8 Mile

8 Mile (2002), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm, Kinostart 02.01.2003

5.6 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
9736 Bewertungen
86 Kommentare
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von Curtis Hanson, mit Eminem und Brittany Murphy

Detroit 1995: Eine Großstadt gezeichnet von Kriminalität, Verfall, Arbeitslosigkeit und Rassenproblemen. 8 Mile heißt die Straße, die das Zentrum von den Vororten trennt. Es ist die Stadtgrenze oder: eine Abgrenzung, die Grenze zwischen Schwarz und Weiß. In den ärmeren Vierteln ist der HipHop für viele zum einzigen Lebensinhalt geworden. Auch für den jungen Jimmy (Eminem) ist die Kunstform des Rap das Wichtigste überhaupt. Seine wirkliche Familie sind Freunde wie der coole Future (Mekhi Phifer), der Aktivist DJ Iz (De’Angelo Wilson), Sol (Omar Benson Miller) und die anderen Jungs aus diesem Viertel. Sie alle hoffen auf den Durchbruch als Musiker, während sie sich mit öden Jobs und ihren alltäglichen Problemen herumschlagen. Jimmy steht tagsüber an der Stanzmaschine in einer Automobilfabrik, wo er des öfteren Ärger mit seinem Vorgesetzten bekommt, wenn er mal wieder zu spät zur Arbeit erscheint. Hier lernt er auch die hübsche Alex kennen, mit der er ein Verhältnis beginnt. Natürlich verschweigt er ihr, dass er zusammen mit seiner alkoholkranken Mutter Stephanie (Kim Basinger) und seiner kleinen Schwester in einem Trailer-Park lebt. Für ihn gibt es nur eine Möglichkeit, diesem trostlosen Leben den Rücken zu kehren – und das ist die Musik.

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Kritiken (1) — Film: 8 Mile

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Curtis Hanson ist tief eingetaucht in das Milieu, in dem HipHop entstanden ist. Da stimmt jede Redewendung, wirkt keine Figur fremd in der Welt verfallener Gebäude und alter Autos. [...] Hanson hat aus der Selbsttherapie eines Einzelnen eine Therapie für ein ganzes Land gemacht.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (85) — Film: 8 Mile

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B-RABBIT

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

HAb den Film als Eminem Fan schon tausendmal angeschaut und find eihm immer noch gut. Für jeden Fan ein absolutes muss

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Kubrick_obscura

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Bewertung5.5Geht so

Dass "8 Mile" damals ein so großer Erfolg wurde, war wohl keine wirkliche Überraschung. Schließlich übernahm einer der bekanntesten Rapper der westlichen Welt die Hauptrolle. Eminem, der damals auf dem Zenit seines Schaffens war, spielt Rabbit als zutieft introvertierten und zukunftsfürchtenden Jugendlichen, der nur beim Battle eine Form findet sich auszudrücken.

Curtis Hanson, dessen Karriere nach "L.A. Confidential" eigentlich nur nach unten gehen konnte, gelang mit "8 Mile" wenigstens ein Aufmerksamkeitssieg. Es ist wohl vorallem seiner Führung zu verdanken, dass der Film nicht zur bloßen Ego-Show eines erfolgsverwöhnten Platten-Stars wurde. Er lässt Eminem überwiegend schweigen, seine Aura ist ausreichend. Erst die restlichen Figuren machen den Film, von Kim Basinger bis Michael Shannon.

Das grobschlächtige Drehbuch bietet zwar authentische Dialoge, begnügt sich aber mit einer mehr als ausgetretenen Dramaturgie und vorhersehbaren Konflikten. Am deutlichsten wird das bei der Rolle Brittany Murphys. Die leider schon verstorbene Schauspielerin passt sich zwar hervorragend in den Film ein -sie wirkt wirklich, wie von der Straße-, als scheinbar obligatorischer "Love Interest" ist sie aber unnötig, da das Drehbuch nichts mit ihr anzufangen weiß. Sie taucht unvermittelt auf und wenn sie weg ist, kümmert das auch niemanden. Der eigentlichen Coming-of-Age-Geschichte vermag ihre Rolle nichts hinzuzufügen und ihre einzige Existenzberechtigung scheint wohl die Sex-Szene im Stahlwerk zu sein.

