Flawless - Ein tadelloses Verbrechen

Flawless (2007), GB/LU
Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Thriller, Drama

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- Kritiker
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von Michael Radford, mit Demi Moore und Michael Caine

London in den 60er Jahren. Mr. Hobbs steht kurz vor seiner Rente. Als Hausmeister hat er jahrelang bei dem weltweit führenden Diamantenhändler “London Diamond” gearbeitet. Verbittert zieht er sein Resümee der letzten Jahre und fühlt sich von seinem Arbeitgeber betrogen, der noch nicht mal die Versicherungsleistungen seiner mittlerweile verstorbenen Frau gezahlt hat. Deshalb beschließt er, die Bühne mit einem großen Knall zu verlassen und “London Diamond” um ein paar Steine zu erleichtern. Eine tatkräftige Komplizin findet Hobbs in der ehrgeizigen Führungskraft Laura Quinn, die regelmäßig von ihren Vorgesetzten übergangen wird und sich ebenfalls von der Firma ausgenützt fühlt. So planen beide den anfangs perfekten Coup, der sich mit der Zeit als immer problematischer herausstellt.

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Kommentare (21) — Film: Flawless - Ein tadelloses Verbrechen

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MarcelN44

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Bewertung6.0Ganz gut

Wäre ich Automechaniker, würde ich sagen, der Film lief nicht ganz rund, dass da oft die Logik geklappert hat... Zwar gelingt es der Geschichte stetig die Spannung aufzubauen, doch deren Eeentspannung fehlt, einen Showdown gibt es nicht.
6/10

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hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

Flawless

Ach ja heute gibt es Filme die in den 60ern spielen, wusste das jemand?
Kennt jemand einen? Wenn nicht, hier hätten wir einen Vertreter, der Filme, die die 60er zurück ins Leben rufen. "Flawless" ein kühler Thriller von Michael Radford aus dem Jahre 2007.

Tja, und die Story wurde sehr clever ausgetüftelt, einfach, aber schlau und dann auch noch mit einem recht hübsch anzusehenden Endtwist verziert, so wie es sein soll: London in den 60er Jahren: Laura Quinn wurde bereits oft bei der Beförderung übergangen, zusätzlich erfährt sie, dass sie bald entlassen werden soll, also will sie sich an ihrem Arbeitgeber rächen, in dem sie mit dem Hausmeister Hobbs einen Raub von den Diamanten der Firma plant.

Nun ja, eine interessante Besetzung ist auf jeden Fall vorhanden, denn da hätten wir einmal eine überzeugende Demi Moore als gefrustete Managerin Laura Quinn und dann noch den perfekten Schauspieler für die Rolle des alten Hausmeisters Hobbs, der doch mehr im Schilde führt als man es am Anfang denken könnte oder doch nicht, jedenfalls Caine passt wie die Faust aus Auge, naja immerhin wurde die Rolle ja für ihn geschrieben, da sollten das schon so sein, aber gut, er passt ja.

Des weiteren liefert auch die Regie eine recht gute Leistung ab, zwar erzählt sie den Film relativ gemächlich, so entstehen einige Längen, dafür wirkt das Ganze um so stilvoller, gelassener und somit auch eleganter.
Und die Kameraarbeit ist hervorragend, die Bilder glänzen wie Diamanten und erschaffen einen tollen 60er-Jahre Optik, die zu überzeugen weiß, wie bereits bei der Regie, macht das den Film noch ein Stück feiner und stilvoller, diese beiden Worte könnte man nebenbei für den ganzen Film nehmen, wo auch immer, ein glaubhaftes Gefühl entsteht bei den Bildern.
So und da wären wir schon bei den Charakterenzeichnungen, die mir persönlich eigentlich nicht so fielen, ja klar, Laura ist eine einsame, verletzte, aber genauso mutige und starke Frau und auch der werte Hobbs hat seine Hintergründe bekommen, doch die anderen Charaktere wurden meiner Meinung nach leider nicht so dolle gezeichnet, mir war das etwas zu wenig, aber okay.
Die Dialoge wurden zudem glänzend geschrieben, sehr stillvoll, das beste Wort für diesen feinen Film, schön geschliffen.

