Der Goldene Kompass
His Dark Materials: The Golden Compass (2007), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 06.12.2007
37 Bewertungen
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6101 Bewertungen
125 Kommentare
Keine
von Chris Weitz, mit Nicole Kidman und Daniel Craig
In einer magischen Parallelwelt, in der Hexen den Himmel beherrschen und kämpfende Eisbären den eisigen Norden regieren, hält ein einziges Mädchen das Schicksal des gesamten Universums in ihren Händen. Als Lyra Belacqua ein goldener Kompass anvertraut wird, erfährt sie dass ihre gesamte Welt – und auch die Welten darüber hinaus – von den geheimen Plänen des Magisteriums, angeführt von der düsteren Mrs. Coulter, bedroht wird. Unterstützt von Lord Asriel und einer kleinen Gruppe Verbündeter begibt sich Lyra auf eine abenteuerliche Mission, in der Freundschaft, Mut und Tapferkeit auf eine harte Probe gestellt wird.
Handlung
Lyra
Die zwölfjährige Lyra (Dakota Blue Richards) ist ein Waisenkind und lebt am Jordan College in Oxford. Das lebhafte Mädchen hält nicht viel von Konventionen. Lyra weiß, dass sie etwas besonderes ist, denn sie lebt gleichzeitig in einer Parallelwelt, einer Welt, in der sich die Menschen unmerklich aber stetig weiterentwickeln. In dieser Welt haben alle Menschen einen Begleiter in Form eines Tieres. Dieses Tier stellt die menschliche Seele dar, das die Menschen in unserer Welt im Körper tragen. Die Tiere sind wandelbar, d.h. sie können sich je nach der nötigen Situation z.B. von einem Vogel zu einem Affen verwandeln. Lyras Dämon ist der kleine Pantalaimon, der meist in Gestalt eines Frettchens (Adam Godley) auftritt und in Gefahrensituationen zu einem Luchs anwächst.
Veränderung
Lyras Welt ist dabei, sich zu verändern. Sie wird von einem Ministerium namens Magisterium verwaltet, welches zunehmend eigene Interessen in den Vordergrund rückt. Das Magisterium entführt zahlreiche Kinder, darunter auch die des Seefahrer-Volkes der Gypter und verschleppt sie in den kalten Norden, wo sie in einem Forschungslabor einem Experiment unterzogen werden. Als auch Lyras bester Freund Roger (Ben Walker) entführt wird, möchte sich das Mädchen auf die Suche nach seinem Freund machen.
Lord…
In einer magischen Parallelwelt, in der Hexen den Himmel beherrschen und kämpfende Eisbären den eisigen Norden regieren, hält ein einziges Mädchen das Schicksal des gesamten Universums in ihren Händen. Als Lyra Belacqua ein goldener Kompass anvertraut wird, erfährt sie dass ihre gesamte Welt – und auch die Welten darüber hinaus – von den geheimen Plänen des Magisteriums, angeführt von der düsteren Mrs. Coulter, bedroht wird. Unterstützt von Lord Asriel und einer kleinen Gruppe Verbündeter begibt sich Lyra auf eine abenteuerliche Mission, in der Freundschaft, Mut und Tapferkeit auf eine harte Probe gestellt wird.
Handlung
Lyra
Die zwölfjährige Lyra (Dakota Blue Richards) ist ein Waisenkind und lebt am Jordan College in Oxford. Das lebhafte Mädchen hält nicht viel von Konventionen. Lyra weiß, dass sie etwas besonderes ist, denn sie lebt gleichzeitig in einer Parallelwelt, einer Welt, in der sich die Menschen unmerklich aber stetig weiterentwickeln. In dieser Welt haben alle Menschen einen Begleiter in Form eines Tieres. Dieses Tier stellt die menschliche Seele dar, das die Menschen in unserer Welt im Körper tragen. Die Tiere sind wandelbar, d.h. sie können sich je nach der nötigen Situation z.B. von einem Vogel zu einem Affen verwandeln. Lyras Dämon ist der kleine Pantalaimon, der meist in Gestalt eines Frettchens (Adam Godley) auftritt und in Gefahrensituationen zu einem Luchs anwächst.
Veränderung
Lyras Welt ist dabei, sich zu verändern. Sie wird von einem Ministerium namens Magisterium verwaltet, welches zunehmend eigene Interessen in den Vordergrund rückt. Das Magisterium entführt zahlreiche Kinder, darunter auch die des Seefahrer-Volkes der Gypter und verschleppt sie in den kalten Norden, wo sie in einem Forschungslabor einem Experiment unterzogen werden. Als auch Lyras bester Freund Roger (Ben Walker) entführt wird, möchte sich das Mädchen auf die Suche nach seinem Freund machen.
