Die Liebe in den Zeiten der Cholera
Love in the Time of Cholera (2007), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 21.02.2008
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
268 Bewertungen
16 Kommentare
Keine
von Mike Newell, mit Benjamin Bratt und Gina Bernard Forbes
Der weltberühmte Roman von Nobelpreisträger Gabriel García Márquez in einer kongenialen Adaption: Nach dem Drehbuch des Oscar-Gewinners Ronald Harwood inszenierte Mike Newell die zutiefst anrührende Liebesgeschichte vor der exotischen Kulisse Südamerikas mit Oscar-Preisträger Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno in den Hauptrollen.
Der Augenblick im Jahre 1879, in dem sich der bettelarme Telegrammbote Florentino (Unax Ugalde, später: Javier Bardem) in die schöne Fermina (Giovanna Mezzogiorno), Tochter aus reichem Haus, verliebt, soll sein ganzes Leben bestimmen. Täglich schreiben sich die beiden Liebesbriefe, aber Fermina lehnt unter dem Druck ihres Vaters (John Leguizamo) seinen Heiratsantrag ab und gibt stattdessen einem weltgewandten Arzt (Benjamin Bratt) das Jawort. Florentinos Liebe bleibt, auch wenn er unzählige Affären eingeht. Nebenbei macht er Karriere und steigt auf zum Direktor der Karibischen Flussgesellschaft. 51 Jahre, neun Monate und vier Tage vergehen seit dem Tag, als sich Florentino unsterblich in Fermina verliebte. Erst als ihr Ehemann stirbt, ist für Florentino endlich der Tag gekommen, an dem er seiner Angebeteten noch einmal seine tiefen Gefühle gestehen kann.
Mehr Bilder (24) und Videos (2) zu Die Liebe in den Zeiten der Cholera
Cast & Crew
- Genre
- Melodram, Drama, Romanze
- Zeit
- 1880er Jahre, 1890er Jahre, 1900er Jahre, 1910er Jahre, 1920er Jahre, 1930er Jahre
- Ort
- Kolumbien, Schiff
- Handlung
- Affäre, Alterung, Armut, Arzt, Aufstieg, Besessenheit, Bestattung, Brief, Bräutigam, Cholera, Direktor, Dreiecksbeziehung, Ehe, Ehefrau, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Eifersucht, Epos, Erfolg, Flitterwochen, Frau zwischen zwei Männern, Frauenheld, Gedicht, Gefühle und Charaktereigenschaften, Hafen, Heiratsantrag, Hochzeit, Leidenschaft, Liebe, Liebesbrief, Liebeserklärung, Liebeskummer, Liebhaber, Mann-Frau-Beziehung, Nebenbuhler, Rivalen, Roman, Romantik, Romanze, Schönheit, Sehnsucht, Sex, Sexuelle Begierde, Sterben und Tod, Unglück, Unglückliche Liebe, Vater-Tochter-Beziehung, Vermissen, Vernunftehe, Verzweiflung, Wahre Liebe, Wunsch, Älterwerden
- Stimmung
- Berührend, Romantisch
Fans dieses Films mögen auch
Eat, Pray, Love
US 2010
Der verrückte Professor
US 1996
The Spirit
US 2008
Ein Schatz zum Verlieben
US 2008
The Ladykillers
US 2004
Fans dieses Films gefiel auch
-
Eat, Pray, Love
Der verrückte Professor
The Spirit
-
Ein Schatz zum Verlieben
The Ladykillers
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
-
Haben Sie das von den Morgans gehört?