Am Ende bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Flawless" ein stillvoller und sehenswerter Krimi mit Köpfchen ist, auch wenn er nicht perfekt ist und, wie bereits, für mich doch einige Längen bot.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

seven

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Bei hoffi weiß man eben, was man an ihm hat. :)


hoffman587

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Das ist gut zu wissen:)


Janus Winter

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Bewertung5.0Geht so

Schön Demi Moore wiederzusehen, der Film selbst ist ziemlich durchschnittlich und streckenweise zäh. Muss man nicht gesehen haben.

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1oOwaCk

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Bewertung9.5Herausragend

Demi Moore und Michael Caine spielen glaubhaft und mit so viel Charme, dass man ihnen einfach von Anfang an verfällt. Auch die Story reisst einen mit und bleibt durchweg Spannend. Großes Kino!

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Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

Kein Film für die Ewigkeit, aber trotzdem ganz ordentliche Unterhaltung. Die Ausstattung ist sehr gelungen und Michael Caine präsentiert sein ganzes Können und weiß, ebenso wie Demi Moore, zu überzeugen.

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Clazzique

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JA da hast du ganz recht ... Charakterlich haben die beiden echt überzeugt !


mikkean

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Bewertung6.5Ganz gut

So ganz trifft der Titel bei "Flawless" leider nicht zu. Michael Radford, der immerhin "1984" zu verantworten hat, dirigiert seine etwas losgelösten Figuren durch ein stimmiges Sixties-Ambiente. Die Bildsprache überzeugt durchaus, selten bekommt aus den Räumlichkeiten fast eine der Hauptrollen. Beim guten alten Heist-Motiv wird es dann schon problematischer. Die Grund-Idee, einen alten Hausmeister und eine übergangene Karriere-Frau zusammenzurotten, ist sehr verlockend. Michael Caine beweist wiedermal seine große Klasse, für Demi Moore ist tatsächlich eine der besten Rollen seit langem. Nur reicht das nicht ganz aus, "Flawless" über die Länge des Films hinaus interessant und bedeutend zu machen. Denn irgendwann wandelt sich der Diamantenraub zum verkrampften Sozial-Märchen. Vor allem die Auflösung bereitet ein wenig Kopf-Schmerzen. Wie soll ich mir nur die Wandlung von Moore's Figur nachempfinden? Von der verbitterten Frau mit Talent und Köpfchen, die der Männer-Domäne einen herben Schlag verpassen will, die schließlich zur guten Samariterin wird. Denn ein bisschen Konsequenz und etwas überzeugendere Figuren hätten dem ansonsten gut durchdachten Verwirr-Spiel den nötigen Grobschliff verpasst.

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8martin

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Bewertung5.0Geht so

Eine nette Krimikomödie mit einer äußerst überraschenden, wenn auch in Details etwas unglaubwürdigen Auflösung. Die szenischen Wiederholungen wecken Interesse, weil sie stets durch kleine Belanglosigkeiten ergänzt werden. Doch allein Michael Caine ist das Anschauen wert. Wie cool er den auf Rache aus seienden und dabei betulich hilflos erscheinenden Hausmeister spielt, der dennoch einen genialen Coup plant, ist eine weitere beachtliche Facette im Repertoire dieses Ausnahmeschauspielers. Die anderen renommierten Akteure sind neben ihm recht blass. Selbst Demi Moore bleibt hier reiz-los. Es gelingt ihr nicht, sich ins Zentrum zu spielen. Lediglich ihre Altersmaske, in der sie optisch an Glen Close erinnert, bleibt im Gedächtnis haften. Darüber hinaus ist die stimmige Atmosphäre, stilistisch sicher in Farbgebung und Ausstattung, ein Markenzeichen von Regisseur Radford. Und die Musik von Dave Brubeck rundet das Feeling der 60er Jahre gekonnt ab.

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Hauptdarsteller

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Bewertung4.0Uninteressant

Langweilig, langahtmig, vorhersehbar, zäh! Nur zum Ende des Fimes wird aufgeklärt und es folgen logische Rückschlüsse aber insgesamt: Es ist nicht alles Diamant am Filmhimmel was funkelt!

