Dead Zone

Dead Zone (1983), US/US Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Drama, Fantasyfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 18.05.1984

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7.1
Kritiker
21 Bewertungen
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6.9
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588 Bewertungen
34 Kommentare
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von David Cronenberg, mit Christopher Walken und Brooke Adams

Nichts deutet darauf hin, daß das Leben des Englischlehrers Johnny Smith nicht auch weiter in ruhigen, normalen Bahnen verlaufen soll – bis es zu dem gräßlichen Unfall kommt. Als Johnny nach fünfjährigem Koma wieder erwacht, merkt er, daß er jetzt die übernatürlichen Gaben eines Hellsehers besitzt. Nur ihm ist es zu verdanken, daß Menschen gerettet werden, aber jede seiner Visionen zehrt an Johnnys Körper und nimmt ihm Jahre seines Lebens. Er wird zum Objekt einer sensationslüsternen Presse und zieht sich angewidert aus der Öffentlichkeit zurück. Doch noch steht ihm seine größte Herausforderung bevor: Johnny lernt Greg Stillson kennen, den Mann, der auf dem besten Weg ist, neuer Präsident der USA zu werden.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Dead Zone

SoulReaver: CinemaForever

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7.5Sehenswert

»It's over. You're finished.«

David Cronenberg war schon immer ein humanistischer Filmemacher, selbst wenn er sich den verschiedensten Ausrichtungen von menschlichen Abgründen annahm, blickte durch seine Inszenierungskünste nie ein gewisses Maß an Misanthropie hervor, sondern er ist und bleibt ein Regisseur, der sich mit Anomalitäten auseinandersetz, anstatt sie eingleisig zu verdammen. Auch wenn es in „Dead Zone“ nicht um pathologische Devianzen à la „Crash“ geht, so zeigt sich hier in voller Blüte, mit welch sensibler Emotionalität sich David Cronenberg einem adaptierten Charakter annehmen kann, um ihm ein tieftrauriges Psychogramm zu widmen. Wer ekelerregenden Body-Horror erwartet, der ist hier Ausnahmsweise an der falschen Adresse, denn im kinematographischen Martyrium von Johnny (Introvertiert und zerbrechlich: Christopher Walker – Alles Gute zum 70. Geburtstag an dieser Stelle!) liegt die Konzentration auf dem psychischen Zerfall des Protagonisten und nicht auf…

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

[mögliche Spoiler:] Die kühle Regie Cronenbergs findet in der stimmigen Kameraführung Mark Irwins zu jeder Zeit ihren passenden Partner, der das Schicksal eines vormals normalen Menschen wie Du und Ich in düstere, jeder Farbe verlustig gewordene Bilder kleidet. Man kann regelrecht sehen, wie es im Innern Johnnys zugehen muss, wird stiller Beobachter einer bild- und filmgewordenen Gefühlswelt, die mehr auszusagen vermag, als es das gesprochene Wort jemals bewerkstelligen könnte. Ein kluger Schachzug, der es ermöglicht, eine Beziehung zum tragischen Protagonisten herzustellen und den Zuschauer nicht etwa zum teilnahmslosen Individuum degradiert.

Leben, Tod und Verlust – die ständigen Begleiter Johnnys – zeichnen so ein wahrhaftiges Bild einer Gesellschaft, die zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch einen Schatten ihrer selbst darstellt. Jeder Versuch, das Leiden aus ihr zu entfernen, wird zu dem sprichwörtlichen Tropfen auf dem heißen Stein, jedes Augenöffnen mittels Einsicht zur…

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Filmkenner77

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Sehr guter Kommentar zu einem guten Film. Cronenberg und King sind eigentlich eine grandiose Kombination.


Stefan_R.

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Dankeschön! Mit deiner Meinung stehst du nicht alleine da, sehe das nämlich bzgl. King und Cronenberg ganz genau so.


Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Johnny, ergreifend gespielt von Christopher Walken, ist nach seinem Unfall ein gebrechlicher Mann, körperlich verkümmert und schwach, doch im Gegenzug beschenkte ihn das Schicksal mit medialen Fähigkeiten. Quit pro quo [...] Der Fluch hat sogar noch größere Auswirkungen. Je öfter Johnny von seiner neuen Kraft Gebrauch macht, desto mehr nähert er sich dem körperlichen Zerfall, bis zum Tod. Im Kern wird die Frage nach einem gewissenhaften Leben gestellt. Johnny kann sich entweder isolieren und weiterleben oder er kann seine Gabe verantwortungsvoll nutzen und zugrunde gehen, Einsamkeit oder Tod? [...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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9.0Herausragend

Ein behutsamer, tieftrauriger Film, der die menschliche Seite David Cronenbergs zeigt. THE DEAD ZONE birgt eine erstaunliche Kollektion memorabler Momente, die im Herzen vom sensiblen Schauspiel Christopher Walkens zusammengehalten werden. Das verkannte Meisterwerk eines Ausnahmeregisseurs.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Mr Vincent Vega

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Jeder seiner Filme zeigt "die menschliche Seite David Cronenbergs".


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Eine der besseren King-Verfilmungen, aber auch ein schächerer Cronenberg.

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Kommentare (29) — Film: Dead Zone


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uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

einer der besten Stephen King verfilmungen...

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EvertonHirsch

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Bewertung5.5Geht so

Für mich einer von den Filmen, die eine Story so weit ausdehnen, dass größtenteils Langeweile herrscht. Einmal gucken reicht mir. Schauspielerisch trotz Walken und Sheen auch kein Meilenstein.

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dmtjdc

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider eher ungeil. "Dead Zone" ist mein Lieblingsbuch von Stephen King, dementsprechend gespannt war ich dann auch auf die Verfilmung. Der Film ist okay, baut aber nie das Spannungslevel des Buches auf und ist zudem derartig bieder inszeniert, dass es schon weh tut. Das sichtbar mickrige Budget mag seinen Teil dazu beitragen, aber alleine schon aus der Eröffnungsszene auf der Kirmes hätte man ein fantastisch-verstörendes, derbe-hypnotisches Farbenspiel machen müssen, genauso wie die Vision des 3.Weltkriegs furchtbar hätte sein können. Stattdessen wirkt sie wie die Vorstandsitzung eines regional verankerten Möbelhauses. Die bärenstarke Vorlage und die kompetenten Schauspieler (auch Martin Sheen) retten den Film durchaus ins gehobene Mittelmaß, aber hey, was wäre hier mit mehr Geld und einem anderen Mann auf dem Regiestuhl alles möglich gewesen! Ich mag Cronenberg, aber hier war er imho nicht der Richtige. Es existiert noch eine "Dead Zone"- Serie, aber irgendwo ist die tragische Geschichte um John Smith bereits perfekt, vor allem wenn sich der Kreis am Ende schliesst. Vielleicht kommt ja im Zuge einer Retro-King-Welle der nächsten oder übernächsten Generation ein Remake, welchem ich dann (sollte ich dann noch am Leben sein) ausnahmsweise mal entgegenfiebern würde.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

Die für mich geheimbeste Kingverfilmung .
Ebenbürtig mit der bekanntesten: Shining.
Der persönlichsten: Misery.
Der familiärsten: Dolores.
Und der direktesten, ebenso nicht wirklich bekannten: Stark.
Und natürlich der Andydufresneigsten: Die Verurteilten.

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morlock

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Shining habe ich schon eine Million Male gesehen, den kann ich nicht mehr sehen.^^
Aber dementsprechend fest steht meine Meinung dazu.
Ist wie gesagt in meinen Augen mehr ein Kunstfilm, aber auch ein sehr guter(wenn nicht der beste) Horrorfilm.


Irenicus

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Nicht mal ansatzweise auf der selben Stufe eines Shining... durchschnittlicher Streifen, leider...