Lord Asriel und Mrs. Coulter
Dazu will sie sich zunächst ihrem Onkel Lord Asriel (Daniel Craig) anschließen, der sich für das Phänomen des kosmischen Staubes interessiert, welches er am Polarkreis näher erkunden will. Doch Lord Ariel lehnt ab. Da lernt Lyra die weltbekannte Wissenschaftlern Mrs. Coulter (Nicole Kidman) kennen, die ihr zahlreiche Abenteuer verspricht und sie bei sich aufnimmt. Doch schon bald durchschaut Lyra das Spiel der hübschen Frau, die von Lyras Fähigkeiten weiß und es einzig auf den Goldenen Kompass, den Lyra besitzt, abgesehen hat.
Der Goldene Kompass
Der Kompass ist in der Lage, seiner wahren Besitzerin wahrzusagen. In Lyras Welt exisitiert der Mythos von einem Kind, welches dazu bestimmt ist, die Macht des Schicksals zu brechen und in einem entscheidenden Kampf eine wichtige Rolle zu spielen. Lyra durchschaut das böse Spiel von Mrs. Coulter und kann fliehen.
Die Suche
Unterstützung bei ihrer Suche nach Roger findet sie nun bei den gyptischen Seefahrern, einem riesigen gepanzerten Eisbären und einem texanischen Ballonfahrer Lee Scoresby. Ihre Suche führt sie in den kalten Norden, wo sie auf die Forschungsstation stößt und die vermissten Kinder und Roger wiederfindet. Sie entdeckt auch, dass das Experiment unter der Leitung von Mrs. Coulter durchgeführt wird und zum Ziel hat, den Menschen von seinem Dämon zu trennen.
Der Kampf
Es gelingt Lyra durch eine List, die Kinder zu befreien. Doch die Freude ist nur kurz, denn die generische Seite will die befreiten nicht gehen lassen. Es kommt zum entscheidenden Kampf zwischen Gut und Böse, aus dem die Guten siegreich hervorgehen können. Roger, Lyra und Lee Scoresby fliegen danach mit dem Ballon zu einem Abenteuer.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Die Sprache im Film
Weitere Informationen im Internet
Linksammlung unter filmz.de
Offizielle deutsche Website
Fanseite zum Goldenen Kompass
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (20) und Videos (5) zu Der Goldene Kompass
Cast & Crew
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Chris Weitz
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Nicole Kidman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Coulter
-
Daniel Craig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lord Asriel
-
John Hurt
-
Eva Green
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Serafina Pekula
-
Dakota Blue Richards
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lyra Belacqua
-
Adam Godley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pantalaimon
Regie
Schauspieler
-
Nonso Anozie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Iorek Byrnison
-
Jim Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Faa
-
Tom Courtenay
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Farder Corum
-
Derek Jacobi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Magisterial Emissary
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Charlie Rowe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Costa
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Clare Higgins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ma Costa
-
Sam Elliott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lee Scoresby
-
Simon McBurney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fra Pavel
-
Jack Shepherd
-
John Bett
-
John Franklyn-Robbins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Librarian
-
Magda Szubanski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Lonsdale
-
Paul Antony-Barber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bolvanger Doctor
-
Jason Watkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bolvangar Official
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Hattie Morahan
-
Ian McShane
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ragnar Sturlusson
-
James Rawlings
-
Christopher Lee
-
Ian McKellen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Iorek Byrnison
-
Elliot Cowan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Offizier
-
Kathy Bates
-
Chris Weitz
- Genre
- Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- England, London, Nordpol, Parallelwelt
- Handlung
- Affe, Alte Freunde, Blockbuster, College, Dämon, Eis, Eisbär, Entführung, Epos, Erzählung, Eule, Experiment, Freundschaft, Freundschaftsband, Gletscher, Kameradschaft, Katze, Kinder, Kloster, Kompass, Labor, Lordschaft, Menschenversuch, Onkel, Oxford, Pistole, Proband, Reise, Roboter, Roman, Schlacht, Schlange, Schnee, Seele, Seelenverwandtschaft, Suche, Tiere, Vogel, Vollmond, Waise, Wald
- Stimmung
- Aufregend, Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Goldene Kompass
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Kritiken (10) — Film: Der Goldene Kompass
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenDas vorhandene Potential fand leider nur unzureichend Verwendung, da die kritischen Untertöne der Buchvorlage gar gänzlich unter den Tisch gekehrt wurden. So bleibt ein austauschbarer Fantasy-Streifen von der Stange, der Buchunkundigen zu allem Überfluss dank Szenenvertauschung auch noch ein halbgares Happy-End vorgaukelt, das es so in dieser Form eigentlich gar nicht geben dürfte.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Nach einem vielversprechenden Anfang stellt sich heraus, dass sich in „Der Goldene Kompass“ zu viele unausgegorene Komponenten versammeln, um eine stimmige Geschichte zu erzählen, sodass die grandiosen, oscarprämierten Effekte letztendlich das einzige wirklich sehenswerte an dem Film sind. Die damals erst 13jährige Dakota Richards erweist sich in ihrer Hauptrolle als großartige Debütantin und kann es durchaus mit ihrer noch bekannteren Namensfetterin aufnehmen. [...]
