Ich fand den ersten Joe entgegen aller Warnungen gut. So kann ein Actionfilm ohne Story aussehen und das ist viel, viel besser gelungen als beim großen Hasbro-Bruder Transformers. Die Gründe für die Verschiebung stimmen allerdings nicht zuversichtlich. Nachkonvertiertes 3D, Tatum...brrr. Ich will eigentlich nur den Fels und Bruce in Action sehen.
Tom meets Zizou. Zizou ist Zindedine Zidane. Einer der genialsten Fußballer der jüngeren Vergangenheit. Ein Dirigent des Balles. Auch den meisten Fußball-Desinteressierten dürfte der Name ein Begriff sein, man denke nur an die Kopfstoß-Affäre mit Materazzi während des WM-Finales 2006. Ich erinnere mich zwar lieber an seine Finessen mit dem Ball, seine Technik, Übersicht, Torgefahr. Er war ein großartiger Fußballer, ein Stratege. Zizou dürfte also bekannt sein. Aber wer ist Tom? Tom Cruise? Tom Hardy? Tom von Tokio Hotel? Nein, bei diesem Tom handelt es sich um Thomas Broich, Ex-Bundesliga Profi, Ex-Hoffnungsträger der Nationalmannschaft. Dieser Mann dürfte vielen Leuten, die mit Fußball nichts am Hut haben, relativ unbekannt sein. Da neben dem Film der Fußball meine zweite größte Leidenschaft ist, wusste ich schon, wer Thomas Broich ist, wusste über seinen Werdegang Bescheid und auch, was er heutzutage treibt. Dazu aber später mehr.
Grundsätzlich sind Dokumentationen von jeher interessant. Sie decken auf, zeigen Hintergründe, informieren. "Tom meets Zizou" ist eine Langzeitdokumentation. Der Filmemacher Aljoscha Pause begleitete den damals 22-jährigen Thomas Broich acht Jahre lang, von 2003-2011. Im Jahre 2002/2003 lag der deutsche Fußball immer noch am Boden, obwohl es viele Menschen nicht wahrhaben wollten. Wir wurden doch 2002 Vize-Weltmeister, sagten sie. Das dabei aber der Faktor Glück ein große Rolle spielte und wir fußballerisch eigentlich unter aller Kanone spielten, wurde häufig übergangen. Neue Männer brauchte also das Land. Bastian Schweinsteiger spielte sich langsam in die erste Mannschaft des FC Bayern, von Lukas Podolski war noch keine Rede, als ein junger Mann in der 2. Liga auf sich aufmerksam machte. Beim Provinzverein Wacker Burghausen zeigte Thomas Broich eine Klasse-Partie nach der anderen. Die halbe Bundesliga beobachtete ihn. Broich wurde eine große Zukunft voraus gesagt. Schon damals war er aber ein anderer Spieler. Er gab in Interviews keine Phrasen zum Besten, sondern drückte sich klar und verständlich, zumeist sogar nachdenklich aus. Mitspieler plauderten aus, dass er Bücher lese, von Tolstoi, Schopenhauer zum Beispiel. Außerdem höre er im Auto Mozart. Ein gefundenes Fressen für die Medien. So bekam Broich ziemlich schnell den Spitznamen Mozart, er ging mit dem Ball ja so filigran um wie der berühmte Komponist mit seinen Noten. Das passte. Das die Musik, die in Broichs Auto lief, gar nichts mit Mozart zu tun hatte, ist im Endeffekt nebensächlich. Schöngeist wurde Broich auch genannt. Er bezeichnet einen Pass auf dem Spielfeld als Poesie, Fußball als Kunstgewerbe. Dem jungen Mann gefiel die mediale Aufmerksamkeit, er spielte erfolgreich Fußball, wurde als hochintelligenter Mensch wahrgenommen und war nebenbei, wie schon erwähnt, einer der Hoffnungsträger für Fußball-Deutschland. Zeit für den nächsten Schritt. Der Wechsel in die höchste Spielklasse stand an. Broich konnte sich einen Verein aussuchen. Die Wahl fiel auf Borussia Mönchengladbach, den Traditionsverein vom Niederrhein, der damals gegen den Abstieg spielte. Sie brauchten jemanden für das Mittelfeld, einen Spieler, der den Unterschied ausmachen konnte. Viel Verantwortung für einen knapp 23jährigen. Doch Broich stellte sich, spielte eine klasse Rückrunde, glänzte auch in der U-21 Nationalmannschaft. Er beeindruckte bei einem Besuch im ZDF-Sportstudio, für die Medien war klar, der Mann muss neben den ebenfalls jungen, aufstrebenden Spielern Schweini und Poldi mit zur EM.
Dann kam der erste Knick. Eine Verletzung. Die EM war gelaufen. Während der Sommerpause hat Thomas Broich Zeit, die letzten anderthalb Jahre zu verarbeiten. Und schon damals vollzieht er eine erste, für einen Fußballprofi untypische Zieländerung. Für ihn sei es nicht das Größte, bei Bayern München, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen zu spielen. Nein, die persönliche, menschliche Entwicklung stehe bei ihm an erster Stelle. Er will irgendwann ins Ausland, ein fremdes Land und fremde Leute kennen lernen, den Horizont erweitern. Wenn er dabei Fußball spielen könnte, wäre das ein schöner Nebeneffekt. Aber erst mal steht wieder das Tagesgeschäft an. Deutschland hat bei der Europameisterschaft versagt, kein Sieg, Aus in der Vorrunde. Broich bleibt weiterhin im Gespräch, doch knüpft er nicht an seine tollen Leistungen der Vorsaison an. Zudem bekommt er im November 2004 mit dem knorrigen Holländer Dick Advocaat einen autoritären Trainer vorgesetzt, der über Disziplin und Kampf zum Fußball kommt. Nichts für den Feingeist Broich. Er rebelliert, findet sich teilweise in der 2ten Mannschaft wieder. Seine Leistung stagniert. Erst als Horst Köppel Advocaat ablöst findet Broich seine Form wieder, und im Saisonendspurt wird noch der Klassenerhalt geschafft. Die Saison 2005/2006 kann für Thomas Broich entscheidend sein. Er steht immer noch im Notizbuch des Bundestrainers, könnte auf den Heim-WM-Zug aufspringen. Doch die Saison läuft abermals enttäuschend. Broich pendelt zwischen Startelf und Ersatzbank, ihm gelingen ihn 28 Spielen nur 4 Scorerpunkte. Er ist mit den Gedanken auch nicht mehr hundertprozentig beim Fußball. Die WM findet ohne ihn statt, die Borussia plant nicht mehr mit ihm. Thomas spielt mit dem Gedanken, dem Fußball den Rücken zu kehren, zwischendurch hat er auch parallel mit einem Philosophiestudium begonnen.
Dann kommt ein Angebot des 1.FC Köln. Broich schüttelt sich, nimmt die Herausforderung 2.Liga noch einmal an. Ausschlaggebend war für ihn auch die Lebensqualität der Stadt Köln, die ein breites Kulturangebot bietet. Der Start für ihn ist verheißungsvoll. Er brilliert auf dem Platz. Auch daneben funktioniert es. Er wohnt in einer WG, lernt viele neue Leute kennen, mit denen er musiziert, philosophiert. Doch schon bald kommt wieder ein sportlicher Rückschlag in Person von Christoph Daum. Der "Messias von Köln" übernimmt im November 2006 die sportliche Leitung beim FC. Der Zampano Daum und der Feingeist Broich. Das kann nicht passen. Broich nennt es das ganze Trara um Daum hinterher eine Zirkusveranstaltung. Seine Leistungen variieren seit dem Antritt Daums. Der Aufstieg wird deutlich verpasst. Dieser sollte aber in der Saison 2007/2008 gelingen. Mit Thomas Broich, der aber weiterhin großen Leistungsschwankungen unterliegt. In der Saison 2008/2009 spielt Broich also noch einmal Bundesliga. Aber nicht erfolgreich. 12 Einsätze stehen zu Buche. Der mittlerweile 28-jährige zweifelt weiterhin die ganze Saison durch am Beruf des Fussballprofis in Deutschland. Er will der Fussballbühne den Rücken kehren. Dann kommt noch einmal ein Angebot des 1.FC Nürnberg. Der Trainer der Franken, Michael Oenning, war Broichs Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach und so etwas wie ein väterlicher Freund. Er wollte "Mozart" noch eine Chance geben, glaubte an ihn. Broich stellte sich der Herausforderung, doch sollte er scheitern. Er fand kaum Zugang zum Team, spielte schlecht, Verletzungen spielten auch eine Rolle. Im Winter sackte Broich nach eigener Aussage auch in eine "Fußballer-Depression" ab. Nichts ging mehr. Der Kopf und der Körper spielte nicht mehr mit. Durch die Fälle Sebastian Deisler und vor allem Robert Enke war er gewarnt. Er kehrte dem Haifischbecken Bundesliga den Rücken und verwirklichte seinen Traum. Ein neues Land und neue Leute kennenlernen. Er träumte schon früh vom "Aussteiger-Land" Australien. Zudem fand er noch eine sportliche Heimat beim Verein Brisbane Roar. Und fand sein Glück. Heute ist Thomas Broich zweimaliger australischer Meister, zweitbester Spieler der Saison 2010/2011, bester Spieler der Saison 2011/2012 in Australien. Seine Mannschaft war 36 Spiele in Folge ungeschlagen und brach damit einen 74 Jahre alten australischen Sportrekord. Zudem erzielte er das schönste Tor der Vereinsgeschichte von Brisbane Roar, gewählt von den Fans. Broich ist eine der Stützen im Team, ein Star, hat aber nicht den Druck der Bundesliga. Zudem kann er in seiner Freizeit das Leben führen, was er immer wollte. Er ist endlich glücklich.
All das erfährt man in "Tom meets Zizou" aus nächster Nähe. Vielleicht dringt man nicht in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus Bundesliga ein, aber man ist schon nah dran. Am interessanten sind die Aussagen des heutigen Thomas Broich zu Interviews vergangener Tage. Er genoss die mediale Aufmerksamkeit, er freundete sich mit der Rolle des "anderen" Fußballprofis an. Er ließ sich im Theater ablichten, oder vor einem Haufen Bücher. Er sagte, er will lieber mit einem doch positiven Image wahrgenommen werden als gar nicht. Heute sagt Broich, dass dies alles sehr pubertär war und vor er vor allem auch egoistisch dachte. Sein damals aufgeplustertes Ego hat im mehr geschadet als geholfen. Zwar hinterfragte er sehr schnell die Mechanismen des Fußballs, doch der Stempel "Mozart" und "Hoffnungsträger" lastete seine ganze Karriere lang im deutschen Fußball auf ihm. Der Druck und auch die zeitweilige Häme oder auch die Nichtbeachtung von Trainern nahmen ihm den Spaß am Fußball. Damals suchte er die Schuld nur bei anderen. Heute sagt er, dass er bei vielen Sachen auch falsch gehandelt hätte. Eine Stärke der Dokumentation ist, dass Broich trotz allem nicht durchweg sympathisch rüberkommt. Am Ende, wenn er sein Glück gefunden hat, ja, aber zwischendurch kommt er teilweise abgehoben daher. Schön, dass Broich das später selber kritisiert und er durch Erfahrungen gelernt hat. Man könnte auch hämisch sein und sagen, dass Broich ein schlampiges Genie sei, zu phlegmatisch spiele, sein Talent nicht auf den Rasen brächte oder, um im Fußballer-Jargon zu bleiben, einfach keine Eier habe, um im Haifischbecken Bundesliga zu bestehen. Vielleicht trifft das sogar ein bisschen zu. Aber es ist einfach angenehm, Broich zuzuhören. Zwei Sätze von ihm haben mehr Qualität als die Interviews eines kompletten Jahres von Prinz Poldi. Und deswegen ist diese ganze Dokumentation trotz der langen Laufzeit auch so interessant. Am Ende gibt es dann auch ein paar Gänsehaut-Momente, wenn man Broich in Australien spielen sieht. Jedem Fußball- und Filmbegeisterten ist Aljoscha Pauses Dokumentation definitiv zu empfehlen. Auch wenn Zidane nur im Titel vorkommt.
