Graf Zaroff - Genie des Bösen

The Most Dangerous Game (1932), US
Laufzeit 66 Minuten, FSK 12, Thriller, Horrorfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 06.08.1976

6.5 Kritiker
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von Irving Pichel und Ernest B. Schoedsack, mit Joel McCrea und Fay Wray

Dem russischen Sportjäger Graf Zaroff tappen auf seiner einsamen Insel ahnungslose Überlebende eines Schiffbruchs in die Falle. Da der Graf schrecklich gelangweilt davon ist, nur auf Tiere zu schießen, eröffnet er aus Spaß am Töten die Jagd auf die Gestrandeten. In diesem wahnsinnigen Spiel fällt seine erste Wahl auf Robert Rainsford und Eve Trowbridge. Die Gestrandeten sind auf der mysteriösen Insel auf sich allein gestellt und müssen von nun an einen Weg finden, den wahnsinnigen Grafen in diesem lebensgefährlichen Spiel auszutricksen. Eine schreckliche Hetzjagd durch die Nacht nimmt ihren unheilvollen Lauf…

Der Film basiert auf der Kurzgeschichte The Most Dangerous Game von Richard Connell.

HandlungRobert Rainsford (Joel McCrea) erleidet in der Südsee Schiffbruch und gelangt zu einer mysteriösen Festung, in der scheinbar kultivierte russische Graf Zaroff (Leslie Banks) lebt. Zaroff spielt Klavier und teilt Rainsfords Leidenschaft für die Jagd. Zur Zeit sei er auf der Jagd nach einem besonders gefährlichen Unwesen.

Auch das schiffbrüchige Geschwisterpaar Eve (Fay Wray) und Martin Trowbridge (Robert Armstrong) befinden sich dort. Doch nachts klopft Eva an Rainsford Tür: Ihr Bruder sei verschwunden! Wenige Zeit später überbringt Zaroff die Leiche. Es ist nun klar, dass der Russe selbst Jagd auf Menschen macht und absichtlich falsche Lichter auf seiner Festung positioniert, um so die Schiffe schiffbrüchig werde zu lassen. Er lässt seinen beiden Gefangenen eine letzte Chance: Im Dschungel machen Rainsford und Zaroff aufeinander Jagd – wer gewinnt, bekommt Eva.

Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Über den Film auf einer Horrorfilmseite (engl.)
Rezension auf senseofview.de

Quellen

  • Graf Zaroff - Genie des Bösen - Bild 2194849
  • Graf Zaroff - Genie des Bösen - Bild 2194862
  • Graf Zaroff - Genie des Bösen - Bild 2202109
  • Graf Zaroff - Genie des Bösen - Bild 2202122

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Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Graf Zaroff - Genie des Bösen

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Bandrix

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Bewertung6.0Ganz gut

„The most dangerous Game“ ist ein Klassiker des frühen Horrorfilmes und das zu Recht.
Es ist erstaunlich, dass ein Film dieses Alters in diesem Genre tatsächlich noch etwas packend und spannend sein kann.
Natürlich merkt man ihm die vielen Jahre an. Vieles wirkt aus heutiger Sicht unfreiwillig komisch, einige Sets sehen ziemlich unwirklich aus.
Auch die Schauspieler sind manchmal jenseits von Gut und Böse. Vor allem Leslie Banks als Graf Zaroff ist dank seinem Overacting für einige Lacher gut.
Dennoch ist das Prinzip der Menschenjagd interessant und bietet auf jeden Fall Spannung an der einen oder anderen Stelle.
Natürlich werden heutige Standards niemals erreicht, was aber nicht besonders schlimm ist.
So präsentiert sich dem Zuschauer mit „The most dangerous Game“ ein leicht trashiger, dennoch, oder gerade deswegen, unterhaltsamer Horrorfilm, der allerdings niemanden heute mehr erschrecken oder schocken wird.
Zeiten ändern sich…

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Klassiker des frühen Horrorfilms, der für seine Zeit schon äußerst gewagt war. Die Story wurde in späteren Filmen immer wieder variiert wie z.B. in "Der Sonne entgegen" oder "Hard Target".

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xtheunknown

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

graf zaroff ist der klassiker unter den menschenjäger filmen und gleichzeitig der beste, wenn auch nicht mehr der unterhaltsamste. das liegt daran das in den nachfolgenden filmen wie battle royale, hard target und ich würde sogar hostel noch mit einbeziehen die motivation der jäger eine finanzielle oder politische ist. zaroff dagegen ist jäger aus leidenschaft und der mensch seine grösste herausforderung. er liefert damit den grundstein auf den alle späteren filme aufbauen.

die schauspielerischen leistungen sind teilweise zum schmunzeln. wie z.b. am anfang wo einer vom hai gefressen wird. zusammen mit den kulissen wirkt der ganze film wie ein theaterstück.

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Gustav

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Bewertung7.5Sehenswert

Ganz unterhaltsamer, preisgünstig in den übriggebliebenen Kulissen aus "King Kong" gedrehter Dschungel-Thriller. Es gibt keine wirklichen Höhepunkte, die im Gedächtnis bleiben, und die Geschichte braucht auch eine Weile, bis sie endlich "auf den Punkt kommt" (auch das könnte spannend sein, ist hier aber nicht viel mehr als Wartezeit). Dafür ist die Menschenjagd in der zweiten Hälfte des Films trotz ihrer behäbigen Erzählweise ganz originell und wurde zum vielzitierten Vorbild für ein paar Dutzend anderer Filme.

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