Das weisse Rauschen

Das weisse Rauschen (2001), DE Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 31.01.2002

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6.9
Kritiker
15 Bewertungen
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7.2
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1907 Bewertungen
32 Kommentare
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von Hans Weingartner, mit Daniel Brühl und Anabelle Lachatte

Als der junge Lukas frisch von der Schule nach Köln kommt um dort zu studieren, findet er dort schnell eine Unterkunft und Anschluß an die Gesellschaft, weil er bei seiner Schwester wohnen kann. Schon bald erfährt er an eigenem Leibe, was eine Psychose ist, die bei ihm durch den Konsum von Drogen hervorgerufen wird. Der Weg zur Heilung ist lang und anstrengend für ihn und seine Mitmenschen, und den einzigen Weg zur inneren Ruhe zurückzukehren sieht er darin, das “Weiße Rauschen” zu finden.

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Kritiken (4) — Film: Das weisse Rauschen

SoulReaver: CinemaForever

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7.5Sehenswert

[...] Wenn sich »Das weisse Rauschen« auf seinen Abschluss zubewegt, verliert er stellenweise genau die erdrückend-ehrliche Authentizität, die den Film zum Großteil ausgezeichnet hat. Passagen zerfasern sich, treten auf der Stelle, lassen das Interesse am Werdegang von Lukas aber in keinem Fall verschwinden, dafür ist der Umgang mit seiner Person und der paranoide Schizophrenie zu praxisnah und veritabel. Ab einem bestimmten Punkt wird hier deutlich, dass leichte Anzeichen auf Besserung nur blinde Trugschlüsse sind und für Lukas nur noch ein Leben in Isolation infrage kommt; das weisse Rauschen verlässt den Ring als Sieger. Wenn ein Film es also schafft, die konträren Situationen - Die Reizüberflutung des Land-Stadt-Wechsel - seiner Hauptfigur so treffend in die Wahrnehmungsstörung nach dem Halluzinogengebrauch (HPPD) einzuweben, auszuarbeiten und allgemein zu thematisieren, dann hat das schon Lob und Anerkennung verdient.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy Dufresne

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Punktgenau!


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

„Das weisse Rauschen“, fast ein Dogma-Film, ist ein sehr, sehr lebendiges Low-Budget-Projekt, welches das Krankheitsbild der Schizophrenie eindrucksvoll wie realistisch veranschaulicht. Die durchwachsen wirkende Filmtechnik zieht sich aus der Affäre, da der Film den Zuschauer anstrengen soll und dies mit den wackeligen Handkamera-Aufnahmen und teils radikalen Schnitten auch gut gelingt. Ein weiteres Hauptindiz sind darüber hinaus die Psychoterror-Stimmen im Kopf der Hauptfigur, an denen das Publikum gleich mitleiden darf. Gut gemacht.
Daniel Brühls starke und authentische Leistung (Bayrischer Filmpreis 2001) ist das Zentrum des Films, der leider nach etwa einer Stunde abbaut und an Spannung verliert. „Das weisse Rauschen“ will irgendwie kein angemessenes Ende finden, ist dafür aber ein realistischer Film, der zugleich ein außergewöhnlicher Psychotrip ist. Vielleicht der beste Film zum Thema und ein echter Glücksgriff zweier Filmstudenten.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Flibbo

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Hihi, wie ist das denn gemeint?


stalker

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Verbittert ironisch, natürlich.


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Jeder, den interessiert, wie ein Mensch in die Schizophrenie abgleitet/abgleiten kann, sei dieser Film wärmstens empfohlen. Wirklich toll gespielt von Daniel Brühl...

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alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

Teils schwer erträglicher Einblick in Psyche eines Schizophrenen und in den Mikroskomos der Betroffenen, authentisch und wunderbar gespielt von Daniel Brühl und Anabelle Lachatte. Gegen Ende verliert sich Weingartners intensives Skript und führt bedauerlicherweise ins Leere.

