Cinema Paradiso
Nuovo cinema Paradiso (1989), IT/FR Laufzeit 155 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 07.12.1989
23 Bewertungen
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956 Bewertungen
37 Kommentare
Keine ?
von Giuseppe Tornatore, mit Leopoldo Trieste und Marco Leonardi
Der kleine Salvatore liebt keinen Ort mehr, als das Kino in seinem Dorf. Der Filmvorführer Alfredo ist sein bester Freund. Doch mit der Jugend kommt die Liebe zur schönen Elena. Da sie unerwidert bleibt, geht “Toto” nach Rom, wo er ein großer Regisseur wird. Er kehrt erst zurück, als Alfredo stirbt.
Cast & Crew
-
Giuseppe Tornatore
-
Leopoldo Trieste
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Adelfio
-
Marco Leonardi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Salvatore
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Antonella Attili
-
Enzo Cannavale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spaccafico
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Isa Danieli
-
Leo Gullotta
Regie
Schauspieler
-
Pupella Maggio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maria (alt)
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Agnese Nano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elena (Kind)
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Nino Terzo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peppinos Vater
-
Jacques Perrin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Salvatore
-
Philippe Noiret
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alfredo (Felix)
-
Brigitte Fossey
-
Roberta Lena
-
Salvatore Cascio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Salvatore (Kind)
-
Nicola Di Pinto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dorftrottel
-
Tano Cimarosa
-
Peter Fernandez
-
Giuseppe Tornatore
- Genre
- Romanze, Melodram, Drama
- Zeit
- 1940er Jahre, 1950er Jahre, 1960er Jahre, Sommer
- Ort
- Dorf, Dorf, Dorf, Italien, Italien, Italien, Rom, Sizilien
- Handlung
- Adoleszenz, Alte Freunde, Alte Freunde, Alte Freunde, Beste Freunde, Blindheit, Blindheit, Blindheit, Brand, Erste Liebe, Erste Liebe, Erste Liebe, Film und Kino, Filmprojektor, Freunde, Freundschaft, Freundschaft, Freundschaft, Heranwachsen, Heranwachsen, Heranwachsen, Hotelzimmer, Kind und Jugendlicher, Kinder, Kino, Kuss, Lausbube, Lebenslange Freundschaft, Messdiener, Militärdienst, Minderjähriger, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutter-Sohn-Beziehung, Männerfreundschaft, Nostalgie, Open-Air, Oscargewinner, Priester, Priester, Priester, Regisseur, Seelenverwandtschaft, Tonfilm, Tonfilm, Tonfilm, Verlieben, Verlieben, Verlieben, Verlust des Vaters, Zensur, ungleiche Freunde
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt, Gutgelaunt, Gutgelaunt, Traurig, Traurig, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Cinema Paradiso
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- Cinema Paradiso: cineclic.de














Kritiken (2) — Film: Cinema Paradiso
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die Liebesgeschichte des jungen Paares, die, wie sich herausstellt, den Großteil des Films einnimmt, wirkt ziemlich hinein konstruiert in die Kino-Thematik. Zudem macht der Film auch nicht vor einigen Sentimentalitäten halt. Dafür haben der Alte und der Knirps als Freunde einen kaum schlagbaren Charme und „Cinema Paradiso“ trifft mit seinen kleinen Witzen und großen Gefühlen einfach gekonnt ins Herz.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenWelch wunderbarer schöner Film! Der beste mit dem Thema Kino. Einfach stimmig, wunderbare Darsteller, geniale Ideen. Und mit einer der schönsten Filmmusiken von Meister Morricone persönlich. Eine noch immer zu wenig bekannte Perle.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
ubra65 2009/10/13 12:54:54
Antwort löschenDu sprichst mir aus er Seele
Alle 3 Antworten zeigen
franklin4009 2009/10/14 19:38:41
Antwort löschenIch habe den Film schon vor vielen vielen Jahren das erste mal gesehen und er ist mir bis jetzt als einer der Filme im Gedächtnis geblieben, die mich am meisten berührt haben. Obwohl ich gar nicht mehr so genau weiß, was ihn so eindrucksvoll macht, ... da muss ich ihn wohl noch mal ansehen.
