Das Meer in mir

Mar adentro (2004), IT/ES/FR
Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 10.03.2005

7.6 Kritiker
34 Bewertungen
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7.5 Community
1815 Bewertungen
36 Kommentare
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von Alejandro Amenábar, mit Javier Bardem und Belén Rueda

Ramón (Javier Bardem) träumt sich ins Meer, spielt mit Wellen und bestaunt die Farben – wann immer ihn die Phantasie losziehen lässt. Denn das Meer hat ihm sein Leben geschenkt. Aber es hat es ihm auch wieder genommen. Vor 27 Jahren hatte er einen Unfall, als er in dieses Meer sprang – seither ist er querschnittsgelähmt, ist sein Körper gestorben. Nur den Kopf, die Augen, den Mund kann er bewegen. Und den Hals ein wenig drehen. Und seit 27 Jahren möchte er, dass auch sein Kopf sterben kann. Er fühlt sich zum Leben verdammt. Aber für den Tod würde er Hilfe brauchen – und die versagen ihm Staat und Kirche.

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Kritiken (2) — Film: Das Meer in mir

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3.5Schwach

Am Ende dieses aufwühlenden Ideen-Dramas liegt es nicht an Amenábars Gespür für jeden filmischen Manipulations-Trick, als an dem Raum, den er emotional, aber ohne je zu moralisieren, der rücksichtsvollen Darstellung der verschiedenen Argumente gibt, dass der Zuschauer versteht, worum es hier eigentlich geht: Nicht um Prinzipien, das Ja oder Nein zur Euthanasie und nicht um die offenen oder die heimlichen Ansprüche der Mitmenschen, sondern um das Recht des Einzelnen, in existentiellen Fragen selbst zu entscheiden, und um die Furcht vieler Menschen vor dieser Freiheit.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

Der Tod ist für Amenábar ein Faszinosum. Nach dem düsteren Mystery-Thriller "The Others" greift er in "Mar Adentro" das brisante Thema Sterbehilfe auf. Basierend auf dem Buch von Ramón Sampredo, der seinem Leben bewusst ein Ende setzte, plädiert er ohne pädagogischen Zeigefinger für Selbstbestimmung des Individuums und sorgte damit auf dem Filmfestival von Venedig für kontroverse Diskussionen...

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (34) — Film: Das Meer in mir

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Tachitalili

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Bewertung6.5Ganz gut

Nun, "Schmetterling und die Taucherglocke" fand ich besser. Beides sind Filme nach wahren Begebenheiten.

"Das Meer in mir" handelt von einem Querschnittsgelähmten (Ramon), der vesucht, per Gerichtsbeschluß den eigenen Freitod zu erwirken.

Ein sehr schwieriges Thema, insofern, dass für den eigenen Selbstmord er in seiner Lage einen Helfer braucht.

Nun, Ramons Gedankenwelt wird mir nicht klar. Ich denke, das resultiert daher, dass er, um das Gericht zu überzeugen, vermutlich nicht depressiv sein darf und daher im Film einen heiter(-bitter?)en Eindruck macht. Da ist es natürlich schwer, ihm gefühlsmäßig zu glauben, dass er sein Leben für würdelos hält.

Der Eindruck, den Ramon vmtl machen sollte: Ein abgeklärter, intellektueller, geistig gesunder Erwachsener, der auf seinem Recht besteht, über sein Leben zu verfügen.

Der Eindruck, den Ramon bei mir hinterlassen hat: Ein relativ egoistischer Mann, der die Gefühle umgebender benutzt, um sein Ziel zu erreichen, und dem relativ egal ist, was er seinem "Helfer", (insbesondere einem evtl religiösen Menschen) damit aufbürdet.

Es ist natürlich ein schreckliches Schicksal, gelähmt zu sein, da wird mir jeder zustimmen. Für Sterbehilfe gibt es so viele Für- und Gegenargumente (die der Film übrigens hätte diskutieren können), dass es den Rahmen einer Filmwertung hier sprengen würde. Und ich möchte mir auch hier absolut kein Urteil anmaßen, sondern lediglich meine Filmeindrücke festhalten.

Mein Fazit: hat mich nicht richtig überzeugen können.