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Kommentare (28) — Film: Das weisse Rauschen


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A-Wax

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Bewertung7.5Sehenswert

Intensives Regie-Debüt das ein doch sehr unterrepräsentiertes Thema anpackt, aber zum Ende hin doch sehr unfertig wirkt.

"Das weiße Rauschen" ist das Regie-Debüt von Hans Weingartner und ein Film zum Thema Schizophrenie. Ich möchte gar nicht näher auf die Krankheit eingehen, denn ich weiß viel zu wenig von ihr. Daher kann ich auch nicht sagen wie authentisch der Film nun ist oder eben auch nicht. Allerdings wird das Fortschreiten der Krankheit sehr "erlebbar" dargestellt und man leidet durchaus mit. Vor allem fühlt man aber auch mit der Schwester mit, die ihren Bruder sehr bald nicht mehr wiedererkennt und natürlicherweise sehr hilflos und überfordert mit der gesamten Situation ist.

Man merkt dem Film sein verhältnismäßig geringes Budget von 42.000 DM schon an, aber es stört zu keiner Zeit. Viel zu intensiv und nachvollziehbar sind die Darstellungen in den ersten zwei Dritteln des Films. Die Leistung von Daniel Brühl ist absolut herausragend und man merkt sehr deutlich wie wichtig es war, einen solch talentierten Schauspieler für diese Rolle zu bekommen. Er füllt die Figur mit Leben und auch diese innere Zerrissenheit, dieses Verhängnis wenn man nicht mehr wirklich von Realität und "Traum" unterscheiden kann.

Das einzige Problem dieses Films ist das letzte Drittel, ich nenne es auch das Hippie-Drittel. Hier wird die Story unglaubwürdig und der ganze Fluss ist mit einem Mal nicht mehr da. Plötzlich scheint es ihm wieder besser zu gehen (wohl einige der lichten Momente) und man tourt mal eben mit wildfremden Menschen durch halb Europa. Das Ende versteh ich dann auch wieder gar nicht, denn ein Film muss zwar keine endgültigen Anworten geben (gerade ein solcher nicht), aber zumindest einen Weg aufzeigen wie es mit den Figuren weitergeht bzw. weitergehen könnte. Das fehlt mir und ist eine der wenigen Kritikpunkte.

Ansonsten ein ausgesprochen starkes Debüt mit einem hervorragenden Hauptdarsteller, das man aufgrund des geringen Budgets wirklich als sehr gelungen einstufen darf.

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Happiness

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der beste Film zum Thema Schizophrenie überhaupt!

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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Überzeugender Film über den Krankheitsverlauf eines labilen Menschen, der nicht nur das Leiden seines Protagonisten zeigt, sondern ebenso die Hilflosigkeit seiner Angehörigen vor Augen führt, gegen Ende sich aber leider äußerst langatmig präsentiert.
„Das weisse Rauschen“ ist dennoch ein gelungener Debütfilm von Hans Weingartner, der er es versteht den Zuschauer in das Grauen psychisch kranker Menschen einzuführen, sowie mögliche Auswirkungen von Drogen zu demonstrieren.

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einSchluss

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Bewertung9.5Herausragend

Nie zuvor und auch nicht danach habe ich einen Film gesehen, der eine drogeninduzierte Psychose/Paranoia besser oder intensiver dargestellt hat. Umstände, die den fruchtbaren Acker mit ertragreichen [Pilz]-Pflanzungen zu einem unvergesslichen Ereignis werden ließen. Eigene Erfahrungen sind beim Nachspüren und Einfühlen hilfreich, aber nicht wünschenswert.

Diletantissmus tauscht sich aus mit Authentizität. Unsicher tapert der Wirt des Wahnsinns in die krank machende Falle, doch nach seinem gewählten Weg emanzipiert er sich damit. Zahlreiche improvisierte Momente in denen es Zitate gibt, die zum geflügelten Insider wurden... Happy Hippy... im Bussss... Sytech.
Ich weiß nicht wie oft ich ihn gesehen habe, aber es verging kein einziges Mal, wo ich im Abspann nicht geheult habe.

