Branded to Kill - Beruf Mörder
Koroshi no rakuin (1967), JP Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm
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von Seijun Suzuki, mit Mariko Ogawa und Annu Mari
Wilde Schießereien, präzise Auftragsmorde: Hanada führt ein aufregendes Leben. Er liebt seine Frau und den Duft von kochendem Reis. Er ist einer der besten Killer – Killer Nr. 3, um genau zu sein. Eines Tages tritt die mysteriöse Misako in Hanadas Leben und erteilt ihm einen fatalen Auftrag. Hanadas Alptraum beginnt: Er versagt und das Opfer überlebt. Nun ist ihm sein eigenes Syndikat auf den Fersen, seine Frau verrät ihn und Killer Nr. 1 fordert ihn zu einem Zweikampf auf Leben und Tod.
Cast & Crew
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Seijun Suzuki
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Mariko Ogawa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mami Hanada
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Annu Mari
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Koji Nambara
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Isao Tamagawa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michihiko Yabuhara
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Hiroshi Minami
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gihei Kasuga
Regie
Schauspieler
-
Hachiro Guryu
-
Takeo Kimura
-
Chusei Sone
-
Atsushi Yamatoya
- Genre
- Kriminalfilm, Drama, Actionfilm
Drehbuch
Filmdetails Branded to Kill - Beruf Mörder
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Kritiken (1) — Film: Branded to Kill - Beruf Mörder
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Branded to Kill” ist bestes Genrekino. Der Film ist ideal um seinen eigenen Filmhorizont zu erweitern und weiß auch noch nach über 40 Jahren zu gefallen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (4) — Film: Branded to Kill - Beruf Mörder
Kommentar schreibenfkfilmkritik 2012/04/13 19:42:09
Kommentar löschenEs wurde uns schon immer vorgepredigt. Killer dürfen keine Gefühle haben. Sie sollten möglichst wenig Kontakte zur Außenwelt führen und generell nicht viel menschliches mit sich bringen. Wenn man schon eine Schwäche für gekochten Reis hat kann das vielleicht schon zu viel sein und man versaut einen Job und wird daraufhin ganz schnell selbst zum Zielobjekt. So alt diese Handlungsverlauf auch auf den ersten Blick wirkt. Ich kann versprechen, dass "Branded to Kill" verwirren kann, wie wenige. Dass er etwas sein wird, was man so nie wieder zu Gesicht bekommt, denn schon der Titelsong, der hier schon unter mir zitiert wurde, ist einmalig und gibt dem Zuschauer schonmal einen Vorgeschmack auf den absurden Mix aus unglaublich bizarr inszenierter Action, jede Menge Dialog-Witz, verrückter, einzigartiger, cooler Charaktere und einen Schuss Melancholie. Stellenweise denkt man echt nur "WTF?", wenn dann aufeinmal die Kamera herum kreist und auf lautlos gestellt wird und im nächsten Moment ein schneller, lauter Schnitt folgt oder aufeinmal kleine Zeichnungen ins Bild rücken, aber allein schon diese unglaublichen Kameraperspektiven. Ich hatte selten so viel Spaß bei einem Film in den letzten Tagen, nein, sagen wir Monaten. Der perfekte Film für den Fan von nicht ganz ernstzunehmenden extra überzogenen Filmchen ein purer Genuss von Anfang bis Ende.
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samploo 2011/08/09 15:55:04
Kommentar löschenDer melancholische japanische Jazzsong, welcher direkt zu Beginn ertoent, repraesentiert die gesamte Stimmung des Films nahezu perfekt. Dieser wird mit Dialogen von zwei Killern ausgeschmueckt und der Liedtext und das Gespraech ergaenzen sich so unglaublich gut, dass ich diesen hier nun niederschreiben moechte:
"Der schöne Killer
roch nach Rasierwasser."
----------
[Dialog:]
-"Ganz schön großer Ring."