Dein Kommentar hier ist 10 PKT Wert :-)
Echt "schön" zu lesen was der Broich durchlebt hat, hab seine Karriere als Fußballfan natürlich auch mitbekommen, aber durch den Text hier erst richtig verstanden ;-) - die Reise ins Land der Kängurus tat im sichtlich gut..
Danke euch beiden. Das Ganze ist auch echt sehenswert, als Fußballfan, wie schon erwähnt, echt ein Muss. Und das schöne ist, der Kommentar ging mir wirklich leicht von der Hand, da ich Fußball und Film verbinden konnte. Das war dann schon fast einfach. :)
Ja, der Michi und der Tommy - unser Nürnberger Traum-Duo. Zwei Träumer vor dem Herrn...
Beiden hängt der Ruf des hochgeistigen Fußballphilosophen nach, beide haben es in Deutschland nicht gepackt. Beide neben dem Platz angenehme Zeitgenossen, sobald es aber um Fußball ging in Nürnberg ziemliche Komplettausfälle. Bei Michi wahrscheinlich einfach auf ein komplett fehlgeleitetes Verständnis dieses letztlich wohl für ihn schlichtweg zu simplen Sports zurückzuführen, bei Tommy dagegen wohl einfach auf den im Profigeschäft durch Erfolgsdruck verlorengegangene Spaß am Spiel.
Hätte mich sehr gefreut, wenn Mozart bei uns nochmal aufgeblüht wäre - so einen feinen Fußballer rumstümpern zu sehen, tut mir in der Seele weh - hat aber nicht sollen sein und ich kann ihn zu seiner konsequenten und mutigen Entscheidung nur beglückwünschen.
Wenns nicht mehr geht, geh nen neuen Weg - Tommy hats gemacht, Michi wirds auch noch irgendwann machen, da bin ich mir sicher.
Und am Schluss sitzen dann beide in Australien am Strand und träumen vor sich hin - wie sie es halt schon in Nürnberg auf der Bank gemacht haben...
@Hellbilly: Ah, so sieht wohl eine Nürnberger Seele den Typen Broich. Auch deine Interpretation von Michi Oenning kann ich nachvollziehen, obwohl er in der Doku als sanfter Fußballlehrer rüberkommt. Der würd auch nach Australien passen.
@Andy: Danke Oppa. Guck dir den trotzdem an, damit du siehst wie der Fußball heute läuft. Die Bollians können deine Geschichten vom Schweinedarm-Fußball um die Jahrhundertwende nicht mehr hören. :D
Was Geschichten über Schweinedarm-Fußball langweilen euch? Dann muss ich wohl doch endlich mit dem Prequel rausrücken :Handball mit Raptorenköpfen. Raptoren gab es nämlich wie Sand am Meer in meiner Jugend und ihr müsst wissen das... ;D
*- Vater: Welcher Arzt oder Anwalt kauft sich denn so ein Auto?*
*- Sohn: Ähhh....Dr.Dre, YO!*
Brüller. Nach diesem Eingangswitz geht es 90 Minuten in dieser Tour weiter. Eine Familie, deren Eltern halb vor der Trennung stehen, sind auf dem Weg zum Familientreffen. Über 1000 Meilen mit dem Auto. Da können ganz viele lustige Sachen passieren. Zum Beispiel sitzt der Vater, Cedric, the Entertainer irgendwann nackt im Hotel-Whirlpool, wo dann ganz zufällig 5,6 sehr stämmige junge Damen sich dazu gesellen, die auf College-Fahrt sind. Brüller. Oder der Sohn muss unbedingt auf Toilette, der Vater will aber nicht anhalten. Also pinkelt Sohnemann in die leere Getränkebüchse. Vater hat dann Durst...Brüller. Das Ganze erinnert verdammt stark an "What´s up Dad" und das ist ja bei weitem kein Qualitätsnachweis. Einfach nur verdammt unlustig und nervig, dessen Höhepunkt erreicht wird, wenn Lil’ Bow Wow Yippie Yo Yippie Yeah am Ende anfängt zu rappen. Verdammt gruselig.
Ich musste noch nicht einmal da schmunzeln, weil das zu offensichtlich und gewollt rüber kam. Aber das war noch einer der besseren Witze und das sagt schon alles.^^
Gähn, "Shrooms" ist der 798. Beitrag zum Thema "Teenies gehen in den Wald zum Campen, erzählen sich Horrorgeschichten" bis dann, ja dann das Unvermeidliche passiert, sprich das "10 Kleine Männlein-Prinzip" einsetzt. Heutiges besonderes Gimmick: Bewusstseinsverändernde Pilze. Ok, dass ist neu. Aber ansonsten läuft vieles nach Schema F ab, somit bleibt der Großteil des Films spannungsarm.
Im Endeffekt kann man aber sagen, dass "Shrooms" für eine Low-Budget Produktion eigentlich sehr solide inszeniert ist, aber durch den fehlenden Aha-Effekt einfach zu langweilig daherkommt. Aber auf dem Sektor gibt es da viel Schlechteres.
Hab den gestern auch nebenher geschaut, ich fands ganz witzig - also die Idee: Böse Pilze.^^
Der Rest war wie du sagtest unbrauchbar und meiner Meinung nach auch unfassbar diffus inszeniert, mit Pilzguru halt. Aber der Wald war schick, irgendwie.
Hm, die Bilder hab ich vergessen zu erwähnen. Die waren schon nett. Irland ist ja eh ein schickes Land und da kann man mit der Kamera auf jeden Fall ein paar schöne Sachen einfangen. Aber sonst war das halt nicht der besondere Film, bei dem es sich lohnt, in die Tiefe zu gehen. ;)
Wollte mir den auch noch geben, war aber zu müde und das sah schon ziemlich schäbig aus. Die Pilzidee fand ich auch reizvoll, scheine aber mit schlafen die bessere Alternative gewählt zu haben.
Ist irgendwann mal, so in der Mitte ganz nett, aber vor allem am Anfang ziemlich zäh. Musste da auch extrem mit der Müdigkeit kämpfen, gelohnt hat es sich ja nicht wirklich.^^
Hach ja, die Welt der Agenten. Da ist immer was los, sei es beim coolen Briten James Bond oder beim eher lauteren und krachenden US-Vertreter Ethan Hunt. Er und sein IMF-Team beglücken uns nun mit dem vierten Auftritt, das auf den geistreichen Namen Phantom-Protokoll hört. Und man darf sicher sein, dass es wieder ordentlich rummst und jede Menge Gadgets zum Einsatz kommen. Diesmal geht es um die Zukunft des IMF selbst und durch einige unvorhergesehen Entwicklungen steht die Welt (mal wieder) am Rande eines Atomkrieges. Ohne Unterstützung müssen Ethan Hunt und sein Team die drohende Katastrophe verhindern. Und da man die Rettung der Welt nicht vom heimischen Sofa aus bewerkstelligen kann, reist man um den halben Globus und besucht Russland, Dubai, Indien. Als Agent kommt man eben ganz schön rum...
********Achtung, ab hier können SPOILER vorkommen:**********
Also, auf ein Neues. Ethan Hunts bisherige Einsätze waren immer anders, was wohl auch daran liegt, dass immer ein anderer Regisseur an einem Film beteiligt war. Mal gab es Verräter über Verräter mit Masken über Verräter, dann gab es Tauben und Motorräder in luftiger Zeitlupe. Jeder Regisseur hat Ethan Hunt einen anderen Stil verpasst und trotzdem ist die Mission Impossible Reihe zusammengefasst sehenswert. Ich persönlich konnte mit jedem Teil sehr gut leben, da sie alle auf ihre Weise gut inszeniert waren. Das trifft auch auf den vierten Teil zu, diesmal geleitet von Brad Bird, der bekannterweise davor nur Zeichentrick- bzw. Animationsfilme dirigiert hatte. Er verpasst Mission Impossible vielleicht kein wirklich neues, überraschendes Gesicht, funktionieren tut das trotzdem. Diesmal gibt es keine verwirrende Handlungsstränge oder großartige "Verräter/Spion-Überraschungen". Nein "Phantom-Protokoll" läuft ziemlich geradlinig ab, die Guten sind die Guten, die Bösen sind die Bösen. Aber wie das Ganze präsentiert wird, ist schon aller Ehren wert. Die Action-Sequenzen sind gut in Szene gesetzt und einer Big-Budget Produktion würdig. Und die Tom Cruise Kletterszene am Burj Khalifa, über die im Vorfeld schon eifrig diskutiert wurde, ist wahrlich imposant. Apropos Tom Cruise. An dem Mann scheiden sich ja viele Geister. Lässt man sein Privatleben außen vor, und bezieht sich nur auf die Kinoleinwand, so sehe ich den Tom zumeist gerne. Zwar nicht Immer (Sorry, Marie^^), aber meistens. Ethan Hunt ist ja eine prägende Figur in seiner Filmografie und in dieser Rolle mag ich ihn auf jeden Fall. Da hat er sich etabliert. In "Phantom-Protokoll" macht er auch wieder eine gute Figur, schön ist es ebenfalls, dass er die meisten seiner Stunts wiedermal selber ausgeführt hat. Das ist schon klasse. Mit dem weiteren Cast darf man auch sehr zufrieden sein. Simon Pegg baut seine Rolle aus Teil 3 weiter aus und ist ein echter Gewinn. Der Mann bringt einfach eine Prise Humor mit rein, und seine kleinen Dialoge mit den anderen Teammitgliedern sind höchst amüsant. Renner ist eh immer eine Bank und macht wieder einen sehr guten Job. Ein wenig enttäuscht bin ich nur von Mikael Nyqvist als Bösewicht, da seine Rolle leider ein wenig Profillos ist. Schade.
Aber sonst passt einfach vieles sehr, sehr gut zusammen, es herrscht eine flotte Erzählstruktur, die technischen Spielereien wie z.B. die Projektionswand sind echt gelungen, die Dialoge sind wie erwähnt spritzig. Alles in allem also durchaus sehenswert und somit würde ich mich auch auf einen fünften Teil der Reihe freuen.
Wird sich hochwahrscheinlich in die Reihe Fast&Furious, Autobahnraser und ähnlichen einreihen, wenn da nicht was wirklich Innovatives geschehen sollte. Und daran glaube ich wirklich nicht.
Gut, vielleicht ist Autobahnraser noch ne Runde dämlicher als F&F (den fünften nehm ich mal raus, der hat seine guten Momente), aber im Endeffekt geht es bei beiden nur um aufgemotzte Karren, garniert mit einer schlechten Geschichte und schwachen Darstellern.
Dafür sollte doch ein bißchen Geld da sein. Lasst den Mann den Film fertig basteln, wenn es wirklich zu einem schlüssigen Ende reichen sollte. Phoenix war ein Guter und hätte ein ganz Großer werden können.
Dänisches Kino hat ja schon eine kleine Tradition. Und das hört/sieht sich doch sehr interessant an/aus. Alleine Mads Mikkelsen ist ja immer einen Blick wert.
Nostalgie. Ein schönes Wort. Jeder ist irgendwann mal nostalgisch, der eine mehr, der andere weniger. Bei "Schule" überkommt mich diese Gegenwartsflucht. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich 16,17 Jahre alt, das perfekte Alter, um diese deutsche Komödie zu konsumieren. Denn in diesem Alter ist es so einfach, sich in die Filmfiguren hinein zu versetzen, denn diese sind mitten aus dem Leben. Sie sind nicht so extrem überzeichnet wie die Teenager aus den amerikanischen Highschool-Komödien, nicht so übermäßig klischeehaft. Klar, es gibt den Kiffer, den Oberstreber (Karbrüggen!), doch genau diese gab es an jeder Schule. Außerdem werden auch die Themen behandelt, die mich damals bewegt haben und die sich auch fast jeder stellen musste: Was kommt nach dem Ende der Schulzeit, wo gehe ich hin, mit wem werde ich noch Kontakt halten? Und die Aktionen der Protagonisten kommen einem auch sehr bekannt vor: Auf irgendeine Party gehen, wo man nicht unbedingt eingeladen ist, mit den Freunden zum See fahren, ein paar Bierchen trinken, ein bißchen Liebelei gehört auch dazu. Das passt einfach, dass Lebensgefühl ist wunderbar eingefangen und auf Fäkalhumor wird verzichtet. Objektiv betrachtet hat der Film einige inhaltliche Schwächen und würde mich heute bei einer Erstsichtung wahrscheinlich nicht so begeistern. Doch da kommt halt die angesprochene Nostalgie zum Einsatz und schenkt "Schule" 1 bis 2 Extrapunkte. Und die haben sich "Schnubbi" und Konsorten redlich verdient.