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFest steht, daß der Film von New Line unter Erfolgsdruck als neuer “Lord of the Rings” konzipiert, einen gewissen Biss vermissen lässt, den die Vorlage durchaus hat. Was nicht heißt, daß er für sich genommen ganz schick anzusehen ist und mit Frau Kidmann, Herrn Craig und vor allem der frech-forschen Dakota Blue Richards eine wirklich attraktive Besetzung aufweist, die auch über die Stellen hinweghilft, in denen dramaturgisch allzusehr gehudelt wird. Vieles überstürzt sich, viele episoden wirken, auch wenn man die Bücher nicht kennt, sehr eingedampft und insgesamt schleicht sich immer wieder eine etwas gehetzte Grundstimmung ein, der ein Mangel an Erklärung und emotionaler Tiefe gegenübersteht.
Andererseits überrascht der Film auch immer wieder positiv, durch einen Mut zur Härte, der in einem “Kinderfilm” als den das Ganze ja verkauft wird, ungewöhnlich erscheint. Der Bodyount ist nicht grade gering, der Kampf der Eisbären durchaus brutal und auch die Schlußschlacht weit entfernt vom zahmen Schwertgefuchtel aus Narnia. Schwierig bleibt jedoch, das recht Abstrakte Konzept des Staubs, des Dust das versucht wird mit einigen Einschüben und vielen Animationen zu erklären. Was sich im Buch langsam entfaltet, muß im Film sofort verstanden werden und da sich letztlich alles um den Staub dreht, is es essenziell, daß die Zuschauer verstehen warum überhaupt soviel Gewese darum gemacht wird. Zusammen mit der stark religiös geprägten Einstellung der Bösewichte, hat es der Film oft schwer die tatsächliche Tragweite des “Staubs” zu vermitteln und warum er so wichtig ist. Nicht zu seinem Nachteil bleibt am Ende ein Gefühl nur halb gesättigt zu sein und eigentlich nur ein Fragment einer vielschichtigeren Story bekommen zu haben, vor allem wenn man weiß, das es keinesfalls sicher ist ob die Fortsetzungen das Licht der Leinwand erblicken.
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ChristiansFoyer 2009/08/01 15:06:43
Antwort löschenUm eine Fortsetzung sieht's ja tatsächlich eher düster aus, wodurch dieses Gefühl der Unfertigkeit, was die Tragweite des Stoffes angeht, am Ende schon etwas bitter zu schlucken war. Davon abgesehen war mir das ganze Geschehen einfach "zu weit weg", als betrachte man den Film durch ein verkehrtrum gehaltenes Fernglas, dabei hätte es wohl eher ein Mikroskop gebraucht, um die Vorlage nachvollziehbarer und mitreißender zu erzählen. Ob 'ne Fortsetzung das überhaupt noch hätte gerade biegen können...?
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenBei dieser Anhäufung von Stars ist es nicht weiter verwunderlich, dass die einzelnen Figuren in diesem knapp zweistündigen Epos nicht viel Raum auf der Leinwand erhalten, zumal die Figur des Mädchens im Zentrum steht. Die Jungschauspielerin Dakota Blue Richards ist ihrer Aufgabe als Identifikationsfigur zum Glück mehr als gewachsen.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Film ist leider eine bittere Enttäuschung. Der kommerzielle Erfolg resultierte nur aus der damaligen gigantischen Marketingkampagne. Die Schauspieler wirken unterfordert. Die Story wirkt lustlos runtergespult. Ein Eintauchen in diese Fantasywelt funktioniert nicht.
