Das weisse Rauschen
Das weisse Rauschen (2001), DE Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 31.01.2002
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25 Kommentare
Keine
von Hans Weingartner, mit Daniel Brühl und Anabelle Lachatte
Als der junge Lukas frisch von der Schule nach Köln kommt um dort zu studieren, findet er dort schnell eine Unterkunft und Anschluß an die Gesellschaft, weil er bei seiner Schwester wohnen kann. Schon bald erfährt er an eigenem Leibe, was eine Psychose ist, die bei ihm durch den Konsum von Drogen hervorgerufen wird. Der Weg zur Heilung ist lang und anstrengend für ihn und seine Mitmenschen, und den einzigen Weg zur inneren Ruhe zurückzukehren sieht er darin, das “Weiße Rauschen” zu finden.
Das weisse Rauschen, das sind alle Visionen, aller Menschen, aller Zeiten, in einem Augenblick, hatte mir Enno erzählt. So was wie Gott, oder das ganze Universum auf einmal. Der Zustand der höchsten Erleuchtung. Wer das weisse Rauschen sieht, der wird sofort wahnsinnig. Außer wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal.
HandlungDas Leben kann beginnen
Lukas (Daniel Brühl) ist 21 Jahre, lebenshungrig und sensibel. Zu Anfang des Filmes fährt er mit dem Zug nach Köln. Er zieht um. Die sauerländische Provinz und seine Großeltern, die ihn aufgezogen haben, lässt er hinter sich. In der Großstadt Köln soll das Leben spannender werden. Seine Schwester, Kati (Anabelle Lachatte), nimmt ihn in ihre Wohngemeinschaft auf. Lukas betritt freudestrahlend sein neues Zimmer. Kati und der gemeinsame Mitbewohner, Jochen (Patrick Joswig), sind ebenfalls sehr lebenslustig und stürzen sich in ausschweifende Partys. Lukas begleitet sie.
Lukas verändert sich
Allmählich verändert sich das Wesen des lebensfrohen 21-Jährigen. In der Universität schreibt er sich doch nicht ein, da ihm das Verfahren zu stressig ist. Bei einem geplanten Kinobesuch mit einem Mädchen (Katharina Schüttler), das er auf einer Feier kennengelernt hat, eskaliert die Situation. Obwohl sich Lukas ganz sicher war, dass sein Lieblingsfilm Taxi Driver in dem Kino läuft, teilt die Kassiererin (Ilse Strambowski) den Beiden mit, dass er erst eine Woche später läuft…
Als der junge Lukas frisch von der Schule nach Köln kommt um dort zu studieren, findet er dort schnell eine Unterkunft und Anschluß an die Gesellschaft, weil er bei seiner Schwester wohnen kann. Schon bald erfährt er an eigenem Leibe, was eine Psychose ist, die bei ihm durch den Konsum von Drogen hervorgerufen wird. Der Weg zur Heilung ist lang und anstrengend für ihn und seine Mitmenschen, und den einzigen Weg zur inneren Ruhe zurückzukehren sieht er darin, das “Weiße Rauschen” zu finden.
Das weisse Rauschen, das sind alle Visionen, aller Menschen, aller Zeiten, in einem Augenblick, hatte mir Enno erzählt. So was wie Gott, oder das ganze Universum auf einmal. Der Zustand der höchsten Erleuchtung. Wer das weisse Rauschen sieht, der wird sofort wahnsinnig. Außer wenn er schon wahnsinnig ist. Dann wird er normal.
HandlungDas Leben kann beginnen
Lukas (Daniel Brühl) ist 21 Jahre, lebenshungrig und sensibel. Zu Anfang des Filmes fährt er mit dem Zug nach Köln. Er zieht um. Die sauerländische Provinz und seine Großeltern, die ihn aufgezogen haben, lässt er hinter sich. In der Großstadt Köln soll das Leben spannender werden. Seine Schwester, Kati (Anabelle Lachatte), nimmt ihn in ihre Wohngemeinschaft auf. Lukas betritt freudestrahlend sein neues Zimmer. Kati und der gemeinsame Mitbewohner, Jochen (Patrick Joswig), sind ebenfalls sehr lebenslustig und stürzen sich in ausschweifende Partys. Lukas begleitet sie.
