Bittersweet Life

Dalkomhan insaeng (2005), KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 10.05.2006

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7.3
Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
1311 Bewertungen
74 Kommentare
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von Jee-woon Kim, mit Jeong-min Hwang und Ku Jin

Sun-woo ist die rechte Hand des Unterweltkönigs Kang. Kang vertraut ihm eine sehr persönliche Mission an. Er soll während seiner Abwesenheit dessen junge Freundin Heesoo im Auge behalten, denn er verdächtigt sie, ihn zu betrügen. Als Sun-woo Heesoo in Flagranti ertappt, will er sie erschießen, aber etwas hindert ihn daran. Dies hat fatale Folgen für ihn. Nun steht Sun-woo selbst auf der Abschussliste Kangs. Er wird bitterböse von Kangs Leuten verunstaltet und lebendig begraben. Doch Sun-woo kann sich aus der Grube befreien und taucht schwer verletzt unter. Doch Sun-woo kommt wieder, und er hat nur ein Ziel vor Augen! Für seinen Ex-Boss hat er nur eine Nachricht: “Böse Erinnerungen hören nicht auf, aber die Menschen, die für deine bösen Erinnerungen verantwortlich sind, die kannst du töten”. Und Sun-woo zieht los zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (74) — Film: Bittersweet Life


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LeMovieKritiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Bittersweet Life fängt eigentlich nie richtig an, sondern steuert einfach auf zweimögliche Enden zu von denen man dann auch eines erreichen wird. Von den genialen Rache-Filmen aus Korea ist dies einer der schlechteren aber immer noch ein sehr guter.

Im Mittelpunkt steht die Wut des Zuschauers, man würde am liebsten eingreifen und alle erschiessen, doch man muss zusehen wie dabei jemand nur schleppend voran kommt.

Hat man das Ende gesehen ist man zufrieden und findet dass es eigentlich ein gewöhnliches, aber geschicktes Ende ist.

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DKennyK

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film ist einer der schlechteren aus Südkorea, was aber an sich so gut wie nichts bedeutet.

BITTERSWEET LIFE funktioniert als das, was er sein möchte: Ein einfacher Rachefilm mit ordentlich Action. Da ich ihn eigentlich einzig aus dem Grund angesehen habe, das Jee-woon Kim Regie führte und ich für das Genre des Actionfilms sonst nichts übrig habe, wurde ich hier positiv überrascht.
Die Charakterzeichnung ist zwar ziemlicher Käse, aber der Handlungsverlauf ist solide und die Kampfszenen wirklich nett anzusehen.

Anspruchsloser Film für zwischendurch.

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eisbaerdios

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Bewertung5.5Geht so

Leider doch nur ein einfacher Rachethriller ohne wirklich auserzählte Figuren oder anderer toller Sachen, die eine Geschichte sehenswert machen. Aber wozu? Wer braucht das schon in einem Actionfilm? Naja, ich.
Selbst die Melancholie versinkt hier daher einfach im belanglosen.

Und in Gottes Namen. Das scheint ja ne fiese Verbrecherorganisation zu sein. Obwohl der Film auch nicht in der Lage ist, zu klären was für eine Organisation genau. Trotz allem ist es schon verwunderlich, dass die bösen Jungs da vorwiegend mit Taschenmessern rumprollen.
In anderen Gangsterfilmen wird klar übertrieben, weil da jeder Horst mit ner Maschinenpistole rumläuft.
Mag sein, dass es in Korea wirklich so ist (Was ich nicht glaube), aber eigenartig ist es trotzdem.

