Carlos - Der Schakal

Carlos

DE/FR · 2010 · Laufzeit 330 Minuten · FSK 16 · Drama, Historienfilm, Kriminalfilm · Kinostart

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von Olivier Assayas, mit Édgar Ramírez und Alexander Scheer

Carlos – Der Schakal läuft sowohl als 3-Stunden-Version und als 5-Stunden-Fassung im Kino.

Handlung von Carlos – Der Schakal
Ilich Ramírez Sánchez wurde das revolutionäre Denken quasi in die Wiege gelegt – sein Vater war überzeugter Kommunist und benannte seinen Sohn nach dem zweiten Vornamen Lenins. Doch die Welt sollte ihn unter dem Namen kennen lernen, der über Jahrzehnte zum Inbegriff von Terror und Tod wurde: Carlos der Schakal. Carlos selbst sah sich jedoch nicht als Terroristen, sondern als Idealisten und Freiheitskämpfer, der, weil es im Dienste seiner Mission der Aufklärung geschah, auch den Tod von Unschuldigen billigend in Kauf nahm. Der Franzose Olivier Assayas zeichnet in Carlos der Schakal das beunruhigende Portrait eines Extremisten mit dokumentarischen Zügen. In den frühen 70er Jahren wird Ilich Ramírez Sánchez (Édgar Ramírez) von der terroristischen Volksfront zur Befreiung Palästinas angeworben und verübt 1973 seinen ersten Anschlag, der allerdings scheitert. Traurige Berühmtheit erlangt er unter anderem durch den Angriff 1975 auf das OPEC-Hauptquartier in Wien, bei dem er allein drei Personen tötet. Kurz zuvor hatte Carlos der Schakal bei einem erfolgreichen Fluchtversuch zwei französische Polizisten erschossen, wofür er nach seiner letzten Verhaftung 1994 schließlich zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt wird.

Hintergrund & Infos zu Carlos – Der Schakal
Aus seiner Gefängniszelle heraus hatte der echte Carlos versucht, die Verfilmung seiner Lebensgeschichte zu verbieten – vergeblich. Das Publikum von Cannes störte dies indes wenig: Es feierte Carlos der Schakal frenetisch. Carlos der Schakal war zunächst als TV-Mehrteiler geplant, was bei einer Länge von 330 Minuten auch angebracht scheint. Die gängige Kino-Version bringt es immer noch auf 140 Minuten. Die biologische Spezies Schakal hat es im Kino bereits auf drei Filmtitel gebracht: 1973 kam eine Verfilmung des Frederick-Forsythe-Bestsellers in die Kinos unter der Regie von Fred Zinnemann namens Der Schakal. Es wird kolportiert, dass Carlos hierüber seinen Beinamen erhielt. Im Jahre 1997 ließ sich Michael Caton-Jones von Carlos Biografie für seine Version des Schakals mit Bruce Willis als Attentäter und Richard Gere als sein Gegenspieler inspirieren. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Carlos - Der Schakal
Genre
Biopic, Historienfilm, Kriminalfilm, Drama
Zeit
1970er Jahre, 1980er Jahre, 1990er Jahre
Ort
Algerien, Amman, Caracas, Deutschland, Jugoslawien, London, Moskau, Palästina, Paris, Venezuela, Wien
Handlung
Amoral, Anschlag, Ausbildung, Ausweis, Deutscher, Entführung, Falsche Identität, Fernsehen, Geheimdienst, Geheime Identität, Geiseldrama, Gerichtsverhandlung, Geschiedene Eltern, Hochzeit, Identität, Kommunismus, Lebemann, Lenin, Lösegeld, Medien, Mossad, Mörder, Neue Identität, Organisierte Kriminalität, Palästinensische Befreiungsorganisation , Panzerfaust, Terrorist, Verhaftung
Stimmung
Aufregend, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
Verleiher
NFP/Warner
Produktionsfirma
Arte France , Canal+ , Egoli Tossell Film AG , Films en Stock

27 Kritiken & 44 Kommentare zu Carlos - Der Schakal

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