Eden Lake
Eden Lake (2008), GB Laufzeit 88 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm
5.2
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von James Watkins, mit Finn Atkins und Alyssa Cooper
Am idyllischen Eden Lake wollen Jenny und Steve ausspannen, doch statt ein romantisches erwartet das Paar ein schauriges Wochenende. Provokationen einiger Jugendlicher eskalieren zur brutalen Gewalt, als der Kampfhund des Anführers getötet wird. Von jetzt an machen die Kids in den Wäldern unerbittlich Jagd auf die Erwachsenen und lassen auch die letzten Grenzen hinter sich, die zwischen Leben und Tod entscheiden.
Cast & Crew
-
James Watkins
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Finn Atkins
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Alyssa Cooper
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Shaun Dooley
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Eliza Elkington
-
Michael Fassbender
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James Gandhi
Regie
Schauspieler
-
Thomas Gill
-
Jack O'Connell
-
Kelly Reilly
-
Thomas Turgoose
-
Bronson Webb
-
Lorraine Stanley
-
James Watkins
- Genre
- Psychothriller, Horrorfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Großbritannien
- Handlung
- Ausflug, Autodiebstahl, Flucht, Freund, Freundin, Gewalt, Gruppenzwang, Jugendlicher, Liebespaar, Mord, Rottweiler, See, Verlust einer geliebten Person, Wald
- Stimmung
- Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Eden Lake
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Kritiken (5) — Film: Eden Lake
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Kommentar löschen(Review enthält vereinzelte Spoiler!)
Einen innovativen Thriller zu drehen ist Etwas, was man nicht nach ein paar Stunden an der Filmhochschule lernen könnte; viele Mittelmaß-Regisseure haben sich daran verhoben - das Gute war nur: Mittelmaß-Regisseure drehten mittelmäßige Thriller, die dann mittelmäßig vermarktet als Direct-to-DVD in der Videothek gelandet sind. That´s life, that´s business - nichts über das sich der kleine Cineast in uns freuen würde, aber im Großen und Ganzen doch verschmerzbar.
"Eden Lake" unterscheidet sich von diesen, anderen zwecklosen Versuchen der Kreativität, was zu allererst daran liegen dürfte, dass er mehr sein möchte:
James Watkins fühlt sich seiner Konkurrenz, vorallem aber seinen Rezipienten unglaublich überlegen, indem er das - sich langsam zu Tode schlitzende - Genre des Backwood-Slashers mit einer realistischen, vorallem aber mit einer politischen Metaebene zu durchtränken versucht.
So abgehoben…
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 24 Antworten
Kaiser1337 2010/10/30 03:39:27
Antwort löschenDiese Filmkritik hier ist verstörender als es der ganze Film war.
Völlig falsche Vorstellungen von Realität (es gibt zig Internetseiten, die voll von Videos sind, auf denen Menschen, auch Jugendliche andere massakrieren, einen auf Taliban machen), Ansprüche die ein Film erfüllen muss (moralisch aufklären - war das ernst gemeint?) und falsch abgeleitete Schlussfolgerungen.
Die ganze Kritik liest sich so, als würde ein voll Neid und Mißgunst erfüllter Bruder des Regisseurs, der mit seinem Erstlingswerk einen erfolgreichen Film umgesetzt hat, hier seine tiefste Abscheu herauslassen. Irgendwie witzig.
Hitmanski 2010/10/30 11:00:44
Antwort löschenEs tut mir unendlich Leid, dass ich nicht auch mit solch einer Anekdote wie du sie in deinem Kommentar verfasst hast, dienen kann. Mit der Existenz von Gewalt-Seiten zu argumentieren und damit das krude Menschenbild von "Eden Lake" zu legitimieren ist höchstgradig albern, und erinnert an die Mechanismen, die das Internet damals als Hort von Soziopathen, Pädophilen und ähnlichen weirdos abgetan haben. Du wirst immer irgendeine Homepage finden, die bedenklich ist - das ist so wenig repräsentativ, wie diese Klischee-Teenie-Gruppe im Film es für die heutige Jugend ist.
Dass du den Wunsch nach einer moralischen Aufklärung aus der Kritik rausfilterst zeugt entweder davon, dass du sie nicht verstanden hast, oder sie nicht verstehen willst: Es ist nicht das Fehlen einer Moral - es ist vielmehr die Existenz einer abscheulichen moralischen Prämisse, die unreflektiert Alles (sehr deutlich daran zu sehen, dass Watkins auch den Charakter des indischen Jungen gegen Ende bricht und ihn negativ codiert) über einen Kamm schert und beim Zuschauer Empathie hervorrufen möchte, als man sich der lästigen Kriminellen via Überfahren entledigen will.
"Die Jugend ist verdorben, misstraue ihr, sperr´sie weg" - jenes ist das Fazit, welches "Eden Lake" evoziert - und das ist ein bedenklicher Aufruf, den ich persönlich hassenswert finde.
alanger 2010/10/30 13:55:49
Antwort löschen"Eden Lake" produziert jenes Bild von Straftätern, dem Michael Caine später in "Harry Brown" mit einer Pumpgun und unter Beifall, dass Lebenslicht auspusten darf." soweit ich mich erinnere benutzt harry im gegensatz zur darstellung auf dem filmplakat keine pumpgun.
davon ab bekommst du jetzt den "Mr Vince Vega PC Award wieder die ideologischen analphabeten, geistigen hinterwäldler und die thilo Sarrazins von morgen". (dotiert mit 12 kg an "eloquenten Sprachkonstrukten").
und stilistisch, ich muss es leider sagen, waren deine kritiken früher kürzer und besser, nämlich sehr gut.
der kritikerstatus verleitet offenbar zu völliger neuorientierung, ich finds sehr schade :(
Kaiser1337 2010/10/31 03:15:44
Antwort löschen@Hitmanski, ich könnte deine Ansicht über eine "negative Codierung" und "abscheulicher moralischer Prämisse, die unreflektiert Alles über einen Kamm schert und beim Zuschauer Empathie hervorrufen möchte", teilen, wenn die Jugendlichen nicht alle sich dagegen gewehrt hätten, dass zu tun, was der Anführer von ihnen verlangte.