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mr.vega

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Bewertung4.5Uninteressant

Nach den doch recht positiven Bewertungen hätte ich hier deutlich mehr erwartet. Die Story wirkt zum einen sehr unausgereift. Desweiteren sind die Handlungen und Beweggründe der Protagonisten in weiten Teilen des Filmes einfach nicht nachvollziehbar. Vieles wird einfach nicht erklärt und bleibt im Dunkeln. Die altbekannte Rache Thematik wurde schon in zig Filmen besser und spannender erzählt.
Auch wechselt die Grundstimmung des Films ständig. Auf der einen Seite will der Film ein Gangster Drama sein, was aber durch die mMn oberflächliche Darstellung des Hauptcharakters schon nicht funktioniert. Andere Szenen hingegen wirken fast schon (unfreiwillig?) komisch.
ACHTUNG SPOILER: Z.B. als sich der Protagonist kurz vor seiner Exekution seinen Weg gegen 20 Männer freikämpft um schließlich mit dem Auto zu fliehen. SPOILER ENDE
Was den Film dennoch nicht zu einem schlechten Film macht ist die gute Regie - und Kameraarbeit. Die zumeist eher brutalen Kämpfe und Schießereien sind sehr stylisch umgesetzt worden. Dies kann aber nur schwerlich über die schwache Story hinwegtrösten.
Im Großen und Ganzen ein Film, den man nicht gesehen haben muss. Dann doch lieber "I saw the Devil" und "A Tale of two sisters" - die sind um Längen besser.

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Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mehr bitter als sweet, aber trotzdem. Ein wunderschöner, melancholischer, intelligenter und philosophischer Rachefilm nach alter Tradition. Hauptfigur gehört zu Gängster, gängster fühlt sich wegen irgendwas verletzt und will Hauptfigur töten. Hauptfigur überlebt und schwört Rache. Ganz einfach erzählt, aber man kann auch Rotkäppchen ganz einfach erzählen, als hört zu: da war so ein Mädchen, das wollte zur Großmutter, da kam es vom weg ab und Wolf fragt es aus. Wolf frisst Großmutter und verkleidet sich als sie (muss ja ne ziemlich hässliche Großmutter gewesen sein) Mädchen kommt bei Wolöfomi an, wird gefressen und weil die Geschichte gut ausgehen muss, kommt der Jäger, knallt die Töle ab und holt die Beiden, natürlich unversehrt aus dem Wolf. ENDE! Aber es fehlen die ganzen Details, der Korb mit Kuchen und Wein, die Blumen am Wegesrand. Dieser berühmte und oft Zitierte Spruch vom Wolf mit den Augen und den großen Maul und den großen Schwanz und so. also, selbst wenn man die Geschichte so einfach erzählen kann, fehlen doch noch immer die Wunderschönen Settings, die Musik, die Gespräche, die Kämpfe, die Dramaturgie. Also alles, was einen Film magisch macht, die Details!

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bastian.during

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Asiatische Filme haben mich nie interessiert, vor allem weil ich wohl dachte, dass alle auf lustig gemachte Kampffilme mit Jet Li, Jackie Chan usw. wären. Die haben mich lange verfolgt und ich kann sie einfach nicht ausstehen. Eines Tages bin ich auf Oldboy gestoßen - und danach war ich offen für den asiatischen Raum :) Sehr viele Filme aus dieser Region kenne ich noch nicht, aber es scheint, als haben alle ein Thema: Rache. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, naja ihr wisst ja. Diese Filme sind dreckig, ein Menschenleben ist soviel Wert wie ein Sack Reis, und mit den Getöteten aus diesen Filmen könnte man eine neue Chinesische Mauer auftürmen. Und ich muss sagen: Ich finde es geil! Sollte ich mich dafür schämen? Ich denke schon. Ich tu es aber nicht. Im Endeffekt handelt der Film "Bittersweet Life" von verletztem Stolz, verweigerten Befehle und dem Kampf Einer gegen alle anderen. Und das alles nur wegen einer Frau. Wegen wem auch sonst?

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Schlopsi

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Dann schau dir mal Beast Stalker und The Man From Nowhere an. Treffen auch gut diese Sparte ;)


quan.tum

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Oh und schau dir "Infernal Affairs" an, welcher als starke Vorlage für den schwachen "Departed unter Feinden"- Remake herhalten mußte.
Den und seine beiden aufbauenden Nachfolger


Heng Snoup

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Bewertung7.0Sehenswert

ich bin mit wirklichen hohen erwartungen an "bittersweet life" herangegangen, kein koreanischer film hatte bisher eine wertung unter 8.0 punkten bekommen und die gute bewertungen der kritiker und von seiten der community ließen da zu beginn auch keine zweifel aufkommen, dass ich mal wieder in den genuss von hoher asiatischer filmkunst kommen würde.
leider ein bisschen zu weit gegriffen.

