Hexenkessel
Mean Streets (1973), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 25.06.1976
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von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Harvey Keitel
Main Street: das “Italienische Viertel”, der Hexenkessel New Yorks. Die Kehrseite der Stadt. Die Boys haben sich verkleidet. In dunklen Anzügen möchten sie große Gangster sein, es den “Paten” gleichtun und abkassieren, wo immer es geht. Doch der Hexenkessel hat eigene Gesetze: Macht, Gewalt, Mord, blutige Bandenkriege – überleben kann nur der Stärkere.
Hintergrund & Infos zu Hexenkessel
Mit Hexenkessel gelang Martin Scorsese sein künstlerischer Durchbruch. Einen richtungsweisenden Anstoß zu Means Streets bekam er durch den Regisseur und Schauspieler John Cassavates. Die herausragende Figur der New Hollywod-Bewegung riet dem talentierten Nachwuchsregisseur ein eigenständiges Projekt durchzuziehen und nicht wie zuvor Kommerzfilme zu machen. Heraus kam ein sehr persönlicher, stark autobiographisch geprägter Film. Nicht nur die Hinweise auf den Katholizismus sind ein Indiz für Scorseses Vergangenheit. Vor allem die detaillierten Beschreibungen des Milieus und der Charaktere beruhen auf eigenen Erfahrungen des Regisseurs und Autors.
Das Bild des wasserspeienden Hydranten in Hexenkessel verweist auf Scorseses Vorbilder. Dieses Motiv übernahm er aus den Sozialdramen der dreißiger Jahre. Ursprünglich wollten die Geldgeber Jon Voight in der Rolle des Charlie sehen, aber der lehnte das Angebot ab. Schließlich nahm man Harvey Keitel unter Vertrag, mit dem Scorsese bereits gedreht hatte. Hexenkessel basiert auf einem Script mit dem Arbeitstitel Season of the Witch, das Scorsese und sein Co-Writer Mardik Martin in den 60er Jahren schrieben.
Hexenkessel ist ein typisch New Yorker Film. Tatsächlich fand ein Großteil der Dreharbeiten aus finanziellen Gründen in Los Angeles statt. Obwohl die Geschichte im italo-amerikanischen Milieu spielt, waren nur die Schauspieler Robert De Niro und Cesare Danova italienischer Herkunft. Zur Finanzierung von Hexenkessel schickte Scorsese das Drehbuch dem Produzenten Corman. Dieser war bereit das nötige Geld zu liefern. Jedoch forderte er, dass der Film nicht im italo-amerikanischen Milieu sondern im afro-amerikanischen Milieu spielen müsste. Scorsese neigte schon dazu das Angebot zu unterschreiben, als die Schauspielerin Verena Bloom ein Treffen mit dem potentiellen Investor Jonathan T. Taplin arrangierte. Dem Tourmanger der Musikgruppe The Band gefiel das Skript und brachte das nötige Budget auf. So konnte Scorsese den Film machen, den er wollte.
(omdb)
Cast & Crew
-
Martin Scorsese
-
Robert De Niro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnny Boy Chavello
-
Harvey Keitel
-
David Proval
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tony DeVienazo
-
Victor Argo
-
Richard Romanus
-
David Carradine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Betrunkener
Regie
Schauspieler
-
Amy Robinson
-
Cesare Danova
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Giovanni
-
Martin Scorsese
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jimmy Shorts
-
Martin Scorsese
-
Mardik Martin
- Genre
- Melodram, Mafiafilm, Liebesfilm, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm
- Ort
- New York City
- Handlung
- Autounfall, Blut, Freundschaft, Gang, Gewalt, Heimliche Liebe, Italo-Amerikaner, Kultfilm, Mord, Schießerei, Schutzgeld, Verfolgungsjagd
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Drehbuch
Filmdetails Hexenkessel
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Trailer zum Film Hexenkessel
Alle Trailer, Clips & Videos (2)









Kommentare (24) — Film: Hexenkessel
Kommentar schreibensam_ace_rothstein 2012/02/07 17:58:55
Kommentar löschenAuf Deutsch angefangen, sobald aber De Niro mit seiner schlimmen Deutschen Stimme anfing zu reden musste ich auf Englisch wechseln.