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Jonesman

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Bewertung9.0Herausragend

Innerhalb kurzer Zeit habe ich mir nun zufälligerweise zweimal ein Film über oder mit Querschnittsgelähmten angeschaut. Der eine, "ziemlich beste Freunde", eher leichte Kost, der andere nun "Das Meer in mir" tiefer. Ohne viel auf den ersten Film eingehen zu wollen, hat auch dieser seinen Charme. Weniger wegen der Geschichte, sondern viel mehr wegen dem Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller. Aber nun zum eigentlichen Film "Mar adentro".
Frei heraus fällt mir zu aller erst ein, dass ich eine so gute Schauspielerische Leistung noch nie in meinem Leben in irgendeinem Film gesehen habe. Natürlich meine ich damit Javier Bardem, ohne dabei die Leistung der anderen Darsteller schmälern zu wollen. Dieser absolut weiche Charackter des Ramón (im Film), unbeschreiblich. 27 Jahre in denen man so viel tun will und jedes mal einsehen muss dass man es nicht kann muss einen wahrlich seelenruhig machen. Nur die Vorstellung (mag albern klingen) sich nicht an der Nase kratzen zu können, und das ist das geringste Problem, würde mich wahnsinnig machen. So viel Zeit die man hat, in der man sich nur gedanklich beschäftigen kann... Am meisten hat mich die Aussage berührt: "Wenn du nicht entkommen kannst und ständig auf Andere angwiesen bist, dann lernst du durch Lachen zu weinen."
Und so ist der Film am Ende nicht eine Geschichte, die über Querschnittgelähmte erzählt, sondern, die über Ramón Sampedro und dessen Art mit seiner Lähmung umzugehen. Er erzählt eindrucksvoll die Schwierigkeiten die diese Lähmung mit sich bringt, ganz von den direkten Folgen abgesehen. Die Bürde, die die Familie tragen muss, der Kampf, den Ramón immer wieder führen muss, wenn er sich wieder vor jemandem rechtfertigen muss. Und zuletzt vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen der Betroffenen.
Einfach ein fantastischer Film!

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4rM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat das Zeug zum Ergreifen.

Ramon : " Sterben ist wie nicht geboren werden "

Nessun dorma! => Niemand schlafe! => Doch ich werde jetzt mal . In diesem Sinne Gute Nacht
Übrigens Nessun Dorma passt perfekt in die Szene.

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Punsha

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Bewertung6.5Ganz gut

Amenabárs "Das Meer in mir" möchte uns in neue Dimensionen zum Thema Sterbehilfe geleiten, eine andere Betrachtungsweise verleihen aus der Sicht eines querschnittsgelähmten Mannes, der aufgrund eines Unfalls schon viele Jahre ständig auf seine Familie angewiesen ist. Doch über ein was möchte er noch selbst entscheiden können: Über sein eigenes Leben.
Zuallererst will ich Javier Bardems Schauspielleistung hervorheben, ohne dessen Mitwirken ich wohl nie einen solchen Bezug zum dickköpfigen Ramon gehabt hätte. Familie und Bekannte geben hier auch eine großartige Performance ab, deren Beziehungen und verschiede Sichtweisen zu Ramons Sterbewunsch interessant und eindrucksvoll aufgezeigt werden. Mit Ausnahme des griesgrämigen Bruders respektieren alle das Schicksal, das sich Ramon für sich ausgesucht hat. Ihnen ist es zwar lieber, dass er sich für das Leben entscheidet, haben aber seine Lage zu verstehen gelernt und möchten ihn bei der Durchsetzung seines Wunsches helfen, dem jedoch das Gesetz im Wege steht. Große, intensive Emotionen: Das benötigt ein gut zweistündiges, lebensnahes Drama damit keine Langeweile aufkommt, was leider nur in spärlichen Sequenzen von Fantasien und Erinnerungen, sowie dem tragischen Ende gelingt.
Doch nun zum großen Kritikpunkt: wenn Amenabár dem Zuschauer deutlich machen will, dass jeder über sein Leben selbst entscheiden sollte und sich für die Sterbehilfe entscheidet, so verfehlt der Film seine Wirkung deutlich. Durch beeindruckende Kamerafahrten und warme, gefühlvolle Bilder der Fantasie, die mich stark an "Schmetterling und Taucherglocke" erinnerten, erfährt man, dass Ramons Leben immer noch lebenswert ist und das Leben doch mehr wert ist, als sich nur bewegen zu können,
wie es schon so ähnlich der als heuchlerisch abgestempelte Kirchenvertreter formulierte. Als Ramon dann auch noch die sich schon so oft erträumte und schließlich wahr gewordene Beziehung zu seiner Anwältin aufgibt, weil diese in der Zukunft mehr als seinen und ihren Tod sah, verschloss sich mir sein Charakter völlig. Amenabár gibt ihm mehr Gründe zu leben als sie in Wirklichkeit existierten, sodass seine Sturheit und seine immer wieder betonenden Worte, dass es 27 vergeudete Jahre waren, einfach nicht nachvollziehbar sind und einem nur Anlass gibt zu denken, dass Ramons Entscheidung die Falsche war.
Das Plädoyer für Toleranz und die Würde des Menschen, was eine Beführwortung der Sterbehilfte nicht ausschließt, zeigte letztlich bei mir wenig Wirkung. Bardem und der Rest des wundervollen Casts sorgten dennoch dafür, dass "Das Meer in mir" eine genüssliche Praline mit einer befremdlichen Füllung ist.