Da wo LotR den Zuschauer mit auf eine wahnsinnige Reise genommen hat, läßt der goldene Kompass den Zuschauer unberührt zurück.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
“Der Goldene Kompass” schafft es, aus einem Buch, das für Kinder meines Erachtens nach nur bedingt geeignet ist, einen relativ kindertauglichen Fantasy-Film zu machen, der die Grundstory behält, visuell atemberaubend aufarbeitet und die in der Vorlage vorhandenen “Grausamkeiten” dezent entschärft. Kenner des Buches fühlen sich sofort zu Hause und wissen ja eh, worums geht. Zuschauer, die das Buch nicht kennen, dürfen gerne einen Punkt abziehen - sie werden vielleicht einige Schwierigkeiten haben, das ein oder andere zu verstehen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenDas Fantasygenre wurde für große Epen geboren. Hier kann man sich austoben, hier lassen sich neue Welten erschaffen. Eigene Strukturen, eigene Richtlinien und doch meist sehr viel Vertrautes. Durch die Kraft der Phantasie ermöglichen sich Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Michael Ende schickte Bastian Balthasar Bux und mit ihm die Leser auf eine unendliche Geschichte ins sprichwörtliche Fantasien. Ungeachtet der Tatsache, dass Ende ein Buch verfasste, welches in einer Kinotrilogie mündete, verfügen einige verfasste Epen über eine Trilogie. Die bekannteste und beliebteste unter ihnen ist sicherlich J.R.R. Tolkiens The Lord of the Rings. In seiner Trilogie – die ironischerweise nie als solche verfasst wurde – erschuf Tolkien nicht nur mit Mittelerde einen ganzen imaginären Kontinent, sondern auch individuelle Kulturen mit eigenen Sprachen. Wenige Jahre vor Tolkien hatte dessen Freund C.S. Lewis mit den Chronicles of Narnia bereits eine siebenteilige Saga verfasst – einer Saga von Parallelwelten und prophezeiten Konflikten. Erst in den letzten Jahren hatte J.K. Rowling mit ihren sieben Harry Potter-Bänden für einen neuerlichen Boom im Fantasygenre gesorgt, der in Arbeiten von Christopher Paolini (Eragorn) und Eoin Colfer (Artemis Fowl) seinen Ausdruck fand. Doch bereits vor Rowling hatte 1995 der britische Autor Philip Pullman mit seinem Roman Northern Lights seine His Dark Materials-Trilogie eingeleitet, die im letzten Jahr ihre erste Verfilmung fand. New Line Cinema unter ihrem Vorsitzenden Toby Emmerich sicherten sich die Rechte, nachdem ihre von Peter Jackson umgesetzte Lord of the Rings-Trilogie zu einem der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten aufstieg. Mit His Dark Materials gelang es Pullman sich ebenso einen Namen zu machen, wie zuvor den Kollegen Lewis, Tolkien und Rowling.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenNew Lines Post-LOTR-Versuch ist eine ziemlich wüste Zusammensetzung aus altbekannten Fantasyzutaten. Größtes Problem des möchtegern-epischen Märchens ist seine Erklärungswut, mit der er die fremde Welt zugänglich machen will. Anstatt Magie und Lust zu versprühen, in das Reich und dessen Geschichte eintauchen zu wollen, macht sich eher Langeweile breit. Der Film kommt kaum voran, ist erschreckend ideenarm und austauschbar, gönnt seinen Stars fast nur Miniauftritte und rückt stattdessen ein nervtötendes rothaariges Mädchen in den Mittelpunkt, das nicht nur unsympathisch und hässlich ist, sondern auch noch eingebildet und dumm. Die ganze Geschichte ist letztlich weitaus überschaubarer als sie tut – es geht um Kinder, die Kinder retten – und ist zwar nicht mit christlicher Ideologie aufgeladen (wie etwa die Walden Media-Debakel), wartet dafür jedoch mit seltsamen russischen Pelzmützenmännern auf, die Kinder ans Ende der Welt entführen. Bekloppt.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenFreiheitlich bis ins Mark und zum Platzen spannend erzählt, gefällt "Der Goldene Kompass" auch filmisch: Er ist voller Anspielungen auf die Film- und die Politische Geschichte [...] Das Ergebnis ist eine aufregende Reise in fremde Welten, mit überzeugenden Darstellern.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenSagen wir es kurz und knapp: The Golden Compass ist ein kleines, ach was: großes Meisterwerk des Fantasykinos. Locker so gut wie "Der Herr der Ringe", aber nicht ganz so monumental und pathetisch veranlagt, und mit den definitiv besseren Frauenrollen. Und natürlich sowieso um Längen besser als "Eragon" oder die "Chroniken von Narnia".
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Kommentare (115) — Film: Der Goldene Kompass
Kommentar schreibenYersinia_Pestis 2012/05/27 23:43:22
Kommentar löschenDie Bücher, auf denen diese Verfilmung beruht, zählen heute immer noch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Selten etwas so kreatives, mitreißendes und schönes gelesen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Film - einfach toll umgesetzt, Charaktere super getroffen, wunderschöne Bilder und die Dæmonen exakt so, wie ich sie mir vorstellte.
Ich würde den Film, abseits des Buches, als spannend, unterhaltsam, interessant und abendfüllend bezeichnen.
Einziger Fehlschlag ist wie so oft bei Romanverfilumgen das Ende. Hatten die Macher bereits gewusst, dass es keine Fortsetzung geben würde? Anders kann ich mir die fragwürdige Änderung des Inhalts nicht erklären. Sehr schade. Das über die Maßen geniale 3. Buch der Trilogie hätte ich zu gerne als Film erlebt.
Trotzdem kann ich den Film für alle Liebhaber von bildgewaltigen, fantasievollen und kreativen Jugend- bzw. Kinderfilmen nur empfehlen.
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L-viz 2012/05/17 18:03:13
Kommentar löschenNun, da ich mich entschlossen habe, mir auch die Filme anzusehen, die im Fahrwasser von HdR und HP mitgesurft sind, stoße ich natürlich auch auf diese Buchverfilmung.