Musikpoet 2010/03/29 21:15:32
Antwort löschenJa ich denke das die Musik von Ennio Morricone besonders sensibel und einfühlend die Geschichte des Films untermalt. Es ist nicht zu unterschätzen das die Musik in einem Film mindestens 50 % der gesamten Filmwirkung auf das Unterbewußtsein hat. Morricone ist mein Vorbild in sachen Filmmusik.
Kommentare (35) — Film: Cinema Paradiso
Kommentar schreibenHendrik 2012/01/01 20:47:37
Kommentar löschen"Heutzutage ist das Kino nur noch ein schöner Traum."
Kann man einen perfekteren Film für die 2000ste Bewertung finden als einen, der nicht nur die höchste Vorhersage auf der Vormerkliste hat sondern zudem noch CINEMA PARADISO heißt? Und nicht nur deswegen hat dieser Film wie die Faust aufs Auge zu diesem Tag (30.12.11) gepasst: Nicht nur passt mein Eingangszitat samt Kontext zu einem hier veröffentlichten Artikel über stetig abnehmende Kinozuschauerzahlen, das Thema der Notwendigkeit des Loslassenkönnens von Altbekanntem fand sich irgendwie auch wenige Stunden vor Sichtung in einem Gespräch mit meinem besten Freund, als er meinte das es etwas Beruhigendes hat, das unser alter Schulweg fast noch genauso wie früher aussieht. Apropos Loslassen von Altem: Wünsche hiermit all meinen moviepilot-Freunden ein frohes neues Jahr 2012!
Ach ja, zu CINEMA PARADISO an sich: Obwohl gar nicht mal so viel erzählt wird ist die Überlänge gerechtfertigt. Der Beginn konnte mich noch nicht ganz begeistern, da mir das Kind ziemlich auf die Nerven ging, dafür traf mich der emotionale Schluß umso stärker - und das nicht nur wegen Morricones Score. Das der Film immer 110% Gefühl gibt würde ich als typisch italienisch bezeichnen. Philippe Noiret als Filmvorführer Alfredo ist übrigens Gold wert. Ein großartiger und (im Besten Wortsinn) sentimentaler Film über die Magie des Kinos und die Endgültigkeit der Vergangenheit.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
duffy 2012/01/01 20:49:55
Antwort löschenWünsche ich dir auch. Schön übrigens, wenn das neue Jahr direkt mit solch starken Kommentaren beginnt. :)
MarcelN44 2011/10/12 18:44:53
Kommentar löscheneine wunderbare Hommage ans "tschinema" von einst! :-)
8/10
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annaberlin 2011/07/25 11:10:50
Kommentar löschenRührende Liebesgeschichte von den Menschen zum Kino, von einem alten Mann zu einem kleinen Lausbub und von einem jungen Mann zu einer jungen Frau. Die Liebe zum Film und dem Kino im allgemeinen bildet den roten Faden des Films und hat mich wirklich bewegt. Legendär ist die Idee mit den "geklauten Küssen". Cinema Paradiso gehört zu den allerwichtigsten europäischen Filmen und ist auch in seiner Langfassung überaus sehenswert.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Andy Dufresne 2011/06/07 22:23:58
Kommentar löschenDie Magie des Kinos, die Macht der Liebe zum Film, der Einfluss von Geschichten auf das eigene Leben,dies alles ist "Nuovo Cinema Paradiso".
Ein sehr europäischer Film, der die Kindheit eines Jungen im Sizilien der späten 40er Jahre erzählt,welcher die Liebe zum Film von seinem Ziehvater (einem alten Filmvorführer) auf magische Weise eingehaucht bekommt,eine Liebe mit der er aufwächst und die ihn nie wieder los lässt und die auch er nie wieder los lassen wird. Viel mehr braucht man über den Plot nicht wissen, er ist mehr oder weniger auch nur ein Vehikel um welches herum die ganze Kunst der Cinematographie (ich kann hier einfach kein anderes Wort verwenden) offenbart wird.
Offenbarung ist das richtige Wort,denn nicht mehr und nicht weniger ist Cinema Paradiso für Menschen die Film wirklich lieben.
