Die Sprüche der Frauen sind genial und haben mich im Minutentakt laut auflachen lassen. Was mich dann zwischendurch immer wieder gestört hat, war, ich glaube es mir selbst kaum, die Handlung...
Der Film könnte so lustig sein, aber die gute Laune wird ständig durch irgendwelche kitschigen Schicksalsschläge gestört, die aus einer Soap stammen könnten. Natürlich, das Leben bietet lustiges UND trauriges. Und bei einer Beerdigung laut aufzulachen, muss man mal erlebt haben ;) Wenn man das aber schon mal erlebt hat, gibt einem eine solche Handlung vielleicht einfach nicht mehr so viel.
Aber es ist ein guter und sehr lustiger Film für einen verregneten Sonntagnachmittag.
Viele haben nicht erwartet, dass das Privatleben Aung San Suu Kyis im Film derartig in den Mittelpunkt gerückt wird - mitten in die eher bruchstückhafte Erzählung der politischen Ereignisse. Die Schwäche des Films liegt darin, dass der Versuch, beides darzustellen, in der Hinsicht mißlingt, als das beide Elemente eher oberflächlich gezeigt werden. Genauso die kulturellen Hintergründe und Bilder, die Myanmars Vielfalt kurz abbilden, aber nicht erklären. Die Recherche für den Film hat eher einseitig staffgefunden (konnte wahrscheinlich nur einseitig stattfinden), so dass das Paar mit seinen Kindern rundum perfekt wird. So wird, wie Andreas Fischer in seiner Kritik schreibt, das Portrait zum Heiligenbild.
Das alles ist aber nur die Schwäche des Films als Portrait. Der Film kann aber noch ganz andere Funktionen erfüllen. Auch solche, die wir als Außenstehende vielleicht nicht in selber Weise nachempfinden können, einfach aus dem Grund, weil es nicht unser Schicksal ist. Hineinfühlen kann man sich in die Figuren meiner Ansicht nach aber doch, vor allem in Michael Aris, dessen Innenleben detaillierter dargestellt wird als das von Aung San Suu Kyi.
Ich habe auch viel gelacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Films.
Nicht über die Gewalt, aber über alles dazwischen. Für mich kam der Film rüber wie eine (wenn auch schwärmerische) Parodie der männlichen Jugend.
Der kleine Teenie ist laut, triebgesteuert, die Gewaltexzesse scheinen die ein odere andere Machtphantasie eines kleinen, pickligen 13-Jährigen zu zeigen. Die Phantasiebegriffe zeigen das Rätsel der Jugendsprache, die gleichzeitig wie eine Babysprache wirkt. Er hängt in einer supercoolen, chauvinistischen Männerbar rum und trinkt.... *trommelwirbel* - Milch! Und zwar noch von Mutters Brust :D
Sexismus vereinigt sich so total zu dem, was es oft ist : kindisch.
Die zweite Hälfte des Films spricht dann etwas anderes an. Dann geht es um Moral, um die Frage nach dem Überwachen und dem Strafen. Hier interessiert der Teenie nicht mehr, sondern die, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist. Und wie sie ihn immer weiter (ver)formen, nach ihren, nicht nach seinen Interessen.
Auf einmal ist der Freigeist gar nicht mehr frei, sondern zeigt sich als das, was er von Anfang an war - das Produkt einer leuchtenden, selbstgefälligen, den Zeigefinger hebenden, brutalen und chauvinistischen Gesellschaft.
Abgesehen davon, der Film war seiner Zeit nicht voraus. Alles was er zeigt, gibt es nicht erst seit dem neuen Jahrtausend. Die Jugend ist auch schon in den letzten Jahrtausenden so gewesen.
Ich bin überrascht über die Lesart mancher Leute hier. Mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, dass man den Film so verstehen könnte.
"nette selbstmordattentäter von nebenan" - kaum zu glauben, aber es sind wirklich Menschen, die sich da in die Luft sprengen. Mit Familien und Job und was man nicht so alles hat.
