Auf Anfang

Reprise (2006), NO
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 02.08.2007

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7.7 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
110 Bewertungen
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von Joachim Trier, mit Anders Danielsen Lie und Espen Klouman-Høiner

“Auf Anfang” erzählt die Geschichte der Freunde Erik und Phillip, zweier gegensätzlicher junger Männer, die am Anfang ihrer Schriftstellerkarriere stehen. “Auf Anfang” ist ein leichter und zugleich tiefsinniger Film über das Zusammenspiel von Freundschaft und Verrücktheit, Genie und Wahnsinn, Kreativität und Liebe, Hoffnung und Traum, die mit der Realität des Lebens zusammenprallen und zu ungeahnten Wegen führen – traurigen und glücklichen. “Auf Anfang” erzählt vom Reichtum der Möglichkeiten, die das Leben bietet. Ein Film über das Lebensgefühl der Twenty-Something-Generation, so wie einst François Truffauts “Jules & Jim”.

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Kritiken (3) — Film: Auf Anfang

Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.5Herausragend

Auf Anfang ist ein atemberaubender Film, ein kühnes, schnelles Experiment in Inhalt und Form, das etliches Genres streift, dekonstruiert und wieder neu zusammensetzt, das an Filme wie Letztes Jahr in Marienbad / L’Année Dernière à Marienbad erinnert und das es trotzdem schafft, etwas ganz Eigenständiges zu erschaffen und auf der Höhe der Zeit zu sein. Virtuos jongliert Joachim Trier mit verschiedenen Wahrnehmungs- und Bewusstseinsebenen, ist manchmal tiefsinnig, beinahe philosophisch, dann wieder beiläufig und banal, aber niemals langweilig, sondern immer auf Speed. Vor allem aber verleiht er seinen Figuren, insbesondere Philip als Zentrum des Films emotionale Tiefe und Wahrhaftigkeit.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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10.0Herausragend

Mit Anfang 20 erfinden wir uns ständig neu, korrigieren unseren Weg und jagen die Zukunft ohne einen Komass. So viele Filme versuchen diesen Sturm an Möglichkeiten einzufangen. So viele Filmemacher bemühen sich, dieses Gefühl wiederzugeben. Aber wenigen gelingt dies. Dieser Film schafft es. Reprise ist eine cineastische Perle von Regisseur Joachim Trier, der in Dänemark geboren wurde und in Oslo aufgewachsen ist, und sie ist ein Highlight des diesjährigen Kinojahres.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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7.0Sehenswert

Der norwegische Oscar-Beitrag dieses Jahres spielt kunstvoll mit den verschiedenen Schicksalswendungen, die ein Leben nehmen kann. Am Schluss ist jedenfalls alles ganz anders, als man denkt, und die Karten können wieder neu gemischt werden. Alles auf Anfang eben.

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Kommentare (8) — Film: Auf Anfang

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ProjectChaos

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Bewertung9.5Herausragend

Toller coming of age Film. Die wackelnde Kamera,der etwas dokumentarische Stil, die Bilder passen mit der gefühlvollen Geschichte sehr gut zusammen. Hinzu kommen sehr gut gesetzte Zeitsprünge.
Was ist mit Phillip los ? So wie im richtigen Leben ist es nicht so einfach zu sagen, was in einem vorgeht, zu mindest nicht so offensichtlich wie es viele Filme bewusst darstellen.
Netter Independet aus Norwegen.

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Jenny von T

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich denke, ich kann - bei aller Bescheidenheit - von mir behaupten, ein Faible sowohl für Filmkunst aus Skandinavien als auch für den Namen Trier zu haben. Vielleicht gehöre ich sogar zu dem - falls es sowas gibt - Zielpublikum, das "Auf Anfang" ansprechen will. Und trotzdem hat hier irgendetwas nicht funktioniert.
Vorrangig sehe ich hier die Mid-midlife crisis zweier junger Männer aus bürgerlichen Verhältnissen mit den beinahe schon obligatorischen Luxuxproblemen der heutigen Mittzwanziger-Generation, die sie selbst heraufbeschwören gepresst auf Zelluloid. Emotionale Berührungspunkte zwischen dem Film und mir: Kaum vorhanden.
Die Dramatik der Existenz von Entscheidungsmöglichkeiten und die Macht des Schicksals wurde zwischenzeitlich inhaltlich weitaus tiefgründiger und optisch ansprechender aufbereitet, und zwar in Gestalt eines gewissen Films namens "Mr. Nobody".
Und dennoch meckere ich hier irgendwie auf hohem Niveau. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich mit meiner eigenen Generation nicht identifizieren kann.
Zweitsichtung: Auf Dauer unausweichlich. Demnächst also nochmal zurück AUF ANFANG.
Meine vorläufige Erkenntnis bis dahin: Norwegen ist nicht Dänemark und Joachim ist nicht Lars.