der film hat eine seltsam ruhige art und wartet aus meiner sicht viel zu lange um richtig zur sache zu kommen, er plätschert vor sich hin und versucht so etwas wie eine emotionale bindung zu dem protagonisten aufzubauen. seine nicht erfüllbare liebe macht ihn zu einer wandelnden zeitbombe, die sich leicht provozieren lässt und sich letztendlich selbst in die luft jagt.
fahrt nimmt der film erst auf, nachdem sich sun-woo an seinen peinigern rächen will, wobei er hier nie an die authensität eines "i saw the devil", geschweige denn einem "man from nowhere" herankommt. hierzu fehlt ihm ganz einfach die enge bindung zum protagonisten. trotzallem bessert sich der film in der zweiten häfte deutlich und steigert sich in zahlreiche gewaltexzesse hinein ohne dabei überladen zu wirken, als ob man auf hau-drauf ein paar actionszenen mit reinbringen wollte.

das ende ist für mich der klare höhepunkt des films. es versprüht ein gewisses erleichterungsgefühl im sinne von "endlich zeigt er ihnen wo der hacken hängt".
besonders die letzten wort sun-woos haben sich in mein gedächtnis geprägt.

auf schauspielerischer ebene wissen alle schauspieler zu überzeugen, hauptdarsteller byung-hun lee liefert, wie schon in "i saw the devil", ein tolle leistung ab.

falsch kann man mit "bittersweet life" sicherlich nichts machen, denn er weiß, wenn auch mit abstrichen, zu überzeugen. ein hochklassiger thriller im stil anderer koreanischer film ala "the chaser" oder den oben genannten filmen stellt "bittersweet life" jedoch nicht dar.

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Wu-Tang-Sven

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Bewertung6.0Ganz gut

In dem ganzen Film taucht immer wieder die Frage auf: Warum? Woher? Wieso ausgerechnet so? Die Geschichte hinter der ganzen Story fehlt. Die Figuren erscheinen aber man weiß absolut nicht wieso sie da sind.
Mir wäre es lieber gewesen, zu wissen warum Kang eine jüngere Freundin hat. Warum vertraut er seinem besten Mann eine simple Aufgabe an. Was will er bezwecken? Hat er sein Vertrauen so sehr gebrochen? Ok, er hats verkackt, aber da steckt doch noch mehr dahinter. Die Frage stellt sich auch der Protagonist. Aber die Frage wird nicht beantwortet und man kann es sich auch nicht zusammenreimen. Insgesamt wirkt der Film sehr schleierhaft und schlecht durchdacht.
Einzig die Actionszenen sind gut. Spoiler: Blos kurz vor dem Ende seines Rachefeldzuges wird er abgestochen, steht auf als ob nichts wäre, wird am Kopf getroffen, steht auf als ob nichts wäre. Wird noch mal getroffen, lebt weiter bis ihm ein mir völlig Fremder Mann den Rest gibt und ich nicht weiß warum jetzt auch noch eine Dritte Seite sich in die Sache einmischt.

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Alexandrow

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Der Fremde gehört zur Gruppe von der , der Hauptdarsteller die Waffen kaufen wollte und dieser verfolgt seine Spur anhand der Visitenkarte vom Präsidenten.

Warum der Protagonist so handelt? Er hat sich denk ich in das
Mädchen verliebt aber will es nicht wahrhaben , während der
Präsident es ahnt , es aber selber von ihm hören will.

Alleine die Tatsache das jemand in seinem engsten Umfeld auch
Gefühle für die Frau hat scheint ausreichend^^

Ist alles auf jeden fall etwas konfus.


Ba11er

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Bewertung6.0Ganz gut

Ach immer diese total dämlichen Klischee-Gangster, die sich von ihren Chef gern beleidigen und auch mal zusammenschlagen lassen. "Ja Boss, Tut mir leid Boss, ich tu alles was Sie wollen Boss, ich lutsch Ihnen auch die Füße wenn Sie möchten, Boss.."
Schonmal ein Minuspunkt.
Die Story war zu simpel und abgelutscht.
Titelheld bekommt den Auftrag die Freundin vom Bigboss zu beobachten und ihre Affäre aufzudecken. Doch er verkackt, wird daraufhin vom Bigboss und seinen Handlangern zusammen geschlagen und geht danach auf Rachefeldzug. Punkt.