Man sieht dem Film an, dass er von Scorsese ist. Viele Elemente die den Meister später berühmt gemacht haben sind in diesem Film schon enthalten. z.B. die Grandiose Musik und einige Brutale Szenen.
Der Film ist nett, aber nichts ausergewöhnliches. Schauspielerische von Keitel und Insbesondere von De Niro sind top. Den Psychopathen kann er halt am besten...
Einige schöne Szenen aber nichts was bei mir in grosser Erinnerung bleibt.
Mean Streets ist ein hübscher kleiner Mafiafilm, der jedoch mit den grossen des Genres nicht mithalten klar. Aber dennoch für De Niro Fans Pflicht!
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as-aka-der-streuner 2011/09/19 21:26:29
Kommentar löschenhab viel mehr erwartet, doch nach 50min ist die Luft irgendwie raus & der
Film zieht sich m.E. über den Rest. Klar die schauspielerische Leistung ist klasse,
doch die Storyline lahmt...
Musik ist top !!!
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michebavaria1986 2011/06/22 10:16:38
Kommentar löschenDer erste große Wurf von Martin Scorsese.
In den Hauptrollen überzeugen die jungen Harvey Keitel und vor allem Robert DeNiro.
Schon der Filmbeginn mit dem Monolog zu Beginn und dem Opening-Title „Be My Baby“ ist ganz und gar Scorsese. Mit diesem Film hat er sein Thema endgültig gefunden.
Die Darstellung der Lebensverhältnisse im New Yorker Stadtteil Little Italy gelingt Scorsese (der dort aufgewachsen ist) wie keinem anderen Regisseur. Die Zeichnung bestimmter Milieus ist Scorsese ja auch in seinen späteren Filmen immer wieder herausragend gelungen. Dass Scorsese (wie die Hauptfigur Charlie) fast katholischer Priester geworden wäre, gibt dem Film einen weiteren autobiografischen Touch. Herausragend ist bei Scorsese auch immer die Unterlegung von Filmszenen mit genau der passenden Musik (u.a. der Rolling Stones).
Zu der Synchronisation. Vor allem die Stimme von DeNiro wird immer wieder harsch kritisiert. Ich finde sie für die Rolle des Johnny Boy aber als ziemlich passend. Wer sich an der Synchronisation aber dermaßen stört, sollte den Film im Original (ggf. mit Untertiteln) ansehen, anstatt auf ihn zu verzichten.
Denn dies ist ein herausragender Film des „New American Cinema“ und das erste Meisterwerk des Meisterregisseurs Martin Scorsese.
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annaberlin 2011/06/19 21:36:21
Kommentar löschenWer Scorsese mag, mag auch den Hexelkessel. Er ist jedoch schwächer als das Meisterwerk Goodfellas, auch wenn in vielerlei Hinsicht vergleichbar. Schauspielerisch natürlich top und für die damalige Zeit sicherlich ein Novum, finde ich aus heutiger Sicht jedoch, dass der Film ein wenig zu lang geraten ist und die permanente musikalische Untermalung eher irritiert als bereichert. Hexenkessel ist eine persönliche Sichtweise auf die Stadt New York und sicherlich auch dem Zeitgeist entsprungen, ein Sittenporträt sozusagen und als solches auch durchaus sehenswert, zumal man darin den jungen Scorsese erkennt und versteht, woraus er sich hin zum "Mainstream" entwickelt hat.