Ein gutes Jahr
Die Legende von Beowulf
-
L'Auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr
Ein russischer Sommer
High School Musical













Kritiken (2) — Film: Die Liebe in den Zeiten der Cholera
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Die Landschaft Kolumbiens und das Szenario in den Jahrzehnten um 1900 mitsamt den schönen Kostümen werden in sehr beeindruckende Aufnahmen gefaßt. Auch die kurzen Episoden um Florentinos Liebschaften sind amüsant und kurzweilig inszeniert. Doch leider vermag es der Film nicht richtig, die Tiefe der Liebesgeschichte und ihre Bedeutung für die zwei Hauptfiguren zu transportieren. Ein Hauptproblem scheint das relativ schnelle Tempo zu sein, durch das die beiden Liebenden im Prinzip so gut wie keine Zeit miteinander verbringen. ...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenLeider kann sich der Film nicht ganz entscheiden, ob er ernstes Melodrama oder leichtfüßige Liebesgeschichte sein will [...]. Was bleibt sind wirklich schöne Bilder, Kostüme, Landschaften, wie es sich für eine große Literaturverfilmung gehört. Der koloniale Glanz Kolumbiens und seine beeindruckende Natur bilden eine standesgemäße Kulisse für die epische Geschichte. Das ganze natürlich auf über 130 Minuten aufgeblasen. Schade, dass die Story keinen wirklichen Spannungsbogen aufbaut. Die Geschichte mäandert vor sich hin, und weil man den Ausgang schon in der ersten Szene zu sehen bekommt, passiert in den folgenen zwei Stunden auch wenig überrraschendes.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (14) — Film: Die Liebe in den Zeiten der Cholera
julina34 Thu, 21 Mar 2013 08:36:26 -0000
Kommentar löschenIch habe ihn damals im Kino gesehen - was für eine Verschwendung von Geld und Zeit! Schlechte Story und absolut unzusammenhängend. Es ist einfach hoffnungslos, in so einem Film als guter Schauspieler zu spielen. Schauspielleistungen können hier auch nichts mehr ändern.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Magnolia Mon, 13 Jun 2011 19:28:01 -0000
Kommentar löschender film konnte mich insgesamt nicht überzeugen, vor allem auch javier bardem. buchverfilmungen sind immer so eine sache, aber wenn man sich auch noch an einem werk von einem literaturnobelpeisträger versucht.. naja.
ich hab mit den protagonisten null mitgefiebert und es war mir auch ziemlich egal, ob die nun am ende endlich glücklich werden oder nicht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moron Fri, 26 Nov 2010 00:43:23 -0000
Kommentar löschenWarum versucht man sich als durchschnittlich talentierter Drehbuchautor ausgerechnet an so einer großartigen Romanvorlage? Wissen wir denn inzwischen nicht, dass es in 95% aller Fälle nicht gelingt, einem literarisch wertvollen Werk filmisch gerecht zu werden? Umgekehrt wird doch viel öfter ein Schuh draus!
Und dann hilft es auch nicht, einen so wunderbaren Schauspieler wie Javier Bardem zu besetzen, wie in diesem glanzlosen Beispiel bewiesen wird. Der Film ist und bleibt schlichtweg misslungen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Matty Wed, 17 Nov 2010 18:55:59 -0000
Kommentar löschenHabe nie ganz in den Film reingefunden. Ausser den ambitionierten Leistungen der Darsteller habe ich hier nichts zu beschönigen. Ein Schmachtfetzen erster Güte.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mikkean Wed, 08 Sep 2010 00:35:13 -0000
Kommentar löschenWiedermal eine sehr bemühte Literatur-Verfilmung, die ihrem großen Namen nicht gerecht wird. Eine an sich sehr klassische Liebes-Geschichte, die zwar glaubhaft geschildert, schön bebildert, aber nur bedingt magisch wirken kann. Schade, dass ausgerechnet eine sehr interessante Schar an Darstellern sich hier redlich bemüht, aber Ausstattung ist eben nicht alles. Allein das arg zwiespältige Make-Up der alten Tage der Haupt-Figuren macht gegen Ende viel von der Illusion zunichte. Der Rest ist ebenso Geschmacks-Sache, schließlich sollte die Umsetzung eines sehr bekannten Stoffes mehr als nur einen passablen Liebesfilm ergeben.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Marie Krolock Wed, 08 Sep 2010 21:02:56 -0000
Antwort löschenich fand den Film - leider! - auch nicht so toll. Und ich habe mich mit so einer großen Begeisterung rangesetzt... aber es ist doch recht langweilig.
mikkean Wed, 08 Sep 2010 22:58:57 -0000
Antwort löschenDa war es auch eine ziemliche Enttäuschung, dass sich hier richtig tolle Schauspieler abmühten.