Viel deutlicher werden da "8 Mile"s Stärken in der Mutter-Sohn-Beziehung. Basinger, die dank Hanson, wieder mal großes spielen darf, überzeugt als liebessüchtige Mutter. Ebenso beeindruckend ist der, damals noch unbekannte, Michael Shannon als ihr Freund, der es versteht als Verlierer trotzdem wie ein Sieger dazustehen. Auch im Bezug auf die Star-Persona Eminems nimmt der Film sich absichtlich viel Zeit für die Mutter-Sohn-Geschichte. Eminems eigene familäre Probleme sind schließlich weltbekannt.

Hansons größter Verdienst ist allerdings seine Fähigkeit Milieus zu zeichnen. "8 Mile", ob nun Star-Film, Hip-Hop-Drama oder Fan-Vehikel, ist in erster Linie eine fantastische Hommage an die wohl hässlichste Stadt Amerikas, "Detroit". Hanson zeigt uns die versteckten Winkel. Seine flexible Handkamera schlüpft durch die Original-Schauplätze und zeichnet ein lebendiges Bild dieser kantigen Stadt, von der abgerockten Club-Toilette bis hin zur Megalomanie der Industrieviertel.

Die alte Frage, die sich "8 Mile" stellt, ist die Suche nach dem "American Dream", einem Traum, der so irreal wie ein Märchen ist und uns nur von der Tatsache ablenkt, dass Fleiß und Erfolg in keinem definitiven Kausalverhältnis stehen. Jeder kann fleißig sein, aber nicht jeder erfolgreich. Die nötige (und große) Portion Glück, die es braucht um Millionär zu werden, wird dabei oft unterschlagen. Hansons Film macht das zum Glück nicht. Er verkitscht den "American Dream" nicht. Rabbit sucht nicht nach Erfolg, er sucht nach sich selbst. Das Drehbuch vermeidet Eminems großen Aufstieg. Sobald Rabbit sein Selbstvertrauen gefunden hat, endet der Film mit einer angenehmen Offenheit.

Auch wenn die Fülle an Figuren nicht den Mangel an größerer Tiefe und das eine oder andere Klischee verhindern konnte, so ist Curtis Hanson dennoch ein authentisches Musik-Drama gelungen, dass besonders durch seine Milieuzeichnung fesselt. Das flache Drehbuch bleibt trotzdem auffällig. Hip-Hop-Fans werden schon alleine Spaß daran haben die Cameos zahlreicher Szene-Größen ausfindig zu machen. Bei Hip-Hop-scheuen Menschen wird der Film eher Augenrollen hervorrufen und als Filmfan steht man mal wieder zwischen den Stühlen.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

BlueSquirrel

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Klasse.


Kubrick_obscura

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Danke :)


harm4life

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Von 7.5 Punkten auf Lieblingsfilm. Als 8 Mile vor kurzem wieder im Privatfernsehen lief und ich mich dabei erwischte, wie ich geduldig und trotz starker Müdigkeit die gefühlten 20 Werbepausen bei dem Hartz4AssiProlleten-Sender-Nr. 1 rtl2 brav über mich ergehen ließ, wurde mir nach knapp 10 Jahren bewusst, dass dieser Film zu meinen Favoriten gehört. Zum einen stellt er eine authentische Darstellung der HipHop-Szene dar und fängt dabei sehr schön die triste bis deprimierende Stimmung der Detroiter Vororte ein, zum anderen ist die Musik zum Film einfach unglaublich gut und durchdacht. Das Rap-Battle am Ende spricht für sich.
Eminem hat sich mit diesem Film, der wohl aus heutiger Sicht zum Höhepunkt seiner Karriere erschien, ein Denkmal gebaut. Späte Einsicht ist besser als gar keine, ein aufschlussreiches, nachdenkliches und unterhaltendes Stück Filmgeschichte mit legendärer Musikuntermalung.