Im Eiltempo gibt es zu Beginn einen Abriss über Völker und Gesetzmäßigkeiten der vorliegenden Welt, sprich: Hexen, Dämonen (komisch, ich verbinde die eigentlich mit etwas Bösem und nicht mit putzigen Tierchen), (Ä-)Gypter, Bären etc. Nicht minder eilig wird durch die Geschichte gehastet, Charaktere werden in die Handlung geworfen, ohne das Zeit für Entwicklung bleibt und letztendlich fehlt mir auch ein wenig der rote Faden. Staub? Ok. Ein Kind, das irgendwie besonders ist? Klar. Aber irgendwie wurde mir nicht vermittelt, wohin das ganze führen soll. Alles bleibt ein bisschen in der Schwebe, bis zum Schluss.
Auch sprechende Tiere halte ich außerhalb von Zeichentrickfilmen für mindestens fragwürdig, wenn nicht sogar völlig fehl am Platz.
Schön sind allerdings die Landschaftsbilder, Städte und Luftschiffe. Das Ende gänge in Ordnung, wenn doch nur ein zweiter Teil folgen würde. Schade auch, dass das große Thema paralleler Welten nicht vertieft wurde.
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fkfilmkritik 2012/05/15 20:34:52
Kommentar löschenPlattfüßiges, schwerfälliges wannabe-Epik-Getrampel mit deutlich sichtbar animierten Eisbären, dessen sichtbarer Unechtheit sich Schauspieler wie Daniel Craig und Nicole Kidman nahtlos anschließen. Ein über die volle Strecke enttäuschend-vorhersehbares, niedlich veralbertes Lahm-Arsch-Abenteuer. Offensichtlich von Gut auf Böse gestreckt. Szenen, die alle bis in die Unendlichkeit der Blödheit ausgedehnt sind und sich strecken bis der Zuschauer dem mit beiden Armen und offenem Mund gleich tut. Kein Märchen, sondern ein auf fantasielosester Weise zusammengemüllter, schneeweißer Haufen Mist für Kinder. Denen sei es auch gegönnt. Ansonsten ist das für die goldene Ananas.
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Kreaexo 2012/05/15 21:43:52
Antwort löschenDas Buch inklusive der Folgebände sind aber Lesungen wert. :)
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JohnnyKee 2012/05/16 19:30:16
Antwort löschenDie Bücher sind überirdisch! Ich liebe die!
based_god 2012/05/20 11:27:13
Antwort löschenWord! Die Bücher sind gut. Und ab Teil 2 sogar "megaepisch" ^^
Uwe B.B.B. 2012/05/13 01:33:07
Kommentar löschenHervorragende Verfilmung eines tollen Buches. Zu schade, dass es bei der Verfilmung des ersten Teils einer Romantrilogie geblieben ist.
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Baumkopf Holzfaust 2012/05/09 20:52:59
Kommentar löschenEin paar Gnadenpunkte für die Optik und die bemühten Schauspieler. Aber insgesamt im üblichen Dilemma der Literaturverfilmungen gefangen: Bediene ich die Kenner des Buches oder die, die es nicht kennen? Schlecht gemacht wie hier enttäuscht man beide.
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totox 2012/04/15 14:44:00
Kommentar löschenLieblos nach Schema F aus den typischen Elementen eines Fantasyfilms zusammengerührt. Es gelingt nicht, die fehlende Seele mit Bombastik zu übertünchen.
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sachsenkrieger 2012/04/12 20:55:58
Kommentar löschenDas Buch habe ich bis jetzt leider nicht gelesen, aber der Film ist nicht das Gelbe vom Ei. Netter Film für zwischendurch. Manche Bücher kann man halt doch nicht in 2 Stunden pressen und manchem Drehbuch dann auch kein guter Schauspieler Leben einhauchen. Schade eigentlich!
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Kaskodil 2012/04/02 01:20:30
Kommentar löschenIn der Kürze liegt die Würze - mit diesem Spruch ging wohl auch die Regie an Philip Pullmans Werk.
Anfangs noch nah am Buch, war ich sehr angetan von dem Film. Die Kulissen sind sehr schön und auch die Personen verhalten sich wie im Buch, einzelne Gespräche wirken sogar vollständig übernommen. Leider verheddert sich die Story ab der Mitte heftig. Fast der ganze zweite Teil des Buches wird schlichtweg weggelassen und man springt sofort zum Kampf zwischen Iofur und Iorek. Dieser überrascht angenehm mit seiner Detailtreue, sogar Iofurs Todestoß (der abgerissene Kiefer und der Biss in den Rachen) sind eins zu eins aus dem Buch übernommen (bzw. angedeutet). Danach geht es merkwürdigerweise nach Bolvangar, wo nach gefühlten 5 Minuten die finale Schlacht stattfindet, die auch nur 3 Minuten läuft und ohne große Effekte vorüberzieht. Gerade war ich gespannt, wie das Ende jetzt aussehen würde als plötzlich...
