Das Omen

The Omen (1976), GB/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 25.09.1976


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7.6
Kritiker
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7.1
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53 Kommentare
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von Richard Donner, mit Gregory Peck und Lee Remick

In dem Horrorklassiker von Richard Donner aus dem Jahr 1976 ist der kleine Damien das personifizierte Böse. Nicht nur seinen Eltern macht er das Leben zur Hölle.

Am 06. Juni 1966 morgens um sechs Uhr wird er geboren: Damien (Harvey Stephens). Er wächst heran wie andere Kinder, unterscheidet sich scheinbar durch nichts von seinen Altersgenossen. Und doch ist dieser Damien Thorn kein Kind wie alle anderen. In seiner Umgebung sterben Menschen unter mysteriösen Umständen. Die Gesetze der Natur scheinen außer Kraft gesetzt. Niemand wird verschont. Damiens Kindermädchen (Holly Palance) erhängt sich, als Damien fünf ist. Und auch seine Eltern Robert (Gregory Peck) und Cathy Thorn (Lee Remick) haben unter ihrem Sohn zu leiden. Die dunkle Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen: Er wird sein Königreich auf Erden errichten und dem Satan untertan sein. Die Erde wird leer sein und die Menschen werden sich gegenseitig töten. Damien Thorn, das personifizierte Böse, hat begonnen, sein Werk zu verrichten. Wer wird sich ihm in den Weg stellen können?

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Kommentare (50) — Film: Das Omen


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Maniac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Omen (1976) kommt recht behäbig in die Gänge, steigert sich aber stetig und spätesten ab der Hälfte wirds dann echt schaurig.
Das Omen ist ein perfekt inszenierter Horror-Thriller, beängstigend und hervorragend gespielt.
Wie gesagt, braucht etwas Anlaufzeit aber dran bleiben lohnt sich denn der 2. Abschnitt
ist teuflisch gut !

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

JackoXL

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Gehört zu den größten seines Genres, ohne Frage. Teil 2 fande ich auch noch sehr gelungen, dann wurde es wirklich höllisch...


Maniac

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Den 2.Teil hab ich schon ewig nicht mehr gesehen, habe ihn leider auch nicht zur Verfügung, muss ihn mir demnächst mal ausleihen um da ne Note zu verteilen, die anderen Sequels sind mir auch nicht besonders gut in Erinnerung ich weiss aber das die Reihe ab Teil 3. stark nachlässt. Aus diesem Grund werde ich sie mir auch nicht nochmal ansehen...


lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Das Omen ist grandios , die Story ist fantastisch, Gregory Peck ist fantastisch und die Filmmusik ist fantastisch.

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Medardus

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, das war also THE OMEN mit Gregory Peck...man hört ja viel, liest ne Menge, kennt dann die Musik oder hat Ausschnitte davon gesehen. Dann schaut man ihn sich an und hat einen Film vor sich, der zum einen sehr besticht durch Einfälle in Optik, Musikuntermalung und neckische Tode, die durch ihre eruptive Gewalt dann auch heute noch schocken/erschrecken.

Das auf der anderen Seite dann aber Schauspielleistungen warten, die vieles kaputt machen ist ärgerlich und steht dem Film überhaupt nicht. Allen voran die Frau vom Thorn und eben Damien, den viele ja so gruselig finden. Das ist leider sehr plump und für mich zumindest sehr störend in dem Fluss des Films.
Toll dagegen ist Gregory Peck, dessen Stimme mich sehr einnimmt und immer wieder begeistert. So auch hier, der im Zusammenspiel mit dem Pater Brennan oder dem Fotografen richtig aufgeht. So fiebert man mit im Kamp gegen die wildgewordenen Rottweiler oder im Versuch des Satans Sohn umzubringen.

Der Score haut einem dann auch die letzten Falten aus dem Sack und helau, das wäre was gewesen wäre da eben nicht das Trash-Schauspiel mancher Leute.

Der Film ist stark darin eine Bedrohung aufzubauen, das die vermeintliche Hauptrolle Damien vollkommen zurückstellt und so die Bedrohung im Hintergrund das ist, was den Film ausmacht. Da stellen sich mir die Nackenhaare auf, man atmet schneller und dann leider wieder durch die Frau Thorn mit ihrem Mist aus dem Konzept gebracht zu werden.

