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Die letzte Kriegerin

Once Were Warriors (1994), NZ Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 14.09.1995


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6.9
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
401 Bewertungen
22 Kommentare
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von Lee Tamahori, mit Mere Boynton und Shannon Walker Williams

Mit ihren fünf Kindern leben Jake und Beth, Abkömmlinge vom Stamm der Maori, in einem tristen Vorort einer neuseeländischen Großstadt. Jake verbringt seine Zeit zumeist im Pub, wo er seine Männlichkeit gerne mit Fäusten unter Beweis stellt, und auch zuhause regiert er gerne mit eiserner Hand. Beth gibt sich alle Mühe die Familie zusammenzuhalten – was ihr allerdings nicht gelingen will. Sie versucht ihren Mann mit allen Mitteln von seinen brutalen Saufkumpanen fernzuhalten, aber eine Tages geschieht eine folgenschwere Katastrophe. Doch das traumatische Ereignis setzt bei Beth endlich einen Prozess des Umdenkens in Gang. Die Gewalt, die von Jake und seiner Welt ausgeht, will sie nicht länger hinnehmen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Die letzte Kriegerin

Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur Lee Tamahori präsentiert mit seinem Film Die Letzte Kriegerin / Oce Were Warriors eine ebenso realistische, wie packend inszenierte und schauspielerisch überzeugende Familientragödie. Obwohl der Film eindringlich und genau die Probleme der Ureinwohner Neuseelands beschreibt, ist er doch zugleich ein gleichsam universeller Film über das Martyrium einer Frau, die nicht davon lassen kann, zu ihrem gewalttätigen Mann zu halten.

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Kommentare (21) — Film: Die letzte Kriegerin


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Jaime_Ginstik

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bamm! In your face!
Ok, sorry Jerry! Sind die gleichen Worte. Aber es trifft's einfach auf den Punkt.
Habe das Biest tatsächlich damals im Kino gesehen. War nicht meine Schuld. Eher so'n intellektuellen Ding und ich musste mit. Hatte keine Ahnung was mich erwartet und ... ja, siehe oben. Filme, wo beim Verlassen des Kinos Funkstille herrscht, sind rar gesät. Dies ist einer davon.

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Realizator

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Bewertung7.5Sehenswert

Schön zu sehen wie man mit einem theoretisch schon durchkautem Thema, einen einzigartigen Film drehen kann.

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SLUMERICAN

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Bewertung9.5Herausragend

In letzter Zeit haben mich nur wenige Filme so mitgerissen, so einen intensiv, so furchtbar bedrückend. An diesem Film hat mir von Anfang an alles gefallen und ich meine es erst wenn ich sage dass die Schauspielerische Leistung von nahezu allen in diesem Film oscarreif ist.
Dieser Film genießt viel zu wenig Beachtung leider!

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brucelee76

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Genau so sehe ich es auch :).


pischti

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Bewertung7.0Sehenswert

Vier Bewertungen aus der Buddy-Liste für diesen Film, 3 mal eine 10 mit Herz, soviel zur "Setz ich auf jeden Fall auf meine vorgemerkt Liste" Vorgeschichte ^^ Ich war positiv überrascht, was da aus einem Land, das filmtechnisch nicht in aller Munde ist, so kommen kann. Dieses neuseeländische Drama hat eine gaaaanz große Stärke, denn die dargebotenen schauspielerischen Leistungen sind wirklich fantastisch und geben dem Geschehen eine erschreckende Echtheit. Die Geschichte über eine Maori-Familie, in der vor allem häusliche Gewalt herrscht besitzt immer eine gewisse Grundspannung und läuft auf ein tragisches Ereignis hinaus. Hier gibt es zum Glück keinen unpassenden Mainstream Kitsch, sondern lediglich eine kleine Genugtuung am Ende. Visuell fängt man hier vor allem sehr einprägsam die "etwas" abgewrackte Bude ein, die der Hauptort des Geschehens ist und als Kulisse irgendwie eine beklemmende Wirkung entfaltet. Ein Film über familieninterne Gewalt, Mut, Zusammenhalt und die Suche nach einem besseren Leben. Sehenswert!

