Pepilotta
Pepilotta aus Münster ist 26 Jahre alt. Sie hat sich 2010/02/13 20:43:49 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 563 Filme bewertet und hat schon 38 Kommentare geschrieben. Mehr
| Alter | 26 |
|---|---|
| Stadt | Münster |
| Geschlecht | weiblich |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Nathalie Portman, Halle Berry, Christina Ricci, Jonny Depp, Rolf Kristian Larsen, Timothy Spall, Jake Gyllenhaal, Peter Saarsgard |
| Ich bin Fan von: | Johnny Depp, Shannyn Sossamon, Natalie Portman, Heath Ledger, Jake Gyllenhaal, Helena Bonham Carter, Timothy Spall, Keanu Reeves, Peter Sarsgaard, Hannah Herzsprung, Rolf Kristian Larsen, Robin Williams, Christina Ricci, Juliette Lewis, David Winter, Sung Hyung Cho, Orlando Bloom, Josh Hartnett, Christiane Cegavske, Ki-duk Kim, Kathy Bates, Mary Stuart Masterson, Oliver Milburn, Robert Stadlober, Kirsten Dunst, Fatih Akin, Matthew Gray Gubler, Eddie Redmayne |
| Meine Lieblingsregisseure: | Tim Burton, Michel Gondry, Mark Milgard, Jonathan Dayton & Valerie Faris |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Sand is overrated. It's just tiny, little rocks (Eternal sushine of a spotless mind) |
So glücklich war ich noch nie und 5 weitere Filme ...
Pepilotta 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/01/05 00:28:17
Uhrwerk Orange
Pepilotta 7.5 "Sehenswert" 2011/12/20 15:08:54
Ich habe auch viel gelacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Films.
Nicht über die Gewalt, aber über alles dazwischen. Für mich kam der Film rüber wie eine (wenn auch schwärmerische) Parodie der männlichen Jugend.
Der kleine Teenie ist laut, triebgesteuert, die Gewaltexzesse scheinen die ein odere andere Machtphantasie eines kleinen, pickligen 13-Jährigen zu zeigen. Die Phantasiebegriffe…
Ich habe auch viel gelacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Films.
Nicht über die Gewalt, aber über alles dazwischen. Für mich kam der Film rüber wie eine (wenn auch schwärmerische) Parodie der männlichen Jugend.
Der kleine Teenie ist laut, triebgesteuert, die Gewaltexzesse scheinen die ein odere andere Machtphantasie eines kleinen, pickligen 13-Jährigen zu zeigen. Die Phantasiebegriffe zeigen das Rätsel der Jugendsprache, die gleichzeitig wie eine Babysprache wirkt. Er hängt in einer supercoolen, chauvinistischen Männerbar rum und trinkt.... *trommelwirbel* - Milch! Und zwar noch von Mutters Brust :D
Sexismus vereinigt sich so total zu dem, was es oft ist : kindisch.
Die zweite Hälfte des Films spricht dann etwas anderes an. Dann geht es um Moral, um die Frage nach dem Überwachen und dem Strafen. Hier interessiert der Teenie nicht mehr, sondern die, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist. Und wie sie ihn immer weiter (ver)formen, nach ihren, nicht nach seinen Interessen.
Auf einmal ist der Freigeist gar nicht mehr frei, sondern zeigt sich als das, was er von Anfang an war - das Produkt einer leuchtenden, selbstgefälligen, den Zeigefinger hebenden, brutalen und chauvinistischen Gesellschaft.
Abgesehen davon, der Film war seiner Zeit nicht voraus. Alles was er zeigt, gibt es nicht erst seit dem neuen Jahrtausend. Die Jugend ist auch schon in den letzten Jahrtausenden so gewesen.
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Uhrwerk Orange
Pepilotta 7.5 "Sehenswert" 2011/12/20 15:00:19
Ich habe auch viel gelacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Films.
Nicht über die Gewalt, aber über alles dazwischen. Für mich kam der Film rüber wie eine (wenn auch schwärmerische) Parodie der männlichen Jugend.
Der kleine Teenie ist laut, triebgesteuert, die Gewaltexzesse scheinen die ein odere andere Machtphantasie eines kleinen, pickligen Teenies zu zeigen. Die Phantasiebegriffe…
Ich habe auch viel gelacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Films.
Nicht über die Gewalt, aber über alles dazwischen. Für mich kam der Film rüber wie eine (wenn auch schwärmerische) Parodie der männlichen Jugend.