Lukas verändert sich
Allmählich verändert sich das Wesen des lebensfrohen 21-Jährigen. In der Universität schreibt er sich doch nicht ein, da ihm das Verfahren zu stressig ist. Bei einem geplanten Kinobesuch mit einem Mädchen (Katharina Schüttler), das er auf einer Feier kennengelernt hat, eskaliert die Situation. Obwohl sich Lukas ganz sicher war, dass sein Lieblingsfilm Taxi Driver in dem Kino läuft, teilt die Kassiererin (Ilse Strambowski) den Beiden mit, dass er erst eine Woche später läuft. Lukas rastet aus. Er beschimpft und beschuldigt die Kassiererin und besteht darauf, dass Taxi Driver sofort gezeigt werden soll. Seine Freundin ist entsetzt über sein Verhalten und läuft fort.
Über seine Schwester und Jochen findet Lukas Zugang zu Drogen. Auf einer Waldlichtung nehmen sie gemeinsam psychedelischen Pilze ein. Auf der Heimfahrt beginnt er ein Stimmengewirr zu hören. Jochen beruhigt Lukas. Es handelt sich seiner Meinung nach um ganz normale Nebenwirkungen der Droge.
Die Krankheit bricht aus
Doch die Stimmen bleiben. Es sind die Stimmen von Freunden, Bekannten und Fremden. Sie verspotten ihn als Versager und machen ihn für den frühen Tod seiner Mutter verantwortlich. Er isoliert sich von seiner Außenwelt, wird depressiv und aggressiv. Lukas möchte dem Geheimnis der Stimmen auf den Grund gehen. Die gesamte Wohnung stellt er auf den Kopf, da er glaubt versteckte Lautsprecher entdecken zu können. Ohne Erfolg versucht er die Stimmen auf Tonband aufzunehmen. Der einzige Platz, wo er etwas zur Ruhe kommt, ist in der Dusche. Stundenlang sperrt er sich im Bad ein, damit das Rauschen des Wassers die Stimmen übertönt.
Zwei Selbstmordversuche
Letztendlich treiben ihn die Stimmen in den Wahnsinn und er springt aus dem Fenster. Lukas verletzt sich nur leicht. Aber die Ärzte diagnostizieren eine paranoide Schizophrenie. Er wird in die Nervenheilanstalt eingewiesen. Nach einigen Wochen geht es ihm wirklich besser. Die verabreichten Medikamenten, die er auch nach seiner Entlassung nehmen muss, lassen die Stimmen leiser werden. Da die Haldol-Tabletten ermüdenden Nebeneffekt haben, rät ihm Jochen das Medikament abzusetzen. Aus einer Laune heraus spült Lukas die Tabletten wirklich die Toilette herunter. Die Stimmen werden wieder lauter und er leidet zusätzlich unter Verfolgungswahn. Selbst gegenüber seiner Schwester und Jochen wird er misstrauisch. Die Situation eskaliert erneut. Nach einer Auseinandersetzung mit seinen beiden Mitbewohnern, rennt er zur Rheinbrücke und stürzt sich hinunter.
In Spanien findet er zu Ruhe
Aussteiger ziehen ihn aus dem Fluss. Sie nehmen ihn mit ihrem VW-Bus mit nach Spanien. Auch in dieser freiheitsliebenden Gruppe bleibt er Außenseiter. Nur zu einem Kind kann er Vertrauen aufbauen. Der Film endet am Atlantischen Ozean. Lukas beschließt, sich von der Gruppe zu trennen, um am Meer zu bleiben. “Für die Ärzte war ich schizophren, für die meisten anderen einfach nur ein Spinner. Mir war es eigentlich egal, wie die Leute mich nannten. Wonach ich suchte, das war ein Leben, das ich führen kann.”
Weiterführende Informationen
Das Drehen auf DV
Die Darstellung eines an Schizophrenie Erkrankten
Rezeption
Weitere Abschlussfilme
Wissenswertes
Noch vor dem eigentlichen Kinostart ludt der X Verleih in Zusammenarbeit mit der Kampagne ‚Schizophrenie open the doors’ in fünf deutschen Städten zu Previews mit Podiumsdiskussionen ein.