Alle 4 Antworten zeigen
Marie Krolock Thu, 09 Sep 2010 14:14:52 -0000
Antwort löschenStimmt, ich mag Javier Bardem. Leider trotz ihm nicht so gut :(
mikkean Thu, 09 Sep 2010 23:23:24 -0000
Antwort löschenJa, wirklich schade, Bardem hat nämlich wirklich Talent.
8martin Fri, 03 Sep 2010 14:57:38 -0000
Kommentar löschenDem Film, der sich eng an die literarische Vorlage anlehnt, gelingt es lediglich einen Teil des Zaubers zu übernehmen. Das macht letztlich auch den Unterschied zwischen Roman und Film aus. Die Cholera spielt zunächst nur eine marginale Rolle und erlangt erst am Ende wieder eine gewisse Bedeutung. Márquez/Newell philosophieren ausgiebig über die Liebe, “als Zustand der Gnade, für die nichts eine Bedeutung hat als Anfang und Ende, ein Ende in sich.“ Das lebenslange Warten (53 Jahre) auf die große, unerfüllte Liebe steht im Gegensatz zu 622 vorübergehenden Abenteuern. Die Liebe zunächst als pure Illusion in Frage gestellt und als eines der schwierigsten Phänomene überhaupt bezeichnet, findet dann doch mittels der Cholera ein spätes aber glückliches Ende.
Die musikalische Untermalung passt, die Bilder sind nicht schlecht und es wird etwas betulich erzählt. So schaut man zu, ohne von Hochstimmung ergriffen zu werden, selbst wenn einen das Glück mit über siebzig anrührt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pardus Mon, 05 Apr 2010 21:10:58 -0000
Kommentar löschendas dieser film eine literaturverfilmung ist, wusste ich bei ansehen nicht. zuweilen ist er etwas langatmig. es ist löblich, dass mit aufwändiger maskenarbeit gewährleistet wird, dass die figuren fortwährend durch dieselben schauspieler dargestellt werden (was die weibl. hauptrolle zum schluss hin sogar attraktiver werden lässt), dennoch ist es bei dem abgebildeten zeitraum (51 Jahre) ein wenig zu viel gewollt in meinen augen. die schaupielerische leistung war gut und auch die bilder dazu. die geschichte im hntergrund (cholera, krieg) kam für meinen geschmack leider etwas zu kurz. auch erschloß sich mir nicht der sinn darin, dass die männl. hauptfigur seine geschlechtspartnerinnen notierte/zähle. irgendwie hat mir da was gefehlt...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
medea Thu, 18 Feb 2010 10:53:57 -0000
Kommentar löschenSehr ,sehr schwer diesen Epos zu verfilmen....Javier Bardem hat den Film gerettet.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AgentGuhl86 Sun, 11 Jan 2009 14:28:15 -0000
Kommentar löschenEin klassischer Liebesfilm, der eigentlich mehr Schwächen, als Stärken aufweist. Allerdings gibt es eine Stärke, die die Qualität der Geschichte ganz stark in die Höhe schießen lässt und diese Stärke heißt Javier Bardem, dessen Ausdruckskraft und Spielkunst sich schnell in die Köpfe der Zuschauer spielt.
Zu den Schwächen: die Geschichte hat einen historisch sehr interessanten Hintergrund mit Krieg und Cholera in Südamerika. Leider ist die Konsequenz mit der gesamten Geschichte in der Zeit zu bleiben, eher schwach ausgefallen. Die Sprache, die die Figuren an den Tag legen, ist oft zu modern, als dass es in dieser Zeit spielen könnte. Ein weiteres Manko: der Film ist zu lang, womit ich weniger die Länge des Films in Minuten meine...eher, an welcher Stelle er endet. Da hätte ich es gut gefunden, hätte man den Film dort enden lassen, wo er anfing, um 1. dem Zuschauer Gelegenheit zu geben über das weitere (dann unbekannte) Geschehen nachzudenken und 2. ein kitschiges und unnötig märchenhaftes wie nicht glaubwürdiges Ende zu ersparen. Einziger Vorteil des längeren Stückes am Ende: es beschäftigt sich gut mit dem Thema "Liebe im Alter". Den Großteil der Lorbeeren gehen aber ganz klar an Javier Bardem!!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Marie Krolock Fri, 18 Sep 2009 00:02:57 -0000
Antwort löschenStimmt! Javier Bardem war großartig.
