Franklyn

Franklyn (2008), FR/GB
Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Thriller, Fantasyfilm, Science Fiction-Film

6.4 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
401 Bewertungen
42 Kommentare
Franklyn - Bild 1959465
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von Gerald McMorrow, mit Eva Green und Sam Riley

“Mein Name ist Jonathan Preest und heute Nacht werde ich einen Mann töten!” Wer das Opfer ist und welche Bedeutung die Tat für den Lauf der Welt hat, erfahren wir im Schlussakt dieses ausgeklügelten Vexierspiels, das seine Zuschauer dank des prophetischen Einstiegs und vor allem mit seinen großartigen neo-barocken Fantasy-Kulissen ab der ersten Sekunde in den Bann zieht. Während in der vom Klerus beherrschten düsteren Gothic-Metropole Meanwhile City unser maskierter Held Preest, unerbittlich angetrieben von seinem Plan “The Individual” auszulöschen, gegen die Schergen der religiösen Tyrannen kämpft, treffen wir parallel im heutigen London auf drei verschiedene Schicksale: Ein verzweifelter Vater sucht seinen verlorenen Sohn, ein junger Mann mit gebrochenem Herz findet seine Jugendliebe wieder und Studentin Emilia steigert sich in zunehmend morbidere Kunstprojekte hinein. Wie klug arrangierte Figuren in einem Schachspiel prallen die Protagonisten beider Welten machtvoll aufeinander bis zum alles entscheidenden Finale.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Franklyn

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«Franklyn» ist ein vielleicht ein wenig zu angestrengt konstruierter, aber durch die Atmosphäre gefälliger Fantasy-Thriller.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BlueSquirrel

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Nein ist er nicht!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Franklyn verein viel Talent und Kreativität und bietet für sein Mini-Budget überraschend gute und einfallsreiche Bilder. Leider ist er aber auch extrem anstrengend. Wer keine Lust hat sich einen Episodenfilm anzusehen, bei dem auch nach einer Stunde nicht so wirklich klar ist, wo er überhaupt hinwill, der wird schnell die Geduld verlieren. Denn auch die schönen Fantasy-Einschübe entschädigen nicht für die schleppenden Episoden die in der wahren Welt angesiedelt sind und die tatsächlich erst im Finale zueinander finden.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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7.0Sehenswert

Ist nicht das was man sich darunter vorstellt, erst recht nicht wenn man den Trailer gesehen hat. So gar nicht. Denn FRANKLYN ist eher ein Episodenfilm mit vier Erzählsträngen, die sich gegen Ende kreuzen. Und das meist ohne burtonartige Welten. Es geht hier weniger um Fantasywelten, denn diese werden nur als Stilmittel benutzt. Es geht um den Schmerz vergangener Tag und dessen Dorn, der bis in die Gegenwart ragt. Aber eben auch um die Suche nach dem Weg, von dem man lange zuvor abgekommen ist. Meiner Meinung nach hätte der Film die fantastischen Elemente des einen Erzählstrangs gar nicht gebraucht. Sie verwirren den Zuschauer nur unnötig und tragen nichts zur Handlung bei. Hier liegt für mich der einzige Kritikpunkt in einem sonst sehr stimmigen, ruhigen Drama. Eva Green ist wie immer bezaubernd in ihrer Rolle, aber auch Sam Riley kann nach CONTROL erneut punkten.