Einen großen (und den einzigen) Bonus gibt es für Hauptdarsteller Byung-hun Lee. Ich weiß nicht warum, aber ich fand seinen Charackter einfach nur cool. Wie er mit seinem Anzug durch die Gegend läuft und Arschtritte verteilt, ohne mit der Wimper zu zucken. Sehr unterhaltsam.

Das ist jetzt der zweite Film, nach "I saw the Devil", von ihm und Regisseur Jee-woon Kim, den ich mir nun angeschaut habe. Und was auffällig ist, ist dass die Hauptcharaktere von Kims Filmen, irgendwie fast unsterblich zu seien scheinen. Wirkt sehr unrealistisch. Ich weiß nicht genau warum er das jedesmal so inszeniert. Das Kim anscheinend einen Drang zu kompromissloser Brutalität in seinen Filmen hat ist ja OK. Aber für mich hat es irgendwie den Eindruck, dass er die Charakter extra noch am Leben erhalten will, nur um ihnen dann später noch mehr leid zufügen zu können. Irgendwie pervers.

Alles im Allem ganz unterhaltsam. I saw the Devil fand ich dennoch besser, weil er origineller und spannender war.

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Schwabilicious

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Bewertung5.5Geht so

Vielleicht hätte ich den Streifen nicht mitten in der Nacht schauen sollen, in einem von Müdigkeit bereits gezeichneten Zustand.
AAAAABER dennoch:
Vieles was manch Anderer möglicherweise als ruhigen, langsamen Stil des Films einorden würde, bezeichne ich in meiner unumwundenen Dreistigkeit schlicht als "Längen". Man hätte die stark entschleunigte Handlung auch in die Hälfte der Zeit runterspulen können, was, zumindest meiner Meinung nach, in einem höheren Spannungsbogen (und meinerseits in einer höheren Wertung) resultiert hätte.
Somit war ich die meiste Zeit damit beschäftigt mich wachzuhalten. Schade drum.
Gut hingegen Soundtrack, souveräne Kameraführung. Fürs Ende gibts nen' halben Bonuspunkt. Und jetzz.....ZZzzZZZzzZZZzz

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TheBruceWayne

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Bewertung9.0Herausragend

Bittersweet Life ist ein wuchtiger, bildgewaltiger Rachefilm den man fast als Film-Noir bezeichnen kann. Die Handlung ist zwar irgendwie schon ausgelutscht aber dennoch schafft es der Regisseur ein paar Wendungen einzubringen und alles in schöner Optik zu verpacken. Seon-Woo ist der eiskalte Engel Koreas und erledigt seine Aufgaben für die Mafia ebenso gewissenhaft wie Alain Delon als Profikiller .
Gewissenhaft und treu wie ein Samurai führt er bedingungslos die Anweisungen seines Mafiapaten aus, bis er eines Tages einen tödlichen Fehler macht und sein Pfad bis zum bitteren Ende mit Leichen gepflastert sein wird. Auf den ersten Blick vielleicht nur ein brutaler Shootout, nach wiederholten Anschauen und der Sichtung der Audiokommentare jedoch ein ungemein melancholischer, verstörender aber auch ruhiger Film. Ein großer Film in einem eher unoriginellen Genre.

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FilmFan92

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der Vergleich mit Le Samourai bzw. Alain Delon gefällt mir. :)


TheBruceWayne

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@Filmfan92 Zwarvllt etwas weit hergeholt musste aber immer daran deken :)


matelue

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorsicht SPOILER:
Fand den Film ganz gut, aber eigentlich auch nur, weil ich eine andere Interpretation hatte, und damit die ganze unrealen Momente legitimisiert wurden (vor allem gegen Ende, wo er so lange überlebt, obwohl er schon seit Stunden blutet und in der Mitte, wo er gegen ~20 Leute gewinnt). Ich hatte es so verstanden, zumal kurz vor Schluss von "Traum" geredet wird, dass sich das alles in seiner Fantasie abgespielt hat: Den Espresso trank er ja schon zu Anfang, bevor (?) er in den kleinen Speisesaal ging, aber nachdem er gebeten wurde, dort nachzusehen. Bestärkt hat mich in dieser Annahme, dass das Schattenboxen ziemlich stümperhaft aussah.
Hat das noch jemand so verstanden?

