A Nightmare on Elm Street
A Nightmare on Elm Street (2010), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Horrorfilm, Kinostart 20.05.2010
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Keine
von Samuel Bayer, mit Jackie Earle Haley und Kyle Gallner
“A Nightmare on Elm Street” holt sie in ihren Träumen…Nancy, Kris, Quentin, Jesse und Dean, die allesamt in der Elm Street wohnen, werden von mysteriösen Albträumen geplagt: Alle vier begegnen im Schlaf der selben furchtbaren Kreatur: Ein Mann mit einem furchtbar verbranntem Gesicht, einem Hut und Gärtnerhandschuhen, deren Finger mit Messern besetzt sind – Freddy Krueger. Dieser macht Jagd auf die Teenager und es gelingt ihm, sie zu verletzen.
Als die Teenager schweißgebadet aufwachen, bemerken sie zu ihrem Entsetzen, dass die Verletzungen aus ihrem Traum auch in der Realität vorhanden sind. Ihnen ist plötzlich klar: Es geht um Leben und Tod. Sicher sind sie nur, solange sie wach bleiben. Doch sobald sie der Schlaf übermannt, sind sie in ihren Albträumen Freddy Krueger ausgeliefert. Es bleibt wenig Zeit, um herauszufinden, wie sie Freddy besiegen können und was das dunkle Geheimnis ist, das ihre Eltern vor ihnen verbergen…
„A Nightmare on Elm Street“ ist die Neuauflage des gleichnamigen Filmes von Wes Craven aus dem Jahre 1984. In ihm gab nicht nur Johnny Depp sein Spielfilmdebüt, sondern „A Nightmare on Elm Street“ wurde auch zum Ausgangspunkt einer Horrorfilmreihe, die mittlerweile acht Filme umfasst. Im Remake “A Nightmare on Elm Street”, der eigentlich der neunte Film der Reihe ist, holt der Regisseur Samuel Bayer den Mörder Freddy Krueger zurück an den Beginn seiner Geschichte. Die Rolle des Albtraum-Monsters übernimmt diesmal Jackie Earle Haley, der damit in die Fußstapfen von Robert Englund tritt, welcher der Figur des Freddy Krueger in acht “A Nightmare on Elm Street”-Filmen zu absolutem Kultstatus verholfen hat. Dies liegt sicher auch daran, dass sich Freddy Krueger in “A Nightmare on Elm Street” durch seine schwarzhumorigen Kommentare von seinen schweigsamen „Slasher-Kollegen“ wie Jason (Freitag der 13.) und Michael Myers (Halloween – Die Nacht des Grauens) unterscheidet. (ST)
HandlungNancy (Rooney Mara), Kris (Katie Cassidy), Quentin (Kyle Gallner), Jesse (Thomas Dekker) und Dean (Kellan Lutz) wohnen in der Elm Street. Nachts träumen sie alle
denselben Traum von einem Mann in einem zerfetzten, rot-grün gestreiften Pullover, einem
zerbeulten Filzhut, unter dem sich ein entstelltes Gesicht verbirgt, und einem Arbeitshandschuh
mit Messern statt der Finger. Und alle hören sie dieselbe gruselige Stimme. Einen nach dem anderen hetzt er durch das Gefängnis ihrer Träume, wo allein er die Regeln bestimmt. Ein Entrinnen gibt es nur, wenn man aufwacht.
Doch als einer der Teenager auf brutale Weise umkommt, wird ihnen schnell klar, dass
ihre Albträume Realität sind, schützen können sie sich nur, indem sie wach bleiben. Die vier
Überlebenden sind aufeinander angewiesen, gemeinsam versuchen sie herauszubekommen,
wie sie in dieses grausige Märchen hineingeraten sind und warum der fürchterliche Mann sie
verfolgt. Trotz des Schlafentzugs müssen sie sich auf die alles entscheidenden Fragen
konzentrieren: Warum wir? Warum gerade jetzt? Und was verschweigen unsere Eltern?
Eine seit vielen Jahren verdrängte Schuld wird jetzt beglichen, und um sich selbst zu
retten, müssen sie sich in den abartigsten Albtraum überhaupt hineinversetzen … Freddy
Krueger (Jackie Earle Haley).
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Cast & Crew
-
Samuel Bayer
-
Jackie Earle Haley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Freddy Krueger
-
Kyle Gallner
-
Rooney Mara
-
Katie Cassidy
-
Thomas Dekker
-
Kellan Lutz
Regie
Schauspieler
-
Lia D. Mortensen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nora Fowles
-
Julianna Damm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kris (jung)
-
Christian Stolte
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jesses Vater
-
Wesley Strick
-
Eric Heisserer
- Genre
- Horrorfilm
- Zeit
- Gegenwart, Nacht
- Ort
- Fiktiver Ort, Kleinstadt
- Handlung
- Alptraum, Angst, Angst vor Dunkelheit, Blutrache, Erschrecken, Heranwachsen, Jugendgruppe, Junge Leute, Mordserie, Mörder, Panik, Rächer, Schlaflosigkeit, Schock, Schrecken, Urangst, Vergeltung
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails A Nightmare on Elm Street
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- A Nightmare on Elm Street: film-zeit.de
- A Nightmare on Elm Street: critic.de





















Kritiken (19) — Film: A Nightmare on Elm Street
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Samuel Bayer, der vorher Musikvideos für zum Beispiel Metallica drehte, hat mit 'A Nightmare on Elm Street' ein nettes Remake geschaffen. Zwar verschenkt der Film viel Potenzial, ist aber kein totaler Reinfall. Spannung oder gar albtraumhafte Stimmung kommt nur selten auf, was aber an der Darstellung der Effekte und am mehr als nervigen Sound liegt. Bleiben wir lieber beim Original von Wes Craven, das ist wenigstens durchgehend spannend und macht jede Menge Spaß. [...]