"Propaganda"? - Warum zebricht der Film dann die scheinbare Helden-Romantk durch Realität (und einen gewissen Witz), wenn Khaled seinen Abschiedstext 3 mal aufsagen muss, weil Extremisten offenbar nicht durchgängig allzu technisch versiert sind und offenbar nicht mal ne Kamera ans Laufen kriegen?
Warum geht es dann soviel um Zweifel, warum wird diskutiert - bei einem Propagande-Film gibt es nichts zu diskutieren.
Eine naive Vorstellung außerdem, das die "Helden" im Film immer die Guten sind.
Der Film ermöglicht Verständnis und Einblick - offenbar wird das schnell falsch verstanden.
##SPOILER##
Die Dialoglastigkeit ist die Stärke des Films. Es ist eben kein Action-Streifen. Die Helden zweifeln, sind unschlüssig, gehen vor und wieder zurück und wieder vor... Am Ende kommt einem die Entscheidung beider Figuren aber wie in Münzwurf vor. Und da liegt die Schwäche des Films. Der letzte Entschluss beider Hauptfiguren ist nicht ganz nachvollziehbar. Warum ist Khaled so plötzlich umgestimmt und Said, der anfängliche Zweifler, auf einmal doch nicht mehr? Dieser Dialog fällt zu kurz aus. Die Schlüsselszene für Said fehlt.
Was auch fehlt, ist der Rückblick - wie sind die beiden eigentlich auf die Idee gekommen? Wann haben sie sich freiwillig gemeldet? Wie üblich ist das unter den jungen Männern im Gaza-Streifen?
Interessant, mal einen Film aus meinem Geburtsjahr zu sehen :)
Neben abgefahrenen Klamotten und lustiger Musik eine sehr leichte, aber gute Unterhaltung mit witziger Handlung und einer unglaublich heißen Madonna :)
ein verlassener LKW-Fahrer, der sich das Leben nehmen will, zwei Diebe, die nicht mal einer Schildkröte was zuleide tun können und eine Cellospielerin aus Estland, die in Deutschland genauso wie ihr Lehrmeister scheitert - ein schön skurril-lustiger Roadmovie, zum Ende hin auf seine eigene Weise aufbauend :)
Auf eine manchmal skurril wirkende Art sehr sehr lustig! Ein ernstes Thema wird aus einem augenzwinkernden Blickwinkel heraus beleuchtet, anstatt anzuprangern wird das Anzuprangernde lächerlich gemacht, ohne dass der Film lächerlich wirkt, im Gegenteil! Um so schlimmer, dass der Regisseur für Filme wie diese hinter Gitter gebracht wurde und keine Filme mehr drehen darf. Bleibt nur zu hoffen, dass er diesen Umstand mit dem selben Humor nimmt wie diesen Film...
Panahi ist nicht für Filme wie diesen hinter Gitter gebracht worden, sondern für den Versuch einen Film über die Proteste 2009 zu drehen. Der Film durfte zwar nicht im Iran selbst gezeigt werden, aber das hatte er schon bei anderen Filmen und das geht leider vielen iranischen Regisseuren so.
Der Film bleibt durchweg spannend, weil diese merkwürdige, undurchschaubare Figur, Sue, so neugierig macht. Man kann sich nicht in sie einfühlen, oder doch? Und dann wieder nicht, und man beobachtet weiter, denn eigentlich fühlt man eher mit den Beobachtern im Film, die Sue kennen lernen und sich Sorgen machen. Und wenn man den Eindruck hat, Sue endlich begriffen zu haben, in dem man ihr größtes Hindernis kennen lernt, ist es auch schon zu spät.
Dieser Film soll für und über die Arbeiterklasse in Frankreich sein.
Ob das mit dem über geklappt hat, weiß ich nicht (ob der Film die Situation dieser Nische in Frankreich realitätsgetreu wiederspiegelt, kann ich nicht beurteilen).
Ich habe mich während des Films vor allem gefragt, ob das mit dem für den geklappt hat.
Laut arte kann der Film sich für eine außergewöhnlich hohe Zuschauerzahl loben, insbesondere was Frankreich angeht.