Ich meine damit nicht Menschen die ab und zu mal gern ins Kino gehen und sich öfter mal eine DVD ausleihen(das sind 95% der Menschen,soll auch überhaupt nicht wertend sein),ich meine Menschen die das Medium Film aufrichtig und ernst lieben (und es oft auch genau deshalb hassen müssen!),die es verehren und die sich davon beeinflussen und prägen lassen.
Cinema Paradiso handelt vom ursprünglichen Handwerk Film, er erzählt aus einer Zeit ohne CGI,ohne Dolbytodessound,ohne 80 Schnitte in der Minute,ohne Bluescreen und ohne bunte Farben.
Aus einer Zeit in der Filme noch gefährlich waren (das erste Cinema Paradiso brennt ab als die damals noch hochentflammbaren Filmrollen Feuer fangen),aus einer Zeit als Filme noch echte Skandale entfachten (dafür langte schon eine nackte Brust oder wie in Cinema Paradiso sogar ein einfacher Kuss),aus einer Zeit in der das Kino noch eine substantielle Flucht ins Reich der Phantasie war, eine Auszeit aus dem kargen, harten Leben der einfachen Menschen.
Cinema Paradiso handelt von dieser schon damals langsam anachronistisch werdenden Zeit,versinnbildlicht durch einen einzigartig guten Phillip Noiret als Filmvorführer der aus Liebe zum Film sogar blind wird (er verliert sein Augenlicht als das Kino brennt und er die Rollen retten will).
Der Film hat den Auslandsoscar, den großen Preis der Jury in Cannes und den europäischen Filmpreis gewonnen und dies sicher nicht aus Zufall.
Durch viele Diskussionen in meinem Umfeld bin ich zu der Gewissheit gelangt das kaum einer den Film gesehen hat.Das finde ich wirklich extrem schlimm,denn wie schon gesagt,der Film ist eine Offenbarung für Filmliebhaber,ein Film den man gesehen haben MUSS.
Wer dies noch nicht getan hat sollte es schleunigst nachholen,ich glaube nicht das es irgendwer bereuen wird.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
ElMagico 2011/03/17 19:56:02
Kommentar löschenEine Ode auf die Magie und Emotionalität des Kinos, gleichzeitig aber auch schon fast ein Abgesang darauf. Denn am Ende bleibt nur viel Wehmut und die Erinnerung an die "gute alte Zeit". Und so wie sich die Welt zu einem unwirtlichen Ort entwickelt, wo grosse, wenn auch naive Gefühle keinen Platz mehr haben, so entwickelt sich der Mensch zu einem Wesen der sein innerstes immer mehr vergräbt. Doch manchmal bedarf es nur kleiner Dinge um uns in eine alte, vergessene Welt zurückzuholen.
Aber es gibt auch kleine Kritikpunkte: Die Darstellung Salvadore´s als Kind ist etwas sehr Laienhaft. Ok, es ist ein Kind...aber trotzdem nicht gut. In der Mitte des Filmes rückt die Lovestory immer mehr in den Vodergrund, während Alfredo kaum noch in Erscheinung tritt. Und ich muss sagen, als Zuschauer vermisste ich ihn schmerzlich!
Insgesamt aber ein sehr schöner Film, bei dem auch Männer sentimental werden dürfen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ;)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Sigmund 2011/02/02 17:19:16
Kommentar löschenDie wohl populärste aller Hommagen ans Kino. Schamlos sentimental und in manchen Belangen so seicht, dass es für einen Straftatbestand reichen dürfte. Trotzdem kann ich mir keinen Cineasten/Filmliebhaber/Kinofreund vorstellen, dem nicht spätestens bei der Kussschnipselszene das Herz überläuft.
Eine ganz große Liebe!
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Oskar Gleit 2010/12/27 23:04:07
Kommentar löschenWunderbares herzerweichendes Kino. Ganz Groß!!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
manitu17 2010/12/16 20:42:09
Kommentar löschenSehr kitschig, aber ein absolut wunderbarer Film, über das, was die Besucher dieser Seite verbindet:
Kino.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
nmrd 2010/12/04 16:28:54
Kommentar löschenWunderschöne Liebeserklärung an das Kino.
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PommesPapst 2010/11/27 15:17:26
Kommentar löschenEinfach nur schön. Liebevoll gezeichnete Charaktere und eine tolle musiklaische Untermalung, witzig und rührend. Eine Hommage an das Kino.
