Bittersweet Life

Dalkomhan insaeng (2005), KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 10.05.2006


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7.6
Kritiker
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7.5
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91 Kommentare
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von Jee-woon Kim, mit Jeong-min Hwang und Ku Jin

Sun-woo ist die rechte Hand des Unterweltkönigs Kang. Kang vertraut ihm eine sehr persönliche Mission an. Er soll während seiner Abwesenheit dessen junge Freundin Heesoo im Auge behalten, denn er verdächtigt sie, ihn zu betrügen. Als Sun-woo Heesoo in Flagranti ertappt, will er sie erschießen, aber etwas hindert ihn daran. Dies hat fatale Folgen für ihn. Nun steht Sun-woo selbst auf der Abschussliste Kangs. Er wird bitterböse von Kangs Leuten verunstaltet und lebendig begraben. Doch Sun-woo kann sich aus der Grube befreien und taucht schwer verletzt unter. Doch Sun-woo kommt wieder, und er hat nur ein Ziel vor Augen! Für seinen Ex-Boss hat er nur eine Nachricht: “Böse Erinnerungen hören nicht auf, aber die Menschen, die für deine bösen Erinnerungen verantwortlich sind, die kannst du töten”. Und Sun-woo zieht los zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Bittersweet Life
Genre
Actionfilm, Drama, Gangsterfilm, Psychodrama, Kriminalfilm
Handlung
Affäre, Bauarbeiter, Lebendig Begraben, Rache, Verbrecherjagd
Produktionsfirma
B.O.M. Film Productions Co. Ltd.

Kommentare (87) — Film: Bittersweet Life


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Ozuma

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Bewertung5.5Geht so

Mit scharf ohne scharf ?? Keine Ahnung ich Esse nicht chinesisches ?? o man so viel zeit in der nicht passiert und man nur ein Gesicht sieht. Gute Kampfszenen bis die Waffen ins Spiel kommen. Ende ist scheiße und teilweise Sinnfreie Handlung und Dialoge. Wobei relativ wenig gesprochen wurde. Bin enttäuscht hatte mir mehr erwartet.

Fazit : Also ganz ohne Süßsauer Soße und bestimmt keine Nudel box
viel zu viel Fett bahhhhh

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Mac_C_Tiro

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Bewertung7.0Sehenswert

Kim Jee-woon, Koreas Fachmann wenns um Heimzahlen geht, schickt seinen Lieblingsrächer Lee Byung-hun mit "Bittersweet Life" auf einen Probelauf für das spätere Meisterwerk "I saw Devil". Die Hürden sind naive Ergebenheit, Ehrgefühl und das Bedürfnis die personifizierte Unschuld zu beschützen kontra knapp 2 dutzend Gangsterlakaien und einen Boss dem seine Libido und weniger seine Ehre über alles geht. Was dabei herauskommt ist ein spannender und recht brutaler Rachethrill mit leider zu geringem Dramatischen Moment.

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V2013

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Bewertung6.0Ganz gut

Also man kann sich den Film schon ansehen, schlecht ist er sicherlich nicht.
Jedoch hatte ich soviele Fragezeichen im Kopf während des Guckens, das es irgendwann keinen Spaß mehr gemacht hat... VORSICHT SPOILER >>>
- Lange, lange kommt gar nicht richtig Fahrt auf, viele Szenen fand ich zu sehr in die Länge gezogen, z.B. diese seltsame Szene, wo die Waffenhändler russisch streiten-WTF?!
-Woher hatte die Hauptfigur auf einmal das Geld, seine Wohnung wurde doch sicherlich überwacht, so dass er nicht mal eben Kreditkarten etc holen konnte?
-Die Szene, in der er so nah an seinen Feind geht, dass er niedergestochen wird, fand ich TOTAL dumm und dass er danach noch relativ fit war und noch nicht mal einen Verband drum gemacht hat so unrealistisch
- genauso unrealistisch, dass er den Mann mit der Brille, der ja bei seiner Folter mit dabei war, und die Putzfrau, die ihm nicht geholfen hat, nur festbindet und nicht umbringt, so dass der ihm dann später hinterher hechtet und in den Rücken schießen kann..
- Warum lässt der Ach-so-gefährliche-und-nachtragende Mafiaboss seine Freundin am Leben, obwohl sie ihn betrogen hat, lässt sogar zu, dass sie sich von ihm trennt und weg zieht?
- Zum Schluss habe ich gar nicht verstanden wer der andere junge Mann war, der plötzlich aufgetreten ist bei den Waffenhändlern und der Hauptfigur den Todesschuss gegeben hat, nach kurzer Recherche im Net herausgefunden, dass es der Bruder des toten Waffenhändlers war...
- Er wird von hinten zum Schluss angeschossen, knallt auf den Boden, man denkt es sind seine letzten Atemzüge, aber nein, er springt noch von A nach B, sogar über eine hohe Theke etc, aber er blutet doch schon seitdem er in die Seite gestochen wurde+wurde von hinten in den Rücken(?) geschossen, woher kommt diese ganze Energie?

