Ghost World
Ghost World (2001), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 18.10.2001
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von Terry Zwigoff, mit Joy Bisco und Teri Garr
Die beiden Freundinnen Enid und Rebecca sind gerade dabei, die High School abzuschließen, und plagen sich mit dem Problem, dass dadurch auch das Ende ihrer Freundschaft näher rückt, denn die beiden haben unterschiedliche Zukunftspläne.
Cast & Crew
-
Terry Zwigoff
-
Joy Bisco
-
Teri Garr
-
Debra Azar
-
Tom McGowan
-
Dave Sheridan
-
Charles C. Stevenson Jr.
Regie
Schauspieler
-
Stacey Travis
-
Thora Birch
-
Scarlett Johansson
-
Steve Buscemi
-
Brad Renfro
-
John Malkovich
-
Terry Zwigoff
-
Daniel Clowes
- Genre
- Tragikomödie, Coming of Age-Film
- Handlung
- Comic, Freundin, Grafikbuch, Jugendlicher
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ghost World
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Kritiken (1) — Film: Ghost World
al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenSeymour, etwa Mitte 40, lebt allein, sammelt obsessiv alte Blues Platten; Enid dagegen ist nicht einmal 20, sehr schön und sucht derzeit nach ihrem Platz im Leben. Die entstehende Freundschaft der Beiden stösst auf Unverständnis bei Rebecca als auch bei den Geek-Freuden von Seymour.
Geek sein ist cool! Alles andere ist langweilig ;-)
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Kommentare (31) — Film: Ghost World
Kommentar schreibenGonko 2012/01/16 20:11:13
Kommentar löschenIch hatte mir mehr erwartet.
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lordjonz 2011/12/01 21:45:10
Kommentar löschenHat einfach etwas!! zwar eher lahm aber auch teilweise guten schwarzen humor mit einer prise guter musik und netten schauspielern!!
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Flominator 2011/11/12 13:57:59
Kommentar löschenHatte nur die Besetzung gelesen und mir den Film aufgenommen. Beim Anschauen hatte ich die ganze Zeit die Hoffnung, das gleich etwas passiert. Ist es aber nicht :(
Vermutlich habe ich ihn einfach nicht verstanden …
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Punsha 2011/10/08 18:23:16
Kommentar löschen"Ghost World" ist ein ruhig erzählter Coming-of-Age-Film von Terry Zwigoff aus dem Jahr 2001, der sich aufgrund seiner Ernsthaftigkeit von fast allen Teenie-Filmen grundlegend unterscheidet. Die zwei Schulfreundinnen Enid und Rebecca erscheinen anfangs als oberflächliche, klischeehafte Teenagergören: Selbstbewusst, frech, nervig und arrogant mit dem unwiderstehlichen Drang anders zu sein. Doch im Verlauf der Geschichte entwickeln die beiden Mädchen eine unsagbare Tiefe, sodass all ihre Schwächen hinter ihre Fassade offen gelegt werden: Allen voran steht da Enid, äußerst beeindruckend von Thora Birch verkörpert, deren Verwirrtheit und Ängste durch die Bekanntschaft mit dem schüchternen Außenseiter Seymour eine wahrlich sensible Note bekommen. Die so umfassende und vielschichtige Auseinandersetzung mit jugendlicher Selbstverwirklichung macht "Ghost World" wohl zur besten Umsetzung eines Teenie-Dramas. Doch auch weil der Film so authentisch ist, beschränkt sich seine Zielgruppe zunehmends auf die Gruppe von Menschen, die er versucht darzustellen. Manch einer ist womöglich nicht daran interessiert, die Weltanschauung launischer Zicken zu verstehen, aber vielleicht hilft "Ghost World" sich an seine eigenen peinlichen Eskapaden oder seinen fürchterlichen Kleidungsstil von damals zu erinnern, insofern man das überhaupt möchte. Was ich damit sagen will, ist, dass einem das Gezeigte gefallen kann, aber nicht zwingend muss.
Ich werde jedenfalls versuchen, diesen Film noch deutlich öfter sehen zu können. Nicht wegen des bloßen Inhalts, dafür aber wegen der eindrucksvollen, umfassenden und so wahren Auseinandersetzung mit einem problematischen und unvergleichbaren Lebensabschnitt.