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Kris 2010/08/25 11:05:16
Kommentar löschenSentimental, kitschig, nostalgisch, berührend, lustig. Ein Film über die Liebe zum Kino.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
aloe88 2010/04/26 18:08:22
Kommentar löschenFür mich bringt der Film einfach am Besten die berührende und verbindene Kraft des Kinos zum Ausdrucks.
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1-moloko 2010/03/04 14:27:00
Kommentar löschenMein allerliebster Taschentuchfilm, spätestens beim Zusammenschnitt der zensierten "unanständigen" Küsse zerreißt es mich - immer wieder!
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Teddybär 17 2010/03/03 07:36:53
Kommentar löschenEiner wie schon oft gesagt besten Filme die ich je gesehen habe.
Die Musik ist ein Traum, die ganze Liebesgeschichte zum Kino, und die Lovestory von Salvatore und Elena.
Vor allem weil ich damals,im Dorf Palazzo Adriano(wo die meisten Abschnitte gedreht wurden) bei den Dreharbeiten dabei war.
Leider fehlt in der deutschen Fassung der Abschnitt wo Salvatore u Elena sich nach den ganzen Jahren wieder treffen, und warum Sie damals nicht zusammenkamen.
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dbeutner 2009/12/30 20:35:21
Kommentar löschenEin schöner Film, keine Frage. Und doch verrennt er sich ein wenig. Ist die Geschichte um den kleinen Salvatore und den Filmvorführer - Noiret ist großartig (erinnert etwas an das Großväterliche von Armin Müller-Stahl) - wirklich herzlich, kommt mit der Liebesgeschichte ein zweite Story hinzu, die eine andere Richtung aufweist. Sie ist trübseliger, aber das ganz große Herzzerreißen wird auch sie nicht. Dabei hat der Teil der Geschichte großes Potential, von mir geliebt zu werden - aber die Sache kommt nicht in Fahrt, verläuft im Nichts, auch gefühlsmäßig.
So bleibt ein sicherlich höchst interessanter, zunächst sehr zwinkernder und humoriger Streifen über die Liebe zum Kino, der im letzten Drittel mehr zur unerfüllten Liebe zu Frauen übergeht - und dabei dann doch schwächelt.
Die Story des Directors Cut nimmt diesen Faden wohl etwas mehr auf - aber ob ich noch eine Stunde mehr dafür gut heiße? Ich weiß nicht, reizt mich nur mäßig...
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jlorenz1 2009/12/07 01:22:33
Kommentar löschenBehandeln "8½" 1963 von Federico Fellini und "Die amerikanische Nacht" 1973 von François Truffaut den "Film im Film", so behandelt "Cinema Paradiso" 1988 von Giuseppe Tornatore das "Kino im Kino". "Cinema Paradiso", den ich bespreche, ist die zweistündige Kinofassung nicht der fast dreistündige, inhaltlich abgewandelte Directors Cut.
Es ist eine sehr bewegende Geschichte. Bisweilen arg gefühlsbetont. Die Musik Ennio Morricone ist daran nicht ganz unschuldig. An ein, zwei Stellen ist die Geschichte nicht überzeugend - wenn zum Beispiel der kleine schmächtige Knirps Salvatore den kräftigen Filmvorführer Alfredo vor dem Feuer alleine zur Wendeltreppe schleift oder der jugendliche Alfredo sich bei voller Kirche unbemerkt in den unbesetzten Beichtstuhl schleicht nur um seiner Liebsten nahe zu sein. Mitunter wirkt der Film konstruiert. So kehrt Salvatore über 30 Jahren seiner Heimat Sizilien. auch der Mutter, den Rücken zu und das nur aufgrund eines Alfredos gewährten Versprechens.
Dagegen ist die Dorfstudie gegen Ende des Zweiten Weltkrieges überzeugend. Die Kirche ist noch im Dorfe. Der Pfarrer in der Vorschau zensiert harmlose Kußszenen mit der Klingel, die der Filmvorführer Alfredo dann herauszuschneiden hatte. (Man erinnere sich: 1963 gab es auch in Deutschland die "Aktion Saubere Leinwand" http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_Saubere_Leinwand) Oder die Zweiklassen-Gesellschaft im Kino: Die vom Balkon von oben herab auf den "Pöbel" im Parkett spuckende Großgrundbesitzer.
