Die Liebe in mir
Reign Over Me (2007), US Laufzeit 125 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 16.08.2007
15 Bewertungen
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1144 Bewertungen
65 Kommentare
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von Mike Binder und Mike Binder, mit Adam Sandler und Don Cheadle
Im College waren sie Zimmergenossen und unzertrennliche Kumpels, doch dann verloren sie sich Jahre lang aus den Augen. Als Zahnarzt Alan Johnson (Don Cheadle) seinen einstmals besten Freund Charlie Fineman (Adam Sandler) zufällig an einer Straßenecke in Manhattan wiedertrifft, traut er seinen Augen nicht: Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Charlie, einst selbst ein renommierter Zahnarzt, seine Familie am 11. September 2001 verloren hat – und seither ist es ihm unmöglich, den Weg wieder zurück ins Leben zurückzufinden: Einst stets gut gelaunt und positiv eingestellt, lebt der gebrochene Mann nunmehr in seiner eigenen Welt. Aber auch Alan hat sein Päckchen zu tragen: Obwohl er eigentlich ein perfektes Leben mit schöner Frau, hinreißenden Kindern und Erfolg im Beruf führt, fühlt er sich von der Last der Verantwortung überfordert. Schnell stellen Charlie und Alan fest, dass beide an diesem entscheidenden Moment ihres Lebens vor allem eines brauchen: einen Freund, an dem sie sich aufrichten können.
Wissenswertes
Der Film basiert auf Erlebnissen und Beobachtungen des Regisseurs Mike Binder, der sich zum Zeitpunkt der Anschläge in New York befand.
Die Dreharbeiten fanden in New York und in Bühnenhallen in Los Angeles statt.
Der englische Titel Reign over me bezihet sich auf den Songtitel Love Reign O´er Me, der das Album Quadrophenia von The Who abschließt.
Ein elegantes Vorkriegsgebäude in der Park Avenue in Höhe der Upper East Side diente als Location für Alans Praxis.
Die Wohnung der Johnsons befindet sich an der Columbia Avenue.
Sugarmans Firma befindet sich im 30. Stockwerk des Reutersgebäudes in der Nähe des Times Square.
Cast & Crew
-
Mike Binder
-
Mike Binder
-
Adam Sandler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Fineman
-
Don Cheadle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alan Johnson
-
Jada Pinkett Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janeane Johnson
-
Liv Tyler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Angela Oakhurst
-
Saffron Burrows
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Donna Remar
-
Cicely Tyson
Regie
Schauspieler
-
Robert Klein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathan
-
Melinda Dillon
-
Camille LaChe Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cherie Johnson
-
Mike Binder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sugarman
-
Ted Raimi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Savarino
-
Imani Hakim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jocelyn Johnson
-
Paula Newsome
-
Rae Allen
-
Paul Butler
-
John de Lancie
-
Jonathan Banks
-
Deborah Offner
-
Donald Sutherland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Raines
-
B.J. Novak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Fallon
-
Mike Binder
- Genre
- Drama
- Zeit
- 11. September 2001, Gegenwart
- Ort
- Flugzeug, Manhattan, New York City
- Handlung
- Alleinsein, Alte Freunde, Angst, College, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Familie, Flugzeugabsturz, Freundschaft, Gericht, Gerichtsurteil, Kinder, Kindheitserinnerung, Liebe, Musik, Psychiatrie, Trauer, Trauma, Verantwortung, Verlassen der Familie, Verlust der Ehefrau, Verlust der Tochter, Vertrauen, Witwer, Zahnarzt
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Liebe in mir
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Kritiken (8) — Film: Die Liebe in mir
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Die Liebe in mir" ist ein nettes Drama. Es macht Spaß sich den Film anzuschauen und der Entwicklung der einzelnen Figuren zu folgen. Adam Sandler zeigt mit diesem Film dem skeptische Publikum, das er nicht der Klamaukschauspieler ist, für den ihn viele halten, sondern jemand, den man durchaus in ernsten Filmen besetzen kann.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenEine sehr amerikanische Geschichte über ein sehr amerikanisches Thema. Mit einem anderen Hauptdarsteller wäre das vielleicht sogar großes Kino geworden.
