El Mariachi

El Mariachi (1992), MX
Laufzeit 81 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 05.08.1993

6.7 Kritiker
42 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von Robert Rodriguez, mit Carlos Gallardo und Consuelo Gómez

Ein Mariachi ist auf Wanderschaft. Er kommt mit seinem Gitarrenkoffer in eine verschlafene Kleinstadt, wo er einen Job sucht. Obwohl er nur für eine Unterkunft und Essen spielen will, findet er so schnell keine Anstellung. Leider wird er mit Bigoton verwechselt, der soeben aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und nun von einer gegnerischen Gang gejagt wird. Die einzige Gemeinsamkeit des Ausbrechers und des Gitarrenspielers ist der Gitarrenkoffer, den beide bei sich haben; allerdings ist in dem einen kein Instrument, sondern eine ansehnliche Waffensammlung. So kommt es zu einigen Verwechslungen, und der friedliche Musiker muß sich mit Waffengewalt gegen seine Widersacher wehren. Zuflucht findet er bei der Barbesitzerin Domino, die allerdings gleichzeitig eine Freundin des Gangsterbosses Mauricio Moco ist, der auf der Suche nach Bigoton ist, und auch ihr muß der Mariachi zuerst einmal die Wahrheit seiner Geschichte beweisen.

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Kritiken (5) — Film: El Mariachi

Xander8112: at the movies

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6.5Ganz gut

Nicht wirklich schlecht, nicht großartig, aber unter den Umständen der Entstehung: Sehr gutes Debut von Rodriguez. Kein Film, der gut altert, und doch: Es macht schon Laune, den ambitionierten Darstellern (im Rahmen ihrer Möglichkeiten...) zuzusehen.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

Robert Rodriguez‘ Debut ist eine kleine Low-Budget-Perle. Mit nichts als einer Handvoll Moneten, ein paar Beziehungen, Freunden, etwas Geschick und viel Enthusiasmus zauberte er einen schnörkellosen, kleinen Gangster-Thriller mit Witz und Tempo. Die kleinen Schnitzer und die Amateurschauspieler verzeiht man da gerne, da offensichtlich so viel Herzblut in dem Projekt steckt, dass man es einfach sympathisch finden muss. Damals war noch wirklich alles handgemacht. Deshalb: Hut ab für diesen kurzweiligen und hingebungsvollen Einstieg ins große Filmbusiness, wovon sich jeder ambitionierte Nachwuchsfilmemacher eine Scheibe abschneiden kann.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.0Sehenswert

Robert Rodriguez hat mit seinen 40 Jahren schon eine beachtliche Filmografie von 14 Werken vorzuweisen. Darunter befinden sich schon längst zum Klassiker aufgestiegene Filme wie From Dusk Till Dawn oder Sin City, aber auch kleinere oder hierzulande weniger bekannte Produktionen wie die Spy Kids-Trilogie. Den Status, den der beste Freund von Quentin Tarantino heute besitzt, hat er aber nicht zuletzt seinem ersten Werk El Mariachi zu verdanken. Den drehte er nämlich 1992 mit einem Budget von lediglich 7.000 Dollar und einer geliehenen Kamera.

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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7.0Sehenswert

Alleine schon als Lehrstunde über das Filmemachen an sich, ist „El Mariachi“ geradezu prädestiniert, wenn nicht gar das Exempel schlechthin für junge, ambitionierte Regisseure. Ein Beweis dafür, was auch mit geringen Mitteln so alles möglich ist, wenn man nur mit Leidenschaft und vollem Einsatz bei der Sache ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Extrem-Low-Budget-Kult und Durchbruch für Robert Rodriguez. Trotz schäbiger Optik erkennt man sein Talent und den Spaß am kinetischen Kino, der auch seine "teureren" späteren filme auszeichnet.

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Kommentare (47) — Film: El Mariachi

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filmfreak23

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Bewertung7.5Sehenswert

Robert Rodriguez hatte bei seinem Debüt-Film zwar nur ein paar tausend Dollar zur
Verfügung, aber dafür ein sehr gutes Drehbuch.
Solche Sachen wie Kameraführung, Schnitt und Ton sind zwar alles andere als perfekt, doch das stört angesichts der, meiner Meinung nach, tollen Story und den engagierten Laiendarstellern nur geringfügig.