Der kleine Teenie ist laut, triebgesteuert, die Gewaltexzesse scheinen die ein odere andere Machtphantasie eines kleinen, pickligen Teenies zu zeigen. Die Phantasiebegriffe zeigen das Rätsel der Jugendsprache, die gleichzeitig wie eine Babysprache wirkt. Er hängt in einer supercoolen, chauvinistischen Männerbar rum und trinkt.... *trommelwirbel* - Milch! Und zwar noch von Mutters Brust :D
Sexismus vereinigt sich so total zu dem, was es oft ist : kindisch.
Die zweite Hälfte des Films spricht dann etwas anderes an. Dann geht es um Moral, um die Frage nach dem Überwachen und dem Strafen. Hier interessiert der Teenie nicht mehr, sondern die, die ihn zu dem gemacht haben, was er ist. Und wie sie ihn immer weiter (ver)formen, nach ihren, nicht nach seinen Interessen.
Auf einmal ist der Freigeist gar nicht mehr frei, sondern zeigt sich als das, was er von Anfang an war - das Produkt einer leuchtenden, selbstgefälligen, den Zeigefinger hebenden, brutalen und chauvinistischen Gesellschaft.
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Paradise Now
Pepilotta 8.0 "Ausgezeichnet" 2011/12/20 12:37:33
Ich bin überrascht über die Lesart mancher Leute hier. Mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, dass man den Film so verstehen könnte.
"nette selbstmordattentäter von nebenan" - kaum zu glauben, aber es sind wirklich Menschen, die sich da in die Luft sprengen. Mit Familien und Job und was man nicht so alles hat.
"Propaganda"? - Warum zebricht der Film dann…
Ich bin überrascht über die Lesart mancher Leute hier. Mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, dass man den Film so verstehen könnte.
"nette selbstmordattentäter von nebenan" - kaum zu glauben, aber es sind wirklich Menschen, die sich da in die Luft sprengen. Mit Familien und Job und was man nicht so alles hat.
"Propaganda"? - Warum zebricht der Film dann die scheinbare Helden-Romantk durch Realität (und einen gewissen Witz), wenn Khaled seinen Abschiedstext 3 mal aufsagen muss, weil Extremisten offenbar nicht durchgängig allzu technisch versiert sind und offenbar nicht mal ne Kamera ans Laufen kriegen?
Warum geht es dann soviel um Zweifel, warum wird diskutiert - bei einem Propagande-Film gibt es nichts zu diskutieren.
Eine naive Vorstellung außerdem, das die "Helden" im Film immer die Guten sind.
Der Film ermöglicht Verständnis und Einblick - offenbar wird das schnell falsch verstanden.
##SPOILER##
Die Dialoglastigkeit ist die Stärke des Films. Es ist eben kein Action-Streifen. Die Helden zweifeln, sind unschlüssig, gehen vor und wieder zurück und wieder vor... Am Ende kommt einem die Entscheidung beider Figuren aber wie in Münzwurf vor. Und da liegt die Schwäche des Films. Der letzte Entschluss beider Hauptfiguren ist nicht ganz nachvollziehbar. Warum ist Khaled so plötzlich umgestimmt und Said, der anfängliche Zweifler, auf einmal doch nicht mehr? Dieser Dialog fällt zu kurz aus. Die Schlüsselszene für Said fehlt.
Was auch fehlt, ist der Rückblick - wie sind die beiden eigentlich auf die Idee gekommen? Wann haben sie sich freiwillig gemeldet? Wie üblich ist das unter den jungen Männern im Gaza-Streifen?
Trotzdem eine wichtige Perspektive.
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The Virgin Suicides - Verlorene Jugend und 1 weitere Filme ...
Pepilotta vorgemerkt 2011/12/07 10:15:01
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Sehr gute Dokumentararbeit, da der Film zu 90% die Sicht der Jungen selbst aufgreift und sie zu aller erst und hauptsächlich sprechen lässt. Einzelne Fälle und Beziehungen werden auch von den verschiedenen Eltern aus geschildet, was die Recherche abrundet. Der Film kommt vollkommen ohne die Zusammentragung harter Fakten aus dem off aus, sondern bietet Einblick in die Lebens- und Gefühlswelt der Jungen, worin seine große Stärke liegt. Forschungsethisch hätte man manche privaten Informationen aus dem Leben der Jungen und einzelne Szenen eventuell auch zurückhalten können. Abgesehen davon lässt der Film wohl jeden Erwachsenen erschüttert und sprachlos zurück.