Ich bezweifle allerdings, dass es die Arbeiterklasse war, die sich den Film angesehen hat (Ich bezweifle sowieso, dass es diese Klasse für sich gibt oder dass entprechende Leute sich von dem Begriff überhaupt abgesprochen fühlen würden, ich weiß nicht wie das in Frankreich so ist). Aber soweit ich weiß, sehen sich ungebildete Arbeiter selten independent-Filme an. Nicht dass das nichts für sie wäre. Aber sie tuns einfach nicht.
Und was der Film dieser Klasse sagen soll, ist mir auch nicht klar: Wir haben Mitleid mit euch? Wir registrieren dass es euch gibt? Vielleicht wenigstens auch noch so was nettes wie: Wir wollen hier zeigen, dass es in eurer Lebenswelt nicht nur elend gibt, sondern dass auch viel gelacht wird?
Das wäre schön. Der Film ist nämlich wirklich lustig. Und deshalb auch für jeden empfehlenswert, egal ob gebildet oder ungebildet, reich oder arm. Vielleicht sollte der Film genau das sein: Ein Film der einfach mal jeden anspricht und einfach mal keine Zielgruppe hat. Aber das wiederlegt der Film spätestens im Abspann selbst. schade.
Der Film macht irgendwie gute Laune - schöne Gegend, lustige Leute, nur zum Ende hin zieht sich der Film etwas und es werden etwas ernstere Themen angesprochen. Immer zwischendurch gibt es ein bisschen Poesie von Aimé Césaire und man bekommt schöne Einblicke in das alltägliche Leben des Dorfes, besonders die Post- und Radiostation. Gut geeignet wenn man gerade nicht sehr aufnahmefähig ist und Lust auf was Nettes und Ruhiges hat.
eindeutig Rüdiger, der kleine Vampir sowie die Fortsetzung auf dem Bauernhof!
Und ansonsten fehlt mir "Blood Ties", die Serie ist zwar genauso inhaltslos wie alle hier aufgeführten, aber Kyle Schmid aka Henry Fitzroy sieht wenigstens scharf aus ;)
vor der bösen Königin hab ich mich als Kind definitiv am meisten gefürchtet. 101 Dalmatiener hab ich allerdings auch noch nie gesehen... (hab ich das was verpasst?)
an 2. Stelle steht für mich Madame Medusa, da sie arme kleine Mädchen in dunkle Höhlen stopft und mit Krokodilen kuschelt...
Yzma ist und bleibteinfach die coolste. Bei ihr ist der Schreckfaktor nur relativ gering ;)
eine leichte Neigung zum Pathos von Anfang an, aber immerhin eine realistische Geschichte, die mehrere Ereignisse nur teilweise vergangener gesellschaftlicher Missstände (Ablehnung von Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen, erzwungene Abtreibungen etc. pp.) miteinander verstrickt. Ein Frauenfilm, zugegeben.
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Pepilotta
über Magnolien aus Stahl - Die Stärke der Frauen 2012/05/13 12:44:06
Die Sprüche der Frauen sind genial und haben mich im Minutentakt laut auflachen lassen. Was mich dann zwischendurch immer wieder gestört hat, war, ich glaube es mir selbst kaum, die Handlung...
Der Film könnte so lustig sein, aber die gute Laune wird ständig durch irgendwelche kitschigen Schicksalsschläge gestört, die aus einer Soap stammen könnten. Natürlich, das Leben bietet lustiges UND trauriges. Und bei einer Beerdigung laut aufzulachen, muss man mal erlebt haben ;) Wenn man das aber schon mal erlebt hat, gibt einem eine solche Handlung vielleicht einfach nicht mehr so viel.
Aber es ist ein guter und sehr lustiger Film für einen verregneten Sonntagnachmittag.
