Die Herzogin

The Duchess (2008), GB/US/FR/IT
Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 26.03.2009

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6.5 Kritiker
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von Saul Dibb, mit Keira Knightley und Ralph Fiennes

Ihre Abenteuer- und Lebenslust machten sie berühmt und berüchtigt: Georgiana Spencer (Keira Knightley) wird jung von ihrer Mutter (Charlotte Rampling) mit dem einflussreichen Herzog von Devonshire (Ralph Fiennes) verheiratet. Doch schon bald fühlt sie sich gefangen in der Ehe mit dem eiskalten Herzog. Die lebenshungrige Georgiana findet Trost in ihrer Rolle als politische Aktivistin, Schönheitsideal und Fashion-Ikone. Je mehr sie von allen geliebt und bewundert wird, desto mehr zieht sich der Herzog von ihr zurück. Er bevorzugt die beste Freundin seiner Frau, Lady Bess Foster, und zwingt Georgiana zu einer “Ménage-à-trois”. Gedemütigt und unglücklich begibt sich Georgiana auf die Suche nach ihrem eigenen Glück – und begegnet auf dem Weg der wahren Liebe.

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Kritiken (12) — Film: Die Herzogin

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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4.0Uninteressant

“Die Herzogin” ist ein Kostümfilm, der außer den Kostümen nicht wirklich viel zu bieten hat. Der Geschichte selbst fehlt der Pep und man hat das Gefühl, dass die Schauspieler ihren Vertrag nur unterschrieben haben, damit sie sich mal wie im 18 Jahrhundert fühlen können und ihr Portemonnaie damit auch noch auffüllen können. Wer ein Faible für Kostümfilme hat, wird sicher auch bei “Die Herzogin” gut unterhalten, die breite Masse wird den Film allerdings eher als mittelmäßig bis schlecht empfinden.

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Kill_Diether

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Wer "Pep" erwartet, schaut sich keine Frauen-Tragödie
auf einer wahren Story beruhend an?!


Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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6.0Ganz gut

Außer Spesen nichts gewesen; hier sind es die Kostüme, die wenigsten etwas Glanz in den Film bringen. Ansonsten schafft es der Film nicht, die Charaktere greifbar zu machen. Insbesondere Ralph Fiennes Figur des Herzogs bleibt völlig rätselhaft. Keira Knightley kann da auch nichts ausrichten.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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9.5Herausragend

Barocke Musik, prächtige Roben, turmhohe Perücken und imposante Kulissen: Mit seinen opulenten Bildern bietet Regisseur Saul Dibbs viel fürs Auge. Doch ist „Die Herzogin“ kein gewöhnlicher Kostümfilm wie dutzende belangloser, seicht-romantischer Jane-Austen-Verfilmungen. Denn Dibbs erzählt die Geschichte aus heutiger Perspektive, so dass die Schöne mit der extravaganten Mode moderner wirkt als sie es zu ihrer Zeit sein konnte, was nicht nur ihr Humor und ihre starke Frauenfreundschaft beweisen. (...)„Die Herzogin“ ist jedoch keine Emanzipationsgeschichte mit Happy End. Dibb ist gut beraten, die Biografie der Herzogin von Devonshire nicht auf Kosten von Stilbrüchen in die Gegenwart zu katapultieren wie vergleichsweise Hermine Huntgeburth in ihrer Effi Briest-Adaption. (...)Der emotional packende Film stimmt auch ein bisschen nachdenklich: Denn trotz Unabhängigkeit der Frauen und freier Partnerwahl erfüllt sich auch in heutigen Zeiten die Sehnsucht nach der großen romantischen Liebe nur selten. [SWR2]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.5Ganz gut

[...]Die Herzogin ist kein knalliger Popcorn-Film á la Marie Antoinette, sondern besinnt sich mehr auf die prachtvollen Kostüme, authentische Kulissen und eine konservative Inszenierung. Regisseur Saul Dibb macht keine großen Experimente, sondern greift zurück auf das altbewährte Prinzip des Historenschinkens.[...]

