Amok - He Was a Quiet Man
He Was a Quiet Man (2007), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Drama
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von Frank A. Cappello, mit Christian Slater und Elisha Cuthbert
Schon am frühen Morgen weiß Bob Maconel, dass er einen miesen Tag haben wird. Einmal mehr acht Stunden in einem grauen Raum rumsitzen und von den Kollegen ignoriert werden, in einer Welt, in der er sich völlig fehl am Platz fühlt. An diesem speziellen Tag überschreitet Bob die Grenze vom potentiellen Killer zum Held wider Willen.
Cast & Crew
-
Frank A. Cappello
-
Christian Slater
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bob Maconel
-
Elisha Cuthbert
-
Sascha Knopf
-
Jamison Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scott Harper
-
David Wells
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ralf Coleman
-
Michael DeLuise
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Soreson
Regie
Schauspieler
-
John Gulager
-
Randolph Mantooth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Willis
-
Frankie Thorn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jessica Light
-
William H. Macy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gene Shelby
-
Frank A. Cappello
- Genre
- Schicksalsdrama, Liebesfilm
- Zeit
- 21. Jahrhundert
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Amoklauf, Amokläufer, Attentat, Attentäter, Büro, Lebensretter, Liebe, Rettung, Verlieben
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Amok - He Was a Quiet Man
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Kritiken (5) — Film: Amok - He Was a Quiet Man
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen"He was a quiet man", wie "Amok - Ignoriert. Unterschätzt." im Original heißt, ist ein ungewöhnlicher Film, der abseits des Mainstreams anzusiedeln ist. Die Charaktere bedienen sich allerhand Klischees, die sich vor allem in Unternehmen wiederfinden. Diese übertriebene Ordnung wird durch die Rolle des Bob torpediert, obwohl dieser selbst Klischees bedient. Denn Bob wird vom Loser zum gefeierten Helden, macht diese Wandlung aber nur äußerlich durch. Innerlich ist er mit der Situation überfordert, genau wie mit der Romantik, die zwischen Bob und Vanessa anbahnt. Somit kann man sich als Zuschauer ausmalen, dass der Film nicht allzu vorhersehbar ist, auch wenn es phasenweise so scheint.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenWer sich den Film ohne vorheriges Durchlesen von Kritiken ansieht, wird durch einige überraschende Schlenker bestens unterhalten: nicht nur wegen des völlig umkonditionierten und umgestylten Slaters, nein, auch die Handlung weiß, geschickt von einem Genre zum anderen zu wechseln (Drama - Liebesfilm - Komödie - Charakterstudie) und dabei zu überzeugen. Klischees transportiert der Streifen zwar auch; diese werden jedoch elegant und zu keiner Zeit mit erhobenem Zeigefinger vermittelt. Ob der Emotionalität des Themenkomplexes (Amoklauf - Täter-Opfer-Beziehung, auch in der Liebe) bleibt am Ende ein eher mulmiges Gefühl zurück.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenChristian Slater hat in seiner Rolle als Mobbingopfer und potenzieller Amokläufer (nach Der Name der Rose) einmal mehr eine ältlichere Frisur mit wenig Haaren; und auch in Amok - He was a quiet man kann er überzeugen.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
“He Was A Quiet Man” ist ein Drama, aber auch eine stellenweise absurde Komödie. Wenn man sich ganz auf den Film einlässt, wird man gut unterhalten und fiebert beim Aufstieg und Fall des Bob Maconel mit. Die Story ist zwar leider nicht der große Reißer, weiß aber zu gefallen und am Ende ein wenig zu überraschen. Wem “Falling Down” zu brutal oder “Donnie Darko” zu mysteriös ist, ist hier genau richtig. Und mit den Filmen wurde “AMOK” bestimmt noch nie verglichen.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenCooler Film mit einem überragenden Christian Slater und einer super guten Elisha Cuthbert!!
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Kommentare (36) — Film: Amok - He Was a Quiet Man
Kommentar schreibenTheAtticChild 2012/01/09 10:54:17
Kommentar löschenDa ist er nun, einer laut vielen Meinungen hier überragender Film mit Slater...das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...bis jetzt fand ich nur Very Bad Things mit dem Kerl gut. Den Rest konnte man irgendwie vergessen...dann lasse ich mich doch mal auf den verunstalteten Slater ein und bin gespannt.
Eine Enttäuschung blieb tatsächlich aus!