Von einem überzeugten Anti-Drogenfilm, wie die B.Z. den Film beschreibt, kann nicht die Rede sein, da am Set teilweise wirklich Drogen genommen wurden: “Als Lukas sich auf der Wiese im Pilzrausch dreht und dabei unverständliches Zeugs erzählt, hatte der Hauptdarsteller tatsächlich vorher Pilze gegessen1.”
Während der Dreharbeiten wurde die Hauptdarstellerin Anabelle Lachatte schwanger. Hans Weingartner baute das in die Handlung ein. Es passte gut als Motivation für die Schwester, sich mal um sich selbst zu kümmern und nicht mehr um ihren Bruder.
Weitere Informationen im Internet
Realität und Hirngespinst Interview mit Regisseur Hans Weingartner, von Birgit Glombitza in der Berliner Zeitung
Preseschau bei filmz.de
Quellen
1 Weingartner im Interview in der Berliner Zeitung am 31.01.2002
Filmkritik bei Dieter Wunderlich
Mehr Bilder (8) und Videos (0) zu Das weisse Rauschen
Cast & Crew
-
Hans Weingartner
-
Daniel Brühl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lukas Delius
-
Anabelle Lachatte
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kati Delius
-
Patrick Joswig
-
Michael Schütz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Psychiater
-
Ilse Strambowski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kinobesitzerin
-
Katharina Schüttler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kinodate
Regie
Schauspieler
-
Karl Dangullier
-
Matthias Schellenberg
-
Hans Weingartner
- Genre
- Psychodrama, Coming of Age-Film
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Köln, Spanien, Strand
- Handlung
- Abiturient, Aussteiger, Bahnhof, Bruder-Schwester Beziehung, Brücke, Drogen, Dusche, Feier, Halluzinogen, Hippie, Identitätskrise, Kiffen, Kino, Lagerfeuer, Pilz, Psychiatrie, Psychopharmaka, Rendez-Vous, Rhein, Schizophrenie, Selbstmordversuch, Sterben und Tod, Strand, Student, Studentenleben, Universität, Verfolgungswahn, Verirren, Welle, Wohngemeinschaft, Wohnmobil, Zelt
- Stimmung
- Eigenwillig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das weisse Rauschen
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Trailer zum Film Das weisse Rauschen
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Kritiken (3) — Film: Das weisse Rauschen
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen„Das weisse Rauschen“, fast ein Dogma-Film, ist ein sehr, sehr lebendiges Low-Budget-Projekt, welches das Krankheitsbild der Schizophrenie eindrucksvoll wie realistisch veranschaulicht. Die durchwachsen wirkende Filmtechnik zieht sich aus der Affäre, da der Film den Zuschauer anstrengen soll und dies mit den wackeligen Handkamera-Aufnahmen und teils radikalen Schnitten auch gut gelingt. Ein weiteres Hauptindiz sind darüber hinaus die Psychoterror-Stimmen im Kopf der Hauptfigur, an denen das Publikum gleich mitleiden darf. Gut gemacht.
Daniel Brühls starke und authentische Leistung (Bayrischer Filmpreis 2001) ist das Zentrum des Films, der leider nach etwa einer Stunde abbaut und an Spannung verliert. „Das weisse Rauschen“ will irgendwie kein angemessenes Ende finden, ist dafür aber ein realistischer Film, der zugleich ein außergewöhnlicher Psychotrip ist. Vielleicht der beste Film zum Thema und ein echter Glücksgriff zweier Filmstudenten.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
stalker 2009/12/18 22:10:56
Antwort löschenDas "fast ein Dogma-Film", das nimmste zurück. Sonst Arthouseverbot.
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Flibbo 2009/12/18 22:12:57
Antwort löschenHihi, wie ist das denn gemeint?
stalker 2009/12/19 16:16:20
Antwort löschenVerbittert ironisch, natürlich.
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenJeder, den interessiert, wie ein Mensch in die Schizophrenie abgleitet/abgleiten kann, sei dieser Film wärmstens empfohlen. Wirklich toll gespielt von Daniel Brühl...
