Der große Japaner - Dainipponjin

Dai-Nipponjin (2007), JP
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Kinostart 17.07.2008

8.1 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
141 Bewertungen
21 Kommentare
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von Hitoshi Matsumoto, mit Hitoshi Matsumoto und Riki Takeuchi

Das Leben eines Superhelden kann so gewöhnlich sein! Welches Übel ist das größte: Der starrende Zyklop? Der stinkende Riesenkrake? Oder das einbeinige Hüpfmonster? Falsch, es ist die unerträgliche Alltäglichkeit im Leben eines Superhelden. Denn die goldenen Zeiten der mutigen Krieger sind vorbei. Daisato, seines Zeichens Superheld in sechster Generation, muss sich um Sponsoren und eine gute TV-Quote mühen. “Der Große Japaner”, so sein Kampfname, wird gemobbt und schikaniert – und geht, als ob nichts wäre, stoisch seiner Pflicht nach.

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Kritiken (4) — Film: Der große Japaner - Dainipponjin

Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Ist es wirklich so erstrebenswert, als Superheld die undankbare Menschheit zu beschützen? Im Fall von Daisato (Hitoshi Matsumoto) kann man dies wohl ganz klar verneinen. Er lebt mehr schlecht als recht von dem bescheidenen Gehalt, das ihm der Staat für seine Dienste als Bollwerk gegen periodisch angreifende Supermonster bezahlt. Seine Ehe ist im Eimer, die Ex lässt ihn die gemeinsame Tochter nicht sehen und der Alkohol kann den Kummer zwar kurzzeitig vertreiben, zeigt dafür aber umso unerbittlicher, dass die vordergründige Souveränität unseres Protagonisten als nichts anderes als Realitätsflucht bezeichnet werden kann...

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.5Ausgezeichnet

DAINIPPONJIN ist der bizarre Debütfilm des japanischen Komikers Hitoshi Matsumoto, der auch gleich die Hauptrolle übernommen hat. Seine pfiffige Schein-Dokumentation hat etwas, das man nur selten in japanischen Filmen und schon gar nicht im bierernsten „Kaiju Eiga“ (Monsterfilm) erwartet: Matsumotos Film sprudelt über vor Selbstironie. DAINIPPONJIN, der „große japanische Mensch“ ist der überdimensionale Superheld Daisato. Wenn Godzillas Urenkel wie die stinkende Riesenkrake oder der starrende Zyklop mit seinem Teleskopauge in der Hauptstadt auftauchen und an den Wolkenlratzern rütteln, ist er pflichtbewußt zur Stelle. Viele Japaner lieben die „Daikaiju“(Riesenmonster). Auch wenn es ihnen mittlerweile eher peinlich ist und sie es deswegen nie zugeben würden. Genau darum geht es in diesem Film.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Die gigantischen Kämpfe wirken zeitweise so als ob ein alter japanischer Godzilla-Film eine ganze Monty Python-Truppe verschluckt hat. Da wird die Riesen-Unterhose endlich mal vor (!) der Verwandlung aufgespannt. Eine unglaubliche Lachnummer mit persönlichem Touch, denn das Publikum ist von Daisato gar nicht mehr begeistert, die kleine Tochter völlig entfremdet. Zwischen den Gesprächen mit der Managerin über Werbe-Tattoos verschwindet Daisatos Vater aus dem Alterheim und selber zum dementen Superiesen.

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Perry Simm

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8.0Ausgezeichnet

Wie etwa auch viele Filme Takeshi Kitanos verfügt "Der große Japaner" über diese ganz spezielle Mischung aus Trockenheit, Melancholie, menschlicher Wärme und Sozialkritik. Die alltäglichen Mockumentary-Sequenzen wechseln sich dabei ab mit einigen der wohl skurrilsten Kampfszenen, die wir je im Kino erleben durften. Natürlich kann das CGI, das dabei zur Verwendung kommt, nicht ganz mit dem großer Hollywood-Produktionen mithalten, aber das wird mehr als ausgeglichen durch die absolut brillianten Monster-Designs, die allesamt Dalí-Gemälden entsprungen sein könnten.

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Kommentare (17) — Film: Der große Japaner - Dainipponjin

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riverintheroad

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kann mir denn jemand noch mehr Filme dieser Art empfehlen? Sprich mit diesem teils beknacktem, abgedriftenem Humor??? Muss nich unbedingt japanisch sein.