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MrMo 2011/04/07 23:22:35
Antwort löschenStimme dem vollkommen zu. Die Story ist gut und auch alle darsteller... bis auf sandler... er passt einfach in keine dramatische rolle... genau so wenig wie will smith...
mit einem anderem hauptdarsteller, wär die ganze geschichte um EINIGES besser und überzeugender gewesen. Auch, dass man über die hälfte des films warten muss, bis die eigentliche story und die bewältigung der geschehnisse, die charlie so belasten, anfängt und man vorher mit teils lustigen szenen etc. belustigt wird, passt einfach nicht... absolut nicht... trotzdem 7,5 punkte.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDieser Film sorgt für eine große Überraschung: Adam Sandler, der bisher eigentlich nur in harmlosen Komödien aufgefallen ist, taugt auch zum Charakter-Darsteller. Zumindest braucht er sich hinter dem oscar-nominierten Cheadle („Hotel Ruanda“) nicht zu verstecken. Im Gegenteil: die Rolle des verhärmten Introvertierten verlangt ihm noch wesentlich mehr ab als seinem Kollegen. Sandler schafft es beim Zuschauer Mitgefühl zu wecken und als ernstzunehmender Schauspieler zu überzeugen.
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenIst schon erstaunlich, wie schwer sich anscheinend das 9/11-Trauma im Film aufarbeiten lässt. Bereits Stone traute sich nicht mehr als an ein routiniertes Action-Kino, und auch in dieser Version erscheint es in erster Linie wieder als eines der Vehikel, die aus einem Witzbold einen Charakter-Schauspieler basteln sollen.
Ich kenne keine anderen Adam Sandler-Filme, aber "Reign Over Me" offenbart deutlich, dass er eben doch kein Jim Carrey, Bill Murray oder Robin Williams ist. Dabei gibt der Junge sich reichlich Mühe, aber er berührt einen nicht. Schuld daran ist auch der Eiertanz von einem Drehbuch, das elend weichgespült daher kommt und über weite Strecken kaum über die Dramatik einer TV-Soap hinauskommt. Charlie Fineman verliert darin seine Frau, drei Töchter sowie Pudel beim WTC-Anschlag und wird dafür in Millionenhöhe entschädigt. Eine prima Möglichkeit, sich in gediegenen IKEA-Sets ausgiebig dem Weltschmerz zu widmen. Ein Zahnarzt mit nicht minder chicer…
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Wer Adam Sandler bislang nur in Komödien gesehen hat, wird für „Die Liebe in mir“ umdenken müssen. Auch wenn es genügend Stellen zum Lachen und Schmunzeln gibt, handelt es sich bei dem Film um eine Tragikomödie weit ab vom typischen Sandler-Humor. Derbe Witze sucht man hier vergebens, stattdessen dominieren ruhige Dialoge und melancholische Bilder, die durch dezenten und jederzeit passenden Humor aufgelockert werden. [...]
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenÜber die skrupellose Ausbeutung von Gefühlsklischees kommt Regisseur Mike Binder zu einer ernsthaften, realistischen und tatsächlich berührenden Auseinandersetzung mit Verlust, Trauer und eingebildeter Schuld.
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenDie Hauptdarsteller sind sehr gut: Pausenclown Adam Sandler als verstörter Witwer in einer Rolle, die viele ihm niemals zugetraut hätten, und der immer angenehme Don Cheadle. Aber Regisseur Mike Binder hat seinen ganzen Film mit einer Art Klarlack zu überzogen, der alles ebenso makel- wie leblos aussehen lässt.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenEin traumhaftes Ensemble in einem herzzereissendem Film - Adam Sandler ist endgültig im ernsthaftem Charakterfach angekommen. Auch wenn die jahrelange Verdrängung am Ende etwas ungläubwürdig Heilung findet, ist die Geschichte vor allem mitreissend erzählt und wird von einem tollen Soundtrack untermalt. Zudem verkommt die Nebenhandlung über die innere Langeweile und die unsichtbaren Ketten der Ehe nicht zum Selbstzweck, sondern fügt sich gut in die Gesamtstruktur dieser wunderbaren N.Y.-Tragikomödie ein. Sehenswert: Donald Sutherlands Kurzauftritt als resoluter Richter.
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Kommentare (57) — Film: Die Liebe in mir
Kommentar schreibenKreaexo 2012/02/08 20:24:52
Kommentar löschenAdam Sandler brilliert in seiner für ihn untypischen melancholischen Rolle. Wer hätte gedacht, dass er den traumatisierten Witwer so authentisch verkörpern kann. Don Cheadle zeigt als sein bester Freund ebenfalls, dass er einiges drauf hat und eigentlich öfter präsent sein sollte - sein muss. Auch die weibliche Fraktion kommt hier nicht zu kurz. Liv Tyler und Saffron Burrows sind tolle Sidekicks und lenken das Geschehen zwar auf vorhersehbare, aber wunderbare Weise. Zuzüglich harmoniert das komplette Ensemble sehr gut miteinander.