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FilmFreeza

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

8 Mile (Lieblingsfilm)

8 Mile als Lieblingsfilm, viele Stimmen werden wahrscheinlich laut werden, „Warum übertreibt der so?“ , „bestimmt irgend so ein Fanboy!“, „ Keine Ahnung von Filmen!“. Aber wartet einfach ab, warum er zu einem meiner Lieblingsfilme geworden ist.
Zuallererst ist 8 Mile, HipHop, und dass sogar noch in seiner besten Form und Güte. Deshalb stimmt die Fanboy- Aussage auch bedingt, denn man muss die Musikrichtung lieben, damit man den Film lieben kann. Das ist Fakt.
Detroit in den 90-ern, besser gesagt die 8 Mile in den 90-ern , die Straße die die Vororte vom Zentrum trennt, die Jungs die hier leben, haben meistens keine faire Chance und deshalb gibt es nur wenig Möglichkeiten, dem monotonen, tristen und definitiv auch gefährlichen Alltag hier zu entkommen. Eine dieser wenigen Möglichkeiten, ist das Rappen, die Musik. Sie drückt Gefühle aus, erzeugt Gefühle und ist meist sogar die einzige Sprache, welche von den Jungs in Detroit gehört wird und vor allem respektiert wird. Rabbit gespielt von Eminem, Slim Shady persönlich, ist einer dieser eigentlich hoffnungslosen Fällen, dieses Bezirks und gilt als wahrer Gott, des Battleraps und dieser Musikform. Er nimmt mit seinem Flow und mit seinen legendären Punchlines, seinen „Gegnern“ im wahrsten Sinne, alles weg und definitiv nicht so wie dieses neue Frankfurter Bewegung mit dem Namen „Azzlacks“ es interpretiert, sondern richtig.

Das Talent nicht alles ist, wird hier eindrucksvoll gezeigt. Doch was tun? Die Kontakte zu namhaften Produzenten außerhalb der 8 Mile sind rar und so klammert man sich meist an den einzigen Strohhalm den man finden kann und vergisst dabei alles sogar seine Freunde.
8 Mile ist der beste Beweis dafür, dass Biopics von Rappern, nicht nur für die Anhänger des jeweiligen Künstlers interessant sind, sondern bei gutem Ergebnis vollkommen massentauglich sind. Bei 8 Mile liegt dieses gute Resultat vor, und mir würde beim besten Willen nicht einfallen, was man hier bemängeln könnte. Eminem, Marshall Matters beweist in diesem Streifen, dass es durchaus möglich ist, sich in seinem eigenen Film ernst zu nehmen und dabei noch eine gute Figur abgibt, denn er gibt genau das wieder was jeder erwartet bzw. dieser Film aussagt.
Eminem spielt den Battle-Rapper Rabbit, der eher zurückhaltend und in sich gekehrt wirkt. Er träumt von einer großen Rap-Karriere, bleibt jedoch realistisch und geht weiter den üblichen Weg. Auf die Schwester aufpassen, arbeiten, Texte schreiben und mit den Jungs um die Häuser ziehen, das ist sein alltäglicher Ablauf. Seine Mutter gespielt von Kim Basinger, kommt mit ihrem eigenen Leben eigentlich selbst nicht klar und so ist er auf sich alleine gestellt und will so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen, was aber schwieriger ist, als es sich anhört.
8 Mile ist keinesfalls nur ein Musikfilm, ein Hip-Hop oder Rap-Film, wie es sich einige vielleicht vorstellen. Er erzählt eine eigene Geschichte, eigentlich eher ein Drama, das klar mit einem genialen Soundtrack gespickt ist, der einem unter die Haut geht und perfekt reinpasst. Eminem möchte sich hier nicht als Superheld darstellen, wie es beispielsweise ein Herr Ferchichi in „Zeiten ändern Dich“ anstrebte. 8 Mile stellt die Gegend in den Vordergrund, den Lifestyle und vor allem die Botschaft die der Film mitgeben soll, die da nicht heißt „bleib assozial und benimm dich daneben, irgendwas wird sich schon ergeben, so wie bei mir eben! „ sondern „Hey, niemand wartet auf dich da draußen, beweg dein Arsch und mach was aus dir, bevor es zu spät ist.“
Aber nicht nur, die Botschaft und das eben aufgezählte machen den Film auf. Die Truppe rund um Em, angeführt von Future (Mekhi Phifer) ist einfach sympathisch. Wenn die Jungs um die Häuser jagen, möchte man am liebsten mit in der Karre hocken und den Blunt weiterreichen, möchte man auch mit Farbpatronen auf die Cops schiessen und man möchte am liebsten auch Seite an Seite mit den Leuten in den Kampf ziehen. Geniale Crew, dass muss gesagt sein.
Neben Eminem sticht auch noch eine weibliche Person hervor. Ihr Name ist Brittany Murphy, sie Ruhe in Frieden, die als verführerische Alex einen ganz ganz starken Auftritt hinlegt. Jede einzelne Sekunde mit Ihr ist eine Offenbarung und mit jeder dieser Sekunden wird sie einem noch sympathischer und man merkt wie sie auch dich, langsam aber sicher um den Finger wickelt.
Im Grunde genommen, hat 8 Mile alles was ein starker Film braucht und für Leute die auf diese Musikrichtung stehen, hat er auch noch einen gigantischen Score mitgebracht und eine Atmosphäre, die vor allem im Battle am Schluss einen Höhepunkt erreicht, der einen so schnell nicht mehr loslässt und der mir bis heute noch in Erinnerung geblieben ist.
Eine Geschichte über den wahrscheinlich besten Rapper der Welt, die es in sich hat und die jeder Filmliebhaber mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte.
Ich ziehen den Hut vor dir Slim Shady !