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Kommentare (39) — Film: Franklyn

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Achtung: Teilweise Spoilergefahr! Habe mir einige der besonders positiven und negativen Kommentare durchgelesen und festgestellt, das vielleicht nur der Regisseur selbst in allen Einzelheiten weiß (oder auch nicht), was der ganze Film und auch die vielen kleinen Nebenszenen zu bedeuten haben. Aber zuallererst meine wichtigste Frage: Warum heißt der Film eigentlich Franklyn? Das steht auf dem Klingelknopf der Wohnung, in der David/Preest auf seinen Vater/Das Individuum wartet. Dieser drückt den Knopf, aber durch eine unordentliche Verkabelung im Haus klingelt er stattdessen bei Emilia/Sally. Ich werde meine Deutung nicht abgeben, aber alleine das zeigt, wie vielschichtig dieser Film letztendlich ist. Jeder Mensch sieht diesen Film aus seiner Sicht, jeder sieht einen anderen Film. Am Anfang hat auch meine Logik versucht, einen Zusammenhang zu finden, dann habe ich mich einfach fallen lassen und den Film genossen. Oberflächlich betrachtet geht es um Glauben und Irrglauben, Realität und Phantasie, Liebe und Hass, Schicksal und Zufall, es geht für mich jedenfalls um Sinn und Unsinn unserer Existenz, des Lebens an sich in all seinen Facetten. Das, was Terence Mallick mit "Tree of Life" angeblich aussagen wollte, ist für mich persönlich in diesem Film besser umgesetzt. Als letztes möchte ich noch Eva Greene als besten Schauspieler des Films herausheben. Beim zweiten Schauen vielleicht die Höchstpunktzahl!

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MasterZ

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist künstlerisch gesehen ein Wahnsinnig guter Film aber leider nur im Ansatz. Hätte dieser Film bessere Übergänge zwischen den verschiedenen Episoden dann wäre er noch besser geworden.

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Chris12zero

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Bewertung5.5Geht so

"... Mein Name ist Jonathan Preest und heute Nacht werde ich einen Mann töten !! ..."

Normalerweise macht so ein Satz am Anfang eines Films Spannung auf mehr, doch nachdem bei mir bereits nach 21 Minuten der "Streichholz-Effekt" versagte und ich somit seelig dahinschlummerte, wollte ich "Franklyn" noch eine zweite Chance geben !!
Hellwach und die Streichhölzer zur Verstärkung neben mir ging ich in die Mission: 2. Versuch ...
Eines kann ich gleich zu allererst sagen, dieser Film ist anstrengend ... ich korrigiere, seeeeeeehr anstrengend !!
Warum ?? Nun ja, erstmal ist "Franklyn" ein experimentelles Verwirrspiel, denn am Anfang des Films merkt man extrem wie sich die hier .. ????????? ... im Brain sammeln und mit der Zeit auch nicht weniger werden !!
Hinzu kommt dann noch, dass es sich hierbei um eine Art Episodenfilm handelt, der einen Mix aus Fantasy, Drama und Mystery beeinhaltet !!
Jedoch ist das noch gar nix im Vergleich dazu, dass es gleich 3 verschiedene Handlungsstränge gibt und dazu noch eine Parallel-Welt namens "Meanwhile City", in der Ryan Phillippe ("Eiskalte Engel") als "Rorschach für Arme" (© by BlueSquirrel) auf Rachefeldzug geht !!
Klingt komplex und das isses auch, was aber nicht gleich zwingend schlecht sein muss !!
Schleppend und langatmig zieht sich die arg konstruierte Story dennoch zähflüssig dahin und trotz teilweise grandioser Optik, was die düstere Zwischenwelt angeht, will der "Kaugummi-Effekt" einfach nicht abhanden kommen !!
Dabei hat dieser Film im Grunde so viel an Potenzial und großartige Ansätze und dennoch bleibt dieser Film streckenweise viel zu krude und anstrengend, auch wenn zum Ende hin die vielen Erzählstränge endlich mal zu einem Ganzen werden und alles logisch aufgeklärt wird, kommt "Franklyn" über's zähe Mittelmaß nicht hinaus !!
Vielleicht ist das aber auch so ein Film, der erst in der 2. Sichtung seine volle Entfaltung findet, wer weiß !! Jedoch ist "Franklyn" mit Sicherheit nix für Jedermann !!