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenVerschenkt. Ein Update von Wes Cravens angestaubtem Bauerntheater schien aufgrund der unkaputtbaren Grundidee durchaus sinnfällig, allerdings hätte dabei schon mehr rumkommen müssen als diese schlaffe und ideenlose Abarbeitung am Original. Bayers Regie ist so öde und uninspiriert wie Wesley Stricks Drehbuch derivativ; die Neuerung erschöpft sich in Kruegers Umdeutung zum Kinderschänder (die immerhin für den einzigen Gänsehautmoment des Films sorgt, den Fund der den Mißbrauch dokumentierenden Polaroids). Jackie Earl Haley ist kein Robert Englund, das ist auch gut so, denn dieser hat den pizzagesichtigen Alptraumkiller über die Jahre zum Fips Asmussen des Horrorfilms runtergewirtschaftet. Doch auch er muß vor der Einfallslosigkeit Bayers resignieren. Hier geht nichts mehr.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Mr Vincent Vega 2011/04/11 11:24:50
Antwort löschenDeine Fehleinschätzung des Originals ist unerträglich.
Julio Sacchi 2011/04/11 11:37:35
Antwort löschenMensch, heute beißen sie wieder!
Hisayasu S 2011/04/12 15:10:15
Antwort löschenHasko ist nicht so n Fanboy. Find ich gut!
Mr Vincent Vega 2011/04/12 15:12:05
Antwort löschenCool.
Hisayasu S 2011/04/12 15:13:11
Antwort löschenUlkig.
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Julio Sacchi 2011/04/12 15:24:34
Antwort löschenIch find Hisas Bild gut.
Hisayasu S 2011/04/12 15:32:27
Antwort löschenAus welchem Film ist das?
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschen1984 erschuf Regisseur Wes Craven mit "A Nightmare on Elm Street" und seinem Bösewicht Freddy Krueger einen Kultfilm und eine der beliebtesten und bekanntesten Figuren aus dem gesamten Horrorfilmgenre. Für Freddy Darsteller Robert Englund begann damit eine erfolgreiche Karriere in zahlreichen Horrorfilmen. Nach sieben Filmen und einer TV-Serie, bei der Freddy als Moderator fungierte, und einem Auftritt im Zweikampf der Killerschurken "Freddy vs. Jason" aus dem Jahr 2003, wurde es ruhig und Teenager auf der ganzen Welt konnten wieder ruhig schlafen.
2010 wagte sich nun Actiontitan und Egomane Michael Bay an das Remake des Klassikers aus den 80er Jahren. Seine Firma Platinum Dunes hat ja bereits einiges an Übung mit Neuinterpretationen alt bekannter Horrorfilme. Bay war als Produzent unter anderem bereits für die Neufassungen von "The Texas Chainsaw Massacre" mit Jessica Biel, "The Amityville Horror" mit Ryan Reynolds, "The Hitcher" mit Sean Bean und "Friday the 13th" mit Jared Padalecki verantwortlich. Regie bei diesem Remake führte Videoclip Regisseur Samuel Bayer, der seine 15 jährige Erfahrung im Musikvideogenre nutzen konnte, um hier seinen ersten Spielfilm zu drehen.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...]„Nightmare on Elm Street“ ist wirklich ein Ärgernis geworden. Es ist nicht unmittelbar die nervende Musik, die einem auf den Geist geht, es ist auch nicht die mangelnde Spannung, die nicht eintreten will, es ist der geschmacklose Ablauf dieses Filmfetzens [...]
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Das Arschloch vom Dienst 2010/12/03 14:04:13
Antwort löschenDa muss ich zustimmen, das Original von 1984 ist tausendmal besser!
iKrieg 2011/02/21 19:21:16
Antwort löschenStimmt in der Tat. Robert Englund geht über alles.
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenEins, zwei, Freddy kommt vorbei. Es gibt wohl kaum einen Horrorfan, der mit diesem Reim nichts anzufangen weiß. Dementsprechend groß war die Skepsis, als von einem Remake die Rede war. Nicht ohne Grund zählt der Kindermörder Freddy Krueger zu den beliebtesten Figuren des modernen Horrorkinos. Zuerst die gute Nachricht: Es hätte schlimmer kommen können. Viel schlimmer. Auch wenn “A Nightmare On Elm Street” zuweilen etwas blutarm daher kommt und die (zum Glück seltenen) Computereffekte arg künstlich wirken, geht das Remake in die richtige Richtung: Weg vom Sprüche klopfenden Cartoon-Killer und hin zum Furcht einflößenden Killer. Freddy-Darsteller Jackie Earle Haley erweist sich als diabolischer Glücksgriff und würdiger Nachfolger von Robert Englund.
Dass der Funke dennoch nicht überspringen möchte, liegt an der unspektakulären Inszenierung. Trotz moderner Möglichkeiten wurden die Traumsequenzen erschreckend eintönig gestaltet. Lediglich in einer Szene wird das Verschmelzen von Traumwelt und Realität gekonnt in Szene gesetzt. Desweiteren enttäuscht, dass die Möglichkeiten neuer Storyelemente zwar angedeutet, aber nicht ausgespielt werden. Bedauerlich, da mir die im Film angedeutete Idee durchaus zusagt und den Film vor allem moralisch in ein neues Licht gerückt hätte.
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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenBei Ansicht von A NIGHTMARE ON ELM STREET fragt man sich einmal mehr, wer diesen Film eigentlich braucht. Die Effekte des Originals sorgen auch heute noch weniger für Gelächter als viel mehr für wohliges Gruseln, die teuflisch gute Performance Robert Englunds als Freddy Krueger hat gar bis heute nichts von ihrer dämonischen Wirkung eingebüßt. Die blutigen Metallklauen, die sich Jackie Earle Haley (WATCHMEN - DIE WÄCHTER) als dessen Nachfolger über die Hand streifen musste, waren also ziemlich groß. Zu groß, wie man im Nachhinein leider konstatieren muss, auch wenn er sich redlich darum bemüht, das harte Erbe des Genre-Klassikers nicht zu besudeln.