Ich finde, dass in deiner Kritik nicht wieder. Ich sehe in den Jugendlichen (außer dem Anführer) das beklemmende Gefühl, etwas ganz Falsches zu tun. Empathie-Charaktere sind sie daher für mich nicht. Als es zur Schnetzler-Szene kommt und der erste der Jugendlichen nach Aufforderung sich weigert, dem Mann Schlitze zuzufügen, wird er vom Anführer mit dem Leben bedroht. Alle in der Gruppe sehen das. Es kommt zur Abwägung, lieber kleine Schlitzer zufügen oder den nicht einschätzbaren Zorn des Anführers spüren. Als dieser Jugendliche ansetzt und noch gepusht wird, einen größeren Schlitzer zu machen und unter Gruppendruck steht, weil er nicht als Pussy dastehen will, entwickelt sich dieser Umstand zu einer gefährlichen Eigendynamik im Verhalten der ganzen Gruppe.
Zudem Zeitpunkt denkt niemand der Jugendlichen, dass sie ihn vielleicht ermorden - nur wegen ein paar Schlitzern. Trotzdem hört man immer wieder den kleinen, aber verhallenden Appell, aufzuhören, weil es zuweit gehen würde.
Den tödlichen Bauchschlitz verpasst ja auch nur einer, daher wissen die anderen nichts davon. Auch der Jüngste, der im übrigen hinterher der Frau helfen will, aber von ihr das Glasmesser zu spüren bekommt, sagt: "Ich habe doch keinen Schiss" (oder sowas ähnliches), als er als Schisser bezeichnet wird, wobei er in die Runde schaut. Adrenalin, Druck, Angst und Fehleinschätzung darüber, was sie da tun, schaltet ihren klaren Verstand aus. Als es zu spät ist, wissen sie, dass sie sich auf einem unumkehrbaren Weg ins Gefängnis befinden - wenn sie nicht die Zeugen, also das Paar, beseitigen. Darum ist m.E. auch keiner abgehauen, (außer das Mädchen hinterher). Der Anführer ist Sadist und die treibende Kraft und jeder hat Angst vor seiner Unberechenbarkeit. Keine Frage natürlich, dass dieser Anführer-Charakter völlig überzogen war. Dennoch bleibt es ein realistisches Szenario.
Die unterstellte Negativ-Codierung des Inders sehe ich nicht, denn dieser weiß überhaupt nichts von dem ganzen Vorfall.
Er sieht nur die Frau vom Strand, völlig verdreckt, vor sich stehen, die alles andere als vertrauenswürdig aussieht und ihn hysterisch zuredett und über die er weiß der Teufel was, von dem Anführer erzählt bekommen hat - deswegen auch die Verpetzung. Dass er hinterher verbrannt wird, ist überzogen und kann man eigentlich nur mit dem psychopathischen Charakter des Anführers erklären.
Diese Jugendlichen, die andere beleidigen, die findest du überall und zuhauf. Aber Jugendliche, die einfach töten, weil es ihrem Charakter entspricht, findest du nicht und auch nicht in diesem Film! Meine "Anekdote", der Verweis von mir, war eher, um aufzuzeigen, dass Menschen zu allem fähig sind, auch Jugendliche. Ohne das in einen gruppendynamischen Kontext zu setzen und in einem Zusammenhang mit dem Film zu setzen, wirkte es eher als idiotisches Totschlag-Argument, gebe ich zu.
Hitmanski 2010/10/31 10:12:47
Antwort löschenGute Argumentation, auch wenn ich nach wie vor skeptisch bleibe.
Diese Gewaltspirale, die eigentlich nur vom Anführer ausgeht, und die restlichen Gang-Mitglieder reinzieht, ist sicherlich nicht ganz abzustreiten, aber: Hier liegt eines der großen Probleme; ich kann mich mit dieser küchenpsychologischen Erörterung des Gruppenzwang-Phänomens nicht ganz anfreunden, weil es in letzter Konsequenz bedeutet, dass ausnahmslose alle Jugendlichen, die im gesamten Film auftauchen wie Schafe ihrem Anführer verfallen sind. Man spricht ihnen - ob bewusst oder unbewusst - die Fähigkeit ab, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen, und belässt es bei dem unbefriedigenden Fazit: Sobald sich jemand mit einem Hauch Autorität hervortut, folgt ihm der Rest blind.
Die paar gruppeninternen Streitereien können für mich deshalb nicht darüber hinwegtäuschen, dass Watkins der Jugend eine Lemming-Mentalität und Mitläufertum unterstellt. Eine zutiefst pessimistische und fragwürdige Aussage...