Fazit: Zäher Fantasy-Mix, bei dem das Kaugummi mit dem Streichholz tanzt !! ;)

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filmfreak23

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr interessanter Film, der die Geschichte von vier Menschen erzählt, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben aber am Ende zusammenkommen.
Sie haben alle etwas verloren in ihrem Leben und gehen damit unterschiedlich um.
-> Visuell beeindruckend
-> gute Atmosphäre
-> schauspielerisch durchschnittlich bis gut

Schon erstaunlich was sich so alles in den Media Markt Regalen tummelt.
Habe noch nie von dem Film gehört, der war glaub ich noch nicht mal im Kino und habe einfach mal blind zugegriffen.
Und ich muss sagen sehr guter Film.
Habe auch nicht die Story Zusammenfassung auf der Rückseite der Blu Ray gelesen und das war auch gut so, denn so hätte ich schon viel zu viel erfahren und hätte nicht so schön, während dem Ansehen rätseln können was da jetzt vor sich geht.

Letzendlich sollte man versuchen sich auf den Film einzulassen, denn dann kann er positiv überraschen.

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Kloina1893

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Bewertung5.5Geht so

Es ist mir schon lange nicht mehr so extrem schwer gefallen, einen Film zu bewerten. Einerseits hat der Film wahnsinnig gute Ansätze und eine tolle Atmosphäre. Andererseits wirken die verschiedenen Erzählstränge etwas unausgegoren auf mich und wollen irgendwie am Ende trotzdem nicht so recht zusammen passen. Die London-Szenen sind ziemlich langweilig geraten, einzig Eva Greens Charakter bringt etwas Abwechslung, wohingegen die Szenen in Meanwhile-City positiv herausstechen - doch das in erster Linie aufgrund des Settings.
Somit kommt der Film leider nicht über eine mittelmäßige Bewertung hinaus. Doch vielleicht ändert daran eine zweite Sichtung in hellwachen Zustand etwas. :)

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felifee

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Bewertung5.5Geht so

Der Film startete wirklich interessant, sodass ich auch mehr über diese Welt erfahren wollte.
Die verschiedenen Handlungen fand ich ganz gut, aber nicht immer fesselnd. Ich hätte lieber mehr von der parallelen Welt gesehen, in der sich Preest befindet.

Was mich irgendwann auch irgendwie ein bisschen genervt hat, war die Tatsache, dass Sam Riley die Stammsynchronstimme von Ryan Phillippe hatte und dieser eine ganz andere. War wohl die Gewohnheit ;)

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Shio

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe zu Anfang echt an mir gezweifelt. Ich habe versucht ...fast krampfhaft... einen Verbindung oder einen Sinn zu finden, um die beiden Filmstränge zu verbinden. Aber nützte nichts. Ich habe mich weiter so gefühlt, als würde jemand zwischen 2 Filmen hin und her zu zappen - vermutlich Pro7 und 3Sat.
Als ich dann schon ungeduldig wurde und eigentlich keine Lust mehr hatte, wurde alles auf gelöst. Leider war das dann auch schon Kurz vor dem Showdown ...von dem ich mir wesentlich mehr erwartet hatte. Jedenfalls kam mir das Zeitlich so vor und nur das ist wichtig.
Ich muss auch sagen eigentlich schöne Ideen und Ansetze aber nach dem die Handlung zu spät zusammen gefügt wird, hat man schon so viele Gedanken und Ideen gabt das, das Finale unbefriedigend kommt und geht.

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Joker89

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Bewertung7.0Sehenswert

Am Anfang ist der Film etwas verwirrend, dennoch gut gelungen der Film. Für mich hatte der Film ein klein wenig Flair eines Frank Miller Films.