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Rouven: www.cineclub.de
Kommentar löschenIn dieser Neuauflage des Wes-Craven-Klassikers spielt Jackie Earle Haley die Albtraumfigur Freddy Krueger. Spannungsgeladene, aber ansonsten mächtig schlapp – und vor allem humorlos – inszenierte Teenie-Jagd.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenDie von Michael Bay („Transformers“) geführte Produktionsfirma Platinum Dunes, die sich auf Horror-Remakes spezialisiert hat und uns auch schon den lauen „Freitag der 13.“ (2009) einbrachte, hat es wieder getan: Eine alte Grusel-Ikone ins Delirium des digitalen Zeitalters befördert. „A Nightmare on Elm Street“ ist eine sterile Neuverfilmung, der einfach die Seele fehlt. Werbespot- und Videoclip-Regisseur Samuel Bayer reiht Albträume und Schreckmomente aneinander, ohne dabei zu merken, dass sein Spielfilmdebüt weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. [...]
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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschen"A Nightmare On Elm Street" setzt leider zu sehr auf vordergründige Schockeffekte und reiht sich so in die endlos lange Reihe belangloser Schlitzerfilme ein.
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschen„A Nightmare on Elmstreet“ versprüht den Charme eines Lieblingslieds, das man 90 Minuten lang in einer schlecht gesun‧genen Kaufhaus-Coverversion ertragen muss. Das ist alles andere als spannend, doch solange Produzent Bay damit auf seine Kosten kommt, wird der Albtraum wohl kein Ende finden.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAnother Year, another shitty Platinum Dunes-Remake. Es ist durchaus ermüdend, sich immer wieder durch die ebenso geleckt- wie gelangweilt heruntergekurbelten Leichenschändungen gestandener Horrorklassiker zu gucken. Denn Samuel Bayer – und seine Drehbuchautoren – haben natürlich ebensowenig Gespür für eine wirklich inspirierte Neu-Konzeption der genialen Pop-Ikone Freddy Krueger, wie es die anderen Video-Clip-Regisseure hatten, die aus unerfindlichen Gründen immer wieder aufs Kino losgelassen werden. Wie Kollege Marcus Nispel gebricht es Bayer an der Fähigkeit irgendeine Empathie für seine Figuren zu entwickeln, noch tatsächliche Spannung jenseits abgedroschener Buh-Momente zu erzeugen.
Der Verleih tat gut daran, die Tagline des Films “Never Sleep Again” zu nennen – denn die Werbezeile des Wes Cravens Original “Don’t fall asleep” hätte wohl noch mehr hämische Kommentare erzeugt, angesichts des völligen Fehlens jeglichen Grusels in diesem abgestandener-Kamillentee-schalen…
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
BlueSquirrel 2010/05/21 00:08:40
Antwort löschenDas sind 4 Punkte ja recht viel nach so einer Kreuzigung. xD
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Batzman 2010/05/21 00:17:35
Antwort löschenDie gibts auch nur für Haleys Mühe... und die drei Szenen in denen er als coole Silhouette zu sehen ist.
BlueSquirrel 2010/05/21 00:28:08
Antwort löschen:) Freundlich von dir.
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen“Don’t fall asleep!”. Die Tagline von Wes Cravens bizarrem, klugen, bahnbrechenden Independent-Klassiker “A Nightmare On Elm Street” erscheint angesichts seiner jüngsten Neubearbeitung in einem völlig anderen Licht: Der Film, ein sterbenslangweiliger und bemerkenswert dümmlicher Alptraumgarant, ist weit entfernt von den vergleichsweise ambitioniert wirkenden Remakes selbiger Produktionsfirma unter Ägide des Fetischästheten Michael Bay, und angesichts der Fallhöhe auch geradezu unverschämt in seiner rücksichtslosen Demontage des Originals. Erschreckend einfalls-, lust- und belanglos übt sich nun der nächste einer Reihe völlig uninteressanter Werbefilmer in Nachstellung, ohne dem hinreichend bekannten Plot neue Wendungen, Schliffe oder gar frische Ideen abgewinnen zu wollen. Im konsequenten Zertrampeln des einst so vitalen, sich immer wieder neu erfindenden Franchises löst der Film nicht einmal die Minimalerwartung ein, sein höheres Budget für die fantasievolle Aus- und Neugestaltung von Traumszenen aufzuwenden.
Stattdessen konzentriert er sich auf konzeptionelle Änderungen gegenüber der Vorlage, indem er Freddy Krueger nicht länger zum Kindermörder, sondern –Schänder erklärt (ein dürftiges Zugeständnis an politische Korrektheit), und den Traumkiller auch nicht mehr als Racheengel einer verdrängten Schuld begreifen möchte: Freddy rächt sich nicht für die bürgerliche Selbstjustiz der Eltern, er rächt sich für den Verrat ihrer Kinder – womit der Film Cravens fatalistisches Familienbild gegen die x-te Konventionssoße eintauscht und in seinem Verzicht auf Wagemut letztlich den armseligen Tiefpunkt einer nicht enden wollenden Remakeflut bildet. Wenn New Line Cinema hier seinem größten Helden den künstlerischen Todesstoß verpasst, wünscht man sich nichts lieber, als lediglich schlecht zu träumen.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
takeo78 2010/05/20 20:35:57
Antwort löschenBin jetzt wirklich gespannt :) Werd mir nächste Woche ne eigene Meinung bilden.
Andy78 2010/05/26 21:14:33
Antwort löschenAuch wenn alle Fakten in der Kritik letztendlich nicht falsch sind - und mir die Änderungen von Mörder zu Schänder bzw. Rache- zu Verratmotiv erst jetzt richtig bewusst werden, empfinde ich das Gesamturteil letztendlich als zu negativ. Der Enttäuschungsgrad richtet sich halt auch immer an den subjektiven Erwartungen ans Remake aus...