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

FilmFreeza

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Ein Azzlack ist laut Juliensblog übrigens ein Arschlecker und Slim Shady keine Ahnung, stand mal auf irgendeiner CD


Canis Majoris

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SUUM CUIQUE


Teezy123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich... ich bin alles andere als ein Rap-Fan, aber die Musik von Eminem hat schon was irgendwie.
Eminem hats nicht nötig, wie so viele andere seine Genres, sich mit vollbusigen Tussis ablichten zu lassen und mit übergroßen Goldkettchen, die um seine eingeölte Brust hängen, zu rasseln
Eminem macht Musik und sonst nix, so wies auch sein soll... Respekt.
Noch erstaunlicher... er kann auch noch schauspielern.
Ok, er spielt sich selbst, aber dennoch überzeugt er doch mit seiner Schauspielkunst.
Mit Kim Basinger hat er sich natürlich auch eine verdammt Gute mit ins Boot geholt.
8 Mile ist ein Film, der nicht nur Eminems Geschichte glaubwürdig rüber bringt, sondern gleichzeitig gelingt es ihm, einem die Musik und die Szene näher zu bringen, selbst wenn man mit Rap sonst nix am Hut hat... und das verdient nochmal Respekt.
Ist es nicht irgendwie Ironie, dass die Rap-Musik, die eigentlich den Farbigen gehört von einem Weissen dominiert wird ?

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MOVIE...FAN

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eminem ist in seinem Drama ein guter Schauspieler, denn er kann sich selbst sein. Er kennt die Rolle besser als je ein anderer Schauspieler sie kennen könnte. Er spielt alles sehr authentisch und das ganze Setting (Detroit, Eminems Freunde und sein Alltag) passt perfekt. 8 Mile ist nur ein Halb-Bio-Pic, denn es geht um "B Rabbit". Aber wer seine Biografien gelesen hat bzw. wer seine Geschichte kennt, der weiss, dass mit "B Rabbit" Eminem gemeint ist.
Ein tolles, trauriges Drama, dass aber ein Happy End hat. Ausserdem ein genialer Musikfilm. Für Fans und nicht Fans des Rappers sehnswert.
Mein lieblings Musikfilm.

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MasterZ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der beste Hip-Hop Film den es gibt über den besten Rapper schlicht in dem Underground dreckigen Grauton der Detroitviertel gehalten und sehr realistisch bis auf ein paar Gliche Szenen die aber wenn man auf das eigene Leben blickt genau so in jedem Leben auftreten.
Eminem besteht die Hürde sich selbst zu spielen und überzeugt auch.

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SenSesS

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Look, if you had one shot, and one opportunity
To seize everything you ever wanted -
One moment
Would you capture it or just let it slip?"