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Moe Szyslak 2011/06/12 20:30:48
Kommentar löschenDamals, als die heutigen Giganten der Filmgeschichte noch blutjung und unbekannt waren. Scorsese, De Niro und Keitel im Hexenkessel im Jahre 1973. Und ich weiß gar nicht, ob ich überrascht war oder wohl eher bestätigt wurde, aber sie waren auch damals schon absolute Klasse. Scorsese liefert in einem seiner ersten Filme ein rohes, dreckiges, verbittertes und beunruhigendes Gangsterdrama und zugleich eine Milieustudie eines ungemütlichen Viertels von New York ab und lässt sowohl dem episodenhaft erzählten Alltag seiner Protagonisten als auch der mitunter etwas wirren Erzählweise sowie den verstörenden Bildern freien Lauf. Oft ist das recht schwierig anzusehen und es gibt auch etliche Längen, allerdings ist man auch sehr oft fasziniert und zugleich abgestoßen von dieser surreal wirkenden Welt und seinen Charakteren. Vor allem der grandios spielende Harvey Keitel ist so sehr in der Grauzone, dass man als Zuschauer nicht weiß, ob man ihn cool und sympathisch oder unsympathisch und widerlich finden soll. Super gespielt und wurde nur noch übertroffen von Robert De Niro, den ich anfangs gar nicht erkannt habe, was sowohl an seiner 70er-Jahre-Frisur als auch an der ungewohnten Synchronstimme lag. De Niro als (selbst-)destruktives, provozierendes und hochverschuldetes Großmaul, das sich und seine Umgebung langsam aber sicher in den Abgrund reißt, spielt absolut genial und es war, vor allem im Zusammenspiel mit Keitel, ein Genuss, ihm zuzusehen, Wahnsinn. Die Inszenierung dieses Gangsterdramas hatte wie gesagt schon etliche Längen und war sehr anstrengend anzuschauen, aber vor allem in der ersten Filmhälfte war dank des hervorragenden Spiels der Darstellern und der klasse geschriebenen Dialoge, bei denen aber sowas von heftig der Scorsese-Stil späterer Film deutlich wurde, auch viel und oft Unterhaltung angesagt. Besonders erwähnt werden muss noch der geniale Soundtrack, eine Mischung aus 60er- und 70er-Jahre-Oldies und italienischen Liedern, einfach grandios.
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hoffman587 2011/06/12 20:40:04
Antwort löschenHast du ihn dir in der Originalfassung angehört?
Moe Szyslak 2011/06/12 20:44:44
Antwort löschenLeider nicht. Muss ich aber unbedingt noch machen, im Original kommen die Dialoge bestimmt noch um ein Vielfaches besser
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hoffman587 2011/06/12 20:49:04
Antwort löschenJep, um Vielfaches, weil die Synchro emfand ich regelrecht als schmerzhaft und die Dialoge sicherlich:)
Looki 2011/06/22 10:32:05
Antwort löschende niro klingt so saudämlich mit der deutschen stimme in dem film, dass ich agressionen bekam :D
shadowhunting 2011/06/02 01:13:08
Kommentar löschenHexenkessel... Ich glaube eine besseren Oberbegriff kann es für solch einen wirren Film nicht geben. Es ist ein Wespennest, ein heilloses Durcheinander, chaotisch, laut und der Zuschauer bekommt ein bizarres Bild präsentiert von vielen Gefühlsausbrüchen der Akteure, eine Menge Emotionen und eine Story, die es so in Little Italy auch in Wirklichkeit gegeben haben könnte. Zu einem ist dieses Frühwerk vom jungen Martin Scorsese eine Milieustudie, eine Dokumentation über das alltägliche Leben in Little Italy NY, die hautnah die Protagonisten begleitet und mit viel Tempo viele Abschnitte dieses Alltagslebens präsentiert. Freunde, die in Geldnöten stecken, sich gegenseitig anpöbeln, immer wieder Probleme bekommen, sich Schlägereien liefern und dann abends ihr Geld beim Spiel verprassen oder an der Theke... Mean Streets wirkt originell und realitätsnah, zudem bietet dieser Gangsterfilm mit viel melodramatischen Anleihen eine Menge Unterhaltung durch die aggressive und völlig offene Konfrontation von Protagonisten und ihrer schwierigen Lage. Es ist wahrlich ein Hexenkessel, ein Hexenkessel aus dem man sich schwierig entziehen kann. Befangen gehen die Akteure in ihr Leben und versuchen dennoch genügend Spaß und