Man sieht den Film und denkt in eine völlig falsche Richtung und bekommt eine unerwartete Story vorgesetzt, die richtig schön ist. Es ist eine ungewohnte Mischung aus Drama und Komik, die hier einen in seinen Bann zieht. Man kann an einigen Stellen lachen aber auch mitfühlen. Die leicht übertriebene Darstellung des menschlichen Verhaltens ist genial und macht klar, warum es solche Exemplare der Gattung Mensch gibt, wie Slater ihn spielt.
Die unerwartete und richtig schöne Story wird durch ein mindfuckartiges Ende über den Haufen geschmissen und lässt einen erstmal mit einem schlechten Gefühl zurück bevor man zu dem Entschluss kommt, dass dies eben ein ziemlich genialer Film war.
Vielen Dank Herr Slater für diesen wunderbaren Film.
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slohänd h. 2012/01/04 03:29:46
Kommentar löschensehr bestürzender film, der das gefühl des gelähmt seins in dieser schnellen welt auf eine schmerzhaft eingängige weise verbildlicht.
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cruzha 2011/12/28 09:49:35
Kommentar löschenGroßartige Performance von Christian Slater, der den eigenbrötlerischen Außenseiter so ehrlich spielt wie nur möglich. Und Bob ist eine SEHR eigenbrötlerische Figur (Stichwort Aquarium). Der Film selber beginnt mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor (Amokszene) und kann sich dann nicht so recht entscheiden zwischen Gesellschaftssatire und Drama. Das ist aber nicht weiter schlimm, da man als Zuschauer über die Laufzeit hervorragend unterhalten wird. Lediglich der Schluss hat mich unbefriedigt zurückgelassen - der wirkte mir zu hektisch und zu aufgesetzt, aber im Kern logisch. Beide Daumen nach oben für diese kleine Perle.
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Joeyjoejoe17 2011/12/14 10:22:25
Kommentar löschenHe was a quiet man, so this is a quiet movie.
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pellekraut007 2011/12/07 20:17:03
Kommentar löschenJaja, grunz, er war ein stiller Mann. Ein Tagträumer kurz vor dem "meng-amok", laut wiki die malaische Bezeichnung für den ultimativen Ausraster. Die Demütigungen waren sehr offensichtlich, vielleicht ein bisschen zu..., aber die Geschichte und ihre teilweise herrlich surreale Erzählweise waren für mich 90 Minuten sehenswert. Ein kleiner, unaufgeregter Film über einen Loser, weniger Falling Down, etwas mehr Elephant, aber vor allem eine echte Wohltat, nach dem unglaublichen Mist, den ich in letzter Zeit gesehen habe. Was mich überzeugte, war eine scheinbar vorhersehbare Geschichte, die aber schon im Anfang einen unerwarteten Haken schlug und das bis zum Ende durchhielt, ohne ihren roten Faden zu verlieren. Ich schließe mich gerne den meisten Moviepiloten hier an: Ein Geheimtipp! Grunz. So jetz komm doch mal her, du glubschäugiger Goldfisch und lass dir erzählen, wie mein scheiß Tag heut war....
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Tachitalili 2011/10/07 15:06:58
Kommentar löschenStory: Bürojob. Schüchterner Typ mit Wut im Bauch.
Geniale Machart und wunderbare Musikuntermalung erschaffen eine etwas surreale Atmosphäre einer Isolationsblase in der sich der Hauptakteur befindet, die sowohl seine steigende innere Anspannung als auch seine gleichzeitige Gleichgültigkeit vermittelt.
Slater spielt super, ich finde: seine ungewöhnlichste und beste Rolle.
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Pilzhut15 2011/09/30 23:08:41
Kommentar löschenWow ein unglaublicher Film. Ich habe von diesen Film vorher nicht gehört und nur nach Cover ausgeliehen. Das ist die beste Variante Filme zu gucken, ohne Erwartungen und ohne durch Trailer schon gespoilert zu sein. Dieser Film hat mich echt umgehauen. Der Film ist unglaublich wendungsreich, jedes Mal wenn man denkt jetzt ist es offensichtlich was passiert kommt es ganz anders. Auch wechselt der Film unglaublich schnell von Komödie zur Tragödie und zurück. Auch die Leistung der Darsteller ist unglaublich gut. Solche Filme findet man nur durch Zufall und dann hauen sie einen um so wie mich.
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alanger 2011/07/07 23:32:49
Kommentar löschenein stiller mann, ein toller film.
lets twist again...
