21 May 2013 18:29:47 -0000
Antwort löschenIch auch..
Dann wirst du STALKER und DER SPIEGEL auch lieben!
RUBLJOW ist auch gut, aber in meinen Augen der sperrigste von den Filmen. Hat absolut ikonische Szenen, aber kostet auch viel Sitzfleisch ;)
Dasprofil Tue, 21 May 2013 21:30:43 -0000
Antwort löschenDas kann ich mir bei Andrej Rubljow auch sehr gut vorstellen. SOLARIS ist ja glaube ich sein mit Abstand zugänglichster Film (neben IWANS KINDHEIT), obwohl das bei soeinem Regisseur allerdings wahrscheinlich nicht so viel heißt. Auf STALKER und DER SPIEGEL freue ich mich schon sehr, auch wenn DER SPIEGEL bestimmt verdammt kompliziert, aber auch eine ganz neue Erfahrung sein wird.
jacker
über Der letzte Gentleman Tue, 21 May 2013 11:32:35 -0000
THE EXTRA MAN, oder auch: Auszüge aus dem Lehrbuch der Konzeptlosigkeit!
Wenn ich meine Mausefalle erst aufstelle, nachdem der Kammerjäger da war, sollte ich mich nicht wundern, warum keine Maus mehr anbeißt.
Wenn ich eine Stadtkarte ausbreite, mir einen beliebigen Ort aussuche und von diesem Ort aus in alle vier Himmelsrichtungen einen Strich von 10cm Länge ziehe, sollte ich mich nicht wundern, dass diese Striche an verschiedenen Orten enden.
Wenn ich einen Obstsalat mache und neben Apfel, Birne und Banane auch noch Kartoffel, Ziegenfell und rohes Hackfleisch beimische, sollte ich mich nicht wundern, dass der Salat den meisten Menschen nicht schmecken wird.
Wenn ich eine Matrjoschka zusammensetze und dabei versuche die große Puppe in die kleine zu stecken, sollte ich mich nicht wundern, dass sie einfach nicht rein passt.
Wenn.. [hier etliche weitere Analogien über unsinnige Dinge vorstellen]
Und wenn ich ein paar Jahre lang skurrile Ideen sammele, die absolut nichts miteinander zu tun haben und sie (ohne logische Verknüpfungen zwischen ihnen herzustellen) zu einem einzigen Film zusammensetze, sollte ich mich nicht wundern, dass im Resultat keine Szene zur anderen passt, der rote Faden völlig abhanden kommt und am Ende im Kopf des Zuschauers das große Fragezeichen mit der Aufschrift 'Was sollte das jetzt alles eigentlich?' lauert!
THE EXTRA MAN gibt uns einen kleinen Einblick in das Leben von Louis Ives. Was genau Louis motiviert, bewegt, antreibt lässt sich zwar zwischendurch mal erahnen, jedoch kaum in befriedigendem Maß, denn so verloren wie er von Situation zu Situation stolpert, fühlen sich auch Plot und Inszenierung insgesamt an. Viel passiert, viel wird thematisiert, aber selten abschließend und nie um später nochmal relevant zu werden. Probleme werden aufgeworfen, die Lösung bleibt der Film uns schuldig. Das kann der geneigte Zuschauer natürlich als einen Episodenfilm ohne klar erkannbare Episoden deuten, allerdings wäre dann vorauszusetzen, dass Szenen, Figuren, Handlungsstränge zumindest in sich abgeschlossen Sinn machen und nicht fade im Sand verlaufen. Letzteres ist hier der Fall. 100 Minuten dümpeln und stolpern ohne erkennbare Intention und in völliger Abstinenz narrativer Grundstrukturen vor sich hin. Dann ist der Film vorbei. What's the fuckin' point?
Zwischendurch ist THE EXTRA MAN aufgrunde der seltsam verschrobenen Figuren ohne Zweifel auch mal ulkig. Aber reicht das?
Mir nicht, denn fernab der Oberflächlichkeit erfährt man nichts über sie. Da ist der Waldschrat mit hoher Stimme, der Oldskool Gigolo mit schlechter Laune und Hauptfigur Louis, der sich finden will. Und sie alle lieben die 20er. Vieles an diesen Charakteren wird als Gag verkauft. Dinge, die für einen effektiven Gag gerade so die Basis gebildet hätten. Oder einfach schräg sind, ohne Grund und ohne Sinn.
Seltsamer Film, der optsich zwar eine interessante Wirkung erzeugt - er fühlt sich an, als spiele er in den 20/30ern, da Kulissen und Kleidung genau das vermitteln, plötzlich holt unser Protagonist jedoch sein Handy raus und knippst, oder fährt im nächtlichen New York an Neon-Tafeln vorbei - allerdings das Gefühl vermittelt uns eine Geschichte erzählen zu wollen und daran kläglich scheitert!
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kobbi88 Tue, 21 May 2013 11:38:07 -0000
Antwort löschenHm, den Film wollt ich mir eigentlich ansehen... aber nach deinem Text hier bin ich mir nicht mehr so richtig sicher...
jacker Tue, 21 May 2013 11:50:21 -0000
Antwort löschenAlso da findest du sicher auf Anhieb 50 Filme die sich mehr lohnen.
Ich dachte halt: Dano & C. Reilly (der von der Screentime knapp über Cameo gehalten ist), das könnte was werden.
Aber es fehlt so sehr der Faden. Ständig sind Szenen, oder Ereignisse, die eigentlich eine Wirkung haben müssten, aber nie wieder aufgegriffen werden..
kobbi88 Tue, 21 May 2013 11:57:19 -0000
Antwort löschenJa, Reilly und vor allem auch Kline hab ich mir gedacht... naja, mal sehen ob ich ihn anschau.
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jacker Tue, 21 May 2013 11:59:03 -0000
Antwort löschenVielleicht tust du es einfach, damit ich sehe wie du das siehst ;)
Ausser einer Vormerkung, hat nämlich niemand meiner Buddys überhaupt zur Kenntnis genommen!
Die 6 Kommentare vor mir gingen aber in eine ähnliche Richtung.
kobbi88 Tue, 21 May 2013 12:04:30 -0000
Antwort löschenIch hab zweimal ne 3, jetzt einmal ne 4 und einmal ne 9 bei meinen Buddys... Hm, im Schnitt immerhin fast ne 5 ;)
jacker
über Hard Candy Tue, 21 May 2013 09:47:20 -0000
Wenn ein Film als Faustschlag im großen Stil angelegt ist und mich um jeden Preis verstören will, mich das alles allerdings durchweg ziemlich kalt lässt, dann stimmt etwas nicht.
