Bittersweet Life

Dalkomhan insaeng (2005), KR
Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm

7.5 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
713 Bewertungen
44 Kommentare
Bittersweet Life - Bild 6023772
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von Jee-woon Kim, mit Jeong-min Hwang und Ku Jin

Sun-woo ist die rechte Hand des Unterweltkönigs Kang. Kang vertraut ihm eine sehr persönliche Mission an. Er soll während seiner Abwesenheit dessen junge Freundin Heesoo im Auge behalten, denn er verdächtigt sie, ihn zu betrügen. Als Sun-woo Heesoo in Flagranti ertappt, will er sie erschießen, aber etwas hindert ihn daran. Dies hat fatale Folgen für ihn. Nun steht Sun-woo selbst auf der Abschussliste Kangs. Er wird bitterböse von Kangs Leuten verunstaltet und lebendig begraben. Doch Sun-woo kann sich aus der Grube befreien und taucht schwer verletzt unter. Doch Sun-woo kommt wieder, und er hat nur ein Ziel vor Augen! Für seinen Ex-Boss hat er nur eine Nachricht: “Böse Erinnerungen hören nicht auf, aber die Menschen, die für deine bösen Erinnerungen verantwortlich sind, die kannst du töten”. Und Sun-woo zieht los zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.


Cast & Crew


Kommentare (44) — Film: Bittersweet Life

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr guter Eastern, der jedoch leicht hinter die Meisterwerke "Lady Vengeance", "Oldboy" und "I Saw The Devil" zurückfällt. Das Motiv der Rache, welches in allen referenzierten Titeln eine Rolle spielt, wird auch in "Bittersweet Life" auf eine fabelhafte Art und Weise inszeniert. Allerdings sind die Beweggründe von Gangsterboss Kang fraglich. Und so ist die Antriebsfeder, die Kang die Hatz auf seinen ehemaligen Musterschüler ausrufen lässt, nicht so ausgeprägt wie zum Beispiel bei "I Saw The Devil".
Was bleibt ist ein Film, der weit über den momentan herrschenden Erzählkonventionen Hollywoods schwebt und die ein oder andere Überraschung im Plot bereithält. Gerade die Charakterentwicklung weicht von vielen anderen Werken ab und kann überzeugen.

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Florian Albrecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn der Schluss ein wenig unrealistisch ist, so überzeugt der Film doch auf ganzer Länge. Ein melancholisch brutales Actiondrama aus Südkorea. Sehenswert.

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Keky

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ohne Zweifel ist Ji-Woon Kim derzeit einer der talentiertesten Filmregisseuren aus dem neuen Filmland, Südkorea. Er ist wohl bekannt für seine unermüdlichen Studien zum bestimmten Genre, wie Horror, Western und Noir.
Außerdem gehört er zu den gegenwärtigen jungen Filmregisseuren in der internationalen Filmlandschaft, die sich immer neuer filmischen Ausdrucksmöglichkeiten und damit verbundenen Aufgaben gerne stellen und damit sogar Erfolg haben.
Obwohl die Story schon dutzendemale auf irgendeine Art und Weise verfilmt wurde, kann ich mich nicht erinnern sie jemals so brutal-schön gesehen zu haben. ;)
Die Schauspieler und die Regie ist perfekt, das Drehbuch ist hintertückisch und geht erst zum Schluss erst wie ein Kuchen voll auf. Die Balance zwischen Action, Drama und Mimikstudie der Hauptdarstellers ist perfekt ausgewogen.
Dieser Film schafft es, dass man sich auch um die kleineren Figuren Gedanken macht und sogar Empathie empfindet, obwohl es alles offenbar Gangster sind. ;)

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Florian Albrecht

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neugierig und gemerkt


FlintPaper

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der ist geil = alle gucken XD!


loveissuicide

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein solides Werk, das aber mit den ganz Großen aus Südkorea nicht wirklich mithalten kann. Da kann auch die klassische Musik nix daran ändern, dass die Geschichte eher durchschnittlich ist. Handwerklich und optisch ist der Film aber ganz oke, nur hat er seine Längen.

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Göksel Algan

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein ganz komischer, seltsamer Film, mit dem ich wirklich schwer zu vereinen war. War sehr oft kurz davor den Film einfach abzubrechen, da er vor Langeweile einfach nicht mehr anschaulich war. Ich habe jedoch den Drang besiegt und hab mir den Film bis zum Ende angeschaut. Nicht umsonst muss ich sagen. Die Geschichte ist, auch wenn sie Anfangs sehr träge anfängt schon sehr interessant und hinreissend. Die Schauspieler machen eine sehr gute Figur. Die meisten sagen mir nichts bis kaum was, doch ihre performance ist wirklich auf sehr starken Niveau. Es gibt eigentlich auch genug Szenen, was den Puls ein wenig auf Vordermann bringt. Einige Kampfszenen sind gut gelungen. Jedoch wie erwähnt muss man mindestens ne halbe Stunde dranbleiben. Ich würde es keinem übelnehmen die es keine 20 Minuten aushalten würden. Wer am Ende aber was neues probieren will, kann sich diesen Film mal anschauen.