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lori101007

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Bewertung5.0Geht so

Das Erstlingswerk von Rodriguez ist durchschnittlich. Aber man kann sehen, wie man mit wenig Geld ein unterhaltsamer Film machen kann.

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bahcsas

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Debütfilm von Robert Rodriguez gehört zu den Klassikern unter den Low-Budget-Streifen. Mit einem Budget von nicht einmal 10.000 Dollar gelang es ihm einen mehr als respektablen Film abzuliefern, dessen Stil er später im Rahmen seiner Möglichkeiten perfektionieren sollte.

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Terrordactyl

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Handlung ist ja eigentlich ganz nett, obgleich sie nicht sonderlich spektakulär ist. Die Darsteller sind der Faktor, der mich an diesem Machwerk am meisten stört, da sie durch die Bank weg komplett unsympathisch sind.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Das ist das Original. Dieser Film ist der Grundstein für den Erfolg von Robert Rodriguez. Obwohl man heute von der sogenannten Mariachi-Triologie spricht, ist das im Sinne des Erfinders nicht richtig. Denn "El Mariachi" wurde für Hollywood nur noch einmal neuverfilmt. Grösser, pompöser, mit bekannten Gesichtern und zwar unter den Namen "Desperado". Und Robert Rodriguez hat hierfür nur 9000 $ zur Verfügung gehabt. Noch viel cooler ist aber, das er tatsächlich mehr als 1000 $ unterhalb seines Budgets geblieben ist. Der Film hat das 250-fache seiner Kosten eingespielt. Ein Grund warum Rodriguez für die grossen Produktionsfirmen interessant wurde. Man muss sich den Einsatz für dieses Projekt mal reinziehen. Rodriguez hat Kamera, Schnitt, Produktion, Drehbuch und Regie übernommen. Und dann so etwas Kultiges abgeliefert. Ein fantastischer Low-Budget Film.

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Kreaexo

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat wahrlich Kultstatus inne.
Das macht ihn aber nicht gleich zu einem Geniestreich, geschweige denn einem Meisterwerk.
Die Handlung ist nicht schlecht, man hat aber die ganze Zeit über das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben.
Richtig umhauen konnte mich der erste Teil der El Mariachi-Trilogie nicht wirklich.
Hoch anzurechnen ist es dem Rodriguez aber doch, dass er mit so wenigen finanziellen Mitteln diesen Film zustande gebracht hat. [Da bekommen andere Regisseure mehr Schotter in den Arsch geblasen und produzieren trotzdem nur noch Mist - Michael Bay z.B.]

Es mangelt irgendwie an Spannung und leider ist "El Mariachi" nicht frei von langatmigen Szenen, weswegen ich doch ein paar Punkte abziehen musste.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung9.0Herausragend

thhihihii was soll man dazu noch sagen; Kult!

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MarianoRodriguentino

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei dem Budget hat Rodriguez wirklich alles rausgeholt was geht.
Er arbeitet hier mit einem tollen Cast, der alles gibt und super harmoniert.
Untermalt wird die unterhaltsame Verwechslungsgeschichte von ein paar interessanten Stilmitteln, ausgefallenen Kameraperspektiven und einem passenden Soundtrack.
Also ein echt gelungenes Debüt von einem meiner Lieblingsregisseure.

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ChriS*

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Bewertung7.5Sehenswert

Das wars also. Das Regie Debüt von Rodriguez.
Was soll man viel sagen? Trotz das der Film nur ca. 7000$ gekostet hat ist der Film wohl nach fast 20 jahren besser als manche aktuelle Millionen produktionen.

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lavin

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Bewertung10.0Herausragend

Mit Casino, Taxidriver und Carlitos Way einer der besten Filme.

Ich finde ihn besser als alle seine anderen Werke.

Ich hab nichts von den Schauspielerichen Mankos mitbekommen.

Daumen hoch für dieses Meisterwerk!

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Tobias K.

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist wirklich genial was Robert Rodriguez mit 7000$ aus El Mariachi herausgeholt hat. Man merkt dem Film natürlich das kleine Budget an, aber es gibt auch Filme mit deutlich größerem Budget die billiger wirken und vor allen Dingen schlechter sind.
Rodriguez erzählt hier eine nette Geschichte mit guten Amateur-Schauspielern und man sieht eindeutig das Talen von Rodriguez sei es in Kameraeinstellungen oder Szenenwechseln. Dieser Film sollte ein Vorbild für jeden Amateur-Filmer sein.