Die Geschichte zwische dem kleinen, aufgeweckten Knirps ohne Vater, der leidenschaftlich gerne Kinofilme sich ansieht und
mit dem Filmvorführer Alfredo sich anfreudet, ist glaubwürdig und herzzerreißend. Während Philipp Noiret als Alfredo vollkommen überzeugt, tut dies Salvatore Cascio als kindlicher Salvatore nicht ganz, was man ihm aber gerne nachsieht. Gegen Schluß kommt allerdings einem der Verdacht auf, daß diese Freundschaftsgeschichte nur Vehikel ist damit das Kino sich selbst inszenieren, zelebrieren kann. Alles in allem aber ein schöner, aber nicht ganz runder, zuweilen zu sehr gefühlsschmachtender Film.
Schade, die gezeigten Kinofilme im "Cinema Paradiso" bleiben unsynchronisiert im Italienischen ebenso die Bekanntmchung am Kinoeingang. Hier wäre ein deutscher Untertitel angebracht gewesen.
In der Directors Cut Version erhält übrigens die Story eine andere Wendung. Als Salvatore seine Heimat verlassen will, verpasst er Elena, die Alfredo trifft, der sie davon überzeugt, Salvatore zu vergessen. Sie hinterlässt ihm ein Nachricht, die er aber nicht findet. Als er 30 Jahre danach zurückkehrt, sieht er Elana wie in jungen Jahren. Es ist aber ihre Tochter, über sie gelangt er zu richtigen Elena. Beide verbringen eine Nacht. Er träumt von einer gemeinsamen Zukunft, sie aber nicht.
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Pelle 2009/09/03 22:40:56
Kommentar löschenEin wirklich schöner Film über das Leben und das Kino. Kann ich nur empfehlen!
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MovieMuc 2009/08/06 16:56:43
Kommentar löschenZu diesem Film ist alles gesagt worden, deswegen halte ich mich kurz.
Wer Kino liebt (und nicht nur bei Transformers und White Chicks mitreden kann ...), für den geht bei diesem Film das Herz auf. Gibts eine schönere Liebeserklärung ans Kino? Denn Kino ist Leidenschaft und genauso ist der Film.
Leider zeigt der Film auch, dass es diese Zeit nicht mehr gibt. Gerade in den Städten (z. Bsp. München) verschwinden die kleinen Kinos immer mehr. H. Potter blockiert die Kinos über Wochen und die kleinen Filmjuwelen haben es schwer mal kurz für ne Woche im Kino zu laufen. Wenn in Zukunft das digitale Kino kommt, bzw. 3D, dann verschwinden nochmals ein paar Lichtspielhäuser.
Bei "Cinema Paradiso" ist der Herr Pfarrer entsetzt bei Kuss-Szenen ("diese Pornografie schau ich mir nicht mehr an ...") und heute? Die Kamera wird gnadenlos draufgehalten, man muss schockieren und aufdecken. Nichts ist mehr heilig und es gibt keine Tabus mehr. Aber ist es nicht romantischer in der eigenen Fantasie auszumalen wie es weiterginge? Ist es nicht aufregender wenn der Mord nicht in Grossaufnahme gezeigt wird?! Aber in der Fantasie die Geschichte sich weiterentwickelt?!
Sind wir zu abgestumpft?! Schaut den Film an, dann spriesst die zarte Pflanze Leidenschaft und Fantasie wieder auf.
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cannibal83 2009/05/27 16:52:12
Kommentar löschenEin Film voller Nostalgie und alter Poesie. Dazu witzig, romantisch und versehen mit intelligenten Dialogen.
Gleichzeitig aber auch nicht so agressiv anbiedernd, wie andere "süßliche" Werke.
Unbedingt ansehen!
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Blonder 2009/05/18 12:29:00
Kommentar löschenPerfekte Liebeserklärung an das Kino. Er ist aber auch eine Liebeserklärung an das Leben selber und eine Geschichte über das Suchen und Finden der Liebe.
Philippe Noiret spielt den Filmvorführer sehr gut. Aber das größte Lob gehört Ennio Morricone, der durch seine Musik dem Film die nötige Tiefe verleiht.
Großartiger Streifen, der zu Herzen geht.
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