Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Love in the Time of Cholera (2007), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 21.02.2008

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4.9
Kritiker
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5.5
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16 Kommentare
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von Mike Newell, mit Benjamin Bratt und Gina Bernard Forbes

Der weltberühmte Roman von Nobelpreisträger Gabriel García Márquez in einer kongenialen Adaption: Nach dem Drehbuch des Oscar-Gewinners Ronald Harwood inszenierte Mike Newell die zutiefst anrührende Liebesgeschichte vor der exotischen Kulisse Südamerikas mit Oscar-Preisträger Javier Bardem und Giovanna Mezziogiorno in den Hauptrollen.

Der Augenblick im Jahre 1879, in dem sich der bettelarme Telegrammbote Florentino (Unax Ugalde, später: Javier Bardem) in die schöne Fermina (Giovanna Mezzogiorno), Tochter aus reichem Haus, verliebt, soll sein ganzes Leben bestimmen. Täglich schreiben sich die beiden Liebesbriefe, aber Fermina lehnt unter dem Druck ihres Vaters (John Leguizamo) seinen Heiratsantrag ab und gibt stattdessen einem weltgewandten Arzt (Benjamin Bratt) das Jawort. Florentinos Liebe bleibt, auch wenn er unzählige Affären eingeht. Nebenbei macht er Karriere und steigt auf zum Direktor der Karibischen Flussgesellschaft. 51 Jahre, neun Monate und vier Tage vergehen seit dem Tag, als sich Florentino unsterblich in Fermina verliebte. Erst als ihr Ehemann stirbt, ist für Florentino endlich der Tag gekommen, an dem er seiner Angebeteten noch einmal seine tiefen Gefühle gestehen kann.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Elisabeth Maurer

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5.0Geht so

...Die Landschaft Kolumbiens und das Szenario in den Jahrzehnten um 1900 mitsamt den schönen Kostümen werden in sehr beeindruckende Aufnahmen gefaßt. Auch die kurzen Episoden um Florentinos Liebschaften sind amüsant und kurzweilig inszeniert. Doch leider vermag es der Film nicht richtig, die Tiefe der Liebesgeschichte und ihre Bedeutung für die zwei Hauptfiguren zu transportieren. Ein Hauptproblem scheint das relativ schnelle Tempo zu sein, durch das die beiden Liebenden im Prinzip so gut wie keine Zeit miteinander verbringen. ...

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

Leider kann sich der Film nicht ganz entscheiden, ob er ernstes Melodrama oder leichtfüßige Liebesgeschichte sein will [...]. Was bleibt sind wirklich schöne Bilder, Kostüme, Landschaften, wie es sich für eine große Literaturverfilmung gehört. Der koloniale Glanz Kolumbiens und seine beeindruckende Natur bilden eine standesgemäße Kulisse für die epische Geschichte. Das ganze natürlich auf über 130 Minuten aufgeblasen. Schade, dass die Story keinen wirklichen Spannungsbogen aufbaut. Die Geschichte mäandert vor sich hin, und weil man den Ausgang schon in der ersten Szene zu sehen bekommt, passiert in den folgenen zwei Stunden auch wenig überrraschendes.

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Kommentare (14) — Film: Die Liebe in den Zeiten der Cholera


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julina34

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe ihn damals im Kino gesehen - was für eine Verschwendung von Geld und Zeit! Schlechte Story und absolut unzusammenhängend. Es ist einfach hoffnungslos, in so einem Film als guter Schauspieler zu spielen. Schauspielleistungen können hier auch nichts mehr ändern.

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Magnolia

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Bewertung4.5Uninteressant

der film konnte mich insgesamt nicht überzeugen, vor allem auch javier bardem. buchverfilmungen sind immer so eine sache, aber wenn man sich auch noch an einem werk von einem literaturnobelpeisträger versucht.. naja.

ich hab mit den protagonisten null mitgefiebert und es war mir auch ziemlich egal, ob die nun am ende endlich glücklich werden oder nicht.