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Discostu

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich hätte "Das Meer in mir" ein ausgezeichneter Film werden können. Die Darsteller überzeugen und die Problematik des Themas Sterbehilfe vor allem für die Angehörigen wird glaubwürdig vermittelt. Bei dieser Konzentration auf die Nebenfiguren wird dann aber leider zu wenig Zeit dafür verwendet, die Motive und Gefühle von Ramón Sampedro ausführlicher zu behandeln, seinen Argumenten das nötige Gewicht zu verleihen. Hierdurch wird der Film erstens etwas einseitig und zweitens, was viel schlimmer ist, dies zu Ungunsten des Standpunktes der Hauptfigur, was eine Identifikation sehr erschwert und vor allem dem Schluss einen komischen Beigeschmack gibt.

Vor allem hat mich aber die Machart des Filmes sehr gestört. Vor allem die oft aufdringliche melodramatisch-manipulative Filmmusik hat mich genervt, aber auch die kitschige Bildsprache und die unnötigen und ablenkenden technischen Spielereien (etliche Matchcuts, Zeitraffer-Hubschrauberflüge, diese komischen Kamerafahrt-Montagen) haben mich immer wieder aus der Handlung gerissen und somit dem Film wirklich mehr geschadet und genutzt.

So ist "Das Meer in mir" insgesamt ein Film, der sich zwar sehr ernsthaft mit Sterbehilfe auseinandersetzt und vor allem bei den Darstellern glänzt, der mich aber zu keinem Zeitpunkt wirklich mitreißen und bewegen konnte.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Sterbedrama,vielleicht sogar DAS Sterbedrama.

Was eigentlich extrem sperrig klingt (Ein Querschnittsgelähmter Mann versucht Jahrzehnte lang vor Gericht zu erreichen sich umbringen zu dürfen,eine Story die zu 3/4 nur in einem Zimmer spielt,ein Hauptdarsteller der quasi fast nicht gestikulieren kann) ist das genaue Gegenteil davon.

Eine fesselnde (wahre,nur für den Fluss des Filmes leicht variierte) Geschichte,eine ruhige, konzentrierte Location und ein schlicht grandioser Hauptdarsteller fügen sich zu einer äußerst spannenden,sogar romantischen und natürlich auch melancholischen Allegorie über Leben und Tod und die Frage nach dem Recht auf selbstbestimmte Entscheidung der Teilnahme am Leben und des Vorwegnehmens des natürlichen Sterbens zusammen.

Der Film tendiert zwar in eine Richtung (Sterbehilfe wäre in Ordnung),ist aber auch für Skeptiker ein interessanter,
anschaulicher Standpunkt.

Also: Was sich wie extrem schwere Kost anhört entpuppt sich als äußerst sehenswerter,spannender,sogar oft sehr witziger Film.

Noch nicht gesehen?Unbedingt nachholen!

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Marie Krolock

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein zu Herzen gehender Film über ein schwieriges Thema, sensibel verfilmt mit schönen und auch traurigen Bildern. Mehr als einmal musste ich zum Taschentuch greifen. Javier Bardem spielt grandios! Wäre ich nicht schon Fan, ich wäre es jetzt.
Beeindruckend! Brilliant! Bewegend!