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seven 2011/10/08 19:07:23
Antwort löschenSuper Punsha! :-)
Punsha 2011/10/08 19:14:53
Antwort löschenVielen Dank! :)
Begbie 2011/07/01 22:44:27
Kommentar löschenSchöner, ruhiger Coming-of-Age-Indie-Film mit einem (wie fast immer) genialen Steve Buscemi und einer damals noch relativ unbekannten Scarlett Johansson - aber der eigentliche Star ist Thora Birch die hier wirklich einfach perfekt ist und der man ihre innere Zerissenheit immer abnimmt. Viele skurille und "nerdige" Momente runden das ganze ab. Achja und schon im Trailer sieht man, dass die Macher von "New Kids" wohl vorher diesen Film gesehen haben müssen :D
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schokoeis87 2011/03/26 05:20:14
Kommentar löschenPummelchen,Honey... Oh machs dir selber!
Fukuhila-Man ist recht witzig. Aber ansonnsten eher nen lahmes Ding. Es geht eben. Aber mit es geht möchte ich mich nicht zufrieden geben.
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schokoeis87 2011/03/27 04:22:33
Antwort löschenAlso weisste ansonsten wird mit einem n geschrieben...! Schäm dich!
Chris12zero 2011/03/27 22:25:04
Antwort löschenEcht ma, shame on you !! ^^
Prestigeww 2011/02/09 18:31:25
Kommentar löschenEin wirklich sehr schöner Film über die Einsamkeit der Großstadt, den Verlust der Jugend und das Gefühl, dass die Anzahl der Seelenverwandten mit dem Wachsen der Seele deutlich abnimmt.
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Marvin Marsh 2011/09/30 23:29:08
Antwort löschenViel zu gewollt und ein bisschen tiefgründiger und interessanter wird's erst gaaaanz zum Ende.
horro 2010/11/12 23:03:32
Kommentar löschenEin fast schon intimer Einblick in die eigene kleine Welt zweier Mädchen. Der Reiz des Films liegt sicher im Detail. Die Freundschaft zwischen einem Mann mittleren Alters und einem Teenager ist irgendwie süss und auf seltsame Weise faszinierend inszeniert.
Wer Scarlett Johansson wieder mal etwas natürlich, unschuldig und ohne übertriebene Schminke, dafür mit rauher, nuschelnder aber ungemein sexy Stimme haben will, der schau sich das an!
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Bandrix 2010/10/19 16:49:13
Kommentar löschen„Ghost World“ hat eigentlich gute Vorraussetzungen für einen guten Film.
Jedoch ist er das nicht.
Die meiste Zeit wird sich einfach durch den Film durch geredet, ohne dass es eine nennenswerte Handlung geben würde.
Das wäre auch nicht weiter schlimm, wären die Dialoge wenigstens interessant und nicht ziemlich langweilig. Die meiste Zeit hört man zwei arroganten Gören zu, die über alles und jeden lästern und sich auch noch anzicken.
Tarantino kann es meistens. Er versteht es Dialoge endlos weiterlaufen zu lassen, ohne jeglichen Anflug von Langeweile. Das schafft der Regisseur dieses Filmes leider nicht, beziehungsweise zu selten. Ein paar Schmunzler sind drinnen, das war’s aber auch schon.
Zu den oben genannten Vorraussetzungen zählt auf jeden Fall die namhafte Darstellerriege. Ohne die wäre „Ghost World“ auch nicht erwähnenswert.
Da hätten wir Thora Birch als gelangweilte und irgendwie abgefahrene High School Absolventin und Scarlett Johansson als ihre Freundin. Dann wäre da noch der wie immer brillante Steve Buscemi als sympathischen und unbeholfenen Schallplattensammler.
Sie schaffen es den Film über die gesamte Laufzeit zu tragen.
Doch nach Ende des Films stellt sich die Frage: Ja und? Das war’s jetzt?
Insgesamt ein langweiliger Film mit interessanten Ansätzen, aber ohne jegliche haftenbleibende Erinnerung.
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BigDi 2010/10/19 21:49:43
Antwort löschenAlso da klappt bei mir echt die Kinnlade runter. :-O
Bandrix 2010/10/19 22:35:58
Antwort löschenIch weiß...ich weiß
Ich war mir auch im Vorfeld so sicher, dass er mir gefällt. Aber irgendwie ist der Funke nur ganz selten übergesprungen. Schade, vor allem wegen den vielen tollen Darstellern!