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Pepilotta
über The Lady - Ein geteiltes Herz 2012/04/18 22:53:07
Viele haben nicht erwartet, dass das Privatleben Aung San Suu Kyis im Film derartig in den Mittelpunkt gerückt wird - mitten in die eher bruchstückhafte Erzählung der politischen Ereignisse. Die Schwäche des Films liegt darin, dass der Versuch, beides darzustellen, in der Hinsicht mißlingt, als das beide Elemente eher oberflächlich gezeigt werden. Genauso die kulturellen Hintergründe und Bilder, die Myanmars Vielfalt kurz abbilden, aber nicht erklären. Die Recherche für den Film hat eher einseitig staffgefunden (konnte wahrscheinlich nur einseitig stattfinden), so dass das Paar mit seinen Kindern rundum perfekt wird. So wird, wie Andreas Fischer in seiner Kritik schreibt, das Portrait zum Heiligenbild.
Das alles ist aber nur die Schwäche des Films als Portrait. Der Film kann aber noch ganz andere Funktionen erfüllen. Auch solche, die wir als Außenstehende vielleicht nicht in selber Weise nachempfinden können, einfach aus dem Grund, weil es nicht unser Schicksal ist. Hineinfühlen kann man sich in die Figuren meiner Ansicht nach aber doch, vor allem in Michael Aris, dessen Innenleben detaillierter dargestellt wird als das von Aung San Suu Kyi.
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Pepilotta
über Uhrwerk Orange 2011/12/20 15:08:54
Ich habe auch viel gelacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Films.
Nicht über die Gewalt, aber über alles dazwischen. Für mich kam der Film rüber wie eine (wenn auch schwärmerische) Parodie der männlichen Jugend.
Der kleine Teenie ist laut, triebgesteuert, die Gewaltexzesse scheinen die ein odere andere Machtphantasie eines kleinen, pickligen 13-Jährigen zu zeigen. Die Phantasiebegriffe zeigen das Rätsel der Jugendsprache, die gleichzeitig wie eine Babysprache wirkt. Er hängt in einer supercoolen, chauvinistischen Männerbar rum und trinkt.... *trommelwirbel* - Milch! Und zwar noch von Mutters Brust :D
Sexismus vereinigt sich so total zu dem, was es oft ist : kindisch.
Die zweite Hälfte des Films spricht dann etwas anderes an. Dann geht es um Moral, um die Frage nach dem Überwachen und dem Strafen. Hier interessiert der Teenie nicht mehr, sondern die, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist. Und wie sie ihn immer weiter (ver)formen, nach ihren, nicht nach seinen Interessen.
Auf einmal ist der Freigeist gar nicht mehr frei, sondern zeigt sich als das, was er von Anfang an war - das Produkt einer leuchtenden, selbstgefälligen, den Zeigefinger hebenden, brutalen und chauvinistischen Gesellschaft.
Abgesehen davon, der Film war seiner Zeit nicht voraus. Alles was er zeigt, gibt es nicht erst seit dem neuen Jahrtausend. Die Jugend ist auch schon in den letzten Jahrtausenden so gewesen.
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Pepilotta
über Paradise Now 2011/12/20 12:37:33
Ich bin überrascht über die Lesart mancher Leute hier. Mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, dass man den Film so verstehen könnte.
"nette selbstmordattentäter von nebenan" - kaum zu glauben, aber es sind wirklich Menschen, die sich da in die Luft sprengen. Mit Familien und Job und was man nicht so alles hat.
"Propaganda"? - Warum zebricht der Film dann die scheinbare Helden-Romantk durch Realität (und einen gewissen Witz), wenn Khaled seinen Abschiedstext 3 mal aufsagen muss, weil Extremisten offenbar nicht durchgängig allzu technisch versiert sind und offenbar nicht mal ne Kamera ans Laufen kriegen?
Warum geht es dann soviel um Zweifel, warum wird diskutiert - bei einem Propagande-Film gibt es nichts zu diskutieren.
Eine naive Vorstellung außerdem, das die "Helden" im Film immer die Guten sind.
Der Film ermöglicht Verständnis und Einblick - offenbar wird das schnell falsch verstanden.