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sikkmeidack 2010/06/16 23:31:32
Antwort löschend'accord
LuGr 2010/08/13 00:05:30
Antwort löschenZugegebenermaßen würde ich den Film etwas besser bewerten, doch auch meine niedrigen Erwartungen wurden enttäuscht. Ein stumpfsinniger und vor allem inspirationsloser Nierenschlag für das grandiose Original, bei dem immer dann geklaut wurde, wenn man insbesondere bei Schockeffekten nicht weiter wusste.
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenEs gibt Hollywoodproduktionen, die scheinen den Produzenten nicht allzu sehr am Herzen zu liegen – zumindest in künstlerischer Hinsicht. Michael Bays Produktionsschmiede Platinum Dunes ist solch Garant für schnell abgedrehte Remakes, Reboots oder wie auch immer man dieses wieder-warm-Machen bezeichnen will. Sie sind schnell, effektiv und bringen jede Menge Geld für Projekte, die Bay und den anderen Produzenten wohl mehr am Herzen liegen als diese Updates für die jüngere Generation. Das mag nun verwerflicher klingen als es letztendlich ist, denn das eine oder andere interessante Remake war in den letzten Jahren ja durchaus dabei. Mit Samuel Bayer, der mit A Nightmare on Elm Street sein Spielfilmdebüt feiert, hat man sich zudem einen erfahrenen Videoclipregisseur an Bord geholt, der unter anderem auch für den bekannten Werbespot der U.S. Army, 'Army Strong', verantwortlich zeichnet. Bayers Hintergrund sieht man dem Remake dann auch zu jeder Sekunde an, was allerdings nicht unbedingt negativ zu verstehen sein muss. Wer auf glattgebürstete Videoclipästhetik à la Bay(er) steht, der ist bei diesem Remake genau richtig – auch wenn dieses Konzept dem Original in fast allen Aspekten widerspricht. Andererseits: im Gegensatz zu vielen anderen Remakes bringt Bayers Film eigene Ideen hervor, auch wenn sich diese lediglich auf die Optik bechränken.
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Mr Vincent Vega 2010/05/18 04:12:44
Antwort löschenDie einzige Idee dieses Films ist die Idee, keine Ideen zu haben.
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenNun hat es einen weiteren Klassiker des Horrorfilmgenres erwischt: Auch Freddy Krueger, die Ikone mit dem rotgrün gestreiften Pullover, dem Klingenhandschuh, dem Schlapphut und dem von Brandwunden entstellten Gesicht wurde von Michael Bays Produktionsfirma generalüberholt. Der Plot und die Figuren von Wes Cravens Original wurden dabei in ihren Grundzügen beibehalten und nur in ihren Details etwas verändert.
Auch im Remake ist Nancy (Rooney Mara) die Hauptfigur, deren guter Freund Dean (Kellan Lutz) sich vor ihren Auge, aber wie in Trance die Kehle durchschneidet. Als noch zwei weitere ihrer Klassenkameraden auf geheimnisvolle Weise im Schlaf ums Leben kommen, ist Nancy alarmiert. Denn auch sie hat unruhige Nächte, in ihren Alpträumen taucht dabei immer wieder Freddy Krueger (Jackie Earle Haley) auf, der ihr nach dem Leben trachtet. Zusammen mit ihrem Kumpel Quentin (Kyle Gallner), der ähnliches träumt, versucht sie herauszufinden, was das schreckliche Geheimnis hinter den tödlich verlaufenden Alpträumen ihrer Freundesclique ist. Dabei müssen die beiden Teenager aufpassen, nicht selbst vom Schlaf übermannt und so in ihren Träumen ermordet zu werden, was ihnen mit der Zeit immer schwerer fällt.
Ähnlich wie im Original, so spielt auch Werbefilmregisseur Samuel Bayer in seinem Spielfilmdebüt mit den immer stärker verschwimmenden Grenzen zwischen Alpträumen und der Realität, sodass man als Zuschauer nicht immer genau weiß, ob man sich jetzt in einer Traumsequenz befindet, in der jederzeit mit dem Auftauchen von Freddy Krueger zu rechnen ist, oder nicht. Doch dieses recht geschickt inszenierte Spiel stellt dann auch schon den einzigen Reiz dieses von wenigen Grusel- und Schockmomneten abgesehen ziemlich harmlosen und mit allerlei dümmlichen Dialogen angereicherten Teenie-Slashers dar. Ein weiteres Remake, auf das wirklich niemand gewartet hat.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin weiterer Horror-Reboot, das Spielfilmdebüt eines Werbefilmers und von Platinum Dunes – dem Michael Bay-Studio – produziert. Prost Mahlzeit! In Samuel Bayers lauwarmen Aufguss spielen lustlose Abercrombie & Fitch-Models mit Mitte 20 verquere 17-jährige Schüler, die in ihren Träumen vom Gärtner Freddy Krueger heimgesucht werden. Hilflos hangelt sich die dürftige Geschichte von einer Traumsequenz zur nächsten. Und selbst die für den Film essenziell wichtigen Albträume sind fade inszeniert und wiederholen sich in ihrer Struktur immer wieder bis zum Erbrechen. Es gibt nur wenige Splatter-Einlagen, dafür wird bei den raren Blutszenen mehr als nur ordentlich hingelangt und die Gore-Fraktion glotzt verzückt. Jackie Earle Haley will als neuer Freddy auch nicht zünden. Seltsam verstockt ähnelt der Neo-Freddy dem Monster namens „Das Ding aus dem Sumpf“, dem jemand liebevoll einen zu engen aber wärmenden Ringel-Pulli übergezogen hat. Der früher einmal für den Oscar als bester Nebendarsteller in „Little Children“ nominierte Haley hat sich mit seinem aktuellen Karrierezug keinen Gefallen getan. Er befindet sich mit dieser fragwürdigen Rollenwahl schon auf dem besten Weg der inoffizielle Cuba Gooding junior–Nachfolger zu werden. Aber zurück zu „A Nightmare on Elm Street“: Der Film ist ein Furz-trockener, überflüssiger Reboot mit einigen bei „Poltergeist“ und „Scream“ übernommenen Sequenzen von Wes Cravens eigentlich doch recht durchwachsener Horrorserie, deren Erstling in den 1980er Jahren Genre-Geschichte schrieb und der aktuellen Bay-Produktion in allen Belangen überlegen ist. Im Gegensatz zu den coolen Kids im Film wäre ich während des Films nur allzu gerne eingeschlafen. Die eigentlich schlanke Laufzeit von 90 Minuten fühlt sich wie mehr als zwei Stunden an.