Schau den auch immer an wenn er kommt :D Bin auch genau in dem Alter wie Brühl,Stein und co. und kann das was Reload geshrieben hat zu 100% unterstreichen,hast du fein gemacht Bub!
Scrubs - Staffel 9 ist ein Riesen Haufen Mist. Mehr nicht. Jeglicher Witz geht verloren, selbst der von den alten Haudegen Cox oder Turk. Die neuen "Ärzte" sind so etwas von komplett austauschbar, deren Probleme werden häufig wie in schlechten Highschool-Filmen aufgebauscht und diskutiert. Mit den dramatischen Einflüssen der Original-Besetzung hat das nichts mehr zu tun. Dieses Anhängsel hat mit dem Ur-Scrubs nichts mehr am Hut und kommt mehr als überflüssig daher.
AC/DC röhrt aus den Boxen, viele junge, gutaussehende Menschen stehen in einer Traube zusammen, hübsche Frauen führen eine Art Cheerleader-Tanz auf, im Hintergrund die Flagge der Vereinigten Staaten - so stellt man sich wohl einen Hollywood-reifen Auftritt vor. Und für wen ist das Ganze? Natürlich für den Eisernen - Iron Man.
Eine Fortsetzung zu "Iron Man" aus dem Jahr 2008 war keine Überraschung. Zu erfolgreich war dieser, zu gut die Kritiken. Allerdings auch zurecht. Außerdem war damals ja schon der "Avengers" Film quasi im Kommen und so konnte man viele kleine Hinweise geben und neue Figuren einführen. Für viele ist Iron Man auch der beliebteste Avenger, und dies hat zumeist einen Grund: Robert Downey Jr., der den Helden bzw. Tony Stark darstellt. Ausgestattet mit einem unglaublichen Charisma, großer Leinwandpräsenz und überdimensionaler Coolness erobert er die Herzen der Damen sowie auch der Herren. Diese Gaben hatte er schon länger, doch erst nach seinem Comeback nach den ganzen Drogeneskapaden konnte er sie voll ausspielen. Was also auch schon beim Erstling klappte, funktioniert auch hier. Downey Jr. ist salopp gesagt einfach ne coole Sau, der Spaß macht.
Trotzdem läuft "Iron Man 2" nicht ganz so rund ab wie sein Vorgänger, der perfektes Popcorn-Actionkino war. Warum? Die Kritik hört sich zunächst etwas suspekt an, aber es bleibt festzuhalten: Es gibt zu wenig Action. Stattdessen wird eine Geschichte erzählt. Vom Zerfall des Iron Man, Alkoholsucht, familiäre Probleme. Eigentlich ist das sehr löblich und das ist auch gut umgesetzt. Aber leider wird dadurch das Tempo zu stark gedrosselt. Bis auf 3 Minuten Monaco-Action und die letzten 15-20 Minuten sind Explosionen & Co. rar gesät. Dazwischen bekommt Tony Stark mehr Profil verliehen, indem er noch mehr den Boden unter den Füssen verliert. Nochmal, nicht falsch verstehen, dass ist nicht langweilig, nicht schlecht umgesetzt. Aber trotzdem schmeckt es nicht wirklich. Hat mir persönlich einfach nicht 100prozentig gefallen.
Sonst gibt es nicht viel zu meckern. Technisch gesehen gehört "Iron Man 2" schon zur oberen Klasse, war auch nicht anders zu erwarten. Sieht alles gut aus. Auch schauspielerisch gesehen gibt es keine Probleme. Über den Rob muss man ja nichts mehr sagen. Mickey Rourke ist zwar kein Russe und wirkt auch nicht gerade wie ein Physiker, bleibt aber ordentlich. Auch der Rest des Casts passt. Sam Rockwells´ Figur Justin Hammer nervt zwar häufig, dass liegt aber nicht an der Darstellung.
Wie gesagt, Teil 2 hinkt ein wenig hinter dem ersten Iron Man hinterher. Ein schlechter Film ist er dennoch nicht. Er bleibt eine sehr solide Comic-Verfilmung. Nicht mehr und nicht weniger.
Bei mir bekommt er auch "normalerweise" 6,5 Pkt. Aber durch den kleinen RD jr. Bonus werden es dann 7,0. Zum Glück kam die Action noch zum Schluss, dachte schon die wurde vergessen. Und so sehr ich Don Cheadle schätze: Eine Umbesetzung ist immer schwierig, fand Terrence Howard in der Rolle besser.
Der dritte Mann ist ein Klassiker, keine Frage. Und genau die Dinge, die auch mir am besten gefallen, sind im Artikel hervorgehoben: Der erste Auftritt Orson Welles, die Verfolgungsjagd in der Kanalisation/die Schattenspiele und diese unvergleichliche Zither-Musik. Schön.
Die Gemeinschaft
„Unter Gemeinschaft (…) versteht man (…) eine zu einer Einheit zusammengefasste Gruppe von Individuen, die emotionale Bindekräfte aufweist mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl)…“
Was momentan auf Moviepilot los ist könnte man runtergebrochen in ein Zitat von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach erkennen:
„ In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden. Allen übrigen wird der leere Teller des Nachbarn den Appetit verderben.“
Viele Nachbarn sind gegangen, Duffy, alanger, KlapTrap, der Stalker, Tjeorrmy , Captain Knaecke und einige mehr.
Der Rest stellte nicht zuletzt durch diese Abgänge, die die Teller mit ihren Kommentaren, ihrem Witz, ihren Verbandlungen und schlicht ihrer Freundschaft füllten, fest das einiges falsch läuft auf MP, daß eben einiges aus dem Ruder gelaufen ist.
Vieles ist nicht so offensichtlich das es von allen gleich aufgenommen werden kann, eine Seite wie MP speist sich ja nicht nur aus Filmkommentaren, sie speist sich auch aus den Foren, den News, den Gästebüchern und persönlichen Nachrichten usw. und den Facebook-Freundschaften im Hintergrund (die grandiosen Bollians zum Beispiel).
Nicht jeder ist immer und überall bei diesen Möglichkeiten gleich oder überhaupt anwesend/aktiv und so gibt es sozusagen mehrere Paralellwelten unter dem Dach MP.
Durch die Entwicklungen der letzten Monate sind diese Paralellwelten allerdings in ein großes Ungleichgewicht gefallen, jede einzelne von ihnen.
Nicht zuletzt wegen der vielen Abgänge, die jede dieser Welten leerer und inhaltsloser gemacht haben.
Dazu kommt natürlich das Verhalten der MP- Redaktion oder besser noch: Ihr Nichtverhalten.
„(…) Es waren allesamt wohlüberlegte Abschiede. Abschiede von einer Website, von einer Community, von einer Institution. Es ist eine Schande, dass User, die teilweise seit über 3 Jahren aktiv die Community und somit MP mit ihren Kommentaren und Kritiken bereicherten weggehen, weil sie mit der Qualität von MP unzufrieden sind. Aber wisst ihr, was viele wirklich sauer gemacht hat? Dass ihr nicht darauf reagiert habt. Mag sein dass ihr intern darüber gesprochen hat, mag sein, dass es euch herzlich egal ist, aber dass ihr euch öffentlich nicht dazu äußerst, dass bekannte und wichtige User sich löschen, dass macht viele User traurig, das macht viele User sauer. MP, ihr gabt den Usern mal das Gefühl, dass sie wichtig sind. Mittlerweile gebt ihr vielen Usern nur das Gefühl, dass sie unwichtig sind. Klickt der nicht, klickt hält der nächste. MP es läuft etwas schief und ich hoffe inständig, dass ihr das auch erkannt habt (...)“
Ähnlich aber auch gleich wahr:
„(…)Schon nach dem Abgang von duffy und allanger hatte mp lediglich mit einer unergiebigen Eröffnung eines Treats (von Sonse) über MP-Leichen reagiert, mehr nicht. Schade. Haben die Verantwortlichen von Mp zu den jetzigen Entwicklungen irgendwo, irgendwas zu irgendjemand geäußert? Ich weiß von nichts. Komisch denn ein (kommerzieller) Erfolg von MP misst sich doch auch an der Zufriedenheit der Mitglieder...Ich weiß nicht wie MP vor 3 Jahren war, der journalistische Anspruch und die rapide Kommerzialisierung von Mp seitens der Redaktion lässt arg zu wünschen übrig. Die News sind inhaltlich, sprachlich und von der Recherche oft unter aller Sau, erinnert an 10te Klasse Hausarbeiten. Nun gut, die Praktikanten sind sehr jung und haben wenig cineastische Erfahrung, das war aber auch mal besser. Zielpublikum-orientiert ist Mp, nach Aussage des Chefs Tobias, Geld muss auch verdient werden...Seit MP seine Finger nach der USA gestreckt hat wurde die Seite deutlich kommerzieller. Was ja nicht unbedingt schlimm sein muss, wenn auch die anderen, weniger angepassten, Seiten des Films mit berücksichtigt werden würden. Hier wird oft gefleht Texte nach MP zu schicken, nur warum? Die Motivation ist einfach nicht groß wenn letztlich doch ein "guter" Text zwischen platten News und Banalitäten versumpft(...)“
Es gibt noch weitere Kritikpunkte an der Redaktion:
„(…) Wenn man sich z.B. die letzten Tage die "Titel-Seite" anschaut und die geschriebenen Artikel, frage ich mich wo ich hier gelandet bin. Journalistisch ist das nicht so dolle. Das war mal besser. Nichts gegen die jungen Autoren/innen aber für eine Kino-Seite ist das eher banal und muss professioneller betreut werden. Schau dir mal die Anzahl der Leser-Reaktionen auf die Texte an. Teilweise keine Kommentare oder nur eine handvoll. Sie gehen scheinbar an den Interessen der MPler vorbei. Auch das war mal anders. Man könnte Themen-Börsen einrichten um zu wissen worüber die Leser informiert werden wollen. Kann ja auch volle Kanne Main-Stream sein. Wie lange hat es gedauert bis mal auf das Verstauben der Clubs (Horror/SF) reagiert wurde? Warum werden News nicht mit den Clubs verlinkt? Warum werden sie nicht mit einem Admin betreut (kann ja ein User sein) ? Warum wird auf den Abgang von wichtigen MPler nicht reagiert? Warum findet kein Austausch mit den MP-Machern statt? Technische Defizite existieren immer aber bis heute(… )funktioniert nicht immer der "gefällt mir" Button. Eine Diskussion über e-Mail (!) ist total zeit verzögernd und echt old-school...Eine Ignore-Funktion wird im Forum diskutiert. Warum wird das nicht auf der Hauptseite gemacht? Transparenz, was ist geplant, Diskussion, das fehlt mir, User sollten mehr eingebunden werden. Warum keine "Kritik des Monats",mit Abstimmung? Anreize schaffen... Warum ist guggi nicht in die Redaktion aufgenommen worden, der schreibt mit Abstand die besten Texte in der Aufreger-Rubrik(…)“.
Überhaupt : Guggi (Guggenheim) !
„(…)Das Guggi damals nicht in die Redaktion aufgenommen wurde, war, ist und bleibt eine Schande! MP lebt von Filmliebhabern und sollte auch von solchen redaktionell begleitet werden. Von Praktikanten die zwar ohne Rechtschreibfehler was vor sich hintippen können, mit der Materie Film aber nichts anzufangen wissen, kann diese Seite nicht leben. Was nützt das Hirn, wenn das Herz nicht im richtigen Takt schlägt (...)?
Oder auch:
„(…)Bitte nehmt die Wünsche und Anregungen eurer User ernst! Warum kann ich meine Filmvormerkliste immer noch nicht nach Genre sortieren? Warum hängt so oft der Kommentar gefällt mir Button. Warum kann ich bei Filmen nur einen Kommentar abgeben? Warum kann ich meinen Kommentar bei einem Film nicht löschen? Viele Baustellen, für mein Geschmäckle zu viele.(…)“
Oder auch dieser Punkt, daß er überhaupt existiert ist ein Skandal!