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Hooded Justice

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

'In einer Nacht im August wachte der junge Schüler weinend auf. Dem Meister erschien das eigenartig und er fragte ihn: "Hattest du einen Alptraum?"
"Nein", sagte der Schüler.
"Hattest du einen traurigen Traum?"
"Nein, Meister. Ich hatte einen wunderschönen Traum."
"Aber warum weinst du dann?"
Der junge Schüler wischte sich die Tränen weg und antwortete: "Weil der Traum, den ich hatte, niemals wahr wird."'
Haufenweise Action, literweise Blut, aber ebenso reichlich Story mit Affekt. Eine weitere gewaltige koreanische Leistung von Regisseur Kim Jee-woon und Superakteur Lee Byung-hun.

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dustyOn3

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Jetzt nur noch "Ajeossi" aka "The Man from Nowhere" und "The Chaser" und du hast sie eigentlich alle durch. ;-)


Hooded Justice

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Danke und sehr gut, solche Empfehlungen kann ich gut gebrauchen.


Hirnfrost

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

One late autumn night, the disciple awoke crying. So the master asked the disciple, "Did you have a nightmare?" "No." "Did you have a sad dream?" "No," said the disciple. "I had a sweet dream." "Then why are you crying so sadly?" The disciple wiped his tears away and quietly answered, "Because the dream I had can't come true."

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dustyOn3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein weiteres Mal Lee Byung-hun in einem koreanischen Rache-Thriller. Ein weiteres Mal schauspielerische Glanzleistung. Ein weiteres Mal eine bedrückende, emotionale Story mit viel, viel Action.

Das Besondere an Lee Byung-hun ist, dass der Kerl trotz seines kleinen "Schönling-Ticks" immer mit einer wirklich wahren Überzeugung spielt. Er ist sich für keine Szene zu schade und verkörpert den eiskalten Einzelgänger einfach mal genauso gut wie ein Bruce Willis. Ganz anders als diese Hollywood-Schnösel wie Paul Walker, Ben Affleck und Konsorten, welche immer übermäßig loyal zu ihren Frauen sind und geradezu das perfekte Liebesleben in jeder Situation versuchen auszustrahlen. Denn genau das macht Filme mit solchen Hauptdarstellern häufig einfach nur nervtötend unrealistisch.

Im koreanischen Kino kommt das Ganze einfach wirklichkeitsnaher, gleichzeitig simpler aber auch ungefilterter rüber. "Bittersweet Life" verkörpert genau das. Und das gefällt mir einfach an diesen Filmen. Auch wenn die Story nur in der Einleitung von Rachethrillern wie "I saw the Devil" oder "The Man from Nowhere" abweicht und anschließend dem "Pyramiden-System der Rache" (erst werden die Handlanger gekillt, anschließend stirbt der Bruder und der beste Kämpfer des Bosses und daraufhin stirbt der Boss nach einem kleinen Dialog mit dem Anti-Helden) folgt, kann dieser Film ganz neu überzeugen.

"Bittersweet Life" ist für jeden Asia-Filmfan, sowie jeden Fan von Rache-Thrillern und emotionalen Actionfilmen uneingeschränkt empfehlenswert. Für mich ist die asiatische und gerade die koreanische Filmebene ein absolut wichtiges Grundelement in diesem Segment.

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Hypnohouse

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Dann lass ich mich mal von diesem Film überraschen. Sehr schöner Kommentar!


RLX-Devlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Brauchbar, aber nicht mehr.

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emocore

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein harter Typ auf Rachefeldzug: die Storyline könnte kaum weniger originell sein. Handwerklich allerdings sehr gut gemacht mit Detailreichtum, der über vergleichbare Filme des Genres deutlich hinausgeht.

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dustyOn3

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Trotzdem "Uninteressant"?


emocore

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Tja, die Umsetzung hat ein vernichtenderes Urteil verhindert. Letztlich wollte ich unter 5.0 bleiben, da ich hinterher dachte, ich hätte lieber einen anderen Film gesehen. Ist halt nicht meine Art von Film, so wie auch Lethal Weapon oder Stirb Langsam.