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moron

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Bewertung3.0Schwach

Warum versucht man sich als durchschnittlich talentierter Drehbuchautor ausgerechnet an so einer großartigen Romanvorlage? Wissen wir denn inzwischen nicht, dass es in 95% aller Fälle nicht gelingt, einem literarisch wertvollen Werk filmisch gerecht zu werden? Umgekehrt wird doch viel öfter ein Schuh draus!
Und dann hilft es auch nicht, einen so wunderbaren Schauspieler wie Javier Bardem zu besetzen, wie in diesem glanzlosen Beispiel bewiesen wird. Der Film ist und bleibt schlichtweg misslungen.

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Matty

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Bewertung3.0Schwach

Habe nie ganz in den Film reingefunden. Ausser den ambitionierten Leistungen der Darsteller habe ich hier nichts zu beschönigen. Ein Schmachtfetzen erster Güte.

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mikkean

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Bewertung4.5Uninteressant

Wiedermal eine sehr bemühte Literatur-Verfilmung, die ihrem großen Namen nicht gerecht wird. Eine an sich sehr klassische Liebes-Geschichte, die zwar glaubhaft geschildert, schön bebildert, aber nur bedingt magisch wirken kann. Schade, dass ausgerechnet eine sehr interessante Schar an Darstellern sich hier redlich bemüht, aber Ausstattung ist eben nicht alles. Allein das arg zwiespältige Make-Up der alten Tage der Haupt-Figuren macht gegen Ende viel von der Illusion zunichte. Der Rest ist ebenso Geschmacks-Sache, schließlich sollte die Umsetzung eines sehr bekannten Stoffes mehr als nur einen passablen Liebesfilm ergeben.

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Marie Krolock

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Stimmt, ich mag Javier Bardem. Leider trotz ihm nicht so gut :(


mikkean

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Ja, wirklich schade, Bardem hat nämlich wirklich Talent.


8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Dem Film, der sich eng an die literarische Vorlage anlehnt, gelingt es lediglich einen Teil des Zaubers zu übernehmen. Das macht letztlich auch den Unterschied zwischen Roman und Film aus. Die Cholera spielt zunächst nur eine marginale Rolle und erlangt erst am Ende wieder eine gewisse Bedeutung. Márquez/Newell philosophieren ausgiebig über die Liebe, “als Zustand der Gnade, für die nichts eine Bedeutung hat als Anfang und Ende, ein Ende in sich.“ Das lebenslange Warten (53 Jahre) auf die große, unerfüllte Liebe steht im Gegensatz zu 622 vorübergehenden Abenteuern. Die Liebe zunächst als pure Illusion in Frage gestellt und als eines der schwierigsten Phänomene überhaupt bezeichnet, findet dann doch mittels der Cholera ein spätes aber glückliches Ende.
Die musikalische Untermalung passt, die Bilder sind nicht schlecht und es wird etwas betulich erzählt. So schaut man zu, ohne von Hochstimmung ergriffen zu werden, selbst wenn einen das Glück mit über siebzig anrührt.

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Pardus

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Bewertung5.5Geht so

das dieser film eine literaturverfilmung ist, wusste ich bei ansehen nicht. zuweilen ist er etwas langatmig. es ist löblich, dass mit aufwändiger maskenarbeit gewährleistet wird, dass die figuren fortwährend durch dieselben schauspieler dargestellt werden (was die weibl. hauptrolle zum schluss hin sogar attraktiver werden lässt), dennoch ist es bei dem abgebildeten zeitraum (51 Jahre) ein wenig zu viel gewollt in meinen augen. die schaupielerische leistung war gut und auch die bilder dazu. die geschichte im hntergrund (cholera, krieg) kam für meinen geschmack leider etwas zu kurz. auch erschloß sich mir nicht der sinn darin, dass die männl. hauptfigur seine geschlechtspartnerinnen notierte/zähle. irgendwie hat mir da was gefehlt...

