Shame

Shame

GB · 2011 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 16 · Drama, Erotikfilm · Kinostart

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von Steve McQueen, mit Michael Fassbender und Carey Mulligan

In Steve McQueens preisgekröntem Drama Shame muss ein von Sexsucht geplagter Michael Fassbender mit dem Besuch seiner psychisch labilen Schwester Carey Mulligan fertig werden.

Handlung von Shame
Hypersexualität, im Volksmund auch Sexsucht genannt, löst bei Betroffenen vor allem ein Gefühl aus: Scham. Shame empfindet auch Brandon (Michael Fassbender), dessen Leben von seiner unstillbaren Lust an Sex beherrscht wird. Der smarte New Yorker Geschäftsmann in den Dreißigern erobert mit seinem charmanten Auftreten mühelos die Frauen und wird als erfolgreicher Werbefachmann von seinen Kollegen geschätzt. Doch hinter der eleganten Fassade wird Brandon von seinem Verlangen nach sexueller Befriedigung bestimmt, die er trotz ausufernder Eskapaden nie empfindet. Dieser Sog von Verlangen und Frustration wird plötzlich unterbrochen, als Brandon unerwarteten Besuch von seiner Schwester (Carey Mulligan) bekommt. Die psychisch labile Sissy sucht in ihrem Bruder familiäre Unterstützung. Doch Brandon, unfähig, Nähe und Intimität zuzulassen, ist mit der Situation völlig überfordert. Als sich Sissy mit seinem Chef einlässt, droht Brandon die Kontrolle über sein Doppelleben zu verlieren.

Hintergrund & Infos zu Shame
Regisseur Steve McQueen schuf mit dem Drama Hunger, das den Hungerstreik von IRA-Häftlingen im England der 1980er Jahre behandelt, ein beeindruckendes Regiedebut. Der Film mit Michael Fassbender in der Hauptrolle gewann den Preis für den Besten Debutfilm in Cannes und wurde für zahlreiche weitere nominiert.

Nach ihrer ersten Zusammenarbeit bei Hunger gab es für Steve McQueen nur eine Wahl bei der Vergabe der Hauptrolle für Shame: Michael Fassbender. Der X-Men-Star gilt dem Regisseur als Ausnahmetalent – und Steve McQueen sah sich in seiner Wertschätzung für den Schauspieler mit deutschen Wurzeln bei den Filmfestspielen von Venedig bestätigt, als Michael Fassbender für seine Leistung in Shame als bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Beide Filme zielen auf eine außergewöhnlich starke Körperlichkeit ihres Hauptdarstellers ab und kreisen, auf unterschiedliche Weise um die Themen von Handlungsfreiheit und Selbstbestimmung. (JL)

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