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Ripley1

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Ich glaube, dieser Film leistet mehr zur Aufklärung als Spektakel wie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" oder "abgefahrene" Komödie wie "Spun" und "Fear and Loathing".


Markbln

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Nix gegen unsere Christiane, Ripley.


Shurtugal

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Neben Salvatore für mich einer der besten Filme mit meinem Lieblings-Schauspieler Daniel Brühl. Er bringt die Rolle des Junkies gut rüber und die Botschaft heißt, Finger weg von Drogen und dubiosen Pilzen! Durch die Regie und besondere Kameraführung bekommt der Film einen ganz eigenen Charakter, zum Teil aber auch sehr bedrückend! Für alle Daniel Brühl-Fans ein Muss!!!

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Tadajon

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...versteh ich jetzt nicht


schokone

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Junkie? Dubiose Pilze? Hier geht es um eine Person mit einer labilen Persönlichkeit, bei der die Einnahme von heimischen Psylos eine Psychose hervorruft. Aber schön, dass er dir trotzdem gefällt.


Peppy

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Beschreibung hier trifft die Story nicht.
Lukas hat bereits offensichtliche Züge einer Psychose, als er mit dem Zug in Köln ankommt. Das zeigt sich ganz klar darin, dass er förmlich reizüberflutet Probleme hat sich im Bhf zurecht zu finden. Auch wie er die Wagengeräusche wahrnimmt, ist wohl den meisten aufgefallen, dass sie extrem schwankten und teilweise echt zu schrill und laut waren. Allgemein ist er in großen Teilen "drüber".
Die Drogen tragen ihren Teil zu seiner Dopamin-Störung bei und so kriegt er seinen ersten ordentlichen Schub. Das Schreiberlein hat in diesem Film so ziemlich alle denkbaren schlimmen Faktoren zu einer Psychose hinzugefügt um dem Ganzen den vermeintlich nötigen Kniff zu geben.
Der wahre Hintergrund liegt in der Familiengeschichte. Die Mutter hat nicht ohne Grund etliche Aufenthalte in Psychatrien verbracht, bevor sie sich am Ende doch das Leben nahm.

Damit will ich nicht den Film kritisieren, was man an meiner vergebenen Punktzahl erkennen sollte, nur mal eben klarstellen, dass es nur einen geringen Teil an exogen (sprich durch Drogen) verursachten Psychosen gibt.

Ich mag den Film, er macht es einem ein wenig mehr begreiflich, wie sich jemand mit so einer schrecklichen Krankheit fühlen muss.. Kamera & Co. haben ihr Übriges getan.

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Tadajon

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Trifft es mMn sehr gut


fleeting

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein lächerlicher und bewegender Film zugleich.
Der eigentlich gelungene und perfekt zur Story passende Regiestil (orientiert an John Cassavetes und Dogma 95) trifft hier auf ein eher dilettantisches Drehbuch und nur mittelmäßige schauspielerische Leistungen. Beeindruckende Bilder und eine bewegende Geschichte werden so in regelmäßigen Abständen durch sperrige Dialoge und sich viel zu schnell entwickelnde - und sich auch genauso schnell wieder im Sand verlaufende - zwischenmenschliche Beziehungen kaputt gemacht. Nicht zuletzt lebt der Film auch von zahlreichen Klischees (über Studenten, Psychiatrie, Hippies...), die man durchaus hätte umgehen können.
Trotzdem ein sehenswerter Einblick in die Welt eines jungen Mannes, der trotz aller widrigen Umstände am Ende doch noch seinen inneren Frieden findet. Ohne, dass die Geschichte damit schon zu Ende wäre. Vielmehr ist genau das der Punkt, an dem sie eigentlich erst beginnt.