Das ist hier passiert, also Zeit für eine Analyse!
Die Prämisse ist wohl das unangenehmste an HARD CANDY - erwachsene, mittelalte, sehr alte Männer streifen weltweit durch die anonymen Weiten der Chatrooms und suchen das verbotene: (zu) junge Mädchen!
Gibt es so, das weiß man, da macht man(n) sich aber keine Gedanken drüber - Betrifft mich nicht, nehme ich also nicht wahr. Psychothriller, Horrorfilme, etc. - man nenne es wie man will - die wirklich gut sind, schaffen es genau diese Grauzonen im menschlichen Gehirn frei zu legen und zwingen uns Dinge zu konfrontieren, die uns sonst aufgrund der zum Selbstschutz auferlegten Verdrängungsmechanismen im Dunklen verbleiben. Die Suche nach Sex mit (zu) kleinen Mädchen passiert wahrscheinlich in einem Maß, dass der normal denkende sich kaum vorstellen kann! Hier liegt also ein Übelkeit bereitendes Thema vor, der Zwang sich genauer damit auseinanderzusetzen zu müssen wie diese Menschen auf Jagd nach naiven, kleinen, leicht zu beeindruckenden Opfern gehen, könnte also voll in die Magengrube treffen.
Und da liegt der erste, vielleicht kollosalste und bereits ausreichende Schwachpunkt von David Slade's Debutfilm - HARD CANDY zwingt uns nicht sich wirklich mit diesen widerlichen Seiten der Welt da draußen zu befassen, er zwingt uns keine Gedanken in den Kopf, die man lieber nicht gedacht hätte. Stattdessen wird das Thema in einer kurzen Einleitung von maximal 20-30 Minuten als Basis für den 'Plot' genommen und anhand einer gängigen Konstellation abgearbeitet - er über 30, sie 14, erster Kontakt, kurz Kennenlernen, nach Hause mitnehmen - nur um dann als Fundament für eine öde, uninspirierte und auch noch holprig geschriebene Torture-Psychonummer nach absolutem 08/15-Schema zu fungieren.
Großes Potential in ganz großem Stil verschenkt!
(Vorsicht, ab hier SPOILER-ALERT)
Es wird kaum bis gar nicht auf Täter/Opfer-Psychologie eingegangen, ab dem Moment in dem Hayley sich als unbekannte Rächerin zu erkennen gibt ist direkt klar wie es weiter- und ausgeht:
Er leugnet.
Sie wird brutal.
Er knickt ein wenig ein.
Sie wird brutaler.
Er gesteht immernoch nicht.
Sie tut etwas unheimlich brutales.
Bis er am Ende alles zugibt und man sich das Finale auch in gewisser Weise ausmalen kann.
Doch nicht nur Dynamik, Inhalt und Fortlauf der Geschichte sind zu unausgegoren um zu funtionieren, in HARD CANDY wird in mehrfacher Hinsicht der falsche Fokus gesetzt. Kameramann Jo Willems tut sein bestes ultrastylische, reduzierte und durchkomponierte Bilder und Kamerafahrten zu liefern. Das sieht alles schick aus und unterstützt die eiskalte Atmosphäre der Geschehnisse, wirkt aber doch sehr, als ob man hier ein böses Thema primär stylisch und nur sekundär schockierend präsentieren wollte.
Was ich dem Film jedoch positiv anrechne, sind zwei Punkte, die ein wenig auseinander hervor gehen. Zum einen hält uns das Skript sehr lange darüber im Ungewissen ob Geoff tatsächlich der Dinge schuldig ist, die Hayley ihm vorwirft. Erst as sie den entscheidenden Fund in seiner Wohnung macht, bekommen wir so etwas wie vage Gewissheit.
Allerdings: wir sehen nicht was sie sieht. Wir wissen also nicht was genau da abgebildet ist? Reichen Hayley ein paar Fotos mit leicht anstößigem Inhalt? Oder ist es fiesester Kinderporn, den sie aus dem Safe holt?
Das wissen wir nicht und deshalb bleibt den Rest des Films eine sehr, sehr kritische Haltung gegenüber dem was sie tut. Da ihr Handeln höchst sadistisch und ziemlich krank ist, entsteht so etwas wie Mitgefühl für Geoff (denn es bleibt dauerhaft der Zweifel, ob das was Hayley tut auch nur im entferntesten angemessen ist). Das führt zum zweiten Punkt, den ich in HARD CANDY positiv anmerken möchte: die ganze Situation und die daraus entstehenden Emotionen sind eine wirkungsvolle Parabel auf Justiz, ihre Endgültigkeit und die oftmals stattfindende mittleidsbedingte Verschiebung zwischen Opfer/Täter-Rollen. Beweise sind in der heutigen Rechtsprechung der Weg den Täter zu überführen, aber wann sind diese wirklich und unumstößlich Dingfest? Bleibt nicht immer ein Restzweifel? Kann man wirklich 100%ig sagen ob jemand, den man nicht auf frischer Tat gefasst hat, etwas getan hat? Dieser Zweifel ist als kleiner, flüsternder Begleiter in HARD CANDY präsent. Bis Hayley dann im großen Finale doch alles erfährt was sie wissen möchte. Einem Finale, das mit viel Wohlwollen gerade noch so an Labels wie 'platt' oder 'dümmlich' vorbeischrammt und der vorhersehbaren Story die erwartete Krone aufsetzt.
Schade, denn was ein hochpsychologischer, ganz bitterer Thriller hätte werden können, schafft es leider nicht über den Status des Hochglanz-Ping-Pong-Torture-Gewäschs hinaus.
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Marv-SK Tue, 21 May 2013 10:20:04 -0000
Antwort löschenSehr gut und nachvollziehbar geschrieben ... mich konnte er bei der Erstsichtung jedoch gut fesseln und auch beim zweiten Sehen war ich noch ziemlich angetan ... nicht zuletzt wegen der außerordentlichen Leistung von Ellen Page, die Du in Deinem Text leider vergessen hast zu bewerten.
Boogers666 Tue, 21 May 2013 10:37:21 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar seh ich aber ganz anders; das Ungeklärte, die fehlenden Hintergründe machten für mich den größten Pluspunkt aus, denn durch diese gelingt des den Film neutral zu beobachten trotz der seltenen Sympahtie zu einem der beiden. Denn man weiß nie ib es jetzt gerecht ist oder nicht. Geiler Film :)
jacker Tue, 21 May 2013 10:47:58 -0000
Antwort löschenACHTUNG WIEDER SPOILER!