Doch toll aufgelegte Schauspieler ist nicht alles, was 'Reign over me' zu bieten hat. Es sind die Feinheiten, welche dieses Drama ausmachen. Welche dafür sorgen, den Zuschauer zum Mitfühlen zu bewegen. Auflockernde Momente kommen hier genauso vor wie depressive, ein stetiger Wechsel tritt ein. Sozusagen 'Himmel hoch jauchzend - zu Tode betrübt'. Der Score ist virtuos und erzeugt eine erlesene Stimmung, die das Geschehen gekonnt unterstreicht und die Wirkung verstärkt.
Die Atmosphäre, die durch die gezeigten Bilder entsteht, ist beklemmender und intensiver als erwartet.
Sie verhilft dazu, dass Gezeigte zu verarbeiten und gibt einen genaueren Einblick in die Gefühlswelt von Charlie Fineman (Adam Sandler).
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Mr. Pink 2012/01/10 16:36:55
Kommentar löschenAb und zu gibt es in "Reign over me" zwar schon einige charmante Augenblicke zum Schmunzeln und Lächeln, grundsätzlich herrscht in diesem aufwühlenden, bewegenden Drama aber eine recht traurige, melancholische, ruhige und nachdenkliche Stimmung. 9/11 wird als Aufhänger für die Geschichte genutzt, steht aber zu keinem Zeitpunkt im Vordergrund, da es vor allem um die zwischenmenschlichen Aspekte, Freundschaft, Liebe, Trauer und Verlust geht, und die Story auch problemlos mit einem anderen Hintergrund funktioniert hätte. Absolut begeistert bin ich von Adam Sandler, der hier beweist, dass er nicht nur ein guter Komiker ist, sondern noch viel mehr drauf hat. Er spielt den gebrochenen Mann, der seine Familie verloren hat, daher mit der Welt nicht mehr klarkommt und sich von allem und jedem abschottet einfach großartig, sehr berührend und wahnsinnig intensiv. Sehr beeindruckend! Trotz des bitteren Themas wirklich ein sehr schöner Film.
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MorasT 2011/11/22 01:19:50
Kommentar löschenWarum zur Hölle steht der Film bei mir auf der Merkliste und vor allem mit 8 Punkten...?
Okay leute schlagt mich, beißt mich, kratzt mir die augen aus (natürlich nur im übertragenen Sinne)..., aber für mich waren das mal wieder 2h fast weggeworfenes Leben (hab nebenbei irgendwann vor langerweile wäsche zusammengelegt und ich hasse es wäsche zusammenzulegen!!) und 2 euro zuviel an der abendkasse des DvD- verleis...
Vorne weg... ein lob... super cast[PUNKT] da kann man nicht meckern, die schauspieler sind für ihre elendigen klischeerollen perfekt. (hab den film in orignalsprache englisch geguckt) adam sandler nuschelt nen kleines bissel zu viel, aber sonst schöne umsetzung... kommen wir also zu dem punkt, warum dieser Film eigentlich so lausig ist.
Ich dachte ich wusste worauf ich mich da einlasse, und der trailer versprach auch einiges positives. Doch dann das Desaster... Eine nicht enden wollende Szene nach der anderen, Gott fuck you mike binder... Nicht eine Szene, die mir nicht vertraut vorkam, nicht ein unerwarteter nervenzusammenbruch nicht ein "aha" oder "soso"-effekt... es war eine wahre klischeeschlacht... wir haben den durchgedrehten, den besten freund der nur helfen will, die familie des freundes, die unter der Hilfe leidet(warum geht der Film so wenig auf diese Familie ein?? da hätte man mehr reininvestieren können!), die Familie des verdrehten, die langsam selbst am rad dreht, eine verrückte die nicht wirklich viel mit der haupthandlung zu tun hat, aber ne nbissel witz in die ganze sache bringen soll und eine hand voll verschiedener psychologen, die auch alle nur helfen wollen, leider nur auf unterschiedlichen wegen... *thumbs up für das perfekte set für jeden anderen film, in dem es einen Verrückten/verdrehten/verwirrten menschen gibt, dem geholfen werden muss (schließt die meisten horrorfilme damit aus, da deren hauptdarsteller meist psychopaten sind, denen man nicht mehr helfen will oder kann!)*
Genauso einfach wie das set für einen solchen film ist auch die handlung*SPOILER*
gradlinig arbeitet sie genau drauf zu, dass der verrückte ein paar mal austickt bevor er sich seinem besten freund anvertraut, danach kurz abdriftet und sein leben gern beenden möchte, bevor er feststellt, dass das wohl vllt. der falsche weg ist und dann mit hilfe seiner neu gewonnen freunde (ringelpieps mit seinem freund, dessen familie, der psychologin, einer verrückten, seinen eigenen verwannten von mir aus auch noch...) seinen eigenen neuen weg finden will (woho what? finden will?? jab leider nur finden will, denn trotz 2 stündiger tortur für den zuschauer, kommt es in diesem film nicht zur vollständigen heilung des verrückten... das is neu für solche filme und hätt mich fast zum ende hin noch mal aus der bahn geworfen)
