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Die innere Sicherheit
Die innere Sicherheit (2000), DE Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 01.02.2001
7.2
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von Christian Petzold, mit Richy Müller und Barbara Auer
Seit 15 Jahren leben die ehemaligen Terroristen Clara und Hans im Untergrund. Sie tarnen sich zwischen den anonymen Touristen an den Atlantikstränden Portugal, worunter vor allem ihre 15-jährige Jeanne leidet, der es an Freunden und sozialen Kontakten fehlt. Kurz bevor sich die Familie eine halbwegs legale Identität in Brasilien aufbauen kann, bricht alles zusammen. Noch einmal müssen sie alles aufgeben. Ihre Flucht führt sie nach Deutschland, doch Jeanne hat sich in den Surfer Heinrich verliebt. Eine Liebe, die zu einer Tragödie führt.
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Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Die innere Sicherheit
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Kritiken (1) — Film: Die innere Sicherheit
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenPetzold schildert nicht nur verschiedene Formen des Überlebens der ehemaligen RAF-Generation, er hat vor allem einen Film über die Einsamkeit eines jungen Mädchens gemacht. In kargen, lakonischen Bildern zeigt er die nackte Verzweiflung - und so gelingt ihm einer der eindrucksvollsten und mutigsten deutschen Filme seit langem.
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Kommentare (5) — Film: Die innere Sicherheit
Markbln Sun, 01 Apr 2012 16:44:58 -0000
Kommentar löschenIch werde Christian Petzold immer dankbar dafür sein, dass er mit diesem Film (auch) das popartige Bild der 68er- und RAF-Genration mal richtig schön zurechtgerückt hat.
Und richtig: Julia Hummer ist der Hammer.
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Lichtspieler Tue, 22 Nov 2011 17:54:16 -0000
Kommentar löschenGute Darsteller allein reichen nicht aus. Die Story ist doch ein wenig dünn und langweilig erzählt. Schade, es hätte schön und spannend werden können.
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Filmkenner77 Tue, 05 Oct 2010 12:11:22 -0000
Kommentar löschenDank der Darsteller und einer interessanten Thematik ein recht ansehnlicher Film.
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Stefan Ishii Sat, 09 May 2009 13:25:30 -0000
Kommentar löschen"Die innere Sicherheit" hat sicherlich zurecht den Deutschen Filmpreis 2001 gewonnen (auch wenn ich "Der Krieger und die Kaiserin" von Tom Tykwer ebenfalls sehr mag). Der Film beschäftigt sich eben nicht mit dem politischen Hintergrund der Geschichte. Das hätte mich persönich auch garnicht interessiert. Am Anfang des Filmes störte mich das Setting sogar noch einwenig, aber man muss ja die Handlung schließlich irgendwie motivieren und ab einem gewissen Punkt spielt es auch keine zentrale Rolle mehr.
Regisseur Christian Petzold konzentriert sich hier auf eine kleine Familie, die unter großem Druck von aussen steht, sodaß untereinander Spannungen auftreten. Diese Gruppe hält aber trotz gewisser Ausbruchsabsichten bis zum bitteren Ende zusammen. Es ist eine Geschichte von Zerrissenheit, Aufopferung und nicht zuletzt Liebe.
Besonders herausragend empfand ich die Figur der Clara (die Mutter). Bei ihr spürt man am stärksten das Hin-und-her-gerissen-Sein. Sie muss für den Zusammenhalt der kleinen Familie kämpfen, auch wenn dies bedeutet harte Entscheidungen zu treffen. Es gibt grossartige Mutter-Tochter-Szenen, die unglaublich einfühlsam sein. Dies verlangt natürlich nach fantastischen Darstellern. Von Julia Hummer, die hier gerademal 15 Jahre alt war und die Tochter Jeanne spielt, wusste ich aus "Gespenster", dass sie es sehr gut versteht, Petzolds Figuren zu verkörpern. Aber wirklich die beste schauspielerische Leistung kommt von Barbara Auer. In diesem Film glänzt sie aussergewöhnlich.
Weniger gut fand ich die Besetzung der Nebenrollen. Besonders Bilge Bingul als Jeannes Freund Heinrich (leider, leider: am Anfang fand ich ihn noch toll, zum Ende hin kann er mich nicht überzeugen) und Bernd Tauber als Hans' Kumpel Achim möchte ich hier erwähnen. Bei ihren Dialogen stört mich einfach irgendwas. Generell gefallen mir die Szenen, in denen weniger geredet und mehr mit Körpersprache "erzählt" wird, erheblich besser.
Toll ist allerdings, dass bestimmte Dinge einfach nur angedeutet werden, z.B. die Beziehung zwischen Clara und Klaus oder der soziale Hintergrund von Clara und Hans. Ausserdem werden die Sequenzen, die zu sehr von der Familiengeschichte ablenken könnten (z.B. der Banküberfall), genial eingebaut. Das hat mir wirklich sehr gefallen.
Fazit: Guter und beeindruckender deutscher Film von einem der besten Regisseure. Ich kann nicht anders, als Petzolds Filme zu bewundern und zu geniessen. Dabei spielt es keine Rolle, was das eigentliche Thema ist. Schlussendlich geht es einfach immer um Menschen.
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freedika Mon, 18 Feb 2008 22:40:22 -0000
Kommentar löschenGelebte Geschichte mit einer grandiosen Julia Hummer.
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