Die Szene mit den kleinen Inder sehe ich anders und vielleicht sogar als die symptomatischste des gesamten Films: Er hat sowohl die Terrorgang, als auch die späteren Opfer zu Beginn des Filmes kurz kennengelernt - die Begegnung mit dem Ehepaar war die deutlich angenehmere für ihn.
Gegen Ende verrät er die Frau an die Gruppe - und zwar ohne besonderen Grund und mit einer für ein Kind unmenschlichen Präzision und Kaltblütigkeit: Sicherlich, man kann unterstellen, dass die Verbrechertruppe ihn angesprochen hat, was die Frau angeht - aber in der Szene, in der Frau - Inder zum zweiten Mal aufeinander treffen, ist die Gang meilenweit weg und wird erst durch Handy von ihm herbeigerufen.
Watkins möchte mit dieser Szene die Ausweglosikkeit, das "Terror-Gefühl" darstellen - insgeheim offenbart er aber das abgrundtiefe Misstrauen gegenüber der kompletten Jugend, indem er abseits der Verbrechertruppe das einzige auftauchende Kind als unmoralischen und kalkulierenden Verräter darstellt, der letztendlich doch mit den anderen unter einer Decke steckt...
lexenbird 2010/11/01 15:42:44
Antwort löschenAbsolute lächerliche Kritik von Hitmanski, zu einen der besten Backwoodslasher des Jahrzehnst! Mehr fällt mir zu diesen Stuss von ihm nicht ein!
Mein Top Film!
Hitmanski 2010/11/01 15:44:39
Antwort löschenz.K.g.
lexenbird 2010/11/01 17:33:54
Antwort löschenlol
lexenbird 2010/11/01 17:34:22
Antwort löschenw.k.i.
Hitmanski 2010/11/01 17:38:52
Antwort löschenq.e.d.
Chaosmacherin 2010/11/14 19:15:26
Antwort löschenDer letzte Abschitt in der Originalkritik ist ja so wahr!
alanger 2010/11/14 20:21:59
Antwort löscheno.m.d.
jollyroger 2010/11/25 22:33:07
Antwort löschen@hitmansik Deine persönliche Meinung überschattet deine Kritik - die ja objektiv sein sollte.
Bestes Beispiel:
"Ein sonnendurchflutetes Klassenzimmer und überstrahlte Naturbilder als Synonym für die heile Welt, ein dreckverschmiertes Gesicht und ein kaputtes Kleid das Negativpendant dazu - so einfach funktioniert die Symbolik in "Eden Lake". "
Nach dem Motto könntest du auch 90% deiner Lieblingsfilme abbügeln - tust du aber nur hier weil's dir da halt in deine Meinung "reinpasst".
alanger 2010/11/25 22:49:10
Antwort löschenfilmkritik soll NIE objektiv sein.
Hitmanski 2010/11/25 22:49:23
Antwort löschenAch nicht schon wieder dieser "Kritik muss objektiv sein"-Quark, diese Diskussion gab's hier schon tausend Mal, und sie ist jedes Mal wieder sinnlos. Kritik wird nie objektiv sein, sie soll es auch nicht - schlicht und ergreifend, weil Kritik immer auf einer persönlichen Sichtweise basiert, und einer eigenen Wertung unterliegt, die je nach Background des Rezipienten mal mehr, mal weniger fundiert ausfällt.
Dass du dann auch noch ausgerechnet einen jener Punkte rauspickst, der verhältnismäßig objektiv ist, nämlich die simplifizierte Bildsymbolik, und es so darstellst, als sei gerade dieses winzige Pünktchen ausschlaggebend für meine Bewertung dieses menschenfeindlichen Produkts, legt schon irgendwie nahe, dass du einfach nur mal Contra geben wolltest...
Chaosmacherin 2010/11/25 22:58:56
Antwort löschenKeine für sich stehende Kritik kann jemand Objektiv sein. Das objektivstes was du hier finden kannst, mein lieber jollyroger, ist der Durchschnitt aller Kritiken als Gesamtheit und selbst da scheiden sich die Comunitys.
alanger 2010/11/25 23:09:59
Antwort löschenda jetzt immer alle reimen:
lieber jollyroger, mann,
stell dich nicht so mädchen an^^
jollyroger 2010/11/26 16:16:01
Antwort löschen@Chaosmacherin 2 banale Allgemeinplätze aneinanderhängen macht leider immer noch kein gutes Argument.
@Hitmanski, na klar wollte ich dir kontra geben.
Darüberhinaus ist es auch so, daß....ach laßen wir das einfach..:-)
BuBack 2010/12/11 00:52:49
Antwort löscheneine gewisse objektivität sollte bei einem kritiker, vor allem bei einem "amtlich bestellten", immer im raum schweben. das eine kritik auch immer wieder subjektive züge hat, ist völlig normal und verständlich. aber man muss eben immer wieder die kurve kriegen.
ansonsten halte ich es mit alanger. diese ständigen, selbstverliebten, mit sprachkonstrukten ungeheuren ausmaßes versehenen, kritikschwulsten a la batzman und vincent vega sind letztendlich nur ein armutszeugnis von absoluter selbstüberschätzung. wo das her kommt, ist mir schleierhaft. ist wahrscheinlich die einzige bühne, die man so erreichen kann. kein plan.
Hitmanski 2010/12/11 01:05:01
Antwort löschenWie soll man ein Filmfeeling und eine Interpretation denn bitte objektiv gestalten? Es wäre verlogen, etwas als objektiv zu verkaufen, was letztendlich nur subjektiv rezipiert werden kann, deshalb versuche ich es auch garnicht. Aber um das nochmal klar zu sagen: Ich halte "Eden Lake" auch ganz und gar objektiv für einen billigen und am Reißbrett konstruierten Pseudoschocker, dessen technische Aspekte gerade einmal so Genrestandard erreichen.