Pyro 91

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Bewertung7.0Sehenswert

Cronenbergs Stephen King-Verfilmung lässt sich für meinen Geschmack etwas zu viel Zeit zwischen den "Vorhersagen", mit denen Johnny sich auseinandersetzen muss. Ich war am Anfang stark ins Geschehen involviert, doch irgendwie verlor ich mein Interesse so etwa nach der Hälfte der Laufzeit. Dass Johnny sich immer mehr isoliert, weil er keine Leute mehr um sich haben will und seine Gabe verflucht, ist passend eingefangen, doch für mich gibt es zu viele Szenen, in denen er nur dasitzt und deprimiert ist.
Gegen solche Szenen hab ich grundsätzlich nichts, aber hier ist klar wie der Hase läuft und ich muss nicht jede Minute erneut eingebläut bekommen, wie schlecht es ihm doch geht. Das hätte ruhig etwas subtiler ausfallen können.

Das Finale war allerdings ziemlich "bittersweet" und hat nochmal einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Christopher Walken hat mich mit seiner unterkühlten Art zeitweise beeindruckt, aber auf weite Strecken kam er mir doch etwas unterfordert vor, was wahrscheinlich an meinem Kritikpunkt, der Überdramatisierung, liegt.
An sich hat der Film viele intensive und erinnerungswürdige Szenen, doch das Pacing kam mir etwas unausgewogen vor.

Außerdem, bin ich der einzige, der dachte, dass Johnnies Arzt am Ende noch seine Mutter aufsuchen würde, die durch den Krieg von ihm getrennt wurde ? Wäre ein schöner Abschluss gewesen. Die Romanvorlage kenne ich leider nicht.
Aber vielleicht wollte Cronenberg damit auch zeigen wie Menschen entweder durch das Schicksal getrennt werden und nicht mehr zusammenfinden (wie bei Johnnie und seiner Freundin) oder sich durch eigene Entscheidungen (Stichwort: Freier Wille) den Kontakt zueinander versagen (der Doc und seine Mutter).

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franticfury

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer bei "The Dead Zone" einen typischen Body-Horror Cronenberg erwartet, der wird enttäuscht. Denn im Vordergrund in Cronenbergs neuntem Langfilm steht mal nicht die physische, sondern die psychische Veränderung des Menschen. Die Geschichte, um einen Lehrer, der nach einem schweren Autounfall vor den Trümmern seines einstigen Lebens steht und feststellt, dass er die Gabe hat, die Zukunft nicht nur vorherzusehen, sondern sie auch zu verändern, ist alles in allem recht spannend erzählt, wie man es von einem David Cronenberg auch erwarten durfte. Doch es ist vor allem das grandiose Spiel Christopher Walkens, das den Zuschauer über die gesamte Laufzeit bei der Stange zu halten vermag. Sowieso ist der Cast ein Glücksgriff Cronenbergs, Walken als bemitleidenswerter, übersinnlicher Ex-Lehrer, Herbert Lom als gutmütiger Arzt und Martin Sheen als, na ja, fast Antichrist, machen ihren Job hervorragend. Und dennoch hätte man sich gewünscht, dass Cronenberg aus diesem Kapital ein wenig mehr herausschlagen würde. Denn die eigentliche Zwickmühle, die Gabe als Fluch oder als Segen und die damit einhergehende moralische Verantwortung, werden leider nur sehr oberflächlich abgehandelt. Cronenberg wirft eine der meistgestellten Fragen der jüngeren Menschheitsgeschichte auf: "Wenn du gewusst hättest, was Hitler in der Folge tun würde, hättest du ihn getötet?" und die Antwort darauf lautet schlicht und einfach "Ja".
Tut mir Leid David, aber das reicht mir nicht, das Ganze krazt mir dann doch zu sehr an der Oberfläche. Und so werde ich das Gefühl nicht los, dass "The Dead Zone" ein Film der verschenkten Möglichkeiten ist, die Voraussetzungen scheinen eigentlich ideal, ein brillianter, eigenständiger Regisseur, ein hervorragender Cast und eine starke Romanvorlage und dennoch fehlt mir so ein wenig, das, das ich an Cronenberg so schätze, das Eintauchen in die menschliche Psyche, in die vermeintlich dunklen Seiten eben dieser. Schade, denn die Romanvorlage hätte dazu durchaus Möglichkeiten geboten. Und so lässt mich "The Dead Zone" nur so halb zufrieden zurück, sicherlich ist es ein grundsolider Film und auch nicht gänzlich ohne psychologische Tiefe, im wahnsinns Ouevre von David Cronenberg sticht er allerdings nicht wirklich hervor.