So oder so aber sehr empfehlenswert, wenn man auf Exorzist etc steht, der hier ohne Frage massiv Pate stand. Toller 70er Horrorfilm mit sehr ikonischen Einstellungen und zu Recht ein echter Klassiker des Genres.

PS: Die Zeitlupenszene am Ende mit austretenden Kugel sieht so beschissen aus in heutiger Sicht, aber wird wohl damals der heisse Scheiss gewesen sein. Heute nur eben krisseliges Bild mit einem "Irgendwas" was "Irgendwo" rausgeschossen kommt...naja, also.

PPS: Wieso adoptiert eigentlich ohne große Erklärung der amtierende US-Präsi Damien, nachdem seine "Eltern" ja nun tot sind? Das mag ich einfach nicht verstehen.

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corinna.freiburg

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich persönlich betrachte das Omen heute weniger als einen Horrorfilm reinsten Wassers. Ich würde ihn eher in die Ecke Mysterythriller stellen, irgendwo in der Nachbarschaft von Rosemarys Baby oder Der Schrecken der Medusa. Eigentlich ist er auch garnicht schlecht, aber für mich gibt es einfach zuviele Punkte, wo es unangenehm knackt.
Father Brennan, um irgendwo anzufangen, ist einfach schon zu sehr über die Grenze des Wahnsinns hinaus. Patrick Troughtons Leistung in allen Ehren, er war schon zehn Jahre vorher unter dem Banner von Hammer Films ein fantastischer Darsteller, aber hier schießt das Drehbuch doch etwas über das Ziel. Dennoch vergisst man Troughtons Pater so schnell nicht mehr.
Warum, zum Teufel, darf die Kinderfrau Mrs. Baylock sich soviel herausnehmen und bestimmen? Klar, sie hat irgendwo hypnotische Fähigkeiten, aber die Eltern sind ja scheints nicht hypnotisiert, also... ich hab bislang keinen Hinweis darauf, was dafür der Hintergrund ist.
Robert Thorn ist Botschafter in England, reist aber verdammt viel in der Weltgeschichte rum... Italien, Israel, wieder England. Also ich glaube, soviel Freizeit hat auch ein Botschafter nicht.
Cathy Thorn hat früh den Eindruck, Damien sei nicht ihr eigenes Kind... und ihr Mann redet mit ihr nicht darüber? Was für eine traurige Ehe ist das denn?
Ansonsten finde ich den Film durchaus geeignet für einen gemeinsamen Gruselabend mit Popcorn und viel Spaß.