Also da fand ich echt MAN FROM NOWHERE viel besser als Rachethriller...

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Filmsuchtie

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film mit richtig vielen Gangstern ^^
Der Film selber ist (wie ich finde) bis zum Schluss durchgehend spannend, an einigen Stellen auch echt brutal und traurig. Man kann sich gut in jeden der Schauspieler hineinversetzen und die Story im Gegenzug zu anderen Mafia-Filmen ein echter Hit.
Auf jeden Fall anschauen ;)

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Miami Twice

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Bewertung6.0Ganz gut

Gehört für mich doch eher zu den schwächeren Rachethrillern aus Korea - die Thematik "Rache" wurde einfach schon in vielen anderen Filmen (z.b. "Oldboy", "I saw the Devil") packender & vor allem spannender erzählt. Der Film hat für mich vor allem am Anfang zu viel leerlauf, da passiert einfach kaum was. Visuell ist der Thriller aber gut umgesetzt und auch die Actionszenen können absolut überzeugen.

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Punsha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wortkarger Protagonist im maßgeschneiderten Anzug, kompromisslose Gangsterbosse, treudoofe Kleinganoven, viel Blut und jede Menge ausgestellte Coolness: Backe, Backe, Gangsterkacke - Möchte man zumindest meinen, wenn man sich auf jene stereotypen Zutaten beschränkt, die uns Kim Je-Woon mit seinem nächsten Genrebeitrag serviert. Gleichzeitig aber steckt in diesem Klischeebrei betörend(e) gefilmte Schönheit und weise Erkenntnis, indem er uns die tragisch-schöne Männerwelt vor Augen führt und uns daran erinnert, warum sich insbesondere das eine Geschlecht dem Gangsterfilm so verschrieben fühlt: Die Faszination Gewalt, der ebenso unser Held des Films ausgeliefert ist wie wir. Zu gern würde er mit der Frau seines Bosses, seiner heimlichen Liebe, durchbrennen, ihr seine Zuneigung gestehen, ein normales Leben führen, die Augen schließen und sich voll und ganz seinem Herzen hingeben, genau wie der posende Macho liebend gern bei "Titanic" Tränchen fließen lassen würde, aber beide sind Gefangene ihres Milieus und ihrer eigenen Rolle, die sie darin zu spielen haben. Bewusst oder unbewusst: Kim hinterfragt das Genre, indem er seinen Ursprung seziert, der wiederum bei uns Männern liegt. Und wenn schließlich alle aufgestauten Gefühle ein Ventil finden und in einem ekstatischen Finale voller Gewalt münden, dann fühlen wir uns erleichtert und befreit, wenn die bittersüßeste aller Männer-Fantasien endlich wahr wird: Unsere Geliebte scheinbar ohne jede Chance von einer Übermacht Gleichgesinnter zu befreien. Und heldenhaft zu sterben.

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_Garfield

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Wunderbar geschrieben und dann auch noch so kluge Erkenntnisse - ich sag's gerne nochmal: schreib' mehr, du kannst es! :)


Punsha

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Danke. Das war erstmal zum Warmwerden. Habe nämlich vor wieder loszulegen. :)


Brascon

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Bewertung7.5Sehenswert

Koreanische Rachethriller - was soll man noch sagen?
Ein etwas weniger wuchtigerer als "I saw the Devil" und "Oldboy", aber meine Güte das tut ja lange kein Abbruch ")

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Cinegeek

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Bewertung9.0Herausragend

Optisch makellos inszenierter Neo-Noir aus Korea, für Freunde von Mellvilles "Le Samouraï" eine Empfehlung.