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Universal Soldier

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr gutes Debüt von Robert Rodriguez.

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dustyOn3

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Bewertung7.5Sehenswert

Der schwächste Teil der Trilogie.

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Haschbeutel

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Bewertung5.5Geht so

Ich mag Robert. Als wäre er der jüngere Brüder von Quentin. Ein Filmnerd, der einfach nur gute Unterhaltung auf die Mattscheibe zaubern will und klare Visionen hat. Aber - Hand auf's Herz. Das Debut von Rodriguez ist Mist. Selbst Wohlwollen und Respekt, mit 7000$ so einen Streifen gedreht zu haben, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Story lahm, die Schauspieler/Freunde grottig und der Film leidlich spannend ist. Aber - er macht Spaß, auf begrenzte Art und Weise. Natürlich sind die Einschusslöcher der Leichen, die seinen Weg pflastern immer die gleichen - hatte Rodriguez doch nur einen Schussgürtel zur Verfügung. Aber das ist egal. Der Film unterhält, wenn man ihn als das sieht, was er ist - ein Debut eines ambitionierten Filmemachers, der es gerne Knallen und Krachen lässt und gerne Hollywoodluft schnuppern wollte. Und - es hat ja funktioniert, das Potential wurde erkannt. Mission erfolgreich. Glückwunsch, Robert!

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Wumz

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Bewertung7.0Sehenswert

Gemessen an dem geringen Budget von 7000 Dollar ist Robert Rodriguez ein erstklassiges Debüt gelungen, welches ihm seinen weiteren Weg als exzellenter Regisseur geebnet hat.

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Wumz

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exzellentem


Mr. Goodkat

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man muss Robert Rodriguez wirklich Respekt zollen dafür, dass er es geschafft hat, mit einem lächerlichen Budget von 7000 $ so einen Film abzuliefern. Die einfachen Aufnahmen, der teilweise nicht perfekt synchron laufende Ton, die talentarmen Darsteller, all das sind Punkte die El Mariachi zu dem machen was er ist: Das gelungene Debut eines genialen und leidenschaftlichen Filmemachers, der uns Filmperlen wie Desperado, From Dusk Till Dawn und jüngst Machete beschert hat. El Mariachi lässt viele Parallelen zu Desperado erkennen, mit dem man ihn aber aufgrund des monströsen Budgetunterschieds nicht vergleichen sollte. Es geht hier um den mexikanischen Gitarristen El Mariachi, der einer Verwechslung zum Opfer fällt und so zum schießwütigen Helden mutiert. Schon in diesem Frühwerk erkennt man die Handschrift von Rodriguez. Man sollte den auf jedenfall gesehen haben, wenn man etwas mit dem Name Robert Rodriguez anfangen kann und auch wenn nicht, lohnt sich hier der Blick; es ist wirklich faszinierend was man filmisch schaffen kann, egal wie gering die finanziellen Möglichkeiten sind.

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Jules Winnfield

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¡Exactamente cabrón!


Mr. Pink

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Erstlingswerk von Robert Rodriguez ist wirklich ganz große Klasse! Dadurch, dass Rodriguez den Film als totales No-Budget-Movie (Der größte Teil der 7000 $ ist wohl für das Filmmaterial draufgegangen, als Darsteller hat er ja einfach seine Freunde genommen und eine Crew gab es nicht, da er ja alles selbst gemacht hat) gedreht hat, schafft er es, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und erzählt mit El Mariachi eine neuartige, spannende Geschichte.

Kameraarbeit, Schnitt und die musikalische Untermalung sind sehr gelungen, und zeigen, dass Rodriguez Ahnung vom Filmemachen hat, und schon immer hatte.
Obwohl er sich, wie gesagt in erster Linie auf die Story konzentriert, gibt es einige nette Acionsequenzen, diese sind kurz und knackig, aber immer passend inszeniert.
Die Schauspieler KÖNNTEN natürlich besser sein, aber dafür, dass es sich durchweg um Laien handelt, ist ihre Leistung schon sehr gut.