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BigDi 2010/10/20 13:41:46
Antwort löschenWirklich schade, für mich ist es einer der besten "Lebensgefühlfilme"...
nurleben 2010/10/20 17:10:42
Antwort löschenIch kann Bandrix' Bewertung nachvollziehen. Ich mochte den Film noch weniger. Die beiden gingen mir schon nach 20 Minuten sosehr auf die nerven, dass ich ihn abgebrochen hab. Tjoa ...
stuforcedyou 2010/09/23 18:05:22
Kommentar löschenRegisseur Zwigoff ("Bad Santa") inszenierte mit "Ghost World" einen stillen Film über das Erwachsen werden, der weder mit pubertären Peinlichkeiten noch mit altertümlichen Klischees um die Gunst des Zuschauers buhlt, sondern lieber auf seine unspektakuläre aber authentische Gesichte und seine Figuren setzt, die den Film auch aus den Tiefen der etwas langatmigen Inszenierung holen ohne von ihrer realistischen Faszination etwas einzubüßen.
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Weltensegler 2010/09/23 18:53:07
Antwort löschenEi, der gefiel mir beim 1. Durchlauf gut, später auf DVD allerdings eher so ganz gut/nett. Werde ihn aber noch mal sehen müssen.
mikkean 2010/09/23 19:57:49
Antwort löschenEine echte Seltenheit: Überzeugende Indie-Komödie ohne dämlichen Humor, die auch der Comic-Vorlage gerecht wird. Sehr schöne Review übrigens.
KlapTrap 2010/07/14 20:07:02
Kommentar löschenIch wünschte, es hätte GHOST WORLD schon zu meiner Schulzeit gegeben oder (noch besser) ich wünschte ich hätte dort eine Enit an meiner Seite gehabt.
Meine Fresse, ist Thora Birch die Erotik in Nerdgirl-Person, oder was ?!
Natürlich hat der Film auch für Leute die ihre Schulzeit schon eine Weile hinter sich haben noch einiges zu sagen, aber die Unmittelbarkeit wäre unschlagbar gewesen.
SO sah Kunstunterricht aus, SO sahen die dummen Schnepfen aus, die in ihren lauten Luftblasen nervten, SO sah man die Welt - ganz alleine von seinem eigenen Bauchnabel aus, und war damit (unbewusst) verschrobener als die Welt, der man dies vorwarf.
Heute ist GHOST WORLD damit eher ein Blick in den Rückspiegel, verschmitzt, glorifizierend, melancholisch und ehrlich.
Erreicht dadurch aber leider nicht die selbe elementare Wucht, die der Film wahrscheinlich in meinen "teens" gehabt hätte.
Eines aber, das nagt, seitdem ich Steve Buscemi in seinem Plattenschrein gesehen habe.
Denn dort sitzt ich also, in meinem Wohnzimmer und schaue GHOST WORLD.
Vor mir der Schrank, auf dem sich das Fernsehgerät befindet, und in diesem Schrank unzählige Filme und 7 verschiedene Videopielkonsolen.
Hinter mir 3 Regale und eine Glasvitrine voll mit Videospielen und Filmen - und über die Bücher und Musikschränke reden wir erst gar nicht.
Und da sitze ich also und bete mein Mantra herunter :
"Ich habe eine Freundin, Haustiere,Haus und Garten....
..ichbinkeinfreakichbinkeinfreakichbinkeinfreakichbinkeinfreak !".
Eines Tages glaube ich vielleicht sogar dran !
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stalker 2010/07/14 22:16:17
Antwort löschenBist n Freak, wa?
phoenix409 2010/07/14 22:22:33
Antwort löschenWer nich?
KlapTrap 2010/07/14 22:59:59
Antwort löschenIch fürchte die Tage in denen ich als Gesellschaftschreck dienen konnte, sind lange vorbei - und ich fürchte mein sienzehnjähriges Ich würde mich auslachen, wenn es mich heute sehen könnte.
Genugtuung verschafft mir nur, das daß inzwischen auf Gegenseitigkeit beruht !
Sonse 2010/07/15 19:12:20
Antwort löschenIch habe den Film damals im Kino gesehen als ich grad Abi gemacht habe, und zwar gemeinsam mit einer Freundin, mit der ich gemeinsam in Kunst saß - und wir hatten einen jungen Performance-Künstler als Lehrer, quasi identisch bis auf das Geschlecht.
Wir haben uns weggeworfen.
Gibt auch noch andere Ähnlichkeiten...
Unmittelbar genug, oder? :)
KlapTrap 2010/07/15 19:49:59
Antwort löschenFast könnte ich dich beneiden....fast !
Denn dafür bin ich noch in der Pre-Baggypants-Deine-Mudda-Gangstarap-fünfzehnjährigetwentysomethinglookalikes-Phase sozialisiert worden.
Aber das sind wahrscheinlich nur die Altagsbemerkungen eines langsam vergreisenden.....
stalker 2010/07/15 20:21:05
Antwort löschen...Zeiten, in denen man in Schrittgeschwindigkeit über den heimstädtischen Marktplatz fuhr und das Volk mit Schlagern oder Schlachtrufen beschallte...Scheiß Alter...ist nichts mehr mit Fahrt im Auto einfach so drauf, weil sich eine angeblich verbotene Trancemasterkassette auf der Autobahn eben besser anhört als zu Hause...ach verdammt.
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KlapTrap 2010/07/16 10:11:45
Antwort löschenNa..na, wir wollen doch nicht sentimental werden, oder ?
Ach Scheiße....zu spät !
Aber-hey- dafür dürfen wir jetzt Steuern zahlen, Wählen gehen und uns damit wenigstens berechrtigt über "die da oben" aufregen.
Ist doch auch was feines, oder ? Nicht ?
Deine Trancemasterkassetten waren bei mir eher irgendwelche importierten Schweden-Death-Metal-Mailordertapes, und deine Marktplatzorgien eher nächtliche Mülltonnenrennen die mit einer Vorladung endeten....aber ich finds gerade trotzdem wahnsinnig sympathisch.
Von außen betrachtet sind wir aber trotzdem nur irgendwelche vergreisten Verklärer, die für die Baggypantsgeneration schon wiedert stark nach "Ab ins Beet" und "früher war alles besser" riecht.
So schnell steht man also auf der anderen Seite......
pellekraut007 2010/07/26 16:55:15
Antwort löschenxD - dito, lieber KlapTrap... dito!
phoenix409 2010/07/06 16:48:26
Kommentar löschenIm Flimmerkasten läuft alter indischer Rock, die Klamotten sind auf längst verwelkten Punk abgestimmt, den keiner mehr anerkennt ("Punk ist out! Wer heute das System stürzen will, studiert BWL!"), das eigene Zimmer ist auf dem besten Wege zum 70er/80er-Raritätenmuseum und in der verratzten Umhängetasche warten leere Papierseiten auf scharf beobachtete Karikaturen der grässlich gewöhnlichen Umgebung:
Nerd sein und stolz drauf, "Ghost World" lebt davon.
Die besten Freundinnen Enid und Rebecca haben sich der Mainstreamfeindschaft verschrieben und suchen sich ihren eigenen Weg durch den lahmen Alltag, nachdem die nervige High School endlich Vergangenheit ist.
Es sind gleichermaßen Spaß und Langeweile, die die beiden dazu bringen, dem alleinstehenden Seymour (fantastisch wie immer: Steve Buscemi) nachzuspionieren und mehr über ihn zu erfahren. Der Kauf einer seiner alten Schallplatten verändert alles.
Das verkratzte Vinyl hat die besten Tage längst hinter sich und dennoch, es ist immer noch für Überraschungen gut, wenn man sich urplötzlich in einen alten Bluessong verliebt, der wunderbar melancholisch vor sich hin eiert und einen in sich selbst blicken lässt.
Was danach folgt ist eine der schönsten und nerdigsten Coming-of-Age-Geschichten, die man bis jetzt so sehen durfte. "Ghost World" rechnet herrlich fies mit Normalos, Pseudos und Kulturbanausen ab, stellt aber zeitgleich auch das Nerdsein in Frage. Dank den besonderen Charakteren, deren klasse Darstellern, genialer Musik und viel gehässigem Humor lässt uns Terry Zwigoff's Film feinfühligen Zeitgeist atmen, der einfach nur sympathisch, authentisch und unheimlich unterhaltsam sein darf.
Alte Freundschaften zerbrechen, neue entstehen, und man selbst ist mittendrin im Gefühlschaos, das die Sicht hin zum eigenen Lebensziel vernebelt. "Ghost World" fühlt sich wirklich nach Leben an, vielmehr kann ein Film eigentlich nicht erreichen.
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mikkean 2010/07/06 17:10:56
Antwort löschenSchöner Schlusssatz, der trifft es auf den Punkt. "Ghost World" ist neben "American Splendor" eine dieser etwas anderen Comic-Verfilmungen, die keine Vorkenntnisse braucht und umso viel lebensechter wirkt. Hervorragend umgesetzt, toll geschrieben und glänzend besetzt - Was sollte man sich mehr wünschen.
phoenix409 2010/07/06 17:13:42
Antwort löschen"American Splendor" kannte ich noch garnicht, sogar Paul Giamatti ist dabei! Wird vorgemerkt.