##SPOILER##
Die Dialoglastigkeit ist die Stärke des Films. Es ist eben kein Action-Streifen. Die Helden zweifeln, sind unschlüssig, gehen vor und wieder zurück und wieder vor... Am Ende kommt einem die Entscheidung beider Figuren aber wie in Münzwurf vor. Und da liegt die Schwäche des Films. Der letzte Entschluss beider Hauptfiguren ist nicht ganz nachvollziehbar. Warum ist Khaled so plötzlich umgestimmt und Said, der anfängliche Zweifler, auf einmal doch nicht mehr? Dieser Dialog fällt zu kurz aus. Die Schlüsselszene für Said fehlt.
Was auch fehlt, ist der Rückblick - wie sind die beiden eigentlich auf die Idee gekommen? Wann haben sie sich freiwillig gemeldet? Wie üblich ist das unter den jungen Männern im Gaza-Streifen?
Trotzdem eine wichtige Perspektive.
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Pepilotta
Kommentare 2011/10/27 14:50:02
Also bei mir hats therapeutisch gewirkt, ich musste die ganze Zeit mitlachen :D
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Pepilotta
über Die Hure des Königs 2011/09/04 20:54:44
ganz gut gemacht, zähes, unbefriedigendes Ende
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Pepilotta
über Susan... verzweifelt gesucht 2011/08/21 19:27:07
Interessant, mal einen Film aus meinem Geburtsjahr zu sehen :)
Neben abgefahrenen Klamotten und lustiger Musik eine sehr leichte, aber gute Unterhaltung mit witziger Handlung und einer unglaublich heißen Madonna :)
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Pepilotta
über Schnauze voll 2011/08/03 10:54:50
ein verlassener LKW-Fahrer, der sich das Leben nehmen will, zwei Diebe, die nicht mal einer Schildkröte was zuleide tun können und eine Cellospielerin aus Estland, die in Deutschland genauso wie ihr Lehrmeister scheitert - ein schön skurril-lustiger Roadmovie, zum Ende hin auf seine eigene Weise aufbauend :)
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Pepilotta
über Offside 2011/06/16 20:19:16
Auf eine manchmal skurril wirkende Art sehr sehr lustig! Ein ernstes Thema wird aus einem augenzwinkernden Blickwinkel heraus beleuchtet, anstatt anzuprangern wird das Anzuprangernde lächerlich gemacht, ohne dass der Film lächerlich wirkt, im Gegenteil! Um so schlimmer, dass der Regisseur für Filme wie diese hinter Gitter gebracht wurde und keine Filme mehr drehen darf. Bleibt nur zu hoffen, dass er diesen Umstand mit dem selben Humor nimmt wie diesen Film...
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Jomo 2012/05/10 10:56:30
Antwort löschenPanahi ist nicht für Filme wie diesen hinter Gitter gebracht worden, sondern für den Versuch einen Film über die Proteste 2009 zu drehen. Der Film durfte zwar nicht im Iran selbst gezeigt werden, aber das hatte er schon bei anderen Filmen und das geht leider vielen iranischen Regisseuren so.
Pepilotta
über Sue - Eine Frau in New York 2011/01/22 14:23:42
Der Film bleibt durchweg spannend, weil diese merkwürdige, undurchschaubare Figur, Sue, so neugierig macht. Man kann sich nicht in sie einfühlen, oder doch? Und dann wieder nicht, und man beobachtet weiter, denn eigentlich fühlt man eher mit den Beobachtern im Film, die Sue kennen lernen und sich Sorgen machen. Und wenn man den Eindruck hat, Sue endlich begriffen zu haben, in dem man ihr größtes Hindernis kennen lernt, ist es auch schon zu spät.
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Pepilotta
über Das wandelnde Schloss 2011/01/22 14:02:48
10.0 für so viele schöne Ideen, komplexe Charaktere und eine Hauptfigur, in die man sich sehr gut und sehr gerne einfühlen kann
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Pepilotta
über Marius und Jeannette 2011/01/12 14:36:08
Dieser Film soll für und über die Arbeiterklasse in Frankreich sein.
Ob das mit dem über geklappt hat, weiß ich nicht (ob der Film die Situation dieser Nische in Frankreich realitätsgetreu wiederspiegelt, kann ich nicht beurteilen).
Ich habe mich während des Films vor allem gefragt, ob das mit dem für den geklappt hat.