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jollyroger 2011/07/07 23:48:52
Antwort löschenAmen!
ihre-herrlichkeit 2011/05/30 23:04:41
Kommentar löschenSlater in einer Glanzrolle.
Ich konnte den Protagonisten soooo gut verstehen und ich bin so dankbar, dass ich mir keinen typischen Beruf im Büro ausgesucht habe...
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duffy 2011/05/30 23:11:37
Antwort löschenGnaaaar....den will ich schon so verdammt lange sehen.
ihre-herrlichkeit 2011/05/30 23:21:28
Antwort löschenKino.to
duffy 2011/05/30 23:27:37
Antwort löschenDa bin ich kein Fan von.
ihre-herrlichkeit 2011/05/30 23:29:36
Antwort löschenStimmt. Als echter Filmliebhaber zahlt man ja. :D
Dann bestell ihn dir bei Amazon oder so. Kriegste doch bestimmt.
duffy 2011/05/30 23:33:00
Antwort löschenIch war mir halt nicht sicher, ob sich das lohnt. Bin auch kein Freund von Blindkäufen. Da ist er wieder, der Teufelskreis. Aber ich überlege gerade mächtig.
Ich war sogar mal der Meinung, den in ner Zeitschrift als Beilage gesehen zu haben. Kann mich aber auch irren, war an nem Samstag. :D
Chris12zero 2011/05/30 23:42:32
Antwort löschen@ ihre-herrlichkeit: Meine absolute Zustimmung !! Der Film is klasse und Slater absolut genial !! ;)
@ Duffy: Der lohnt sich auf jeden Fall !! Hab dem sogar 'ne 8,5 gegeben !! ;) ... achso, du irrst dich nicht !! Hab ihn aus der TV Movie !! ;);) ^^
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Murphante 2011/05/31 00:29:41
Antwort löschen@ihre-herrlichkeit, hab ich mir doch schon gleich gedacht das dir der Film gefällt ... und auch das du ihm eine 8 geben wirst, verdammt wir hätten wetten sollen
@duffy, du fängst langsam doch an mir sympatisch zu werden in Punkto ... keine Filme zu schauen auf kino.to ... ich kauf mir auch lieber Filme im Original ... aber die müssen auch schon gut sein, und kaufe auch sehr ungerne einfach blind die Filme
@Chris12zero, naaa das hab ich auch nicht anders erwartet von Dir, das du auch ein Slater Fan bist ^^ der ist auch halt einfach voll cool
weiter so Mädels und Jungs ... reingehauen :P
ihre-herrlichkeit 2011/05/31 09:12:11
Antwort löschenHehe, du weißt halt, was ich brauche, Murphante. :-*
Mr. Pink 2011/05/30 16:56:57
Kommentar löschenDass Christian Slater mich nochmal so von sich überzeugen würde, hätte ich nicht gedacht, aber er liefert hier wirklich eine grandiose Leistung ab und bringt den potentiellen Amokläufer und verunsicherten Helden glaubwürdig rüber. Auch William H. Macy und Elisha Cuthbert können überzeugen.
Der Film enthält klassische Elemente eines Dramas und einer Romanze, wobei sich die Liebesgeschichte jedoch nie zu sehr in den Vordergrund drängt. Zudem ist "He was a quiet Man" auf eine gewisse Art und Weise auch recht humorvoll und witzig.
Aber vor allem ist "He was a quiet Man" wahrscheinlich einer der besten Filme zum Thema Amoklauf. Der Streifen knüppelt nicht zu sehr mit der Moralkeule auf den Zuschauer ein und versucht auch nicht durch plumpe, überzogene Gewaltfantasien Aufsehen zu erregen. Es geht hier einfach nicht um die Tat an sich, sondern um den Menschen, der diese begeht. So wird also versucht möglichst viel auf den Hauptcharakter einzugehen, seine Gefühle und Gedanken zu ergründen, sodass man nachvollziehen kann, was ihn überhaupt dazu bringt, die Möglichkeit eines Gewaltausbruchs in Betracht zu ziehen.
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Mr. White 2011/04/19 17:17:29
Kommentar löschenTägliche Stresssituationen, Demütigungen und ein labiler, verrückter Charakter. Das sind die zentralen Dinge in "Amok" und die Flucht vor dem einen Schritt, die Suche nach dem Weg aus der Sackgasse und die Suche nach dem lang ersehnten Glück.