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Alienator

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Okay,dann ist alles schick wenn man diesbezüglich Vergleiche zieht. ;-)


pischti

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Wenn ich z.B. zum Vergleich "Die Jagd" nehme, ein Film, der mich völlig starr dasitzen ließ, der mir völlig nah ging, dem gabe ich eine 9, weil eine 10 für mich wirklich das aller aller allerbeste ist :) Ab 6 gefallen mir Filme wirklich ganz gut, ne 7 ist schon gehobener, ne 8 is dann schon super, ne 9 muss in mir irgendwas auslösen, bzw. mich so erreichen, dass ich nach dem Film noch völlig erfasst bin, ne 10 siehe oben :)
Das Schauspiel bei "Die letzte Kriegerin" ist klasse, der ganze Hintergrund, bzw. das was der Film bezwecken will auch, aber nach Sichtung habe ich nicht mehr sehr viel drüber nachgedacht, es fehlte mir, dass er mich völlig ergriffen hat.


einSchluss

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieses gescheite Drama hat mich beeindruckt und schwer mitgenommen. Auf eine Reise in eine fremde Kultur und in eine knallharte, authentische Geschichte. Ultrabrutale Machismo-Übergriffe wechseln mit liebevollen Szenen. Die martialische Auflehnung gegen Demütigungen und grausame Ungerechtigkeiten eines Despoten. Trauer, Ohnmacht, Tradition, Wut, Kraft, Selbstbestimmung, Orientierung in und an der Familie.
Starker Film, den ich wegen seinem deutschen Titel verkannt habe und deshalb nicht geschaut hätte. Danke an Hartigan85.

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Sven - Friedrich Wiese

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Ja, dann merk ich mir den Streifen auch mal vor.


einSchluss

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@Hartigan: und wie! ;)
@Amelia: Das ist wirklich gradezu drollig, wie sehr ich mit RedSonja daneben lag; lach :)
Ja, Sven... ich denke der wird dich auch aufwühlen. Ganz klare Empfehlung.


melman01

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Bewertung9.5Herausragend

Hart. Brutal, doch unglaublich schön. Whats the time Mr. Wolf bleibt ewig in Erinnerung. Ich mag sonst keine Dramen, aber dieser Film ist einer meiner wichtigsten. Den vergisst man auch nach vielen Jahren nicht.

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brucelee76

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Ein überragender Film. So echt und mitfühlend!