„(…)Kleiner Einwurf zur Erklärung: Die Tilgung der User hat eher folgende Ursache. MP sucht Investoren. An die kommt man aber nur, wenn die Seite eine entsprechende Anzahl an Usern (besser Werbekunden) vorweisen kann. Denn was bringt Werbung, wenn sie keiner anguckt?
Wenn dann aber einige der User dezent von der Redaktion darauf hingewiesen werden, dass ihre präsentierte Meinung zum finanziellen Nachteil vom Modell MP gereicht, dann ist eigentlich verständlich, warum die User mit einfach stillgelegten Accounts nicht noch der finanziell orientierten Ideologie von MP einen Dienst erweisen wollen(…)“.
Und noch ein Auszug aus Stalkers „Abschied“:
„ (…) Sorry Jungs und Mädels, nun bin ich schon fast drei Jahre dabei und technisch werdet ihr wirklich immer besser, doch inhaltlich, da ist Dauermaulen angesagt und das eigentlich auf der ganzen Ebene. Gewiss, ihr wollt eine breite Masse erreichen, das wollen BILD und RTL2 auch, gewiss, ihr wollt wirtschaftlich erfolgreich sein, aber ist das nicht langweilig, unbefriedigend, gar beschämend?...Ach Mensch, wenn mp eine Frau wäre, ich wäre schon längst mit ihr verheiratet, ohne zu wissen wieso, weil ich Arbeit und Haushalt und Kinder und die Frau nur am RTL2gucken, auf Dauer geht eine solche Beziehung nicht gut.“
und vor elf Monaten
„Das erste Mal fremdschämen, hm, heute, hier, Teil einer Community zu sein, in welcher Fremdschämen Thema ist. Nennt mich stalker, aber Fremdschämen ist nichts anderes als Spott und Spott ist Erniedrigung. Schämen wir uns, weil andere nicht unserer Norm entsprechen, schämen wir uns fremd, weil andere etwas freier, weniger verklemmter sind, schämen wir uns fremd, um uns wieder mal aufzuwerten und abzugrenzen. Fremdschämen, ich nicht.(…)“
Es gibt natürlich noch einiges mehr an Unmut, an Kritikpunkten usw. aber es soll erstmal eben Erwähntes ausreichen um ganz klar sagen zu können: Hier ist der Wurm drin!
Eben nicht immer offensichtlich, eben nicht immer von allen bemerkt, aber gefühlt sogar von den Piloten die erst wenige Monate dabei sind, bei den Urgesteinen ist der Unmut wohl noch deutlich höher,sie haben den Verfall ja persönlich begleitet…
Was sagt uns das alles, welche Wege kann es geben?
Macht es noch Sinn bei MP zu bleiben?
Quo Vadis MP?
Es ist schlicht an der Zeit das die Redaktion uns sagt:
Wir sehen was ihr wollt, wir nehmen euch ernst, wir machen uns Gedanken, wir setzen uns mit euch auseinander, wir wollen das ihr gern hier seid, denn ihr seid das Herz der Seite und die Lunge durch die wir atmen.
Oder:
Wir scheißen auf eure lächerlichen Bemühungen hier etwas zu ändern, User wie ihr sind uns schlicht komplett schnurz, unsere Schäfchen wandern schon längst nach Amerika, haut doch einfach alle ab hier ,ihr vergrault uns eh nur die Kunden!
Keine Äußerung von MP bedeutet: Zweiteres!
Was wird, wohin soll es gehen?
Erst MUSS etwas von der Redaktion kommen, dann kann man weitersehen, kann überlegen ob man bleibt, ob man geht, ob man sich löscht, “Zur Ruhe setzt“ oder eben weiter Widerstand leistet.
Was klar ist : So darf und kann es nicht weiter gehen!!!
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
-Mahatma Gandhi-
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Tja Oppa, du hast mir ja mal erzählt, wie du im 13. Jahrhundert in Schottland warst und da irgend so ein Typ ganz laut "Freedom" gebrüllt hast. Da dachte ich mir, ich übernehm das mal. :D
Bunt, bunter, Burton heißt es manchmal, so auch bei "Alice im Wunderland". Ein Geheimnis ist die Ausstattungskunst in Tim Burton Filmen nicht. Sei es düster oder fantasiereich, schwarz oder bunt, was der Mann und seine Crew an Schauwerten erschaffen, ist schon detailverliebt und häufig sehenswert. Das Wunderland in Alice weiß definitiv zu gefallen, diese Welt macht Spaß, die Farben sind nicht zu flippig und aufdringlich wie z.B. in "Charlie und die Schokoladenfabrik". Das gibt schonmal Pluspunkte, obwohl Burtons handgemachte Kulissen immer über den Computergenerierten stehen werden.
Die Story schenke ich mir mal, dürfte weitesgehend bekannt sein. Dann also zu den vielen, wuseligen Charakteren, die das Wunderland beinhaltet. Diese sind zumeist sehr gelungen wie die Grinsekatze, Absolem, das weiße Kanichen, der Märzhase, Diedeldum & Diedeldei und, und, und. Da muss man kaum Abstriche machen. Bei den menschliche Akteuren sieht das wieder anders aus. Anne Hathaways Getue als weiße Königin ist so überzeichnet, dass es nervt. Helena Bonham Carter als ihre Filmschwester, die rote Königin, weiß wieder einmal zu gefallen. Die kann so etwas einfach. Bei Johnny Depp scheiden sich bei mir die Geister. Ich mag den Jungen auf jeden Fall und seine Leistung als verrückter Hutmacher ist auch beileibe nicht schlecht, allerdings wird mir bei so überdrehten Charakteren immer ein wenig übel. Das war bei Willy Wonka nicht anders. So richtig warm will ich damit einfach nicht werden. Und dann haben wir Alice. Eine verdammt langweilige, spröde Alice. Ich kann verstehen, dass sie im Film häufig sagt, dass sie aufwachen will, denn ihre Handlungen sind oft so dargestellt, als ob sie wirklich schläft. Mir war sie als Protagonistin ziemlich egal. Und deswegen wurde ihr Weg nur halbherzig verfolgt.
Überhaupt ist der Film viel zu sprunghaft, man merkt, dass Burton viel Geschichte in zu wenig Zeit verpacken will. So hat mich "Alice im Wunderland" zum großen Teil kalt gelassen. Ein paar wunderschöne Bilder, ein paar feine Humorspitzen der menschlichen und nichtmenschlichen Nebendarsteller, das war es dann auch schon. Nett, Alice Besuch im Wunderland mal gesehen zu haben. Muss aber nicht nochmal sein.
Da musste ich erstmal deinen Kommentar zu "Alice" lesen...und bin zu dem Schluß gekommen, dass du, als offensichtlicher Liebhaber der Carroll Bücher, dich wahrscheinlich zu recht aufregst, lieber Jack. :)
Ich kenn die literarischen Originale nicht, kann also nur die Burtonische Filmumsetzung bewerten, kann mir aber vorstellen, dass einiges verloren geht, wenn man zwei Bücher auf 108 Minuten zusammenwurschelt.
Die Bücher hab ich glaub ich erst nach der Sichtung gelesen. Fand den Film schon damals beschissen (Johnny Depps Tanz, was sollte das ?!?), aber als ich die Bücher gelesen hab, wurde der Film schließlich endgültig zu einem meiner Hassfilme. Der Film ist nichts als eine Vergewaltigung zweier grandioser Buchvorlagen !!
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Kommentare 2012/05/30 13:56:30
Ich fand den ersten Joe entgegen aller Warnungen gut. So kann ein Actionfilm ohne Story aussehen und das ist viel, viel besser gelungen als beim großen Hasbro-Bruder Transformers. Die Gründe für die Verschiebung stimmen allerdings nicht zuversichtlich. Nachkonvertiertes 3D, Tatum...brrr. Ich will eigentlich nur den Fels und Bruce in Action sehen.
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über Tom Meets Zizou - Kein Sommermärchen 2012/05/28 13:47:36
Tom meets Zizou. Zizou ist Zindedine Zidane. Einer der genialsten Fußballer der jüngeren Vergangenheit. Ein Dirigent des Balles. Auch den meisten Fußball-Desinteressierten dürfte der Name ein Begriff sein, man denke nur an die Kopfstoß-Affäre mit Materazzi während des WM-Finales 2006. Ich erinnere mich zwar lieber an seine Finessen mit dem Ball, seine Technik, Übersicht, Torgefahr. Er war ein großartiger Fußballer, ein Stratege. Zizou dürfte also bekannt sein. Aber wer ist Tom? Tom Cruise? Tom Hardy? Tom von Tokio Hotel? Nein, bei diesem Tom handelt es sich um Thomas Broich, Ex-Bundesliga Profi, Ex-Hoffnungsträger der Nationalmannschaft. Dieser Mann dürfte vielen Leuten, die mit Fußball nichts am Hut haben, relativ unbekannt sein. Da neben dem Film der Fußball meine zweite größte Leidenschaft ist, wusste ich schon, wer Thomas Broich ist, wusste über seinen Werdegang Bescheid und auch, was er heutzutage treibt. Dazu aber später mehr.
Grundsätzlich sind Dokumentationen von jeher interessant. Sie decken auf, zeigen Hintergründe, informieren. "Tom meets Zizou" ist eine Langzeitdokumentation. Der Filmemacher Aljoscha Pause begleitete den damals 22-jährigen Thomas Broich acht Jahre lang, von 2003-2011. Im Jahre 2002/2003 lag der deutsche Fußball immer noch am Boden, obwohl es viele Menschen nicht wahrhaben wollten. Wir wurden doch 2002 Vize-Weltmeister, sagten sie. Das dabei aber der Faktor Glück ein große Rolle spielte und wir fußballerisch eigentlich unter aller Kanone spielten, wurde häufig übergangen. Neue Männer brauchte also das Land. Bastian Schweinsteiger spielte sich langsam in die erste Mannschaft des FC Bayern, von Lukas Podolski war noch keine Rede, als ein junger Mann in der 2. Liga auf sich aufmerksam machte. Beim Provinzverein Wacker Burghausen zeigte Thomas Broich eine Klasse-Partie nach der anderen. Die halbe Bundesliga beobachtete ihn. Broich wurde eine große Zukunft voraus gesagt. Schon damals war er aber ein anderer Spieler. Er gab in Interviews keine Phrasen zum Besten, sondern drückte sich klar und verständlich, zumeist sogar nachdenklich aus. Mitspieler plauderten aus, dass er Bücher lese, von Tolstoi, Schopenhauer zum Beispiel. Außerdem höre er im Auto Mozart. Ein gefundenes Fressen für die Medien. So bekam Broich ziemlich schnell den Spitznamen Mozart, er ging mit dem Ball ja so filigran um wie der berühmte Komponist mit seinen Noten. Das passte. Das die Musik, die in Broichs Auto lief, gar nichts mit Mozart zu tun hatte, ist im Endeffekt nebensächlich. Schöngeist wurde Broich auch genannt. Er bezeichnet einen Pass auf dem Spielfeld als Poesie, Fußball als Kunstgewerbe. Dem jungen Mann gefiel die mediale Aufmerksamkeit, er spielte erfolgreich Fußball, wurde als hochintelligenter Mensch wahrgenommen und war nebenbei, wie schon erwähnt, einer der Hoffnungsträger für Fußball-Deutschland. Zeit für den nächsten Schritt. Der Wechsel in die höchste Spielklasse stand an. Broich konnte sich einen Verein aussuchen. Die Wahl fiel auf Borussia Mönchengladbach, den Traditionsverein vom Niederrhein, der damals gegen den Abstieg spielte. Sie brauchten jemanden für das Mittelfeld, einen Spieler, der den Unterschied ausmachen konnte. Viel Verantwortung für einen knapp 23jährigen. Doch Broich stellte sich, spielte eine klasse Rückrunde, glänzte auch in der U-21 Nationalmannschaft. Er beeindruckte bei einem Besuch im ZDF-Sportstudio, für die Medien war klar, der Mann muss neben den ebenfalls jungen, aufstrebenden Spielern Schweini und Poldi mit zur EM.
