Die letzte Kriegerin

Once Were Warriors (1994), NZ
Laufzeit 103 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 14.09.1995

6.9 Kritiker
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7.2 Community
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Die letzte Kriegerin - Bild 13775
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von Lee Tamahori, mit Temuera Morrison und Calvin Tuteao

Mit ihren fünf Kindern leben Jake und Beth, Abkömmlinge vom Stamm der Maori, in einem tristen Vorort einer neuseeländischen Großstadt. Jake verbringt seine Zeit zumeist im Pub, wo er seine Männlichkeit gerne mit Fäusten unter Beweis stellt, und auch zuhause regiert er gerne mit eiserner Hand. Beth gibt sich alle Mühe die Familie zusammenzuhalten – was ihr allerdings nicht gelingen will. Sie versucht ihren Mann mit allen Mitteln von seinen brutalen Saufkumpanen fernzuhalten, aber eine Tages geschieht eine folgenschwere Katastrophe. Doch das traumatische Ereignis setzt bei Beth endlich einen Prozess des Umdenkens in Gang. Die Gewalt, die von Jake und seiner Welt ausgeht, will sie nicht länger hinnehmen.

HandlungEine Maori-EheBeth Heka (Rena Owen) entstammt einer ehrwürdigen alten Maori-Familie. Damals war die stolze Frau nach den herkömmlichen Traditionen der Maori aufgewachsen, hatte jedoch gegen den Willen ihrer Familie ihre Jugendliebe Jake (Temuera Morrison) geheiratet. Gemeinsam haben sie fünf Kinder und leben in einem tristen Vorort einer neuseeländischen Großstadt. Doch die gesellschaftlichen Umstände, insbesondere auch die zunehmende Arbeitslosigkeit, hat zur Folge, dass der Wohnsitz der Familie in einem kleinen Vorort Aucklands immer mehr verkommt.

Der gewalttätige EhemannBeth und Jake sind bereits seit 18 Jahren verheiratet, und trotzdem ist die Leidenschaft zwischen den beiden nicht erloschen. Dennoch wird die Harmonie in der Ehe immer wieder durch Jakes gewalttätige Ausbrüche getrübt. Immer wieder greift der stattliche Mann, der seine Zeit immer weniger mit seiner Familie und immer mehr mit seinen ebenfalls arbeitslosen Kumpels verbringt, zur Flasche. Und immer wieder ist es Beth, die danach seine Agressionen zu spüren bekommt.

Denn Gewalt ist die einzige Antwort, die Jake auf sein armseliges Leben kennt. Exzessive Trinkgelage und Schlägereien sind bei Jake an der Tagesordnung. Doch Beth kann sich einfach nicht…

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Kritiken (1) — Film: Die letzte Kriegerin

Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur Lee Tamahori präsentiert mit seinem Film Die Letzte Kriegerin / Oce Were Warriors eine ebenso realistische, wie packend inszenierte und schauspielerisch überzeugende Familientragödie. Obwohl der Film eindringlich und genau die Probleme der Ureinwohner Neuseelands beschreibt, ist er doch zugleich ein gleichsam universeller Film über das Martyrium einer Frau, die nicht davon lassen kann, zu ihrem gewalttätigen Mann zu halten.

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Kommentare (12) — Film: Die letzte Kriegerin

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aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

Was für ein Film! Gewalttätig, deprimierend, mitreißend. Ein Meisterwerk.

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lenso

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich hab den film vor einer weile gesehen und hat mir sehr gut gefallen! er ist zwar ziemlich heftig und das gezeigte ist echt nicht von schlechten eltern, aber definitiv weiter zu empfehlen!

nicht nur peter jackson macht gute film in neuseeland ;)

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Die Braut

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Bewertung10.0Herausragend

Ich bin froh diesen Film zu kennen.

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Sigrun

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Bewertung9.5Herausragend

DER Film aus Neuseeland (mit einem Thema, das die Kultur und Geschichte Neuseelands betrifft), der mich wohl am meisten beeindruckt hat. Schon etwas länger her, dass ich ihn gesehen habe, aber dieses Māori-Drama vergisst man nicht so schnell.

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Die Braut

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Stimmt !


Goremaster

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man erwartet ein Drama und bekommt auch eines. Allerdings hab ich nie gesehen, wie derart mit wenigsten Mitteln und Blut ein höchstmaß an Gewalt vermittelt wird....Grandios! Allerdings kommt die Fortsetzung What becomes of the broken Hearted nicht mehr ansatzweise an das Original ran http://www.moviepilot.de/movies/what-becomes-of-the-broken-hearted

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Jerry50

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film wie ein Faustschlag ins Gesicht!
Selten zuvor hat mich ein Film derartig emotional berührt, aufgewühlt und überwältigt. Ein Film der punktgenau in´s Herz und in die Seele trifft. Ein Suchscheinwerfer in menschliche Abgründe!98 Minuten Hochschaubahn der Gefühle. Danach braucht man noch mindestens so lange um wieder "runterzukommen" !
Überwätigend.....!