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stalker

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Amüsant, ich fand gerade Mr Nobody ganz schrecklich und Auf Anfang selbst nach Viertsichtung immer noch ein Lieblingsfilm.


keinohrhase20

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Bewertung9.0Herausragend

Geheimtipp: Reprise auf Anfang kennt kaum jemand ist jedoch durch und durch sehenswert. Vorausgesetzt man kann sich für Norwegen, Literatur und Musik begeistern. Kurz zusammen gefasst ist es ein Film über Veränderung, scheitern, weitermachen, Erfolgreich und psychisch Krank sein.
Auch darf natürlich eine Liebesgeschichte nicht fehlen und etwas Humor ist auch vorhanden. Dank der cleveren, erfrischenden Inszenierung die ganz auf ein Twenthy Something Publikum abzielt sowie durchs Brett weg tollen Darstellern gelingt es dem Film über weite Strecken zu begeistern.

Zwar zieht sich das Eingags vorgelegte Tempo nicht durchgehend durch den Film was aber auch nicht weiter schlimm ist da man gerade in der zweiten Hälfte den Schwerpunkt ohnehin verlagert und das Jung sein dem Krank sein weicht. Beides für sich gesehen ist ungemein interessant wobei dies auch vom Betrachter abhängt welcher sich mit der Zeit vielleicht langweilen könnte.

Was den Film irgendwie besonders macht ist die Atmosphäre welche es schafft irgendwie das Gefühl einer ganzen Generation in sich zu vereinen und sowohl optisch als auch musikalisch einen tiefen Eindruck hinterlässt. Ich gebe zu das ich vom Film sehr angetan bin und dies vielleicht alles etwas zu positiv bewerte doch bin ich der objektiven Meinung das wen man sich für die Eingangs erwähnten Dinge begeistern kann durchaus Freude an dem Film haben wird.

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Sigrun

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Bewertung10.0Herausragend

Hab den schon mal gesehen und kann mich an nichts richtig erinnern. Also REPEAT.

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stalker

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Lieblingsfilme muss ich empfehlen, immer wieder (-;


Sigrun

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Danke, Stalker und noch mal Danke! Der Film ist echter 10-Punkte-Punk. Jetzt weiss ich übrigens auch, warum ich mir den nach dem ersten Anschauen aus dem Kopf geschlagen hatte. Es ist zwar die Musik meiner Generation, aber die Typen sehen aus wie Hippies. Naja, und Hippies trau ich nicht :-) Bei der Wiederholung kam mir jetzt der Gedanke, dass dieses aufdringliche Nach-Hippie-Aussehen vielleicht das Punkigste überhaupt am Film ist. Immerhin ist der von 2006 und die Zeit bleibt nicht stehen - trotz aller "Reprisen".


nurleben

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vorgemerkt

den guck ich mir sowas von an! :D :) :)

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stalker

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Unbedingt!!!


paeko

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so do i ....


dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr interessant und experimentell, anders. Die Erzählweise erinnert teilweise an die "Lebenskurzfilme" in "Lola rennt", das ganze aber mit einer Off-Stimme unterlegt, die Joachim Trier ganz eindeutig bei seinem entfernten Verwandten "Lars von" geklaut hat (in: Europa), vor allem überdeutlich beim Zählen bis 10. Aber: Gut geklaut.

Die Off-Stimme erzählt einige Geschichten in so hohem Tempo, dass ich nicht unmittelbar folgen konnte (mag auch am O-Ton gelegen haben). Das war definitiv ein kleines Manko; während die Geschichten, bei denen das Problem nicht bestanden hat, unglaublich viel Spaß gemacht haben.

Wer grundsätzlich skandinavisches Kino mag, ist hier gut beraten. Reconstruction ist sicherlich noch vergleichbar (wenn auch ruhiger und eine Klasse größer), die beiden anderen Filme habe ich oben schon genannt.

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Herr Marcus

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz wunderbarer Film aus Skandinavien. Herrlich anzusehende Schaupiel-Gesichter, eine klare kleine Geschichte, Mut zu kühnen Experimenten bei der Inszenierung, ein sagenhafter kleiner Soundtrack, Tragik, Liebe und ein Lächeln zum Schluß. Fast perfekt.

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mienjung

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Bewertung9.0Herausragend

Was für ein wunderbarer Film. Warmherzig, dramatisch und überaus heiter. Zu und zu schade, dass er im deutschen Kino unterging...

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