scheiße noch eins, vllt. wollen mir jetz einige sagen, so vorhersehbar is der film garnicht... ich hab sogar drauf gewettet, dass die andere verrückte am ende wieder kommt und mit adam aka charlie fineman was anfangen will und ich hab gewonnen und wette 2: mister don cheadle aka alan johnson wird sich durch seine frau knechten lassen und am ende wird sich durch den ganzen "durchlebten" mist seine beziehung zu seiner frau und seiner familie besser... was soll ich sagen... immer gewinnen macht auch keinen spaß^^°
*SPOILER-ENDE*
es gab schöne und drastische ideen, die nicht weiter genutzt wurden... (man soagr der Vater von alan dem guten freund aus collagezeiten stirbt und man gibt diesem umstand vllt. was? 5 minuten, wenn überhaupt...) oder als kleiner gag die blöde lampe der mutter die der verrückte bei einem nervenzusammenbruch zerstört hat (hätte man nen super runninggag draus machen können) und so weiter und so weiter... aber diese ganzen tollen ideen sterben schnell einen kurzen heldentot und verschwinden wieder in den ewigen fluten des langweiligen, langatmigen und unglaublich nervtötenden Drehbuchs... schade drum
dabei hatte ich mich auf einen baller und explosionsfreien 2h dramafilm gefreut... diese trailer heutzutage verwandeln einfach selbst scheiße in Bonbons
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MorasT 2011/11/22 01:25:11
Antwort löschenICH HAB WAS VERGESSEN... ich wollt doch auf der Regie rummhacken Mike Binder du null... dein film hätte trotz Klischeedrehbuch gut werden können! hättest du mal ab und zu das drehbuch etwas gekürzt und die ein oder andere szene nicht so in die länge gezogen (und noch ein ereignis und noch ein ereignis und noch eins und noch eins und so weiter -.-) deswegen FUCK YOU Mike Binder^^
jetz hab ich fertig
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AddictedToIan 2012/01/24 16:30:35
Antwort löschenWoha. Ruhig Blut. Meinung äußern ist ok, aber dann bitte ohne verbale Entgleisungen :D
MorasT 2012/01/25 12:51:04
Antwort löschensry, ich glaub da hat ich einfach zuviel energie über den film hinweg angestaut die dann direkt mal in diesen text katapultiert wurde
ThomasWzS 2011/11/11 08:25:25
Kommentar löschenEigentlich spielt der Film nicht in dem Genre,
das mich begeistert, doch Cheadle und Sandler in diesem ungewöhnlichen Duo haben mich angezogen ... und wow überzeugt.
Wie kann man mit seinem persönlichen Alptraum weiterleben,
was kann eine Freundschaft in den wirklich schweren Zeiten des Lebens bewirken?
Die beiden Protagonisten haben sich wiedergefunden und meistern ihre Krisen gemeinsam.
Klasse Inszenierung, klasse gespielt ... und endlich mal wieder die entzückende Liv Tyler,
vom weisen Richter Sutherland ganz abgesehen ...
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KASAKA 2011/09/09 14:20:22
Kommentar löschenEin genial melancholisches Drama mit viel Gefühl, angenehmer Ruhe und dann und wann sogar ein paar Lachern.Adam Sandler als komischer Kautz? Absolut nichts neues aber als traurigen, gefühlsbetonten, traumatisierten und emotional gestörten Kautz? Das war für mich eine absolut neue Erfahrung, die ich in keinster Weise enttäuschend fand.Nein, ich würde sogar soweit gehen und sagen, die Rolle stand ihm mehr als gut. Ein wunderbarer Film zum entspannen und zum schmunzeln, der doch tief betroffen macht!
Achja und passend zum Anlass: Allet jute Adam, alte Hütte !
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mad02 2011/09/09 16:29:46
Antwort löschendieser Film macht betroffen!!! :)
Yvonne_Kol 2011/09/05 13:03:16
Kommentar löschenSo viel schauspielerischen Tiefgang hätte ich Adam Sandler gar nicht zugetraut, der durch die authentische Darstellung eines Mannes, der nach dem Tod seiner Familie völlig den Halt verliert, auf ganzer Linie überzeugt!
Das Drama umschifft gekonnt die Klippen zum Kitsch und erzählt die anrührende Geschichte eines gebrochenen New Yorkers, der mit Hilfe seines Collegefreundes langsam zurück ins Leben findet.