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenTeils schwer erträglicher Einblick in Psyche eines Schizophrenen und in den Mikroskomos der Betroffenen, authentisch und wunderbar gespielt von Daniel Brühl und Anabelle Lachatte. Gegen Ende verliert sich Weingartners intensives Skript und führt bedauerlicherweise ins Leere.
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Kommentare (22) — Film: Das weisse Rauschen
Kommentar schreibenAndy Dufresne 2012/04/17 04:28:55
Kommentar löschen"Wer das weiße Rauschen sieht wird sofort wahnsinnig, außer wenn er schon wahnsinnig ist, dann wird er normal."
Ganz kurz,ganz knapp: Eines der besten Regiedebüts überhaupt und einer der ganz,ganz wenigen deutschen Filme die wirklich richtig was wert sind, auch im internationalen Vergleich.
bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
SoulReaver 2012/04/17 10:19:50
Antwort löschenDen will ich schon ewig sehen. Mag den Brühl :)
Andy Dufresne 2012/04/17 10:27:39
Antwort löschenLohnt sich wirklich sehr!!!
Man merkt schon deutlich das es ein Debüt ist und das nicht grad allzu viel Kohle da war um den Film zu realisieren, aber es ist ein sehr starker Film mit einem bockstarken Brühl!
FlintPaper 2012/04/17 10:51:54
Antwort löschenIch mag Brühl überhaupt nicht lol - aber das weisse Rauschen ist mit Sicherheit einer der wenigen, wirklich interessanten Filmen aus Deutschland.
Andy Dufresne 2012/04/17 10:53:52
Antwort löschenBrühl hin oder her: Der Film ist in jedem Fall stark!
SoulReaver 2012/04/17 12:51:28
Antwort löschenHauptsache er ist besser als Kammerflimmern mit dem ollen Schweighöfer.
Andy Dufresne 2012/04/17 12:56:23
Antwort löschenBrühl ist ja wohl ein Brandoscher De Niro gegen die Gurke Schweigi!:D
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SoulReaver 2012/04/17 12:58:21
Antwort löschenIch würd sogar sagen, er gehört zu den besten Deutschen.
Andy Dufresne 2012/04/17 12:59:49
Antwort löschenGanz klar.
Digit 2011/10/24 16:55:51
Kommentar löschenGefällt mir schon sehr, auf der einen Seite. Finde ihn aber auch recht anstrengenden, trotzdem eine sehr authentische und verstörende Darstellung der Schizophrenie, mit einem sehr guten Hauptdarsteller.
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Sozionaut 2011/10/09 01:00:20
Kommentar löschenBong geraucht, smiley mit Wodka runtergespült und aus der Ritze zwischen Couchkissen und Armlehne geatmet, wenn der Blick nicht getrübt sondern hindurchgeklärt ist, dann ist die eigene Vorstellung die beste Kulisse die einem bleibt...
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Frank West 2011/06/27 02:12:02
Kommentar löschenKein Film schafft es besser das Krankheitsbild "Schizophrenie" zu beschreiben. Leider verliert sich der Film spätestens ab dem "Sprung" ins Sinn- und Inhaltsleere so das es auf ein geradezu unbefriedigendes Ende führt. Sehr schade, denn Potential hat man sich in der ersten Hälfte des Films genug aufgebaut...
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schokoeis87 2010/09/20 18:33:12
Kommentar löschenerschreckend,nachdenklich,heftig.
daniel brühl spielt seine rolle echt gut.man empfindet starkes mitleid...
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Ich-Bin-Viele 2010/08/15 19:59:26
Kommentar löschenEin Film der sicherlich seine Ecken und Kanten hat, vor allem in der Narrative, doch geht es in "Das weisse Rauschen" auch viel weniger um eine vorantreibende Story als um das Portrait der vermutlich am meisten missverstandenen Krankheit überhaupt, der Schizophrenie. Und hier muss der Film stark gelobt werden: ich kenne keine realitätsnähere Darstellung dieses stigmatisierten Leidens, eindrucksvoll führt einem ein in der Rolle sehr überzeugender Daniel Brühl das Innenleben einer Psychose vor. Auch die sozialen Probleme die mit der Störung einhergehen werden berücksichtigt, wobei sich diese - wie zwischenmenschliche Vorkommnisse in diesem Film generell - teils für meinen Geschmack etwas zu schnell entfalten.