@ Marv: Ich halte eigentlich von Page sehr viel. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich sie hier wirklich gut fand. Aufgrund ihrer Figur. Egal wer sie ist und was ihre Motivationen sind (ist ja gut möglich, dass sie die Schwester des vermissten/ermordeten Mädchens ist, darauf würde auch der Satz: 'My older sister can drop me off at Nighthawks' hindeuten, weil man da ja auch in einem ganz kurzen shot kurz das Vermisstenbild sieht), die Figur ist mir ZU kalt, ZU abgebrüht, ZU zynisch geschrieben. Bis auf ihr Schwitzen während der 'OP' gibt es wirklich keinen Moment in der man das Gefühl hat, das alles würde sie überhaupt irgendwie tangieren. Das kaufe ich ihr beim besten Willen nicht ab. So subtil ihr Spiel teilweise auch war.
Auch die Figur des Geoff war gut gespielt aber für mich aeinfach nicht wirklich glaubwürdig. Klar wurde er getazet und betäubt, aber ich glaube es nicht, dass jemand sich wirklich fast ohne Gegenwehr seiner Situation so hingeben würde. Das hat für mich einfach nicht richtig funktioniert und ist ein weiterer Punkt, warum der Film mich einfach nicht fesseln konnte!
@ Boogers: Das hat mich auch veranlasst dem Film 'noch' 5 Punkte zu geben. Denn das worüber ich danach nachgedacht habe (Ende des Kommentars): (Selbst)Justiz, Schuldigkeit, Mitleid, Opfer/Täter-Dynamiken, zeigt mir dass der Film da schon etwas auslöst.
Insofern gefällt mir die AUssage im Kern. Aber der Plot hat für mich auf ganzer Linie gehinkt.
Boogers666 Tue, 21 May 2013 10:52:38 -0000
Antwort löschen@ Jacker: Ja Ansichtssache, klar ist der Plot an sich für 110 Min. viel zu dünn, aber trotzdem macht er sehr viel daraus ich fand das Kammerspiel unfassbar spannend und das Ende hat mir dann noch mal nen richtigen Schlag in die Fresse verpasst
-SOILER-
Die Szene als er vom Dach springt, unterlget mit der ruhigen Musik und dieser geilen Seitenansicht, klar hat man schon oft gesehen aber hier hatts einfach gepasst ;)
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jacker Tue, 21 May 2013 10:58:09 -0000
Antwort löschenWieder SPOILER!
Der Shot auf dem Dach war richtig großartig! Da gebe ich dir Recht. Die gegenlichaufnahme, so überkontrastiert, dass beide nur noch ein Schatten waren.. Stark gemacht.
Dass er dann tatsächlich gesprungen ist, hat den Film für mich sogar noch nen Punkt gekostet. Erkenntnis über die eigene Schuld / Buße Das ist ein paar Schuhe. Sich völlig ohne Gegenwehr selbst zu richten, obwohl man noch irgendwie ne Chance hätte aus der Sache raus zu kommen, das andere Paar.
Menschen wollen Leben und wenn sie eine Chance sehen nicht zu sterben, ergreifen sie diese. Deshalb war das für mich ein WTF Moment im negativen Sinne..
Boogers666 Tue, 21 May 2013 11:03:41 -0000
Antwort löschenFür mich ein WTF im postiven :DD
Gerade weil der Film mich wieder überraschte
jacker
über Tatort: Zwischen den Ohren Mon, 20 May 2013 14:08:20 -0000
Thiel und Boerne wie man sie kennt und mag - relativ wenig Fall, relativ viel Kommissar - sieht man hier zwar immer wieder auflodern, aber nicht in der Konsequenz, die sonst die Münsteraner TATORTe kurz vor dem völligen Klamauk positioniert.
Stattdessen sind unsere zwei Protagonisten auch viel allein unterwegs, an verschiedenen Enden der Ermittlungen, oder ihren privaten Angelegenheiten zugewandt: Boerne lonely at the top, Thiel in ständiger Hoffnung doch endlich sein aufgezeichnetes Fußballspiel gucken zu können, etc.
Daraus entstehen mal wieder schöne, aber auch ungewohnt nachdenkliche Momente.
Abseits der unbestrittenen Qualitäten der zwei Hauptfiguren darf man diese Ausgabe tatsächlich ein wenig Krimi-Charme genießen. ZWISCHEN DEN OHREN nimmt sich einer sehr seltenen Thematik an und ergänzt diese durch dubiose Verstrickungen ins Rocker-Milieu. Überdurchschnittlich ist das kriminalistische Resultat zwar nicht, für einen Münsteraner Fall aber ausnahmsweise mal Schwerpunkt des Films (und thematisch relativ gewagt).
Alles in allem wenig Fan-Momente, aber mir persönlich ist es ganz lieb, wenn es auch mal etwas ernster zur Sache geht.
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jacker
über The Gatekeepers Mon, 20 May 2013 09:15:58 -0000
Was passiert da wirklich - da hinter den Kulissen, wo alles 'classified' ist, vertraulich, nur einem kleinen Kreis mächtiger Menschen zugänglich, da wo Dinge passieren, über die die wildesten Verschwörungstheorien gesponnen werden, wo Entscheidungen über Leben und Tod getroffen werden?
Natürlich wird es nie eine Doku geben (können), die vollständig die Katze aus dem Sack lässt - Geheimdienstarbeit ist nun mal größtenteils 'geheim' - doch einen kleinen, überaus interessanten Einblick in diese Welt gibt THE GATEKEEPERS sehr wohl.
Gemessen an dem, was tagtäglich in den Führungsriegen und Task-Forces der Geheimdienste und Militärs geplant und beschlossen wird, ist dieser Einblick sicher noch (recht) harmlos und abgemildert. Trotzdem ist es auf eine morbide Weise beeindruckend, wenn die sechs noch lebenden ehemaligen Chefs des israelischen 'Schin Bet'-Geheimdienstes aus dem Nähkästchen plaudern. Sechs Menschen, die über Jahre einen Job gemacht haben, der an die Substanz geht, am Gewissen nagt und über weite Strecken das (partielle) Ablegen der Menschlichkeit verlangt.