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duffy

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Für dich doch immer. :)
Ich bin übrigens gerade sehr froh, daß das kein Mann zu mir gesagt hat. :D


Marie Krolock

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ääähm... ok :)


metal1bob

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schwere Kost verspricht die Story und das bekommt man auch geboten. Noch mehr Tiefe und Emotionalität bekommt der Film, wenn man weiß, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht und es sich um die Geschichte des galicischen Seemannes Ramón Sampedro geht, eine Geschichte, die in Spanien für großes Medienecho sorgte und die Diskussion um Sterbehilfe an die Öffentlichkeit brachte. Bei uns und wohl auch in vielen anderen Ländern ist der Film leider recht unbekannt, und das obwohl er unter anderem als bester ausländischer Film mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Verdient hat er jede dieser und seiner vielen anderen Auszeichnungen in seiner Heimat, vor allem Javier Bardem liefert trotz Bewegungslosigkeit vom Hals abwärts eine grandiose Leistung ab, wirklich beeindruckend wie man durch ihn in seine Gefühlswelt eintauchen kann. Beeindruckend ist auch die Regie, die es von Anfang an schafft, dass man sich Gedanken um das Gezeigte und das Thema macht. Etwa, wenn man als Zuschauer spontan einen der Charaktere für seine Taten kritisiert und sich im gleichen Moment fragt, ob man in dieser Situation selbst denn so anders handeln würde. Geht tief, ist intelligent und anspruchsvoll und sollte gesehen werden, wenn man ruhige schwere Dramen und spanische Filme im Allgemeinen mag.

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pellekraut007

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So trefflich beobachtet! ;)


CowVirus

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Bewertung7.0Sehenswert

Groß ist Film in der Darstellung der Familie, die sich um Ramón kümmert, besonders die Rolle des stillen und stets übergangenen Großvaters, der mehr wie ein Kind als wie ein Familienoberhaupt behandelt wird und die Rolle des Neffen sind überzeugend.
Groß ist er auch in der Darstellung von Ramón selbst, seinem ständigen Lächeln und seiner Überzeugung, seinen lakonisch anmutenden Antworten auf unbequeme Fragen. Dabei ist die Faszination, die er auf seine Mitmenschen ausübt, praktisch ständig spürbar...und seine Anziehung auf Frauen verliert mehr und mehr den märchenhaften Zug und stellt sich dem Zuschauer schließlich als schlichte Notwendigkeit dar. Und auch seine Selbstgefälligkeit, sein Zynismus, die ganze Bitterkeit und Undankbarkeit, die er langsam in das dichte Geflecht der Familie tropfen lässt, überzeugt und berührt.
Aber dann ist da wiederum dieses Meer, welches das zentrale Motiv des Films stellen soll und dabei völlig austauschbar bleibt, sind da die Kameraflüge, die Ramóns Wunsch nach Freiheit "symbolisieren" sollen, ist da Ramóns Vergangenheit, die mit aller Macht romantisch verklärt wird, für den Zuschauer aber nur aus ein paar Reisefotos besteht.
Gerade in der Darstellung der Liebe zum Leben, die Ramón mit seinem Unfall für immer einbüßt, bleibt der Film einfallslos und rettet sich alle Nase lang in Kitsch.
Trotz allem ein sehenswerter Streifen.

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kristallrainer

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wirklich herausragender spanischer Film der das auch hierzulande kontrovers diskutierte Thema der Sterbehilfe genial mit einem emotionalen Drama verknüpft. Javier Bardem spielt den sterbewilligen Ramon wirklich sensationell und liefert eine wahrlich beeindruckende Schauspielleistung, bei der man sich richtig in die Gefühlswelt einfühlen kann.

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BobbyIII

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Bewertung7.5Sehenswert

Leitgebende Szene des Films ist als der Pfarrer unten ist und die Treppe nicht hochkommt und der Querschnittsgelähmte Ramon oben. Man wird beide Ansichten zum Thema Euthanasie NIE zusammen kriegen können. Das ist das was dieser Film thematisiert. Gott sei Dank bezieht er aber eigentlich keine allgemeine Stellung. Es sind rein subjektive Nuancen die die Entscheidungen beeinflussen.
Javier Bardem ist großartig. Der Film leider an manchen kleinen Punkten etwas träge. Oft wird einem Zeit gelassen das Gesehene/Gehörte zu verarbeiten. Größtenteils verstärkt das die eigenen Emotionen nur mehr. Was positiv ist. Allerdings wird nicht immer der Richtige Moment für den Wiedereinstieg gefunden. Trotzdem ein sehr emotional sehenswertes Drama in dem Javier Bardem schon weit seinem Oscar seine Klasse demonstrierte.