Laut arte kann der Film sich für eine außergewöhnlich hohe Zuschauerzahl loben, insbesondere was Frankreich angeht.
Ich bezweifle allerdings, dass es die Arbeiterklasse war, die sich den Film angesehen hat (Ich bezweifle sowieso, dass es diese Klasse für sich gibt oder dass entprechende Leute sich von dem Begriff überhaupt abgesprochen fühlen würden, ich weiß nicht wie das in Frankreich so ist). Aber soweit ich weiß, sehen sich ungebildete Arbeiter selten independent-Filme an. Nicht dass das nichts für sie wäre. Aber sie tuns einfach nicht.
Und was der Film dieser Klasse sagen soll, ist mir auch nicht klar: Wir haben Mitleid mit euch? Wir registrieren dass es euch gibt? Vielleicht wenigstens auch noch so was nettes wie: Wir wollen hier zeigen, dass es in eurer Lebenswelt nicht nur elend gibt, sondern dass auch viel gelacht wird?
Das wäre schön. Der Film ist nämlich wirklich lustig. Und deshalb auch für jeden empfehlenswert, egal ob gebildet oder ungebildet, reich oder arm. Vielleicht sollte der Film genau das sein: Ein Film der einfach mal jeden anspricht und einfach mal keine Zielgruppe hat. Aber das wiederlegt der Film spätestens im Abspann selbst. schade.
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Pepilotta
über Love and Other Disasters 2011/01/09 18:22:51
ziemlich abgestanden und zeitweise anstrengend, bis auf wenige Einzelheiten nach dem üblichen Muster. An ein paar Stellen sogar witzig.
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Pepilotta
über Das Leben auf Erden 2011/01/07 14:18:11
Der Film macht irgendwie gute Laune - schöne Gegend, lustige Leute, nur zum Ende hin zieht sich der Film etwas und es werden etwas ernstere Themen angesprochen. Immer zwischendurch gibt es ein bisschen Poesie von Aimé Césaire und man bekommt schöne Einblicke in das alltägliche Leben des Dorfes, besonders die Post- und Radiostation. Gut geeignet wenn man gerade nicht sehr aufnahmefähig ist und Lust auf was Nettes und Ruhiges hat.
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Pepilotta
Kommentare 2010/11/27 15:10:17
eindeutig Rüdiger, der kleine Vampir sowie die Fortsetzung auf dem Bauernhof!
Und ansonsten fehlt mir "Blood Ties", die Serie ist zwar genauso inhaltslos wie alle hier aufgeführten, aber Kyle Schmid aka Henry Fitzroy sieht wenigstens scharf aus ;)
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Pepilotta
Kommentare 2010/11/27 14:57:07
vor der bösen Königin hab ich mich als Kind definitiv am meisten gefürchtet. 101 Dalmatiener hab ich allerdings auch noch nie gesehen... (hab ich das was verpasst?)
an 2. Stelle steht für mich Madame Medusa, da sie arme kleine Mädchen in dunkle Höhlen stopft und mit Krokodilen kuschelt...
Yzma ist und bleibteinfach die coolste. Bei ihr ist der Schreckfaktor nur relativ gering ;)
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Pepilotta
über Banksy - Exit Through the Gift Shop 2010/10/26 11:24:15
der ist mal sowas von auf meiner Liste dieser Film :)
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Pepilotta
über Glückliche Wüste 2010/10/17 01:14:37
erschreckend, aufatmend, bedrückend.
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Pepilotta
über Ghosted 2010/10/05 18:45:24
Leider wirken die Schauspiler teilweise sehr unmotiviert und laienhaft. Ansonsten wird die Geschichte aber ganz gut erzählt
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Pepilotta
über Cora Unashamed 2010/10/02 22:26:41
eine leichte Neigung zum Pathos von Anfang an, aber immerhin eine realistische Geschichte, die mehrere Ereignisse nur teilweise vergangener gesellschaftlicher Missstände (Ablehnung von Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen, erzwungene Abtreibungen etc. pp.) miteinander verstrickt. Ein Frauenfilm, zugegeben.
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