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Deekin

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich kann "Das Omen" leider nicht absprechen, dass er über die Jahre ein wenig Staub gefangen hat. Die 70er Jahre waren für den Horrorfilm schlichtweg eine andere Zeit. Unheimliche kleine Kinder waren damals deutlich seltener, zuvor etwa lediglich zu sehen in "Das Dorf der Verdammten" und in einer Szene aus "Night of the living Dead"; ebenfalls waren gewalttätige Todesszenen bedeutend schockierender, als es heute der Fall ist. Zudem hätte der Film in seiner Inszenierung etwas mehr Feinschliff vertragen können. Einige der Schockszenen erscheinen recht plötzlich und der Build-up zu diesen hätte mehr ausgekostet werden können. Somit dachte ich in den ersten 25 Minuten, mit "Das Omen" lediglich einen Klassiker vor mir zu haben, welcher heute nur noch mäßig ist. Einzig die kurzen Gesten, etwa die Blicke, die Damien (Harvey Stephens) seiner Mutter zuwirft oder wenn Robert (Gregory Peck) einen Zusammenhang zwischen den morbiden Geschehnissen erahnt, konnten mich überzeugen.
Ich lag jedoch teilweise falsch. Erstens gelingt es dem Film, viele Elemente in der ersten Hälfte aufzubauen, die später einen Pay-Off besitzen. Dies gilt insbesondere für Mrs. Baylock (Billie Whitelaw), der Haushälterin der Thorns. Es bedarf zwar schon ein wenig guten Willen von Seiten des Zuschauers, zu verstehen, warum diese Frau selbst nach einer Reihe von Meinungsverschiedenheiten mit den Thorns nicht gefeuert worden ist, doch gerade ihre Präsenz bereichert den Film immer wieder mit einer unheimlichen Stimmung. Auch die Idee, dass der Journalist im Film hinter das Geheimnis der prädestinierten Tode kommt, füttert hervorragend in das Grundgefühl einer bevorstehenden Apokalypse.
Zweitens ist die Handlung relativ geschickt aufgebaut. Dass Damien der Sohn des Teufels ist, wird nicht als das große Geheimnis verkauft, sondern dies steht praktisch seit den Opening Credits fest. Vielmehr geht es im Film um die Frage, ob Damiens Ziehvater die Bedrohung rechtzeitig erkennt und abwenden kann. Ihn dabei zuzuschauen, wie er als bodenständiger, nichtreligiöser Mensch allmählich die Zusammenhänge knüpft und hinter das weltbedrohende Geheimnis kommt, macht einen Großteil der Spannung des Films aus. Seine Reisen führen ihn schließlich zu immer abgelegeneren Orten, Klöster in Rom, Friedhöfen und schließlich einer Ausgrabungsstätte in Jerusalem, in denen die sakrale Stimmung und der apokalyptische Grundton sich immer mehr verstärken.
Leider ist der Film an einer Stelle seltsam inkonsequent, sodass ich aus dem Film herausgeworfen wurde. SPOILER: Nachdem Mrs. Baylock Katherine, Thorns Frau, umgebracht hat, liegt Robert trauernd auf einem Hotelbett und wünscht sich Damiens Tod. Wenig später, als ihm die Waffen und Mittel gegeben werden, um ihn zu töten, ist er plötzlich völlig von der Idee schockiert, seinen Sohn umzubringen. Auch wenn er bis zum Finale zweifelt, dass Damien tatsächlich der Sohn des Teufels ist, gibt es mittlerweile genügend Anzeichen dafür und sein Verhalten wirkt dadurch etwas Out-of-Character. SPOILER ENDE. Zudem ist das Finale lediglich solide Horrorkost: Wie bereits erwähnt, "Das Omen" ist ein wenig veraltet und an einigen Stellen fehlt der Feinschliff. Für Freunde klassischer Horrorfilme wohl einen Blick wert, sollte man von diesem Film aber nicht zu viel erwarten. Ich mochte ihn ganz gerne, würde ihn aber nicht länger zu den großen Würfen im Genre zählen. Nach nun fast 40 Jahren macht "Der Exorzist" da eine deutlich bessere Figur.

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EvertonHirsch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bisher kannte ich nur das Remake mit Liev Schreiber und war davon nicht gerade angetan, aber da das Original ja um einiges besser sein sollte, gab ich ihm dann doch mal ne Chance, natürlich nicht ohne gewisse Erwartungen daran zu stellen.

Und was soll ich sagen, diese wurden voll und ganz erfüllt. Der Horror, das Unbehagen (eben die klassische Art, die ich mag) setzen schon sehr früh ein. Man erfährt sehr früh, wer Damian ist. Dazu gesellt sich eine gute Kamera, die mit einem perfekten Timing mal verharrt, mal kleine Bewegungen vollzieht um dem Zuschauer eben nie Sicherheit zu geben, er wüsste, was jetzt kommt oder wer noch außerhalb des gewährten Blickes anwesend ist. Mit Gregory Peck bietet “Das Omen“ zudem noch einen richtig starken Protagonisten auf (erwähnt sei hier aber auch noch Billie Whitelaw als das Kindermädchen). Aber was vor allem diesen Nervenkitzel hervorruft, ist die Musik von Jerry Goldsmith. Selten habe ich einen passenderen Score bei Horrorfilmen gehört. Ganz stark.

“Das Omen“ bietet kaum Pausen, weil immer eine gewisse Bedrohung in der Luft liegt. Die letzte halbe Stunde ist dann Adrenalin pur.