Dann kam der erste Knick. Eine Verletzung. Die EM war gelaufen. Während der Sommerpause hat Thomas Broich Zeit, die letzten anderthalb Jahre zu verarbeiten. Und schon damals vollzieht er eine erste, für einen Fußballprofi untypische Zieländerung. Für ihn sei es nicht das Größte, bei Bayern München, Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen zu spielen. Nein, die persönliche, menschliche Entwicklung stehe bei ihm an erster Stelle. Er will irgendwann ins Ausland, ein fremdes Land und fremde Leute kennen lernen, den Horizont erweitern. Wenn er dabei Fußball spielen könnte, wäre das ein schöner Nebeneffekt. Aber erst mal steht wieder das Tagesgeschäft an. Deutschland hat bei der Europameisterschaft versagt, kein Sieg, Aus in der Vorrunde. Broich bleibt weiterhin im Gespräch, doch knüpft er nicht an seine tollen Leistungen der Vorsaison an. Zudem bekommt er im November 2004 mit dem knorrigen Holländer Dick Advocaat einen autoritären Trainer vorgesetzt, der über Disziplin und Kampf zum Fußball kommt. Nichts für den Feingeist Broich. Er rebelliert, findet sich teilweise in der 2ten Mannschaft wieder. Seine Leistung stagniert. Erst als Horst Köppel Advocaat ablöst findet Broich seine Form wieder, und im Saisonendspurt wird noch der Klassenerhalt geschafft. Die Saison 2005/2006 kann für Thomas Broich entscheidend sein. Er steht immer noch im Notizbuch des Bundestrainers, könnte auf den Heim-WM-Zug aufspringen. Doch die Saison läuft abermals enttäuschend. Broich pendelt zwischen Startelf und Ersatzbank, ihm gelingen ihn 28 Spielen nur 4 Scorerpunkte. Er ist mit den Gedanken auch nicht mehr hundertprozentig beim Fußball. Die WM findet ohne ihn statt, die Borussia plant nicht mehr mit ihm. Thomas spielt mit dem Gedanken, dem Fußball den Rücken zu kehren, zwischendurch hat er auch parallel mit einem Philosophiestudium begonnen.
Dann kommt ein Angebot des 1.FC Köln. Broich schüttelt sich, nimmt die Herausforderung 2.Liga noch einmal an. Ausschlaggebend war für ihn auch die Lebensqualität der Stadt Köln, die ein breites Kulturangebot bietet. Der Start für ihn ist verheißungsvoll. Er brilliert auf dem Platz. Auch daneben funktioniert es. Er wohnt in einer WG, lernt viele neue Leute kennen, mit denen er musiziert, philosophiert. Doch schon bald kommt wieder ein sportlicher Rückschlag in Person von Christoph Daum. Der "Messias von Köln" übernimmt im November 2006 die sportliche Leitung beim FC. Der Zampano Daum und der Feingeist Broich. Das kann nicht passen. Broich nennt es das ganze Trara um Daum hinterher eine Zirkusveranstaltung. Seine Leistungen variieren seit dem Antritt Daums. Der Aufstieg wird deutlich verpasst. Dieser sollte aber in der Saison 2007/2008 gelingen. Mit Thomas Broich, der aber weiterhin großen Leistungsschwankungen unterliegt. In der Saison 2008/2009 spielt Broich also noch einmal Bundesliga. Aber nicht erfolgreich. 12 Einsätze stehen zu Buche. Der mittlerweile 28-jährige zweifelt weiterhin die ganze Saison durch am Beruf des Fussballprofis in Deutschland. Er will der Fussballbühne den Rücken kehren. Dann kommt noch einmal ein Angebot des 1.FC Nürnberg. Der Trainer der Franken, Michael Oenning, war Broichs Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach und so etwas wie ein väterlicher Freund. Er wollte "Mozart" noch eine Chance geben, glaubte an ihn. Broich stellte sich der Herausforderung, doch sollte er scheitern. Er fand kaum Zugang zum Team, spielte schlecht, Verletzungen spielten auch eine Rolle. Im Winter sackte Broich nach eigener Aussage auch in eine "Fußballer-Depression" ab. Nichts ging mehr. Der Kopf und der Körper spielte nicht mehr mit. Durch die Fälle Sebastian Deisler und vor allem Robert Enke war er gewarnt. Er kehrte dem Haifischbecken Bundesliga den Rücken und verwirklichte seinen Traum. Ein neues Land und neue Leute kennenlernen. Er träumte schon früh vom "Aussteiger-Land" Australien. Zudem fand er noch eine sportliche Heimat beim Verein Brisbane Roar. Und fand sein Glück. Heute ist Thomas Broich zweimaliger australischer Meister, zweitbester Spieler der Saison 2010/2011, bester Spieler der Saison 2011/2012 in Australien. Seine Mannschaft war 36 Spiele in Folge ungeschlagen und brach damit einen 74 Jahre alten australischen Sportrekord. Zudem erzielte er das schönste Tor der Vereinsgeschichte von Brisbane Roar, gewählt von den Fans. Broich ist eine der Stützen im Team, ein Star, hat aber nicht den Druck der Bundesliga. Zudem kann er in seiner Freizeit das Leben führen, was er immer wollte. Er ist endlich glücklich.
All das erfährt man in "Tom meets Zizou" aus nächster Nähe. Vielleicht dringt man nicht in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus Bundesliga ein, aber man ist schon nah dran. Am interessanten sind die Aussagen des heutigen Thomas Broich zu Interviews vergangener Tage. Er genoss die mediale Aufmerksamkeit, er freundete sich mit der Rolle des "anderen" Fußballprofis an. Er ließ sich im Theater ablichten, oder vor einem Haufen Bücher. Er sagte, er will lieber mit einem doch positiven Image wahrgenommen werden als gar nicht. Heute sagt Broich, dass dies alles sehr pubertär war und vor er vor allem auch egoistisch dachte. Sein damals aufgeplustertes Ego hat im mehr geschadet als geholfen. Zwar hinterfragte er sehr schnell die Mechanismen des Fußballs, doch der Stempel "Mozart" und "Hoffnungsträger" lastete seine ganze Karriere lang im deutschen Fußball auf ihm. Der Druck und auch die zeitweilige Häme oder auch die Nichtbeachtung von Trainern nahmen ihm den Spaß am Fußball. Damals suchte er die Schuld nur bei anderen. Heute sagt er, dass er bei vielen Sachen auch falsch gehandelt hätte. Eine Stärke der Dokumentation ist, dass Broich trotz allem nicht durchweg sympathisch rüberkommt. Am Ende, wenn er sein Glück gefunden hat, ja, aber zwischendurch kommt er teilweise abgehoben daher. Schön, dass Broich das später selber kritisiert und er durch Erfahrungen gelernt hat. Man könnte auch hämisch sein und sagen, dass Broich ein schlampiges Genie sei, zu phlegmatisch spiele, sein Talent nicht auf den Rasen brächte oder, um im Fußballer-Jargon zu bleiben, einfach keine Eier habe, um im Haifischbecken Bundesliga zu bestehen. Vielleicht trifft das sogar ein bisschen zu. Aber es ist einfach angenehm, Broich zuzuhören. Zwei Sätze von ihm haben mehr Qualität als die Interviews eines kompletten Jahres von Prinz Poldi. Und deswegen ist diese ganze Dokumentation trotz der langen Laufzeit auch so interessant. Am Ende gibt es dann auch ein paar Gänsehaut-Momente, wenn man Broich in Australien spielen sieht. Jedem Fußball- und Filmbegeisterten ist Aljoscha Pauses Dokumentation definitiv zu empfehlen. Auch wenn Zidane nur im Titel vorkommt.
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Coach T 2012/05/28 17:08:26
Antwort löschenTop! Will ich auch schon sehr lange sehen!
BattlemasterIZ 2012/05/28 17:16:50
Antwort löschenDein Kommentar hier ist 10 PKT Wert :-)
Echt "schön" zu lesen was der Broich durchlebt hat, hab seine Karriere als Fußballfan natürlich auch mitbekommen, aber durch den Text hier erst richtig verstanden ;-) - die Reise ins Land der Kängurus tat im sichtlich gut..
Reload 2012/05/28 18:22:00
Antwort löschenDanke euch beiden. Das Ganze ist auch echt sehenswert, als Fußballfan, wie schon erwähnt, echt ein Muss. Und das schöne ist, der Kommentar ging mir wirklich leicht von der Hand, da ich Fußball und Film verbinden konnte. Das war dann schon fast einfach. :)
Hellbilly 2012/05/29 02:27:08
Antwort löschenJa, der Michi und der Tommy - unser Nürnberger Traum-Duo. Zwei Träumer vor dem Herrn...
Beiden hängt der Ruf des hochgeistigen Fußballphilosophen nach, beide haben es in Deutschland nicht gepackt. Beide neben dem Platz angenehme Zeitgenossen, sobald es aber um Fußball ging in Nürnberg ziemliche Komplettausfälle. Bei Michi wahrscheinlich einfach auf ein komplett fehlgeleitetes Verständnis dieses letztlich wohl für ihn schlichtweg zu simplen Sports zurückzuführen, bei Tommy dagegen wohl einfach auf den im Profigeschäft durch Erfolgsdruck verlorengegangene Spaß am Spiel.
Hätte mich sehr gefreut, wenn Mozart bei uns nochmal aufgeblüht wäre - so einen feinen Fußballer rumstümpern zu sehen, tut mir in der Seele weh - hat aber nicht sollen sein und ich kann ihn zu seiner konsequenten und mutigen Entscheidung nur beglückwünschen.
Wenns nicht mehr geht, geh nen neuen Weg - Tommy hats gemacht, Michi wirds auch noch irgendwann machen, da bin ich mir sicher.
Und am Schluss sitzen dann beide in Australien am Strand und träumen vor sich hin - wie sie es halt schon in Nürnberg auf der Bank gemacht haben...
Andy Dufresne 2012/05/29 06:16:29
Antwort löschenGanz ganz großer Kommentar Bub!!!!Jetzt muss ich den Film nicht mehr sehen, besser als dein Kommentar kann er eh nichtmehr sein ;D
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Reload 2012/05/29 11:42:46
Antwort löschen@Hellbilly: Ah, so sieht wohl eine Nürnberger Seele den Typen Broich. Auch deine Interpretation von Michi Oenning kann ich nachvollziehen, obwohl er in der Doku als sanfter Fußballlehrer rüberkommt. Der würd auch nach Australien passen.
@Andy: Danke Oppa. Guck dir den trotzdem an, damit du siehst wie der Fußball heute läuft. Die Bollians können deine Geschichten vom Schweinedarm-Fußball um die Jahrhundertwende nicht mehr hören. :D
Andy Dufresne 2012/05/29 13:58:26
Antwort löschenWas Geschichten über Schweinedarm-Fußball langweilen euch? Dann muss ich wohl doch endlich mit dem Prequel rausrücken :Handball mit Raptorenköpfen. Raptoren gab es nämlich wie Sand am Meer in meiner Jugend und ihr müsst wissen das... ;D
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über Familie Johnson geht auf Reisen 2012/05/28 12:53:55
*- Vater: Welcher Arzt oder Anwalt kauft sich denn so ein Auto?*
*- Sohn: Ähhh....Dr.Dre, YO!*
Brüller. Nach diesem Eingangswitz geht es 90 Minuten in dieser Tour weiter. Eine Familie, deren Eltern halb vor der Trennung stehen, sind auf dem Weg zum Familientreffen. Über 1000 Meilen mit dem Auto. Da können ganz viele lustige Sachen passieren. Zum Beispiel sitzt der Vater, Cedric, the Entertainer irgendwann nackt im Hotel-Whirlpool, wo dann ganz zufällig 5,6 sehr stämmige junge Damen sich dazu gesellen, die auf College-Fahrt sind. Brüller. Oder der Sohn muss unbedingt auf Toilette, der Vater will aber nicht anhalten. Also pinkelt Sohnemann in die leere Getränkebüchse. Vater hat dann Durst...Brüller. Das Ganze erinnert verdammt stark an "What´s up Dad" und das ist ja bei weitem kein Qualitätsnachweis. Einfach nur verdammt unlustig und nervig, dessen Höhepunkt erreicht wird, wenn Lil’ Bow Wow Yippie Yo Yippie Yeah am Ende anfängt zu rappen. Verdammt gruselig.
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A.V. 2012/05/28 13:26:42
Antwort löschenAlso ich schmeiß mich beim lesen des Eingangswitzes grade weg^^
Aber ich glaub den Film spar ich mir dann doch...