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenJackie Earle Haley ist als Freddy Krueger völlig unfürchterlich, was vermutlich weder so richtig an ihm liegt noch an der Maske, die allerdings seiner Mimik keine Chance läßt, ohne dem wirklich Schrecken hinzufügen zu können. Er entwickelt aber keinerlei wirkliches Schreckenspotential, keine Aura von Bedrohung oder tiefergehendem Bösen – er taucht auf, sagt Oneliner auf, die zwischen gewollt-schlüpfrig, halblustig und pseudobeängstigend changieren und klimpert ein bißchen mit den Fingerklingen.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenDer Film arbeitet mit mehr als gewöhnlichen Taktiken der Angsterzeugung, indem er mit vorhersehbarem falschen Alarm aufwartet und kurz im Voraus bemerkbar macht, dass gleich Freddy in das Bild springt, um eine seiner geistreichen Bemerkungen zu äußern.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenIch habe selten schlechtere Horror-Remakes gesehen. Aber lassen wir mal das Benoten nach festen Skalen: Dieser „Alptraum“ liefert pflichtbewusst aufreibenden Nervenkitzel der üblichen Sorte.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenIch habe auf „A Nightmare on Elm Street“ müde und resigniert gestarrt. Der Film handelt von einer Reihe von Teenagern, die von ihren Alpträumen verfolgt und angeleitet und danach von Freddy aufgeschlitzt werden. Ja und? Sollte uns das Angst einjagen?
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Kommentare (163) — Film: A Nightmare on Elm Street
Kommentar schreibenPeaceMaker93 2012/05/29 02:13:08
Kommentar löschenEbenso wie bei Freitag der 13. hat Michael Bay auch hier ein solides Remake zum Klassiker "Nightmare on Elm Street" geschaffen.
Das Remake ist allerdings eine Spur düsterer und ernster, als man es von den alten Teilen kennt. Hier gibt es keine Freddy Videospiele, hämischen Sprüche oder langen Zungen.
Wie auch schon bei Freitag der 13. ist der Film gelungen, kommt aber nicht an die meisten Teile der ursprünglichen Serie ran.
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Oliver0403 2012/05/21 03:44:56
Kommentar löschenEs ist immer schwer, an einen Film der als Remake gedreht wurde, neutral ranzugehen, wenn man das Original bereits kennt.
In diesem Fall ist das Remake einfach nur öde und langweilig. Nicht zuletzt wegen des Hauptdarstellers, der ziemlich lächerlich aussieht. Das Make up ist anders als beim Original und die düstere Ausstrahlung, die Robert Englund in nahezu allen seinen Freddy Filmen hatte, fehlt Jackie Earle Hayley auf ganzer Linie. Es wurde wieder einiges aus dem Original kopiert, aber auch das ist man im Laufe der Zeit ja gewöhnt.
*Spoiler*
Das offene Ende, in dem die Mutter von Nancy, nicht wie im Original durch die Haustür, sondern mit Hilfe der Kralle erst die Augen von hinten durchbohrt werden und dann durch den Spiegel gezogen werden, lässt mal wieder Vermutungen auf eine Fortsetzung zu.
Dazu kann ich nur sagen, bitte nicht! Lasst die anderen Nightmarefilme bitte wie sie sind und verschandelt die nicht auch noch. Ein Nightmarefilm ohne Robert Englund ist einfach nicht dasselbe.
Ein
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rbets 2012/04/19 19:31:53
Kommentar löschenHab ihn vor ca nem Jahr gesehen und wurd mit ihm nicht warm... wie vorgekaut und aufgewärmt.
Besonders der neue/andere Freddy war nichts für mich.
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Carnifex 2012/04/22 14:32:02
Antwort löschenAbsolute Zustimmung. Diese Freddy-Maske sieht irgendwie so "echsen-artig" aus, überhaupt nicht zum Gruseln. :D
hoelzelord 2012/04/09 17:53:27
Kommentar löschenGelobt sei der orginal Hauptdarsteller aber der Neue macht die Sache auch sehr gut muss man schon sagen...
Ansonsten gut gemacht...Freddy halt, ne...
Sehenswert
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Florian Starkilla Busch 2012/03/23 14:56:30
Kommentar löschentolles remake. nur der humor hat mir ein bisschen gefehlt. natürlich ist das original viel besser
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swissroland 2012/03/11 01:57:41
Kommentar löschenDa ich mich ned mehr an das original erinnern kann... Das teil ist eigentlich ganz nett, was wirklich fehlt und an ihn erinnert man sich ist natürlich: Robert Englund
Mal die nächsten Tage das original antun
1,2,3 Freddy kommt vorbei. Muss allerdings ned die nacht sein, hab schon ein date ;)
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Ritaka009 2012/03/10 13:06:18
Kommentar löschenVor dem ersten Freddy hatte ich gegruselt, von dem hier dachte ich bloß: Geile Kostümdesigner-Arbeit! aber naja.. ihn vom Massenmörder zum kinderliebhabenden Gärtner auf Rachefeldzug in einem Film zu degradieren ist wie ein Gewehr: PUUFFFF!!!.... Und Potential verschossen!
Das sie Remakes meist so viel besser machen wollen verstehe ich nur teilweise. Sollte das gute im Film nicht die Story ausmachen und nicht die überflüssigen Nebeninformationen und "tolle Kostüme"?