Zum Film kann ich nur sagen: Ich habe noch nie solch einen akzentreichen Film gesehen hahaha

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VisitorQ

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist eigentlich so lala, ein richtiger Spannungsbogen ist nicht wirklich vorhanden. Aber das Ende. Oh dieses geniale Ende. grandios. :-)

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onyxxx11

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Bewertung5.0Geht so

Dainipponjin- mit Sicherheit der bekloppteste Film den ich je gesehen habe!
Kurz zur Story: Masaru Daisatou hat die Fähigkeit, sich durch Hochspannungsstöße auf das etwa hundertfache seiner Körpergröße zu verwandeln. Diese Fähigkeit nutzt das japanische Verteidigungsministerium aus, um ihn als Waffe gegen riesige Monster einzusetzen.
... was sich schon recht abgedreht anhört, ist in Wirklichkeit der pure Wahnsinn, verpackt in einer Monsterhorror-Mockumentary.
Ich saß während des ganzen Films in Schockstarre auf der Couch und dachte mir
*du musst jetzt umschalten, sonst verlierst du den restlichen Funken Verstand*
Ich habe natürlich nicht umgeschalten, aber ich war wirklich sehr oft kurz davor!

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crab1973

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Muss ich sehen!


Bartel aka Faniel Dranz

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Also wenn dir der Film fast den restlichen Funken Verstand rauben hätte können dann ist für dich der Nachfolger des großen Japaners, eine psychotische Perle namens "SYMBOL", der garantierte Freifahrtschein in den Wahnsinn. Musste unbedingt gucken! ;)
http://www.moviepilot.de/movies/shinboru


hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

Dainipponjin

Eine erneute Reise, in für mich noch recht unbekannte (bzw. werde ich sie jemals in meinen Augen als bekannt ansehen?) Filmgefilde. Es hieß wieder auf-auf nach Asien/Japan. Und gerade jetzt in diesem Moment wird mir eigentlich klar, wie vielseitig deren Filmindustrie, da drüben eigentlich ist, die kommen da wirklich auf die wahnwitzigsten Ideen, wie ich langsam selbst bemerke. Und immerhin die Qualität der Filme stimmt dann auch größtenteils, jedenfalls meiner Meinung nach, trotz diesem Überfluss an Originalitäten, was ja eigentlich nichts schlechtes ist. In diese Reihe der "großen", skurrilen Ideen reiht sich dabei auch ideal "Der große Japaner - Dainipponjin" von Hitoshi Matsumoto (anscheinend in ein sehr berühmter japanischer Starkomiker, mir kaum bekannt, der hier sein Kinodebüt hinlegt) aus dem Jahre 2007.

Worum gehts also? Nun ja, ähm. Fangen wir am besten so an: Wie gesagt an Ideen fehlt es den netten Menschen dort nicht, so auch nicht hier, originell gehandhabt, geradezu absurd, somit aber auch irgendwie "grandios", auf so etwas muss man erstmal kommen: Eigentlich wäre Daisatô ein ganz normaler Typ, könnte er sich nicht mittels einer Starkstromzufuhr um das ca. 100-Fache (die Zahl ist nur eine Vermutung, nicht ganz exakt) seines eigene Körpers vergrößern, so wird er von der Regierung dazu genutzt seltsam aussehende Monster zu bekämpfen, das alles gefilmt per Liveübertragung im TV. Doch die Umfragewerte bzw. Einschaltquoten sinken und Daisatô hat zu dem mit privaten Problemen zu kämpfen.
So weit, so gut, so schräg, so originell. Und so weiter.

In der Hauptrolle selbstredend der werte Starkomiker Hitoshi Matsumoto höchstpersöhnlich als "Der große Japaner"-Daisatô, wie ich selbst schon vermutete selbstironisch angelegt. Immerhin Matsumoto überzeugt irgegendwo als teilweise depressiver, niedergeschlagener, irgendwie demotivierter, tragisch-komischer, mit privaten Problemen um sich ringender, trotzdem irgendwie auch entschlossener und dabei recht skurriler Superheld, geschaffen durch elektrischen Gleichstrom oder Leitungsstrom, auch egal. Er ist dabei immerhin in gewisser Weise sympathisch und das macht doch viele Superhelden aus.