Reload 2012/05/28 13:31:25
Antwort löschenIch musste noch nicht einmal da schmunzeln, weil das zu offensichtlich und gewollt rüber kam. Aber das war noch einer der besseren Witze und das sagt schon alles.^^
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stuforcedyou 2012/05/28 13:34:44
Antwort löschenNach so einem Film verstehe ich warum du "„Sans Papier De Toilette" unbedingt sehen willst :D
Reload 2012/05/28 13:49:59
Antwort löschenAuf jeden Fall, ich brauch jetzt was mit Stil. Ich bin schon so auf die 30-minütige Traumsequenz gespannt. :D
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über Shrooms 2012/05/28 12:39:14
Gähn, "Shrooms" ist der 798. Beitrag zum Thema "Teenies gehen in den Wald zum Campen, erzählen sich Horrorgeschichten" bis dann, ja dann das Unvermeidliche passiert, sprich das "10 Kleine Männlein-Prinzip" einsetzt. Heutiges besonderes Gimmick: Bewusstseinsverändernde Pilze. Ok, dass ist neu. Aber ansonsten läuft vieles nach Schema F ab, somit bleibt der Großteil des Films spannungsarm.
Im Endeffekt kann man aber sagen, dass "Shrooms" für eine Low-Budget Produktion eigentlich sehr solide inszeniert ist, aber durch den fehlenden Aha-Effekt einfach zu langweilig daherkommt. Aber auf dem Sektor gibt es da viel Schlechteres.
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hoffman587 2012/05/28 12:47:44
Antwort löschenHab den gestern auch nebenher geschaut, ich fands ganz witzig - also die Idee: Böse Pilze.^^
Der Rest war wie du sagtest unbrauchbar und meiner Meinung nach auch unfassbar diffus inszeniert, mit Pilzguru halt. Aber der Wald war schick, irgendwie.
Reload 2012/05/28 12:56:57
Antwort löschenHm, die Bilder hab ich vergessen zu erwähnen. Die waren schon nett. Irland ist ja eh ein schickes Land und da kann man mit der Kamera auf jeden Fall ein paar schöne Sachen einfangen. Aber sonst war das halt nicht der besondere Film, bei dem es sich lohnt, in die Tiefe zu gehen. ;)
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JackoXL 2012/05/28 12:58:38
Antwort löschenWollte mir den auch noch geben, war aber zu müde und das sah schon ziemlich schäbig aus. Die Pilzidee fand ich auch reizvoll, scheine aber mit schlafen die bessere Alternative gewählt zu haben.
Reload 2012/05/28 13:06:38
Antwort löschenIst irgendwann mal, so in der Mitte ganz nett, aber vor allem am Anfang ziemlich zäh. Musste da auch extrem mit der Müdigkeit kämpfen, gelohnt hat es sich ja nicht wirklich.^^
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Kommentare 2012/05/25 12:40:04
Wären Riggs und Murtaugh 1998 doch schon zu alt für diesen Scheiß gewesen, dann wäre die Lethal Weapon Reihe definitiv auch ein Kandidat gewesen.
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über Mission:Impossible - Phantom Protokoll 2012/05/24 14:48:45
Hach ja, die Welt der Agenten. Da ist immer was los, sei es beim coolen Briten James Bond oder beim eher lauteren und krachenden US-Vertreter Ethan Hunt. Er und sein IMF-Team beglücken uns nun mit dem vierten Auftritt, das auf den geistreichen Namen Phantom-Protokoll hört. Und man darf sicher sein, dass es wieder ordentlich rummst und jede Menge Gadgets zum Einsatz kommen. Diesmal geht es um die Zukunft des IMF selbst und durch einige unvorhergesehen Entwicklungen steht die Welt (mal wieder) am Rande eines Atomkrieges. Ohne Unterstützung müssen Ethan Hunt und sein Team die drohende Katastrophe verhindern. Und da man die Rettung der Welt nicht vom heimischen Sofa aus bewerkstelligen kann, reist man um den halben Globus und besucht Russland, Dubai, Indien. Als Agent kommt man eben ganz schön rum...
********Achtung, ab hier können SPOILER vorkommen:**********
Also, auf ein Neues. Ethan Hunts bisherige Einsätze waren immer anders, was wohl auch daran liegt, dass immer ein anderer Regisseur an einem Film beteiligt war. Mal gab es Verräter über Verräter mit Masken über Verräter, dann gab es Tauben und Motorräder in luftiger Zeitlupe. Jeder Regisseur hat Ethan Hunt einen anderen Stil verpasst und trotzdem ist die Mission Impossible Reihe zusammengefasst sehenswert. Ich persönlich konnte mit jedem Teil sehr gut leben, da sie alle auf ihre Weise gut inszeniert waren. Das trifft auch auf den vierten Teil zu, diesmal geleitet von Brad Bird, der bekannterweise davor nur Zeichentrick- bzw. Animationsfilme dirigiert hatte. Er verpasst Mission Impossible vielleicht kein wirklich neues, überraschendes Gesicht, funktionieren tut das trotzdem. Diesmal gibt es keine verwirrende Handlungsstränge oder großartige "Verräter/Spion-Überraschungen". Nein "Phantom-Protokoll" läuft ziemlich geradlinig ab, die Guten sind die Guten, die Bösen sind die Bösen. Aber wie das Ganze präsentiert wird, ist schon aller Ehren wert. Die Action-Sequenzen sind gut in Szene gesetzt und einer Big-Budget Produktion würdig. Und die Tom Cruise Kletterszene am Burj Khalifa, über die im Vorfeld schon eifrig diskutiert wurde, ist wahrlich imposant. Apropos Tom Cruise. An dem Mann scheiden sich ja viele Geister. Lässt man sein Privatleben außen vor, und bezieht sich nur auf die Kinoleinwand, so sehe ich den Tom zumeist gerne. Zwar nicht Immer (Sorry, Marie^^), aber meistens. Ethan Hunt ist ja eine prägende Figur in seiner Filmografie und in dieser Rolle mag ich ihn auf jeden Fall. Da hat er sich etabliert. In "Phantom-Protokoll" macht er auch wieder eine gute Figur, schön ist es ebenfalls, dass er die meisten seiner Stunts wiedermal selber ausgeführt hat. Das ist schon klasse. Mit dem weiteren Cast darf man auch sehr zufrieden sein. Simon Pegg baut seine Rolle aus Teil 3 weiter aus und ist ein echter Gewinn. Der Mann bringt einfach eine Prise Humor mit rein, und seine kleinen Dialoge mit den anderen Teammitgliedern sind höchst amüsant. Renner ist eh immer eine Bank und macht wieder einen sehr guten Job. Ein wenig enttäuscht bin ich nur von Mikael Nyqvist als Bösewicht, da seine Rolle leider ein wenig Profillos ist. Schade.
Aber sonst passt einfach vieles sehr, sehr gut zusammen, es herrscht eine flotte Erzählstruktur, die technischen Spielereien wie z.B. die Projektionswand sind echt gelungen, die Dialoge sind wie erwähnt spritzig. Alles in allem also durchaus sehenswert und somit würde ich mich auch auf einen fünften Teil der Reihe freuen.
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Marie Krolock 2012/05/24 15:09:59
Antwort löschenEs sei Dir verziehen ;) Schöner Kommentar!
Reload 2012/05/24 15:14:17
Antwort löschenPuh, Gott sei Dank. Danke. :D
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stuforcedyou 2012/05/24 15:52:54
Antwort löschenDu Glückspilz :)
Reload 2012/05/24 15:57:04
Antwort löschenMir stand auch der Schweiß auf der Stirn, und das lag nicht am Wetter. :)
Reload
Kommentare 2012/05/24 12:37:16
Wird sich hochwahrscheinlich in die Reihe Fast&Furious, Autobahnraser und ähnlichen einreihen, wenn da nicht was wirklich Innovatives geschehen sollte. Und daran glaube ich wirklich nicht.
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Sgrab 2012/05/24 14:24:42
Antwort löschenAutobahnraser in einem Atemzug mit Fas&Furious zu nennen, ist schon sehr mutig.
Reload 2012/05/24 14:59:30
Antwort löschenGut, vielleicht ist Autobahnraser noch ne Runde dämlicher als F&F (den fünften nehm ich mal raus, der hat seine guten Momente), aber im Endeffekt geht es bei beiden nur um aufgemotzte Karren, garniert mit einer schlechten Geschichte und schwachen Darstellern.
Reload
Kommentare 2012/05/24 12:32:45
Dieser verdammte 3D-Hype. Als würde es nicht mehr ohne gehen.
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Reload
Kommentare 2012/05/23 15:30:03
Dafür sollte doch ein bißchen Geld da sein. Lasst den Mann den Film fertig basteln, wenn es wirklich zu einem schlüssigen Ende reichen sollte. Phoenix war ein Guter und hätte ein ganz Großer werden können.
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Reload
Kommentare 2012/05/23 15:16:14
Dänisches Kino hat ja schon eine kleine Tradition. Und das hört/sieht sich doch sehr interessant an/aus. Alleine Mads Mikkelsen ist ja immer einen Blick wert.
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Reload
Kommentare 2012/05/23 12:06:07
Ganz, ganz toller Text, doc.
http://www.bestgraph.com/gifs/ecole/mains/mains-05.gif
Schön, dass der auch veröffentlicht wurde.
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Coach T 2012/05/23 20:26:48
Antwort löschenIch schließe mich P an :)
Reload 2012/05/23 20:33:57
Antwort löschen:)
Reload
Kommentare 2012/05/22 15:07:28
Naja, immerhin mit Maggie, die hat Potenzial.
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über Schule 2012/05/22 14:29:19
Nostalgie. Ein schönes Wort. Jeder ist irgendwann mal nostalgisch, der eine mehr, der andere weniger. Bei "Schule" überkommt mich diese Gegenwartsflucht. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, war ich 16,17 Jahre alt, das perfekte Alter, um diese deutsche Komödie zu konsumieren. Denn in diesem Alter ist es so einfach, sich in die Filmfiguren hinein zu versetzen, denn diese sind mitten aus dem Leben. Sie sind nicht so extrem überzeichnet wie die Teenager aus den amerikanischen Highschool-Komödien, nicht so übermäßig klischeehaft. Klar, es gibt den Kiffer, den Oberstreber (Karbrüggen!), doch genau diese gab es an jeder Schule. Außerdem werden auch die Themen behandelt, die mich damals bewegt haben und die sich auch fast jeder stellen musste: Was kommt nach dem Ende der Schulzeit, wo gehe ich hin, mit wem werde ich noch Kontakt halten? Und die Aktionen der Protagonisten kommen einem auch sehr bekannt vor: Auf irgendeine Party gehen, wo man nicht unbedingt eingeladen ist, mit den Freunden zum See fahren, ein paar Bierchen trinken, ein bißchen Liebelei gehört auch dazu. Das passt einfach, dass Lebensgefühl ist wunderbar eingefangen und auf Fäkalhumor wird verzichtet. Objektiv betrachtet hat der Film einige inhaltliche Schwächen und würde mich heute bei einer Erstsichtung wahrscheinlich nicht so begeistern. Doch da kommt halt die angesprochene Nostalgie zum Einsatz und schenkt "Schule" 1 bis 2 Extrapunkte. Und die haben sich "Schnubbi" und Konsorten redlich verdient.
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stuforcedyou 2012/05/22 14:31:44
Antwort löschenSo isses. Schöne Story: Mein Patenkind hat wegen dem Film den Kosenamen Schnubbi :D
Reload 2012/05/22 14:37:16
Antwort löschenSehr schön. :)
Sheeeeep 2012/05/22 14:47:29
Antwort löschenTrue Story!
TheAtticChild 2012/05/22 15:31:27
Antwort löschen...schön geschrieben...und ich werde mich in den nächsten Tagen der Nostalgie widmen und Schule einschieben :-)
Reload 2012/05/22 15:39:58
Antwort löschen@Sheeeeep: Word!
@AtticChild: Danke...und mach das. :)
Andy Dufresne 2012/05/22 17:00:34
Antwort löschenSchau den auch immer an wenn er kommt :D Bin auch genau in dem Alter wie Brühl,Stein und co. und kann das was Reload geshrieben hat zu 100% unterstreichen,hast du fein gemacht Bub!
stuforcedyou 2012/05/22 17:04:23
Antwort löschenDu meinst Heidi Brühl, oder? :D
Andy Dufresne 2012/05/22 17:08:20
Antwort löschenIch meine Heidi Brühls Oma und den Stein der Weisen! :D
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Brennegan 2012/05/22 17:45:50
Antwort löschenIhr ollen Schleimer! Pfff!