Die Offenheit, mit der die Männer über vergangene Operation und kritische Entscheidungen die sie zu treffen hatten sprechen, ist beeindruckend. Und in dieser Offenheit liegt die Qualität dieser Doku: Hier sind sechs Menschen zu sehen, die immer wieder mit Menschenleben, in weitaus größerem Maß als den Leben der offensichtlichen Feinde, jongliert haben, die aus heutiger, moralisch-reflektierterer Sicht Revue passieren lassen und abwägen welche Entscheidungen (vielleicht) falsch waren und was für Folgen ihr handeln hatte. Das lässt THE GATEKEEPERS weit über eine historische Faktensammlung hinaus wachsen und webt überzeugend eine psychologische Ebene mit ein, die zugleich berührt und schockiert.
Zudem ist das ganze auch noch optisch ansprechend umgesetzt. Viele Originalaufnahmen und Fotos untermalen die Erzählungen von Vergangenem, bedrückende Klänge schnüren in den richtigen Momenten die Kehle noch ein wenig mehr zu. Unterhaltsam und informativ, doch was bleibt ist die Nachdenklichkeit!
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BaltiCineManiac Mon, 20 May 2013 09:28:16 -0000
Antwort löschenAch Mist, den muss ich ja noch zu Ende schauen! Hatte den von der ARD aufgenommen, wurde aber bei der Hälfte des Films gestört. Auf Grundlage dessen, was ich bisher sah, kann ich aber nur bestätigen, was du schreibst.
jacker Mon, 20 May 2013 12:31:49 -0000
Antwort löschenIst auf jeden Fall die Vervollständigung wert.
Ist bei mir jetzt schon eine Weile her (hab eben erst entdeckt, dass man den hier bewerten und kommentieren kann), aber ich kann mich noch erinnern, dass am Ende schon ein recht bitterer Nachgeschmack bleibt.
jacker
Kommentare Sat, 18 May 2013 22:19:48 -0000
Läuft hier gerade aufgrund des deutschen Filmpreises (wieder) im Kino. Wird geschaut jetzt endlich, es gibt keine ausreden mehr :)
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jacker
über Bad Sitter Thu, 16 May 2013 20:08:34 -0000
Einen halben Punkt für 'Children's Story'.
Einen halben Punkt für 'Runnin'.
Einen halben Punkt für 'Apache'.
Einen halben Punkt für 'Hoochie Mama'.
Einen halben Punkt für 'What I need'.
Das war es an erwähnenswertem. Aus purer Güte lasse ich aber noch einen halben mehr springen. Vielleicht für die 2-3 Male müdes Grinsen, die THE SITTER tatsächlich noch bewirken konnte, vielleicht auch einfach nur für Nachwuchs-Homes Rodrigo. Dürft ihr euch aussuchen, ich persönlich hab diese (glücklicherweise nur) 80 Minuten nämlich jetzt Schon wieder vergessen!
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TheDrPepperPower Thu, 16 May 2013 23:57:46 -0000
Antwort löschenWieso guckst du denn sowas? Hat dich da jemand mitgeschleift? :-)
jacker Fri, 17 May 2013 07:39:09 -0000
Antwort löschenNeenee, das war sogar ganz bewusst !
und zwar weil David Gordon Green's Vorgänger ANANAS EXPRESS der Knaller war! Aber man merkt hier eindeutig, dass es weniger auf die Regie als auf Darstellerkonstellationen und das Drehbuch (!!!) ankam!
An ANANAS EXPRESS haben Seth Rogen / Judd Apatow mit rumgedoktort und ich fahre einfach auf diesen Humor ab. Auch SUPERBAD oder ZACK AND MIRI finde ich ziemlich witzig. Ich kann auch gar nicht so recht sagen was es sit, denn eigentlich ist es auch viel Penis-Humor. Aber irgendwie bringen die noch so leicht skurrile und sehr liebenswerte Eigenschaften in ihre Charaktere.
Das hier war auf jeden Fall eine völlige Nullnummer!
Aber die anderen Filme sind herrlich ;)
jacker
über Spider-Man 2 Thu, 16 May 2013 13:57:31 -0000
Mal kurz grübeln..
Rational erklären, warum mir etwas, was objektiv wahrscheinlich besser ist, trotzem weniger gefällt.
Wie macht man das?
Am besten ganz vorne anfangen:
Ich bin gerade mitten in einer Spiderman-Neusichtung und habe mir nun den zweiten Teil einverleibt. Kannte ich schon, denn ich war damals im Kino und fand ihn doof! Und dann noch mal auf DVD und da fand ich nur etwas besser als doof. Die ganze Geschichte mit M.J., die essentiellen Fragen, die der junge Peter sich stellt, das war mir einfach too much - zu viel Sehnsucht, zu viel Gefühl, zu viel Verzweiflung, zu viel schmachtende Blicke - denn ich war schließlich jung, Popcorn-affin, intolerant und primär auf Krawall gebürstet.
Mittlerweile bin ich etwas älter, minimal reifer und habe Interesse an Dramen, an Lovestorys, an Emotion entwickelt - den Rest des Lebens nur Explosionen, das wär ja langweilig geworden. Es darf also gern das volle Programm sein, wenn es denn anständig verpackt ist - aber dennoch schrammen Peter Parker und M.J. immer wieder knapp an der Grenze entlang (Des guten Geschmacks? Zum Kitsch?). Teilweise auch knapp drüber hinaus.
Aber das stört mich nicht mehr so sehr, denn an Figuren (mit mehr als Muskeln un Maschinengewehren) bin ich ja mittlerweile interessiert und dank gesteigerter Qualitäten auf dem Gebiet eben dieser (zumindest der einen, der um die es geht) wird der aufkommende Schmalz gut kompensiert. Parker's innerer Konflikt (soll ich Spidey sein? Loser Parker? Winner Peter?) ist toll rausgearbeitet und das macht den Film interessanter als eine bloße Schlacht gegen einen neuen Villain. Da es um Parker geht reicht das, schöner wäre es dennoch gewesen auch mal mehr, als in einem Nebensatz abzuhandelndes, über die Nebenfiguren zu erfahren.
M.J. liebt eigentlich Peter, heiratet jetzt aber aus Enttäuschung jemand anderen.
DAS ist M.J. ! Mehr erfahren wir nicht!
Harry leitet jetzt Oscorp und will seinen Vater rächen.
DAS ist Harry ! Mehr erfahren wir leider auch über ihn nicht.
Schade, aber halb so wild, den glücklicherweise hat Raimi seiner Spinnengeschichte mehr Zuataten, als 'bloß' den inneren (und äußeren) Konflikt seines Protagonisten zugegeben.