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Schwabilicious

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Ja. Aber so originell fand ichs dennoch nicht, dass es den müden Rest bis auf gute 7 Punkte hätte gutmachen können xD


JaywalkerHB

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erfindet das Rad absolut nicht neu, aber kombiniert genau die richtigen Elemente, die einen guten Actionfilm für mich ausmachen. Einziges Manko: Die allerletzte Szene vor dem Abspan erschien mir etwas überflüssig.

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JackoXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein bitter-süßer Rachethriller, der von Kraft und Wucht nur so strotz.
Eine Bewertung im 9 Punkte + Bereich vergebe ich nur nicht, da die Geschicht mir dafür einen Hauch zu dünn war. Schon sehr simpel gestrickt, in anderen Variationen schon öfter gesehen. Das stört dabei jedoch praktisch gar nicht. Jee-woon Kim ist inszenatorisch ein Meisterwerk gelungen. Grandiose, knallharte Actionszenen verpackt er in einen von düsterer, melancholischer Ästhetik geprägten Bilderrausch. Erbarmungslose Brutalität erscheint wie ein erschütterndes, gleichwohl aber auch wunderschönes Gemälde. Wahnsinnig faszinierend, meisterhaft gefilmt und mit einem erlesenen Score unterlegt. Der unbarmherzige Rachefeldzug bekommt durch Hauptdarsteller Byung-hun Lee ein eiskaltes und trauriges Gesicht, phänomenale Leistung. Jee-woon Kim erzählt zwar keine außergewöhnliche Geschichte, verkauft sie dabei aber so fantastisch, dass es zur Randnotiz wird. Trotz seines einfachen Strickmusters wirkt "A Bittersweet Life" sogar ergreifend, was schlicht seiner handwerklichen Finesse zuzuschreiben ist. Besser wäre diese Geschicht wohl nicht zu verfilmen gewesen. Knüppelhart, mitreißend und der Beweiß dafür, dass auch in ihrem Grundgerüst einfach Rachethriller pure Kunst sein können.

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samploo

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Alles klar. Bei mir wars uebrigens ebenfalls der Fall, dass der Film mit haeufigerem Sehen besser wurde.


JackoXL

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Die Chance sehe ich auch, handwerklich ist das kaum zu übertreffen. Beim erneuten Durchlauf bin ich auf die etwas einfache Handlung eingestellt und kann das vielleicht etwas mehr genießen. Wird ohnehin gekauft, ich freue mich schon. :)


ProsperDune

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Bewertung7.0Sehenswert

Chan-Wook Park ("Oldboy"), Joon-ho Bong ("The Host") und Jee-woon Kim, der diesen hier gemacht hat und zum Beispiel auch "I Saw the Devil", einem Rachefilm mit potenziellen Selbstzweckbrutalitäten.

Südkorea. Ich kenne wohl nur das Wenigste, was dieses Land uns filmisch bietet. Und das reicht mir, um Südkoreas Kino zu mögen. Es hat genau den richtigen Sinn für Bildkomposition und Musikmalerei. Stilistisch schön und ungewöhnlich. Dazu humorige Sprenkel.
"Bittersweet Life" wirkt also wie südkoreanisches Kino. Doch was ist mit dem Inhalt? Überschattet vom Stil? Ja.
Jee-Woon Kim schöpft keine neuen Erkenntnisse aus dem bittersüßen Leben eines einsamen Verbrechers, des "Samurais", dessen Weltbild erschüttert wird.
Dieser Existenzialismus, den ich ähnlich zumindest aus "Drive" oder "Léon" kenne (Wo zum Teufel bekomme ich "Der Eiskalte Engel" her?), ist eines meiner Lieblingsthemen. Nur konnte mich der Kim Sun-woo hier nicht so fesseln. Warum?
Ich weiß nicht genau. Vielleicht hätte ich gern mehr Einblicke in ihn gehabt. Entweder "Bittersweet Life" schwamm zu lange auf der Oberfläche oder ich selbst bin nicht tief genug getaucht.
Ich sage mal, das Drehbuch ist schuld. Das war bei "I Saw the Devil" auch der Fall.

