6.3

Pink Flamingos

USA (1972) | Groteske, Komödie | 93 Minuten

Pink Flamingos ist ein Groteske aus dem Jahr 1972 von John Waters mit Divine und David Lochary.

John Waters Muse Divine möchte “the filthiest person alive” sein. In dem Kultstreifen Pink Flamingos setzt sie deshalb unerreichbare Maßstäbe in Sachen Ekel.

Aktueller Trailer zu Pink Flamingos

Komplette Handlung und Informationen zu Pink Flamingos

Baltimore war bereits lange vor The Wire ein Hort krimineller und höchst amoralischer Umtriebe: “Kill everyone now! Condone first degree murder! Advocate cannibalism! Eat shit! Filth is my politics! Filth is my life!” – das Selbstverständnis von Divine spricht für sich und deshalb ist sie auch unumstritten die schmutzigste Person von der ganzen Welt. Auf der Flucht vor Moralaposteln und der Polizei hat sie unter dem Pseudonym Babs Johnson Zuflucht in einem Wohntrailer vor den Toren Baltimores gesucht. Hier lebt sie gemeinsam mit ihrer Eier-süchtigen Mutter Edie (Edith Massey), dem sexuell abnormen Sohn Crackers (Danny Mills) und der nicht weniger gestörten Cotton (Mary Vivian Pearce) um ihren Traum von Filth zu leben.

Diesen Traum versuchen allerdings Raymond (David Lochary) und Connie Marble (Mink Stole) zerstören, indem sie ihr den Titel streitig machen wollen. Das Potential dazu haben sie durchaus: In ihrem Keller halten sie von ihrem Angestellten Channing (Channing Wilroy) geschwängerte junge Frauen gefangen, um die so gewonnenen Babys an zahlungswillige Lesbenpärchen zu verkaufen. Das perverse Ehepaar will als “filthiest people alive” in die Geschichte eingehen und ersinnen einen perfiden Plan, um Divine zu diskreditieren. Doch diese ist mit allen Mitteln des Schmutzes gewaschen und weiß gnadenlos zurück zu schlagen ("Now we must outfilth the asshole or assholes that sent us this, and then they must die!)…

Hintergrund & Infos zu Pink Flamingos
Eine Vielzahl von Mythen umrankt Pink Flamingos, der 1972 in Baltimore, wo der Film auch entstand, seine Uraufführung hatte und als sogenannter Midnight Movie relativ unbehelligt seinen Kultstatus etablieren konnte. So soll in einer Sexszene ein Huhn sein Leben gelassen haben, was Regisseur John Waters lapidar damit kommentierte, dass es wenigstens später auch gegessen wurde. Ebenfalls Opfer einer Verspeisung soll ein Hundehaufen geworden sein – an den betreffenden Hund wurde zuvor mehrere Tage lang Steak verfüttert. Weniger spektakulär, aber dennoch wissenswert: Pink Flamingos hat eine der längsten Vorspannsequenzen der Filmgeschichte. (EM)

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