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fabel

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Bewertung5.5Geht so

"Flawless" ist alles andere als tadellos wie es der deutsche Untertitel vermuten lässt.
Vielmehr ist das zweifelsohne gut geschauspielerte Werk über Rache und mangelnde Menschlichkeit in den Großkonzernen der 60er eine detailverliebte, bis in beide Ohren vor Langeweile nur so triefende Angelegenheit mit mehr als nur einem Hänger am Anfang und am Ende- wie es hier viele weis machen wollen.
Auch zwischendurch wars eher eine beschauliche und leicht dröge Kiste die mich zu keiner Zeit zu Freundensprünge aufhalf.
Einzig und allein der mittlerweile zu den "Zeugen Nolans" abgewanderte Michael Caine, den ich endlich mal in einer andere Rolle sehen durfte als Batmans rechte Hand oder Proffessor für Träume und Lehrmeister der Dom Cobs dieser Welt, rappelte diesen Film durch seine Anwesenheit bei mir noch ein wenig in die Höhe ebenso wie die ebenfalls mehr als nur erwähnenswerte Leistung von Moore, die hier die toughe und kluge Geschäftsfrau richtig unterkühlt top abgab und diese beiden Leistungen stellten somit verdientermaßen noch das Prädikat "Geht so" anstatt des verdienteren "Uninterressant" dem Film zur Seite.
Ausnehmen vom Pranger meiner Kritik möchte ich aber noch die gelungene Optik und die teilweise auch gelungene kühle, 60er Jahre Atmosphäre die auch mit dem passenden Flair relativ gut in Szene gesetzt werden konnte, trotzdem wars einfach nur son Achselzuckfilm den man morgen bestimmt nicht mehr in Erinnerung behalten wird.
Nö, das war nicht meins.

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patcharisma

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"Der stille Amerikaner" ist tatsächlich ganz toll. Auch: "The Statement" mit Caine und Tilda Swinton..


Marie Krolock

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Ist das das Remake von dem Film mit Audie Murphy?


plattfuss69

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Bewertung5.5Geht so

Gute Schauspieler, hübsche Ausstattung - aber mäßige Story. Eher ZDF-Krimiabend als spannender Thriller. Kann man sich mal anschauen, wenn's im TV kommt....

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Ekki

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Bewertung6.5Ganz gut

Perlen, bzw. Diamanten vor die Säue.

Leider kommt die Story im Vergleich zu den beiden Hauptdarstellern und der schicken, coolen Optik nicht mit. Ärgerlich, denn andererseits hätte das ein wirklich guter Film werden können. Aber scheinbar wird es heutzutage immer schwieriger, halbwegs pfiffige Drehbücher zu bekommen.

Trotzdem ein Streifen, den man sich gelegentlich ansehen kann.

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Michael Caine, geradezu eine Paraderolle; und Demi Moore brilliert zwar nicht ganz auf gleicher Ebene, was aber mehr an der sehr unterkühlten Rolle liegt - die sie allerdings tadellos umsetzt.

Die ersten 50 Minuten sind äußerst angenehm erzähle (die Kritik an der "Rahmenhandlung" teilt scheinbar jeder, ich auch), aber auch wenn sich in dieser Zeit ein kleines Gefühl von Heist-Movie andeutet - genau das ist der Film (leider) nicht. Denn ab dem Coup selbst, der dann doch relativ "plötzlich" vonstatten geht, nimmt der Film seine eigentliche Handlung auf - und baut jede größere Spannung ab.

Der Clinch mit dem Versicherer sowie mehrere kleinere Nebenfiguren sind schon recht goldig, und applaudieren muss man für das 60'er Jahre Interieur.

Das alles schafft es aber leider nicht, die inhaltlichen Belanglosigkeiten der zweiten Hälfte auszugleichen - leider leider, denn viele andere Parameter stimmen, um aus dem Werk etwas ganz Besonderes gemacht zu haben. Leider nicht gelungen.

PS: Wer die Maske der "alten" Laura Quinn kritisiert, muss ja wohl die Maske in "Der Vorleser" von Kate Winslet (als alte Hanna) verfluchen... (die definitiv noch ein ganzes Stück schlimmer ist).

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lulana

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Flawless - Michael Cain in einer maßgeschneiderten Rolle neben einer brillianten und Ikonenhaften Demi Moore. Der durchaus gelungene und mitreißende Coup aus Frustration, einer kleinen Idee und das große Brandfeuer das daraus resultiert, fängt einen spätestens nach der Öffnung des Tresors.
Der Film hat zugegeben am Anfang ein paar kleine Längen aber das macht er schnell wieder wett.

Durchaus sehenswert!