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damian.thorne.3

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Viel besser als das Remake. Übrigens, die erste Nanny die Selbstmord beging um der Dienerin Satans, Mrs. Baylock Platz zu machen, war die Tochter von Jack Palance,


RoboMaus

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich weiss nicht, ob ich als Fan von (guten) Horrorfilmen schon zu abgehärtet bin, aber Werke wie 'Das Omen' oder 'Carrie' haben für mich nichts mit Horror zu tun. Deren Einordnung trägt eher zur Aufweichung des Genres bei. Kein Grusel, keine Schockmomente, kein Gore bis auf die eine Szene, in der (SPOILER:) der Fotograf geköpft wird (SPOILER ENDE). Oder ist es gruselig, wenn einer auf dem Friedhof eine Grabplatte aufmacht und von ein paar Hunden belagert wird, aber sonst NICHTS passiert? Auch in den siebziger Jahren gab es schon echte Horrorfilme, die dieses Genre verdienen - es liegt also nicht an einer Verschiebung der Werte im Zuge von immer brutaleren Darstellungen oder CGI, dass man 'Das Omen' heute belächeln würde. 'Das Omen' war und ist eher ein Mystery-Krimi, in dem wenig Aufregendes im Sinne von Horror passsiert. Vor allem der kleine Junge tritt kaum in Aktion, obwohl er der Sohn des Teufels ist. Auffällig wird er nur dann, wenn er in die Kirche muss, sich sträubt und zu plärren anfängt - wenn das ein Horrorfilm wäre, dürfte man wohl etwas mehr erwarten. Fehlanzeige. Die Story dreht sich hauptsächlich um die Ermittlungen des Adoptiv-Vaters (Gregory Peck) und eines Fotografen, die irgendwann herausfinden, (SPOILER:) dass dummerweise der Sohn des Teufels adoptiert wurde, welcher eliminiert werden muss. Auch der Schluss ist im Stile eines Krimis gehalten: Die Polizei, die dem Adoptiv-Vater auf den Fersen ist, fängt ihn in der Kirche ab und erschiesst ihn, wobei man nur die Kugel aus dem Lauf fliegen sieht. Was mir wohl verborgen bleibt, ist, dass nach der Polizeiaktion von zwei Toten berichtet wird, aber der Sohn des Teufels im Körper desselben Jungen auf der Beerdingung erscheint (SPOILER ENDE) - soll das ein Twist sein? Ich dachte eigentlich, ich hätte mehr verdient, nachdem ich mich durch 1 3/4 Stunden langatmigen Pseudo-Horror gekämpft habe. Auch nur als Krimi betrachte, finde ich 'Das Omen' bestenfalls mittelmässig, da nur selten Spannung aufkommt und die Story weitgehend vorhersehbar ist. Oder dachte jemand, (SPOILER:) der Pfarrer würde noch davonkommen, nachdem er vom 'Wind des Teufels' durch den Park getrieben wurde? (SPOILER ENDE)

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Martin Oberndorf

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Bewertung5.5Geht so

(SPOILER-Warnung)

Mein Höllentrip sollte noch weiter gehen, nachdem ich mich mit From Dusk Till Dawn schon so schön der Zelebrierung des Bösen hingegeben habe. Doch was schauen? Der Exorzist wäre ja ideal für jemanden wie mich, aber den hab ich vor ein paar Monaten erst gesehen. Was tun? Hmmm...
Ich starrte auf die vor langer Zeit gekaufte Box dieser Reihe und beschloss nach dann nach einiger Zeit, auch nach dieser zu greifen, sodass Pfoten auf eine Box aus Plastik trafen, in der sich die einzelnen Disks aufgestapelt befanden wie die Teller im Küchenschrabk. Ich hasse das eigentlich. Hier bedeutet mir das aber nicht so viel.
Die DVD des ersten Teils wird eingelegt, und auf dem Bildschirm erscheint "Das Omen".
...
Bevor die Frage auftaucht: ja, es ist tatsächlich der alte Film aus den 1970ern, den ich hier bewerte.
>Kulturbanause!
Immerhin ist der Film doch ein Klassiker.<
Aber so richtig warm wurde ich mit dem Film nicht. Damals, als ich ihn zuerst sah und auch jetzt.
Die Box beinhaltet die Originaltrilogie, den vierten Teil für's Fernsehen und das Remake.
Ich hab nur die ersten beiden gesehen, aber ich weiß auch nicht, ob ich das vorhabe, denn schon Teil 2 landete auf einer sehr exklusiven Liste, auf der eigentlich keiner stehen will.
Ich befürchte hier sogar, das Remake könnte nicht den Tiefpunkt der Reihe darstellen.
Aber hier geht es erstmal um den ersten Teil.