Und auch in der Abteilung "Regie" weiß Matsumoto durchaus zu glänzen, immerhin huldigt er hier somit dem breiten Spektrum von den legendären Godzilla-Filmen bzw. den japanischen Monster-Filmen, dann vermischt er dies mit den typischen Superhelden-Klischees, mit schrägen Ideen verziert und vergessen wird auch nicht der gewisse Trash-Faktor für Fan dieses "Milieus", alles stets auf hoch parodistisch getrimmt, aber meiner Meinung nach so auch gleich eine liebevoll gemachte Hommage, teilweise recht amüsant. In jedem Fall von ihm recht unterhaltsam erzählt, nebenbei erwähnt als Mockumentary gemacht, wenn dabei auch mit kleinen Durchhängern, hervorgerufen durch die ein oder andere langatmige Sequenz des Werkes bzw. in kleinem Maße nicht ganz souverän bzw. sauber gehandhabt wie die Sprünge zwischen real-und animierten Kampfszenen. Übermütig, na klar, trotzdem aber auch überrascht melancholisch in mancher Hinsicht und sogar irgendwie satirisch-bissig, auch wenn dort ein klein wenig Potenzial verschenkt wurde, dennoch okay. Unterhaltsam bleibt das Werk ja größtenteils trotzdem noch.
Tja wer kennt das nicht Mockumentarys? Das heißt = Wackelkamera, zu Erzeugung von Realismus. Hat bei mir noch nie funktioniert. Es gibt Ausnahmen und dieser Film darf ich als eine solche "Ausnahme" bezeichnen, glücklicherweise. Denn das wirkte hier wirklich mal schlau eingefädelt, eigentlich sogar recht ordentlich gefilmt, im Interviewstil halt. War schon ganz okay. Zwischen diesen "Szenen" seien, aber noch anderweitig die schräg animierten Kampfszenen erwähnt, mit bunten CGI-Effekten. die auch irgendwie einen gewissen Charme in sich tragen und sich so wieder Parallelen zum klassischen Trash-Film ziehen lassen. War schon recht hübsch zu betrachten.

Und die Charaktere wie gesagt irgendwie nett gezeichnet, die Hauptfigur sympathisch und die Monster zwischen widerwärtig-ekelig-süß (da musste ich fast wieder an verschiedene andere Film von Cronenberg denken, seltsam) und haarig-faszinierend-schräg, einfach komisch. Besonders zum Ende hin. Das Ende an sich eh irgendwie so was wie (Ergibt das Sinn? Ich denke nicht.), ich finde dafür kaum Worte, das muss man mal gesehen haben, auch wenn dieses bei mir zwischen absolut überdreht und deshalb amüsant und langatmig tendierte. Trotzdem auch hier sehr originell gemacht. Das kann man dem Werk nicht vorwerfen.

Abschließend möchte ich dann nur noch sagen, dass "Der große Japaner" wahrscheinlich eindeutige Geschmackssache ist. Das muss eben jeder sehen wie er will. Ich für meinen Teil fühlte mich letztendlich doch recht gut unterhalten, hatte dabei anfangs nicht viel erwartet. Ein sehr spezieller, aber auch liebevoll gemachter Film, mit vielen interssanten Anspielungen auf die japanische Popkultur, allen Fans und Interessenten sei er empfohlen, und deshalb auch für mich sehenswert, irgendwie.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

moviee

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Die Geschichte hört sich jedenfalls schonmal schon schräg an und dein Kommentar hat mich doch sehr neugierig auf diesen Film gemacht. Somit: Vorgemerkt! :)


hoffman587

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Schön zu hören.^^


Fu-Jay

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Bewertung7.5Sehenswert

Was zum Teufel habe ich mir da angesehen? Eine Pseudo-Dokumentation über den wohl ungewöhnlichsten "Beruf", den ich je in einem Film gesehen habe. Aber ich muss sagen: Witzig war es wirklich.

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christof.s

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Bewertung5.0Geht so

Skurril, merkwürdig, amüsant, trashig...

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Iwan Goratschin

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Bewertung7.0Sehenswert

Zu skurriler Humor ala "Die Tiefseetaucher" ist eigentlich nichts für mich. "Dainipponjin" war deswegen für mich schon eher eine positive Überraschung. Vor allem die Dialoge sowie die "Schilder" und "Graffiti" machten den Film in seiner Skurrilität für mich zu einem Ereignis.

Aus Hollywood kommt ja eh nichts Ausgefallenes, da ist man eben auf Fernost angewiesen um wirklich eine Überraschung zu erleben.