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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5.5Geht so

Man kann, wie so vielen Ausstattungsepen, auch diesem vorwerfen, dass er seinem Dekor und seinen Oberflächenreizen erliegt, dass er selbst zum Dekor wird. Zumindest kann er sich nicht satt sehen an seinem eigenen Pomp.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Knightley, die ja generell historisch gut spielt, ob in „Stolz und Vorurteil“ oder als Piratenbraut, gibt eine überzeugende Identifikationsfigur. Sympathisch und in all den eindrucksvollen Kostümen sehr lebendig. Ihre Georgina sucht immer wieder Rat bei der Mutter - voll bitterer Würde grandios gespielt von Charlotte Rampling. Ralph Fiennes spielt eine bittere, in Ansätzen tragische Gestalt. Aber bei diesem sehr gelungenen Film von Saul Dibb, lohnt es sich besonders auf die Bildkompositionen und die Räumlichkeiten, das Gegenüber von Natur und Innenraum zu achten. Wie im Lehrbuch, zwängt das Bild Georgina ein, platziert ihre Gefühle in engen Rahmen.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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6.0Ganz gut

Der Herzogin mangelt es an der großen Romantik von Stolz und Vorurteil und der tragischen Tiefe von Abbitte, es ist ein anständiges Beispiel für englisches Erbschafts-Kino.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Ich habe den Film wirklich genossen, aber ich bin ja auch ein Anglophiler. Ich kann mir vorstellen, dass das Verhalten der Charaktere für viele außerordentlich seltsam anmuten wird. Nun, das ist es auch. William ist ein rechter korrekter Bastard ohne normale Gefühle – ein Monster. Wie macht man Liebe mit dem fünften Herzog von Devonshire? Man schließt die Augen und denkt an den sechsten Herzog von Devonshire.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Richtig zusammen passen die beiden eigentlich nicht: Er ist ein dröger Langweiler, der sich mehr für seine Hunde als für seine attraktive Frau interessiert. Sie hingegen ist nicht auf den Mund gefallen, lebens- und unternehmungslustig. Doch die erst 16-jährige Georgiana (Keira Knightley) hatte im England des 18. Jahrhunderts bei der Wahl ihres Ehemannes nichts mitzubestimmen, ihre Eltern waren froh, mit ihrer Tochter solch eine mehr als standesgemäße Partie machen zu können. Der Luxus und Überfluss, den ihr der Herzog von Devonshire (Ralph Fiennes) bieten kann, sind indes auch nicht zu verachten. So holt sich die frisch gebackene Herzogin die Anerkennung, die sie von ihrem Ehemann nicht bekommt, in der Öffentlichkeit, wo sie schon bald als Mode-Ikone und Polit-Aktivistin beginnt, Aufsehen zu erregen, und zu so etwas wie einem frühen Gesellschaftspromi wird. Doch der Herzog schlägt zurück und beginnt ein Verhältnis mit Lady Bess (Hayley Atwell), der besten Freundin seiner Frau. Und damit nicht genug, er lässt Bess auch ganz offiziell in sein Schloss einziehen und zwingt Georgiana so zu einer ménage à trois. Seiner glamourösen Hauptfigur angemessen ist auch die Inszenierung dieses auf einer wahren Geschichte basierenden Stoffs schwung-, pracht- und hingebungsvoll geraten, sodass hier Kostümkino auf höchstem Niveau zelebriert wird. Überaus unterhaltsam plätschert diese kurzweilige Dreiecksgeschichte gut gelaunt und getimt dahin, die mit Keira Knightley und Ralph Fiennes zudem über zwei Hauptdarsteller verfügt, denen man nur allzu gerne bei der Verrichtung ihrer Arbeit zuschaut.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The Duchess» ist ein elegantes Gesellschaftsdrama, das mit spitzem Blick die Heucheleien einer von Männern dominierten Welt seziert.