El Mariachi ist also absoluter Kult und ein Musterbeispiel dafür, dass man auch mit wenig Geld viel erreichen kann. Natürlich sind seine späteren Streifen handwerklich besser gemacht und weisen weniger Fehler auf, als dieser, aber trotzdem ist bei El Mariachi das "Preis-Leistungsverhältnis" mit Abstand am besten!

Und die "Ein-Mann-Band" ist sowieso der Knaller schlechthin!

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Lann Kazaar

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Bewertung7.0Sehenswert

Um die Wartezeit auf "Machete" etwas zu verkürzen, stand am Wochenende die Mariachi/Mexico-Trilogie von Robert Rodriguez an. Vorab: Die Wartezeit wurde damit nicht verkürzt, sondern noch unerträglicher gemacht.

"El Mariachi", das Erstlingswerk von Robert Rodriguez, zeigt bereits deutlich, worauf Rodriguez in seine Filmen Wert legt. Stimmungsvolles Setting, augenzwinkernde Story, mehrere Handlungsstränge, die scheinbar zufällig ineinander übergehen und eine coole Optik mit noch cooleren Figuren.

Sicher wirken Kameraführung, Schnitte und Actionszenen heutzutage bisweilen etwas amateuerhaft, dennoch verlieht gerade das dem Film einen ganz besonderen Charme. Die sehr passende und toll einsetzende Musik tut ihr übriges.

Ein Film, der unter den Voraussetzungen der heutigen Sehgewohnheiten zwar etwas angestaubt, aber deswegen nicht minder sehenswert ist. Ich jedenfalls habe mir fest vorgenommen, in meinem zweiten Leben als schießwütiger Mariachi umherzuziehen.

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filmfan90

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Bewertung7.0Sehenswert

Robert Rodriguez‘ Erstlingswerk „El Mariachi“, das mit einem Budget von gerade einmal 7000 US-Dollars produziert wurde und den Regisseur sprichwörtlich über Nacht berühmt machte, weiß schon in vielerlei Hinsicht zu überzeugen, wenngleich der Film, bedingt durch seinen amateurhaften Charakter, auch über die ein oder andere Schwäche nicht hinwegtäuschen kann.
Ein Mariachi, der auf der Suche nach einer Anstellung ist, gelangt in ein mexikanisches Dorf, das unter dem Regiment des Drogenbarons Moco steht. Jener Moco sucht den aus dem Gefängnis entflohenen Killer Azul, welcher seinerseits dem einstigen Geschäftspartner auf Grund eines Verrats nach dem Leben trachtet. Das Markenzeichen Azuls, ein mit Waffen beladener Gitarrenkoffer, wird zum Verwechslungsobjekt und der unschuldige Mariachi gerät wider Willen mitten in den Bandenkonflikt…
Die Stärken des Films bestehen in erster Linie in der sehr abwechslungsreichen Story, den surrealistischen Traumsequenzen und einer sehr dichten Atmosphäre, die vom Grundtenor ernst und düster ist, jedoch immer wieder durch heitere Intermezzi entspannt wird.
Dennoch kann der Film nicht verbergen, mit nur sehr geringen Mitteln produziert worden zu sein, wodurch er (vor allem auf Grund der nicht seltenen unsauberen Kameraarbeit und des Mangels an „authentischen“ Requisiten) zum Teil unfreiwillig komisch wirkt. „El Mariachi“ als „Trash“ abzutun wäre allerdings nicht richtig, da dem aufmerksamen Zuschauer durchaus auffällt, dass bei diesem „Amateurfilm“ durchaus keine Amateure am Werk waren; glücklicherweise wurde „Columbia Pictures“ auf den jungen, unkonventionellen Regisseur aufmerksam und stellte Rodriguez unter Vertrag.
Insgesamt verdient Rodriguez‘ Debütfilm ohne Frage das Prädikat „sehenswert“.

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L-viz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da sieht man doch, was man mit einfachsten Mitteln alles rausholen kann (wenn man es kann). Solide Actioneinlagen und eine amüsante Verwechslungsgeschichte, dazu der Running Gag ("Ich krieg ein Bier...In der Flasche, du Pfeife!") schaffen einen unterhaltsamen Film. Und ein Gitarrenkoffer voller Waffen hat auch was.

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