Und Kritiker-Bashing scheint ja immer en vogue zu sein, deshalb sei euch der Spaß gegönnt, aber wem die Schreibe von Batz/Vega/mir/wemauchimmer (schon per se eine seltsame Aneinanderreihung, weil zwischen den einzelnen Stilistiken Welten liegen...), der kann ja auch genügend andere Reviews lesen, mit etwas Glück findet man auch eines, das nur aus Subjekt-Prädikat-Objekt-Sätzen besteht.
Ich find's langsam ein bisschen müßig und nervend, immerwieder die gleichen Sätze unter den gleichen Kritikern zu lesen, und immer wieder das gleiche darauf zu antworten...
LokisSon 2011/01/13 23:25:51
Antwort löschenAls studierter Sozialarbeiter nehme ich dir das jetzt aber übel ;-)
Sollte mir den Film aus deiner Perspektive noch einmal anschauen, denn deine Schlüsse konnte ich zumindest bei meiner ersten Sichtung nicht daraus ziehen.
milch-kakao 2011/01/30 22:12:33
Antwort löschen"Das objektivstes was du hier finden kannst[...] ist der Durchschnitt aller Kritiken als Gesamtheit"
Genau deswegen verdient auch die Musik in den Charts das Prädikat "wertvoll".
Alle 24 Antworten zeigen
Chaosmacherin 2011/01/31 13:24:43
Antwort löschenOb man es im einzelnen gut findet oder nicht tut ja nichts zur Sache... Objektiver als die Meinung der Gesamtheit geht es aber leider nunmal nicht.
Terrordactyl 2011/09/04 15:56:13
Antwort löschenNur so am Rande, der Gutste heißt Ed Gein und nicht Ed Gain :)
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenEden Lake ist ein Film, dessen Horror darauf basiert, wie Menschen miteinander umgehen. Er zeigt einige der schlimmsten Ausgeburten der Asozialität und deren Sog.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenJugendliche Gewalt, ein Thema mit dem man heutzutage selbstverständlich vertraut ist. Kaum eine Woche vergeht, in der man nicht aus irgendeiner Region Deutschlands hört, dass eine Gruppe Teenager einen Gleichaltrigen, Rentner oder Erwachsenen krankenhausreif geschlagen haben. Mitunter werden auch billigend Todesfälle in Kauf genommen. Kein Problem, das sich auf den deutschen Raum beschränkt und sicher auch keines, das seine Aktualität in unserer heutigen Zeit findet. Raub, Mord, Erpressung - alles schon da gewesen seit der Mensch das Antlitz der Erde erblickt hat. Der einzige Unterschied heute: Wir nehmen es durch die Medien mehr war. Schuldige, wir brauchen Schuldige. Wer ist verantwortlich? Die Musik von Marilyn Manson oder doch "Final Fantasy VII: Advent Children"? Oder gar die Schule, beziehungsweise das Versäumen dieser?
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenUm mal eines vorweg zunehmen: Die Auswahl der Eröffnungsfilme lässt durchaus zu wünschen übrig. Nach den halb garen Filmchen SEVERENCE und BLACK SHEEP nun also EDEN LAKE. Dieser ist auch nicht sonderlich innovativ, bedient sich lediglich den bekannten Backwood Slasher Konventionen, indem der Film seine Protagonisten abermals durch das (zugegeben schön gefilmte) tiefe, grüne Dickicht scheucht. Des Öfteren ertappt man EDEN LAKE dabei, wie er aus der Rahmenhandlung gelöste Szenen verpulvert, die einzig und allein dem Strecken der Filmlänge dienen. Da muss sich der Nagel im Fuss auch schon einmal falsch herum gezogen werden, damit das Publikum reagiert.
Genug gebasht. Denn an sehr cleveren und interessanten Bausteinen mangelt es EDEN LAKE nun wirklich nicht. Das Einbringen der YouTube Generation ist nicht minder interessant und wohl überlegt als die amoklaufende Kindergärtnerin, die anfangs noch versucht mit Worten der Lage Herr zu werden, schließlich aber doch zum Mordwerkzeug (bzw. der Scherbe) greift. Dieses Motiv montiert der Film ähnlich wie BRICK seiner Zeit das verschrobene Bild des Schulhofes, auf dem man eine Idylle vergebens sucht und nur auf Hass und Gewalt trifft. Das EDEN LAKE besorgt um die angeprangerte Brit-Kultur (oder Jugend im Allgemeinen?) ist, merken wir schon daran, dass der Film das Szenario nicht mit dem altfränkischen Schuld- und Sühnebrei auflöst, sonder konsequent bis zur letzten Instanz aufrecht erhält.
Irgendwie ist das ja alles ganz nett und auch nicht dumm. Die Inszenierung allerdings ist drauf und dran eine neue Bestmarke der Beliebigkeit zu erreichen. Zwischendurch wird es dann eben doch sehr mühsam.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDie Grundkonstellation von „Eden Lake“ erinnert sicher nicht von ungefähr an all die Backwood-Slasher, die vor allem das amerikanische Kino hervorgebracht hat: Immer sind es die etwas verwöhnten Städter, die den gerne degenerierten (wenn nicht mutierten) und stets gewaltbereiten Landeiern in die Hände und unter die Klingen fallen. Dieser Film aber nimmt, und das ist bemerkenswert, das Genre und stellt es mit beherztem Schwung auf die Füße der britischen Realität.