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sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Ein Film für weibliche Freunde des Historiendramas und Keira Kightly-Liebhaber mit bezaubernden Kostümen.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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7.5Sehenswert

Indem die Filmemacher versuchen, die Ungerechtigkeiten des Patriarchiats aufzudecken, scheinen sie dieses Spektakel auch reuevoll zu genießen.

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Kommentare (21) — Film: Die Herzogin

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*frenzy_punk<3

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Duchess", ruhiges und authentisches Historiendrama das nahe geht und berührt.

Jeffrey Hatcher, Anders Thomas Jensen und Saul Dibb formten die Geschichte der Georgiana Cavendish, Duchess of Devonshire gekonnt zu einem Drehbuch, das die Atmosphäre durchgehend halten kann.
Dibb bringt die Wandlung seiner Protagonistin sehr gut zur Geltung. So beginnt sein Film mit einem Spiel, die Damen setzen einen Betrag auf gewisse Herren, die dann um die Wette laufen sollen. Freudiges Lachen wird untermalt mit klassischer Musik, die zur Ruhe kommt, sobald die gehobenen Herrschaften über die Zukunft von Georgiana entscheiden.
Zum Ende hin, wird die Musik trauriger, dramatischer, das Lachen ist kaum noch zu hören oder verebbt.
Auch historisch hielten sich die Autoren gut an der Wahrheit, erzählten die Geschichte glaubhaft und spiegelten wohl die damaligen Emotionen wider.
"The Duchess" beschleicht die ganze Zeit eine enorme Ruhe. Viele Szenen scheinen ziemlich still, man konzentrierte sich mehr auf die Dialoge der einzelnen Personen und vermied Hintergrundgeräusche.
Diese Ruhe ist keineswegs störend, nein, sogar sehr angenehm. Die Atmosphäre ist gut, man hört gespannt den Gesprächen zu, schweigt still, wenn die Protagonisten schweigen und lauscht auf das, was kommen mag.
Natürlich werden auch viele Szenenbilder mit fantastischer Musik unterlegt für die Rachel Portman verantwortlich war. Den Abspann hört man sich praktisch noch ganz an, nur um noch einmal die klassische Woge zu genießen.

Keira Knightleys (A Dangerous Method) Mimik wirkt in diesem Werk anstrengend, doch gibt sie sich sichtlich Mühe, die traurige Miene aufrecht zu erhalten.
Ralph Fiennes (The English Patient) überzeugte sein Publikum wieder auf ganzer Linie und mimt somit den William Cavendish, 5. Duke of Devonshire perfekt.

An sich kein schlechtes Werk, denn Dibb und sein Team schafften es, den Zuschauer in den Bann zu ziehen, zu Tränen zu rühren und mit dem Kostümdesign zu begeistern. Auch Musikalisch kann sich der Streifen sehen lassen. Dennoch weist auch "The Duchess" kleine Makel auf, so ist manchmal die Schnittfolge zu flott oder die darstellerische Leistung etwas zu lasch.

"The Duchess", ein gelungenes Drama, dass mit Authentizität glänzt, aber schauspielerisch etwas ermattet.

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KleinKopf

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sowas wie dass ihre Affäre viel jünger war als sie, dass Bess extra ins Ausland verreist ist weil sie ein Kind vom Herzog erwartet hat, dass der Herzog Georgiana nicht vergewaltigt hat, dass Bess so gut wegkommt im Film. Sind vllt Kleinigkeiten, aber bei manchen Sachen in der Biografie dacht ich mir, dass sie viel dramatischer und dafür echt sind, als Dinge die dazuerfunden wurden für den Film


*frenzy_punk<3

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In Filmen wird doch immer irgendwie etwas dazu erfunden, aber du hast schon recht. :)


Hagen Hagen

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Bewertung7.0Sehenswert

Keira Knightley zeigt zwischen all ihren schwächeren Leistungen hier mal eine starke Leistung. Ralph Finnies bleibt dagegen überraschend eindimensional. Optisch ist das Ganze recht hübsch, Bath als Handlungsort ist eh toll.