Spaß macht der Film nämlich trotzdem wieder.
Weil er witzig geschrieben ist, rasant und halsbrecherisch und in gewisser Weise auch (wieder) recht charmant.
Was mir jedoch übel aufgestoßen ist, interessanterweise VIEL häufiger als im ersten Teil, sind die animierten Sequenzen. Bei allem guten Willen: Ich finde in Teil 2 fast keine Sequenz in der Spidey nicht eindeutig als (auf technischem Level längst überholt) animiert zu erkennen ist. Und das stört mich richtig. Nicht weil ich keine veraltete Technik bestaunen kann und will, viel mehr weil ich finde, dass CGI-Einsatz ist eine tolle Sache ist, wenn er Dinge ermöglicht, die anders unter keinem Umstand darstellbar wären. Und mich beschleicht das ketzerische Gefühl, man habe sich im Vorgänger wesentlich mehr Gedanken dazu gemacht, wie man Dinge 'in echt' darstellen kann und trotzdem atemberaubende Sequenzen zauberte. Z.B. Spiderman schwingen zu lassen und dabei mit der Kamera näher dran zu sein. Am echten Maguire. In Teil 1 fiel mir lediglich der Goblin als negativ-Beispiel auf. Hier schwingt und hüpft Spiderman in einer, jegliche Physik-Engine verhöhnenden, Art und Weise durch Räume und Straßenschluchten, dass manche Szenen zur finalen Casting-Runde eines Flummi-Nachwuchs-Programms verkommen. Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass ich einen Tag vorher IRON MAN 3 gesehen habe und der mir in puncto Superhelden-CGI eindrucksvoll den 2013er Stand der Dinge offenbart hat?!
Insgesamt hat SPIDERMAN 2 leider auch ein wenig Charme eingebüst. SPIDERMAN macht mir uneingeschränkt Spaß und versprüht eine tolle Atmosphäre ohne mich je zu verlieren. Hier gilt das nicht zu 100% genauso.
Und auch wenn Molina den Villain auf seiner Jagd nach Tritium super spielt, fand ich es etwas schade, dass man direkt im Anschluss auf den Goblin wieder einen Villain gewählt hat, der durch fehlgeschlagene Wissenschaft 'quasi-schizophren' geworden ist. Damals war Dafoe plötzlich durch sein Serum gespalten und hat Unterhaltungen mit sich selbst geführt, heute ist Doc Oc durch die KI-Arme besessen und führt Unterhaltungen mit sich selbst. Sehr ähnlich. Zum Glück auch darin wie gute beide Akteure die Figuren verkörpern!
An sich ein guter Film. Mehr Tiefe, mehr Action, mehr Witz.
Und trotzdem mag ich den ersten lieber. Ätsch!
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TheAvenger68 Thu, 16 May 2013 19:24:27 -0000
Antwort löschenDen Begriff Villain magst aber schon sehr, oder ?
Dann musst du The Expendables 2 lieben !
jacker Thu, 16 May 2013 20:24:09 -0000
Antwort löschenUnd wie!
Als Antagonist von Comichelden Schon sehr, aber wenn dann erst die belgischen Ballett-Tänzer ins Spiel kommen...
Herrlich :D
jacker
Kommentare Thu, 16 May 2013 11:08:38 -0000
Das jetzt noch als abbonierbare MP-Liste, das wäre die Krönung!
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jacker
Kommentare Thu, 16 May 2013 11:03:53 -0000
Film Noir wie aus dem Lehrbuch.
Wunderbar, die Empfehlung nehm ich mir zu Herzen und habe DIE BLAUE DAHLIE direkt auf die Leihliste gesetzt!
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jacker
über Ein gutes Jahr Thu, 16 May 2013 10:33:32 -0000
Ridley Scott ist wirklich ein Phänomen. Denn auch wenn es in seinem Schaffen diverse Präferenzen zu erkennen gibt (früher Science-Fiction, später Gangsterthriller und Historien-Epen), hat man bei ihm nicht das Gefühl er inszeniere immer wieder das gleiche, nur in etwas anderem Gewand. Denn er hat mit Werken wie ALIEN, BLADERUNNER, THELMA & LOUISE, GLADIATOR, HANNIBAL und unzähligen anderen starken Filmen eine krasse Bandbreite an Themen und Inhalten abgedeckt. Und irgendwo dazwischen stecken auch noch (unscheinbar versteckt) die kleinen Überraschungen.
Zum Beispiel A GOOD YEAR!
Nur ein Jahr nachdem Scott in unglaublicher Opulenz Orlando Bloom um Jerusalem kämpfen ließ und nur ein Jahr bevor er in weitreichender Geste die Geschichte eines der größten Kriminellen der USA erzählte, war ihm wohl mal nach etwas Urlaub. Nach Ruhe, nach Gelassenheit, nach ein wenig Zauber. Und aus dieser (dreist von mir unterstellten) Motivation heraus nimmt sich der Mann alle Freiheiten die er benötigt und erzählt ein wundervolles Märchen.
Worum gehts?
Eine Frage die man sich oftmals stellt, doch wenn man versucht unter die offensichtlichen bewegten Bilder und den ausformulierten Plot zu blicken ist da wenig. Oder sogar gar nichts. Anders jedoch in diesem Werk, denn Scott verpackt hier leicht humoristisch und in feinster Zuckerwatte-Optik einen ganz wichtigen Kern:
Eine Geschichte über den Zauber der Kindheit, den Desillusionierungsprozess des Älterwerdens und den Weg dahin zurück, ein kleines Stück der kindlichen Unbefangenheit, der Freude am Leben und der Magie der Welt wiederzugewinnen.
Und vielleicht auch eine Geschichte über Jemanden, der verlernt hat ein (netter) Mensch zu sein und vor lauter Gier und Egoismus die Welt kaum noch wahr nimmt.
In offensichtlichen, klaren Kontrasten zeigen uns Scott und sein Kameramann Philippe Le Sourd eindeutig wie das Paradies auszusehen hat: Warmes Licht, bildschöne Natur, ein Anwesen von dem man nur Träumen kann. Dazu Menschen, die mit dem wenigen was sie haben voll zufrieden sind und trotzdessen das Leben schätzen und lieben. La Dolce Vita.
Im Gegensatz dazu ein kaltes, blaugraues London, regiert von moderner Businessarchitektur, einem nie schlafenden Markt, Broker-Deals im Sekundentakt, Milliongewinnen, Millionenverlusten, Hektik.