Eine einfache Moral oder Lektion hat dieser durch und durch beeindruckende Film aber nicht zu bieten. Außer vielleicht, dass es womöglich immer jene am härtesten trifft, die es am wenigsten verdienen.
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Kommentare (108) — Film: Eden Lake
Kommentar schreibenStollentroll81 2012/02/06 19:03:22
Kommentar löschenachtung spoilers
realistisch? realistisch wär es wenn sich das nette flitterwochenpäachen nach dem ersten kontakt mit den assi kids, verpisst und woanders urlaub gemacht hätte. ok, der film ist 3 jahre alt, dennoch vermisst man ständig natürliches menschenverständnis und das 1 mal 1 einer gefahrensituation. natürlich ist hier gar nichts. hinterwäldlerkinder die machen was sie wollen. die eltern tun ihnen es nach. wo is der twist am ende der hier so "wow" angekündigt wird? alles schon bekannt und 3 mal durchgekaut.
da gibts besseres. unterhaltsam, mit logiglücken so groß wie der bodensee, ist er dennoch. obwohl man sich immer in die faust beißen muss, bei der naivität der erwachsenen protagonisten.
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kasem 2012/02/02 13:36:59
Kommentar löschenGelungener Film, teilweise durch seine realistische Darstellung von Gewalt uns dessen Folgen verstörend. Trotz der Horrorelemente ist der Film mehr ein Thriller, für Fans von Horrorfilmen als nur begrenzt zu empfehlen für Thriller-Fans um so mehr.
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SoulReaver 2012/01/30 18:36:57
Kommentar löschen„Ich lass mich nicht von 'ner Gruppe Teenager verjagen!“
James Watkins ist als Regisseur noch ein unbeschriebenes Blatt im Filmgeschäft. Als Drehbuchautor war er zwar schon hier und da tätig, allerdings eher schlecht als recht. Also wurde es wohl Zeit sich endlich einen Namen im Geschäft zu machen. Mit 'Eden Lake' aus dem Jahr 2008 inszeniert Watkins zwar einen streckenweise spannenden und wirklich harten Psycho-Thriller, allerdings möchte der Film mehr sein und verliert sich in unnötigen Drama-Elementen die den Film leider in den Genre-Durchschnitt zurückdrängen.
Am idyllischen Eden Lake wollen Jenny und Steven ausspannen und die Seele so richtig baumeln lassen. Doch das romantische Wochenende wird schnell zum Alptraum. Die Provokationen durch die einheimischen Jugendlichen eskalieren zu brutaler Gewalt und das junge Paar befindet sich in einem Kampf um Leben und Tod.
Der Wald rund um den Eden Lake bietet natürlich die perfekte Kulisse für eine derartige Verfolgungsjagd ohne jegliche Anhaltspunkte und Ausweg. Kameramann Christopher Russ liefert gute Arbeit ab und verzichtet auf unnötige Handkameraarbeit und schnelle Schnitte die der Film auch gar nicht nötig hat. Immer an der richtigen Stelle fängt er das hammerharte Geschehen in der Idylle stark ein. Auch die musikalische Untermalung von David Julyan ist gelungen und kann die Emotionen in der schrecklichen Lage passend unterstreichen und eine dichte Atmosphäre erzeugen.
Schauspielerisch sollte man hier besser keine Glanzleistungen erwarten, blamieren tut sich hier aber auch niemand. Kelly Reilly als Jenny hat hier die größte Chance Impulse zu setzen und kann vom süßen "Püppchen" bis zur verdreckten gejagten alle Facetten überzeugend ausspielen. Michael Fassbender als Steve kriegt hier eher weniger die Möglichkeit sein riesiges Können zu zeigen und bleibt unauffällig. Von den Jugendlichen fällt nur Jack O'Connell als tobender und abgebrühter Anführer richtig auf, der schnell jegliche Missgunst des Zuschauers auf sich zieht und seine Rolle schön hassenswert verkörpert.
Dass die Jugend, oder besser gesagt ein Teil davon, ihre großen oder kleinen Probleme haben ist unumstritten. Dass die Problemlösungen nicht selten in blanker Gewalt enden hören wir auch viel zu oft. Natürlich widmen sich auch Filme diesem Thema und wollen wachrütteln und Problem beleuchten. Verschiedene Ursachen für diese Probleme die in den Familien oder auch in den Schulen verankert sind. Nachvollziehbar und annehmbar sind die schrecklichen Gewaltausbrüche aber in keinem Fall, vor allem nicht wenn die Beweggründe auf die pure Langeweile zurückfallen. James Watkins möchte in 'Eden Lake' auch diese gesellschaftlichen "Missstände" in England beleuchten, schafft dies aber nur sehr selten und konzentriert sich nicht konsequent genug auf seine wahren Stärken.
Mit Jenny und Steven kriegen wir zwei Charaktere die so simpel wie gewöhnlich gezeichnet sind. Ein gutaussehendes und junges Paar das sich schnell die Sympathien des Zuschauers holen kann. Mehr muss man über die beiden gar nicht sagen. Auf der anderen Seite die Jugendlichen. Das erste richtige Aufeinandertreffen zeigt sie pöbeln, rotzend und mit der typischen Großschnauzigkeit gesegnet. Die erste Nacht endet erst mal nur mit einem, für spätere Verhältnisse, harmlosen zerstochenen Reifen. Als die Jugendlichen allerdings das Auto des Paares klauen eskaliert die Situation und Steve tötet bei einer Rangelei versehentlich den Hund des Anführers. Das Rennen um Leben und Tod hat begonnen.