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blue.62

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe mir den Film vorgestern abend angesehen: Der Film hat was, auch wenn die Story an manchen Stellen zunächst etwas verwirrend daherkommt, um dann gegen Ende hin, doch auf einmal "Sinn" zu machen und alle Charaktere zusammenzuführen. Was mich an dem Film allerdings am meisten beeindruckt hat, war Eva Green in der Rolle der herrlich neurotischen Kunststudentin "Emilia Bryant": Eva Green spielt hier so verrückt, wie man nur verrückt sein kann. Beeindruckend gespielt.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicherlich, wenn die Handlungsstränge am Ende zusammenlaufen, stellt sich die Frage: Gibt das einen wirklichen tieferen Sinn? Und die lapidare Antwort lautet, auch nach allen Extras der BluRay: Nein. Soll es auch gar nicht, aber es sollen "einsame/verlorerene Herzen" auf verschiedene Arten porträtiert werden. Der Vorwurf, dass hier Dinge gemischt werden, die besser isoliert jeweils einen Film ergeben hätten, ist zumindest nicht von der Hand zu weisen.

Optisch fand ich Meanwhile City teilweise zu sehr Pappmaché, das wirkte schon fast wieder übertrieben karikiert. Aber interessant. Die Idee der "Religionspflicht" wiederum fand ich sehr interessant, aber auch hier gilt wieder: Hätte viel tiefgründiger werden können, wollte es aber nicht.

Das alles ist kritisch gemeint, aber dennoch hat mich der Film unterhalten, was viel mit der Stimmung zu tun hatte, die er produziert. Eva Green wiederum glänzt schauspielerisch ziemlich stark, insbesondere die Sequenz mit ihrer Mutter beim Therapeuten ist wie aus der Schauspielschule und vor allem von Green toll umgesetzt. Der Dialog wird sicherlich in die Filmhochschulen Einzug halten.

Irgendwann sehe ich den wohl ein zweites Mal, wer weiß, vllt. bin ich dann doch zu enttäuscht, weil jede Spannung von "worauf läuft das jetzt hinaus" weg ist; vllt. bleibt aber auch mein Ersteindruck konstant, und ich setze noch einen halben Punkt drauf.

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jollyroger

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Ja, irgendwie echt enttäuschend. Wenn sich die Macher entweder auf Meanwhile City ODER eine konsistente Zusammenführung der Handlungsstränge konzentriert hätten, hätte das ein wirklich großer Film werden können.


jollyroger

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Bewertung7.5Sehenswert

FRANKLYN scheitert leider an der wichtigsten Vorraussetzung für einen gelungenen Episodenfilm: Der Zusammenführung der einzelnen Handlungsstränge.
Trotzdem, FRANKLYN ist originell, clever inszeniert, herausragend gespielt und absolut sehenswert.

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ChandlerC

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Bewertung6.5Ganz gut

Eins wäre wohl empfehlenswert bevor man Franklyn sieht: Auf keinen Fall den Trailer sehen. Denn der weckt ganz andere Erwartungen. Ohne ihn wird man sicherlich auch sehr überrascht sein, von dem was einen erwartet, doch nicht derart intensiv.
Anfangs ist alles noch ziemlich verwirrend, denn zumindest fragt man sich, wie diese vier Leben da zusammen hängen und was es mit Meanwhile City auf sich hat. Mit der Zeit wird es dann immer klarer und bringt es zu einem interessanten Finale.
Lieder sind nicht immer alle dieser Teilstücke gleich bleibend interessant und manchmal vielleicht auch schon etwas unnötig. Zum anderen hat jeder Film auch ein paar Längen in der Mitte.
Dennoch, insgesamt kann man sich den Film doch ganz gut mal ansehen. Aber auch trotz des ungewöhnlichen Settings, hat man auch nicht unbedingt was verpasst, wenn man ihn nicht sieht.