Übrigens ... schön geschrieben, Reload!
Reload 2012/05/22 18:34:38
Antwort löschenIch mag Schleim, danke euch. :D
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comments.comment_for_item.comment_for_season_written, {{Scrubs - Die Anfänger - Staffel 9}} 2012/05/22 13:57:50
Scrubs - Staffel 9 ist ein Riesen Haufen Mist. Mehr nicht. Jeglicher Witz geht verloren, selbst der von den alten Haudegen Cox oder Turk. Die neuen "Ärzte" sind so etwas von komplett austauschbar, deren Probleme werden häufig wie in schlechten Highschool-Filmen aufgebauscht und diskutiert. Mit den dramatischen Einflüssen der Original-Besetzung hat das nichts mehr zu tun. Dieses Anhängsel hat mit dem Ur-Scrubs nichts mehr am Hut und kommt mehr als überflüssig daher.
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über Iron Man 2 2012/05/21 11:48:20
AC/DC röhrt aus den Boxen, viele junge, gutaussehende Menschen stehen in einer Traube zusammen, hübsche Frauen führen eine Art Cheerleader-Tanz auf, im Hintergrund die Flagge der Vereinigten Staaten - so stellt man sich wohl einen Hollywood-reifen Auftritt vor. Und für wen ist das Ganze? Natürlich für den Eisernen - Iron Man.
Eine Fortsetzung zu "Iron Man" aus dem Jahr 2008 war keine Überraschung. Zu erfolgreich war dieser, zu gut die Kritiken. Allerdings auch zurecht. Außerdem war damals ja schon der "Avengers" Film quasi im Kommen und so konnte man viele kleine Hinweise geben und neue Figuren einführen. Für viele ist Iron Man auch der beliebteste Avenger, und dies hat zumeist einen Grund: Robert Downey Jr., der den Helden bzw. Tony Stark darstellt. Ausgestattet mit einem unglaublichen Charisma, großer Leinwandpräsenz und überdimensionaler Coolness erobert er die Herzen der Damen sowie auch der Herren. Diese Gaben hatte er schon länger, doch erst nach seinem Comeback nach den ganzen Drogeneskapaden konnte er sie voll ausspielen. Was also auch schon beim Erstling klappte, funktioniert auch hier. Downey Jr. ist salopp gesagt einfach ne coole Sau, der Spaß macht.
Trotzdem läuft "Iron Man 2" nicht ganz so rund ab wie sein Vorgänger, der perfektes Popcorn-Actionkino war. Warum? Die Kritik hört sich zunächst etwas suspekt an, aber es bleibt festzuhalten: Es gibt zu wenig Action. Stattdessen wird eine Geschichte erzählt. Vom Zerfall des Iron Man, Alkoholsucht, familiäre Probleme. Eigentlich ist das sehr löblich und das ist auch gut umgesetzt. Aber leider wird dadurch das Tempo zu stark gedrosselt. Bis auf 3 Minuten Monaco-Action und die letzten 15-20 Minuten sind Explosionen & Co. rar gesät. Dazwischen bekommt Tony Stark mehr Profil verliehen, indem er noch mehr den Boden unter den Füssen verliert. Nochmal, nicht falsch verstehen, dass ist nicht langweilig, nicht schlecht umgesetzt. Aber trotzdem schmeckt es nicht wirklich. Hat mir persönlich einfach nicht 100prozentig gefallen.
Sonst gibt es nicht viel zu meckern. Technisch gesehen gehört "Iron Man 2" schon zur oberen Klasse, war auch nicht anders zu erwarten. Sieht alles gut aus. Auch schauspielerisch gesehen gibt es keine Probleme. Über den Rob muss man ja nichts mehr sagen. Mickey Rourke ist zwar kein Russe und wirkt auch nicht gerade wie ein Physiker, bleibt aber ordentlich. Auch der Rest des Casts passt. Sam Rockwells´ Figur Justin Hammer nervt zwar häufig, dass liegt aber nicht an der Darstellung.
Wie gesagt, Teil 2 hinkt ein wenig hinter dem ersten Iron Man hinterher. Ein schlechter Film ist er dennoch nicht. Er bleibt eine sehr solide Comic-Verfilmung. Nicht mehr und nicht weniger.
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Jason Born 2012/05/21 16:00:21
Antwort löschenBei mir bekommt er auch "normalerweise" 6,5 Pkt. Aber durch den kleinen RD jr. Bonus werden es dann 7,0. Zum Glück kam die Action noch zum Schluss, dachte schon die wurde vergessen. Und so sehr ich Don Cheadle schätze: Eine Umbesetzung ist immer schwierig, fand Terrence Howard in der Rolle besser.
Reload 2012/05/21 18:37:07
Antwort löschenHoward wollte ja angeblich zuviel Geld. Cheadle ist ja kein Schlechter und so ausschlaggebend ist die Rolle jetzt ja nun auch nicht. Passt schon.
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Kommentare 2012/05/21 10:52:59
Der dritte Mann ist ein Klassiker, keine Frage. Und genau die Dinge, die auch mir am besten gefallen, sind im Artikel hervorgehoben: Der erste Auftritt Orson Welles, die Verfolgungsjagd in der Kanalisation/die Schattenspiele und diese unvergleichliche Zither-Musik. Schön.
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über Freedom Writers 2012/05/19 18:26:37
Die Gemeinschaft
„Unter Gemeinschaft (…) versteht man (…) eine zu einer Einheit zusammengefasste Gruppe von Individuen, die emotionale Bindekräfte aufweist mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl)…“
Was momentan auf Moviepilot los ist könnte man runtergebrochen in ein Zitat von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach erkennen:
„ In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden. Allen übrigen wird der leere Teller des Nachbarn den Appetit verderben.“
Viele Nachbarn sind gegangen, Duffy, alanger, KlapTrap, der Stalker, Tjeorrmy , Captain Knaecke und einige mehr.
Der Rest stellte nicht zuletzt durch diese Abgänge, die die Teller mit ihren Kommentaren, ihrem Witz, ihren Verbandlungen und schlicht ihrer Freundschaft füllten, fest das einiges falsch läuft auf MP, daß eben einiges aus dem Ruder gelaufen ist.
Vieles ist nicht so offensichtlich das es von allen gleich aufgenommen werden kann, eine Seite wie MP speist sich ja nicht nur aus Filmkommentaren, sie speist sich auch aus den Foren, den News, den Gästebüchern und persönlichen Nachrichten usw. und den Facebook-Freundschaften im Hintergrund (die grandiosen Bollians zum Beispiel).
Nicht jeder ist immer und überall bei diesen Möglichkeiten gleich oder überhaupt anwesend/aktiv und so gibt es sozusagen mehrere Paralellwelten unter dem Dach MP.
Durch die Entwicklungen der letzten Monate sind diese Paralellwelten allerdings in ein großes Ungleichgewicht gefallen, jede einzelne von ihnen.
Nicht zuletzt wegen der vielen Abgänge, die jede dieser Welten leerer und inhaltsloser gemacht haben.
Dazu kommt natürlich das Verhalten der MP- Redaktion oder besser noch: Ihr Nichtverhalten.
„(…) Es waren allesamt wohlüberlegte Abschiede. Abschiede von einer Website, von einer Community, von einer Institution. Es ist eine Schande, dass User, die teilweise seit über 3 Jahren aktiv die Community und somit MP mit ihren Kommentaren und Kritiken bereicherten weggehen, weil sie mit der Qualität von MP unzufrieden sind. Aber wisst ihr, was viele wirklich sauer gemacht hat? Dass ihr nicht darauf reagiert habt. Mag sein dass ihr intern darüber gesprochen hat, mag sein, dass es euch herzlich egal ist, aber dass ihr euch öffentlich nicht dazu äußerst, dass bekannte und wichtige User sich löschen, dass macht viele User traurig, das macht viele User sauer. MP, ihr gabt den Usern mal das Gefühl, dass sie wichtig sind. Mittlerweile gebt ihr vielen Usern nur das Gefühl, dass sie unwichtig sind. Klickt der nicht, klickt hält der nächste. MP es läuft etwas schief und ich hoffe inständig, dass ihr das auch erkannt habt (...)“
Ähnlich aber auch gleich wahr:
„(…)Schon nach dem Abgang von duffy und allanger hatte mp lediglich mit einer unergiebigen Eröffnung eines Treats (von Sonse) über MP-Leichen reagiert, mehr nicht. Schade. Haben die Verantwortlichen von Mp zu den jetzigen Entwicklungen irgendwo, irgendwas zu irgendjemand geäußert? Ich weiß von nichts. Komisch denn ein (kommerzieller) Erfolg von MP misst sich doch auch an der Zufriedenheit der Mitglieder...Ich weiß nicht wie MP vor 3 Jahren war, der journalistische Anspruch und die rapide Kommerzialisierung von Mp seitens der Redaktion lässt arg zu wünschen übrig. Die News sind inhaltlich, sprachlich und von der Recherche oft unter aller Sau, erinnert an 10te Klasse Hausarbeiten. Nun gut, die Praktikanten sind sehr jung und haben wenig cineastische Erfahrung, das war aber auch mal besser. Zielpublikum-orientiert ist Mp, nach Aussage des Chefs Tobias, Geld muss auch verdient werden...Seit MP seine Finger nach der USA gestreckt hat wurde die Seite deutlich kommerzieller. Was ja nicht unbedingt schlimm sein muss, wenn auch die anderen, weniger angepassten, Seiten des Films mit berücksichtigt werden würden. Hier wird oft gefleht Texte nach MP zu schicken, nur warum? Die Motivation ist einfach nicht groß wenn letztlich doch ein "guter" Text zwischen platten News und Banalitäten versumpft(...)“
Es gibt noch weitere Kritikpunkte an der Redaktion:
„(…) Wenn man sich z.B. die letzten Tage die "Titel-Seite" anschaut und die geschriebenen Artikel, frage ich mich wo ich hier gelandet bin. Journalistisch ist das nicht so dolle. Das war mal besser. Nichts gegen die jungen Autoren/innen aber für eine Kino-Seite ist das eher banal und muss professioneller betreut werden. Schau dir mal die Anzahl der Leser-Reaktionen auf die Texte an. Teilweise keine Kommentare oder nur eine handvoll. Sie gehen scheinbar an den Interessen der MPler vorbei. Auch das war mal anders. Man könnte Themen-Börsen einrichten um zu wissen worüber die Leser informiert werden wollen. Kann ja auch volle Kanne Main-Stream sein. Wie lange hat es gedauert bis mal auf das Verstauben der Clubs (Horror/SF) reagiert wurde? Warum werden News nicht mit den Clubs verlinkt? Warum werden sie nicht mit einem Admin betreut (kann ja ein User sein) ? Warum wird auf den Abgang von wichtigen MPler nicht reagiert? Warum findet kein Austausch mit den MP-Machern statt? Technische Defizite existieren immer aber bis heute(… )funktioniert nicht immer der "gefällt mir" Button. Eine Diskussion über e-Mail (!) ist total zeit verzögernd und echt old-school...Eine Ignore-Funktion wird im Forum diskutiert. Warum wird das nicht auf der Hauptseite gemacht? Transparenz, was ist geplant, Diskussion, das fehlt mir, User sollten mehr eingebunden werden. Warum keine "Kritik des Monats",mit Abstimmung? Anreize schaffen... Warum ist guggi nicht in die Redaktion aufgenommen worden, der schreibt mit Abstand die besten Texte in der Aufreger-Rubrik(…)“.
Überhaupt : Guggi (Guggenheim) !
„(…)Das Guggi damals nicht in die Redaktion aufgenommen wurde, war, ist und bleibt eine Schande! MP lebt von Filmliebhabern und sollte auch von solchen redaktionell begleitet werden. Von Praktikanten die zwar ohne Rechtschreibfehler was vor sich hintippen können, mit der Materie Film aber nichts anzufangen wissen, kann diese Seite nicht leben. Was nützt das Hirn, wenn das Herz nicht im richtigen Takt schlägt (...)?