Wer etwas über die Krankheit Schizophrenie erfahren will fernab von dem Irrglauben einer "multiplen Persönlichkeitsstörung" sei dieser Film wärmstens zu empfehlen, denn "Das weisse Rauschen" weiß mit der Faszination zu locken einen der rätselhaftesten Leidenszustände ein Stück besser zu verstehen, was einige erzählerische Schwächen locker wett macht.
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Toto303 2010/07/25 09:46:59
Kommentar löschenSo läufts halt manchmal, wenn man die falchen Pilze ißt! (Oder zuviel von den richtigen!) Schonungslos und realitätsnah! So ehrlich, das es manchmal wehtut beim zuschauen!
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novak 2807 2010/04/08 21:16:32
Kommentar löschenWer einen beeindruckenden Daniel Brühl erleben möchte, darf sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen.
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sikkmeidack 2010/02/02 13:29:22
Kommentar löschenDas reisse Wauschen. Der Lieblingsfilm angehender auf Lehramt studierender Voll-Tröten? Nö - nicht nur. Anfänglich stakst der Film ein wenig dilettantisch umher, doch im späteren Verlauf zieht einen der dokumentarische Erzählstil arg rein. Jeder, der schon mal eine psychotrop begründete Paranoia hatte, weiß wie gut er dies widerspiegelt. Daniel Brühl ist mal richtig genial. Bei ihm, vielmehr bei ihm in seiner darstellenden Rolle triggern substanzielle Irremacher die paranoide Schizophrenie aus. Glänzend gespielt. Happy hippie. Große Familie. Sytex.
Man sollte ja nie über das Ende berichten, aber ich darf vielleicht erwähnen, dass ich noch jedes Mal geheult habe. Poetisch, entschlossen, offen und in der Freiheit gefangen. Hab ich das geschrieben? Auweia. Ich studiere Analdrainagen auf Lehramt.
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Mum Pitz 2009/08/31 19:48:47
Kommentar löschenein low-budget-film über schizophrenie, mit einem hervorragenden hauptdarsteller
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Homunculus 2009/07/10 05:01:59
Kommentar löschenRealistische Darstellung einer ziemlich gruseligen Erkrankung,zwar schwächelt der Film dramaturgisch ab Hälfte, ist aber trotzdem uneingeschränkt zu empfehlen.Das Filmteam hat sich im Vorfeld über das Krankheitsbild informiert, das macht sich hier deutlich bemerkbar.
Eigentlich nur objektiv bewertbar, sofern Erfahrungswerte mit Schizophrenie vorhanden sind.Daniel Brühl zeigt hier erstaunliches Einfühlungsvermögen und der Dogma verwandte Stil verfeinert den Realitätsanspruch
Die Moral von der Geschicht; ist das Genmuster eh schon labil, dann verspeise keine Psylocybin-artigen Pilze nicht..
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maniacmonkey 2009/06/17 00:07:00
Kommentar löschenSchizophrenie ist eine weitverbreitete Krankheit und doch weiß man viel zu wenig darüber. Die meisten denken immernoch Schizophrenie wäre gleichzusetzen mit gespaltener Persönlichkeit.
Als ich mich dieses Irrtums entledigt hatte, fing ich langsam an zu realisieren, dass ich überhaupt keine Filme über Schizophrenie kenne. Diesen Gedankengang verlor ich dann bald auch wieder.... bis ich schließlich auf diesen kleinen Film stoß. Sofort ergriff ich die Chance und lieh ihn mir aus, voller Vorfreude, denn Daniel Brühl sehe ich sehr gern und würde mir sehr gerne die Schizophrenie von ihm näherbringen lassen.
War ersteinmal sehr überrascht vom amateurhaften Erscheinungsbild des Films und die Story dümpelte die erste Zeit auch nur so rum bis zum ersten Wutausbruch Brühls, der mich etwas mehr verwirrte als er mich beeindruckte.