ZaZa

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film packt einen von Anfang an, sobald man jenes Zitat hört, guckt und hört vor allem genau zu. Der Film überrascht förmlich durch seine Einzelheiten, und schnell anders Einschlagende Wege, wie vermutet.""" Für alle die ihn geguckt haben::Szenenbild:: Nachicht, Das Gesicht vom Boss, Glas in der Badewanne, "szenenwechsel", Badewanne Blut welches die Hand herunter läuft.""" Es ist irgendwie komisch, weil ich fast nur Hollywood Produktionen sehe, aber nach Oldboy und diesem Film, muss Ich einfach gestehen das auch Asien, Meisterwerke produzieren kann. Bittersweet Life ist eine von denen. .
Peace.

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ZaZa

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Und...? :D


SpiceWeasel

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Danke für die Erinenrung! :-P Hatte den damals schon direkt geschaut nur vergessen was zu schreiben ^^

http://www.moviepilot.de/movies/man-from-nowhere/comments#comment_421999


RaZer

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Bewertung7.5Sehenswert

Kunstvoll wie eine Sinfonie. Nicht ungewöhnlich für Thriller aus dem asiatischen Raum. Tolle Atmosphäre, gute Charaktere, feine Action, aber manchmal ein wenig zu langatmig. Die Story geht nur selten neue Wege und verbeißt sich manchmal ein wenig zu sehr in die Melancholie. Dass man trotzdem gefesselt bleibt, liegt an dem stimmigen Gesamtpacket und an der Tatsache, dass nicht Hollywood-typisch alle so vorhersehbar ist.
Vielleicht nicht der beste seiner Zunft ("The Man from Nowhere" hat mich beispielsweise mehr gepackt), aber allemal einen Blick wert.

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Chris12zero

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

[Mein Herz für Asia-Perlen]

"... Eines schönen Frühlingstages bemerkte ein junger Schüler Zweige, die sich im Wind bewegten !! Er ging zu seinem Meister und fragte: Meister, bewegen sich die Zweige von selbst oder ist es der Wind, der sie dazu bringt ?? Ohne auch nur auf zu schaun antwortete der Meister:
Die Bewegung wird weder vom Wind noch von den Zweigen selbst verursacht !! Es ist dein Herz und Geist, der sie dazu bringt !! ..."

... und schon mit diesem Eingangs-Zitat zog mich "Bittersweet Life" in seinen Bann !!
Weise Poesie, feinste Melancholie, stylishe Optik, atemberaubende Bildsprache, furiose Action, göttlicher Score, erlesende Dialoge, exzellente Kamerafahrten ... die Asiaten haben's einfach drauf !!
Denn "Bittersweet Life" lässt mal wieder Tiefgründigkeit gepaart mit einer simplen Rache-Story perfekt mit furioser, teils brutaler Action harmonisieren !!
Regisseur Ji-woon Kim ("The Good, the Bad, the Weird") bietet wunderschönes Augenfutter und lässt einem das Herz in der Brust gleichzeitig lachen, weinen und schreien !! Durch den exzellenten Hauptdarsteller Byung-hun Lee ("I Saw the Devil") als rachsüchtiger Sun-woo gewinnt der Film enorm an Ausdruck und Mitgefühl !!
Gefühle, die nur durch Andeutungen und Bildsprache vermittelt werden, lassen "Bittersweet Life" in einer furiosen Rache-Orgie in Perfektion gipfeln, die mein Herz für's asiatische Kino mal wieder im Sturm eroberten und `bittersüß´ zurück lassen !!

Fazit: Genial, melancholische Rache-Ballade mit poetischer Brutalität !! Ganz groß !!

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das_chris

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Schöner Kommentar! Hab ich vorgestern für 3€ im Steelbook im Geschäft nebenan gesehen. Und heute lese ich durch Zufall diesen Kommentar :) Werde ich mir mal besorgen…


Chris12zero

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Dankööö !!
.. für 3€ im Steelbook hätt ich auch zugeschlagen !! ;)


ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

Bittersweet Life ist ein guter Film, der leider aber weder Fisch noch Fleisch ist. Er kann sich nicht entscheiden, ob er ein Actionfilm ist, welcher sich komplett auf das Rachemotiv beschränkt, oder ob er doch ein melancholischer, zum nachdenken anregender Film sein will. Vielleicht fehlt mir das nötige Verständnis der Kultur, aber für mich hätte man sich mehr auf einen Stil beschränken sollen. Ansonsten ist der Film sehr schön gefilmt, bietet somit tolle Bilder und einige toll gefilmte Kampfszenen. Die Nebencharaktere sind weniger gut herausgearbeitet, dafür interessiert man sich aber umso mehr für den faszinierenden Protagonisten. Insgesamt ein sehenswerter Film, aus dem man aber mehr hätte rausholen können.