Übertrieben? Na klar?
Schwarz/Weiß? Aber hallo!
Doch so sind Märchen halt und als etwas anderes kann und will ich A GOOD YEAR nicht sehen. Der fehlgeleitete Prinz wird durch die pure Schönheit zurück auf den richtigen Pfad gelenkt.
Das ist nicht nur hübsch anzusehen (weil klasse gefilmt), sondern auch ein bißchen lustig, auch ein bißchen kitschig, auch ein bißchen romantisch. Einfach schön. Eine Ode an die Lebensfreude, die uns eins lehren kann: gute Erinnerungen als solche zu konservieren und uns ab und an bewusst zu machen, dass es immer die Möglichkeit gibt neue gute Erinnerungen zu schaffen. Man muss nur sehen was man vor Augen hat!
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rubelzar Thu, 16 May 2013 12:30:43 -0000
Antwort löschenScott ist KING! Dies sage ich schon immer und für mich einer der TOP 5 Regisseure EVER. Wer so einen Output über so einen langen Zeitraum hat und sich dabei nur so wenige Schwächen über so viele Genres erlaubt, ist einfach KING!
Alle 3 Antworten zeigen
jacker Thu, 16 May 2013 12:54:19 -0000
Antwort löschenDie meisten seiner Filme, die ich kenne gefallen mir auch ziemlich gut. Ausnahme: LEGENDE. Der geht gar nicht!
Wer sind denn eigentlich die anderen in der Top5?
rubelzar Thu, 16 May 2013 13:07:34 -0000
Antwort löschenLegende kenne ich gar nicht :p
ich lasse mal bewusst hier Autorenfilmer und sonstige Genreregisseure weg. Sonst kriegst du nie eine Top 5 zu stande.
Ich denke er gehört defintiv in die Top 5 der Blockbusterregissuere, die einen heftigen Output haben. Hierbei zähle ich sowohl Quantität, als auch Genrevielfalt bei guter bis sehr guter Qualität.
Für mich sind dies in beliebiger Reihenfolge:
1. Spielberg
2. Scott
3. Scorcese
4. Tarantino
bei 5 bin ich etwas zwiegespalten, wie ich gerade merke. da gibt es einige, die sich bei mir um den platz streiten würden. ist also eher eine klare top 4, dann mehrfach die 5.
5. Cameron/Copolla/Stone/Soderbergh und wenn er seine Klasse über die Jahre weiter hält sicherlich auch Nolan.
jacker
über Iron Man 3 Wed, 15 May 2013 11:33:19 -0000
Popcorn-Kino (nearly) at its best!
Seit Marvel die Zügel selber in der Hand hat gefallen mir ihre Superheldenfilme meist ziemlich gut (das absolute Highlight bildeten die AVENGERS). Dennoch bin ich generell bei Sequels etwas skeptisch, denn oft wird aufgewärmt, anstatt neu zu machen. Skepsis also auch hier, wobei die Vorfreude auf einen arrogant-coolen Robert Downey Jr. auf jeden Fall überwog.
Und IRON MAN 3 macht inhaltlich zum Glück das meiste richtig, denn es gibt nicht nur einen neuen, x-beliebigen Iron Man vs. Villain Kampf zu bestaunen, sondern die Figur des Tony Stark hat sich entwickelt - und mit dieser Entwicklung ist nicht nur Gutes gekommen. Mr. Untouchable in Person ist ins Wanken geraten, denn 'die Vorgänge in New York', diese ganzen Aliens, Tore in andere Dimensionen und was da (im AVENGERS-Film) noch so alles passiert ist, das hat ihn irgendwie überfordert. Gute Ausgangsbasis zum andersmachen.
Und anders als die zwei Vorgänger ist IRON MAN 3 dann (in dem Maß, welches die Rahmenbedingungen erlauben) tatsächlich: über weite Strecken ist Stark auf sich allein gestellt. Kein Anzug, kein Jarvis. Nur Tony Stark (und dessen MacGyver Qualitäten) sind gefragt und müssen irgendwie gegen den übermächtigen Mandarin bestehen.
Das alles ist optisch fast durchgängig brilliant, ziemlich witzig und mit gutem Pacing in Szene gesetzt:
Die CGI in diesem Film ist überragend! Bis auf wenige Momente sehen die Animationen echt, kreativ und unheimlich gut aus. Interessanterweise ist die Iron Man Rüstung nur dann noch als animiert zu entlarven, wenn er sich kaum bewegt. Das ist jedoch Kritik auf ganz hohem Niveau, denn diese Momente, in denen ich dachte 'das hätte noch einen Tick besser aussehen können', gab es vielleicht drei Mal im ganzen Film.
Stark als Charakter ist ja bereits hinreichend bekannt - seine Arroganz, sein Zynismus, seine übertriebene Coolness. Und auch hier geht Downey Jr. wieder optimal in seiner Parade-Figur auf, Drehbuchautor und Regisseur Shane Black weiß einfach wie man ihm Rollen auf den Leib schreibt (das hat er ja bereits in KISS KISS, BANG BANG bewießen). Die Sprüche sitzen und die Dialoge sind wirklich witzig geschrieben. Der Humor beschränkt sich interessanterweise nicht nur auf arrogante Oneliner, sondern trägt teilweise auch ganze Unterhaltungen ('We are connected'). Zeitweise fast schon ZU lustig. Aber da IRON MAN noch nie einen ernsten Grundtenor hatte, passt das.
Auch die Balance zwischen Action (die übrigens durchweg überzeugend und kreativ choreographiert ist) und ruhigeren Passagen ist gut getroffen. Alle Charaktere bekommen den nötigen Raum, um wirklich Charaktere zu sein und ein ausreichendes Profil zu entwickeln (so dass am Ende auch die Motivation des Mandarin klar ist). Gegen Ende wird es dann leider (wie so oft) ein bißchen viel und gipfelt in einem zu dick aufgetragenen Finale. Interessanterweise verlieren mich diese Filme meistens wenn zum Schluss 30Minuten lang die Fetzen fliegen (Ausnahme: AVENGERS, da konnte ich mich gar nicht sattsehen wie NY zerlegt wird). Daher muss ich auch (und das ist ein Manko, das den Film einen Punkt kostet) sagen, dass IRON MAN 3 leider ein wenig zu lang geraten ist. 15, eher 20 Minuten weniger, gern mit deutlichen Kürzungen im Finale verbunden, hätten gut getan.
