Cannibal

Cannibal (2006), DE/US
Laufzeit 89 Minuten, FSK 18, Horrorfilm

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- Kritiker
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Skala 0 bis 10
4.6 Community
30 Bewertungen
9 Kommentare
Cannibal - Bild 5590078
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von Marian Dora, mit Carsten Frank und Victor Brandl

Die Handlung dreht sich um zwei Männer, die sich übers Internet kennengelernt haben. Der eine der beiden sucht schon seit langer Zeit jemanden, der ihn schlachtet, der andere jemanden, den er schlachten kann. Gesucht und gefunden also. Die beiden treffen sich – und setzten ihre Wunschträume in Realität um!


Cast & Crew


Kommentare (9) — Film: Cannibal

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nikl 1987

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sehr drastischer und ziemlich detaillierter Film (auch, was die Ekelszenen angeht), der sich vor allem darauf konzentriert, den letzten Tag des Bernd Brand zusammen mit Armin Meiwes, bevor er von Meiwes freiwillig verspeist wird. Dabei wird kein Blatt vor die Kamera genommen, es kommen wirklich teilweise sehr drastische Bilder vor. Geredet wird nicht mehr als geschätzte sechs Sätze, die Schauplätze sind verkommen (hat er wirklich so gewohnt?), die Hintergrundmusik unpassend, obwohl sie wohl einen gewissen Märchencharakter in den Film einspielen möchte, warum auch immer (der Film fängt ja auch mit einer Märchenerzählung einer Großmutter vor dem Märchenbuch an). Dies erweckt den Eindruck, dass der Film in gewisser Weise mit Meiwes sympathisieren will, in dem der Film die Tat auf die schwere Kindheit von Meiwes schiebt o.ä. Ansehen muss man diesen Film sowieso nicht, es sei denn, man ist Gorehound auf der Suche nach dem nächsten Kick, ansonsten bietet dieser Film wie erwartet keinen nennenswerten Mehrwert.

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davidbozkurt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

geb dem film ne 8
ist zwar ne b produktion
die schwulen porno anteile sind mir auch etwas zuviel
ist aber im grossen ganzen gut gemacht
wer mit krasser gewalt klarkommt sollte zumindest mal reinschauen

-- das beste ist aber ich hab nur 500 meter weit vom drehort gewohnt
-- und das schwein das für die ausweidungszene genommen wird kommt vom Fleicher meines vertrauens

:-) ist nix für schwache nerven

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Jenny von T

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Bewertung0.0Hassfilm

Auch in Deutschland werden torture porn-Filme gedreht. Auch hier stehen Deutschlands Regisseure hinten an. Der absolute Tiefpunkt filmischen Schaffens wird seit geraumer Zeit durch Marian Dora schlechthin definiert.
Obgleich Dora im Laufe seines Schaffens wahrscheinlich noch keine Abscheulichkeit nicht illustriert hat, blieben bis dato alle seine Filme - wie auch "Cannibal", sein Versuch einer Aufarbeitung der causa Armin Meiwes - trotz allen vorhandenen Skandalpotenzials in der öffentlichen Wahrnehmung letztendlich ein laues Lüftchen. Tom Six baut Jahre später einen menschenlichen Tausendfüßler und die ganze Welt schreit auf, für Dora interessiert sich niemand. Doch warum ist das so? Antwort: Auch Provozieren will gekonnt sein: Abschlachten ist nicht gleich Abschlachten - auch das Publikum nimmt Wertungen nach Gesichtspunkten wie Authentizität, Originalität und inszenatorischem Gespür (man kann Tom Six vieles absprechen, aber DAS nicht) vor, und sei es unbewusst.
In Bezug auf "Cannibal" im Besonderen sind bereits dessen Beginn und Ende symptomatisch für die Art, wie Dora das Medium Film vergewaltigt: Als Einleitung präsentiert er, unterlegt von ruhiger, melancholischer Klaviermusik, die liebevolle Stimme einer Mutter (vermutlich die des Protagonisten), die ihrem Kind aus "Hänsel und Gretel" vorliest: "Hänsel mag fett oder mager sein, morgen will ich ihn schlachten und kochen!", gefolgt von einer Collage, bestehend aus Artikeln über Sagen von Kannibalen, Bildern von echten Menschenfressern - und mittendrin einer SPIEGEL-Ausgabe mit Adolf Hitler (!) auf dem Titel.
Nein, niemand erwartet von einem Filmemacher, dass er die Handlungen seiner Charaktere stets ausdrücklich oder konkludent erläutert, aber wer den Versuch unternimmt und den Zuschauer mit derart abgedroschenen Klischees in Kombination mit filmischen Kontrast-Techniken aus der Retorte abspeist, tut vielleicht besser daran, seinen Dreck, wie Dora es tut, nur unter einem Pseudonym an die Massen zu bringen. Damit alles passt, gibt es vom Märchen natürlich auch am Ende, nachdem der Menschenschlachter nach verrichteter Arbeit das Haus verlässt, noch einmal was zu hören - und schon darf sich sowas "Kunst" nennen.
Da der Begriff nun gefallen ist: Das wirklich Unerträgliche an Dora ist, dass er auf Biegen und Brechen versucht, seinen Filmen nicht nur einen Hauch, sondern einen ganzen Orkan von Arthaus einzuhauchen. Passiert dies bei "Melancholie der Engel" vor allem durch eindeutige und doch bedeutungsschwangere, hoch"philosophische" voiceover inmitten von Kot, Blut und Kotze ("The Tree of Life" goes splatter!), glänzt "Cannibal" durch die Beinahe-Abstinenz von Dialog sowie eine unfreiwillig (?) komische Bildsprache in Gestalt von... äääh... surrealen Aufnahmen: Sei es das Füttern von Ziegen, das Spielen mit einem Kind in der Stadt, Nahaufnahmen von Würmern oder Schnecken oder das Lesen von Kannibalen-Literatur vor einer Berghütte, lediglich bekleidet mit Hose und Hosenträgern mit aufgesticktem Edelweiss - hätte ich diesen Film nicht gerade mit eigenen Augen gesehen, ich würde es nicht glauben. Spätestens, wenn in der Apotheke noch schnell Wick MediNait gekauft wird, um es für das Opfer leichter zu machen ("Ich will nicht leiden!"), zum Sex Pferdewiehern erklingt oder zum Schlacht-Akt Musik aufgelegt wird (wieso eigentlich nicht Beethovens 5te?), muss man Dora endgültig jegliche Intention absprechen, sich ernsthaft mit dieser (wir erinnern uns!) tatsächlich begangenen Tat auseinanderzusetzen. Sollten all diese Peinlichkeiten dagegen comic reliefs sein, ist für diesen Film nicht einfach bloß nicht recherchiert worden - in diesem Fall möchte ich sowohl "Cannibal" als auch jedem an diesem Film Beteiligten jegliches Existenzrecht absprechen.