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Norriz

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Bewertung7.5Sehenswert

Toll inszenierter Rachethriller mit einer (vielleicht zu) simplen Geschichte. Kann leider nicht ganz mit dem großartigen "Oldboy" und "I saw the devil" mithalten. Vielleicht fehlt dem Film ganz einfach Choi Min-sik ;).

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Bandrix

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Bewertung9.0Herausragend

"Bittersweet Life" ist der neueste Beweis dafür, dass die Asiaten es im Moment einfach am Besten verstehen, atmosphärisch dichte und vor allem spannende Thriller abzuliefern.
Wobei dieser hier auf keinen Fall nur ein weiterer Actionfilm ist.
"Bittersweet Life" besticht durch das Vermischen, oder besser gesagt das Andeuten, verschiedenster Genre, die schlussendlich in einer gewaltigen Racheorgie, einer fassungslos machenden Eruption der Gewalt münden.
Anfangs kommt er nur gemächlich in Fahrt. Es wird sich viel Zeit genommen den stillen und wortkargen Hauptcharakter Sun-Woo vorzustellen. Das Ganze schwenkt um und deutet einen Liebesfilm an. Wie gesagt, er deutet das nur an und wirkt darum nur umso mehr. Sun-Woos Gefühle werden nie direkt zur Aussprache gebracht, sondern müssen allein durch Blicke und Gesten gedeutet werden. So vermeidet "Bittersweet Life" eine hässliche Klischeefalle.
Ab diesem Moment ist der Film hin und wieder ziemlich brutal, keine Frage. Jedoch haftet dem Streifen die gesamte Spielzeit über etwas poetisches und erhabenes an. Sei das durch die Kamerafahrten, die großartigen Dialoge, die auftrumpfenden Darsteller oder die auf den Punkt inszenierte Action.
Nie wird es langweilig, die, zugegeben, simple Rachestory nimmt an Spannung immer weiter zu und gipfelt in einem Finale, dass dem Zuschauer die Augen übergehen.
Fantastisch. Gefühlvoll. Brutal. Mitreißend.
Das alles ist "Bittersweet Life" und somit mehr, als 95 Prozent aller Genrenachbarn je sein könnten. Die Asiaten zeigen dem Westen einmal mehr, wie man es schafft packende Action mit der nötigen Portion Gefühl zu verbinden. Man empfindet Mitleid mit Sun-Woo. Man bedauert ihn. Man versteht ihn.
Und das wichtigste: Er ist dem Zuschauer nicht egal.
So soll es sein.

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phoenix409

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Kann ich bestätigen, das mit Love Exposure :)


Fabes

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Toller Kommentar, der es ziemlich auf den Punkt bringt!


SpiceWeasel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Koreaner haben es einfach z.Z. mit am besten drauf ,neue aufregende Actionfilme zu drehen die poetisch, stylisch und blutig zu gleich sind. Jede Kameraeinstellung ist ein genuss. Fantastische Rachestory mit nem mega sympathischen Helden und nem Hammerfinale!

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Action wurde gekonnt in Szene gesetzt, der Film selbst ist zu lang geraten. Es macht sich zu viel Langeweile breit. Geschenkt.

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vanilla

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Bewertung5.0Geht so

Vorhersage 8.....Gewertet nur 5.
Der Film ist eigentlich ganz in Ordnung, gute Story, die jedoch schon des öfteren gesehen wurde, die Szenen sind gekonnt mit meisterhafter Musik untermalt. Für meinen Geschmack jedoch zu blutig serviert und der Held scheint etwas von Superman zu haben, denn er ist ,,fast" nicht zu stoppen. Naja Oldboy ist um Klassen besser in allen Belangen.Nur was für Genreliebhaber!!

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Leben ist hier sehr bitter und kaum süß. Das bisschen Restsüße verbirgt sich in der angedeuteten Liebesgeschichte, die den unsichtbaren Rahmen für die Schießereien der Männer bietet. Natürlich bleibt sie unerfüllt. Das eigentliche Motiv jedoch sind fernöstliche Werte, die hierzulande kaum einen Blutstropfen kosten würden. Bestenfalls könnte man sein Gesicht verlieren, wenn es um verletzten Stolz oder um Vertrauen geht; um Loyalität, Offenheit oder Entschuldigungen. In Fernost ist das allemal Grund genug für Mord und Totschlag, für Rache und Genugtuung. Fans werden übersehen, dass der Held trotz Stich- und Schussverletzung noch große Sprünge machen kann. Er besitzt offenbar mehr Leben als die sprichwörtliche Katze. Dafür gibt es aber zur Belustigung auch einige Gangster als der Abteilung ’Dümmer geht’s nicht’ und außerdem natürlich genügend Kampfszenen.

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