Apropos Drehbuch und Jee-Woon Kim. Brauchen wir für sein Schwarzenegger-Comeback überhaupt ein gutes Drehbuch?

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vicvega

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Herausragend inszenierter beinharter Rachefilm, der mich ein Stückchen näher bringt ans asiatische Kino, welches mir immer vielversprechender scheint.
Die Optik ist großartig, v.a. die Kameraführung gibt dem Film einen tollen Stil, der durch einen schönen Soundtrack unterstützt wird.
Zwar hat der Streifen keine außergewöhnliche Story, die dann ziemlich vorhersehbar scheint, jedoch wird dies durch einen klasse Cast und einwandfreie Action wettgemacht.
Das Ende ist furios, insbesondere der Shoot-out am Ende kann sich sehen lassen. Als man am Ende doch noch eine Emotion beim Protagonisten entdecken konnte, war ich noch um ein weiteres begeistert. Zum Meisterwerk fehlte mir einfach noch ein wenig die charakterliche Ausarbeitung, was den ganzen Plot weniger over the top- mäßig macht.
Dennoch ist Bittersweet Life ein großartig, er bietet einiges an toller Action, trockenem Humor und viel visuellem Stil.

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Markbln

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn zum ganz großen Werk noch ein wenig fehlte, fand ich ihn wunderbar inszeniert. Licht und Kamera fangen eine sehr, sehr starke Atmosphäre ein mit einer ganz eigenen Poesie. Der Soundtrack, der vom Walzer bis zum Bolero reichte, war eine große Wohltat, die Szenen im Restaurant erlesen. Das Beste aber war der stellenweise unterschwellige Humor. Das kompensiert die doch sehr vorhersehbare Story und Gewaltausbrüche. Hauptdarsteller Byung-hun Lee fasziniert mich immer mehr. Werde mehr von ihm sehen.

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brainchild

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Bewertung7.5Sehenswert

Nur in Südkorea scheinen Action und rohe Gewalt so in Einklang mit tiefenentspannter, teilweise todtrauriger Poesie existieren zu können. 'Bittersweet Life' ist wie sein Protagonist: leise, beobachtend, dabei aber immer fokusiert. Und mit dem Wunsch unter der rauen Schale, mehr zu sein als das, was offensichtlich ist. Inhaltlich scheint es hier darum zu gehen, inwiefern der Mensch sein Leben selbst in der Hand hat. Kontrollierst du deine Umwelt oder kontrolliert sie dich? Bist du in der Lage, deine Träume in die Realität umzusetzen oder bleiben sie stets nur das, was sie sind - Träume? Das Ende ist absehbar, gerade das macht es aber so tragisch. Die Frage, die sich stellt: Hätte es überhaupt anders kommen können?

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chitypo

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Bewertung6.0Ganz gut

Nichts besonderes.
Mich hat er nicht gefesselt.
Verstehe die vielen guten Bewertungen nicht.
5 Punkte für den armen Byung Hun Lee, der so viel leiden musste.

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chitypo

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Zu früh bewertet, zum Schluss gibt es noch ein tief­grün­diges bad der Gefühle. Dafür gibt es noch Ein Punkt.


ossijr

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Bewertung4.0Uninteressant

kommt leider nicht an oldboy ran... versucht es aber glaube ich verkrampft ( und genauso verkrampft musste ich den film zu ende schauen), ah da stimmt es hinten un vorne nicht, hab keinen bezug zu den personen, deren beweggründen, den teilweise sinnentleerten dialogen und der ganzen story gefunden... einfach nicht ausgereift meiner meinung nach, aber geschmäcker sind verschieden un den meisten gefällts offensichtlich

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