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MartinDoeringer

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Ich fand die Längen eher zum Schluss hin, aber das Ende gefiel mir sehr gut (zum schmunzeln).


tomate42

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

TOP Star Besetzung und man fühlt sich zurück in den 60igern!! Guter unterhaltsamer Film!!

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patcharisma

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die grosse, verkannte Demi Moore ist wie guter Wein, je älter sie wird, desto besser. Die Rolle als funktionierendes, aber einsames (das Detail) UpperClass-60's- Jackie Kennedy-Cheek zwischen Unterkühltheit & Beihnahe-Hysterie ist das letzte treffsicherste Beispiel dafür: Allen Miesmachern zum Trotz, Demi macht das einfach grossartig!

Die hier erwähnten, wenigen Mängel zu Beginn & Schluss des Films teile ich zwar auch, troztdem überzeugte mich dieses psychologisches Diagramm der toll gezeichneten Figuren, der kühlen Atmo durch Optik, Interiors, Coco Chanel & eiskalter brit'eleganter Sprache und der Topkapi-liken Geschichte, die einem wie ein eiskalter Sog gefangen nimmt.
Einfach toll!

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leomas

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auch wenn ich oberflächlich bin: doch tut sie! - aber dafür macht sie absolut miese Filme...


Mr Vincent Vega

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"Die grosse, verkannte Demi Moore ist wie guter Wein, je älter sie wird, desto besser." - ich bin gerade vom Stuhl gekippt. Deine Kommentare nachts zu lesen ist wahrlich unterhaltsam.


RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Coup an sich macht schon was her, verliert sich aber mit der Auflösung ein wenig. Das Motiv für die Aktion wirkt einfach zu konstruiert. Moore gibt sich alle Mühe, bleibt aber farblos, Caine ist gewohnt charmant und unterkühlt. Man kann sich die Geschichte gut anschauen, Spannung gibt's auch ein wenig und die 60er Jahre Optik ist gelungen.
An die Coolness und die Genialität von Filmen wie "Bank Job", "The Italien Job" oder gar "Ocean's Eleven" reicht er nicht heran. Das war aber wohl auch garnicht das Ziel.

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Routinierter Heist-Movie, der vom Setting zunächst an "Top Job - Diamantenraub in Rio" erinnert. Er vereint ein großartiges Ensemble, dass allerdings inhaltlich eher unterfordert wirkt und beweist ein feines Gespür für Production Design und Kostüm.

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Darbon

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Bewertung6.5Ganz gut

Angenehm jazzig in jene Zeit verlegt, als Schlampen Diamanten beste Freunde nannten.

Beruhigend für jene, die Demi Moore scheuen: Sie macht in ihren oft unpassend fabelhaften Kostümen alles richtig, um den eigentlichen Star Michael Caine solide zu unterstützten. Sie solle sich außerhalb der marmornen Wände umschauen, dann verstünde sie schon, weshalb dieser Coup ihm auch hundert Jahre Gefängnis wert wäre. Und Lambert Wilson hat zum Ausgleich mehr Sex in seinen auf Moores Lippen gelegten Fingern als die jahrzehntelangen Versuche der Demetria aus Roswell, aufreizend zu wirken.

Wer reinigende Freude an der Bestrafung von Diamantenmagnaten und Versicherungschefs hat und einen galant gediegenen Krimi sehen will, verzeiht gern ein konsequent etwas rühriges Ende.

Einzig schlimm: die schlampige Alterungsmaske von Demi Moore in der Rahmenhandlung, die ausschaut, als seien ihr nur die Produkte einer oft gescholtenen bairischen Kosmetikmarktfrau aufgetragen worden.

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz netter Streifen, angenehm unaufgeregt inszeniert in einer konsequent unterkühlten Atmosphäre, was mir gut gefiel.
Nur der eigentlich überflüssige Rahmen für den Gegenwartsbezug ging mir gehörig auf den Wecker. Das sind immerhin die ersten und letzten Eindrücke des Films - was soll das?

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aikifreak

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Bewertung7.0Sehenswert

Michael Cain und Demi Moore machen ihre Sache gut. Nicht oskarreif aber gut. Die Handlung ist flach und schnell durschaubar, dafür wurde atmosphärisch dicht inszeniert. Ein ruhiger Streifen, nie langweilig, doch auch nie richtig packend, aber solide gemacht.

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