Das Trauma von 9/11 bildet zwar die Rahmenhandlung des Films, hält sich jedoch angenehm zurück, während eine ganz persönliche, subjektive Geschichte über Verlust und lähmende Trauer im Mittelpunkt stehen.
Fazit: Ein Film der zu Herzen geht, ohne auf die Tränendrüse zu drücken - vorbildlich!
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stuforcedyou 2011/09/06 13:11:00
Antwort löschenEin schöner Film, in der Tat. Wo Sandler auch überzeugt ist in "Punch-Drunk Love" von P.T. Anderson.
Yvonne_Kol 2011/09/06 18:59:09
Antwort löschenOh, den muss ich mir merken! Sandler's Bob-Dylan-Frisur fand ich übrigens auch ganz toll, wenn ein neues Dylan Biopic gedreht werden sollte, wäre Sandler mein Favorit für die Hauptrolle!
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stuforcedyou 2011/09/06 23:37:28
Antwort löschen:D Sandler als Dylan? Ne schöne Vorstellung. Dann kann er seinen Kritiker entgegensingen "don't criticize
What you can't understand".
Yvonne_Kol 2011/09/07 11:38:31
Antwort löschenEin Dylan-Kenner, wie schön!
Vasco 2011/09/04 17:25:50
Kommentar löschenÜbelste Propaganda.
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thomas-ullrich 2011/09/23 16:03:57
Antwort löschenWarum?
ThomasWzS 2011/11/11 08:18:57
Antwort löschenPropaganda?
So ein Schwachsinn !
Hier gehts nicht darum, wer die Katastrophe inszeniert hat,
sondern schlicht, wie man mit seinem persönlichen Alptraum weiterleben kann.
Ein Film über Freundschaft in den wirklich schweren Zeiten des Lebens.
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Vasco 2011/11/11 13:01:48
Antwort löschenWarum muss man einen guten fiktiven Film bei dem es wie du sagst über Freundschaft geht, in den Dreck ziehen. Die vermischen Realität mit Fiktion und das ist was mir nicht runtergeht. Ich verstehe nicht warum man die Politik in so eine Geschichte zieht wo sie überhaupt nichts zu suchen hat. Es ist völlig irrellevant wo seine Frau gestorben ist. WArum muss man also wieder position beziehen? Die andere Seite sieht man nicht!
Popaganda versucht Sichweisen zu formen und der Film macht das gleiche, nur ist es nicht sein eigenliches Thema und das ist vorallem das was mich so nervt.
Kann man das verstehen oder ist das sooo abwägig?
grüsse
VAsco
ThomasWzS 2011/11/11 13:30:06
Antwort löschenkann Dich verstehen ...
doch kannst Du auch verstehen, dass diese Vermischung von Fiktion und Realität für die Menschen die 9/11 Menschen verloren haben etwas mehr bedeutet, als wenn sie "nur" einen tragischen Autounfall genommen hätten.
Ich denke ganz NYC hat ein Trauma erlitten,
der Film ist auch ein Stück Verarbeitung der Folgen dieser Tragödie.
Schau Dir mal "remeber me" an, da wird es für mich noch deutlicher.
daniel... 2011/09/01 02:30:23
Kommentar löschenalso mich hat die rolle von Adam Sandler echt berührt, auch deswegen weil er durch seine art zu reden immer seinen schmerz zu unterdrücken versucht. wenn man ihn in diesem Drama spielen sieht kann man auch ein ein klein wenig von seinem anderen Charakter als Komiker erkennen. Deswegen hat mich dieser Film sehr angesprochen und er ist dringend weiterzuempfehlen.
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InaSupertramp 2011/08/05 22:37:52
Kommentar löschenvermutlich wären ohne Adam Sandler mehr Punkte rausgesprungen, aber er ist einfach nicht mein Ding..
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ElMagico 2011/07/14 13:42:50
Kommentar löschenFieses Stück Film, denn für Momente erreicht er immer wieder genau das bei mir, das er erreichen will. Kurz darauf versprüht er aber wieder soviel Zuckerguss, dass es einem vom Gemisch aus Zucker und Tränen übel wird.