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Oskar Gleit

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Ich habe mir die Bewertung geschenkt, mikkean. Der Film ist langweilig, habe ich wegen akuter Übermüdung nach 1 Std. abgestellt. Bevor noch schlimmeres passiert, :-)


mikkean

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Das ist wirklich schade, denn so sollte es ja bei keinem Film sein. Aber ich habe vollstes Verständnis für deine Extrem-Reaktion :)


stuforcedyou

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Bewertung4.5Uninteressant

Die verwobene Konstruktion aus düsterem Fantasy-Comic, psychologischem Drama und wendungsreichem Thriller verlangt von dem Spielfilmdebüt von Gerald McMorrow einiges an Energie. Doch so sehr sich die Optik auch anschmeichelt und die Darsteller im dramaturgischen Gewand auch anbieten, diese Energie besitzt "Franlyn" nicht.
Jede Geschichte für sich genommen ist nett erzählt und toll bebildert, aber ihr Zusammenschluss, ihre Symbiose, versetzt den Film ins Stocken.
So ist "Franklyn" ein gescheitertes Genre-Experiment, trotz guter und manchmal sogar famoser Einzelstücke.

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horro

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Wie wahr - du triffst es auf den Punkt - optisch ein Genuss, Sinn der Geschichte bleibt verborgen - schade.


Klopper

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Bewertung5.5Geht so

Oh je, was ist denn da passiert? So viele tolle Ansätze und Ideen. Und dann steht da eine riesen Wand und Franklyn fährt einfach rein.
Das ist bedauerlich, denn anfangs ist der Karren noch auf Kurs. Auf vier Spuren ist man da unterwegs, die munter gewechselt werden. Zum einen gibt es da die Künstlerin Emilia (Eva Green), die ganz gerne mal Suizid begeht, vorher aber nochmal schnell den Notruf anruft, um sicher zu gehen, dass sie doch überlebt. Milo (Sam Riley) versucht sein Leben neu zu ordnen, nachdem ihn seine Verlobte kurz vor der Hochzeit verlassen hat. Peter (Bernard Hill) ist auf der Suche nach seinem verlorenen Sohn. Und in der fantastischen Welt Meanwhile City muss sich der maskierte Rächer Jonathan Preest (Ryan Phillippe) gegen ein Regime von Glaubensfanatikern durchsetzen.

Letztere Episode ist eindeutig die interessanteste und spannendste von Franklyn. Meanwhile City sieht fantastisch aus, ist voller skurriler Charaktere und die Idee einer Stadt, in der Religion erste Bürgerpflicht ist, lässt auf vieles hoffen. Man wünscht sich geradezu einen eigenen Film nur über diese seltsame Stadt. Leider wird dieses Potential nicht genutzt und die vielen Ansätze laufen ins Leere.

Das größte Problem von Franklyn ist allerdings die Verknüpfung seiner vier Erzählstränge. Die findet nämlich leider kaum statt. Nur zwei finden sinnvoll ihren Weg zueinander. Die anderen beiden fügen sich nie so recht ins Geschehen ein und werden dann am Ende quasi zwangsverbunden, was zu einer unbefriedigenden Auflösung führt. Zwar gibt es bereits vorher Figuren, die in allen Episoden auftauchen, aber ein wirklicher Zusammenhang ist nicht festzustellen. Erst nachträglich lässt sich feststellen, dass alle dasselbe Motiv verfolgen: Erlösung. Aber was nützt mir das, wenn das im Film 90 Minuten lang nicht rüberkommt, sich gute Ansätze dann doch als die übliche, flache Pseudopsychologie heraustellen, die man woanders schon besser gesehen hat.

Zumindest bietet Franklyn gutes Schauspiel und optische Schauwerte in Form von Meanwhile City und Eva Green. Ansonsten wurde hier viel verschenkt. Schade.

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duffy

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Bewertung4.0Uninteressant

Selten einen Film mit derart guten Ansätzen gesehen, die gegen Ende so konsequent gegen die Wand gefahren werden.
Was kreativ und spannend began, endete vollkommen beknackt und banal.

Aber Eva Green war toll, sehr sogar.