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erik.stein.12

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

A Bittersweet Life ist ein koreanischer Rache-Action-Thriller.
Dass was den Film von vielen seiner Genrekollegen abhebt ist seine Machart und der Storyverlauf. Mit leichten (!) Film-Noir-Elementen (Ausleuchtung) versehen und von stimmungsvoller, emotionaler, leicht melancholischer Musik, die die Grundstimmung perfekt einfängt, begleitet, fährt das Werk zunächst in eher ruhigen Gewässern. In dieser Zeit wird sich Zeit genommen, die Figuren herauszuarbeiten und die Story langsam in Gang zu bringen bis es schließlich zur alles entscheidenden Auseinandersetzung kommt, die für entsprechende Genrebeiträge eher unkonventionell gelöst wird.
Der Protagonist ist nicht der 08/15-1000 Mal-bekannte, unverwüstliche „Fels in der Brandung“-Alleingänger, der durch die Heerscharen an Widersachern marschiert, wie Robocop durch die Koks-Fabrik der 80er Jahre. Nein. Das Aufeinandertreffen unseres guten Gangsters (dazu später mehr) mit seinen artverwandten Leidensgenossen hält einige Überraschungen parat und spätestens nach dem ersten Konflikt steht fest, dass jeder Federn lassen muss und niemand völlig ungeschoren davon kommen wird. Mehr will ich hierzu gar nicht schreiben, außer dass es stets spannend bleibt.

Worüber handelt der Film nun? Ohne allzu sehr in die Story abzutauchen und ggfs. noch wichtige Dinge zu verraten, möchte ich mich relativ kurz fassen.
Der Film spielt im koreanischen High-Society-Gangster-Milieu – wenn es so etwas überhaupt gibt. Es gibt die „klassische“ Story eines Einzelnen, der sich aufgrund einer richtigen, menschlichen Entscheidung und dem Anflug von Gefühlen gegen seinen Boss stellt und so zwischen die Fronten gerät oder besser gesagt zur Zielscheibe wird. Sich seiner Haut wehrend bedient sich der Antiheld so mancher Tricks und diverser Parteien, um nicht ins berühmte Gras zu beißen und sich selbst bis zum bitteren Ende, egal wie es ausgehen mag, treu zu bleiben.

Abschließend sei noch gesagt, dass der Gewaltgrad recht hoch ist, ein zimperlicher Umgang mit Leib und Leben nicht erwartet werden sollte, die Gräueltaten jedoch nicht aufgesetzt wirken oder dem Selbstzweck dienen.

Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/10/a-bittersweet-life-directors-cut-blu-ray.html

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Sven - Friedrich Wiese

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Toller Kommi.


BenAffenleck

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Bewertung3.0Schwach

Ooochh schade. Ich hatte mich mal wieder so auf einen feinen Asia Revenge Movie gefreut. Vielleicht waren die Erwartungen auch zu hoch. Ich kann nicht einmal sagen woran es letzten Endes gescheitert ist. Mochte vom Regisseur I SAW THE DEVIL (uncut Black Edition) sowas von gerne, und auch THE GOOD, THE BAD & THE WEIRD fand ich gelungen.

ABL kann dann visuell noch so gut sein, der Held noch so ehrenhaft verliebt, die Kamera noch so tricky und die Action noch so gut in Szene gesetzt. Die Story war einfach nur ein Furz im Wind. Hat mich Null berührt wer da jetzt verreckt oder nicht. Auch so krasse Dummnummern wie ***will jemanden töten, lässt die Knarren aber erst in der Tasche und wird dann 5-6 mal angestochen***. Also bitte...

Bessere Alternative: THE MAN FROM NOWHERE (zwar 20 Minuten zu lang, aber mit einem unglaublichen Knifefight-Finale)

PS: war vielleicht nur der richtige Film am falschen Abend. Bei mir hat ABL leider in keinster Weise gezündet, und die Melancholie der Bilder ist zwischen Bildschirm und Couch elendig verreckt

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Chucky89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Definitiv ein sehr guter Rachefilm, der aber auch einige Zeit braucht bis er in die Gänge kommt. Gerade der Anfang ist doch etwas zu ruhig auch wenn in dieser Zeit die Figuren und deren Motive erklärkt worden sind. Nach dem der eigentliche Rachefilme beginnt ist der Film sehr spannend und packend. Wie immer in einem Rachefilm ist die Action natürlich ziemlich übertrieben. Das Ende erinnert schon fast an Scarface. Was man sich sparen hat können war die letzte Szene vor dem Abspann und die damit verbundene Interpretation. Die Geschichte ansich ist gut erzählt, wenn auch recht dünn.