Der Film war aus. Im Ballon fliegen Lyra und ihre Freunde gen Polarlicht und die Credits fangen an. Was soll das? Wieso wird das Originalende des Buches schlichtweg weggelassen?! Das war der Todesstoß des Filmes, den ich bisher als wirklich gut eingestuft hatte. Wer aber zugunsten der Zeit (Spielfilmlänge; also 90 Minuten puren Films) einfach mal das Ende weglässt, der verdient eigentlich schon nicht mehr das "ganz gut". Das gab es für die bis zu dem Punkt doch sehr nahe Orientierung am Buch, auch wenn diverse Details vertauscht oder verändert wurden, einige Dinge passierten zu früh und Teile wurden vertauscht. Alles in allem hätte das mit ein wenig mehr Mühe und einer Zeitspanne von +30 Minuten ein sehr gelungener Film werden können!
Denn im Grunde kann man den Film nur loben: Die Effekte sind wunderschön, ein wenig futuristisch wirkt die Gesellschaft zwar schon, aber alles in allem stimmt das Verhältnis des Films zum Buch super überein. Dialoge, Orte, Personen, alles stimmt zu einem angenehm hohen Grad. Kenner werden sich zwar (wie ich auch) über die einen oder anderen veränderten Details ärgern, weil sie die Story zugunsten des Films verändern, aber der Rote Faden ist vorhanden und im groben auch befolgt.
Die Schauspieler fand ich für meinen Teil bis auf Daniel Craig sehr passend für die gewählten Charaktere, genannter passt einfach nicht auf das Bild des Lord Asriels, der streng, gebildet und stolz wirkt. Ansonsten aber sehr gut widergegeben, auch Lyra und ihre Kindlichkeit, die das Buch sehr prägen.
Der Soundtrack ist unscheinbar und hält sich stark zurück, leider schafft er es aus diesem Grund auch nicht, sehr mitzureißen.
Zuletzt wäre da auch noch der Unterhaltungswert. Ich habe den Film aus der Sicht des Buches gesehen, weshalb ich ihn nicht unvoreingenommen und neutral betrachten kann. Ich kannte leider schon die Story und die winzigsten Veränderungen kamen mir schwerwiegend und gelogen vor. Allerdings schaute ich den Film nicht alleine und mein Bruder, der das Buch nicht kannte fand ihn unterhaltsam. Vollkommen überwältigt schien er jedoch auch nicht, eher ein wenig eingeschläfert.
Zusammengefasst kann man also behaupten, dass der Film vor allem für Kenner des Buches einerseits ein Dorn im Auge sein wird, weil er sich zwar gut, aber bei weitem nicht perfekt an die Vorlage hält. Andererseits hat er eben einen hohen Grad an Synchronität mit dem Buch, weshalb er der Auffrischung und Verbildlichung des Ganzen gut dient. Leute, die das Buch nicht kennen können sich zwar sicher unterhalten lassen, überraschen kann der Film sie leider nicht. Vor allem Kinder und Jugendliche scheinen die Zielgruppe zu sein - und genau diese kann der Film faszinieren, die Eltern werden sich langweilen.
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Mandremal 2012/03/29 13:46:48
Kommentar löschenEs ist wirklich ärgerlich, denn dieser Film hätte richtig gut werden. Vom Cast über die Spezialeffekte passt alles perfekt zur Buchvorlage.
Lediglich die Tatsache, dass die Handlung der Buchvorlage zu Gunsten eines 0815-Spannungsbogens (fulminanter Endkampf etc.) in höchstem Maße vergewaltigt wurde, lässt den Film ins untere Mittelmaß rutschen.
Schade. Schade.
Der Film hat sich selbst ins Aus manövriert!
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natedb 2012/03/28 18:20:33
Kommentar löschenDie visionäre, anspruchsvolle Buchvorlage gerät hier zum kurzweiligen Kinderfilm.
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box 2012/03/21 13:33:21
Kommentar löschenDer Film hetzt sich mühselig durch die zahlreichen Handlungsstränge des Romans, dafür mein Beileid und die korrekt vorhergesagten 5,5 Punkte.
Aber jetzt mal eine Frage an alle, die hier behaupten, der Film habe nicht das großartige Potential des Buches ausgeschöpft: das ist eine Trilogie. Hat eigentlich irgend jemand auch den zweiten Teil gelesen? Oder gar den dritten? Angefixt durch den durchaus interessanten ersten Band und die recht selbstbewusste Kritik des Autors an Tolkien habe ich weiter und weitergelesen und bin angesichts der steigenden Menge an groteskem Unsinn in der Geschichte aus dem Stirnrunzeln nicht mehr herausgekommen. Die Falten gehen gar nicht mehr weg!