Jenny von T

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Bezeichnung "Ungeschminktes Sozialdrama" erscheint für Lee Tamahoris Leinwandadaption des gleichnamigen Romans ONCE WERE WARRIORS beinahe noch zu glatt, denn das Gesicht der hier geschilderten Lebensumstände einer Māori-Familie später Generation ist nicht einfach nur ungeschminkt, sondern zu großen Teilen so abscheulich, dass man kaum hinsehen mag. Wuchtig, rau, ohne Kompromisse bebildert der Regisseur die hässliche Fratze der Gewalt und begibt sich auf die Suche nach einer Gegenkraft, die ihr Einhalt gebieten kann.
Ehemann und fünffacher Vater Jake Heke explodiert dabei kontinuierlich als wütende, unbändige Urkraft, die alles zerschlägt und zerstört, was sich ihr in den Weg stellt. Er ist arbeitslos, treibt sich den ganzen Tag in Bars herum und bringt seine Saufkumpanen abends auch noch mit nach Hause – sehr zum Missfallen seiner Frau Beth, die immer wieder versucht, das Leben ihrer Familie in geordnete Bahnen zu lenken, jedoch ein ums andere Mal von Jack in den Strudel aus Partys und Alkohol mit hinab gezogen wird. Nach wie vor fühlt sie sich verwurzelt in den Traditionen und Wertvorstellungen ihres Māori-Stammes, doch diese praktisch und im Kollektiv zu leben erweist sich als unmöglich, denn Jack existiert bloß - als tickende Zeitbombe, fernab von Güte, aufrichtiger Liebe und überhaupt jeder Form von Einfühlungsvermögen. Ob er maßlose Gewalt ausübt, um seine Familie zu erniedrigen oder deren Ehre zu verteidigen, spielt für ihn praktisch keine Rolle; er kennt nur einen Weg der Konfliktlösung. Als Leidtragende dieser permanenten Situation erweisen sich nicht zuletzt die Kinder, welche allesamt auf ihre eigene Weise aus dem disharmonischen Umfeld ausbrechen: Der älteste Sohn Nig sucht Anerkennung im Kreis einer dubiosen Gang als Ersatzfamilie, sein jüngerer Brüder Mark gerät auf die schiefe Bahn, um schließlich im Erziehungsheim zu landen und Grace, die älteste Tochter und sensibelste der Heke-Nachkommen, findet in den schlimmsten Stunden Trost bei einem obdachlosen Freund, der sich zwischen einem Autowrack einquartiert hat.
Manchmal gewährt ONCE WERE WARRIORS winzige Augenblicke der Hoffnung, z.B., wenn alle sich zusammenreißen, um gemeinsam Mark in der Jugendanstalt zu besuchen – doch auch dieser Trip erfährt seine Endstation in der nächsten Kneipe, wo Jake natürlich sogleich absackt. Dies sind Ausschnitte, in denen man als Zuschauer für Sekundenbruchteile nicht so recht weiß, ob man lachen oder weinen soll, doch das In-Aussicht-Stellen von Harmonie entpuppt sich stets als gefährliche Einbahnstraße. Die Gesamtlage spitzt sich dramatisch zu und so ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser nicht enden wollende Zirkel aus Zwang und Unterdrückung in den eigenen vier Wänden sprichwörtlich jemanden erdrückt und sich ein großes Opfer nimmt – seitens Beth dann indes endlich den lange überfälligen Anstoß zum Handeln ausführt.
ONCE WERE WARRIORS gewährt hierbei Einblicke in die ethno-kulturelle Geschichte Neuseelands, macht sein Verständnis aber nicht von umfassender Bildung abhängig – ganz im Gegenteil ist sein Sujet ein universelles, zeitloses und daneben hochkomplexes. Oft fällt die Frage, warum Frauen wie Beth es nicht oder erst viel zu spät schaffen, von ihrem gewalttätigen Ehemann loszukommen, doch in der Realität spielen Faktoren wie (berechtigte) Angst oder wider aller Vernunft fortbestehende Bindungen eine enorme Rolle. Jene (selbst-)zerstörerischen Hürden und Verstrickungen markiert der Film eindringlich, ohne seine Protagonistin für deren anfängliche Inkonsequenz und Wankelmut zu verurteilen. Vielmehr besteht kein Zweifel daran, dass nur ihr Mitgefühl sie auch zur Heldin machen kann.
Es geht auch darum, in größter Not zu innerer Stehkraft zurückzufinden und durch Rückschläge zu reifen, worauf vermutlich auch der etwas martialisch ausgefallene Titel anspielt – doch wer würde nach diesen 99 Minuten ernsthaft bezweifeln, dass Beth eine wahre Kriegerin ist? 99 Minuten, die einem Horrortrip gleichen, weil sie fassungslos und wütend machen. Doch ein wirklich guter Film belohnt im selben Maße, wie er abverlangt: Hier ist es die (im Kino wie im wahren Leben) nicht immer selbstverständliche und daher umso wichtigere Erkenntnis um den Unterschied zwischen Gewalt und Stärke.

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Hartigan85

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@Jenny: "House of Sand and Fog" kann ich dir noch sehr empfehlen! Ebenfalls ein stark gespieltes Drama, das einen ziemlich fertig macht. Falls du den Film noch nicht kennen solltest...


Jenny von T

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Nein, kenne ich noch nicht. Danke, wird notiert!


Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schonungslos, Realitätsnah, Grandios!