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Mimuschka

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das drehbuch ist ja auch von hans weingartner, dem alten schlawiner. klar dass da nichts gutes bei rumkommt.


Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

"Wer das weiße Rauschen sieht wird sofort wahnsinnig, außer wenn er schon wahnsinnig ist, dann wird er normal."

Ganz kurz,ganz knapp: Eines der besten Regiedebüts überhaupt und einer der ganz,ganz wenigen deutschen Filme die wirklich richtig was wert sind, auch im internationalen Vergleich.

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Mac_C_Tiro

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vorgemerkt, bin gespannt Andy ;)


Andy Dufresne

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Kannst du auch sein :)
Man merkt deutlich(st) das hier nicht viel Geld da war, dafür ist umso mehr Qualität vorhanden !


Digit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gefällt mir schon sehr, auf der einen Seite. Finde ihn aber auch recht anstrengenden, trotzdem eine sehr authentische und verstörende Darstellung der Schizophrenie, mit einem sehr guten Hauptdarsteller.

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Sozionaut

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Bewertung7.5Sehenswert

Bong geraucht, smiley mit Wodka runtergespült und aus der Ritze zwischen Couchkissen und Armlehne geatmet, wenn der Blick nicht getrübt sondern hindurchgeklärt ist, dann ist die eigene Vorstellung die beste Kulisse die einem bleibt...

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Frank West

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Bewertung6.0Ganz gut

Kein Film schafft es besser das Krankheitsbild "Schizophrenie" zu beschreiben. Leider verliert sich der Film spätestens ab dem "Sprung" ins Sinn- und Inhaltsleere so das es auf ein geradezu unbefriedigendes Ende führt. Sehr schade, denn Potential hat man sich in der ersten Hälfte des Films genug aufgebaut...

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schokoeis87

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

erschreckend,nachdenklich,heftig.

daniel brühl spielt seine rolle echt gut.man empfindet starkes mitleid...

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Ich-Bin-Viele

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der sicherlich seine Ecken und Kanten hat, vor allem in der Narrative, doch geht es in "Das weisse Rauschen" auch viel weniger um eine vorantreibende Story als um das Portrait der vermutlich am meisten missverstandenen Krankheit überhaupt, der Schizophrenie. Und hier muss der Film stark gelobt werden: ich kenne keine realitätsnähere Darstellung dieses stigmatisierten Leidens, eindrucksvoll führt einem ein in der Rolle sehr überzeugender Daniel Brühl das Innenleben einer Psychose vor. Auch die sozialen Probleme die mit der Störung einhergehen werden berücksichtigt, wobei sich diese - wie zwischenmenschliche Vorkommnisse in diesem Film generell - teils für meinen Geschmack etwas zu schnell entfalten.
Wer etwas über die Krankheit Schizophrenie erfahren will fernab von dem Irrglauben einer "multiplen Persönlichkeitsstörung" sei dieser Film wärmstens zu empfehlen, denn "Das weisse Rauschen" weiß mit der Faszination zu locken einen der rätselhaftesten Leidenszustände ein Stück besser zu verstehen, was einige erzählerische Schwächen locker wett macht.

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Toto303

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So läufts halt manchmal, wenn man die falchen Pilze ißt! (Oder zuviel von den richtigen!) Schonungslos und realitätsnah! So ehrlich, das es manchmal wehtut beim zuschauen!

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novak 2807

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer einen beeindruckenden Daniel Brühl erleben möchte, darf sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen.