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Andy Dufresne

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Hast es gut erfasst...


Kris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein bewegender Film über ein unlösbares, menschliches Dilemma.

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SirPhillis

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Bewertung6.0Ganz gut

gut gemachter Film, bringt einen auch zum Nachdenken, ist allerdings zu langsam

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Crumpler

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Bewertung5.0Geht so

Der Film war nett, aber etwas zu entspannend... das heisst, ich bin öfters eingeschlafen.

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Fulsome.

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Dann darfst du ihn nicht mitten in der Nacht schauen :)


Ischtar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Er bringt einen auf jeden Fall zum Nachdenken, was auch immer man vorher über Euthanasie gedacht haben mag..

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Janus Winter

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Bewertung9.5Herausragend

Ein rundum gelungener, wichtiger Film, der viel zu lange auf meiner Warteliste stand. Mit dem wunderbaren Javier Bardem - im wahrsten Sinne eingebettet in einer ebenso wunderbaren Darstellerriege. Drehbuch super, Figurenzeichnung super, deutsche Synchronisation super (Synchronreg...ie Mina Kindl wurde mehrfach ausgezeichnet). Einzig der Soundtrack verpatzt das eine oder andere Mal und trägt dicker auf als nötig. Und der Abspann erinnert an belämmerte Telenovelas. Aber das sind wirklich nur kleine Mängel im Angesicht des ansonsten stimmigen Gesamteindrucks.

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Nayuma

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Trauriges Thema, aber Gott sei Dank ist der Film nicht sooo deprimierend wie man es vielleicht erwartet, wenn es um das Thema "Freitod" geht. Durch die sehr direkte Art und Weise des Ramón hat man eigentlich nie so richtig Zeit sich auf dem bitteren Beigeschmack auszuruhen, weil dann gleich wieder ein sarkastisches trockenes Kommentar von ihm kommt. Die Bilder sind sehr eindrucksvoll. Aber vor allem punktet wieder einmal mehr der Soundtrack. Es werden viele Facetten gezeigt, sei es die eigene Familie, Liebe, Humor, Landschaft, Musik, der Unfall... Ach einfach anschauen! Kann ich nur wärmstens empfehlen.

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Janus Winter

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gerade der soundtrack ist an vielen stellen unpassend - finde ich! schwülstige dudelsackmusik wird dem thema so gar nicht gerecht.


Nayuma

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Also mir hat's gut gefallen. Und naja hast ja selbst geschrieben, dass sind "kleine Mängel im Angesicht des ansonsten stimmigen Gesamteindrucks." Von daher ... :D Der Film steckt eben voller Kontraste und das spiegelt sich meiner Meinung nach auch sehr gut in der Musik wieder. Muss ja nicht immer alles passen. ;)


Weltensegler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein spanisches Drama über einen gelähmten Mann, der sein Leben vorzeitig beenden will. Eigentlich handlungsarm, aber der tolle Hauptdarsteller Javier Bardem überzeugt auf jeden Fall als der bettlägrig, gelähmte Ramon. Gute Mischung aus Drama und Lebensfreude, denn Ramon ist alles andere als ein trauriger Mensch.

"Mar Adentro" erhielt 2005 den Auslands-Oscar und einen Golden Globe.

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Tyler

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Das gibt mir Hoffnung, das der Film doch nicht so deprimierend ist wie ich ihn mir vorstelle...


nurleben

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bei der Fahrt zum Gericht musste ich sowas von weinen ...

Ging sehr unter die Haut, "Schmetterling und Taucherglocke" kam bei mir an diese emotionale Intensität nicht ganz ran ...

In gewisser Weise verstehe ich sogar Ramóns Entscheidung, auch wenn ich sie nach wie vor bescheuert finde ...

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Mawazh

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Bewertung9.0Herausragend

Prädikat besonders wertvoll. Ein rührender Film über ein heikles aber wichtiges Thema. Die Regie von Amenábar ist klasse und Javier Bardem zeigt wiedermal, dass er wohl der beste spanischsprachige Schauspieler ist.

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