Insofern bin ich dem Film für seine laue Umsetzung und den mangelnden Kassenerfolg wirklich dankbar, sonst hätte noch jemand irgendwann versucht, das Bernstein-Teleskop zu verfilmen, und dann, ja dann... würden alle Paralleluniversen gleichzeitig in ein geistiges Vakuum gesaugt.
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PompöösLara 2012/02/17 21:16:21
Kommentar löschenDer Film war ganz ordentlich, wenn auch nicht wirklich super.
Lest lieber erst das Buch, da hat man mehr von!
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AnniXa 2012/01/23 05:22:20
Kommentar löschenLest lieber das buch, das gibt ein richtig geiles Kopfkino, gegen das der film hier aussieht wie nen schlechter SuperRTL trickfilm.
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Amadis 2011/11/28 20:56:23
Kommentar löschen"Der goldene Kompass" ist ein Paradebeispiel dafür wie man es besser nicht machen sollte und auch wie Hollywood immer mehr von der Fantasy-Fabrik zur Geld-Fabrik wird.
Die Geschichte wurde kastriert und verharmlost und da die Geldgeilheit gewisser Hollywood-Produzenten keine Grenzen kennt, hat man kurzerhand den Buchschluss der Geschichte weggelassen, damit man die Leute gewissermassen in den zweiten Teil reinzwingen kann - dumm nur, dass der Film an den Kinokassen derart floppte, dass man gerade mal die Hälfte, der Ausgaben wieder reinholen konnte und ergo nie ein zweiter Teil abgedreht wurde. So sitzt der Zuschauer also da mit offenem Schluss und darf sich selber vorstellen wie es wohl ausgegangen wäre - oder er kauft sich das Buch und liest es nach ;-)
Nach all dem Gemecker will ich aber auch die positiven Seiten (ja, die gibt es) nicht unterschlagen: Die Tricktechnik ist wirklich beeindruckend gelungen. Die animation der Dämonen, Städte etc. ist technisch nahezu perfekt gemacht. Dakota Blue Richards spielt hervorragend und lässt daneben sogar Nicole Kidman etwas blass erscheinen.
Auch die Geschichte hat mir an sich gut gefallen - eben bis auf den fehlenden Schluss...
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nerii 2011/11/16 13:48:23
Kommentar löschenSchlecht! Eher ein Kinderfilm. Die 3 Punkte gibt es für die Bären.... die waren toll.
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Sigrun 2011/10/16 11:56:19
Kommentar löschenHIS DARK MATERIALS ist eine überaus gelungene Romantrilogie zum Thema 'Staub'. Der lyrische Über-Titel entstammt John Miltons Poem "Paradise Lost" und die drei Bände "Der goldene Kompass", "Das magische Messer" und "Das Bernstein-Teleskop" (so die deutschen Buchtitel) sind das beste Stück Fantasy, das ich seit "Herr der Ringe" gelesen habe. Die Story ist natürlich komplett anders als Tolkiens Saga, aber auch hier wurde eine ganz eigene Welt erschaffen, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht.
Die Verfilmung des ersten Buchs weiß vom enormen Potenzial der Geschichte allerdings herzlich wenig. Die Bilder sind ordentlich in Szene gesetzt, aber ansonsten fehlt eigentlich alles. Wie man jeden(!) Subtext aus dem Plot gänzlich raushalten konnte, ist mir bis heute ein Rätsel.
Fazit: Ich bin froh, dass man davon Abstand genommen hat, auch noch die beiden anderen Bände zu adaptieren.
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Stefan_R. 2011/10/16 13:00:38
Antwort löschenGanz richtig. Der Film hat das Potential der gelungenen Vorlage in keinster Weise aufgefangen.
RoosterCogburn 2011/10/16 08:29:34
Kommentar löschen"Der Goldene Kompass" ist die Verfilmung des gleichnamigen ersten Teils der 'His Dark Materials'-Triologie von Philip Pullman. Auch wenn die Handlung etwas knapp geraten ist und die Tiefe der Vorlage nicht erreicht, so ist ein bildgewaltiger, toll inszenierter, märchenhafter, spannender Film entstanden. Ich kann über Storykürzungen hinweg sehen. Der Film will es jeden recht machen und familienfreundlich sein. Ausserdem soll die Story für nicht Pullman-Kenner zugänglich sein. Mir gefällt er gut und ich würde mich über eine Verfilmung der beiden Fortsetzungen freuen. Doch wie es aussieht, wird diese Fortsetzung (The Subtle Knife) aber nicht gedreht werden. Wahrscheinlich, weil der erste Teil nicht das eingespielt hat, was die Macher sich von ihm versprochen hatten. Schade. Hätte man doch noch einiges aus potentialreichen Vorlage herausholen können.
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Andre Jonas 2011/10/04 22:11:08
Kommentar löschenWeil ich gerade erst mit »Northern Lights« durch (und sehr begeistert) bin und Band 2 noch auf dem Postweg unterwegs ist, konnte ich es nicht lassen, mir die Verfilmung des ersten Teils anzuschauen, obwohl ich genau wusste, was auf mich zu kommt. Meine Erwartungen waren daher auch eher niedrig...