Eminem ist definitiv kein Schauspieler, genau so wenig wie die restlichen Rapper. Aber meiner Meinung nach ist ihre schauspielerische Leistung ausreichend!
Ich find es unglaublich eindrucksvoll, so viele in Bildern dargestellten Szenen wieder zu erkennen, die in schon vorher bekannten Liedern von ihm beschrieben wurden.
Zudem finde ich sein finales "Battle" wirklich sehr eindrucksvoll und mitreißend.
Ich finde dieser Film lässt den Zuschauer definitiv nicht kalt, wenn er sich drauf einlässt, aber verglichen (meckert jetzt nicht rum :D .. ich kenn glaube ich kein andern Film über ein Musikkünstler :D ) mit "Walk the line" darf man ihn wirklich nicht zu hoch jubeln.
Mir hat er gefallen! ;)

Edit.
Btw.. für mich persönlich war es zu dem auch der erste Film der Einblicke dieser Art in die "heutigen" amerikanischen "Ghettos" geliefert hat. 8 mile wirkt real und nicht gestellt.

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Bewertung7.5Sehenswert

Um ehrlich zu sein habe ich mehr von dem Film erwartet: Für mich ist 8 Mile ein 08/15 Hollywood-Drama, aber ein paar Dinge fand ich gut:
Die Musik, die richtig gut integriert wurde, nicht als Hintergrundbeschallung um sich nicht zu langweilen.
Diese tränen - und mitleidslose Kälte der 8 Mile, ohne Effekthascherei zu betreiben, stattdessen eine passende Atmosphäre.
Die Charaktere, die mir sehr authentisch/echt/real vorkamen, gerade weil sie in keine Chliché-Klasse aus Hollywood passen.
Das Ende.

Ich habe den Film auf Englisch angesehen, vom Wortschatz selber wars nicht so anspruchsvoll, nur die Geschwindigkeit in den Rap/Freestyle-battles war mir teilweise doch zu schnell, ob man den Film deswegen auf Deutsch sehen sollte kann ich nicht sagen.

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SoulReaver

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Bewertung7.0Sehenswert

„Wenn aus dieser Scheiße noch was werden soll, muss es jetzt sein!“

Wie schnell "beliebte" Musiker sich als Schauspieler versuchen und dabei kläglich scheitern ist lange kein Geheimnis mehr. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine dieser Ausnahmen ist Curtin Hanson's Eminem-Film '8 Mile' aus dem Jahr 2002.

Für Jimmy "Rabbit" Smith Jr. ist HipHop die einzige Möglichkeit, aus dem tristen Leben zwischen Langeweile und Gewalt auszubrechen. Er weiß, dass seine Texte das Zeug dazu haben - wenn er es schafft, seine Wut für seine Musik zu nutzen und sich der Herausforderung seines Lebens zu stellen.

Das hier kein unbekannter die Kamera bedient, wird schnell klar. Denn '8 Mile' zeigt äußerst Atmosphärische und starke Bilder des grauen Detroits der 90er Jahre. Niemand geringeres als Rodriego Prieto (Brokeback Mountain, Iñárritu-Filme) ist dafür verantwortlich und leistet wie von ihm gewohnt große Arbeit. Die Optik stimmt also schon mal. Musikalisch gibt es in '8 Mile', wer hätte das gedacht, ausschließlich Hip-Hop zu hören. Doch wer sich mit dieser Musik anfreunden kann wird auch hier seine Freude haben. Vor allem die Rap-Battles machen doch einiges her. Zu dem konnte Eminem für seinen Hit "Lose Yourself" sogar den Oscar für den besten Song gewinnen.