Lebensfreude daraus zu entziehen. Mean Streets überzeugt durch eine lebensechte Handlung, durch unterschiedliche individuelle Charaktere, die fein ausgearbeitet worden sind und eine gute komplexe Story, die nie richtig durchsichtig wirkt, sondern immer verworren und das Ende so immer offen bleibt. Solche Spielfilme dokumentieren vielleicht ein wenig übertrieben das Großstadtleben mit all seinen Vor- und Nachteilen, aber sie nehmen einen wirklich mit in diese Welt und jeder Zuschauer hat danach das Zitat aus der Einleitung des Films verstanden: Man zahlt die Sünden auf der Straße und nicht in der Kirche. Wer jemanden betrügt, Geld leiht ohne es jemals wirklich zurückzahlen zu könne, gerät dermaßen in Schwierigkeiten, in einen Hexenkessel, dass es am Ende nur Verlierer gibt und dieses Gefecht, diese Begleichung der Sünde wirkt am Ende auch auf der Straße ausgetragen. Überzeugend von Anfang bis Ende und immer der Linie der Erzählung treu geblieben, mit einer Menge Detailreichtum, überspitzten aber treffenden Dialogen und Handlungssträngen und zwei Hauptdarstellern, die in ihren jungen Jahren erstaunlich frisch wirken, wobei Harvey Keitel eindeutig mehr Sympathieträger ist als Robert de Niro, der als Draufgänger, Schuldner und Dummschwätzer in Gedächtnis bleibt, aber dennoch seine Rolle unverbesserlich dargestellt hat. Anstrengend waren die Gespräche der Hauptprotagonisten alle mal, aber sie zeigten immer wieder wie die meisten Gespräche nun mal ablaufen zwischen Freunden, die befangen sind. ''Was ist mir dir los'', es kam gefühlte 100mal im Film und dieser kleine Satz zeigt erstaunlicherweise wie hilflos alle im Hexenkessel wirken, eine Zwickmühle aus der die Personen in Mean Streets keinen Ausweg mehr finden. ''Hexenkessel'' ist ein Film, in dem man bestens unterrichtet wird über menschliche Tiefen wie Selbstüberschätzung, Missbrauch von Freundschaft und hoher Verschuldung und er ist ein Film, der von der ersten bis zur letzten Minute nüchtern und klar einer klaren Linie treu bleibt, wo man erkennen kann, dass der Regisseur die fiktive Handlung real wirklich erlebt hat und wirklichkeitsgetreuer kann man einen Film nicht gestalten. Die Personen reden aneinander vorbei, die Story ist wirr, aber sie wirkt echt und das ist die große Stärke von Mean Streets. Zusätzlich überzeugt Scorseses erster Gangsterfilm mit technische Stärken wie z.B. eine fast perfekte Kameraführung, sowie ein klasse Soundtrack, der passend zum gesamten Szenario gewählt worden ist. Empfehlen ist er eindeutig nur in der Originalsprache, die deutsche Synchronisation ist wirklich mies und verzerrt die Dialoge total.
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nöls 2011/05/31 19:38:07
Kommentar löschenDen wollte ich schon lange Zeit sehen, und als er dann endlich mal im fernsehen kam war ich begeistert. Bis ich ihn dann auch tatsächlich gucken wollte. Aber die deutsche synchro geht ja mal gar nicht. Nach 10 Minuten hab ich ausgemacht, die war so dermaßen schlecht und hingerotzt, keine Chance. Muss ich wohl oder übel direkt die DVD kaufen, auf deutsch tu ich mir das nicht an...
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hoffman587 2011/05/31 19:41:00
Antwort löschenRichtige Entscheidung, die Synchro ist saumässig.
hoffman587 2011/05/08 20:03:47
Kommentar löschenMean Streets
"Hexenkessel" ist ein intensives, brutales und beklemmendes Gangsterdrama von Martin Scorsese und der erste Mafia-Film von ihm aus dem Jahre 1973.
Doch es ist auch eine fast schon dokumentarische Milieustudie, da Scorsese in Little Italy aufwuchs.
Die Regie und Kamera sind großartig, außerdem enthält dieser Film einen tollen Soundtrack.
Dazu kommen mit Robert De Niro und Harvey Keitel brillante Hauptdarsteller in den Film.
Weiterhin bietet er authentische Details, gute Dialoge, eine grandiose Atmosphäre und starke Charaktere.
Dennoch beinhaltet Scorseses Werk einige Schwächen gegenüber seinen Meisterwerken Casino und Goodfellas.
Weiterhin kommt der Film auch meiner Meinung nach, nicht ohne Längen aus.