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Mum Pitz

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Bewertung7.0Sehenswert

ein low-budget-film über schizophrenie, mit einem hervorragenden hauptdarsteller

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Homunculus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Realistische Darstellung einer ziemlich gruseligen Erkrankung,zwar schwächelt der Film dramaturgisch ab Hälfte, ist aber trotzdem uneingeschränkt zu empfehlen.Das Filmteam hat sich im Vorfeld über das Krankheitsbild informiert, das macht sich hier deutlich bemerkbar.
Eigentlich nur objektiv bewertbar, sofern Erfahrungswerte mit Schizophrenie vorhanden sind.Daniel Brühl zeigt hier erstaunliches Einfühlungsvermögen und der Dogma verwandte Stil verfeinert den Realitätsanspruch
Die Moral von der Geschicht; ist das Genmuster eh schon labil, dann verspeise keine Psylocybin-artigen Pilze nicht..

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maniacmonkey

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Bewertung7.0Sehenswert

Schizophrenie ist eine weitverbreitete Krankheit und doch weiß man viel zu wenig darüber. Die meisten denken immernoch Schizophrenie wäre gleichzusetzen mit gespaltener Persönlichkeit.
Als ich mich dieses Irrtums entledigt hatte, fing ich langsam an zu realisieren, dass ich überhaupt keine Filme über Schizophrenie kenne. Diesen Gedankengang verlor ich dann bald auch wieder.... bis ich schließlich auf diesen kleinen Film stoß. Sofort ergriff ich die Chance und lieh ihn mir aus, voller Vorfreude, denn Daniel Brühl sehe ich sehr gern und würde mir sehr gerne die Schizophrenie von ihm näherbringen lassen.

War ersteinmal sehr überrascht vom amateurhaften Erscheinungsbild des Films und die Story dümpelte die erste Zeit auch nur so rum bis zum ersten Wutausbruch Brühls, der mich etwas mehr verwirrte als er mich beeindruckte.
Wirklich zu gefallen begann mir der Film mit dem ersten Auftauchen der Stimmen. Meine Begeisterung hielt noch eine Weile an, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Daniel Brühl plötzlich mit Hippies in den Urlaub nach Spanien fährt. Da hats mich dann voll aus der Begeisterungstrance gerissen und mir wieder die Amateurhaftigkeit des Films vor Augen geführt.

Es ist auf jeden Fall unglaublich interessant und beeindruckend zu sehen, was im Kopf eines Menschen vorgeht, der paranoid schizophren wird. Daniel Brühl spielt unglaublich überzeugend und lässt seine Kollegen teilweise sehr blass aussehen. Kritikpunkt ist die angesprochene Amateurhaftigkeit des Films, die einem allerding während der starken Mitte gar nicht auffällt. Wären da nicht der dümpelnde Start und das voll aus der Story schießende, in philosophische Sphären eintretende Ende, hätte ich sogar über sie hinweggesehen und ganze 10 Punkte gegeben.
So nun habe ich auch mal genug geschwallt (hatte ne Menge Spaß dabei, vielleicht mach ich das in Zukunft öfter:)) und bringe diesen Kommentar nun zum Abschluss.

PS: Wer gute Filme über Schizophrenie kennt, darf sie mir gerne empfehlen, würde mich sehr freuen.

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Homunculus

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Versuchs mit "Engel des Universums", eine weitere interessante Variante des Themas..Gruß


JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der authentischsten deutschen Filme, in dem man einen Einblick in die Welt eines Schizophrenen bekommt und wie er seine Welt wahr nimmt. Daniel Brühl spielt wieder einmal mehr sehr überzeugend und beängstigend gut. Gegen Ende schwächelt aber die Qualität.

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AverageJoe

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Bewertung5.0Geht so

Bis zum Kollaps wirklich gut und recht authentisch, erlaubt der Film einem den Einblick in das Leiden des Erkrankten. Allerdings verliert er danach seinen Fokus und flacht extrem ab, um die Schizophrenie stattdessen nur noch zu benutzen um...ja was eigentlich? Sollte es esoterisch sein? Jedenfalls hatte es nichts mehr mit der ersten Hälfte des Films zu tun, geschweige denn einer ernsthaften Behandlung des Themas.
Weingartner hat wirklich ein Talent gute Ideen in den Sand zu setzen..

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