Ein kurzer Einblick in das Leben einer, von ihren Wurzeln abgekommenden Familie die versucht aus ihren sozialem Moloch zu entfliehen. Dabei vergessen sie zwar nicht ihre kulturelle Abstammung,aber sie gehen an der Instabilität ihrer Durchführung seelisch zu Grunde. Negative Auswege sind dann vorprogrammiert: Diebstahl, innerfamiliäre Probleme, Verwegaltigung, Gewalt. Kurze Szenen des Glücks werden von der (verbalen) Brutalität zunichte gemacht. Trostlos ist das Wort, das alles beschreibt, aber es gibt Hoffnung.
Dadurch erreicht der Film einen Realitätsstandard den er auch nicht loswerden will. Tamahori zeigt 3 Themen:1. die Problematik der sozialen Unterschicht, 2. die Rückbesinnung auf Rituale und Kultur und 3. zeigt er den Weg einer starken Frau die ihren Weg sucht und geht.
Der Film kontrastiert die kalte, tote Stadt und die Schönheit der Natur (und zeigt damit auch die innere Zerissenheit der Familie). Er verschönt nichts und das gibt den Film dieses Faszienierende! Ein Muss.

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Hartigan85

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu diesem Film hatte ich auch schon mal einen Kommentar geschrieben, kurz nachdem ich mich hier bei MP angemeldet habe. Schreibe jetzt mal einen neuen, weil ich der Meinung bin, dass dieser Ausnahmefilm viel mehr Bekanntheit verdient. Dieser 1994 entstandene neuseeländische Film ist ein echtes Juwel. Es war der erste und auch mit Abstand beste Film von Lee Tamahori, welcher danach unerklärlicherweise nie wieder dieses Level erreichte. Der Mann hat unter anderem den vielleicht schwächsten Bond-Film zu verantworten. Echt schade, wenn man sich sein mehr als gelungenes Debüt anschaut. So was nennt man dann wohl ein klassisches One Hit Wonder. „Die letzte Kriegerin“, oder „Once Were Warriors“, wie der Originaltitel des Filmes lautet, ist ein wuchtiges Drama, welches einen am Ende fassungslos zurücklässt. Ein schwer zu verdauender Film über eine kaputte Großfamilie, deren Oberhaupt ein brutaler, versoffener Schläger ist. Dieser wird absolut großartig von Temuera Morrison verkörpert. Nie zuvor und danach habe ich cholerische Gewaltausbrüche intensiver und realistischer dargestellt in Filmen gesehen. Mit dem möchte ich nicht unbedingt in eine Kneipenschlägerei geraten… Seine Frau, welche nicht weniger brillant von Rena Owen gespielt wird, versucht sich von ihm zu lösen und am Ende läuft alles auf eine Katastrophe hinaus...
Die Darsteller agieren großartig und überhaupt wird Realismus hier ganz groß geschrieben. Ein Film, der unter die Haut geht und neben viel Tiefgang auch eine Menge Sozialkritik beinhaltet. Alles in allem ein kleines, authentisches und schonungsloses Meisterwerk, welches ich bedenkenlos weiterempfehlen kann und von dem sich jeder mal ein Bild machen sollte, aber alles andere als ein Feel-Good Movie !

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Andy Dufresne

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Werbung ist gut um aufs Klo zu gehen, sich ein Eis zu holen etc.
Ja gut stimmt, ich rede es mir schön :)


brucelee76

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Klasse Kommentar :).


blackcougarv6

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

VORSICHT!!! GEHEIMTIPP!!! nur die wenigsten kennen diesen film... und allen, denen ich ihn vorgeführt habe waren begeistert.

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brucelee76

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Genaus so is es :).


aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

Was für ein Film! Gewalttätig, deprimierend, mitreißend. Ein Meisterwerk.

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lenso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab den film vor einer weile gesehen und hat mir sehr gut gefallen! er ist zwar ziemlich heftig und das gezeigte ist echt nicht von schlechten eltern, aber definitiv weiter zu empfehlen!

nicht nur peter jackson macht gute film in neuseeland ;)

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Die Braut

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Bewertung10.0Herausragend

Ich bin froh diesen Film zu kennen.