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mikkean 2010/07/06 17:50:53
Antwort löschen"Splendor" ist definitv zu empfehlen. Giamatti empfiehlt sich da endlich fernab peinlicher Nebenrollen als großer Darsteller.
nurleben 2010/07/30 18:11:59
Antwort löschenOMG, wieso habe ich noch nie was von diesem Film gehört? Klingt echt nach meinem Geschmack :)
Janus Winter 2010/06/02 01:10:48
Kommentar löschenOch naja. Irgendwie ganz nett. Mehr nicht. Schauspielerisch können die beiden Hauptdarstellerinnen absolut nicht überzeugen. Und die Story gibt auch nicht viel her...
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moep0r 2010/05/11 19:07:02
Kommentar löschenRichtig guter Film ... blabla ... solltet ihr auf jeden Fall angucken ... blabla ... hat mich voll ueberzeugt .... blabla ... Scarlett Johansson .. blabla ... und natuerlich Steve Buscemi <3
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samploo 2010/05/11 19:31:21
Antwort löschenIch frag mich ob der Comment fuer mich war... Scarlett & Steve reichten naemlich! :D
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Trash-Gordon 2010/05/11 21:23:38
Antwort löschenEndlich mal eine Filmkritik, die ich auch verstehe.
moep0r 2010/05/12 14:36:43
Antwort löschenDer Soundtrack ist uebrigens auch sehr toll! :D
Acry 2010/05/07 23:50:26
Kommentar löschenZwei sehr verschiedene Freundinnen - die doch eines gemeinsam haben: Sie suchen einen Inhalt, nach welchem sie ihr weiteres Leben ausrichten können.
Während Rebecca und Enid in der Schule beide eher Außenseiter waren, verändert sich nach der Schule ihr Verhältnis zueinander:
Enid ist immer noch auf der Suche nach einem Sinn im Leben, nach Neuem, nach Andersartigem, nach sich selbst, wohingegen Rebecca sehr schnell in den Trott eines normalen Bürgerlebens verfällt: Sie sucht und findet Arbeit, möchte in eine eigene Wohnung ziehen und unabhängig bzw. erwachsen werden.
Enid allerdings hat es auf ihrem Weg um einiges schwerer: Sie findet zunächst keinen Job, hat sie endlich einen, wird ihr sofort gekündigt, weil sie sich nicht irgendwelchen Verhaltensregeln anpassen will. Außerdem wird sie gezwungen, einen Kunstkurs zu belegen, der sie zum einen in ihrer Kreativität stärkt, ihr aber auf dem Weg zur Selbstfindung auch nicht wirklich behilflich sein kann.
Ihr ausgeprägter Charakterzug, immer anders als die Masse sein zu wollen, treibt sie in die Hände von Seymour, der ebenfalls ein eher desozialisierter Außenseiter ist, obwohl er einen durchaus netten und menschlichen Charakter besitzt.
Die dann entstehende Freundschaft mit Seymour treibt die beiden Freundinnen jedoch noch weiter auseinander, bis man sich zum Schluss fragt, ob sie jemals wieder so befreundet sein werden, wie sie es früher waren.
Letztendlich zeichnet dieser Film aber nur das Leben, wie es tatsächlich ist: Man lernt Freunde kennen und beschreitet eine Zeit lang einen gemeinsamen Weg. Dann entwickelt man sich weiter und sucht nach Neuerungen in seinem Leben - die Wege trennen sich und jeder geht seinen neuen Prioritäten nach.
Dieser Film zeigt wunderschön authentisch die Höhen und Tiefen des Teenagerlebens und Entwicklung, Verfall und Bedeutung von Freundschaften zwischen verschiedenen Menschen, die allesamt verschiedene Leben führen und verschiedene Ziele und Erwartungen haben.
Die Metapher mit dem auf den Bus wartenden Mann, war sehr gut gewählt. Wie sehr wünscht man sich machmal - gerade in Zeiten der Unsicherheit - man könnte sich einfach hinsetzen und warten, bis der rettende Bus, also die Lösung, kommt und einen mitnimmt; einen dorthin bringt, wo alles besser ist, wo man ein neues Leben anfangen kann.