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frank-br

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Feine Bilder und feiner DTS-Sound. Dazu eine Rachestory, die zwar in manchen Szenen etwas übertrieben wirkt, aber grundsätzlich gut umgesetzt wurde. Ein überraschend guter Streifen aus Korea.

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JoeKramer

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Kommen nicht alle guten Rachefilme aus Korea? ;)


metal1bob

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Solider Rachethriller aus Südkorea, der sich nicht anschickt, seine Zuschauer überraschen zu wollen. Tatsächlich weiß man als halbwegs erfahrener Genrefan so gut wie immer, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird, das stört aber praktisch gar nicht. "A Bittersweet Life" erzählt seine Story in tollen Bildern, mit ganz starker Action und macht trotz einiger geklauter Szenen und Ideen mächtig Spaß. Guter Film, nicht mehr nicht weniger, uneingeschränkt empfehlenswert für Asia-Fans.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Allzu viel habe ich ja noch nicht gesehen, aber es genügt um zu sagen: „ich gucke gern südkoreanisch“. Zumindest blieben Enttäuschungen bisher aus.
„A Bittersweet Life“ (ich danke den TV-Tipps der Woche) ist eine klassische Gangster-Rache-Story. Ihr habt mir wehgetan also werde ich euch plattmachen. Ab und an geht der Film etwas an den Rand der Übertreibung. Im Großen und Ganzen bleibt es aber authentisch und immer spannend. Gegen Ende habe ich leider den Überblick verloren, wer da eigentlich nun wen und warum erschießt. Verkraftbar, denn irgendwie sterben sowieso alle – fast.

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FilmFan92

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn das Genre Actiondrama existiert. Bittersweet Life ist definitiv als das einzuordnen. Ein Soundtrack wie kein Zweiter, melancholisch, wunderschön, deprimierend, perfekt. Eine einfache, wirklich sehr einfach gestrickte Geschichte. Aber um die Geschichte geht es in diesem Film nicht. Dem Rachefilm wurden schon genug innovative Filme geschenkt (Oldboy), da braucht Bittersweet Life nicht mit einer herausragenden Handlung aufzuwarten. Warum ist Bittersweet Life trotzdem einer der stärksten Filme aus Südkorea und gleichzeitig einer der besten Filme die ich kenne? Die Bildkompositionen die Kim Jee-Woon hier verwendet, die Versinnbildlichung der inneren Zerissenheit unseres Protagonisten, einfach die Melancholie, die Atmosphäre und die gesamte Stimmung des Films. Auf den ersten Blick scheint die Charakterzeichnung oberflächlich zu wirken. Tauchen wir aber tiefer in den Film hinein, tiefer in den Protagonisten, tiefer in die Bilder, die Musik, dann wird uns eines vermittelt. Der Grundton, die Beweggründe unseres Protagonisten. Unentschlossenheit. Liebe oder "Job"? Wahrheit oder Lüge? Warum passiert all das? Die Antwort die im Film genannt wird, scheint einfach zu sein. Aber es steckt mehr dahinter. Wer in Bittersweet Life einen Actionfilm sieht, dem sei es gegönnt, denn die Action ist sehr gut inszeniert und sehr stylish. Wer den Film aber häufiger sieht, dem wird auffallen, dass Bittersweet Life eben mehr ist. Ich finde dieses eine Zitat am Ende beschreibt den Film perfekt. (Für alle Leser: Kein Spoiler auf Handlung oder Charaktere)

One late autumn night, the disciple awoke crying.

So the master asked the disciple, "Did you have a nightmare?"
"No."
"Did you have a sad dream?"
"No," said the disciple.
"I had a sweet dream."
"Then why are you crying so sadly?"
The disciple wiped his tears away and quietly answered,

"Because the dream I had can't come true."

Ob der Film einen zu Tränen rührt kann ich nicht sagen, dass aber Gänsehaut garantiert ist durch diese meisterliche Inszenierung und den Soundtrack, das kann ich versichern. Die Musik und die Bilder sagen mehr als tausend Worte. Und ist das nicht einer der Gründe warum wir Filme schauen?