Oder auch:
„(…)Bitte nehmt die Wünsche und Anregungen eurer User ernst! Warum kann ich meine Filmvormerkliste immer noch nicht nach Genre sortieren? Warum hängt so oft der Kommentar gefällt mir Button. Warum kann ich bei Filmen nur einen Kommentar abgeben? Warum kann ich meinen Kommentar bei einem Film nicht löschen? Viele Baustellen, für mein Geschmäckle zu viele.(…)“
Oder auch dieser Punkt, daß er überhaupt existiert ist ein Skandal!
„(…)Kleiner Einwurf zur Erklärung: Die Tilgung der User hat eher folgende Ursache. MP sucht Investoren. An die kommt man aber nur, wenn die Seite eine entsprechende Anzahl an Usern (besser Werbekunden) vorweisen kann. Denn was bringt Werbung, wenn sie keiner anguckt?
Wenn dann aber einige der User dezent von der Redaktion darauf hingewiesen werden, dass ihre präsentierte Meinung zum finanziellen Nachteil vom Modell MP gereicht, dann ist eigentlich verständlich, warum die User mit einfach stillgelegten Accounts nicht noch der finanziell orientierten Ideologie von MP einen Dienst erweisen wollen(…)“.
Und noch ein Auszug aus Stalkers „Abschied“:
„ (…) Sorry Jungs und Mädels, nun bin ich schon fast drei Jahre dabei und technisch werdet ihr wirklich immer besser, doch inhaltlich, da ist Dauermaulen angesagt und das eigentlich auf der ganzen Ebene. Gewiss, ihr wollt eine breite Masse erreichen, das wollen BILD und RTL2 auch, gewiss, ihr wollt wirtschaftlich erfolgreich sein, aber ist das nicht langweilig, unbefriedigend, gar beschämend?...Ach Mensch, wenn mp eine Frau wäre, ich wäre schon längst mit ihr verheiratet, ohne zu wissen wieso, weil ich Arbeit und Haushalt und Kinder und die Frau nur am RTL2gucken, auf Dauer geht eine solche Beziehung nicht gut.“
und vor elf Monaten
„Das erste Mal fremdschämen, hm, heute, hier, Teil einer Community zu sein, in welcher Fremdschämen Thema ist. Nennt mich stalker, aber Fremdschämen ist nichts anderes als Spott und Spott ist Erniedrigung. Schämen wir uns, weil andere nicht unserer Norm entsprechen, schämen wir uns fremd, weil andere etwas freier, weniger verklemmter sind, schämen wir uns fremd, um uns wieder mal aufzuwerten und abzugrenzen. Fremdschämen, ich nicht.(…)“
Es gibt natürlich noch einiges mehr an Unmut, an Kritikpunkten usw. aber es soll erstmal eben Erwähntes ausreichen um ganz klar sagen zu können: Hier ist der Wurm drin!
Eben nicht immer offensichtlich, eben nicht immer von allen bemerkt, aber gefühlt sogar von den Piloten die erst wenige Monate dabei sind, bei den Urgesteinen ist der Unmut wohl noch deutlich höher,sie haben den Verfall ja persönlich begleitet…
Was sagt uns das alles, welche Wege kann es geben?
Macht es noch Sinn bei MP zu bleiben?
Quo Vadis MP?
Es ist schlicht an der Zeit das die Redaktion uns sagt:
Wir sehen was ihr wollt, wir nehmen euch ernst, wir machen uns Gedanken, wir setzen uns mit euch auseinander, wir wollen das ihr gern hier seid, denn ihr seid das Herz der Seite und die Lunge durch die wir atmen.
Oder:
Wir scheißen auf eure lächerlichen Bemühungen hier etwas zu ändern, User wie ihr sind uns schlicht komplett schnurz, unsere Schäfchen wandern schon längst nach Amerika, haut doch einfach alle ab hier ,ihr vergrault uns eh nur die Kunden!
Keine Äußerung von MP bedeutet: Zweiteres!
Was wird, wohin soll es gehen?
Erst MUSS etwas von der Redaktion kommen, dann kann man weitersehen, kann überlegen ob man bleibt, ob man geht, ob man sich löscht, “Zur Ruhe setzt“ oder eben weiter Widerstand leistet.
Was klar ist : So darf und kann es nicht weiter gehen!!!
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
-Mahatma Gandhi-
Eines noch ganz zum Schluß:
Dieser Teil der Community lebt und handelt solidarisch und idealistisch, allein dies bedeutet schon das wir moralisch ganz klar gewonnen haben (als kleiner Vorgriff auf die Frage :Bleiben oder nicht).
Unterzeichnet und unterstützt von:
frenzy-punk<3 (Jean D´Arc ), Nerdkiller (Che),
Hoffman 587 (der unermüdliche Netzwerker),
Muffin Man (der Mann mit dem Plan),
Pharazon (mit Mistgabel und Fackel),Alex023 (der Aufbäumer),
Fabel (die Tatortfraktion), Benner (der Poperzenprüfer), Kinogaengerin (die kurze Unterstützerin),
Stuforcedyou( das faule Stück ;)),
styx.canamo (der Berg aus Zucker),Vier (der Tribut),
Wumz (der Kackaschreiende),
crab1973 (der schräge Vogel mit den unheimlichen Filmfreunden),
Spice Weasel (der Vermisser),
David „Noodles“ Aaronson (der Offlinige),
BigDi (der Willige),Mimuschka ( die Beitragende),
Lieber Tee (der Engagierte),dOmireLLa (die Retterin),
Joeyjoejoe17 (der Unterstützer),
Mr. Goodcat (mit Freude dabei),onyxxx11 (die Hilfeleistende), Vincent_Vega (Die unterstützende Stimme),
Hendrik (der Dabeiseiende),Reload (dat Leonie),
Geheimer333 (straight outta Bar), Coach T (der Ruhige),
Dumas (der Tänzer der Revolution),
Bandrix (der Natürlichauchmitdraufseiende),
Dr. Gonzo (der Solokämpfer), Brennegan (das Kampfbunny),
Duffy aus Walhalla & Andy Dufresne
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DerMarvin 2012/05/19 18:32:29
Antwort löschenDas würd ich genau so ebenfalls unterschreiben.
Reload 2012/05/19 18:36:06
Antwort löschenDu darfst den Text gerne übernehmen, deinen Namen hinzufügen und weiter posten oder ähnliches.
DerMarvin 2012/05/19 18:43:47
Antwort löschenGerne.
Find es wirklich stark zusammengefasst, was Moviepilot ausmacht/nicht (mehr) ausmacht.
Reload 2012/05/19 18:50:48
Antwort löschenIst nicht mein Text. Die Ehre gebührt jemand anderen. Alles weitere:
http://www.moviepilot.de/movies/stalker
Coach T 2012/05/19 19:03:07
Antwort löschenPunkt.
Andy Dufresne 2012/05/20 04:39:48
Antwort löschenHAMMERGEILER TITEL Leonie!!!!!!!!!!:D
@Der Marvin: Nimm das Ding! mach damit irgendwas aber:Verteile es weiter!:D
Reload 2012/05/20 12:52:51
Antwort löschenTja Oppa, du hast mir ja mal erzählt, wie du im 13. Jahrhundert in Schottland warst und da irgend so ein Typ ganz laut "Freedom" gebrüllt hast. Da dachte ich mir, ich übernehm das mal. :D
Andy Dufresne 2012/05/20 15:45:45
Antwort löschenDem gute Willy W. hätte das gefallen, er mochte unkonventionelle Ideen, hat er mir damals immer wieder gesagt!;D
Reload 2012/05/20 17:01:49
Antwort löschenDer Willy wär dabei gewesen, keine Frage. Vielleicht sollten wir seine "Hoch den Rock" Idee übernehmen. :D
Andy Dufresne 2012/05/20 17:10:33
Antwort löschenNicht vielleicht.Unbedingt! :D
Alle 12 Antworten zeigen
Reload 2012/05/20 18:25:49
Antwort löschenOh ja, mit Oppa und dem Bub an der Spitze!^^
Andy Dufresne 2012/05/20 21:49:36
Antwort löschenSowieso! :D
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Kommentare 2012/05/19 15:03:58
. . . . . .. . . . . . . . . . . ,.-‘”. . . . . . . . . .``~.,
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. . . . .. . . . . . ..,/. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ”:,
. . . . . . . .. .,?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .\,
. . . . . . . . . /. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ,}
. . . . . . . . ./. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ,:`^`.}
. . . . . . . ./. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ,:”. . . ./
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bedenklich? 35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Cellu-Loyd 2012/05/19 16:50:13
Antwort löschenDen kkenn ich, der is von starwars.....
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Kommentare 2012/05/18 15:04:05
Irgendwie bin jetzt doch ein wenig gespannt darauf. Ein klitzekleines bißchen...
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über Alice im Wunderland 2012/05/18 13:41:01
*Ab mit dem Kopf!*
Bunt, bunter, Burton heißt es manchmal, so auch bei "Alice im Wunderland". Ein Geheimnis ist die Ausstattungskunst in Tim Burton Filmen nicht. Sei es düster oder fantasiereich, schwarz oder bunt, was der Mann und seine Crew an Schauwerten erschaffen, ist schon detailverliebt und häufig sehenswert. Das Wunderland in Alice weiß definitiv zu gefallen, diese Welt macht Spaß, die Farben sind nicht zu flippig und aufdringlich wie z.B. in "Charlie und die Schokoladenfabrik". Das gibt schonmal Pluspunkte, obwohl Burtons handgemachte Kulissen immer über den Computergenerierten stehen werden.
Die Story schenke ich mir mal, dürfte weitesgehend bekannt sein. Dann also zu den vielen, wuseligen Charakteren, die das Wunderland beinhaltet. Diese sind zumeist sehr gelungen wie die Grinsekatze, Absolem, das weiße Kanichen, der Märzhase, Diedeldum & Diedeldei und, und, und. Da muss man kaum Abstriche machen. Bei den menschliche Akteuren sieht das wieder anders aus. Anne Hathaways Getue als weiße Königin ist so überzeichnet, dass es nervt. Helena Bonham Carter als ihre Filmschwester, die rote Königin, weiß wieder einmal zu gefallen. Die kann so etwas einfach. Bei Johnny Depp scheiden sich bei mir die Geister. Ich mag den Jungen auf jeden Fall und seine Leistung als verrückter Hutmacher ist auch beileibe nicht schlecht, allerdings wird mir bei so überdrehten Charakteren immer ein wenig übel. Das war bei Willy Wonka nicht anders. So richtig warm will ich damit einfach nicht werden. Und dann haben wir Alice. Eine verdammt langweilige, spröde Alice. Ich kann verstehen, dass sie im Film häufig sagt, dass sie aufwachen will, denn ihre Handlungen sind oft so dargestellt, als ob sie wirklich schläft. Mir war sie als Protagonistin ziemlich egal. Und deswegen wurde ihr Weg nur halbherzig verfolgt.
Überhaupt ist der Film viel zu sprunghaft, man merkt, dass Burton viel Geschichte in zu wenig Zeit verpacken will. So hat mich "Alice im Wunderland" zum großen Teil kalt gelassen. Ein paar wunderschöne Bilder, ein paar feine Humorspitzen der menschlichen und nichtmenschlichen Nebendarsteller, das war es dann auch schon. Nett, Alice Besuch im Wunderland mal gesehen zu haben. Muss aber nicht nochmal sein.
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Jack_Torrance 2012/05/18 14:14:07
Antwort löschenFünf Punkte zu viel für den Mist !!
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Reload 2012/05/18 14:27:15
Antwort löschenDa musste ich erstmal deinen Kommentar zu "Alice" lesen...und bin zu dem Schluß gekommen, dass du, als offensichtlicher Liebhaber der Carroll Bücher, dich wahrscheinlich zu recht aufregst, lieber Jack. :)
Ich kenn die literarischen Originale nicht, kann also nur die Burtonische Filmumsetzung bewerten, kann mir aber vorstellen, dass einiges verloren geht, wenn man zwei Bücher auf 108 Minuten zusammenwurschelt.
Jack_Torrance 2012/05/18 16:34:59
Antwort löschenDie Bücher hab ich glaub ich erst nach der Sichtung gelesen. Fand den Film schon damals beschissen (Johnny Depps Tanz, was sollte das ?!?), aber als ich die Bücher gelesen hab, wurde der Film schließlich endgültig zu einem meiner Hassfilme. Der Film ist nichts als eine Vergewaltigung zweier grandioser Buchvorlagen !!