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DerDude_

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Cronenbergs neuen (Cosmopolis) schon gesehen ?


franticfury

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Ne, leider noch nicht, aber der kommt demnächst dran. Hab noch M. Butterfly und Spider vor mir, dann kommt der :)


jedi37

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Bewertung7.5Sehenswert

The Dead Zone ist ein durchaus sperriger Film mit einem brillianten Christopher Walken, eine fast typische Stephen King-Verfilmung... zu meiner King Theorie weiter unten!

David Cronenberg nimmt sich viel Zeit um die Figuren vorzustellen und um das Dilemma des Protagonisten zu beleuchten. Seine unerwünschte Gabe ist für ihn mehr Fluch als Segen, als seine Hellseherischen Fähigkeiten ihm die Konsequenzen eines falschen Mannes an der Spitze einer Weltmacht aufzeigt kommt er zu dem tödlichen aber moralisch sicher einzig richtigen Entschluß.

Sicher ist der Film aus heutiger Sicht nicht mehr allzu spektakulär, was am paranormalen Overkill liegt, woran auch Herr King maßgeblich beteiligt ist. Aber es geht auch nur am Rande um die "Dead Zone"... viel interessanter sind die Entschlüsse und Konsequenzen die sich aus dem Wissen über die mögliche Zukunft ergeben. Auch in den Nebenrollen glänzen einige Stars unter anderem Herbert Lom als Arzt und Martin Sheen als machtgeiler Senatskandidat.

Nun noch zu meiner King-Theorie:

Es hat sich für mich erwiesen, das King-Kino-Verfilmungen entweder brilliant sind wie z.B. Carrie
Die Verurteilten, Stand by me, Shining, Green Mile, the Mist oder eben Dead Zone, Needful Things... oder richtig Sch... wie Kinder des Zorns, Rhea M, Jahr des Werwolfs, Feuerkind und Dreamcatcher...
Ich bin ein wirklich großer King-Fan.. aber beim Verkauf seiner Bücher an Hollywood hat er eben nicht immer ein gutes Händchen gehabt. Wobei mir gerade klar wird WIEVIEL seiner genialen Bücher verfilm worden sind... und wie viele davon richtig super waren. Das allein ist schon eine Verneigung Wert!

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Philisiphie

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Bewertung5.5Geht so

Also Christopher was hastn da für ein Film fabriziert?! :) Und das sage ich nicht weil ich evtl. was anderes erwartet habe? Ich war ganz und gar neutral eingestellt weil es eher eine spontane Entscheidung war diesen Film zu sehen. Die Idee ist natürlich King-Like! Da gibts nichts zu meckern. Allerdings vermisse ich einen Spannungsbogen. Es gab Stellen im Film da habe ich mich gefragt: "Und jetzt?!" Das ist meist kein gutes Zeichen. Gut finde ich aber, dass Cronenberg einen anderen Erzählrhythmus wählt als es bei den meisten heutigen Filmen aus diesem Genre der Fall ist. Damit meine ich, dass nicht lange "um den heißen Brei geredet" sondern gleich mit offenen Karten gespielt wird. Dies geschieht allerdings zum Nachteil der sich dadurch nicht wirklich interessant entwickelnden Geschichte. Des Weiteren wirken die einzelnen, meist zeitlich getrennten, Filmabschnitte wie zusammengestückelt. Es besteht kein emotionaler Zusammenhang zwischen ihnen. Und noch etwas auf dieser Ebene fehlt: die Bindung zwischen Christopher und dem Zuschauer. Ich habe den Film gerade gesehen und doch besitze ich kein Gefühl zu seiner Figur. Vielleicht liegt es auch daran das ich seine Handlungsmotivationen in den meisten Fällen nicht nachvollziehen konnte.