Ich kann dem Grundtenor der bisherigen Kritiken nichts wirklich Neues mehr hinzufügen. Mein Hauptproblem ist die zusammengeschnipselte Handlung des Films, die wirkt, als hätte man das Buch genommen, die wichtigsten Plot-Punkte herausgerissen und alles mit Mühe und Not in einen Zwei-Stunden-Film gequetscht. Die Folge: Der Film kommt so gut wie nie zur Ruhe. Sicherlich ist auch das Buch ein oftmals wildes Abenteuer, aber Pullman nimmt sich dabei immer Zeit für die Charaktere und für geschickte Beschreibungen bzw. Erklärungen der Welt. Die Verfilmung besteht dagegen nur aus einer dünnen (wenn auch oft stimmungsvoll aufgemachten) Oberfläche, aus ein paar hingeworfenen Orten und davor ihre Handlung herunterspulenden Charakteren – und kaum hat man sich an eine Plot-Abschnitt gewöhnt springt der Film schon wieder zu nächsten Station. Gerade der so wichtige Aspekt der Dæmons bzw. ihrer Beziehung zu ihren »Besitzern« kann so nichteinmal annähernd den Grad der Emotionalität, wie das Buch es tut, entwickeln, alles wirkt lediglich gezwungen, weil schnell abgehandelt und alles andere wird kurz erklärt und zwar auf oftmals sehr ungeschickte Art und Weise. Dass die interessante Welt, in der »Der Goldene Kompass« spielt, natürlich ebenfalls nur angedeutet wird, sollte klar sein. Insgesamt bleibt das Gefühl des Gezwungenen – nichts im Film kann richtig atmen, nichts wirkt natürlich, alles wird nur dargestellt und lieblos erklärt. Da war der Stoff für einen Film definitiv zu komplex, bzw. zu vielschichtig...
Ich kann mir gut vorstellen, dass der Film Jemandem, der das Buch nicht kennt, sehr wirr und künstlich vorkommen muss – dann aber bleibt einem wenigstens der Ärger über einige ungestüme Änderungen am Handlungsverlauf und der einfach abgeschnittene Schluss des Ganzen erspart. Die unglaublich typische Hollywood-Machart samt komplett austauschbarer Kitsch-Musik aus der Dose dürften aber auch in dem Fall nerven.
Mir bleibt nur zu sagen, dass ich zumindest die »Schauwerte« des Films halbwegs genießen konnte, denn rein technisch bzw. optisch ist »Der Goldene Kompass« wirklich gut gelungen und auch wenn man den Dæmons sofort ihre CGI-Herkunft ansieht, sind sie dennoch nett anzusehen und wirken keinesfalls »billig«. Positiv überrascht hat mich auch die Darstellung von Iorek Byrnison, die ich wirklich (im Rahmen der aktuellen technischen Möglichkeiten) überzeugend gemacht fand. Auch schauspielerisch wird einiges geboten, natürlich aber stark eingeschränkt durch die große Unruhe des Drehbuchs.
Sehr schade eigentlich, dass »Der Goldene Kompass« so verhunzt wurde, wo das Buch doch so viele Möglichkeiten bot...
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Kreaexo 2011/08/26 17:45:47
Kommentar löschenWie es bei so vielen Buchverfilmungen der Fall ist, sind die Bücher meist um Längen besser.
So auch hier. Da ich dieses Buch verschlungen habe und mich noch sehr gut an jede Einzelheit erinnern kann, hat mich dieser Film enttäuscht. Vor allem das Ende ist extrem daneben. Der Junge [wegen Spoilergefahr kein Name] hat gefälligst tot zu sein!
Aber ich kann mir auch gleichzeitig gut vorstellen, dass dieser Film bei dem Publikum, das das Buch nicht gelesen hat gut ankommen könnte, weil einfach gute Unterhaltung geboten wird. Und wenn man diesen Film unter dem Aspekt betrachtet, ist dieses offene Ende auch nicht so unangebracht. Aber dann hätten auch die Folgebänder verfilmt werden müssen.
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slangbanger! 2011/08/27 16:56:53
Antwort löschenIch habe das Buch leider nie gelesen. Den Film fand ich trotzdem einfach nur schlecht.
Gaston 2011/07/24 01:25:47
Kommentar löschenMal wieder ein Film aus der Kategorie: Kann man gucken, muss man aber nicht.
Als netter Samstagabendfilm aus der DVD Konserve war er durchaus gelungen. Prima Schauspieler, tolle Kulissen, ein fantasievolles Set, ordentliches CGI.
Aber schade, dass der Regisseur so durch die Story hetzt und noch ärgerlicher ist das abrupte Ende.
An vielen Stellen fühlten wir uns sehr an den Herrn der Ringe erinnert und das obwohl die Geschichten wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben.
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