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Markbln

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"The Tree of Life" goes splatter!"
das klingt aber genauso bullshitig wie der film.


Oliver0403

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Bewertung0.0Hassfilm

Das wäre nun also mein zweiter absoluter Hassfilm. Allerdings dürfte die Entscheidung hierbei auch berechtigt sein. Ich habe mich während der gesamten Laufzeit des Films immer wieder die Frage gestellt, wofür ich hier auch nur einen halben Punkt vergeben könnte.
*Spoiler*
Ein Mann (Das Fleisch) will geschlachtet werden. Ein Zweiter (Der Mann) will jemanden schlachten. Dazu extrem dialogarme 90 Minuten, was nicht schlimm wäre, wenn die Leistung der Darsteller dieses auch vergessen machen könnte. Aber das Fleisch ist in meinen Augen, ein absoluter Looser, der es anscheinend nicht anders haben will, und der Mann mit seiner piesigen Stimme braucht offenbar irgendwas um seinem eintönigen Leben einen mehr als zweifelhaften Sinn zu geben. Dazu eine Kastration sowie eine Schlachtung, die beide aber gewollt sind. Extra dafür muss/will das Fleisch auch noch ein speziell dafür angefertigtes Formular unterschreiben. Und der Schwulensex hätte auch nicht sein müssen, ist aber wohl Teil des Films. Naja einmal und nie wieder!

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nerdkiller

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Bewertung7.0Sehenswert

Okay, ich steh ja normalerweise auf Schmerzen, doch was in diesem Film gezeigt wird ist stellenweise eindeutig zu viel des Guten. (Ein Mann versucht einem anderen den Penis abzubeisen, ein Mensch wird gekocht...) Das war meine Meinung, nachdem ich den Film das erste mal gesehen habe.

Beim zweiten mal war ich schon vor den perversen Szenen vorgewarnt und konnte mich auf die Handlung konzentrieren: Und stellte fest das der Film zwar extrem verstörend ist, doch alleine die Leistung der beiden Schauspieler sollte man würdigen, da gehört einiges dazu um so was darzustellen.

Fazit: Sicher nicht jedermanns Geschmack, doch für Leute die, wie ich, gerne Filme über Psychopathen sehen durchaus zu empfehlen.