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Vagner

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Bewertung7.0Sehenswert

Am Anfang steht erstmal ein großes Fragzeichen und man denkt einfach nur "Was?". Die Handlungsstränge haben erstmal gar keinen zusamenhang und man fragt sich einfach nur wie was zusammen hängen soll und auf was das ganze hinauslaufen soll. Doch so etwa ab der Hälfte wird es klarer und man ahnt schon recht worauf das ganze hinausläuft. Darum auch nicht mehr Punkte.
Großes Pluspunkt ist die Optik des Films gerade die szenen in Meanwhile City sind berauschend. Hätte auch absolut nichts gegen einen film der gänzlich in Meanwhile City spielt.
Die Themen auf die der Film anspricht sind einerseits Sozial und gesellschaftskritische, aber auch die philosophische Frage nach dem Schicksal.

Ein gelungener Film wie ich finde auch wenn er an der ein oder anderen stelle zu viel wollte, und dann doch etwas vorhersehbar ist...

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JackoXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für eine DVD-Premiere unglaublich eindrucksvolle Ausnahmeerscheinung. Sieht zum Teil nach großem Kino aus. Lange weiß man nicht, was die einzelnen Handlungsstränge miteinander zu tun haben, schlußendlich ergibt alles einen Sinn. Zu schade, dass für so was keine Lobby existiert. Kann auch jetzt nicht sagen, welchem Genre man es zuordnen kann. Wer intelligente, außergewöhnliche Filme mag, muss einen Blick riskieren. Mehr will ich nicht verraten, auch ich wusste nicht, was mich erwartet, um so begeisteter war ich.

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reveal

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Bewertung5.5Geht so

Als Film eine pure Enttäuschung. Jedem, der sich einen spannenden oder unterhaltenden Film erhofft, dem sei hiermit von Franklyn abgeraten. Er braucht zu lange, um in Fahrt zu kommen, einen Sinn preiszugeben und die Handlungsstränge zusammenzuführen. Meiner Ansicht nach scheitert der Film an dem Versuch zu viel zu erzählen, was nicht zusammen gehört.
*Spoilerwarnung*
Was bringt mir der Typ mit der Phantasiefreundin für die Gesamtaussage des Films? Auch die Suizid-Artistin hatte zwar eine ganz interessante Geschichte (auch wenn ich finde, dass einem ihre Handlungsmotivation ziemlich entgegengerotzt wird), aber auch sie schafft kein Gesamtbild mit Franklyn. (Ich geh mal davon aus, dass er die Hauptgeschichte liefern sollte, immerhin ziert er das Cover und nimmt die meiste Zeit in Anspruch.) Die Charaktere haben nichts gemeinsam, außer dass sie sich zufällig am Ende treffen sollen. Denke, es hätte dem Film besser getan, wenn man sich nur auf die Geschichte Franklyns konzentriert und diese ausgedehnt hätte, dann halt mit anderem Ende. Und hier hätte es unzählige Möglichkeiten gegeben, einen guten Abschluss zu liefern, aber naja.
*Spoiler Ende*
Ich würde Franklyn allerdings jedem empfehlen, der sich über den Unterhaltungswert hinaus für Filme interessiert, denn abgesehen von Geschichten, die an sich interessant erzählt werden könnten, ist vor allem die Überschneidung der beiden Welten es wert, den Film zu sehen. Mal ein Ansatz solch einer Überschneidung mit weniger kindlichen Welten als bei Amelie oder Pans Labyrinth. Die schnellen Schnitte zwischen den Welten taten dem Film gut und sind interessant zu sehen (z.B. an der Tür).
Aber insgesamt reißt das es halt auch nicht besonders raus - zu wenig, zu spät.

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stricknadel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Häh? Sehr verwirrend, vielleicht liegt darin auch der Reiz. Trotz allem sehr beeindruckend.
Werd ihn mir wahrscheinlich noch mal anschauen müssen.

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JerichoSmith

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Bewertung5.0Geht so

Extrem enttäuschend. Normalerweise haben Filme mit so einen Bildstil die auchnoch in die tiefen der Psychologie eindringen bei mir nen riesen Bonus, aber die umsetzung der "Real-Szenen" fand ich derart enttäuschend und auch schon schmerzhaft langweilig.

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