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Linkeschnidde

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wenn man sich den Film ansieht ist man als Frau irgendwie doch froh, dass diese Zeiten hinter einem liegen. Vielleicht ist es von der Story her nichts Neues und etwas vorhersehbar, aber das liegt doch nur daran, dass wir so Aufgeklärt sind, dass wir wissen, wie es damals abgelaufen ist. Es ist nun mal nichts Neues für uns, aber irgendwie ist es doch was anderes es nur zu wissen und gezeigt zu bekommen durch den Film. Man kann sich diesbezüglich sicherlich auch andere Filme ansehen.

Keira Knightley spielt für mich großartig, wenn es um die tiefen Emotionen geht. Am Anfang habe ich sie noch als Fehlbesetzung betrachtet, da sie einfach nicht in mein Bild von einer Frau im damaligen Jahrhundert gepasst hat, aber als es ums Eingemachte ging hat sie mich überzeugt.

Die Kostüme haben mir sehr gut gefallen und den Film um einiges spannender gemacht.
Insgesamt habe ich die Reaktionen auf Schicksalsschläge der Herzogin sehr gut nachvollziehen können bis zum Schluss, da war es mir dann irgendwie nicht mehr Möglich und das hat mich auch irgendwie am Film gestört, aber vermutlich war das eine sehr persönliche Empfindung. Entweder es gefällt oder es gefällt einem nicht.

Ralph Fiennes hat mir regelrecht Angst gemacht in seiner Rolle, aber so sollte es ja auch sein.

Bewertet habe ich den Film so hoch, weil er mich emotional so gepackt hat.

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Xplode

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film, der emotional mitreisst; insofern man Empathie-fähig ist. Wer erwartet sich denn hier bitte den super Action-Spannungs-Knaller? Wenn man so an den Film ran geht, kanns natürlich nix werden.
Ich versteh nicht warum alle den Film so schlecht machen.
Die Handlung die gezeigt werden sollte, wurde gezeigt. Und zwar mit sehr guter schauspielerischer Leistung. Das einzige was vielleicht ein bisschen gefehlt hat, war auf das Volk zu lenken. Andererseits war es vielleicht ganz gut, dass dies nicht gemacht wurde. So konnte man sich sehr gut in die Hauptfiguren reinversetzen.
Ich dachte Keira Knightley wird ihrer Rolle nicht gerecht. Entgegen allen Meinungen finde, ich das wird sie! Sie spielt ihre Rolle wirklich packend, zb der Augenblick als ihr das Kind weggenommen wurde... ihre Zerissenheit. Ich weiß nicht ob Keira Knightley in echt auch Mutter ist, aber ich kann es mir gut vorstellen, weil sie diese Muttergefühle so super rüberbringen konnte.
Ich finde im Großen und Ganzen hat der Film einen mitgerissen und mit der Herzogin mitleiden lassen. Der Herzog war ein Arsch - aber in seinem Charakter war auch eine Ambivalenz mit drinnen; in manchen Augenblicken spürte man doch dass der Herzog mit der Herzogin mitfühlt.... das muss man auch erst mal schauspielerisch schaffen.

