Netflix-Mindfuck des Jahres: Spannende Infos zum neuen Charlie Kaufman-Film

17.07.2020 - 13:50 UhrVor 2 Monaten aktualisiert
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© Netflix
I'm Thinking of Ending Things
Dieses Jahr erwartet uns mit I'm Thinking of Ending Things der erste Charlie Kaufman-Film seit fünf Jahren. Auf Netflix wird die Romanverfilmung ihre Premiere feiern.

Charlie Kaufman hat sich auf der großen Leinwand zuletzt sehr rar gemacht. Fünf Jahre sind inzwischen seit dem Kinostart von Anomalisa vergangenen. Untätig war der brillante Kopf hinter Synecdoche, New York jedoch keineswegs, im Gegenteil: Mit I'm Thinking of Ending Things kündigt sich nun sein nächstes Werk an. Dieses wird allerdings nicht im Kino, sondern direkt auf Netflix veröffentlicht.

I'm Thinking of Ending Things basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Ian Reid, die als psychologischer Horrorthriller umschrieben wird. Ein Blick auf Charlie Kaufmans-Filmographie, der als Autor ebenfalls hinter den Drehbüchern von Being John Malkovich, Adaption und Vergiss mein nicht! steckt, lässt zudem eine Filmerfahrung erwarten, die bewusst mit unserer Wahrnehmung spielt.

Die Geschichte von Charlie Kaufmans Netflix-Film

Geschickt versteht er es, die Wirklichkeit zu verdrehen und uns als Zuschauer das infrage stellen zu lassen, was wir gerade gesehen und erlebt haben. Die Prämisse von I'm Thinking of Ending Things scheint da wie für Charlie Kaufman geschaffen zu sein. Erzählt wird nämlich von einer unheimlichen wie schicksalhaften Eltern-Begegnung.

Schaut den Trailer zu Synecdoche, New York:

Synecdoche, New York - Trailer (English)
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Alles beginnt mit Jake (Jesse Plemons), der sich zusammen mit seiner Freundin Cindy (Jessie Buckley) auf den Weg zu seinen Eltern, Suzie (Toni Collette) und Dean (David Thewlis), macht. Dabei kehrt er auch an die düsteren Orte seiner Kindheit zurückkehrt. Schon bald schlägt die Geschichte eine unvorhergesehene Wendung ein.

Gegenüber Entertainment Weekly , wo es auch die ersten Bilder zu sehen gibt, verrät Charlie Kaufman, dass Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Reue die zentralen Themen sind, die seinen neuen Film zusammenhalten. Darüber hinaus soll I'm Thinking of Ending Things die Gesetze der Realität, der Erinnerung und der Liebe auf den Kopf stellen.

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Für I'm Thinking of Ending Things hat sich Charlie Kaufman mit Kameramann Lukasz Zal zusammengeschlossen, der vor allem für die starken Schwarz-Weiß-Bilder von Ida und Cold War - Der Breitengrad der Liebe bekannt ist. Die Musik stammt von Empörung-Komponist Jay Wadley, während Robert Frazen nach Synecdoche, New York erneut den Schnitt eines Charlie Kaufman-Films übernimmt.

I'm Thinking of Ending Things erscheint am 4. September 2020 auf Netflix.

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