Steve Buscemi hat sich hier wieder zielsicher eine 100% passende Rolle für sich herausgepickt. Wer könnte den sympathischen, bedauernswerten Nerd besser spielen als er? Und auch Scarlett Johansson ist ohne ihr blondiertes Haar direkt nicht mehr ganz so schrecklich aufdringlich.
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kristallrainer 2010/05/07 23:59:41
Antwort löschenGut gesagt! Allerdings hat der Film eben dadurch, dass er sich von vielen anderen aus seinem Genre distanziert doch eine bessere Wertung als 7.5 verdient. Mindestens 8.0 !
Acry 2010/05/08 00:05:43
Antwort löschen8 Punkte gingen leider nicht, weil dem Film dafür das gewisse Etwas fehlte, was ich sonst immer während eines 8er-Films empfinde ;)
BigDi 2010/05/01 21:56:47
Kommentar löschenDas ist kein Film, das ist ein verdammtes Lebensgefühl - ein lebensunfähiges, wohlgemerkt, aber egal, so charmant, so sarkastisch, so schonungslos ehrlich, dass ich Thora Birch auf der Stelle ganz fest an sich drücken möchte, weil ich vielleicht noch nie eine mir so verwandte Seele in einem Film gesehen habe. So verloren in dieser bösen Welt, die so freundlich tut und so verlogen und konventionell ist, dass - ach, pfui darüber! nichts geht über die naive Rebellion gegen die Normen und Formalien, wenn man sich an seine Vergangenheit und Kindheit krallt, als wäre man ohne diese nichts - und man ist es doch tatsächlich, also wo liegt das Problem? Dass man nicht erwachsen wird und somit nicht reif, nicht ernst, nichts - aber nein, wohl eher alles, denn sich der Gesellschaft, dem Spießertum und der political correctness widersetzend bleibt man wenigstens sich selbst treu und wird nicht ein Teil der Welt, sondern ein Gegenpol zu ihr. Und wenn schon damit zur Einsamkeit verdammt - denn zwei Lebensunfähige funktionieren auch nicht zusammen, so sehr es man sich auch wünschen würde - so dennoch frei und in dem eigenen Leiden den anderen doch stets überlegen, denn individuell geblieben, so blöd das Wort auch klingen mag. Und wenn der tolle Soundtrack letztendlich nur noch die Hoffnungslosigkeit untermalt, dann findet sich die Hoffnung dennoch, an einem Ort, von dem sie längst verschwunden sein müsste, aber dennoch für die zurückkehrt, die sie benötigen. Und dann ist man endgültig der Realität entflohen und daheim, in seiner ganz eigenen Geisterwelt, wo man schon die ganze Zeit hingehört. Dann atme ich ein und aus und bin erfüllt und weiß: Ich liebe dieses Mädchen, diesen Humor und diesen Film - und dieses Lebensgefühl. Scheiß auf Vernunft.
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stalker 2010/05/02 19:58:14
Antwort löschenUnd darauf Prost.
BigDi 2010/05/03 01:02:28
Antwort löschenProst passt echt gut jetzt, der Alkohol macht sich ein wenig bemerkbar gerade Ôo
kronenhummer 2010/04/16 13:34:34
Kommentar löschenEin schräger, sehr spezieller Film über das Erwachsenwerden und doch noch viel mehr. Teilweise wirklich nett und intelligent, teilweise jedoch etwas zu schräg. Die Schauspieler waren jedoch stark besetzt. Thora Birch als Außenseiterin, die versucht im Leben zu Recht zu kommen und scheitert, während Scarlett Johansson dieses gelingt. Das Highlight ist jedoch einmal mehr Steve Buscemi, der „natürlich“ den seltsamen Eigenbrödler spielt. Alles in allem ein durchaus amüsanter Film, der mitunter etwas zu „independent“ wirken will - aber vielleicht auch bewusst aufgrund des satirischen Charakters.
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mr.peables 2010/04/15 19:46:56
Kommentar löschenhey leute, kann mir irgend jemand sagen was das für eine brille ist, die thora birch in dem film trägt? würd mich verdammt freuen, danke.
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FordFairlane 2010/04/15 02:18:30
Kommentar löschenlangweilig!
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Grohacke 2010/04/14 23:03:36
Kommentar löschenZwei Außenseitermädels sind mit der Highschool fertig und wissen nicht, was sie jetzt machen sollen? Ach so, eine Teenie-Komödie... Nein! Ein sehr schöner Film, mehr für Erwachsene als für Teenies - und das beileibe nicht nur wegen Steve Buscemi.
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