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the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Der kanadische Regiefachmann David Cronenberg schuf mit Dead Zone zweifelsfrei eine besten KIngverfilmungen und das ohne Monster und große Spezialeffekte, der Film setzt auf ein gute Story und Figuren mit Tiefgang. Walken ist in seiner Rolle einfach grandios.
Der für Cronenberg unverkennbare Stil kommt auch in Dead Zone wieder zum tragen und trägt massgeblich zu einer guten Atmosphäre und passenden Stimmung bei.
Anders als bei Scanners der ja auch einge platzende Köpfe bot, oder Brain De Palmas - Carrie - Des Satans jüngste Tochter oder auch der Feuerteufel ist hier der Psychohorror die zentrale Ebene, und gerade dieser Aspekt macht den Film so ungewöhnlich und einzigartig.
Dead Zone ist ein sehr sehr guter Film, und für Kingfans Plicht. :)

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja, der David ist schon ein toller Kerl. Der kann sogar eine ordentliche King-Verfilmung abliefern. (Vielleicht aber auch ganz gut, dass ich die, meist ja bessere, Romanvorlage hier noch nicht kenne.) Großartige Spannung und subtiler Horror zeichnen den Film aus. Nebenbei finde ich es ziemlich witzig, einen so alten Film zu sehen, der von Vorahnungen handelt, und in dem Christopher Walken über die Legende von Sleepy Hollow spricht und Martin Sheen einen Senatoren-Anwärter und möglichen Präsidenten darstellt. Sachen gibt's!

Und weil es so schön ist: http://www.ebaumsworld.com/video/watch/214211/

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Als bekennender Stephen King Fan habe ich natürlich auch die Romanvorlage gelesen.
Und das ist oft bei Verfilmungen selbiger nicht sehr förderlich, denn Stephen King's Bücher sind in der Regel 1) einfach viel zu lang um sie sinnvoll in Filmform zu bringen und 2) läuft Spannung, Horror, etc. bei ihm meist auf einer Ebene ab, die filmisch sehr schwer greifbar ist! Demnach kommen da zwar mitunter geniale Filme raus ("Shining", "Misery", "Es"), allerdings lösen sich die Macher dabei i.d.R. ein gutes Stück von der Vorlage, oder es wird zumindest eine andere Stimmung vermittelt, das kann einen Fan der Bücher natürlich enttäuschen (muss aber nicht).
"Dead Zone" wählt den richtigen Ansatz und passt die Geschehnisse gut an das Medium Film an. Das Übersinnliche der Vorlage wird auf ein vertretbares Maß reduziert und in greifbare visuelle Form verpackt, was mitunter in der Umsetzung perfekt funktioniert (z.B. die Brand-Szene) und der Film ist mehr als Mystery-Thriller, denn als Horror-Film ausgelegt. Großes Lob speziell an Walken (aber auch Sheen), der spielt sich die Seele aus dem Leib und stemmt einen Großteil des Films auf seinen Schultern (was nicht heißen soll, dass der restliche Cast versagt).
"Dead Zone" ist ein gutes Beispiel für eine weniger Budgetreiche King-Verfilmung, die trotzdem Spaß macht (anders als z.B. "Tommyknockers" der purer Trash im negativen Sinne ist!).
Ein großes Manko ist die deutsche Syncro! Ich habe den Film im TV gesehen und die Tonspur ist kaum zu ertragen: dumpf, verrauscht, Schwankungen in der Lautstärke. Falls es auf der DVD/BD eine bessere, oder zumindest neu gemischte Tonspur gibt okay, ansonsten ist meine klare Empfehlung den nur im OT zu kucken (in der ersten Minute in der Walken ein Gedicht vorträgt lief der Originalton, der recht passabel und klar klang, beim Übergang zur Syncro merkte man förmlich wie es dumpfer wird!).

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Markbln

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß nicht, ob die TV-Version geschnitten ist, ich habe eine zweistündige Filmversion gesehen. Kann mich den Jubelstürmen hier nicht anschließen, "genial" fand ich das schon gar nicht. Es gibt viele Längen und öde Passagen, die plötzliche Theatralik find ich dann etwas zu dick aufgetragen. Christopher Walken holt wie so oft die Kastanien aus dem Feuer und hält mich mit seinem Talent bei der Stange. Hatte ich irgendwie mehr erwartet, was bekanntermaßen nie gut ist.