Ich tu für diesen Kommentar mal so, als wäre ich nicht der Antichrist, sondern dieser Damien, dann muss ich im Text auch nicht so oft aufpassen, was ich schreibe :3

Also... ich bin hier mal enorm zwiegespalten. Der Film ist ja schon eine ganz eigene Sache. Richard Donner hat finde ich mehr Chancen, mir zu gefallen, wenn er wieder im Buddy Action-Genre unterwegs ist. Er versteht es zwar durchaus, die Szenen im Haus düster aussehen zu lassen, jedoch scheitert er meiner Meinung nach daran, dem Film an sich eine dämonische Aura zu geben.
>Das hat er jetzt nicht gesagt, oder?<
Doch, hat er.
Ganz anders die Musik.
Ich höre die Titelmelodie und schließe die Augen.
Ich sehe einen flammenden Thron vor mir, große, mit weinroten Teppichen ausgelegte Räume mit Ornamenten, man wird von rot und schwarz umgeben, der Himmel verdunkelt sich, aschgraue Wolken machen sicj breit, Donner.
Ich öffne die Augen wieder.
Der Film beginnt und ich sehe etwas, das optisch genau so gut aus einem Krimi stammenn könnte. Grad der Friedhof war richtig toll anzuschauen.
>Aber die Atmosphäre, Martin, die Atmosphäre!<
Nein. Ich muss zugeben, hin und wieder war er ganz spannend, aber auch nicht das, was ich herausragend nennen würde.
Die Geschichte um die Bilder des Forografen war wirklich das Highlight, dass den Film doch irgendwie sehenswert macht.

Ich sage nicht, dass der Film schlecht ist, er ist in meinen Augen nur nicht das Meisterwerk, dass viele in ihm sehen.
Und diese Präsenz des Bösen hab ich auch nicht wirklich mitbekommen. Vielleicht weil Damien eigentlich nichts macht, was ein Kind mit Asperger nicht auch machen würde.
Und diesen Hauch der Hölle hab ich auch nicht wahrgenommen.
Wenn ich so einen Film hab, will ich die Verkommenheit, die Sünde, sehen, hören, sogar schon schmecken und riechen, und ganz allgemein fühlen. Lediglich zweiteres war der Fall. Der Score ist exzellent.
Gruselig war der Film auch nicht.
Die Spannung hält sich auf mittlerem Niveau.
Teilweise wirkt's sogar etwas überzogen.

>Ja nur, weil der Film alt ist, du Yolokind! Spläddakiddie!<
Es liegt nicht am Alter. Rosemarys Baby und Der Exorzist bringen all das, was ich oben beschrieben habe, mit und erzeugen eine Wahnsinnspräsenz des Teuflischen. So lob ich mir das!
Aber hier vermiss ich das irgendwie. Es fehlt mir dieses Stück Dämon im Film, oder ganz einfach das Besondere.
Ich weiß ja auch nicht.
Bin jedenfalls von dem Film weitaus weniger begeistert als die meisten. Denn, wenngleich er auch nicht fad ist, so richtig außergewöhnlich fand ich ihn nicht.
>Ts.<

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Martin Oberndorf

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*Omen


RoboMaus

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Wenn ich Deinen Kommentar gelesen hätte, bevor ich den Film sah, hätte ich mir meinen sparen können...


replicant-10

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das wunderbare und geniale Original.
Seht es euch an und verzichtet auf das elende Remake.

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Lili 9ochefort

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine kleine (Horror) Reise in die 70 er Jahre. :)

=========================================================
,... der für mich beste Horrorfilm aus den 70 er Jahren, wird für mich mit jedem ansehen noch besser. Die okkulte schaurige Atmosphäre und die Intensität die an den Tag gelegt wird lehrt mir immer wieder das fürchten.

Der geniale Schachzug hier ein unschuldig aussehendes Kind, als das Böse aus zu erwählen, fand ich genial, ebenso wie den Damien Darsteller der obwohl er süss aussieht schon was sagen wir mal diabolisches an sich hat, anders als in der Exorzist bleibt Damien immer gleich von aussehen her, und verändert sich nicht so wie Reagan in der Exorzist.