- Zuviel input und Fragen für einen Film dieser Länge
- Falsche Stellen ausgearbeitet für einen Film dieser Länge
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michebavaria1986 2012/02/14 09:39:50
Kommentar löschenIn meinen Augen völlig unnötiges und gründlich misslungenes Remake des modernen Horrorklassikers aus dem Jahre 1984.
Was die Special-Effects anbelangt, hat sich seit dieser Zeit natürlich einiges getan. Diese sind sehr ansehnlich geraten. Auch ist der Film schön blutig, ohne zu übertrieben brutal zu sein (wie z. B. Hostel oder diverse Saw-Teile). Die Darbietungen der Teenager-Darsteller ist auch in Ordnung. Genannt werden muss natürlich die süße Rooney Mara, die ja mittlerweile durch ihre Rolle als Lisbeth Salander in David Fincher’s „Verblendung“ zu Berühmtheit (und Oscar-Nominierung) gelangt ist.
Dass der Film schlecht ist, kann man auch dem neuen Freddy-Darsteller Jackie Earle Haley nicht vorwerfen. Haley ist ein hervorragender Darsteller (siehe z. B. „Little Children“ oder „Watchmen“). Aber Freddy Krueger ist halt immer mit dem Namen Robert Englund verbunden und er fehlt einem. Auch die veränderte (realistischere) Maske von Freddy hat mir nicht gefallen und war ungewohnt.
Das Remake ist zudem einfach seelenlos und ohne jegliche Alptraum-Stimmung, die den ersten Teil so besonders gemacht hat. In den wenigen gelungenen Szenen wird der Klassiker einfach zum Teil 1:1 kopiert. Die eigenen Einfälle gehen alle in die Hose. Allein die Tatsache, dass für Freddy eine Vorgeschichte als Kinderschänder gebastelt wurde, ist einfach unnötig und irgendwie fehl am Platz.
Wie man Freddy nach Ende der „Nightmare“-Reihe gelungener wiederaufstehen lassen kann, hat das Crossover „Freddy vs. Jason“ gezeigt.
Gegen Remakes von erfolgreichen Filmen kann man ja grundsätzlich nichts sagen. Das ist legitim. Aber eine gewisse eigene Vision und gute Ideen wären halt von Vorteil.
Fazit: Hätte man sich sparen können. Lieber nochmal das Original ansehen.
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Nokio84 2012/02/04 22:18:29
Kommentar löschenalso...ich kann mir nicht helfen...aber mir fehlte hier einfach der humor den ich von freddy gewohnt bin!
außerdem fehlt der maske das gewisse etwas!
zu dem film an sich weiß ich nicht was ich sagen soll...irgendwie alles schonmal dagewesen...vor allem besser dagewesen...
das soll aber nicht heissen das der film total scheisse ist! war ja eigentlich ganz okay...
aber halt nicht das was man erwartet...
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Nudelapache 2012/01/30 17:32:55
Kommentar löschenA Nightmare on Elm Street (2010)
Vorfreude. Endlich wird die Franchise rund um meinen Lieblingsmörder Freddy Krueger nach längerer Abstinenz aus der Versenkung hervorgeholt. Der Eindruck ist durchaus zwiegespalten. Sehr sogar.
Die Story ist simpel gestrickt wie eh und jeh. Ziel dieses Filmes ist es, erstmals mehr über den Hintergrund & die Beweggründe zu erzählen, sei es seitens Eltern, die das Recht letztendlich in die eigene Hand nahmen, oder eben über den damals beliebten Freddy Krueger, der in einer Vorschule ein eher unauffälliges Darsein als liebevoller Gärtner und Kinderfreund pflegt. Dieses endet aprupt, als ihm Pädophilie vorgeworfen werden. Die eigene Rechtsauslegung der Eltern wurde bis heute von den Selbigen erfolgreich vertuscht. Deren Kinder - mittlerweile alle Teenager - beginnen Jahre später langsam dahinter zu kommen und werden fortan von Mr. Krueger himself in ihren Träumen verfolgt.
Der Regisseur versucht dies alles doch sehr krampfhaft zu visualisieren. Zitate werden hier und da lieblos eingeworfen, es wird versucht altbekannte Szenen zu kopieren. Hier hätte ich mir viel mehr Eigeninitiative, Ideen und Kreativität gewünscht!! Tricktechnisch zeigt sich das Remake in einem makellosen, einwandfreien Gewand. Der stärkste Krueger bis dato. Folglich, sind diese Effekte doch heutzutage Standard. Dennoch absolut vorzeigbar. Zudem werden gezielt und treffend einige gut inszenierte Schock- und Gruselmomente eingestreut.
Der Kasus Knaktus ist meiner Meinung nach Jackie Earle Haley. Er spielt die Rolle angemessen, ABER er kann die schier unendlich großen Fußstapfen eines Robert Englund, der bis jetzt in jedem Ableger Freddy Krueger teuflich gut und einmalig verkörperte, nicht ausfüllen. Punkt.
Ringelpulli, Filzhut und Klingenhandschuh sind einfach zu groß. Auch fehlen mir persönlich die altbekannte Selbstdarstellung, der pechschwarze, zynische Humor der leicht in blanken Sadismus/Sarkasmus überging, schlichtweg Robert Englund an allen Ecken und Enden.
Das Gesicht des "neuen" Freddy's kann mich auch nicht begeistern. Klar, handwerklich ist die Maske eindeutig eine Meisterleistung - Stichwort: Making of, absolut Sehenswert - aber er sieht einfach anders aus. Negativ anders. Halt näher am Realismus eines echten Brandopfers. Nicht so wie die früheren Masken, Stichwort Pizzaface Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier und die alte Maskerade gefiel mir einfach besser, Remake hin oder her.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass uns hier eine etwas lieblose & halbgare Genrekost, gewürzt mit einem Hauch Nostalgie und guten Effekten serviert wird, die letztendlich mit einem guten Schluck Enttäuschung heruntergespült werden muss, um nicht im Halse stecken zu bleiben.