"Reign over me" könnte so bewegend sein, könnte wirklich sehr tieft gehen, aber leider ist ihm "könnte" nicht genug und er beginnt schon im Intro damit, den Zuschauer unter einem Berg von Rührseligkeit und Putzigkeit zu begraben. Und es wird hierzu jedes Mittel ausgereizt: von der Mimik der Protagonisten, der völlig unglaubhaften Konstellation der Menschen untereinander, den Bildern des Films und, wer hätte es gedacht, der viel zu offensichtliche Einsatz der Musik. Dabei hat "Reign over me" durchgehend gute Ansätze, traut sich aber nie in den Abgrund zu schauen, macht sofort einen U-Turn, wenn es zu ernst werden könnte und, was hier wohl am schlimmsten wiegt, führt sein Personal teilweise etwas vor. Denn die Figur des Charlie Fineman ist eine völlig absurde Mixture aus den verschiedensten Psychosen, Behinderungen und Verhaltensstörungen, welche völlig unglaubhaft erscheint und zugunsten der Story immer wieder andere Symptome in den Vordergrund schiebt. Auch Donna ist hier sehr unpassend dargestellt, Menschen mit Traumata sind nicht Behindert! Leider erscheinen einem aber Donna, wie auch Charlie, oft eben genauso und ich empfand dies als unmöglich.
Wäre "Reign over me" wenigstens ab und zu etwas differenzierter, würde er von diesem einem grossen Ziel abkommen: Betroffenheit zu erzeugen, er wäre ein wirklich grossartiger Film. Doch immer wenn er ernsthaft dramatisch sein will, kann man diese Dramatik vor lauter Süsslichkeit nicht mehr finden. Und es scheint, als merkte Regisseur Binder dies, da er solche Momente sofort mit noch mehr Zuckerguss zuschüttet. Auch muss ich hier negativ anmerken, dass Adam Sandler in den heftigen, ernsten Szenen, dann doch sichtlich überfordert war. Und ich mag Adam Sandler eigentlich sehr.
Tolles, interessantes Thema, das trotz einiger packender Augenblicke, in der Gänze unbefriedigend ist und der mit seinem Ende sowieso jegliche Schwere und Tiefe des Films mit einem Wisch verpuffen lässt.
Erfreulich jedoch, dass trotz der 9/11-Thematik, die amerikanische Flagge zu keiner Zeit gehisst wird. Dann wäre der Film bei mir wohl in die niedersten Regionen gerutscht, so bewegt er sich bei mir, aufgrund meiner Enttäuschung, im unteren Mittelfeld.....Enttäuschung weil hier ne 8 locker drin gewesen wäre. Aber die Kluft zwischen der tollen Thematik und deren Umsetzung ist mir einfach zu gross.
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LynchFan1706 2011/07/14 14:00:48
Antwort löschenIch wollte den Film nie sehen, aber man hat ihn mir als weiteren guten Film -neben Punch Drunk Love- mit Sandler empfohlen... War da aber mehr als skeptisch und nach deinem Kommentar, kann ich mir den Film sparen... Danke...
ElMagico 2011/07/14 14:01:35
Antwort löschenBitte ;) Punch Drunk Love ist 200000 Lichtjare von dem hier entfernt!
LynchFan1706 2011/07/14 14:07:03
Antwort löschenJa, das dachte ich mir... Also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich keinen Film mit Sandler mehr sehen werde... Verschleudertes Talent macht mich immer fassungslos und traurig... :-(
ElMagico 2011/07/14 14:09:16
Antwort löschenIch Glückspilz mag ja einiger seiner Komödien tatsächlich :)
LynchFan1706 2011/07/14 14:39:49
Antwort löschenZ.B.? Ich fand die, die ich gesehen habe, alle mies... Selbst "Die Wutprobe" hat er vergeigt... Er spielt immer den charmanten, etwas trotteligen, aber liebenswerten Chaoten mit dem Dackenblick... Die Rollen haben nie Charakter, so wie in PDL...
ElMagico 2011/07/14 14:46:47
Antwort löschenBig Daddy moch ich zB...aber halt einfach als nicht-nachdenk-Komödie...und ich finde: "Er spielt immer den charmanten, etwas trotteligen, aber liebenswerten Chaoten mit dem Dackenblick"...das tut er auch in Punch Drunk Love...nur irgendwie im Arthouse-Gewand...
LynchFan1706 2011/07/14 15:15:04
Antwort löschen"arthouse-Gewand", diese Wortschöpfung mag ich nicht :-P... Stimmt, da hat er ihn auch gespielt, aber mit einem ernsten Hintergrund... man hat die zwiegespaltene, zerissene, traurige und wütende Seite dieses Chaoten gespürt...
ElMagico 2011/07/14 15:16:36
Antwort löschenfand denn fei schon Arthousig :(
aber das Wort Trash ist schlimmer gell ;)
LynchFan1706 2011/07/14 15:30:34
Antwort löschenNa, dann haben wir ja schon das zweite Unwort des Jahrhunderts auf der Film-Unwort-des-Jahrhunderts- Liste... :-)))
ElMagico 2011/07/14 15:37:05
Antwort löschenMit "Film-Unwort-des-Jahrhunderts-Liste" sogar schon das dritte :D
LynchFan1706 2011/07/14 15:45:08
Antwort löschenPah, das ist eine geniale Wortschöpfung... auf die Liste gehört eher noch 3D und CGI...