Jetzt haben wir ja schon einige Punkte die deutlich für '8 Mile' sprechen. Nun kommen wir zu den Schauspielern. An erster Stelle natürlich Rapper Eminem. Eminem spielt Rabbit, einen jungen Rapper der mit seinem Leben nicht mehr zufrieden ist und groß rauskommen möchte. Eminem zeigt eine gute Leistung und ist weit von einem absoluten Absturz alá Mariah Carey oder Briteny Spears entfernt. Natürlich bringt er keine Meisterleistung in dem er wirklich jede Facette überzeugend ausspielt, aber er zeigt eine deutlich annehmbare und durchgehend glaubwürdige Leistung. Kim Basinger als Rabbit‘s Mutter kriegt eher wenige Szene zugesprochen, kann aber in ihren kleinen Szenen durch Routiniertes Schauspiel überzeugen. Die leider bereits verstorbene Brittany Murphy als Rabbit's neue Freundin Alex, durch die Rabbit auch wieder neuen Mut schöpft, bringt ebenfalls eine ihrer besseren Leistungen und fügt sich ohne Mühe in den Cast ein. In kleinen Nebenrollen sind Schauspieler wie Michael Shannon, Evan Jones, Mekhi Phifer und Anthony Mackie zu sehen.

Was '8 Mile' erst mal vom Standard abhebt ist das auf dem Regiestuhl kein Debütant sitzt, der nur den Namen Eminem vermarkten will und die dicke Kohle scheffeln will. Denn mit Curtin Hanson der mit 'Die WonderBoys' und 'L.A. Confidential' zwei der besten Genre-Filme überhaupt inszenierte weiß was den meisten Musiker-Filmen fehlt: Authentizität. Und hier kann '8 Mile' ganz gewaltig Punkten. Schnell können der Hip-Hop-Slang und die Gesten unfreiwillig komisch werden und die Darsteller enden als Witzfiguren. Bei '8 Mile' kann hier von keine Rede sein und Hanson inszeniert einen durchaus realistischen Milieu-Einblick in die amerikanische HipHop-Szene, dem man jede Szene auch wirklich abkauft. Vor allem die Rap-Battles sind hier das ganz klare Highlight und wurden dazu noch toll Inszeniert und äußerst stimmig Eingefangen. Was noch zu erwähnen wäre, '8 Mile' ist kein Biopic welches sich stur auf das Leben von Eminem konzentriert und seine Geschichte von A-Z abrattert. '8 Mile' orientiert sich wirklich nur Ansatzweise an Momenten aus Eminem's Leben, das wars. Hier kriegen wir die überzeugende Geschichte eines weißen Jungens aus dem Detroiter-Ghetto, der seinen Traum Leben will und groß rauskommt. Aber hier kommen wir dann direkt zu den Kritikpunkten. So überzeugend die Geschichte an sich auch sein mag, so Standardmäßig ist sie auch. Die Geschichte vom Kämpfer, der nichts hat und zu etwas wird haben wir ja nun schon wirklich zu genüge gesehen und leider bietet der Film hier absolut nichts neues, geschweige denn er wartet auf den Zuschauer mit irgendwelchen Überraschungen. Was aber am Ende bleibt ist ein Film, maßgeschneidert für Eminem und für seine Fans, denn die werden den Film in absolut jedem Fall vergöttern und lieben.

Fazit: Curtis Hanson's inszeniert mit '8 Mile' einen guten Film, in dem der Sänger in der Hauptrolle endlich mal überzeugen kann. Geht doch! Dazu aber überzeugt '8 Mile' durch seine authentische Art, den glaubwürdigen Schauspielern, der starken Optik und der tollen Musik, muss aber klare Abstriche in Sachen Originalität machen.

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änna_banana

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Bewertung7.5Sehenswert

In meiner Jugend war ich großer Eminem Fan und als ich hörte, dass er einen Film machen will, hatte ich ein bischen Bammel, dass er sich lächerlich macht. Er hat mich Gott sei Dank nicht enttäuscht. Auch wenn ich Eminem nicht zu den großen Schauspielern zähle, hat er seine Rolle aber doch ganz solide gemeistert. Die anderen Schauspieler waren großartig und die Battles waren der Hammer. Auch finde ich gut, dass nicht die ganze Erflogsgeschichte gezeigt wird, sondern nur bis zu dem Punkt, an dem Rabbit weiss wo er hin will. Sehr schön.