Neben vielem Überraschendem und Skurrilen hat mich aber etwas die gewaltige Differenz zwischen realistischem Alltag und den meist krass kitschigen und oft kindischen Monsterdarstellungen irritiert.
Ist diese krasse Monsteroptik eine spezielle Anspielung, die nur Kenner des japanischen Monsterfilms richtig einordnen können ?
Mussten die krassen Unterschiede zwischen Realdarstellung und Monsterdarstellung künstlerisch zwingend sein ?

Das Ende war noch grenzwertiger.
Was zum Teufel hatte den das Auftauchen dieser Comic-Helden zu bedeuten ? Auch der "Rote" wurde abrupt durch eine merkwürdige Plüschgestalt ersetzt.

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stuforcedyou

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Dainipponjin“ erweist sich komödiantischer wie intelligenter Abgesang des Heldentums. „Der große Japaner“ ist kein Strahlemann, sondern ein langhaariger, ruhiger, recht lethargischer Mann, der einsam und verlassen am Rande des Existenzminimums lebt, von seiner Frau verlassen wurde und seinen Körper neben traditionellen Tätowierungen mit billiger Werbung von unzufriedenen Sponsoren schmücken muss. Regisseur und Hauptdarsteller Hitoshi Matsumoto verpackt seine liebenswert -groteske Geschichte vom stoischen, oft depressiven Helden in eine Mockumentary, die dazu mit schlecht animierten Kampfszenen angereichert wird, die als Hommage an die großen Monsterkämpfe des japanischen Kinos bestens funktioniert.
Das Highlight von „Dainipponjin“ sind aber nicht die Kämpfe, sondern die leise, ruhige Tragikkomik, die empathische Melancholie die den gesamten Film durchzieht und zu einem wirklich bemerkenswerten, cleveren wie kreativen Film macht. Eine Faible für außergewöhnliche Stoffe sollte man aber schon mitbringen.

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stuforcedyou

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Jessica Lange? Sollte dass evtl. einen Film weiter oben stehen?


horro

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uiiii ... sorry, wollte da keinem Japaner zu nahe treten - war King Kong nicht auch irgendwie Japaner?


JimiHendrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der ganz normale Alltag eines Superhelden.

Das die Japaner nicht ganz normal sind war uns ja schon allen vorher klar, aber es überrascht mich immer wieder positiv, dass es immer noch mal Steigerungen geben kann.
Dieser Film ist der Beweis dafür, dass der Fantasie einfach keine Grenzen gesetzt scheinen, im Land der aufgehenden Sonne.

Die innovative Kreativität, welche dieser Film über seine ganze Länge versprüht(und sogar noch den ganzen Abspann hindurch) war schon phänomenal und äußerst unterhaltsam für Lachmuskeln und Augen.

Dass Hitoshi Matsumoto ein sehr bekannter und beliebter japanischer Komiker ist, sieht man seinem Werk natürlich auch voll an und merkt in fast jeder Szene die Ironie, welche er durchweg in seine Dialoge mit einbaut.
Auch Sarkasmus zeichnet diesen Film aus, grade die Veräpplung der alten Godzilla oder King Kong-Streifen werden schon beim ersten Kampf von Dainipponjin erkennbar.

Auch die Idee, ihn wie in einer Dokumentation mit der Kamera mit alltäglichen Fragen zu löchern, die er mit einer Art beantwortet, die einfach erfrischend anders war.
Auch sein Aussehen helfen ihm sehr sich lächerlich zu machen, aber es ruft auch sehr viele Sympathien hervor.

Leider merkt der große Japaner im Film nicht viel von den Sympathien seiner Mitmenschen, er wird grade so geduldet aber sein Handeln betrachtet man mit viel Argwohn.
Ein klein wenig sind Parallelen zur unlustigen amerikanischen Komödie mit Will Smith als "Hancock" zu erkennen.

Amüsant war auch der Anfang, bei dem man noch gar nicht wusste was dieser man überhaupt beruflich macht und es wurde die ganze Zeit nur um den heißen Brei geredet und langsam aber sicher dämmerte es einem dann, dass er wohl hauptberuflich Superheld ist.

Seine Geschichten über die goldenen Zeiten der Helden, in denen es den Superhelden noch gut ging und sie verehrt und respektiert wurden fand ich auch superlustig.

Die animierten Kämpfe des Helden waren aber teilweise zu schlecht gemacht, was aber nichts macht, da es sich hierbei ja um eine Art Satire handelte, die jede Logik und Realität von Bord geworfen hatte.