ElMagico 2011/07/14 15:50:10
Antwort löschenSie sind eine gar strenge Frau ;)
LynchFan1706 2011/07/14 16:54:40
Antwort löschenHa, wohl wahr... aber gerecht... ;-)
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Zaree 2011/07/17 18:02:26
Antwort löschenZumal er selbst ein Strenger ist...Ich mochte den Film ganz gern...
ElMagico 2011/07/17 23:42:50
Antwort löschenNein...ich bin auch gerecht :D
mad02 2011/05/29 13:23:22
Kommentar löschenNachdem ich Adam Sandler nach seiner Rolle in Zohan als Schauspieler abgeschrieben habe, konnte er mich in diesem Film doch überzeugen. Er bringt die Gebrochenheit der Rolle sehr gut rüber und zeigt hier mal sein schauspielerisches Können.
Auf die 9/11 Thematik hätte man durchaus verzichten können aber ansonsten ein sehr toller Film über den Umgang mit Trauer und wie man daran kaputt gehen kann.
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killmoves 2011/04/27 21:00:49
Kommentar löschenViel besser als erwartet. Hätte Adam Sandler ehrlich gesagt nicht zugetraut diese Rolle so gut zu meistern, schön zu sehen dass es auch noch vielseitige Schauspieler gibt.
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HelloItsMe 2011/03/12 19:37:43
Kommentar löschen"Reign Over Me" erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Frau und Kinder beim Anschlag des 11. Septembers ums Leben gekommen sind. Dieser Mann, Charlie Fineman, lebt zurückgezogen in seiner Wohnung und ignoriert auf seine eigene fast schizophrene Art - abseits von Leben - seine Bekanntschaft, die ihn wohlmöglich an seine Familie erinnern würde. Sein einziger Freund Alan Johnson, der ihm zufällig über den Weg läuft, verbringt Jahre nach der gemeinsamen Schullaufbahn Zeit mit ihm. Gemeinsam mit Alan durchlebt Charlie ein neues, sozialeres Leben und durchläuft parallel eine Art Vergangenheitsbewältigung. So trocken der Plot hier klingen mag, glänzt der Film mit seiner eigenen ruhigen Atmosphäre und strahlt eine gewisse Vertrautheit aus. Kaum ein Moment war spannungsarm und man hat als Zuschauer immerzu ein Fragezeichen im Kopf, was anregt, weiterzuschauen. Ein Film mit einer einzigartigen tollen Stimmung... Kaum einen Film gesehen, wie diesen hier. Obendrein von Adam Sandler, den ich - abgesehen von seinen vielen Mainstream-Projekten - immer mehr als Schauspieler achte.
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Magic2713 2011/03/12 19:48:54
Antwort löschenSeit diesem Film nehme ich Sandler als Schauspieler überhaupt erst ernst, eine Rolle die viel besser zu Ihm passt.
Warum er trotzdem immer in Komödien landet bleibt wohl ein Mysterium.
Bad-Boy1629 2011/02/16 20:55:14
Kommentar löschenDer deutsche Titel verwirrt mich immer wieder. Ich bleib bei "Reign over me".
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Ansi 2011/02/16 23:20:33
Antwort löschenUnd eine gar nicht schlechte Darbietung von Adam Sandler...
k03rk 2011/02/17 18:10:46
Antwort löschenkann man nur gut nennen =)
FreakyElvis 2011/01/19 13:38:35
Kommentar löschenEin ruhiges Drama über einen Mann, dessen Ehefrau und Kinder beim 11. September Anschlag getötet wurden. Inzwischen schon teilweise schizophren und in seine eigene Welt geflohen. Die bis jetzt vermutlich anspruchsvollste Rolle die Adam Sandler bewältigen musste und meiner Meinung nach auch seine bis jetzt beste. Adam Sandler hat leider das Problem, dass er wie so viele Komiker als Schauspieler unterschätz wird. Meiner Meinung nach, sollte durch diesen Film klar sein, dass Adam Sandler weit aus mehr als das ist. Ich kann diesen Film nur jeden Menschen empfehlen, denn dieser Film zeigt einfach auf seine ganz spezielle Weise, wie wichtig Freundschaften sind, wie man Schicksalsschläge überwältigt und wie man einfach klasse Filme macht. Einfach nur großartig!