Zuletzt der Cast: Pearce ergänzt die altbekannte Menage-a-trois aus Downey/Paltrow/Cheadle perfekt. Eine coole Sau mehr im Film! Alle gut besetzt, alle gut gespielt!
Leichter, spaßiger und optisch überzeugender Blockbuster mit viel Wumms!
Macht Spaß!
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rubelzar Wed, 15 May 2013 11:58:27 -0000
Antwort löschenDer Film wird ab dem großen Twist zu einer Farce und einem Schlag in der Fresse von jedem Fan. Für mich unverständlich was Marvel sich hier gedacht hat. Sonst word
jacker Wed, 15 May 2013 12:35:54 -0000
Antwort löschenHatte ich in deinem Kommentar schon gelesen. Muss mal etwas recherchieren was den Herren eigentlich in den Comics auszeichnete. Ich kann das ja wieder nur aus der perspektive des ungebildeten Filmkonsumenten sehen. Aus der heraus war der twist sogar ziemlich cool ;)
TheDrPepperPower Wed, 15 May 2013 12:42:16 -0000
Antwort löschenDie meisten scheinen ja recht angetan von diesem Film zu sein, aber ich muss sagen, dass für mich Iron Man nie sonderlich interessant war. Den ersten fand ich akzeptabel aber nicht besonders toll, den zweiten belanglos und unnötig und beim dritten habe ich inzwischen eher wenig Interesse, ihn überhaupt zu schauen. Alle fahren halt so auf Tony Starks Charakter ab was ich nicht so richtig verstehe. Klar ist er ganz witzig, aber 3 Filme lang tröstet er mich nicht über die übliche öde Random-Superheldengeschichte hinweg, mit anderen Worten: soo unterhaltsam er ist er dann auch wieder nicht und vor allem nicht sonderlich sympathisch. Ich habe inzwischen einfach so viele vom Prinzip her (nicht von der Qualität) nahezu gleiche Superheldenfilme gesehen (Fantastic 4, Green Lantern, Captain Amerika, Thor, Iron Man 1/2...), dass einfach kaum noch Interesse für diese Materie da ist. Guter Held rettet die Welt vor dem bösen Villain, ich find's inzwischen ziemlich ausgelutscht. Es hat hier zwar in der Vergangenheit einige schöne Werke gegeben, die vor allem eine Geschichte zu erzählen hatten (wie die erwähnten Nolan-Batmans oder den ungewöhnlichen "Watchman"), aber generell ist dieses Genre in den letzten Jahren mit so vielen mittelmäßigen/schwachen Filmen überflutet worden, dass ich einfach genug davon habe. "The Avengers" war immerhin nette Unterhaltung mit toller Action, aber "Iron Man 3" scheint mir einfach die abgespeckte Variante davon zu sein. Da warte ich eher auf "Man of Steel", der zumindest das Potenzial zu haben scheint, etwas wirklich Besonderes zu werden wie es "The Dark Knight" damals war und nicht einfach nur das übliche Schema F des Superheldenfilms durchzieht.
jacker Wed, 15 May 2013 13:00:58 -0000
Antwort löschenOb eine Comic-Figur interessiert oder nicht, das ist natürlich auch erstmal persönliche Präferenz.
Ich selber kannte früher überhaupt nur die bekanntesten Helden (X-Men, Bat-, Spider-, Superman. Dazu Captain America und Iron Man vom Sehen), von daher habe ich nie (außer bei X-Men und Spiderman) überhaupt Erwartungen an solche einen Film gehabt.
IRON MAN habe ich dann auch 'einfach so' auf blauen Dunst angeschaut und fand ihn gut. Gute Unterhaltung. Wohl auch aufgrund von Tony Stark, denn ob man den mag oder nicht, er ist eine sehr eigene Figur. Ein teil des Konzepts besteht ja auch daraus, dass er ein arroganter Arsch ist, trotzdem aber im entscheidenden Moment das richtige tut.
Mit den ganzen Superheldenfilmen gebe ich dir auch recht, eine Zeit lang hat mich das nur noch angeödet und es ist einfach eine Welle auf der viele Schwimmen und aus der katastrophales hervorgeht. GREEN LANTERN z.B. ist auch für mcih belanglose Einheitskost.
Aber die Marvel-Eigenproduktionen haben für mich einfach was. Was genau kann ich gar nicht sagen, aber sie gefallen mir besser als vieles aus der Ära davor!
Zur Evolution der IRON MAN Reihe kann ich nur sagen (Obwohl ich laut MP alle drei mit 7P bewertet habe): Dieser hier ist auf jeden Fall nicht schlecht. Weil Stark halt mehr Seiten als vorher hat und weil er auch nur unter dem Aspekt des Unterhaltungskinos sehr gut funktioniert. Gönn ihn dir zumindest auf BD ;)
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TheDrPepperPower Wed, 15 May 2013 13:21:39 -0000
Antwort löschenDie ersten beiden X-Men Filme haben mir von Marvel übrigens sehr gut gefallen, die habe ich eben vergessen, zu erwähnen. Ich mag Tony Stark ja auch, aber ein einziger Film über ihn reicht mir persönlich dann auch. Ich muss da jetzt nicht über mehrere Filme die Entwicklung eines eigentlich eindimensionalen Charakters verfolgen, habe ich einfach wenig Interesse dran. Mir ist das mit diesen Superhelden einfach inzwischen zu viel, ich habe momentan einfach mehr Bock, relevantere alte Filme nachzuholen wie kürzlich z. B. "Angel Heart". Dabei kann ich dann auch mal den ein oder anderen Lieblingsfilm entdecken, bei sowas wie "Iron Man 3" geht's nur um die Frage: finde ich ihn noch akzeptabel und nur belanglos.
jacker Wed, 15 May 2013 13:26:57 -0000
Antwort löschenAuch das verstehe ich voll.
Hätte es AVENGERS nicht gegeben, hätte ich mir sicher IRON MAN 3 nicht im Kino angesehen. Oder noch krasser: hätte es den nicht gegeben, hätte ich mir überhaupt keinen dritten Teil angesehen. Ich brauche eigentlich keine Sequels zu irgendwas und bin ziemlich genervt von dem ganzen endlos Franchising heutzutage.
Und auch bei mir gibt es ganz viel wo ich eher Zeit rein investieren will. Klassiker, asiatisches Kino, etc.
Trotzdem ist IRON MAN 3 gelungenes Popcorn Kino!