5.5 / 10
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h4ze 2012/01/30 12:03:16
Kommentar löschenRobert Englund ist Freddy Krueger.
Wieder mal Eines von Vielen sinnlosen Remakes.
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Hartigan85 2012/01/30 12:35:19
Antwort löschenTrotzdem eine so hohe Bewertung?
h4ze 2012/01/30 12:36:43
Antwort löschenNaja er hat mich nicht komplett gelangweilt...Darum bin ich da mal gnädig
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Hartigan85 2012/01/30 12:42:56
Antwort löschenNa dann, mich hat er ziemlich gelangweilt. Dem Original kann er jedenfalls nie und nimmer das Wasser reichen.
h4ze 2012/01/30 12:43:24
Antwort löschenJo da sind wir uns einig
HulktopF 2012/01/22 05:34:55
Kommentar löschenaus freddy den masochisten wird freddy der pederast...das macht einen wütend.
das schlechteste reboot einr slasherreihe dass ich je gesehen habe, finger weg,
bis auf den look der nur gut aussieht und keine athmosphäre erzeugt sollte man den film vergessen.
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Don.Bizarre 2012/01/18 16:52:53
Kommentar löscheneinziges kommentar: lieber das orginal kaufen...
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Ansi 2012/01/13 20:16:41
Kommentar löschenRegisseur Michael Bay ("Transformers - Die Rache", "The Rock - Fels der Entscheidung") machte sich als Produzent in zweifelhafter Weise darum verdient, altgediente und durchaus bewährte Horrorfilmreihen mit seinem eigenen Filmstudio Platinum Dunes wiederzubeleben. Mit "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre" funktionierte dies als Auferstehung von Tobe Hoopers Genreklassiker "Blutgericht in Texas" auch überraschend gut. Die Reanimierung des "Freitag der 13."-Franchises war in seiner Behäbigkeit eine große Enttäuschung, unabhängig davon, dass die Figur des Jason Voorhees sowieso zu den uninteressanteren populären Filmmördern gehört.
Nun sind wir im Kanon der Horrorfilme - um die "Halloween"-Reihe kümmert sich bekanntermaßen der leidliche Rob Zombie ("Haus der 1000 Leichen") - beim wohl herausragendsten Horror-Franchise angelangt. Die "Nightmare on Elm Street"-Filme, aus der Feder von niemand geringerem als Wes Craven ("Scream - Schrei!"), sind kreativ, spannend und durchaus charmant. Zu großen Teilen war dies natürlich immer Schauspieler Robert Englund ("Düstere Legenden") geschuldet, der die Figur des Freddy Krueger zwischen diabolisch und ironisch großartig in Szene setzte. Wie es sich für ein ordentliches Remake gehört ist Englund in seiner Paraderolle nunmehr Filmgeschichte.
Und was soll man zu "A Nightmare on Elm Street" sagen: Der Aufguss von Wes Cravens brillant schwarzhumorigen und visionären Horrorschocker aus dem Jahr 1984 ist uninteressant, unkreativ und uninspiriert. Regisseur Samuel Bayer, welcher durch Musikfilmchen, wie zum Beispiel Nirvanas legendärem 'Smells Like Teen Spirit', bekannt geworden ist, schafft zwar ein akkurat düsteres Setting mit der nötigen Atmosphäre und bildet so manche Kamerafahrt Cravens eins zu eins ab. Ein Beleg für die Notwendigkeit dieser Neuverfilmung ist dies allerdings nicht, bleibt sie doch letztlich Welten hinter dem kultisch verehrten Original zurück. Nervig sind dies betreffend nicht nur die vorhersehbaren Schockmomente, welche immerhin in der Lage sein sollten selbst Neulinge im Horrorgenre zu erschrecken. Insbesondere die Besetzung Freddy Kruegers enttäuscht. Ohne Frage ist Oscarnominee Jackie Earle Haley ("Little Children", "Watchmen - Die Wächter") ein großartiger, begnadeter und leider viel zu wenig gewürdigter Schauspieler - die Fußstapfen eines Robert Englund sind aber auch ihm zu groß. Schrecken verbreitet Haley in seiner Rolle zweifelsfrei, allerdings fehlt seiner Darstellung die geniale Balance zwischen schwarzem und ironischem Witz sowie der rücksichtslosen Brutalität des typischen Freddy Kruegers.
Die Story betreffend darf man nicht allzu viel erwarten. Auch wenn der Film etwas mehr Konzentration auf die Ursprünge, Herkunft und Motivation Kruegers legt fehlen ganz eindeutig die sozialkritischen Akzente der Originalreihe: die Entwicklung der Jugendlichen, das Zurechtkommen in der Welt der Erwachsenen, das Anrennen gegen bestehende Konventionen des Establishment und die Sexualisierung. Besonders negativ ist in diesem Zusammenhang auch die geschmacklose und unverzeihliche Verirrung, in der Kindermörder Krueger einfach zum vergewaltigenden Pädophilen und Päderasten verklärt wird. Abgesehen von diesem unerklärlichen Fauxpas bringt das Werk immerhin in der letzten Szene schockierende Kreativität zu Tage, die somit in netter Form von Wes Cravens eigentümlichen Filmende abweicht.
Insgesamt gesehen stellt sich der Horrorstreifen "A Nightmare on Elm Street" in Anbetracht der unbestrittenen Qualitäten des Originals als deutliche Enttäuschung dar. Dem Film fehlt nicht nur das nötige Alleinstellungsmerkmal, vielmehr zeigen sich die Darstellungen zumeist gelangweilt uninspiriert und ohne besondere Abwechslung. Schauspielerisch überzeugt der junge Gesamtcast durchaus, wenn auch ein Robert Englund letztlich nicht wirklich zu ersetzten ist.