Als Fazit ist zu sagen, dass ich wirklich oft gelacht habe, weil einfach vieles passte, der Inhalt war nicht vollkommener Schwachsinn und der Hauptdarsteller hatte viel Gespür und das passende Gesicht für Dialogkomik.

Bitte auch den Abspann angucken.

"Ich mag solche Dinge. - Regenschirme? - Ja, dieser Knirps hier, den mag ich. Solche Dinge gefallen mir weil.. also das Ding hier wird bei Bedarf größer, verstehen Sie? Sowas... sowas gefällt mir, ja."

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mikkean

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Toller Kommentar zu einem Film, den ich jetzt noch dringender schauen muss. War leider nur kurz in wenigen Kinos zu sehen. Und die DVD führt auch nicht jeder. Ich bleib trotzdem dran.


Tytus

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nehme ich mal auf, wehe wenn der nicht gut ist ;)


MrMo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur Top!

Wer Dramödien wie Die Tiefseetaucher, Royal Tennenbaums, Agnes und seine Brüder oder auch der fantastische Mister Fox mag, wird diesen Film lieben.

Interesannt ist mal die japanische Antwort auf die Frage "Was ist eine Dramödie?" und die Antwort ist dieser Film.

Von wirklich extremen dialogen zu wahnsinnigen Monsterkämpfen (und teilweise sogar diskussionen mit den Monstern... oder rechtfertigung warum man eins getötet hat xD) ist dieser Film ein muss für alle, die Humor nicht mit 1 1/2 Ritter oder sonstigen Filmen gleichsetzen.

Anspielungen zu anderen japanischen Monsterfilmen sind natürlich REIN zufällig :)

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pfeffer

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Bewertung7.5Sehenswert

Hitoshi Matsumotos Regiedebut erzählt auf äußerst komische unterhaltsame Weise auch eine Geschichte vom Umgang mit (und der Halbwertszeit von) popkulturellen Ikonen, von den Wachstumsphantasmen und sexuellen Obsessionen (man beachte die Szene mit dem Augenmonster) einer Kultur.
Und nebenbei wird noch der vielleicht lethargischste Held der Filmgeschichte erfunden.

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GunSpeed

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungener Film über den Alltag eines Superhelden... der letzte seiner Art! ... er wird groß... sehr groß und ab gehts... kämpf für Dein Land! Für Fans von Japan-Filmen (ihr zieht euch japanische Filme rein... breites Spektrum und auch Animes!) ein Muss! GoGo DNJ - abgedreht, absurd und darum so großartig!

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Acry

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein total verpeilter Superheld, der verwandelt mit seiner lila Unterhose eher lachhaft als furchteinflößend aussieht und als wandelnde Litfaßsäule umher läuft (geniale Idee), ein Haufen trashiger und nicht ernst zu nehmender "Monster" und ein Reporter, der Unmengen an uninteressanten Fragen stellt - fertig ist die japanische Superheldenparodie, die ganz ihrem Produktionsland entsprechend freaky, unkonventionell und abgedreht daher kommt.
Der Film ist sicher nicht jedermanns Geschmack, bietet aber willkommene Abwechslung zu den üblichen Superheldenfilmen.

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AylaView

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Völlig gaga und genau deshalb so gut. Dass Japaner für das etwas andere und besondere Kino bekannt sind, ist schon lange kein Geheimnis mehr. DER GROßE JAPANER überzeugt durch den Wechsel von Fake-Doku und Spielfilm mit Seitenhieb auf Japans Monster und schüttelt so nebenbei auch noch großartige Effekte aus dem Ärmel.

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spyron

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist sehr abstrus und speziell. Dialoge, Darstellungen und Inszenierung waren sehr gewöhnungsbedürftig und nach 'ner Zeit auch nicht mehr wikrlich unterhaltsam. Dennoch eine gute Grundidee.

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SgoTscH

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich eine wunderbar skurrile und dennoch solide Parodie, lediglich das Ende war ein wenig zu viel für mich. Wie zur Hölle hab ich das zu verstehen?

Ach, von der stinkenden Krakenbanane bin ich nach wie vor sehr begeistert! :>

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KugelSchreiBär

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Bewertung5.5Geht so

Ein gutes Statement zu den ganzen amerikanischen hochglanz Superheldenfilmen. Trotzdem geht dem Film irgendwie der Faden verloren oder ich habe einfach viele Anspielungen nicht verstanden. Fans des japanischen Trash-Monsterfims kommen sicher auf ihre kosten...

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