Wirklich zu gefallen begann mir der Film mit dem ersten Auftauchen der Stimmen. Meine Begeisterung hielt noch eine Weile an, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Daniel Brühl plötzlich mit Hippies in den Urlaub nach Spanien fährt. Da hats mich dann voll aus der Begeisterungstrance gerissen und mir wieder die Amateurhaftigkeit des Films vor Augen geführt.
Es ist auf jeden Fall unglaublich interessant und beeindruckend zu sehen, was im Kopf eines Menschen vorgeht, der paranoid schizophren wird. Daniel Brühl spielt unglaublich überzeugend und lässt seine Kollegen teilweise sehr blass aussehen. Kritikpunkt ist die angesprochene Amateurhaftigkeit des Films, die einem allerding während der starken Mitte gar nicht auffällt. Wären da nicht der dümpelnde Start und das voll aus der Story schießende, in philosophische Sphären eintretende Ende, hätte ich sogar über sie hinweggesehen und ganze 10 Punkte gegeben.
So nun habe ich auch mal genug geschwallt (hatte ne Menge Spaß dabei, vielleicht mach ich das in Zukunft öfter:)) und bringe diesen Kommentar nun zum Abschluss.
PS: Wer gute Filme über Schizophrenie kennt, darf sie mir gerne empfehlen, würde mich sehr freuen.
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Homunculus 2010/05/25 01:17:51
Antwort löschenVersuchs mit "Engel des Universums", eine weitere interessante Variante des Themas..Gruß
JimiHendrix 2008/11/05 14:34:47
Kommentar löschenEiner der authentischsten deutschen Filme, in dem man einen Einblick in die Welt eines Schizophrenen bekommt und wie er seine Welt wahr nimmt. Daniel Brühl spielt wieder einmal mehr sehr überzeugend und beängstigend gut. Gegen Ende schwächelt aber die Qualität.
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AverageJoe 2008/07/30 23:09:31
Kommentar löschenBis zum Kollaps wirklich gut und recht authentisch, erlaubt der Film einem den Einblick in das Leiden des Erkrankten. Allerdings verliert er danach seinen Fokus und flacht extrem ab, um die Schizophrenie stattdessen nur noch zu benutzen um...ja was eigentlich? Sollte es esoterisch sein? Jedenfalls hatte es nichts mehr mit der ersten Hälfte des Films zu tun, geschweige denn einer ernsthaften Behandlung des Themas.
Weingartner hat wirklich ein Talent gute Ideen in den Sand zu setzen..
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alter.native 2008/02/09 10:08:15
Kommentar löschenMein dritter Weingartner-Film nach den Fetten Jahren und Free Rainer. Er machts sich's nie leicht mit seinen Themen und hat es hier sicher am besten bewältigt. Glaubhafter Blick in die Welt eines Schizophrenen, sehr authentisch gespielt von Daniel Brühl. Mit der Schlusseinstellung lässt er allerdings den Zuschauer wieder ratlos zurück, weil er offenbar eine philosophische Dimension bekommen wollte, die allerdings wenig mit dem Krankheitsbild zu tun hat.
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Bigogk 2008/01/10 18:31:43
Kommentar löschenIch schalte eigentlich fast nie einen Film vorzeitig aus, hier war meine Geduld nach einer knappen Stunde zuende !!! Die Handlung des Films erinnert bis dahin an Bulimie - Dünn, mager und einfach Krank !!!
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christof.s 2007/12/19 17:43:38
Kommentar löschenZiemlich trashig gemachter Film, finde ich. Hat mich nicht überzeugt.
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Fabs123 2007/12/02 11:24:31
Kommentar löschenSo gut waren weder Brühl noch Weingartner je wieder. DER Film zum Thema Schizophrenie!
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Mr.Thompson 2007/10/24 12:15:12
Kommentar löschenToller Film mit Tiefgang made in Germany! Daniel Brühl glänzt in seiner Rolle als Lukas der unter paranoider Schizophränie leidet.
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kusch 2007/10/02 21:10:31
Kommentar löschenGroßartige Schauspielerische Leistung.
Interessante Thematik.
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