--"War auch nicht billig."
-"Keine Sorge, auf ihn hab ich's nicht abgesehen."
----------
"Sein schief sitzender Schlips
ärgerte ihn als er starb.
Der Killer mit dem schläfrigen Gesicht zitterte,
als sei ihm kalt."
----------
[Dialog:]
-"Hast du noch eine Frau umarmt?"
--"Klar."
-"Umarme eine Wärmflasche."
----------
"Und mit heißem Blei...
...in den Armen starb er."
[Hier noch ein Link zum Lied: youtube.com/watch?v=wHHtRrFwE5Y]
Ein toller Film zu dem eigentlich alles bereits von Joe und the traveller gesagt wurde.
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Tyler__Durden 2011/02/03 23:55:43
Kommentar löschenViel zu Cool um Sinn zu ergeben.
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Marti DiBergi 2012/02/01 23:51:28
Antwort löschenDas sagt eigentlich schon alles.
the traveler 2010/09/15 22:52:26
Kommentar löschenMit "Branded to Kill" hat Seijun Suzuki seinen damaligen Studiobossen auf seine Art gezeigt, dass sie ihn mal gewaltig am Arsch lecken können!
Seijun Suzuki war in den 60ern als Regisseur angestellt bei Nikkatsu, einem Filmstudio, das zügig abgedrehte Standard-Yakuzafilme produzierte. Gefragt war immer nur die typische Story: Loyaler Yakuza begeht einen Fehler und steht plötzlich auf der Abschussliste. Gedreht nach altbewährtem Muster.
Seijun Suzuki war jedoch so etwas wie ein eingesperrtes Genie, der die Genregrenzen ausweiten und auf eine künstlerische Art Filme drehen wollte. Mit "Tokyo Drifter", seinem Vorgänger zu "Branded to Kill", hat Suzuki harsche Kritik von seinen Studiobossen gefangen. Zu außergewöhnlich und viel zu farbenfroh sei sein Werk gewesen. Suzuki, der schon zuvor immer wieder aus der Reihe tanzte, bekam noch eine Chance und durfte "Branded to Kill" drehen, der ein ganz gewöhnlicher Yakuzafilm im Sinne des Studios werden sollte und was das Fake-Skript von Suzuki zunächst auch versprach.
Dass Suzuki "Branded to Kill" einfach mal in Schwarz-Weiß drehte, als Antwort auf die Kritik an seinem farbenfrohen vorherigen Film, war nur die Spitze des Eisberges.
Suzuki hatte sich letztendlich so richtig selbst verwirklicht und lieferte ein verdammtes, irres Kunstwerk ab mit einer wirren Handlung und grotesken Charakteren. Herrlich, einzigartig und unverwechselbar. Für eine vorzüglich geschriebene Charakterisierung von "Branded to Kill" verweise ich auf den Text von Joe Gillis unter mir.
"Branded to Kill" soll der beste Film sein, den das Studio Nikkatsu je hervorgebracht hat. Alles andere würde mich auch verwundern! Den Studiobossen war das aber wahrscheinlich nicht so klar. Seijun Suzuki wurde übrigens gefeuert, nachdem er "Branded to kill" vorgelegt hatte.
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Tyler__Durden 2010/09/15 23:01:20
Antwort löschenEine wahre Schande das es so Enden musste. Suzuki weilt zwar noch unter den lebenden aber hat ja seit Branded to Kill und nach der Entlassung nicht mehr viel nennenswertes gemacht.
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the traveler 2010/09/15 23:05:01
Antwort löschenJa, echt schade, dass da nicht noch mehr gekommen ist. Aber mit Branded to Kill hat er sich unsterblich gemacht. Und ich bin gespannt auf Tokyo Drifters.
Jules Winnfield 2010/09/17 15:13:15
Antwort löschenOk dann schau ich mir erst Tokyo Drfiter an und dann Branded to Kill. Bin gespannt...