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Stark gespieltes Drama. Ein Film, der einen nicht kalt lässt.

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mikkean

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Bewertung10.0Herausragend

"Die letzte Kriegerin" ist einer dieser Filme, der auch nach fast zwanzig Jahren nichts von seiner Wucht eingebüsst hat. Regie-Debütant Lee Tamahori fand eindringliche und ausdrucksstarke Bilder, die vom Leben der Māori-Nachfahren berichten. Herb und ungeschönt ist dieses Portrait häuslicher Gewalt und zielloser Existenzen. Da gibt es keinen Platz für Ethno-Kitsch und soziales Wohlfahrts-Geplänkel. Mit erschreckender Präsenz erspielte sich Temuera Morrison als Jake the Muss weltweite Aufmerksamkeit, die auch seiner Partnerin Rena Owen und dem restlichen Cast zusteht. Neben der ausgesprochen Härte und Trostlosigkeit der Geschichte weiß aber auch die Rückbesinnung der Hauptfigur zu überzeugen. Auch ohne kulturelle Vorkenntnisse verstehen ausländische Zuschauer die gezeigten Einsichten in die Tradition der Māori. Das Drama mit seiner Rück-Besinnung auf die vor allem persönliche Stärke weiß in jeder Minute zu überzeugen und setzt diesen Aufruf zur Willenskraft absolut glaubwürdig in Szene. Wer "Die letzte Kriegerin" noch nie gesehen hat, sollte das ruhig mal nachholen. Und ich kann nur hoffen, dass auch die weniger erfolgreiche Fortsetzung endlich in unseren Breiten-Graden veröffentlicht wird.

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alanger

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Bewertung4.5Uninteressant

nee danke, versoffene maori die ihre frauen bei jeder gelegenheit verprügeln (und sehr seltsame sache mit ihren zungen machen), trostlose heldinen ...so wies sich liest ist der film dann auch: runterziehend OHNE mehrwert.
einzig wissenswertes was man mitnimmt: in nz sind 0,75 l bierflaschen wohl standard.

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janissl

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Du irrst dich!!!
Bitte nochmal gucken und diesmal nicht nur auf die Bierflaschen achten ;)


alanger

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die bierflaschen täten mich reizen. aber, wie schon gesagt: der film ist runterziehend. bei mir.


Homunculus

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Bewertung9.0Herausragend

Eine knallharte Familientragödie aus Neuseeland, die von absolut brillianten No-Name Darstellern getragen wird.Erzählt wird die Geschichte des Ehepärchens Jake und Beth und ihren 5 kindern, einer sozial unterpriviligierten, neuseeländischen Vorstadt- Familie.Jakes Probleme mit Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und den daraus resultierenden, cholerischen Gewaltausbrüchen, werden immer mehr zu einer ausufernden, zersetzenden Belastungsprobe für Beth und den Rest der Familie Die hier dargestellte Gewalt, ist derartig explosiv und authentisch in Szene gesetzt, dass man als Zuschauer regelrechte Beklemmungszustände bekommt. Interessant ist auch der halb-dokumentarische Stil des Films, der diverse Einblicke in die neuseeländische Maori-Kultur gewährleistet.
Outstanding..

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Haze

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Bewertung7.5Sehenswert

Mitreißend und tieftrauriges Drama über häusliche Gewalt, realitätsnah und absolut glaubhaft gespielt.

Kaum zu glauben, dass der Film von Tamahori ist, dreht er doch sonst eigentlich nur Schrott.

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WalterGibson

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der intensivsten und härtesten Filme, die ich kenne! Und das, obwohl ich ihn noch nicht mal im Kino erleben durfte. Das Ganze spielt sich weit weit weg, in einem Maori-Clan am Ende der Welt ab, könnte aber so oder so ähnlich auch vor der eigenen Haustür passieren. Themen wie Gewalt in der Familie, verletztes Ehrgefühl und falscher Stolz sind schließlich universell.
DIE LETZTE KRIEGERIN löst in mir aufgrund seiner beängstigend wuchtigen, realen Inszenierung jedes Mal unglaubliche Emotionen aus. Wut, Abscheu, Angst, Mitleid und vor allem tiefe Trauer. Ein Meisterwerk!!

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