Crocodile

Crocodile (2000), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm

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3.3 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3.0 Community
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von Tobe Hooper, mit Mark McLachlan und Caitlin Martin

Acht Collegestudenten verbringen ihre Ferien auf einem Hausboot. Für Brady und Claire ist dies die Möglichkeit, ihre Beziehung wieder in Ordnung zu bringen, und Duncan sieht seine Chance, kräftig Unruhe zu stiften. Alle anderen möchten nur ein paar sonnige Tage auf dem See verbringen. Bei einer Wanderung durch sumpfiges Gelände entdeckt Duncan ein großes Nest mit Eiern. In seiner unbeherrschten Art zerstört er das Nest und nimmt ein Ei mit auf das Hausboot. Doch er hat nicht mit der Krokodilmutter gerechnet, die rasend vor Zorn und Schmerz ihr letztes Kind sucht. Als sich die Gruppe am nächsten Tag im Sumpf verläuft, schlägt das Krokodil zu, tötet sein erstes Opfer und zerstört das Hausboot. Den jungen Leuten ist bald klar, entweder sie töten oder sie werden getötet. Die schwerste und tödlichste Prüfung ihres Lebens beginnt.


Cast & Crew


Kommentare (8) — Film: Crocodile

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guggenheim

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Bewertung3.0Schwach

Wenn es noch einen Beweis gebraucht hat, dass Tobe Hooper nicht zu den Großmeistern des Horrors gehört, dann ist er hiermit erbracht worden. Dass "Crocodile" ein äußerst bescheidenes Script hat ist zwar nicht Hoopers Schuld, aber es gelingt ihm nicht, daraus auch nur annähernd einen wirklich brauchbaren Tierhorror zu basteln. Die Hauptprobleme sind, dass "Crocodile" viel zu zahm ist und die eigentliche Attraktion, das Krokodil, zu selten auftaucht. Außerdem kann man sich die ersten 45 Minuten getrost stecken, denn da passiert so ziemlich gar nichts. Allerdings lobe ich ausdrücklich den geringen CGI-Einsatz (was wohl aber auch mit Entstehungsjahr und Budget zusammenhängt), Animatronic hat nämlich mehr Charme - selbst wenn sie so lausig ist wie hier. Das gibt jedoch wiederum einen Trash-Bonus, aber nur einen kleinen.

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crab1973

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@lieber_tee: Dafür bin ich ihm auch dankbar. Für die 90er bis heute nicht. In den 80ern waren ja noch einige ganz nette dabei. Aber "The Mangler","Toolbox Murders" usw... Alles Mist. Da reiht sich der hier auch ganz prima ein.
@guggi: Du hast mit jedem Wort recht.


lieber_tee

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Er war halt nur ein One-Hit-Wonder...:)


DaKo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film ist schon ein ziemlicher Käse! Leute, deren Alter irgendwo zwischen 33 und 38 liegt, werden als Highschool-Absolventen oder junge College-Studenten ausgegeben. Äußerst Peinlich! Die Story ist grober Unsinn, die Charaktere sind so uncharismatisch und nervig, dass man sich ihren Tod herbeisehnt (was glücklicherweise auch bei den meisten passiert!). Zeitverschwendung!

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the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wirklich guter und spannender Tierhorror den ich schon oft gesehen habe und ihn doch immer wieder aufs neue gern schaue. Tobe Hooper kann es noch immer. :)

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lieber_tee

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Rogue hat mir auch gefallen, Fährte war eher maumau, Black Water ist super und Crocodile 2 (da gibt es mehrere) kenne ich nicht. Mir fällt dazu noch Lake Placid ein, den mochte ich...


the assassin 666

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... genau Lake Placid war auch noch dabei, fand ich auch klasse... :)