Hört sich ja erst mal nach dem typischen Schema an. Das stimmt auch, allerdings inszeniert James Watkins dieses Hetzjagd so schonungslos und spannend, dass das wegschauen kaum möglich gemacht wird. Die Stärke von 'Eden Lake' liegt eindeutig in der Kompromisslosigkeit und der hochspannenden Jagd durch den Wald, die wirklich anspannt und dem Zuschauer einen Schauer über den Rücken jagen lässt. Dass das ganze hier nicht vollkommen ohne Logiklöcher auskommt ist gar nicht mal weiter schlimm. Viel schlimmer ist es, dass Watkins den Kindern irgendwie einen Grund für ihre Gewalt geben muss und daran kläglich scheitert. Die Langeweile des englischen Kaffs und auch das Verhalten der Eltern sind hier wohl die Möchtegern-Ursachen. Als Steve sich bei den Eltern der Kinder beschweren möchte und in das Haus einsteigt sehen wir erst mal eine Tür an der wohl jemand seine Aggressionen ausgelassen hat. Als der Vater nach Hause kommt wird auch schnell klar woher die Kinder ihr schlechtes Verhalten haben. Mehr kommt dann aber nicht und das reicht einfach nicht als Begründung für ein derartiges Verhalten. Das Ende ist dann zwar nochmal ein ganz besonderer Schlag in die Magengrube und kann dem Film in seinem ganzen Pessimismus und Düsternis noch das I-Tüpfelchen verleihen, den Gesamteindruck kann es aber leider nicht mehr retten.
Fazit: 'Eden Lake' ist in erster Linie ein knallharter und extrem spannender Psycho-Thriller und hier kann der Film auch voll und ganz punkten. Leider möchte der Film dazu noch gerne Antworten auf das Verhalten geben und teilweise als Drama durchgehen und hier verliert der Film sich aus den Augen. Am Ende bleibt ein Film mit soliden Darstellern, guter Musik und passender Atmosphäre, der aber leider nichts Besonderes ist und sich viel zu oft selbst im Weg steht. Schade drum.
„Jetzt bringen wir das zu Ende.“
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hrxuuuu 2012/01/15 00:01:09
Kommentar löschenDer Film hat Nervenkitzel , Spannung und ist dazu noch realistisch. Kaum zu glauben dass sowas in Echt möglich wäre. Ein gnadenloser Horror-Thriller mit Gänsehaut garantie und dem merkwürdigsten sowie Krassesten Ende seit langem.
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Laura Eissenberger 2012/01/03 13:37:41
Kommentar löschenEin unangenehm glaubwürdiger Film. Wenn man das Ganze jetzt noch mit besseren Schauspielern besetzt hätte, wäre ein richtig guter Slasher draus geworden. So langt es immer noch für einen unappetitlichen Abend zu zweit.
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MrMo 2012/01/02 20:36:02
Kommentar löschensolche filme sind eindeutig zu hart für mich =)
der ist schon ziemlich gut in darstellung, schauspiel und die idee ist ja auch nicht weit hergeholt, aber ich kann irgendwie so sinnlose, aggressive gewaltdarstellung einfach nicht ab... hostel, saw und consorten sind ja auch nicht gerade mein fall...
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Black Phantom 2012/01/01 22:32:25
Kommentar löschenGuter Film, realistisch inszeniert, ist mal eine etwas andere Variante des Backwood Splatters.
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Dopeter 2011/12/29 23:23:55
Kommentar löschennaja nichts besonderes ich mein ist schon hart alles im wald aber ich geh manchmal in bayern um die berge und da gibts auch wälders. und ich guck da manchmal sind da auch so leute und finds nicht fair was die machen aber einfach so mit kamera leute filmen und dann so als film verkaufen im kino mit alles popcorn, cola, nachos, käse, pizza, hotdog, truthahn so zu verkaufen und voll kommerz damit abzuzielen ist überhaupt nicht gerecht!
aber ok hab ja ihn gesehen und muss sagen schon lustig an manchen stellen und das paar ist auch voll süß passt zusammen nur schade das die kinder wie gesagt (siehe oben), pause: hab oben schon geschrieben, so nicht nett sind. aber okay man kanns sehen weil regissuer nicht geklaut hat sondern nur mit handy im wald rumgelaufen ist (ich glaub drehort bayern in irgendein wald guckt nach ich meins ernst) (gps mit google world nachschauen) .
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MrMo 2012/01/02 20:26:44
Antwort löschenäußerst verwirrender text.
Laura Eissenberger 2012/01/03 13:38:38
Antwort löschenNicht lustig.
dave0407 2011/12/29 23:19:50
Kommentar löschenEcht geiler schockierender Film. Kann ich nur empfehlen.