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CarrionFairy

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Bewertung2.0Ärgerlich

eigentlich wollte ich das dokumentarinterview mit meiwes sehen, weil ich ihn für ein faszinierendes und intelligentes subjekt halte, dem es sich zuzuhören lohnt. allerdings ist bei der filmbeschaffung etwas schief gegangen und so bin ich bei diesem "geschmacklosen" streifen gelandet...
obwohl der prominente inhalt jedem bekannt sein dürfte, kann der nachfolgende text einige spoiler enthalten:
1. die schauspielerische leistung, wenn man das so nennen kann, ist auf einer skala von 1 - 10 eine glatte -13. es ist schier unfassbar, dass etwas so unglaublich schlecht sein kann. zurecht ist der streifen beschlagnahmt und auf dem index.
2. being a woman berührt mich homoerotik recht wenig, aber diese szenerie war wirklich, wirklich ungeil und nur da, um bei den meisten irgendeine negative emotion auszulösen. alleine schon die cameraeinstellung, die durch die brusthaare, die zu 3/4 bildfüllend sind, hin zum meiwes zeigt, war wirklich das wanne-eickel der kunstvollen schnittführung.
dass beim "akt" ein PFERDEWIEHERN zu hören ist, lasse ich mal unkommentiert, finde es aber erwähnenswert.
3. ich weiß nicht, wo die macher das arme schwein (ich meine ein richtiges oink oink schwein) her haben, das zum späteren zeitpunkt als auszuweidende leiche dient, aber entgegen dem deutschen gesetz, das haustiere als "sache" betrachtet, ist es ein verbrechen, ein tier für so eine scheiße zu mißbrauchen.
4. die dialoge entstammen ebenfalls dem unteren ende der talentskala und sind hier das lothar matthäus der sprachgestaltung. wenn worte schon so wenig gestreut werden, dann doch wenigstens mit sinn und verstand.
5. das gemeinsame verspeisen des abgeschnittenen penis' (mittels tomatenmesser!) bei kerzenschein (wer denkt da nicht an rammstein?) war der vorreiter zu two girls one cup. ich habe ja selbst noch nie einen gegessen und gedenke es dabei zu belassen, aber die konsistenz dürfte erfahrungsgemäß nicht die von scheiße sein.
und es gibt keinen grund, dieses kackbraune fleisch sabbernd durch die zähne zu ziehen, als sei man hier in einem kaviarporno.
ich könnte jetzt noch genügend kritikpunkte nennen, um deutlich zu machen, dass der film grottenschlecht ist und meiwes zurecht geklagt hat, aber das wäre nutzlos. ich empfehle jedenfalls (besonders homophoben männern), seine wertvolle lebenszeit nicht mit diesem künstlich konstruierten haufen scheiße zu verschwenden.

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CarrionFairy

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hm, ich hatte mal vor, eins zu schreiben... ^^


Kreischling

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Das wird bestimmt verfilmt :D


Minority

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Bewertung2.0Ärgerlich

Kranker Film. Schocken mithilfe von Schwulenpornografie und extremer Gewaltdarstellung. Die 2 Punkte habe ich nur gegeben weil die Zurschaustellung der Gewalt doch recht gut gemacht ist. Es ist aber nichts tolles dabei zu sehen wie der Schwanz mit einem Messer abgeschnitten wird und danach aus dem Stumpf in einen Becher gepinkelt wird. Alles natürlich in Detailaufnahme. Wer sich daran ergötzen möchte möglichst exzessive, abartige Szenen zu sehen, der ist bei diesem Film genau richtig.

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Leveinard

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Bewertung10.0Herausragend

Der perverseste Film den ich je gesehen habe...wirklich herausragend gespielt und nicht einer dieser überzogenen Hollywoodstreifen wo geworben wird "basiert auf einer wahren Begebenheit" und dann ist 1% wahr und der Rest erfunden.
Es wird zuerst nicht viel geredet, aber mich stört das nicht. Ich finde es passt ganz gut zur Stimmung.
Interessant auch dass sich wie ich diversen Foren entnehmen konnte mehr Leute(Männer) über die schwulen Szenen echauffiert haben als über die Zerstückelung ;)...aber bei Lesben beschwert sich komischerweise keiner...

PS: Zeitweise hatte ich wirklich starken Brechreiz...also entweder auf nüchternen Magen gucken ODER Eimer bereitstellen.

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Doomsday

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Dieser Film über den Kannibalen von Rothenburg ist unfassbar abartig und völlig zu Recht verboten. Dies aus meiner Feder soll was heißen. Dennoch ist er künstlerisch auf recht hohem Niveau und erfüllt sicherlich seine Intention was Atmosphäre und Wirkung angeht. Wenn ich ihn jetzt hoch bewerte, gelte ich als Sicko, wenn ich ihn niedrig bewerte möglicherweise als Kunstbanause, also lass ich das mit den Punkten ;-) Da den Film wahrscheinlich eh kaum ein Mensch kennt, ist das aber wahrscheinlich auch völlig egal.

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Doomsday

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...was ja de facto fast auf's gleiche rausläuft...


Filmsuechtiger

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Eben nicht. Der Besitz des Films ist nicht strafbar. Das Anschauen auch nicht. Die Beschlagnahmung gilt nur für das Trägermedium und macht es somit möglich, den Film neu herauszubringen.
Sätze wie "Der Film ist verboten." sind völliger Unsinn.


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