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8martin

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Bewertung4.5Uninteressant

Es ist ein prachtvoll ausgestatteter Kostümschinken, in dem eine Fassade aufgebaut wird, die Gefühllosigkeit und menschliche Kälte verbirgt. Die erdrückende Vordergründigkeit verhindert allerdings emotionale Anteilnahme. Alles läuft mit einer gewissen oberflächlichen Zwangläufigkeit ab. Ebenso wie die punktuellen Anspielungen auf historische Persönlichkeiten verpufft vieles im luftleeren Raum der Ereignisse. Und es passiert eigentlich recht viel, aber nichts Ungewöhnliches: eine arrangierte Ehe, Untreue auf beiden Seiten, Vergewaltigung der eigenen Ehefrau, flotter Dreier bzw. Doppelzweier etc. Männliche Erben sind wichtig! Hat man keine, gilt man als Versager. Klar! Dem Titel nach steht ja die Herzogin (Keira Knightley) im Mittelpunkt. Ihr Versuch sich am Vorabend der Französischen Revolution gegen den übermächtigen Ehemann (Ralph Fiennes) als Frau und als Teil der Gesellschaft zu behaupten, scheitert kläglich. Am Ende ist doch alles wieder FFE. Und auch die Erläuterung, dass in der damaligen Zeit ’gesellschaftlicher Anstand Vorrang vor persönlicher Befriedigung hat’ ist nicht neu. So what ?!
Blutleerer Deko-Streifen mit prominenter Besetzung. Man fühlt sich wie Ralph Fiennes Gesichtsausdruck (nach einem Schluck Essig).

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John.Matrix

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nach einem Schluck Essig? lustiger Kommentar und meiner Meinung nach sehr treffend. Ich würde vielleicht nur noch hinzufügen, dass es nicht nur in der damaligen Zeit war, sondern eigentlich sogar immer noch so ist. Besonders bei Adeligen in bestimmten Ländern, also ebenfalls "so what?"


harperpitt

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Bewertung5.0Geht so

Fehlbesetzung Keira Kneightly. Wenn der Film in einem Loft spielen würde, und sie hätte so eine süße Kate-Hudson-gute-Laune-Malibu-Beach-Hundesitter-Rolle, wäre ich begeistert. So trifft sie nichts; Ton und Körpersprache völlig daneben. Da der Film um sie kreist, bin ich enttäuscht, wenngleich Kostüm und Szenenbild großartig sind.

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a_krueger

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Bewertung6.0Ganz gut

Wer auf Seifen-Opern steht und einen Perücken-Fetisch hat, wird mit Die Herzogin ganz schön viel Spaß haben. Ansonsten ist dieser Film so steif, dass man sich Kostümfilme mal wieder direkt abgewöhnen möchte. Funktioniert zwar thematisch auch heute noch ganz gut, und abgesehen davon, dass jemand mit etwa fünf Prozent Körperfettanteil nicht unbedingt die Idealbesetzung für die Hauptrolle in einem Rokoko-Kostümdrama ist, sind auch die Schauspieler recht gut besetzt. Die Herzogin hat kleine und feine Momente, die echt Spaß machen, ist aber ansonsten dermaßen naturalistisch in seiner historisch-authentischen Steifheit, dass jede größere Körperbewegung wie überzogener Slapstick wirkt.

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der cineast

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Bewertung4.0Uninteressant

Die redundante, quasi Auseinandersetzung mit der königlichen Familie und deren Ritualen, weicht in jeder Sekunde in opulente Bilder und oscarprämierte Kostüme aus. Das ist formal ansprechend und schön, inhaltlich aber eine sinnbefreite, orientierunglose Tragödie. Auch beweist der Film, wie schwer es Knightley fällt einen ganzen Film zu tragen. Erst am Ende gönnt der Film sich die nötige, den Zuschauer mitnehmende Dramatik, da er sich das erste Mal für seine schemenhaften Figuren interessiert. Ein fehlgeschlagener Versuch durch und durch.

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patcharisma

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Ich bin doch auch etwas "reduant", dear Jonny! ;-)


der cineast

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HÖ?


