Die Lady von Shanghai
The Lady from Shanghai (1947), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 24.02.1950
7.7
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von Orson Welles, mit Rita Hayworth und Orson Welles
Orson Welles spielt einen Unschuldigen, der in ein gefährliches Netz aus Intrigen und Mord verwickelt wird, als er auf der Yacht des behinderten Ehemanns von “femme fatale” Rita Hayworth anheuert.
Cast & Crew
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Orson Welles
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Rita Hayworth
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-
Orson Welles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael O'Hara
-
Everett Sloane
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arthur Bannister
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Glenn Anders
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Grisby
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Ted de Corsia
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Erskine Sanford
Regie
Schauspieler
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Gus Schilling
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Carl Frank
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anwalt Galloway
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Louis Merrill
-
Evelyn Ellis
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Harry Shannon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Taxifahrer
-
Errol Flynn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann in der Kantine
-
Orson Welles
- Genre
- Kriminalfilm, Film Noir, Drama
- Ort
- New York City, San Francisco, Shanghai
- Handlung
- Blondine, Gericht, Matrose, Mord, Nebenbuhler, Rechtsanwalt, Roman, Spiegelkabinett, Spiegelkabinett, Spiegelkabinett, Spiegelkabinett, Versicherungsbetrug, Yacht
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Drehbuch
Filmdetails Die Lady von Shanghai
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Kritiken (1) — Film: Die Lady von Shanghai
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenMan ist versucht, die Kritik mit den Worten "Orson Welles' Film Noir" einzuleiten, doch das würde dem Regisseur nicht gerecht werden, da das Filmstudio Welles' Werk erheblich gekürzt und umgeschnitten hat und somit die Essenz des Films zerstörte. Das Ergebnis ist also weniger ein Film des Meisterregisseurs, als vielmehr ein Beispiel für die Macht der Studios. Gerade der Mittelteil entbehrt jeder Atmosphäre, ist zäh und mit leblosen Figuren besetzt. Es gibt zwar Momente, in denen Welles' Können aufblitzt, im wirklich gelungenen Finale beispielsweise, in seiner Gesamtheit weist Die Lady von Shanghai dennoch keinerlei Esprit oder Spannung auf, wirkt fragmentarisch und unfertig.
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alanger 2011/01/09 20:50:02
Antwort löschenna aber, dem ist garnicht so!
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Filmsuechtiger 2011/01/09 20:56:00
Antwort löschenWas ist denn nicht so? Habe ja gesehen dass dir der Film gefällt, daher nehme ich mal an du fandest Atmosphäre und Figuren gut?
alanger 2011/01/09 21:10:44
Antwort löschenja, so isses. gebe aber zu das zum ganz großen film was fehlt.
Kommentare (4) — Film: Die Lady von Shanghai
Kommentar schreibenRipley1 2012/02/06 10:26:18
Kommentar löschenGenial misslungen. Was man auch über Orson Welles' Karriere sagen kann, lässt sich an diesem Film nachvollziehen.
Als Krimi funktioniert der Film sicher nicht: Der Plot ist verworren, die Motivationen der Figuren teilweise unklar. Auch die Kürzung um ein Drittel der ursprünglichen Filmlänge am Schneidetisch hat nicht unbedingt zu einer verständlicheren Handlung beigetragen.
Nimmt man den Film aber als Meta-Film, dann kann man in dem Scherbenhaufen so manchen interessanten Splitter entdecken: Die Stilmittel und Versatzstücke des film noir wie voiceover oder femme fatale mischen sich mit ätzender Gesellschaftskritik wie in der Gerichtsfilmparodie, Atomkrieg-Paranoia oder mit den surreal anmutenden Schauplätzen von New York, San Francisco bis Acapulco, die zusammen so gar kein stimmiges Bild ergeben. Konsequenterweise findet der finale Höhepunkt in einem chinesischen Theater und dann in einem Spiegelkabinett statt: Alles Kulisse, alles Spiel, alles virtuos und exzessiv.
"Die Lady von Shanghai" ist pures Kino, weil es eigentlich nur um die filmische Form geht, l'art pour l'art sozusagen. Das aber mit viel Lust und Witz.
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alanger 2012/01/21 15:43:47
Kommentar löschenspiegel sind böse, noch böser als frauen.
ich liebe spiegel und frauen.
niemand rennt hier raus und überlebt.
hier gibts feuchte spiegel und meine brillengläser, so ich eine brille hätte, wären beschlagen.
ganz großer film.
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Keky 2012/01/16 21:39:13
Kommentar löschenDieser Film von und mit Orson Welles war seiner Zeit 1948 weit vorraus. Damals ein Flop, heute ein absoluter Klassiker der Filmgeschichte. Man verstand die verzwickte Kriminal-Story damals nicht, man verstand nicht, dass Orson Welles der Film-Göttin Rita Hayworth einen weißblonden Lana Turner- Kurzhaarschnitt verpasste und sie zu guterletzt auch noch eine wirklich böse hinterhältige Frau spielte entgegen ihrem lieblichen Image der tanzenden Diva.
Außerdem sind die Schnitte, die Musik, das Spiel von Licht und Schatten, die Symbolik einzelner Gegenstände und Figuren, eine ganz neue Art der Filmkunst gewesen und man versteht warum Welles'Filme die Welt revolutionierten. Der Film ist berühmt geworden durch den finalen Schusswechsel im Chinesischen Spiegelkabinett. Welch eindrucksvoller Showdown! Wie überhaupt die letzten 20 Minuten in Chinatown von San Francisco einfach genial sind. :)
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jacker 2012/01/17 11:05:37
Antwort löschenDas bringt es auf den Punkt! Ich kenne mich leider kaum mit dieser Art von Klassikern aus, aber verglichen mit Anderem was ich aus der Zeit gesehen habe hat man hier das Gefühl es wird wirklich versucht bewusst mit Kameraeinstellungen und Schnitt zu arbeiten und Atmosphäre zu schaffen! Ebenfalls die Szene im Aquarium schien mir visuell weit ihrer Zeit voraus!
Le Samourai 2011/12/03 18:09:20
Kommentar löschenEin weiteres Glanzstück des alten Meisters und gleichzeitig ein hervorragender, aber auch ungewöhnlicher Beitrag zur schwarzen Serie. Atmosphärisch dicht, stellenweise surreal-grotesk erzählt Welles die Hitchcock-typische Geschichte des zu Unrecht Verdächtigten, der sich nur selbst aus seiner Misere befreien kann. Welles spielt ein weiteres Mal großartig und auch Rita Hayworth überzeugt als undurchsichtige "Femme fatale" vollkommen. Die Story braucht zwar etwas Zeit um in Fahrt zu kommen, aber speziell die letzte Hälfte ist spannendes Film Noir Kino at its very best, welches im stilistisch einzigartigen, expressionistisch angehauchten Finale im Spiegelkabinett gipfelt.
Orson Welles zeigt, wie man aus einem Groschenroman ein filmisches Denkmal für die Ewigkeit schafft. Einzigartig.
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