Lilly Tue, 06 Jan 2009 08:50:54 -0000
Kommentar löschenIrgendwie mechanisch, einfach nicht schoen und fluessig wie das Buch. Aber es ist ziemlich mutig, ueberhaupt dieses Buch zu verfilmen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jonni Mon, 03 Nov 2008 08:49:54 -0000
Kommentar löschenIch hatte mich auf ein schnulziges Melodram eingestellt, fand aber "Liebe in Zeiten der Cholera" vor allem eins: Extrem langweilig. Zu sehen gibts eine Liebesgeschichte in üppigen Dekors, die den Zuschauer aber nicht im geringsten berührt und deren Wendungen im 30 Minuten Takt brav von den Figuren aufgesagt werden. Der ganze Witz und Humor der literarischen Vorlage von Marquez blitzt in maximal anderthalb Szenen auf. Den Rest der Zeit chargieren die Schauspieler in unfassbar lieblos gemachten Altersmasken herum, so dass man manchmal schon verwundert fragt: "Warum hat Javier Bardem jetzt blonde Haare?" Ach so, dass soll grau sein. NAch gefühlten drei Stunden Laufzeit bleibt nur die Frage, weshalb man nicht vorher ausgeschaltet hat. Vielleicht wegen der schönen Landschaften. Dafür gibts noch 2 Punkte.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
maslobojew Fri, 24 Oct 2008 15:23:07 -0000
Kommentar löschenHab den Roman nicht gelesen, wusste vorher nicht mal ansatzweise, worum es überhaupt gehen würde. Aber Mutter wollte den Streifen halt gucken ...
Insgesamt fand ich den Film sehr annehmbar, einige Szenen hatten ihre Wirkung bei mir als Zuschauer und werden mir noch länger in Erinnerung bleiben.
Bardem kann offensichtlich jede Rolle mit Nachhall spielen. Ich hab den jetzt schon in so vielen verschiedenen gesehen. Ich weiß natürlich immer das das da der Bardem ist, aber keine Figur gleicht dabei einer anderen - fantastisch, dieser Schauspieler.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
loewenzahn Mon, 25 Aug 2008 23:07:00 -0000
Kommentar löschenDer Schnitt zerhackt jeglichen Erzählfluss, die Schauspieler bleiben schlecht agierende und blasse Figuren und die Aussage wird einem bis zum Schluss nicht klar. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte mit Taschentu chgarantie hatte ich erwartet. Was ich bekam war ein Film der mich nur genervt hat.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tupaja Sat, 23 Feb 2008 20:09:14 -0000
Kommentar löschenInhaltlich kommt der Film sehr nahe an den Roman heran. Es wird nichts ausgelassen und der Flair der Bilder ist ähnlich tropisch-schwer wie jene die mir beim lesen durch den Kopf gingen. Was verloren ging, und ich mir auch nicht hätte vorstellen können, dass man es in einen Film übertragen kann, ist die Unvollkommenheit und die Komplexität des Gefühlslebens der Akteure, die die Vorlage unvergesslich machen. Was mir etwas misshagte war das stark aufgetragene Make Up der alternden Figuren, die dadurch je länger der Film dauert immer wächsener wirken. Ansonsten waren die Schauspieler wirklich beeindruckend und das ganze berauschendes, unterhaltsames Kino. Der Film erfüllt meine positiven Erwartungen, soweit dies bei einer solchen wunderbaren, unerreichbaren Vorlage möglich ist. Zu Empfehlen!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten