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Ghost World
Ghost World (2001), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 18.10.2001
7.5
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von Terry Zwigoff, mit Bob Balaban und Joy Bisco
Die beiden Freundinnen Enid und Rebecca sind gerade dabei, die High School abzuschließen, und plagen sich mit dem Problem, dass dadurch auch das Ende ihrer Freundschaft näher rückt, denn die beiden haben unterschiedliche Zukunftspläne.
Mehr Bilder (8) und Videos (2) zu Ghost World
Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Ghost World
- Genre
- Coming of Age-Film, Tragikomödie, Drama, Komödie
- Handlung
- Comic, Freundin, Grafikbuch, Jugendlicher
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Kommentare (43) — Film: Ghost World
Louis Cyphre Mon, 29 Apr 2013 16:05:49 -0000
Kommentar löschenScarlett Johansson, Steve Buscemi und eine eher nervige Thora Birch, in einer recht unterhaltsamen Coming-of-Age-Komödie. Scarlett Johansson würde ich schon mal gerne meine Kugelschreiber-Sammlung zeigen und Steve Buscemi geht halt immer.
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Demine Mon, 29 Apr 2013 16:08:32 -0000
Antwort löschen"Scarlett Johansson würde ich schon mal gerne meine Kugelschreiber-Sammlung zeigen" :D
Louis Cyphre Mon, 29 Apr 2013 16:29:34 -0000
Antwort löschen*Hornbrille hochschieb* Meinst du eher nicht? Ich habe auch genug Tom Waits Platten, aber den hat sie ja schon musikalisch vergewaltigt.
Demine Mon, 29 Apr 2013 16:33:35 -0000
Antwort löschenVielleicht hilft es ja, ihr noch einmal die Originale vorzuspielen um zu zeigen, wie das Ganze klingt, wenn es gut ist. Aber andererseits... dürften Kugelschreiber sie sicher mehr interessieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie mehr Ahnung von Kugelschreibern als von Musik hat, ist ja auch durchaus nicht ganz so gering ;)
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Louis Cyphre Mon, 29 Apr 2013 17:41:49 -0000
Antwort löschenOder ich zeige ihr meine Kugelschreiber, während im Hintergrund meine Waits-Platten laufen. Das hat etwas von sehr knisternder Erotik. Dabei bin ich gar nicht so ein Sexferkel!
Demine Mon, 29 Apr 2013 18:16:21 -0000
Antwort löschenDie Kombination aus Kugelschreibern und Tom Waits-Platten (ja okay, und auch ein klein wenig Scarlett Johansson) sorgt für solche Fantasien ;)
sixdollarssixtysix Sat, 23 Feb 2013 13:39:30 -0000
Kommentar löschenHabe mich im Vorfeld sehr gefreut; die Story hätte so viel hergeben können. Tora Birch wirkt ab einer gewissen Zeit aber nur noch nervig und der Film tänzelt so an der Oberfläche herum, ohne wirklichen Tiefgang, wie man z.B. an den meiner Meinung nach nicht gelungenen Dialogen sieht. Steve Buscemi jedoch spielt wie immer sehr überzeugend
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jacker Tue, 08 Jan 2013 11:01:11 -0000
Kommentar löschen"Ghost World" - eine Ode an die Außenseiter, eine Huldigung an schrullige Nerds, wie es sie nur unter Musik- und Filmfreaks geben kann, ein Plädoyer für die Kunst, ein Tagebuch des Erwachsenwerdens.
Auf ruhige Art und Weise wird ein kleiner Einblick in das Leben der zwei Teenager Rebecca und Enid gegeben, beide sehr eigen und stark von Scarlett Johannson und Thora Birch verkörpert, die an einer entscheidenden Gabelung ihres Lebens stehen: Die Highschool ist Vergangenheit, der 'Ernst des Lebens' beginnt.
Ein Gefühl was die meisten wahrscheinlich kennen: Schule vorbei und die Zukunft walzt einem in Form einer grauen, undurchsichtigen Masse entgegen, vor der man am liebsten direkt die Flucht ergreifen, oder sie durch kindliches Augenschließen als nicht existent abtun möchte. Man muss plötzlich funktionieren, jobben, studieren, klar kommen und das geht alles irgendwie viel zu schnell..
Feinfühlig beschreibt Regisseur Terry Zwiggof in "Ghost World" wie die zwei Außenseiterinnen diese Gabelung im Leben nehmen - nämlich sehr verschieden wie sich recht schnell heraus stellt.
Die eine fügt sich förmlich nahtlos in die bestehenden Systeme aus Anpassung, Herunterschlucken von Unangenehmem, klein beigeben ein und träumt recht schnell die gängigen Träume der Gesellschaft: Eigenheim (bzw. Wohnung), Job, Geld, etc. Die andere kann und WILL sich in keinster Weise in dieses System eingliedern, ist den Menschen gegenüber auch weiterhin genauso angewidert eingestellt wie sie es zu Schulzeiten ihren Mitschüler/innen war und boykottiert alles und jeden. Den extremen Kontrast (für Enid und auch uns Zuschauer) zu Rebecca's gesellschaftlicher und sozialer 'Normalisierung' liefert der befremdliche, aber doch liebenswerte Seymour, den die zwei durch eine blöde Teenie-Aktion kennen lernen.
Buscemi stellt hier die absolute Versinnbildlichung des Über-Nerds dar: Bessessen von seiner Vinyl-Sammelleidenschaft, sozial in ein Netz ähnlicher Figuren eingebettet, zudem unfähig seinem Gegenüber auch nur die geringste Ungenauigkeit auf seinem Fachgebiet zu verzeihen (so belehrt er z.B. direkt eine potentiell an ihm interessierte Lady darüber, dass der Gitarrist gerade streng genommen keinen Blues, sondern Ragtime gespielt hat, denn im Blues wäre die Struktur ja, etc. etc.) trollt er sich durchs Leben: ohne wirkliche Freunde, ohne Frau, ohne Ziel. Schön ist, dass er aufgrund seiner Eigenartigkeit nicht bloßgestellt wird, sondern sein Verhalten völlig wertungsfrei gezeigt wird. Man schmunzelt zwangsweise, wenn jedoch der - aus der Obsession entstehende - völlige Mangel an Sozialkompetenz durchscheint, tut Seymour einem ziemlich leid!
Eine wundervolle Indie-Tragikkomödie, die sich so zwar vage einordnen lässt, sich eigentlich aber jeder konkreten Genrifizierung gekonnt entzieht. Macht Spaß, macht genauso nachdenklich und liefert charakterliche Eigenschaften auf dem Silbertablett, in denen viele sich sicher ein wenig wiederfinden können.
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DonChris Tue, 08 Jan 2013 11:14:53 -0000
Antwort löschenIch bin noch ein wenig skeptisch was den Film angeht, vorgemerkt ist er auf jeden Fall und dein Kommentar macht Hoffnung ;)
jacker Tue, 08 Jan 2013 11:20:05 -0000
Antwort löschenInwiefern denn?
Ich dachte zunächst es wär mir ein wenig zu sehr Teenie-Story, aber es wurde schnell klar, dass hier einfach höchst menschliche Probleme in dieses Setting eingearbeitet sind!
Außerdem konnte ich mich (ebenfalls für gewisse Richtungen extremer Musik-Nerd) in Ansätzen in Buscemi wiederfinden und das ist interessant, wenn ein Filmcharakter einem fast den Spiegel vor hält!
DonChris Tue, 08 Jan 2013 12:00:59 -0000
Antwort löschenInsofern, dass ich mir vorstellen kann, das vor allem die weiblichen Rollen auf die dauer irgendwie nerven können. Ich kenne ja bisher nur den Trailer. Buscemi ist allerdings immer eine Wucht ;)
jacker Tue, 08 Jan 2013 12:26:37 -0000
Antwort löschenKeine Angst, das tun sie nicht. Sind auf jeden Fall entsprechend gezeichnet um schnell zu durchschauen wie die Mädels ticken und wie viel von ihrer abweisenden und angepissten Art nur aufgesetzte Fassade ist!
DonChris Tue, 08 Jan 2013 16:46:58 -0000
Antwort löschenKlingt gut, rückt auf jeden Fall einige Ränge nach oben auf meiner "demnächst mal Sichten"-Liste ;)
jacker Tue, 08 Jan 2013 18:40:01 -0000
Antwort löschenJa, mach ruhig. Weiß nicht wie du so die typischen amerikanischen Indie-Filme findest (z.B. "Little Miss Sunshine", "Wilkommen im Tollhaus", etc.), aber von der Atmo geht das so in die Richtung!
philipp.endres.18 Wed, 09 Jan 2013 14:52:13 -0000
Antwort löschenHatte die selbe Skepsis wie DonChris, allerdings muss ich sagen, dass die beiden ihre Rolle sehr gut spielen und zu Buscemi passt die Rolle ja sowieso ;). Trotzdem hatte ich mir mehr erhofft, der Funke wollte einfach nicht überspringen. Kein schlechter Film, aber nicht ganz das was ich erhofft hatte, schade!
jacker Wed, 09 Jan 2013 14:56:02 -0000
Antwort löschenIst auch immer eine Stimmungsfrage bei dieser Art von Film. Entweder man ist recht schnell in der Atmosphäre drin, oder der Film kann lang nicht die erwünschte Wirkung entfalten!
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DonChris Tue, 05 Mar 2013 14:23:37 -0000
Antwort löschenInzwischen habe ich ihn gesehen und auch wenn er bei mir keine 8.0 Bewertung hat, so ist der Film sehr sehenswert! Meine Befürchtung, die Art und Weise der Hauptdarsteller würde auf Dauer nerven, hat sich schon mal nicht bestätigt, auch wenn Tora Birch mit ihrer Interpretation des mimikarmen, lustlosen Gothic(?)-Nerds hier und da nah dran war ;)
jacker Tue, 05 Mar 2013 14:34:20 -0000
Antwort löschenNa wunderbar, dann freue ich mich natürlich, dass ich dir zu etwas geraten habe was dann auch funktioniert hat!
Weltensegler Wed, 26 Dec 2012 17:45:18 -0000
Kommentar löschenFand ich gut. Ghost World wirkt für mich frei, es geht einfach so dahin, man weiß nicht unbedingt was die nächste Szene sein wird, mal der nächste Tag oder die nächste Handlung, mal einfach nur vermeindlicher Nonsense. Aber alles charmant. Die ruhige Art war einfach sehr angenehm, genau wie die Sets, die einen gewissen Retro-Charm vermittelten, auch wenn man ab und an klar sah, dass man sich in der Gegenwart befindet. Besetzung war überzeugend, Steve Buscemi als Loser geht natürlich immer gut, Thora Birch irgendwo zwischen nicht reinpassen, nicht anpassen wollen, anti sein und Suche nach einem Sinn für ihr Leben. War ein bisschen schade, dass Scarlett Johansson's Rebecca relativ wenig zu sehen war. Großartige Handlung gab es nicht und benötigte man auch nicht. Tolle Sets, viel Kameraruhe, schöner Soundtrack, interessante Dialoge, ein guter Anteil an derben Flüchen und immer wieder Nachdenkliches, schöne Mischung. Sehr angenehm einen Film zu sehen der nicht versucht cool zu sein, sondern einfach sein Ding macht ohne auf massenkompatibel zu machen. Filmende kommt relativ offen daher, lässt Interpretationen zu und passt zum Film.
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eisbaerdios Wed, 07 Nov 2012 18:29:10 -0000
Kommentar löschenDie Titelmusik ist so geil. Fluffiger Film.
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boxcarsboxcars Thu, 01 Nov 2012 17:52:37 -0000
Kommentar löschen‘Die beiden Freundinnen Enid und Rebecca sind gerade dabei, die High School abzuschließen, und plagen sich mit dem Problem, dass dadurch auch das Ende ihrer Freundschaft näher rückt, denn die beiden haben unterschiedliche Zukunftspläne.’
An dieser Inhaltsangabe, die dem Film hier von moviepilot untergejubelt wird, kann man wunderschön sehen, dass die Figuren Recht behalten: Es versteht keiner, sie miteingeschlossen. Wenn Ined zu Seymour sagt, dass sie mit 99% aller Menschen nichts anzufangen weiß, dann ist das zur Mitte des Films. Am Ende des Films weiß sie, dass auch der letzte Prozent, der sie, Seymour und Becca umfasste, verloren und auf's Konto der Vollidioten gegangen ist.
‘Ghost World’ scheint wie die Blaupause des ‘Nerd’-Movies - wie man das hier wahrscheinlich nennen würde. Von sowas wie ‘An Education’, ‘Die Träumer’ oder diesem ganzen anderen unsäglichen Zeug. Das Schöne ist nun jedoch, dass es ein überhaupt nicht überheblicher Film ist. Einer, der nicht ‘sophisticated’ sein will, der keine Ansprüche stellt, weil für ihn alles gleich unsinnig ist. Wenn ein Kunde in der Videothek anstatt eines italienischen Klassikers einen amerikanischen Softporno angeboten bekommt, ist das kein Grund arrogant zu grinsen, weil man mal wieder mehr wusste als alle anderen. So weit kommt es auch nicht, denn Ined bringt es sofort, eine Sekunde nach dieser Szene auf den Punkt: ‘Ist doch alles Scheiße hier.’ Genau, alles, und man weiß nicht warum. Nur, dass sie Recht hat. Das ist nicht pubertär, und es reicht überhaupt nicht aus, den Film mit einem Genrestempel (‘Coming-of-Age’) zu versehen und lustig pfeifend weiter zu gehen. Der Film mäht nämlich wirklich alles nieder. Musik jeder Art, den Film, Coffeeshops, den Kinobetrieb, das Ernährungssystem und natürlich das Kunstsystem, das noch immer zwischen anspruchsvoller und nicht anspruchsvoller Kunst unterscheidet. Die Erklärung der Lehrerin, es existieren eben Werke, die in die emotionale Tiefe gehen und solche, die nur zur Bespaßung dienen, käme in jedem anderen Film dieser Sorte nicht als Witz, sondern als Conclusio heraus.
‘Ghost World’ ist ein durch und durch fantastischer Film.
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hallidalli Mon, 16 Jul 2012 00:56:39 -0000
Kommentar löschenScarlett Johansson ein Blickfang, sehr sexy / unschuldig, Thora Birch die Ihren Platz nicht findet & Steve Buscemi als Geek der dem Film das I-Tüpfchelchen gibt. Jeder der Charactere wird gut dargestellt wobei auf die Dauer gesehen nichts neues & abwechslungsreiches dazukommt, der Film drottet demnach vor sich hin und stellt das stinknormale freundschaftliche Leben zweier ganz unterschiedlicher High School Absolventinnen dar.
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torsam Mon, 09 Jul 2012 20:03:11 -0000
Kommentar löschenDer Begriff Tragikomödie passt für diesen Film wie die Faust aufs Auge! Denn in erster Linie ist Ghost World ein Drama, dass die Geschichte vom Erwachsenwerden zweier Mädchen erzählt, die gerade ihren Schulabschluss gemacht haben. Die Grundstimmung ist dabei recht heiter, was vor allem an den mit Schimpfwörtern beladenen Dialogen liegt. Spätestens in der zweiten Hälfte hat man es aber immer mehr mit einem Drama zu tun, das viel Wert auf die Gefühle der Figuren legt. Das war es aber auch schon, bitte nicht den Begriff Drama überbewerten. Es geht hier nicht um so wahnsinnig tragische Dinge wie beispielsweise in "Schindlers Liste".
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RoosterCogburn Tue, 26 Jun 2012 22:55:51 -0000
Kommentar löschenEin durchgehend gelungener Film mit wunderbaren Darstellern. Vor allem Thora Birch und Steve Buscemi waren stark in ihren Rollen. Aber auch Scarlett Johansson und Illeana Douglas (als Kunstlehrerin) möchte ich positiv bemerken.
Auch wenn der Film aufgrund der inszenatorischen Mittel so wirkt, ist er nicht bloß irgend ein Coming-Of-Age Film für Teenies. Ich habe hier mehr gesehen. Eine nerdige Geschichte. Eine Handlung um diese schrägen Typen, deren starkes Interesse z.B. für Naturwissenschaften, Trivialkultur oder Filme ungleich hoch ist. Leidenschaftlich hoch. Deshalb sehe ich auch ein Plädoyer für uneingeschränkte Kunstbegeisterung, für die bedingungslose Musikleidenschaft, für Filmliebhaberei.
Die Witze in "Ghost World" sind zwar oft bissig, doch nie verletzend. Selbst die größten Spinner werden würdevoll behandelt und nicht für einen billigen Witz der Lächerlichkeit preisgegeben. Das ist ein grosses Plus.
Und wenn sich über dumme Kommentare zu Laurel und Hardy lustig gemacht wird, dann fühlt sich der kleine (Film-)Nerd, der in jedem von uns steckt, endlich einmal verstanden.
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demien.bartok Tue, 22 May 2012 02:55:59 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Filme, die ich kenne. Hat mir in meiner Abitur-Zeit einiges an Selbstbewusstsein gegeben. -> Die Gesellschaft wird von unerträglichen Menschen zusammengehalten. In diesem Film kommt alles vor, was ich an der Gesellschaft hasse. Einen Ausweg gibt es nicht, aber es gibt gute Musik. ---> Die Metapher mit dem Bus ist wunderbar. Selten sowas gut-gemachtes in einem Film gesehen. --- Diesen Film schau ich mir jedes Jahr an und an vielen Stellen lache ich so herzlich wie beim ersten Mal.
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hallidalli Mon, 16 Jul 2012 00:40:53 -0000
Antwort löschenund was ist die Metapher des Bus´ses ?
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demien.bartok Sat, 21 Jul 2012 00:41:49 -0000
Antwort löschenDie Reise in die Ungewissheit. Und der alte Mann wusste es von Anfang an.... :)
hallidalli Sat, 21 Jul 2012 00:54:47 -0000
Antwort löschenmhm, stimmt, da hast Du recht. Dankeschön. :))
moviee Sun, 29 Apr 2012 12:03:31 -0000
Kommentar löschenEin aus dem Leben gegriffenes Coming-Of-Age-Drama um zwei beste Freundinnen, die nach dem Abschluss der High School einfach nur die gemeinsame Zeit miteinander genießen wollen. Ohne Pläne, dafür aber mit einer enormen Portion Lebensfreude machen sich die beiden über alle Arten von Idioten und Außenseiter lustig und leben jeden Tag voller Freude als wäre es ihr letzter. Doch als die eine mit dem eben noch gedemütigten Außenseiter eine Freundschaft beginnt, hat darunter die gemeinsame Freundschaft zu leiden.
"Ghost World" ist der (auf den ersten Eindruck recht unpassende) Titel eines ungemein liebevollen Teendramas. Die auf einem Comic basierende Geschichte ist mit viel Biss und Selbstironie erzählt, einige immer wiederkehrende Elemente der Komik sorgen für ein zusätzliches Amüsement. Auch der langsam voranschreitende Wendepunkt von der heiteren und unbeschwerten Freundschaft zu der immer größer werdenden Distanz wird detailliert und nachvollziehbar beschrieben. Besonders gegen Ende hin wird der Film immer unbequemer, der Schlusspunkt selbst fällt vollkommen anders aus als zunächst erwartet.
Schauspielerisch ist die Independent-Tragikomödie eine Klasse für sich. Thora Birch gibt eine tolle Hauptdarstellerin, die sich als heiterer Teenager Enid gegen jede Art des Erwachsenwerdens sträubt und am liebsten alles Zukünftige prokrastiniert. Aber auch die junge Scarlett Johansson als beste Freundin von Enid und Steve Buscemi als eigenbrötlerischer Schallplattensammler glänzen auf ganzer Linie.
Fazit: "Ghost World" ist ein überaus nettes Coming-Of-Age-Drama um Freundschaft und Selbstfindung, das mit einem tollen Cast und einer mindestens ebenso tollen Geschichte unbedingt zu überzeugen weiß.
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Morrigan Tue, 27 Mar 2012 00:37:15 -0000
Kommentar löschenMeine Vorhersage für diesen Film ist eine 10. 0.0 Muss ich mir mal anschauen aber ich hab so das gefühl dass ich ihn entweder hassen oder lieben werde.
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soilent Sun, 29 Jul 2012 18:51:24 -0000
Antwort löschenUnd stimmte deine Bewertungs-Vorhersage?
VisitorQ Sun, 11 Mar 2012 19:47:20 -0000
Kommentar löschenEin charmanter Film, den ich mir immer wieder liebend gerne ansehe. Hat eine sehr gelungene Atmosphäre. Den Comic habe ich zur Hälfte gelesen und habe nicht wirklich reingefunden.
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cyranorick Fri, 10 Feb 2012 23:54:49 -0000
Kommentar löschenHmm.. schwer, schwer.
Coming of Age hier, Bildmetaphern da... bliblablub... das ist es nicht, was mir an diesem Film gefällt.
Ich habe ehrlich gesagt, keine Ahnung, warum ich eigentlich recht positiv angetan bin von dem Film. Klar, Thora Birch liefert hier gut ab, und Steve Buscemi spielt wie immer grandios den Sonderling.
Aber auch daran liegt es nicht.
Vermutlich ist es die Ansammlung schräger Typen und die leichte Melancholie, die diesen Streifen durchzieht.
Aber gut.. ich finde auch ein Picknick auf dem Schrottplatz auf eine eigenwillige Art romantisch.
Wahrscheinlich liegt es also schlichteg an meiner seltsamen eigenen kleinen Welt, dass ich den Film so geniessen konnte?
Dafür aber richtig!
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lordjonz Thu, 01 Dec 2011 20:45:10 -0000
Kommentar löschenHat einfach etwas!! zwar eher lahm aber auch teilweise guten schwarzen humor mit einer prise guter musik und netten schauspielern!!
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Flominator Sat, 12 Nov 2011 12:57:59 -0000
Kommentar löschenHatte nur die Besetzung gelesen und mir den Film aufgenommen. Beim Anschauen hatte ich die ganze Zeit die Hoffnung, das gleich etwas passiert. Ist es aber nicht :(
Vermutlich habe ich ihn einfach nicht verstanden …
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Punsha Sat, 08 Oct 2011 16:23:16 -0000
Kommentar löschen"Ghost World" ist ein ruhig erzählter Coming-of-Age-Film von Terry Zwigoff aus dem Jahr 2001, der sich aufgrund seiner Ernsthaftigkeit von fast allen Teenie-Filmen grundlegend unterscheidet. Die zwei Schulfreundinnen Enid und Rebecca erscheinen anfangs als oberflächliche, klischeehafte Teenagergören: Selbstbewusst, frech, nervig und arrogant mit dem unwiderstehlichen Drang anders zu sein. Doch im Verlauf der Geschichte entwickeln die beiden Mädchen eine unsagbare Tiefe, sodass all ihre Schwächen hinter ihre Fassade offen gelegt werden: Allen voran steht da Enid, äußerst beeindruckend von Thora Birch verkörpert, deren Verwirrtheit und Ängste durch die Bekanntschaft mit dem schüchternen Außenseiter Seymour eine wahrlich sensible Note bekommen. Die so umfassende und vielschichtige Auseinandersetzung mit jugendlicher Selbstverwirklichung macht "Ghost World" wohl zur besten Umsetzung eines Teenie-Dramas. Doch auch weil der Film so authentisch ist, beschränkt sich seine Zielgruppe zunehmends auf die Gruppe von Menschen, die er versucht darzustellen. Manch einer ist womöglich nicht daran interessiert, die Weltanschauung launischer Zicken zu verstehen, aber vielleicht hilft "Ghost World" sich an seine eigenen peinlichen Eskapaden oder seinen fürchterlichen Kleidungsstil von damals zu erinnern, insofern man das überhaupt möchte. Was ich damit sagen will, ist, dass einem das Gezeigte gefallen kann, aber nicht zwingend muss.
Ich werde jedenfalls versuchen, diesen Film noch deutlich öfter sehen zu können. Nicht wegen des bloßen Inhalts, dafür aber wegen der eindrucksvollen, umfassenden und so wahren Auseinandersetzung mit einem problematischen und unvergleichbaren Lebensabschnitt.
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Punsha Sat, 08 Oct 2011 17:14:53 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :)
Begbie Fri, 01 Jul 2011 20:44:27 -0000
Kommentar löschenSchöner, ruhiger Coming-of-Age-Indie-Film mit einem (wie fast immer) genialen Steve Buscemi und einer damals noch relativ unbekannten Scarlett Johansson - aber der eigentliche Star ist Thora Birch die hier wirklich einfach perfekt ist und der man ihre innere Zerissenheit immer abnimmt. Viele skurille und "nerdige" Momente runden das ganze ab. Achja und schon im Trailer sieht man, dass die Macher von "New Kids" wohl vorher diesen Film gesehen haben müssen :D
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schokoeis87 Sat, 26 Mar 2011 04:20:14 -0000
Kommentar löschenPummelchen,Honey... Oh machs dir selber!
Fukuhila-Man ist recht witzig. Aber ansonnsten eher nen lahmes Ding. Es geht eben. Aber mit es geht möchte ich mich nicht zufrieden geben.
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schokoeis87 Sun, 27 Mar 2011 02:22:33 -0000
Antwort löschenAlso weisste ansonsten wird mit einem n geschrieben...! Schäm dich!
Chris12zero Sun, 27 Mar 2011 20:25:04 -0000
Antwort löschenEcht ma, shame on you !! ^^
Prestigeww Wed, 09 Feb 2011 17:31:25 -0000
Kommentar löschenEin wirklich sehr schöner Film über die Einsamkeit der Großstadt, den Verlust der Jugend und das Gefühl, dass die Anzahl der Seelenverwandten mit dem Wachsen der Seele deutlich abnimmt.
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Marvin Marsh Fri, 30 Sep 2011 21:29:08 -0000
Antwort löschenViel zu gewollt und ein bisschen tiefgründiger und interessanter wird's erst gaaaanz zum Ende.