SamRamJam

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Bewertung3.0Schwach

Da die Produktionsstätte ''Asylum'' ständig mit neuem Käse im Bereich Tierhorror aufwartet denkt man schnell an die guten alten Zeiten zurück als Computertechnik noch zu teuer war um jede Idee umzusetzen (wie etwa Haie die Flugzeuge vom Himmel holen können). Wer erinnert sich nicht da an ''Nu Image'', die Ende der 90er eine ganze Reihe an Tierhorror produzierten und so eine Art Vorreiter für ''Asylum'' sein dürften. Genaugenommen hat ''Nu Image'' im direkten Vergleich nur zwei Vorteile: 1. Spielen ihre Geschichten in einem gesitteten Rahmen (also ohne 50 Meter lange Krokodile) und 2. sie benutzen noch für Nahaufnahmen Puppen. Das war es aber auch schon.
Für ''Crocodile'' dachte man sich man engagiert nun einen bekannten Regisseur wie Tobe Hooper. Der bescherte dem Teenhorror zwar einen der ersten Kultfilme, jedoch bewies er danach eigentlich gar nichts mehr, und mit ''Crocodile'' gibt er nun umunwunden zu dass er es einfach nicht draufhat und die Regie sein lassen sollte. (Ich halte sein ''Meisterwerk'' Texas Chainsaw Massacre ohnehin eher für einen ''zur richtigen Zeit am richtigen Ort'' Kultfilm als einen technisch überzeugenden Horrorfilm)
Neben den ganzen Genretypischen Klischees bis hin zu schlechtem Drehbuch, billige Effekte usw. nerven aber am allermeisten die ''Schauspieler''. Sichtliche Mitdreißiger, die sich als 19- jährige ausgeben wollen und die man einfach erschießen möchte, sobald die nur den Mund aufmachen. Besonders schlimm wird es zum Ende hin wenn alle gestresst vom Krokodil weglaufen und sich gegenseitig ankeifen. Ein B- Film (bzw. C- Film) kann Spaß machen wenn man weiß worauf man sich einlässt, wenn die Dialoge aber schon an Folter grenzen, dann macht gar nichts mehr Spaß. Die Höhe ist dann am Ende wenn die größte aller Nervensägen vom Kroko wieder ausgespuckt wird weil er sich den ganzen Film über fleißig mit Insektenspray eingesprüht hat. Versteht ihr nicht? Macht nichts, habe ich auch nicht.
Absolut belangloser Film und ein weiterer Sargnagel in dem von mir so geliebten Tierhorror. Immerhin wurde ich mal wieder daran erinnert dass vor ''Asylum'' auch nicht alles besser war. Ein schwacher Trost aber besser als nichts.

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SamRamJam

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*das ''ob'' sollte ''obwohl'' heißen.


onyxxx11

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hihihi *kicher* auf dich ist doch Verlass! Danke dafür : )


Alli

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Bewertung3.0Schwach

Absolut schlecht animiertes und übergroßes Krokodil trifft auf noch schlechtere schauspielerische Leistung. Der Film ist so mies, dass es irgendwie schon wieder lustig ist.

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Sperlingsprinz

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Bewertung5.0Geht so

Ultraster Trashfilm.
Eigentlich zu trashig den nochmal anzuschauen... Wie schon gesagt, ein schön aufgemotztes Krokodil auf der Suche nach (ACHTUNG: Spoiler) eine "EI", aber nicht irgendein Ei, nein ihr kleines Kind muss das durchgedrehte Krokodil suchen und hinterlässt auf der Suche danach eine Spur der Verwüsstung. Was ein krasser Krokodil, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Krokodil nur aus Lust tötet, wie es der Wilder im Film mal meint...
Auf jeden Fall sehr trashig...