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Horror-Fan 2011/12/19 19:53:54
Kommentar löschenIch muss wirklich sagen, dass mir der Film sehr gefallen hat, vor allem das Ende, das mich einfach geschockt hat. Ich fieberte wirklich für die Protagonistin mit und war einfach nur so genervt von diese kleinen Pisskindern! Normalerweise sind mir die meisten Charaktere total egal und es lässt mich einfach kalt, wenn sie sterben oder verletzt werden, doch bei Eden lake war das zum ersten mal nicht so. Abgesehen von der guten schauspielerischen Leistung wird meiner Meinung nach ein wirklich immer ernst werdenderes Thema angesprochen: Jugengewalt und kriminalität. In diesem Film tritt wirklich ein sehr schlimmer Fall auf, der sich immer mehr steigert und das ende verrät auch wieso diese Kinder so drauf sind... Letztendlich würde ich sagen, dass Eden lake ein Film ist, der einen mitreißt und bis zum Ende Spannung bietet.
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HulktopF 2011/12/19 14:42:07
Kommentar löschengrausamkeit gepaart mit dem pech eines jungen paares.
alles schonmal gesehen, aber schockierend bis ins mark...
vor alem die löschung des videos,sodass alles vergessen ist, unglaublich.
leute mit schwachen nerven sollten den film lieber meiden, da er sie verstört zurücklassen könnte
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*frenzy_punk<3 2011/12/10 10:40:02
Kommentar löschen"Eden Lake" sterbenslangweiliger Horror, der zu sehr vor Klischees strotzt und durch seine Übertreibungen auch noch ziemlich unrealistisch wirkt.
James Watkins versuchte vermutlich den Focus auf die Jugendlichen zu lenken, die anderen Leid zu fügen und diese Taten im Internet verbreiten, nachdem sie per Handykamera aufgenommen haben.
Er scheitert jedoch an der Vorgehensweise seiner Protagonisten, die nicht nur völlig übertrieben ist sondern auch noch ziemlich irreal rüber kommt.
Vor allem der Junge im Auto, der eine verdreckte und blutüberströmte Frau aufgabelt, aber keine größere Sorge hat, seinen Bruder aus dem Dickicht abzuholen. Auch die Eltern, die scheinbar ein völlig verdrehtes Bild haben und irgendwie nicht in der Realität zu leben scheinen agieren völlig unverständlich. Der Rest guckt meistens nur zu und hat dabei nicht einmal einen funken Gefühlsregung.
Nicht nur das ist "Eden Lake" anzuprangern. Er beginnt schließlich auch ziemlich langweilig in dem Watkins uns einer zu langen Autofahrt ins Grüne aussetzt und die Handlung dann demzufolge fortsetzt, indem seine Protagonisten rummachen oder durch den Wald rennen.
Ab und wann gibt es spannende Momente, aber die sind leider sehr weit verteilt und bilden keine Spannungskurve.
Hinzu kommt, dass "Eden Lake" kein Klischee auslässt. Da haben wir die starke Frau, die versucht sich gegen die Teenager zu behaupten und der gewaltätige Junge, der zu Hause selbst Gewalt erlebt. Um zwei Punkte zu nennen.
Zumindest sind die Darsteller nicht die unterste Kategorie und spielen ihre Rollen ziemlich gekonnt, auch wenn diese übertrieben wirken.
Einigen hapert es zwar an der Mimik, aber im großen und ganzen war die Darbietung in Ordnung.
Watkins haut hier auf die Gewaltätigkeit der heutigen Teenager ein und schiebt sie irgendwie in das Licht der Hooligans. Dazu prangert er das Verhalten der Eltern an, die nichts dagegen unternehmen oder sich alles nur schön reden.
Der Grundgedanke ist kein schlechter, dennoch verblasst das Thema völlig unter zu brutalen Szenen und nun eben den unglaubwürdigen Verhaltensweisen ganz besonders am Ende des Filmes.
Das Ende schockt dann doch kurz, aber auch das lässt kurz darauf wieder nach. "Eden Lake" formt im Zuschauer einen gewaltigen Haufen an Hass. Hass gegen die Teenager, die Eltern und zu allerletzt gegen den Film selbst.
Ich glaube die Aggressivität zu fördern scheint nicht Watkins Ziel gewesen zu sein, doch der Zuschauer kann irgendwann nicht mehr und stürzt regelrecht in ein Loch voller Wut.
"Eden Lake" verdient sicher 2.0 Punkte für die Darbietung, den Ansatz und den hin und wieder kommenden Spannungsmomenten, doch erhält er hier 0.0, damit er als Hassfilm markiert ist.
"Eden Lake", spannungsarm und irreal.
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shawni 2011/11/27 02:18:42
Kommentar löschenJaja, die Jugend von heute ... -,-
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Framesurfer 2011/11/23 00:59:18
Kommentar löschenEs ist schlicht eine Schande, was man diesem Film in Deutschland angetan hat. Er ist einfach eine realistische Studie über Gewalt. Gewiß kein Meisterwerk, zugegeben. Trotzdem, ihn derart zu verstümmeln? Könnt ihr euch vorstellen, daß in Frankreich jemand Szenen aus einem Film schneidet?
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HulktopF 2011/12/19 14:44:55
Antwort löschenja, ein hoch auf den jugendschutz ~.~
HulktopF 2011/12/19 14:45:06
Antwort löschenja, ein hoch auf den jugendschutz ~.~
HulktopF 2011/12/19 14:45:07
Antwort löschenja, ein hoch auf den jugendschutz ~.~
HulktopF 2011/12/19 14:45:09
Antwort löschenja, ein hoch auf den jugendschutz ~.~
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HulktopF 2011/12/19 14:45:09
Antwort löschenja, ein hoch auf den jugendschutz ~.~
Framesurfer 2011/12/19 15:52:11
Antwort löschenKommende Generationen werden es uns danken.
tobiasschoeler 2011/11/01 10:52:18
Kommentar löschenKonsequent wird hier ein Szenario konzipiert in dem sich eine anfängliche Streiterei wegen zu lauter Musik zu einer Gewaltorgie entwickelt. Bewusst nutze ich hier das Wort konzipiert, denn die meisten Menschen hätten den Streit an einer viel früheren Stelle deeskaliert.