Serienfr34k

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Bewertung7.0Sehenswert

Kenne den Film leider noch nicht. Keira Knightley ist zwar nicht ganz so mein Fall aber der Film klingt nach was. Wenigstens kein Scifi und Fantasy. Sowas kann ich echt gar nicht ab :-S
Dann doch eher lieber Historie. Hoffe nicht, dass dieser Film hauptsächlich von den Kostümen profitiert, sondern auch inhaltlich etwas zu bieten hat. Mal sehen was ich nach dem Abend sage :-)

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onyxxx11

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Ich soll keine Filme bewerten, die ich noch nicht gesehen habe!


halifa167

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Bewertung5.0Geht so

Dieser Film zeigt die Lebensgeschichte einer jungen Herzogin, die einen Mann liebt, den sie nicht lieben kann, die ihrem gewalttätigen Mann einen Jungen gebären soll, aber nur Töchter bekommt, deren beste Freundin ein Verhältniss mit ihrem Mann, dem Herzog, hat.
Ich finde, Keira Knightley spielt wirklich gut, alle anderen auch. Nur ist der Film ziemlich unspektakulär, an einigen Stellen wirklich langweilig und alles wird nur durch die wunderschönen Kostüme aufgepeppt. Zudem verstehe ich den Filmtitel nicht ganz: eine Herzogin, die sich für die Armen einsetzt? Davon ist im Film nur an einer Stelle etwas zu sehen, eine Wahlkampagne für ihren liebhaber und für ihr Volk, ansonsten eigl. gar nicht. Schade, hätte bestimmt ein schöner Film sein können.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Kostüme sind total schön !
Keira Knightley und Ralph Fiennes spielen auch ganz gut!

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pellekraut007

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Bewertung3.0Schwach

Grunz! Die Herzogin ist ein Film in tollen Bildern: prächtigste Kulissen, umwerfend schöne Kostüme und in einem Licht inszeniert, dass man meinen könnte, man sei selbst Gast beim Herzog von Devonshire. Doch... doch, verehrte Herzogin, mit Verlaub, einzig ihr Schicksal ließ mich nicht erschauern. Wer, wenn nicht ihr, wusstet um die Regeln ihres zukünftigen Ehemannes! Wer, wenn nicht ihr, wusstet um die Abgründe einer Zweckheirat. Ein Beischlaf, ein paar Geburten, ein paar lächerliche tet a tet's und selbst ein erzwungener Beischlaf, eine Vergewaltigung, so unverzeihlich diese Tat auch ist, waren... einfach völlig belanglos, liessen ihren Seelenzustand kaum erahnen und wurden durch die mächtigen Bilder schier erdrückt, gequetscht, bis ich, noch bevor des schwülstig Drama sein Ende nehmen wollte zur Fernbedienung griff und mich von derlei schwachem Spiel befreite. Nicht jede junge Schauspielerin, nicht jeder Textautor ist einem Stoff, der weitaus besser hätte erzählt werden können, gewachsen. Vielleicht hätte die Herzogin ein fieser, wohlbeleibter Krapfen sein sollen, dann hätte man als mitfühlender Zusachauer weitaus mehr gefordert werden können! Gähn, grunz, mensch, meine Perücke juckt!

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Frollein B

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film den ich getrost dem Ästhetikfreund empfehlen kann. Leider besitzt der Film ein großes Manko, was sich hier in Form der Inszenierung / Regiearbeit darbietet. Selbst Ralph Fiennes wirkt hier nicht durchgängig überzeugend. Die Grundidee hätte gefallen können, wenn man nicht wieder daran gescheitert wäre etwas konsequent durchzuziehen. Keira Knightley, hier beinahe fehlbestzt, stellt zudem ein biologisches Wunder dar, denn seit Beginn des Filmes strahlt sie das Infantile einer 14-Jährigen aus (was wahrscheinlich auf ihr stark reduziertes Gewicht zurückzuführen ist) und hält sich über 15 "Filmjahre" unverändert. Hut ab...