Kaptain Ahab oder besser gesagt Gregory Peck den ich seit Ewigkeiten sehr schätze, spielt hier seine Rolle auch sehr überzeugend und merkt erst etwas spät was für ein Kind er da aufzieht, tolle Leistung im allgemeinen von allen Darstellern, besonders die Nanny sein hier noch erwähnt die ja gar nicht so ohne ist.

Excellent von Richard Donner (Lethal Weapon) ins Szene gesetzter, spannender und fesselnd inszenierter Okkultklassiker an dem man als Horrofan nicht vorbei kommt.

Meisterwerk !!!!!! Kann ich euch allen empfehlen. :D

♥♥♥

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MrMcJones

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diese Filmmusik haut mich jedesmal vollkommen aus den Socken!
Erzeugt eine Atmosphäre die ihres gleichen sucht!

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BasKi

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Bewertung4.0Uninteressant

Bis auf 3-4 Stellen fand ich den Film recht belanglos bis langweilig.
Schauspielerisch wie filmtechnisch gibts jedoch nichts zu meckern.
Bin wahrscheinlich einfach mit den "falschen Horrorfilmen" warm geworden, sodass mir bei sowas kein bisschen Grusel aufkommt.

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ichvitus

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Bewertung9.5Herausragend

Etwas fertig und kaputt von der Nacht bin ich heute morgen aufgewacht. Am Abend zuvor hatte ich mir "Das Omen" angeschaut.
Normalerweise lassen mich Horrorfilme recht kalt und seelenruhig schlafen. Doch "Das Omen" hat mir tatsächlich eine etwas unruhige Nacht beschert. Schon während man sich den Film anschaut, macht sich ein Unwohlsein in der Bauchregion breit, dass man gar nicht vom Sofa aufstehen und in den dunklen Raum eintreten mag. Der Gang durch den verlassenen, dunklen Flur zur Toilette fiel mir diesmal doch etwas schwer. Jedes kleine Geräusch wird zur Qual.
So habe ich "Das Omen" erlebt. Ein Film, der für mich bisher einer der Besten seines Genres ist. Er ist so brutal, so schockierend, so verdammt gruselig und raubt einem den Glauben, dass das Gute immer siegt und verstrahlt eine absolute Hoffnungslosigkeit, wie es sie selten in Filmen zu sehen gibt.
Dazu ist der Film toll gefilmt und hat einen der gruseligsten Soundtracks - und erst das Kind. Mir gefror das Blut in den Adern bei dessen Anblick - einfach klasse!

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Maniac131

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film mag zwar schon etwas in die Jahre gekommen sein, hat aber immer noch eine gewaltige Wirkung. Er zieht einen mehr und mehr in seinen Bann und es macht sich ein Unwohlsein breit, wie es selbst bis heute selten fertiggebracht wird. Ein toller subtiler Gruselfim, mit einem wahrhaft teuflischen Kinderdarsteller.

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Nachtblume80

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Damien..der Grund meiner kindlichen Alpträume ;) Damals heimlich bei Oma und Opa geschaut und auch heute bekomme ich noch Gänsehaut wenn ich diesen kleinen fiesen Kerl sehe...Omen ist für mich ein Filmklassiker,der auch nach Jahren noch im Gedächtnis bleibt!JEDER weiss doch wohl wer Damien ist oder? ;)

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patcharisma

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The No.1 - forever.... :-)


Eneb

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Bewertung4.5Uninteressant

Ganz subjektiv gesagt garnichts für mich. Könnte von mir aus auch "Hysterie, der Film" genannt werden. Klar, früher war das Publikum anders und die Erfahrungen im Horror-Genre waren kleiner, was aber nicht heißt, dass mir das heute gefallen muss.
Schön gefallen hat mir allerdings die Exhumierungssequenz. Da gibt es eine Vorspannung und ein schockierendes Ergebnis, welches Trauer um ein verstorbenes Kind und dämonische Vorgänge mischt.