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BambinoBoss

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Bewertung10.0Herausragend

Für mich hinter Zeiten ändern Dich von Bushido der beste Musik Film eines Rappers. Eminem liefert hier einfach ein Feuerwerk ab, wie man es nur selten zusehen bekommt. Besonders die Battle Szene am Ende hat mich zum lachen und mitrappen angeregt. Eminem ist neben Bushido einfach der beste Rapper. Unbedingt anschauen !!!

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Weltenkind

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http://www.youtube.com/watch?v=3TIN955FYeg


horstkevin

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Rock'n'Roll save my soul !


based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eminem zeigt schauspielerisches Talent. Die Musik ist grandios und die Story (zum Glück) fern von Inszenierungskino wie es "Get Rich Or Die Tryin'" war.

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Laura Eissenberger

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Der Film kam ja auch vorher und die beiden Rapper bedienen unterschiedliche Zielgruppen.


angelmoonsoul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toller Film, mit tollen Songs von Eminem!

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agynessa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eminem hatte ja damals mit "Stan" einen Riesenerfolg gehabt und der dazugehörige Film ist auf jeden Fall auch ein riesengroßes Feuerwerk für Augen und Ohren.

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La Bardot

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eminem beweist hier seine durchaus vorhandenen schauspielerischen Fähigkeiten. Das Drama wurde in einem ansprechenden Rahmen gehalten und ist dadurch ernstzunehmen. Hat mich damals sehr positiv überrascht.

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NiboraC

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr guter Film. Eminem spielt seine Rolle gut.

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nikl 1987

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Finde den Film wirklich gelungen. Von den vielen Kopierversuchen noch einer der besten Vertreter des Genres. Auch wird hier nicht übermäßig entweder auf die "Hood" noch übermäßig auf Hip Hop gepocht, sondern vielmehr ein Mittelweg gefunden, in dem sogar noch Charakterentwicklung und Story Platz haben. Außerdem hat der Film bei mir den Eminem-Bonus :-P

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

"8 Mile" wäre handlungsmäßig sicher noch etwas ausbaufähig gewesen. Ich hätte beispielsweise gerne noch mehr über die Beziehung zwischen Rabbit und Alex erfahren, und auch der Part, in dem es um seine Ex-Freundin geht wurde nur ein bisschen angeschnitten.

Obwohl der Film dennoch sehr gelungen ist, ist er daher als waschechtes Drama nicht wirklich zu gebrauchen. Es handelt sich viel eher um eine packende Milieustudie, deren Atmosphäre wohl am ehesten mit "Rocky" zu vergleichen ist. Denn bei dem Detroiter Rapper handelt es sich, wie auch schon damals bei dem Amateurboxer aus Philadelphia um einen liebenswerten Underdog, der anfangs keine Aussicht auf Erfolg hat, und es trotzdem schafft, sich ganz nach oben zu arbeiten.

Der Film zeigt einige Ausschnitte aus dem Leben von Rabbit. Die Story kommt dabei ohne irgendwelche Längen aus, ist wirklich gut erzählt, und enthält zudem ganz klar autobiographische Züge, weshalb "8 Mile" vor allem für Fans von Eminem interessant sein dürfte.

Dieser macht sich als Schauspieler gar nicht mal schlecht, und kann in seiner Rolle durchaus überzeugen, Kim Basinger und Brittany Murphy glänzen in kleinen, aber wichtigen Nebenrollen.

Des Weiteren werden alle Figuren, obwohl nicht allzu viel Zeit mit tiefergehender Charakterzeichnung verbracht wird, äußerst authentisch dargestellt, sodass man sich gut in ihre Lage versetzen und mit ihnen mitfühlen kann.

Sollte man allerding sowieso nichts mit Rap-Musik anfangen können, wird sich das vermutlich auch nach dem Genuss des Streifens nicht ändern, obwohl "8 Mile" sehr solide inszeniert ist, und die Rap-Battles fesselnd gestaltet sind.

Auch wenn, wie ich finde, noch deutlich mehr drin gewesen wäre, also ein sehr guter, sehenswerter Streifen.

You better lose yourself in the music, the moment
You own it, you better never let it go
You only get one shot, do not miss the chance to blow
This opportunity comes once in a lifetime

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Ivan Kemenc

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Film der einem nur gefallen kann! Mindestens schon 8 mal angeguckt.

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