Du bist nicht allein
Du bist nicht allein (2007), DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 19.07.2007
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
157 Bewertungen
8 Kommentare
Keine
von Bernd Böhlich, mit Axel Prahl und Katharina Thalbach
Als die schöne, energiegeladene Jewgenia neben Familie Moll zieht, entdeckt Hans Moll ein Gefühl, das er längst vergessen hatte: verliebtsein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung eines Verzückten. Er pflegt sich, macht kleine Geschenke, ist aufmerksam und charmant: Mitten in der Einsamkeit der Arbeitslosigkeit wird Hans Moll ein anderer Mensch. Seine Frau indes ist mit Wichtigerem, mit ihrer neuen Arbeit beim Wachdienst beschäftigt, mit den Parolen der Motivationstrainer, mit der steilen und unverhofften Karriere von der Wurstverkäuferin zur Wachhabenden. Die Ex-Schauspielerin Frau Wellinek und ihr Mann, der ehemalige Physiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Sie haben Zeit, aber keine Arbeit. Sie haben Alternativen, aber keine richtige Perspektive. Sie alle entdecken die Sehnsucht nach einer Chance, alles von vorn zubeginnnen und sich selbst ins Leben zurückzuholen.
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Cast & Crew
- Genre
- Sozialdrama, Tragikomödie, Drama, Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Marzahn
- Handlung
- Arbeitslosigkeit, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Freibad, Hartz 4, Nachbar, Sicherheitspersonal, Sozialhilfe
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Kritiken (2) — Film: Du bist nicht allein
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenAuch wenn die Geschichte hier und da ihre Schwächen hat, gelingen Regisseur Bernd Böhlich und seinem fantastischen Ensemble bestürzend berührende Szenen. Allen voran der Moment, als Axel Prahl zuerst brüchig, dann immer selbstbewusster einen alten Roy-Black-Schlager namens "Du bist nicht allein" anstimmt. Und damit nicht nur der Angebeteten sein Herz zu Füßen legt, sondern gleichzeitig den Einbruch von Sehnsucht und Romantik in seine Dreiraumwohnung feiert.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...
Kommentar löschenEinmal mehr eine Geschichte aus der ebenso liebevollen wie trostlosen Welt der Plattenbauten. Originell ist das nicht unbedingt und weit entfernt von "Sommer vorm Balkon", aber viele originelle Details und bestens aufgelegte Darsteller sorgen trotzdem für ein charmant-vergnügliches Kinoerlebnis.
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (6) — Film: Du bist nicht allein
jan morrow Mon, 04 Apr 2011 15:19:49 -0000
Kommentar löschenEin unglaublich guter Film über Liebe, Hoffnungen, Würde und auch die Zyniken des (Arbeits-)lebens. Katharina Thalbach und Axel Prahl spielen so eindringlich, das man das Gefühl hat, diese Geschichte passiert direkt nebenan. Der Höhepunkt der Geschichte ist für mich, als K. Thalbach, nach all ihren Schulungen und Demütigungen beim Amt und anderen Wichtigtuern entdeckt, was sie eigentlich bewacht. Großartige Metapher!
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rkuehne Sun, 06 Feb 2011 07:54:39 -0000
Kommentar löschenDeprimierend, berührend, großartig gespielt. Wenn man wirklich berührt wird von einem Film, es einen nachdenklich macht, dann ist es oft schwer zu beurteilen, ob es a) an der großen Qualität des Filmes und seiner Akteure oder b) an der Tatsache liegt, dass man vielleicht in einer ähnlichen Situation ist oder war oder vor ihr Angst hat.
Was mich hier nun berührt hat, bleibt also unklar, aber kalt lässt der Film sicher nur wenige. Kleiner Film - Großes Kino! (und tolle Musik)
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annaberlin Wed, 17 Sep 2008 14:22:08 -0000
Kommentar löschenBrillante Hauptdarsteller in einem brillanten Berlin-Kleine-Leute-Film. Absolut sehenswert.
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rkuehne Sun, 06 Feb 2011 07:47:07 -0000
Antwort löschensagt doch nicht immer "kleine leute" - das ist mein Unwort des Jahres
oasisUK Fri, 12 Sep 2008 13:27:17 -0000
Kommentar löschenAxel Prahl und Herbert Knaup sind echte Könner, keine Frage, aber wie sie diesen Film tragen in dem ihre beiden Charaktere neben den alltäglichen Problemen noch um ihre Würde kämpfen: Respekt! Ein hervorragend zusammengestelltes Ensemble spielt sich durch diesen Film den leider niemand zu kennen scheint... ;)
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alter.native Thu, 10 Jan 2008 08:42:49 -0000
Kommentar löschenDass Prahl und Thalbach dem Film erst das gewisse Etwas verleihen ist schon klar, aber auch wirklich gut. Ansonsten ist der Film eben keine einfache Wiederholung von Plattenbautristessefilmen sondern gute Beobachtung von Einsamkeiten in Beziehungen und der Bedeutung die Arbeit für das persönliche Selbstwertgefühl hat.
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tom-01 Fri, 21 Dec 2007 14:11:20 -0000
Kommentar löschenGuter Film über Deutschland in Zeiten von Hartz IV. Vorsicht kann leicht depressiv machen! Prahl und Thalbach wie immer top!
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