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Schon gewusst: Wes Craven zeigte sich wenig begeistert über das Remake seines Films, da er weder Mitbestimmungsrecht noch eine beratende Funktion, wie beim Remake seines Films "The Last House on the Left", einnehmen durfte. Der ehemalige Krueger-Darsteller Robert Englund hingegen zeigte sich insbesondere mit der Wahl Jackie Earle Haleys, aber auch den neuen Film- und Gestaltungsmethoden, ausgesprochen zufrieden.
Die CGI an Freddy Kruegers verstümmelten Gesicht wurden von dem gleichen Special Effects-Team bearbeitet, welches auch in Christopher Nolans "The Dark Knight" das Gesicht von Harvey 'Two-Face' Dent digital entstellte.
Auf Drängen von Warner Bors. sollte der Film vor Kinostart noch nachträglich in eine 3D-Version konvertiert werden, um im Box Office von der Popularität stereoskoper Filme zu profitieren. Überraschenderweise konnten die Produzenten das Filmstudio davon überzeugen, dass eine nachträgliche Umwandlung wenig überzeugend wäre.
Schauspieler Kyle Gallner spielte in der herausragenden amerikanischen neo-noir Fernsehserie "Veronica Mars" die Rolle des undurchsichtigen Cassidy 'Beaver' Casablancas in der zweiten Staffel.
Das Budget des Films betrug ungefähr 35 Millionen Dollar. Die Einnahmen an den Kinokassen weltweit werden auf über 115 Millionen US-Dollar taxiert.
Die gemeinen Kritiken zum Film "A Nightmare on Elm Street" fielen äußerst dürftig aus. Rotten Tomatoes vergibt 13 Prozent, Metacritic bewertet den Film mit 35 von einhundert möglichen Punkten. Kritikerpapst Roger Ebert verleiht dem Film nur einen von vier verfügbaren Sternen. Die renommierte Internet Movie Database präsentiert immerhin eine kumulierte Nutzerbewertung von 5,1.
Spaß:
Action:
Spannung: **
Gefühl:
Anspruch:
Kreativität:
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HulktopF 2012/01/22 05:39:48
Antwort löschendas schlimmste istjawol was
SPOILER aus freddy geworden ist früher meuchelte er kinder, jetzt ist er n pederast.
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Ansi 2012/01/22 13:11:19
Antwort löschenSo merkwürdig das klingt, aber ich habe mich daran extrem gestört...
dracula007 2012/01/22 21:33:01
Antwort löschenwürde ich alles so unterschreiben.
ElmStreet84 2012/01/12 16:29:05
Kommentar löschenAls absoluter Fan der Nightmare-reihe war es für mich ein Muss, diesen Film zu sehen.
Eigentlich hatte ich trotz allem einen eigentlich besseren Film erwartet und vor allem einen Robert Englund als Freddy Krueger.
Ich muss trotzdem sagen, dass er dem Original (Nightmare on Elm Street 1984) in keinster Weise das Wasser reichen kann.
Er ist zwar nicht schlecht gemacht und zeigt auch zahlreiche alte, bekannte Szenen, die einem dann doch etwas vertraut wirken jedoch muss ich sagen, dass ich Nightmare - Mörderische Träume dann doch ein wenig besser fand :-)
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doenef 2012/01/10 11:57:03
Kommentar löschenAuch wenn sich die Frage stellt, wieso man ausgerechnet von einem so brillanten Kultfilm wie eben „Nightmare“ ein Remake verbrechen möchte,
Ist der Filme besser als erwartet, wenn auch der Darsteller des Freddy eine Schande für jeden Filmfreund ist
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HulktopF 2012/01/22 05:41:24
Antwort löschenich würd eher sagen das script ist schuld an earlys darstellung.
du kannst einem genialen schauspiler nehmen, wenn jedoch die rolle scheiße ist, und die ist es in diesem fall eindeutig, dann ist es einfach nicht möglich gut darzustellen.
G0DsTylA 2012/01/08 23:37:39
Kommentar löschenIch kann mit dem Remake leider garnichts anfangen! Das original ist für mich um viele längen besser als dieser hier, und Jackie Earle Haley als Freddy ging ja mal garnicht sry aber der Film ist einfach flach und ein unnötiges Remake! Daher 4.5 da ich mich durchringen musste ihn bis zum ende zu sehen..!
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Louis B 2012/01/03 15:57:08
Kommentar löschenSehr Gut gelungenes Remake mit einem überzeugenden Jackie Earle Haley !
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guggenheim 2011/12/12 14:56:02
Kommentar löschenAlles in allem ist Freddy Kruegers Rückkehr in Form dieses Remakes durchaus als souverän zu bezeichnen - mehr allerdings auch nicht. Wie so häufig bei Platinum-Dunes-Produktionen ist optisch alles gut und es gibt eine passable Anzahl von blutigen Schockeffekten, aber was auch "A Nightmare on Elm Street" abgeht, ist Seele. Man spürt förmlich, wie berechnend vorgegangen wurde. Das wird unter anderem an der Figur des Freddy Krueger deutlich, die von Jackie Earle Haley zwar passabel dargestellt wird, aber an Facetten verloren hat. War Freddy früher noch ein Teil von uns selbst, der die inneren Ängste verkörperte, ist er hier zu einem Pädophilen verkommen, der weitestgehend außerhalb der Emotionswelt der Opfer steht - er ist nur ein verdrängter Gedanke und damit kleiner als früher. Die Bedeutung des Schlitzers mit den Klingen an der Hand kann das Remake ebenso wenig aufgreifen, wie es den Darstellern Profil verleihen kann. Wer als nächstes den Löffel abgeben muss, ist einem vergleichsweise egal, da die Nasen eh kaum voneinander unterschieden werden können. Und damit komme ich wieder auf das Platinum-Dunes-Problem zurück: Diese Produktionen kratzen stets nur an der Oberfläche, entwickeln jedoch keine Tiefe und bleiben deshalb nur Genre-Fast-Food.
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AlexZombie92 2011/11/20 15:45:31
Kommentar löschenNeeeiiinnn Will Englund zurück :,(
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