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faggot 2011/01/08 22:41:24
Kommentar löschenEindrucksvolle Darstellung von Adam Sandler, würde ihn gerne in mehr Filmen dieser Art sehen. Dass der Hintergrund die Katastrophe vom 9/11 ist, wird hier nur minimalistisch bis garnicht behandelt. Man hätte genauso gut einen komplett anderen Grund nehmen können, wieso Charlie seine Familie verliert.
Vielmehr geht hier darum wie ein Mann damit umgeht und seine Umwelt darauf reagiert. Sozusagen eine kleine Moralapostel die in diesem Film eingebaut wird.
Insgesamt ein gelungenes Werk, in dem man sogar ab und zu lachen kann. Für so ziemlich jeden empfehlenswert.
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JerichoSmith 2010/11/24 10:57:53
Kommentar löschenDer erste Film den ich bisher gesehen habe bei dem ich eine wirklich echt wirkende darstellung einer depressiven Erkrankung gesehen habe und zwar mit allen Facetten, was warscheinlich besonders an Sandlers erstklassigen Schauspiel liegt!
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stuforcedyou 2010/08/10 17:46:44
Kommentar löschenGut gemeintes Drama über die seelischen Folgen von 9/11, dass Regisseur Mike Binder hin und wieder etwas zu sehr mit ausgedienten Klischees überfrachtet. Dank der tollen Darsteller und dem Blick fürs wesentliche, der immer wieder zu den besten und stärksten Momenten in "Die Liebe in mir" führt, wird der Film aber nie zum bloßen Tränenzieher sondern zu einer gefühlvollen und intelligenten Reflexion, nicht etwa um das Trauma rund um den 11. September 2001 sondern um das Thema des Verlustes. Schade dass dieser Adam Sandler Film wohl genau wie der brillanten "Punch-Drunk Love" im Bottich der mal netten der oft aber auch überflüssigen Sandler Komödien untergeht.
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mikkean 2010/08/11 01:35:34
Antwort löschenDie Bilder des einsamen Sandler hatten etwas zutiefst einfühlsames. Ohne viel 9/11-Gerümpel zeigt "Die Liebe in mir" die wahren Abgründe einer geschundenen Seele. Ein echter Lichtblick im seichten Dramen-Meer Hollywoods.
Bandrix 2010/05/31 14:40:11
Kommentar löschen"Reign over me" ist eine amüsante Tragikomödie.
Sie lebt ganz offensichtlich von seinen zwei charismatischen Hauptdarstellern. Ohne Don Cheadle und Adam Sandler wäre der Film wohl nur halb so gut.
Tatsächlich ist es aber letzterer, der alle an die Wand spielt. Sandler überzeugt in seiner ersten ernsten Rolle wirklich in jeder Sekunde. Das kann er ruhig öfter probieren. Cheadle spielt seinen besten Freund routiniert, eben wie man es von ihm gewohnt ist.
Jada Pinkett Smith hat es da leider nicht ganz so gut getroffen. Sie spielt die total klischeelastige Ehefrau Cheadles und den Grund warum er nun öfter die Nacht wegbleibt.
Aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt, denn sonst überzeugt der Film die meiste Zeit. Schön auch, das er die eigentliche Tragödie, nähmlich den Terroranschlag nie zeigt. Er fokussiert sich ganz auf Sandler und das ist auch gut so. Denn wie schon gesagt, darstellerisch schafft er es.
Es gibt viele Szenen, die genauso skurril wie traurig sind und eben das macht "Reign over me" so gut. Nur den deutschen Verleiher müsste man für den dämlichen und total schmalzigen Titel schlagen. Außerdem ist der Titelsong klasse!
Fazit: Berührendes und auch manchmal lustiges Drama über einen skurillen Eigenbrötler.
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Tyler 2010/06/05 07:31:34
Antwort löschenSehr schön geschrieben, du bringst es auf den Punkt :)
*frenzy_punk<3 2010/05/29 12:47:33
Kommentar löschender 11. september ist uns wohl noch sehr im gedächtnis geblieben. eines der schlimmsten terrorakte der geschichte. mike binder hat mit "reign over me" ein wunderbares, packendes und rührendes drama geschaffen, das diesen terrorakt thematisiert und verarbeitet. der film erzählt die geschichte eines mannes, der seine ganze familie verloren hat und sein alter collegefreund versucht alles, um ihn wieder auf die beine zu bringen. adam sandler glänzt in dieser rolle und geht darin richtig auf. ich war regelrecht positiv über seine schauspielerische leistung überrascht. der klasse soundtrack untermalt das drama spielerisch und schenkt dem film eine glanzvolle harmonie. die düstere atmosphäre lässt den zuschauer in die seele des protagonisten eintauchen und unterstützt die stimmung. kleine helle wendepunkte geben einen schönen kontrast dazu ab. ein wunderbarer film, mit großartigem cast.
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