Keineswegs mehr als das, aber sowas gebe ich mir dann und wann auch richtig gern !
jacker
Kommentar zu Pastewka - Staffel 6 Wed, 15 May 2013 11:04:45 -0000
Frischer Wind im Universum von PASTEWKA!
Anne und Basti sind mittlerweile verlobt und feiern das mit einem Ortswechsel. Raus aus der überfüllten Stadt, dahin wo es ruhig und friedlich ist! Und langweilig? Mag sein, aber so lange Bastian die Bruck los ist, ist ihm alles recht.
Doch wie der Zufall es will...
Qualitativ ist auch Staffel 6 nicht ganz, aber doch beinahe auf dem Niveau der großartigen vorhergegangenen fünften Staffel. An manchen Ecken fehlt das letzte Bißchen Skurrilität um perfekt zu sein, trotzdem unterhalten die aktuellsten zehn Folgen blendend. Auch weil Bastian nun, wo die Hochzeit ansteht, von ganz neuen Problemen geplagt und Zweifeln zerfressen ist.
Auch schön sind die Anspielungen in der Serie: Immer wieder werden Szenen mit bekannter Musik aus anderen Filmen unterlegt, das bringt einen Subtext unter das Gesehene, der dem geneigten Filmfreund schon ein Schmunzeln auf die Wangen zaubern kann.
Staffelhighlight: Kopf an Kopf rennen zwischen 'Der Hausmeister' (einfach herrlich wie Bastian's Traum vom Bruck-freien Leben bereits im Kern erstickt wird), 'Der Trip' (Der Voler, seine zwei Dödel und der Öko-Guide. Lecker Pilzpfanne!) und 'Der Junggesellenabschied' (Hagen in absoluter Hochform (!!!). Nie wird seine Figur diese Sternstunde toppen können. Und außerdem eine herrliche INCEPTION-Anspielung in den letzten Sekunden).
Staffelwertung: 08/10
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jacker
Kommentar zu Pastewka - Staffel 5 Wed, 15 May 2013 10:50:46 -0000
Der Pastewka. Und der Hagen. Die Dödel!
Ich hätte nicht gedacht, dass eine Serie, die zwischenzeitlich schon mal ein wenig (bis stark) abgebaut hatte, in der Lage ist sich mit einer späteren Staffel selbst zu übertreffen, oder zumindest auf das gleiche Niveau einer früheren großartigen Staffel aufzuschließen.
Im Falle PASTEWKA schafft die fünfte Staffel genau dieses Kunststück. Konkret: die Autoren liefern eine weitere (der zweiten ebenbürtige) 10 Punkte Staffel ab! Jede Episode bildet für sich eine kleine Geschichte, jede Episode ist für sich zum brüllen komisch. Man merkt, dass die Figuren in den vorherigen 40 Folgen schon klar geformt wurden - jeder hat sein Profil, seine Macken, seine Eigenarten, der Zuschauer kennt eben diese gesammelten Eigenschaften mittlerweile nur zu gut und diesen Zustand macht sich die Serie stark zu nutzen um wundervoll skurrile Geschichten zu erzählen. Immer leicht übertrieben und immer auf den Punkt.
Staffelhighlight: Unmöglich zu sagen. Egal ob Balder der Bruck ein 'unmoralisches Angebot' im Stile früher 90er-Jahre Erotik-Thriller macht, Pastewka und Hagen bereits mit der einfachen Aufgabe 'in einem Haus zu bleiben' überfordert sind, oder Pastewka Anne's Eltern vor versammelter Mannschaft bloßstellt - jede Folge ist ein Highlight!
Staffelwertung: 10/10 (mit Herz wenn es ginge!)
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jacker
Kommentar zur Liste 39 Filme, die Martin Scorsese für die Filmbildung empfiehlt Tue, 14 May 2013 20:20:08 -0000
Stark dass er HÄNDLER DER VIER JAHRESZEITEN empfiehlt. Von den wenigen Fassbinder Filmen die ich kenne, fand ich den am stärksten!
Davon abgesehen: Ich bin fucking ungebildet :D
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hollygolightly1 Tue, 14 May 2013 20:59:13 -0000
Antwort löschenAch, die kann man bestimmt alle nachholen. Mir fehlt ja auch noch einiges, vor allem was asiatisches Kino angeht :)
jacker Wed, 15 May 2013 07:30:51 -0000
Antwort löschenKlar!
Solche Listen finde ich auch immer ganz hilfreich.
Wenn man mal Lust auf Klassiker (aber keine Ahnung welche) hat, kann man sich hire direkt mal dran langhangeln!
jacker
Kommentare Tue, 14 May 2013 11:43:45 -0000
Ich hatte nie so eine ganz konkrete Vorstellung vom Film Noir, bis ich irgendwann die sehr empfehlenswerte Seite http://der-film-noir.de entdeckt habe.
Das hat mich schon voran gebracht und auf die Artikel hier bin ich auch gespannt.
Schön also, dass ihr einen Themen Tag macht.
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jacker
Kommentare Tue, 14 May 2013 10:25:20 -0000
Filme, die man nur mit Alkohol ertragen kann!
Super Thema :)
Ich bin erst vor kurzem auf Podcasts gekommen und werde mir qauch diesen mal zu Gemüte führen!
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jacker
Kommentar zur Liste Ins Kino geSneaKt 2013 Mon, 13 May 2013 14:50:41 -0000
Endlich! Endlich mal jemand der PASSION ordentlich Punkte gibt! Ich habe große Erwartungen an den Film :) Aber alle geben dem etwas zwischen 0 und 2 Punkten :O
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rubelzar Mon, 13 May 2013 16:11:20 -0000
Antwort löschenich bin bei depalma ehe ein wenig fanboy. der film ist visuell eine WUCHT! einige elemente sind tatsächlich schon als grotesk/abstrakt einzusehen und dies ist wohl, warum der film so floppt.
in der sneak ist dies der am schlechtesten bewertete film to date :(
es gab im kino 5 leute die den gut fanden (siu/ich/flo von t-systems) eingeschlossen.
Depalma nimmt hier so ziemlich jedes hitchcock motiv (mal wieder was für mich als fanboy) und überzieht es zum teil bis ins absurde und hier stören sich die meisten dran.
die lachen dann in manchen szenen, weil sie einfach den sinn bzw die herkunft nicht verstehen.
echt schade.
jacker Tue, 14 May 2013 08:14:30 -0000
Antwort löschenJa, der Trailer sah nämlich echt super aus!
Und Noomi ist dabei ♥♥♥
Das reicht eigentlich schon :)