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Alienator

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Bewertung5.0Geht so

Nicht ganz der Klassiker der er sein möchte

Obwohl zu einer Zeit gedreht, indem die Apokalypsethematik noch nicht ganz ausgestanzt war wie heute, überzeugt der Mystkthriller nur streckenweise.
Die Attacken und der Teufels-Hokus-Pokus sind zwar schön spannend gemacht aber leider ist er vorhersehbar und überrascht nicht wirklich.
Damit wird dem Film jegliche Spannung genommen und nur durch optisches Aufpeppeln und (zugegebenermasen exzellenter) sakraler Musik (Goldsmith erhielt den Oscar; zu spät und für den falschen Film (verdient hätte er ihn für "Papillon" oder "Planet der Affen"), aber immerhin hat man ihn mal einen zugestanden) kann man keinen guten Film machen.
Es fehlt die Essenz eines guten Horrorfilms, wie z.B. etwas neues (ausser die Friedhofszene mit dem geöffneten Grab, die echt düster ist). Der kosmopolitische Ansatz einer Welt, die sich selbst vernichtet ist net gedacht,aber nicht ausgereift genug um Kritik zu zeigen.
Leider,nicht der Klassiker der er sein möchte, sondern ein gediegender Unterhaltungshorrorfilm.

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Filmkenner77

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"Leider,nicht der Klassiker der er sein möchte."
Diese Aussage verstehe ich nicht. Ich kenne keinen Film, auf den dies zutrifft. Ein Film wird zum Klassiker gemacht, aber er ernennt sich niemals selbst zum Klassiker. Wie soll das gehen?


Alienator

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Genau das was du meinst. Vielleicht etwas umständlich formuliert. Es soll bedeuten, dass er nicht der Klassiker ist, zu dem er gemacht wurde von dem Publikum (oder wem auch immer).


Mac_C_Tiro

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Virtuos die Nerven zerreißender Horrorthriller, bis in die Nebenrollen gut besetzt und ein Klassiker des schleichenden Horror! Beschreiben kann man die Wirkung dieses Films gar nicht.. man muß ihn an der Seite von Lee Remick bis zur letzten Minute (göttliches Finale!) durchzittern!

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slangbanger!

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Bewertung7.0Sehenswert

Gibt es was schöneres, als in einer kurzen Inhaltsangabe den übelsten Spoiler zu bringen, den man bringen kann? Mir fällt spontan nichts ein.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

„Das Omen“ aus dem Jahre 1976 zählt nicht umsonst als Klassiker des subtilen Horrorkinos.
Regisseur Richard Donner lässt die Spannung sich langsam aufbauen und entfalten. Hier wird nicht versucht mit billigen Schockeffekten den Zuschauer zu schocken. Vielmehr schleicht sich der Horror langsam an, klopft an die Tür und bricht dann über den Zuschauer hinein.
Zwar wirkt der Film an einigen Stellen doch etwas überholt, der Zahn der Zeit macht eben vor nichts halt, im Großen und Ganzen ist „Das Omen“ jedoch immer noch ein Film aller erster Güte.
Das liegt nicht zuletzt an den versierten Darstellern, allen voran Gregory Peck als Vater und Lee Remick als teuflische Babysitterin. Vor allem sie strahlt eine natürliche Boshaftigkeit aus, die beinahe mit Händen zu greifen ist.
Leider schockt das Ende heutzutage nicht mehr derart, wie es das vielleicht vor dreißig Jahren getan hat. Heutzutage sind solche Enden ja leider häufig anzutreffen, dennoch ist es wichtig zu bemerken, dass „Das Omen“ hierbei Pionierarbeit geleistet hat.
Auch die teils altertümlichen Schnitte und Kamerabewegungen wirken überholt.
Da ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass ein Remake, verbunden mit den heutigen Möglichkeiten im filmischen Bereich, in Auftrag gegeben wurde.
Es ist jedoch bezeichnend das dieses dem Original in keinster Weise das Wasser reichen kann.
Denn wo sich Filmemacher heutzutage auf Effekte und technische Spielereien verlassen, mussten Regisseure sich damals noch richtig Gedanken machen.
Deshalb wirkt „Das Omen“ (1976) atmosphärischer, glaubwürdiger und einfach echter.
So behält der Vorreiter zu Recht sein Image als Horrorklassiker inne.

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