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vanilla

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den musst du sehen pischti "Bittersweet life" ist für mich neben "Oldboy" einer der besten Filme aus dem Reich der Sinne, Sonne oder war das Japan;-)))


pischti

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Nagut, ist vorgemerkt ^^


Cayopei

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Bewertung9.5Herausragend

Kann wer schöner leiden als Lee Byung-hun?

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LeMovieKritiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Bittersweet Life fängt eigentlich nie richtig an, sondern steuert einfach auf zweimögliche Enden zu von denen man dann auch eines erreichen wird. Von den genialen Rache-Filmen aus Korea ist dies einer der schlechteren aber immer noch ein sehr guter.

Im Mittelpunkt steht die Wut des Zuschauers, man würde am liebsten eingreifen und alle erschiessen, doch man muss zusehen wie dabei jemand nur schleppend voran kommt.

Hat man das Ende gesehen ist man zufrieden und findet dass es eigentlich ein gewöhnliches, aber geschicktes Ende ist.

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DKennyK

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film ist einer der schlechteren aus Südkorea, was aber an sich so gut wie nichts bedeutet.

BITTERSWEET LIFE funktioniert als das, was er sein möchte: Ein einfacher Rachefilm mit ordentlich Action. Da ich ihn eigentlich einzig aus dem Grund angesehen habe, das Jee-woon Kim Regie führte und ich für das Genre des Actionfilms sonst nichts übrig habe, wurde ich hier positiv überrascht.
Die Charakterzeichnung ist zwar ziemlicher Käse, aber der Handlungsverlauf ist solide und die Kampfszenen wirklich nett anzusehen.

Anspruchsloser Film für zwischendurch.

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eisbaerdios

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Bewertung5.5Geht so

Leider doch nur ein einfacher Rachethriller ohne wirklich auserzählte Figuren oder anderer toller Sachen, die eine Geschichte sehenswert machen. Aber wozu? Wer braucht das schon in einem Actionfilm? Naja, ich.
Selbst die Melancholie versinkt hier daher einfach im belanglosen.

Und in Gottes Namen. Das scheint ja ne fiese Verbrecherorganisation zu sein. Obwohl der Film auch nicht in der Lage ist, zu klären was für eine Organisation genau. Trotz allem ist es schon verwunderlich, dass die bösen Jungs da vorwiegend mit Taschenmessern rumprollen.
In anderen Gangsterfilmen wird klar übertrieben, weil da jeder Horst mit ner Maschinenpistole rumläuft.
Mag sein, dass es in Korea wirklich so ist (Was ich nicht glaube), aber eigenartig ist es trotzdem.

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mr.vega

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Bewertung4.5Uninteressant

Nach den doch recht positiven Bewertungen hätte ich hier deutlich mehr erwartet. Die Story wirkt zum einen sehr unausgereift. Desweiteren sind die Handlungen und Beweggründe der Protagonisten in weiten Teilen des Filmes einfach nicht nachvollziehbar. Vieles wird einfach nicht erklärt und bleibt im Dunkeln. Die altbekannte Rache Thematik wurde schon in zig Filmen besser und spannender erzählt.
Auch wechselt die Grundstimmung des Films ständig. Auf der einen Seite will der Film ein Gangster Drama sein, was aber durch die mMn oberflächliche Darstellung des Hauptcharakters schon nicht funktioniert. Andere Szenen hingegen wirken fast schon (unfreiwillig?) komisch.
ACHTUNG SPOILER: Z.B. als sich der Protagonist kurz vor seiner Exekution seinen Weg gegen 20 Männer freikämpft um schließlich mit dem Auto zu fliehen. SPOILER ENDE
Was den Film dennoch nicht zu einem schlechten Film macht ist die gute Regie - und Kameraarbeit. Die zumeist eher brutalen Kämpfe und Schießereien sind sehr stylisch umgesetzt worden. Dies kann aber nur schwerlich über die schwache Story hinwegtrösten.
Im Großen und Ganzen ein Film, den man nicht gesehen haben muss. Dann doch lieber "I saw the Devil" und "A Tale of two sisters" - die sind um Längen besser.

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dustyOn3

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An welcher Stelle wirkt die Story denn unausgereift?


V2013

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stimme ich zu, unausgereift ist die perfekte Beschreibung für den Film...



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