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Dank Cronenberg in Bestform sicher eine der gelungeneren Stephen King Verfilmungen. Die Novelle besticht bereits durch atmosphärische Mystery und der Faszination sowie dem Zwielicht des Übersinnlichen, dabei eher weniger mit echtem Horror und überraschenderweise kann auch dieser Film diese Elemente gut dosiert rüber bringen. Die Innenwelt des Hauptprotagonisten ist Dreh- und Angelpunkt aller Entwicklungen und Verstrickungen. Wahrscheinlich auch durch die gute Besetzung mit Christopher Walken und eben einem Cronenberg mit ausgezeichnetem Blick für das Ganze, wirkt hier alles wirklich überzeugend ohne auf die ganz grosse Psycho-Kiste oder den überdramatischen Grusel zu setzen. Durch die Achtziger-Brille kommt leider auch einiges etwas zu verstaubt und klischeehaft rüber; der Qualität des Films schadet dies aber nicht allzu sehr.

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mikkean

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Nein, den Film und ich beziehe mich auf den drohenden nuklearen Schlagabtausch, den Sheen auslösen wird. :)


horro

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okay, so betrachtet wirklich eine Endzeitvision ... das hab ich weder im Buch noch im Film so richtig wahrgenommen aber jetzt wo du's sagst


1000Mindhunter

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Bewertung9.0Herausragend

Cronenbergs film ist ein eindrinlicher und an gewissen stellen verstörender Weg eines Protagonisten perfekt und unvergleichlich gespielt von christopher walken. Der film hat eine bedrohliche wie auch düstere atmosphäre. Imprinzip erzählt der film diverse durch Zufälle passierte Geschichten walkens der mit jeder minute mehr unter seiner Gabe leidet und das spielt er perfekt. David cronenbergs film ist zwar anders als seine anderen filme aber denoch ein Meisterwerk.

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Eher untypischer Cronenberg. Streckenweise etwas langatmig, aber durchaus unterhaltsam.

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BlueSquirrel

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Bewertung6.0Ganz gut

Schön inszenierter Cronenburger, der allerdings eine Geschichte erzählt, die mich nur deshalb überrascht hat, weil ich derart wenige Wendungen überhaupt nicht erwartet hatte. Die Figuren scheinen Dinge noch nicht zu verstehen, die ich als nächste mögliche Konsequenz der Handlung sehen würde, und entscheiden sich dann jedesmal für die offensichtlichste Verhaltensweise, jedoch nur, nachdem ellenlang drüber reflektiert wurde. Am Ende sitzt man da und denkt: Aha, aber wie dünn war das denn? Walken und Martin Sheen peppen dieses Ding allerdings recht ordentlich auf. Walkens kindliches, trauriges Gesicht, das vom Schicksal verzerrt wurde, macht den Blick evt. schon wert.

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ihre-herrlichkeit

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Aber nein, ich mag es gern, wenn Männer meinen Wünschen folgen!


BlueSquirrel

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*lach* Ok. Das hab' ich wohl nicht so gut drauf. Bis in die Dead Zone Herrlichkeit!


Ich_mache_Seife

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein zutiefst von Traurigkeit durchflossenes und in seiner Tragik wohl einzigartiges Werk Cronenberg's. Eine Geschichte über die Macht einer Gabe, ihrem Segen, ihrem Fluch, der Entfremdung zu den Menschen und um dabei aber niemals die Liebe zu selbigen zu verlieren.
Sehr überzeugend ist die zurückhaltende Inszenierung, fern jeglicher Elemente die Cronenberg's Schaffen des Öfteren auszeichneten. Getragen wird die sensible Geschicht von einer wirklich großartigen Leistung Christopher Walken's, dessen Spiel, welches - ohne den Gebrauch von vielen Worte - die ihn immer begleitende Melancholie spührbar macht.
Leise Töne die doch tiefer als bei Cronenberg üblich in die Figuren blicken lassen.