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Sigrun

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Bewertung9.5Herausragend

DER Film aus Neuseeland (mit einem Thema, das die Kultur und Geschichte Neuseelands betrifft), der mich wohl am meisten beeindruckt hat. Schon etwas länger her, dass ich ihn gesehen habe, aber dieses Māori-Drama vergisst man nicht so schnell.

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Die Braut

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Stimmt !


Goremaster

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man erwartet ein Drama und bekommt auch eines. Allerdings hab ich nie gesehen, wie derart mit wenigsten Mitteln und Blut ein höchstmaß an Gewalt vermittelt wird....Grandios! Allerdings kommt die Fortsetzung What becomes of the broken Hearted nicht mehr ansatzweise an das Original ran http://www.moviepilot.de/movies/what-becomes-of-the-broken-hearted

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Jerry50

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film wie ein Faustschlag ins Gesicht!
Selten zuvor hat mich ein Film derartig emotional berührt, aufgewühlt und überwältigt. Ein Film der punktgenau in´s Herz und in die Seele trifft. Ein Suchscheinwerfer in menschliche Abgründe!98 Minuten Hochschaubahn der Gefühle. Danach braucht man noch mindestens so lange um wieder "runterzukommen" !
Überwätigend.....!

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Stark gespieltes Drama. Ein Film, der einen nicht kalt lässt.

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mikkean

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Bewertung10.0Herausragend

"Die letzte Kriegerin" ist einer dieser Filme, der auch nach fast zwanzig Jahren nichts von seiner Wucht eingebüsst hat. Regie-Debütant Lee Tamahori fand eindringliche und ausdrucksstarke Bilder, die vom Leben der Māori-Nachfahren berichten. Herb und ungeschönt ist dieses Portrait häuslicher Gewalt und zielloser Existenzen. Da gibt es keinen Platz für Ethno-Kitsch und soziales Wohlfahrts-Geplänkel. Mit erschreckender Präsenz erspielte sich Temuera Morrison als Jake the Muss weltweite Aufmerksamkeit, die auch seiner Partnerin Rena Owen und dem restlichen Cast zusteht. Neben der ausgesprochen Härte und Trostlosigkeit der Geschichte weiß aber auch die Rückbesinnung der Hauptfigur zu überzeugen. Auch ohne kulturelle Vorkenntnisse verstehen ausländische Zuschauer die gezeigten Einsichten in die Tradition der Māori. Das Drama mit seiner Rück-Besinnung auf die vor allem persönliche Stärke weiß in jeder Minute zu überzeugen und setzt diesen Aufruf zur Willenskraft absolut glaubwürdig in Szene. Wer "Die letzte Kriegerin" noch nie gesehen hat, sollte das ruhig mal nachholen. Und ich kann nur hoffen, dass auch die weniger erfolgreiche Fortsetzung endlich in unseren Breiten-Graden veröffentlicht wird.

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Homunculus

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Bewertung9.0Herausragend

Eine knallharte Familientragödie aus Neuseeland, die von absolut brillianten No-Name Darstellern getragen wird.Erzählt wird die Geschichte des Ehepärchens Jake und Beth und ihren 5 kindern, einer sozial unterpriviligierten, neuseeländischen Vorstadt- Familie.Jakes Probleme mit Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und den daraus resultierenden, cholerischen Gewaltausbrüchen, werden immer mehr zu einer ausufernden, zersetzenden Belastungsprobe für Beth und den Rest der Familie Die hier dargestellte Gewalt, ist derartig explosiv und authentisch in Szene gesetzt, dass man als Zuschauer regelrechte Beklemmungszustände bekommt. Interessant ist auch der halb-dokumentarische Stil des Films, der diverse Einblicke in die neuseeländische Maori-Kultur gewährleistet.
Outstanding..

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Haze

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Bewertung7.5Sehenswert

Mitreißend und tieftrauriges Drama über häusliche Gewalt, realitätsnah und absolut glaubhaft gespielt.

Kaum zu glauben, dass der Film von Tamahori ist, dreht er doch sonst eigentlich nur Schrott.

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