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medea

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr ,sehr schwer diesen Epos zu verfilmen....Javier Bardem hat den Film gerettet.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein klassischer Liebesfilm, der eigentlich mehr Schwächen, als Stärken aufweist. Allerdings gibt es eine Stärke, die die Qualität der Geschichte ganz stark in die Höhe schießen lässt und diese Stärke heißt Javier Bardem, dessen Ausdruckskraft und Spielkunst sich schnell in die Köpfe der Zuschauer spielt.
Zu den Schwächen: die Geschichte hat einen historisch sehr interessanten Hintergrund mit Krieg und Cholera in Südamerika. Leider ist die Konsequenz mit der gesamten Geschichte in der Zeit zu bleiben, eher schwach ausgefallen. Die Sprache, die die Figuren an den Tag legen, ist oft zu modern, als dass es in dieser Zeit spielen könnte. Ein weiteres Manko: der Film ist zu lang, womit ich weniger die Länge des Films in Minuten meine...eher, an welcher Stelle er endet. Da hätte ich es gut gefunden, hätte man den Film dort enden lassen, wo er anfing, um 1. dem Zuschauer Gelegenheit zu geben über das weitere (dann unbekannte) Geschehen nachzudenken und 2. ein kitschiges und unnötig märchenhaftes wie nicht glaubwürdiges Ende zu ersparen. Einziger Vorteil des längeren Stückes am Ende: es beschäftigt sich gut mit dem Thema "Liebe im Alter". Den Großteil der Lorbeeren gehen aber ganz klar an Javier Bardem!!

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Marie Krolock

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Stimmt! Javier Bardem war großartig.


Lilly

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Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie mechanisch, einfach nicht schoen und fluessig wie das Buch. Aber es ist ziemlich mutig, ueberhaupt dieses Buch zu verfilmen.

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Jonni

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich hatte mich auf ein schnulziges Melodram eingestellt, fand aber "Liebe in Zeiten der Cholera" vor allem eins: Extrem langweilig. Zu sehen gibts eine Liebesgeschichte in üppigen Dekors, die den Zuschauer aber nicht im geringsten berührt und deren Wendungen im 30 Minuten Takt brav von den Figuren aufgesagt werden. Der ganze Witz und Humor der literarischen Vorlage von Marquez blitzt in maximal anderthalb Szenen auf. Den Rest der Zeit chargieren die Schauspieler in unfassbar lieblos gemachten Altersmasken herum, so dass man manchmal schon verwundert fragt: "Warum hat Javier Bardem jetzt blonde Haare?" Ach so, dass soll grau sein. NAch gefühlten drei Stunden Laufzeit bleibt nur die Frage, weshalb man nicht vorher ausgeschaltet hat. Vielleicht wegen der schönen Landschaften. Dafür gibts noch 2 Punkte.

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hab den Roman nicht gelesen, wusste vorher nicht mal ansatzweise, worum es überhaupt gehen würde. Aber Mutter wollte den Streifen halt gucken ...
Insgesamt fand ich den Film sehr annehmbar, einige Szenen hatten ihre Wirkung bei mir als Zuschauer und werden mir noch länger in Erinnerung bleiben.
Bardem kann offensichtlich jede Rolle mit Nachhall spielen. Ich hab den jetzt schon in so vielen verschiedenen gesehen. Ich weiß natürlich immer das das da der Bardem ist, aber keine Figur gleicht dabei einer anderen - fantastisch, dieser Schauspieler.

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loewenzahn

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Schnitt zerhackt jeglichen Erzählfluss, die Schauspieler bleiben schlecht agierende und blasse Figuren und die Aussage wird einem bis zum Schluss nicht klar. Eine herzzerreißende Liebesgeschichte mit Taschentu chgarantie hatte ich erwartet. Was ich bekam war ein Film der mich nur genervt hat.

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Tupaja

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Inhaltlich kommt der Film sehr nahe an den Roman heran. Es wird nichts ausgelassen und der Flair der Bilder ist ähnlich tropisch-schwer wie jene die mir beim lesen durch den Kopf gingen. Was verloren ging, und ich mir auch nicht hätte vorstellen können, dass man es in einen Film übertragen kann, ist die Unvollkommenheit und die Komplexität des Gefühlslebens der Akteure, die die Vorlage unvergesslich machen. Was mir etwas misshagte war das stark aufgetragene Make Up der alternden Figuren, die dadurch je länger der Film dauert immer wächsener wirken. Ansonsten waren die Schauspieler wirklich beeindruckend und das ganze berauschendes, unterhaltsames Kino. Der Film erfüllt meine positiven Erwartungen, soweit dies bei einer solchen wunderbaren, unerreichbaren Vorlage möglich ist. Zu Empfehlen!

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