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Blade_Runner

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich persönlich halte Horrorregisseur Tobe Hooper („The Texas Chain Saw Massacre“, „Lifeforce“) eigentlich nur für einen mittelmäßig begabten Genreveteranen, der zum Anfang seiner Karriere das Glück hatte einen Kultfilm zu drehen und seitdem mehr schlecht als recht von seinem Ruf zehrt. So eine Gurke hätte ich ihm allerdings nicht zugetraut.
„Crocodile“ tut beim Zuschauen weh und befindet sich qualitativ im unteren Segment, wo sich unzählige Tierhorrorfilme von Nu Image aus dieser Zeit tummeln. Auch diese Produktion geizt nicht mit billigen Tricks, zu vielen Klischees und offensichtlichen Budgetmängeln. Hart trifft es den Actionfan, dass immerhin Ninja-Spezialist Sam Firstenberg („American Ninja“, „Avenging Force“) die Second Unit übernahm. Er hatte das Geld wohl nötig.

Dass sich zwei eigentlich routinierte Filmemacher hinter „Crocodile“ verbergen mag man allerdings nicht glauben. Die üblichen Hausregisseure des Studios hätten das Drehbuch vermutlich genauso ungekonnt hingerotzt. Ich mag auch gar nicht glauben, dass in der Post Production gar nicht so unerfahrene Experten ihre CGI-Tricks einfließen ließen. Das Budget muss horrend gering gewesen sein und trotzdem entwickelt dieses Ausschussprodukt niemals den Charme italienischer Exploitation-Ware, die in den Achtzigern im Grunde die selben Ideen hatte, aber zumindest um Unterhaltung bemüht schienen.

Hier nervt dagegen jeder und alles. Von den Charakteren bis hin zu den unzähligen Klischees rührt Hopper alles zu einem geschmacklosen Horroreintopf um, der ganz wenig Handlung hat und trotzdem viel zu lange dauert. Hätte man die Geschichte nicht gleich am Lagerfeuer beenden können? Man hatte sich die düstere Legende, die natürlich folgt, dort doch schon brav erzählt und seinen Auftritt hatte das Ungetüm eingangs in einer sehr lächerlichen Sequenz auch, als es zwei Angler wegknuspert und deren Gefährt ins Wasser schiebt. Schlaues Vieh! Keine Spuren hinterlassen!

So sehr unterscheidet sich das Szenario dann auch gar nicht einmal von den verwandten Nu Image – Produktionen. Eine Horde College-Studenten will in den Ferien mal so richtig die Schwarte krachen lassen und quartiert sich deswegen auf einem Hausboot ein. Der Alkohol befindet sich in rauen Mengen an Bord und die üblichen Verdächtigen sind auch bald vor Ort. Vom versehentlichen Fremdgeher, über die enttäuschte Freundin bis zum aufdringlichen Sprücheklopfer sind auch alle hübsche aufgereiht und glänzen mit einer Gemeinsamkeit. Sie verfügen alle über die Gabe dem Zuschauer ganz schnell auf den Geist zu gehen. Ich frage mich da immer, wie sich Drehbuchautoren eigentlich die geistige Elite Amerikas vorstellen?!

So etwas in der Art denkt sich das 8 Meter lange Riesenkrokodil wohl auch und wird mächtig sauer, als die Clique sich übermütig an seinem Nest zu schaffen macht und ein Ei mitnimmt. Von da an gibt es kein Halten mehr und die lustige, Opfer fordernde Hatz quer durch die sumpfige Botanik beginnt. Das Kuriose an der blutigen Sache ist allerdings, dass man Mama Krokodil eigentlich anfeuern möchte, damit endlich Ruhe im Busch ist. Denn die kreischenden, hysterischen Teenies gehen gewaltig auf den Wecker und weil die regelmäßigen Attacken an tricktechnischen Dilettantismus kaum zu überbieten sind, bleibt die Spannung gleichzeitig am Boden.

Ab und zu bekommt man dann auch einmal ein aufgerissene Maul mit heraushängenden Gliedmaßen zu sehen, aber in einen Schockzustand versetzt das wirklich niemanden. Dafür sind schon eher die erbärmlichen CGI-Tricks zuständig, die das Krokodil auch schon mal meterweit aus dem Wasser springen oder am Rand wen anders durchkauen lassen. Ansonsten versucht man es gern mit schemenhaften Andeutungen oder schlechten Ausleuchtungen und schaut im entscheidenden Moment in entsetzte Gesichter, bis wieder zum entschwindenden und rülpsenden Handtaschenmodel geschwenkt wird. Wirklich sehr eindrucksvoll.

Zu allem Überfluss muss es natürlich auch noch den knurrigen Sheriff nebst Krokodil-Experten geben, dessen Nachwuchs das Ungeheuer schon mal vorheizt, damit er die Familienfarm übernehmen kann. Das Tier zeigt sich von solchen hinterlistigen Plänen jedoch wenig begeistert, aber richtig Sinn macht diese Szene ohnehin nicht und das Duo bekommt auch alsbald so seine Probleme, nachdem es ein wenig Legendenbildung betrieben hat.

Ansonsten kann man fröhlich über die hirnverbrannten Ideen der immer weniger werdenden Überlebenden wiehern, die irgendwann sogar auf die Idee kommen, dem Vieh mit besseren Zahnstochern zu Leibe zu rücken und ihm die Augen zuzuhalten. Crocodile Dundee dürfte seine helle Freude an so viel Nonsens haben und kräftig mitlachen. Der Film bringt ohnehin das bekannte Problem solcher Genreware mit sich, die sich selbst viel zu ernst zu nehmen, was grundsätzlich nach hinten losgeht. Schon ein Funken Selbstironie wirkt manchmal Wunder.

Aber dies wissen die Macher nicht und die unbekannten Akteure sind wohl mal froh unter einer Legende zu arbeiten, dass sie vor Ehrfurcht erstarren und ziemlich laienhaft ihre Klischeetypen aufs Parkett zaubern.
Denn um wenigstens ansatzweise echte Unterhaltung zu extrahieren, müsste der Film wenigstens nicht streng dem allseits bekannten Schema folgen und so ganz ohne Schockmoment und Spannung alle Chancen auf etwas Nervenkitzel kläglich vertun.

Selbst vermeintlich spektakuläre Situationen, wie der Angriff des Krokodils auf den Einkaufladen, worin die Überlebenden sich flüchten, sehwn in jeder Szene zu gestellt und günstig aus, als dass der Film auch nur einem Moment seinem Genre gerecht wird. Die sich einmal mehr grenzdebil und wider des gesunden Menschenverstands verhaltenden Figuren tragen dazu natürlich ihren Teil bei. Wenn man sich auf der Flucht ständig ankeift, streitet und dummes Zeug labert, fördert dies nicht gerade die Sympathien seitens des Zuschauers.

Fazit:
Die Formelhaftigkeit dieser Abfallware geht schon auf den Sender, weil man sich doch ziemlich offensichtlich bei diversen Vorbildern bedient und gleichzeitig so tut, als würde man das Rad neu erfinden. Ich habe eigentlich nur die Fässer mit radioaktiven Sondermüll vermisst.
„Crocodile“ entspricht somit allen Erwartungen, die man an so geartete Genreware aus dem Hause Nu Image stellt und die sollten bekanntlich nicht sonderlich hoch sein. Der Streifen nervt dank seiner ewig herumzickenden Teenager wirklich enorm und spätestens wenn ein besonders hassenswertes Exemplar verschluckt, wieder ausgekotzt und reanimiert wird, möchte man den Machern nur noch an den Kragen gehen. Lieblos, ambitionslos, uninspiriert, einfach mies. Aber wo war eigentlich der Schwarze?

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SamRamJam

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Der Schwarze wurde bereits nach ca. einen halben Stunde auf dem Hausboot gefressen ;)
Klasse geschrieben.


Hoppala

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse, ein Krokodil auf Speed. Da waren ein paar Computerfans stolz auf ihre Hardware und liessen diese an einem Kroko aus, welches sogar in einer Aerobicsendung jeder Frau Paroli bieten könnte !
Trashfans unbedingt ansehen :)

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