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Marie Krolock

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Bewertung6.5Ganz gut

Prächtige Roben und eine Geschichte, die mich, wenn auch nicht gefesselt, so doch am Fernsehapparat gehalten hat. Keira Knightley gibt eine ganz gute Herzogin ab, wenn auch nicht übersprudelnd. Leider hat mich keine der Hauptpersonen besonders mitgerissen, auch Ralph Fiennes nicht, der viel zu flach blieb. Allerdings hat mich das Unglück der Herzogin betrübt, also kamen wenigstens zum Ende Emotionen auf.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So ist die Rolle der adeligen Frau
im 18. Jahrhundert nachvollziehbar. Keine kecke,
selbstverliebte und egoistisch handelnde Puppe,
sondern eine Frau, eine Mutter die kein anderes
Leben kennt und gezwungen ist, sich mit den
Umständen zu arrangieren.
Gerade dieses Gefangensein in den gesellschaftlichen
Konventionen, wird von den Hauptdarstellern perfekt
vermittelt. Jeder auf seine Art, aber für beide unumgänglich.
Hohe Schauspielkunst zeigt Ralph Fiennes mit einer
Mimik, bei der es einem kalt den Rücken runter läuft.
Sehr interessant mitzuerleben ist auch die Mutter-Tochter-Beziehung,
Charlotte Rampling und Keira Knightley, im Spät-Barock.

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Märchenhexe

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Bewertung5.0Geht so

Das Hauptaugenmerk liegt bei diesem Film eindeutig auf Kostümen, Perücken, Prunksälen und sonsitgen Requisiten. Die Geschichte der berühmten Herzogin ist an sich sehr interessant, rückt allerdings aufgrund oben Genanntem in den Hintergrund und wirkt daher eher langweilig/langwierig. Schade. Keira zeigt, außer gutem Aussehen, nicht viel Tiefe in ihrem Spiel. Einziger Lichtblick ist vielleicht Ralph Fiennes, der eine gute schauspielerische Leistung abliefert.

Optisch Top- der Rest: Flopp.

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Sesemi

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Hauptrolle in diesem Film spielen prächtige Roben, gepuderte Perücken und majestätische Prunksäle - die Ausstattung ist beeindruckend, doch die erzählte Geschichte bleibt an dieser prachtvollen Oberfläche hängen und vermag nicht wirklich zu fesseln. Hauptdarstellerin Keira Knightley wirkt eher fad und auf rein dekorative Art hübsch, obwohl sie doch eine der faszinierendsten Frauen ihrer Zeit verkörpern soll. Einzig Ralph Fiennes brilliert als ungeliebter Ehemann und gewinnt seiner Rolle einen erstaunlichen Facettenreichtum ab.

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maslobojew

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Ein schöner Kommentar, den Film will ich dann also nicht sehen.


spanky

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Bewertung6.5Ganz gut

Handwerklich solide umgesetzter Kostümfilm bei dem eigentlich alles passt, außer der Hauptrolle. Keira Knightley ist noch nicht reif für solche Rollen. Da fehlt es in entscheidenden Momenten an Dramatik in ihrem Spiel. Da hätte z.B. eine Blanchett besser reingepasst.

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Yuhlia

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Bewertung5.0Geht so

Normalerweise interessiere ich mich sehr für diese Art von Filmen, doch dieser war einfach größtenteils langweilig.

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blaubunt

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich möchte Alice Schwarzer die Füße küssen!

Ich hätte die ganze Zeit schreien können. Schreien über die Ungerechtigkeit, die Entwürdigung einer jungen Frau angetan wurde aufgrund von "Konventionen" und "gesellschaftlicher Sitten".
Ich habe diesen Film vermutlich nur wegen Keira Knightley gesehen, aber dass sie tatsächlich so gut sein würde, hatte ich nicht erwartet.
Ralph Fiennes werde ich wohl für immer hassen, dafür hat er seine Arschlochrolle zu gut gespielt.
Letztendlich war es mir wohl bloß ZU viel Kostüm und ZU viel Prunk, der zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog und so zu sehr von der eigentlichen problematik ablenkte.

Als ich aus dem Kino kam, war ich dennoch dankbar in dieser Zeit leben zu dürfen.

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