Ein absolut rührendes Drama einer anderen Art. Man wird mitgerissen, man leidet mit dem Protagonisten, der einem aber auf eine bestimmte Art unheimlich und seltsam erscheint. Auch wenn der Film im Mittelteil einige Längen aufweist, hat er es faustdick hinter den Ohren. Besonders im Finale, dass trotz minimalster Ahnung, sehr überrascht und noch einen fetten Pluspunkt oben draufsetzt. Schön!
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manitu17 2010/11/30 12:14:47
Kommentar löschen*Spoil*
wieso hat ihn eigentlich niemand gefragt, wieso ER ne Waffe hatte?
...uuund zack! in den Auschnitt:D
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guggenheim 2010/11/30 12:35:48
Antwort löschen- SPOILER -
Na, weil das alles nur seine Halluzinationen waren :)
manitu17 2010/11/30 21:27:01
Antwort löschen*S*
ja schon klar, und trotzdem wird man doch wohl gefragt, auch wenn man halluziniert:D amerika - das land der unbegrenzten schusswaffen-.-
uuuund trotzdem: zack! in den ausschnittxD
guggenheim 2010/11/30 22:26:41
Antwort löschenIch werde das in meinen Halluzinationen aber auch nie gefragt ;D
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manitu17 2010/12/01 14:44:38
Antwort löschennoch nicht mal bei tagträumen?:-o schlimm wärs, wenn du gefragt wirst, und merkst, dass du überhaupt nicht träumst:D
guggenheim 2010/12/01 15:13:01
Antwort löschenJa, dann wäre alles zu spät :D
guggenheim 2010/11/24 21:52:30
Kommentar löschenErstens kommt es anders und zweitens als man denkt: da ich glücklicherweise wenige bis gar keine Informationen zu dem Film hatte, wurde ich durch eine facettenreiche und interessante Geschichte geführt, die zwar nicht frei von Schwächen ist, aber durch die starke Besetzung, v.a. Slater spielt großartig, ordentlich über dem Durchschnitt liegt und die ich so nicht erwartet hätte.
Vielmehr möchte ich auch gar nicht sagen, denn allzu ausführliche Schilderungen sind dem Filmerlebnis nicht dienlich.
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Filmkenner77 2010/10/04 16:58:43
Kommentar löschenVerstörende Psychostudie ala Falling Down mit einem sehr gut aufspielenden Christian Slater. Definitv kein Mainstreamfilm.
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johnboy1979 2010/09/17 17:13:42
Kommentar löschenEin eigentlich sehr interessanter Film, aber leider kommt das geringe Budget zu sehr zum tragen. Natürlich macht ein Budget einen schlechten Film nicht gut. Jedoch ist eine gute Idee in Verbindung mit einem höheren Budget eine gute Basis für eine gute Produktion. Es gibt immer wieder Ausnahmen, wo eine junge kreative Crew oder künstlerische Überzeugungstäter einem niedrigen Budget trotzen und hohe Qualität mit geringen finanziellen Mitteln produzieren. Das heißt alle entscheidenen Stellen sind mit guten Leuten besetzt. Also mindestens ein guter Regisseur, ein guter Kameramann, ein guter Drehbuchschreiber sowie gute Darsteller. Die Wahrscheinlichkeit diese Konstellation zu schaffen liegt bei einem hohen Budget relativ hoch.
"Amok-He was a Quiet Man" weist leider in zu vielen Bereichen Mängel auf. Besonders das Drehbuch ist zu unstimmig. Die Dialoge sind bezogen auf die Thematik zu wenig pointiert, das heißt es wird oft viel herum geredet. Die Nebendarsteller sind schlecht gewählt (Willi H. Macy als Chef passt überhaupt nicht) und bleiben blass. Die Specials Effects Sequenzen, ob gewollt schlecht oder nicht, sind ebenfalls lieblos. Nur Christian Slater kann auf ganzer Linier überzeugen. Seine Darstellung sowie die gute Grundidee der Story ist es, die den Film ins Mittelmaß retten. Schade eigentlich, mit mehr Mühe und besonders mit einem besseren Drehbuch wäre sicherlich etwas sehr gutes entstanden. Sich nur auf seinen glänzenden Hauptdarsteller zu verlassen und auf einige gute Ideen, ist zu wenig.