Die Geschichte, das eben keine der beiden Parteien klein bei geben will, ist schonungslos erzählt und alle Beteiligten geraten immer weiter in einen Strudel der Gewalt.
Für die Charakter-Einführung hat Regisseur James Watkins sich Zeit genommen. Dies und die sehr guten schauspielerischen Leistungen von Michael Fassbender und Kelly Reilly sorgen dafür, dass man Sympathie für das junge Paar empfindet. So fällt es dem Zuschauer leichter mit dem Pärchen mitzufühlen, obwohl die Situation so konstruiert ist.
Mit zunehmender Dauer des Films wird der Film aber immer mehr zu einem durchschnittlichen Genrevertreter. Wer mit dem Genre per se nichts anfangen kann, wird auch hier nicht glücklich werden. Genrefreunde werden aber sicherlich auf ihre Kosten kommen.
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balaban 2011/10/09 01:13:22
Kommentar löschenIch würde den Film nicht weiterempfehlen. Er ist zwar kein völliger Reinfall da er durchaus Spannung aufbauen kann aber er beleidigt meine Intelligenz. Ich weis das man, bei solchen Filmen es durchaus mal hinnehmen muss, das die Personen nicht rational Handeln. Bei diesem Film geht das nach meinem Geschmack zu weit und damit meine ich nicht die Kids sondern vor allem die Frau.
Am ende versucht der Film nochmal zu schocken, doch recht früh ist eigentlich klar worauf es hinaus läuft so das man am ende eher ernüchtert ist.
Schade eigentlich, da war mehr drin in der Thematik und auch der Spannungsbogen ist durchaus gelungen aber eben leider nur weil die Opfer total irrational Handeln.
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Alli 2011/10/08 14:12:53
Kommentar löschen"Eden Lake" ist meiner Meinung nach ein absolut gelungener Thriller mit sehr sympathischen Hauptfiguren und überaus bösen Kids - was leider gar nicht so weit hergeholt ist... (Stichwort: U-Bahnstation).
Am besten gefallen hat mir, dass Jennys "Racheaktionen" nicht so übertrieben ausgefallen sind, wie z.B. in Filmen wie "I SPIT ON YOUR GRAVE".
Das Ende des Streifens ist noch einmal richtig schockierend und löste in mir pures Entsetzten aus.
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loveissuicide 2011/10/03 18:14:05
Kommentar löschenIch vergebe die Höchstpunktezahl, da mich der Film noch viele Tage danach arg beschäftigt hat. Bin selbst mal in eine Gruppe pöbelnder Jugendlicher geraten, da bekommt man ganz schön ein ganz dummes Gefühl in der Magengegend. Naja, bei mir endete das alles nur in einer gebrochenen Nase und Schmerzensgeld (tja, blöd wenn man im Internet von solchen Taten protzt ^^), aber in der einen oder anderen Situation hätte das alles auch weit schlimmer ausgehen können. Eden Lake löste in mir ein ganz ungutes Gefühl aus, und wenn mich ein Film dermaßen emotional bewegt, dann seh ich über manche Schwächen hinweg.
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budni 2011/10/03 15:38:48
Kommentar löschenEigentlich hätte mir der Film besser gefallen müssen. Am Ende wurde es aber glatt ein Punkt weniger. Tja... vielleicht weil ich nicht mehr so leicht zu schockieren bin? Das mag sein.
Grundsätzlich ist der Film okay. Spannung ist nicht unbedingt vorhanden, aber wenn man sich mit den Charakteren und der eigentlich Thematik und Problematik der immer weiter verrohende Jugend außer einander setzt, kann man durchaus auch die Bilder wirken lassen.
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russel 2011/09/30 17:18:09
Kommentar löscheneinige kritiker empfanden das brutale verhalten der jugendlichen als unrealistisch weil extrem übertrieben. gerade in jüngster zeit häufen sich die übergriffe von jugendlichen die jegliches unrechtbewusstsein verloren zu haben scheinen. bilder von u-bahn stationen in denen wehrlose, unschuldige passanten zu tode geprügelt werden sind mittlerweile keine seltenheit mehr. allerdings liegen die kritiken einige wochen zurück. aktuell würden die werten autoren wahrscheinlich anders formulieren. zudem wurde das unlogische verhalten der protagonisten erwähnt. dem möchte ich auch nicht zustimmen. wer kann von sich behaupten in solchen stresssituationen logisch zu agieren. ich jedenfalls nicht. der film als solcher ist verdammt schockierend und bis auf kleinere logiklöcher durchaus realistisch. der film hat mich bis zum verstörenden ende gefesselt, deswegen 8 punkte.
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duffy 2011/09/30 17:22:29
Antwort löschenDoch, auch die Kids agieren komplett unglaubwürdig.
duffy 2011/09/30 17:32:41
Antwort löschenIn der Form wie hier gibt es sie ganz sicher nicht. Das ist völlig überzogen dargestellt.
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duffy 2011/09/30 17:37:20
Antwort löschenNichtmal im Ansatz.
russel 2011/09/30 22:07:54
Antwort löschengeschmäcker sind nun mal ( gottseidank) verschieden...