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philopee

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Bewertung5.5Geht so

Willkommen in der Welt der Rollkragenpullover, Männerstrickjäckchen und Grautontapeten. Wer wegen dem Titel "Dead Zone" knallharte Action oder blutigen Horror erwartet, greift hier wirklich ordentlich ins Klo.
"Based on a novel by Stephen King" ist nicht immer ein Qualitätszertifikat, doch nach "Green Mile" oder "Secret Window" weckt es bei mir meistens Lust auf mehr.

Doch dann diese triste Einöde von Film, die andauernd schreit: "Wenn du es irgendwie vermeiden kannst, dann lande niemals 5 Jahre im Koma, denn danach wird dein sowieso schon ödes Leben so von Langeweile geprägt sein, dass du es nicht aushalten wirst. Nichtmal eine coole Gabe kann dich dann noch retten. Dann bleibt dir nur noch dein Mate-Tee mit Ingwerextrakt und deine Rheumadeckensammlung."

Kurz zur Story: Der Englischlehrer Johnny Smith ist glücklich mit einer andere Lehrerin zusammen und wird sie bald heiraten. Als er eines Tages auf dem Heimweg einen Unfall hat, fällt er ins Koma und wacht 5 Jahre später auf. Seine Freundin hat mittlerweile geheiratet und hat schon ein Kind. Johnny kann wegen 5jähriger Liegezeit zwar nicht mehr richtig Gehen, erhält nun aber regelmäßig Visionen die ihm die Zukunft voraussagen.

Ja, das klingt doch ganz proppe. Doch das ganze Szenario spielt in einer so trostlos langweiligen Umgebung, dass man sich gar nicht in die Charaktere hineinversetzen will, da man schon fast fürchten muss von ihrer totalitären Tristesse verschlungen zu werden.
Christopher Walken, den ich eigentlich immer mochte, liefert eine seiner fast schon unterirdischsten Leistungen ab. Er spielt den kreidebleichen Englschlehrer, der irgendwann sogar gar nicht mehr den Anspruch erhebt, überhaupt von irgendjemandem wahrgenommen zu werden und sich somit vollkommen abschottet, so bleiern und emotionslos dass man sich nichtmal an den anspruchsvollen schauspielerischen Leistungen aufhängen kann, um diesem Film doch noch etwas abgewinnen zu können.

Diese Romanverfilmung war gut gemeint, das sieht man ihr an, doch ein Thriller oder gar Horrorfilm sollte meiner Meinung nach spannend sein, und Spannung ist wirklich das Letzte, was man in dieser Schlaftablette finden wird.

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Patrick Fiergolla

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Den Roman hab' ich gelesen, aber von dem Film lass ich nach deinem Kommentar die Finger. Zwar sind die Wertungen hier überwiegend gut, aber du wirkst recht aufgeweckt und nicht wie ein Fanboy vom Regisseur.


philopee

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Der Regisseur ist mir ans Herz gewachsen, der Film leider mal so gar nicht...

Wie ist denn das Buch so? Stephen King spricht ja eigentlich für sich.


Grohacke

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieso hat der großartige Christopher Walken eigentlich ab irgendwann nur noch Müll gespielt?

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ComicFan

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Vielleicht hätte er einfach den Faden verloren und hat dann nicht mehr die richtigen Leute kennengelernt. Gibt es ja oft bei Schauspielern. Die drehen viele gute Filme hintereinander und werden dann für Regisseure langweilig. Die suchen sich dann neue Schauspieler und die alten geraten in Vergessenheit.


Grohacke

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Ich glaube, der dachte sich, was Malcolm McDowell, Martin Sheen (schöner weise auch in Dead Zone vertreten) und Mickey Rourke können, kann ich schon lange - wollen wir doch mal sehen, wer tiefer tauchen kann...


ComicFan

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Bewertung10.0Herausragend

Tragischer, spannender Mistery-Thriller, mit einer tollen King Story über Tod, Courage und Entscheidungen. Christopher Walken spielt grandios mit einer tollen Mimik . Obwohl ich gedacht hätte es gäbe härtere Szenen, war ich dann doch über die tolle Atmosphäre und die düstere Stimmung überrascht. Eine der besten Stephen King Verfilmungen und ein perfekter Christopher Walken, dessen Rolle ich sofort mochte.

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