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WackaWacka 2010/08/07 01:40:32
Kommentar löschenEine gute Story, die Filmrealität überspitzt, lakonisch, sarkastisch, dabei nie zynisch dargestellt. Wechselnde Ästhetik, schöne Einfälle. Guter Soundtrack, der dem weniger spannenden als vielmehr fesselnden Film Tiefe verleiht. Die Liebesgeschichte fast zu süßlich inszeniert für mich, aber erkriegt den Dreh noch. Film ist ein Geheimtipp und lässt den Zuschauer, wenn der sich auf die Tragödie einlassen kann, mit einem Gefühl der traurigen Sympathie für den wenig ansehnlichen Verlierer ("Helden") zurück.
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Chris12zero 2010/08/07 17:10:15
Antwort löschenKann ich nur unterschreiben !!
Hast es in deiner Kritik auch sehr schön auf den Punkt gebracht !! ;)
AgentGuhl86 2010/07/09 16:21:28
Kommentar löschenDie Psyche eines Menschen kann, wie der menschliche Körper, nur ein gewisses Maß an Leid ertragen, bevor die Regeneration in Degeneration umschlägt. "Amok - He was a quiet man" zeigt dies in aller Deutlichkeit und läuft mit dem großartigen Christian Slater in den Hafen der Tragödie und der Melancholie ein! Sehr empfehlenswert!
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CrashOberbreit 2010/07/05 00:29:32
Kommentar löschenEine interessante Charakterstudie mit überraschendem Ende. Ich bin wirklich angetan, hatte ich doch eher einen durchschnittlichen Film erwartet. Zahlreiche Wendungen sorgen für Unterhaltung, die zwar nicht unbedingt in Euphorie oder Spannung versetzt, doch gekonnt die Zeit vertreibt und das Interesse weckt.
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Leonard Shelby 2010/05/09 12:29:17
Kommentar löschenSlater beweist Mut zur Hässlichkeit.
Schöne Bilder, besonders die surrealen.
Die Auflösung gefällt mir nicht soo doll, trotzdem sehr guter Film.
Einziges Kritikpunkt: Der deutsche Titel: "Amok" ist selten dämlich.
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cloudyskies 2010/05/30 00:34:11
Antwort löschenWo muss Slater Mut zur Hässlichkeit beweisen? Eine Schönheit ist er ja nun nicht gerade ;-)
WackaWacka 2010/08/07 01:30:13
Antwort löschenIMDB sagt immerhin: (1995) Chosen by Empire magazine as one of the 100 Sexiest Stars in film history (#79).
Chris12zero 2010/05/06 07:41:39
Kommentar löschen"Amok - He Was a Quiet Man" floppte schon am Startwochenende 2007 in den US-Kinos und kam bei uns hierzulande leider nie ins Kino - sondern Direct-to-DVD-Regal ... und das völlig zu Unrecht !!!!!!!
Denn Christian Slater liefert hier in diesem skurrilem tragikomischen Drama als eigenbrödlerischer Loser, der vom Amokläufer zum Held wider Willen wird, nicht nur eine geniale schauspielerische Performance ab, sondern bewies hier mit seinem Aussehen in seiner Rolle auch viel Mut zur Hässlichkeit, was seinem Charakter im Film auch enorm viel Tiefe und Aussagekraft verleiht !!
Kurzum gesagt, Slater spielt hier mit Abstand eine seiner besten Rollen !!
Der Film ist herrlich verschroben, skurril und sehr komisch ... und das im positiven Sinne !! Er vermischt gekonnt Genren aus Drama, Komödie und Liebesfilm und hat nebenbei einige satirische wie auch moralische Seitenhiebe vorzuweisen !!
Neben dem genialen Christian Slater sind natürlich auch die Nebenrollen mit William H. Macy und "24"-Sternchen Elisha Cuthbert glänzend besetzt und in ihren Rollen ebenfalls großartig !!
Und eines hat mich dieser großartige Film auch gelehrt ... ich werd mir nie im Leben ein Aquarium anschaffen !! Weil ich echt kein Bock drauf habe, dass mir meine Fische sagen, was ich zu tun und zu lassen habe !! ;D ^^
Fazit: Genialer Slater - Klasse Film !! Sollte man gesehen haben !! ;)
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Sheeeeep 2010/05/06 07:58:09
Antwort löschenvorgemerkt ;)
Chris12zero 2010/05/06 08:01:44
Antwort löschen.. sehr gut !! ;) ^^
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WackaWacka 2010/08/07 01:47:07
Antwort löschenStimmt. Schöngeschriebene Kritik auch.
Chris12zero 2010/08/07 17:08:14
Antwort löschenDanke !! Schön, dass er dir auch so gefällt, wie mir !! ;)