Zum Schluss lässt sich sagen, dass "Hexenkessel" ein ausgezeichnetes, vibrierendes Anfangswerk von Martin Scorsese ist.
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dustyOn3 2011/02/02 14:42:33
Kommentar löschenTrotz der ungewohnten, deutschen Synchronstimme von DeNiro, kann der Film in jeder Hinsicht überzeugen. Galgenhumor, der typische "Scorsese-Slang" und die erstklassige Leistung von DeNiro zeichnen diesen Film aus.
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moep0r 2010/10/18 19:18:53
Kommentar löschenHatte anfangs meine Bedenken. Als ich dann auf Englisch umschaltete war der Film ein einziger Traum ;)
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raycharles1992 2010/08/29 02:54:12
Kommentar löschentraurig traurig. ich habe mich so auf diesen film gefreut, da ich ein großer robert de niro fan bin. die ersten 10 minuten liefen gut, doch dann fing johnny boy an zu reden und ich musste mir diese schreckliche stimme von deniros damaligem synchronsprecher anhören. das konnte ich mir keine 5 minuten antun, also sah ich mich gezwungen die ganze sache abzublasen. ich werde ihn mir auf jedenfall noch angucken, aber diesmal in der originalfassung.
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Miike 2010/07/13 23:14:38
Kommentar löschenDie Hauptdarsteller Keitel und De Niro wissen zu überzeugen (vorallem letzterer als total durchgedrehter Habenix der Keitel alias Charlie ins Verderben zieht) Eine ungeschönte Studie über das Leben im Hexenkessel von NY. Alles in allem ein sehr guter Film von Scorcese. (Mit Orignalton ist der Film um einiges besser als die lausige deutsche Synchro)
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Redapple 2010/07/10 01:07:57
Kommentar löschenIch musste diesen Film beim ersten Anlauf leider abbrechen, die Synchro ist wirklich sehr schlecht. Heute habe ich dann meinen zweiten Versuch gestartet und ihn mir ohne Zwischenstopp angesehen.
Insgesamt kann ich jetzt schon sagen, "Mean Streets" ist einer meiner Lieglingsfilme von Scorsese. Neuere Filme wie "Departed" oder "Gangs of New York" haben von seinem wunderbaren Stil, seinem genialen Fingerspitzengefühl für Atmosphäre und Dialoge nicht wirklich etwas eingebüßt, aber diese frühen Werke, besonders "Mean Streets", sind noch deutlich rauher und dadurch auch authentischer. Mit jeder Szene, jedem Musikstück und jedem Wortwechsel der Darsteller baut dieser Film von der ersten Sekunde an eine enorme Atmosphäre auf, die, auch unter anderen Werken Scorsese's, ihresgleichen sucht. Da auf diesen Aspekt auch ganz klar der Fokus dieses Films liegt, ist es verständlich, dass sich die Erzählweise als eher langsam, manchmal sogar etwas schleppend, darstellt. Insgesamt habe ich damit aber auch kein Problem, diese einfache, aber doch rührende Handlung ist mir viel lieber als eine durcheinandergeworfene Geschichte, die unbedingt alles aufeinmal sein will.
Auch die Schauspieler machen eine großartige Figur, geben dem Film somit nochmehr Leben und machen die, für manche wohl langweilige, Erzählweise noch erträglicher.
Definitiv einen Blick wert, ich hab für die DVD genau zwei Euro ausgegeben, man hat also quasi nichts zu verlieren. (Solange man ihn auf Englisch anschaut)
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Antiheld 2010/03/02 21:27:09
Kommentar löschenWer ein pompöses Mafiaepos erwartet ist hier ganz falsch. Mit ähnlicher Erwartung bin ich an den Film gegangen und deswegen hat er mich doch ein wenig enttäuscht.
An der meisterhaften Inszenierung lässt sich natürlich trozdem nicht rütteln. Die Story ist zwar lahm aber der Film ist von der teschnichen Seite markellos.
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IzzO 2010/02/19 19:40:43
Kommentar löschenFrüher Scorsese mit kleineren Schwächen, die sich jedoch auf Grund der grandiosen Darstller leicht verkraften lassen. Die deutsche Synchro is allerdings schwach.
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SaulSilver85 2010/02/16 23:01:55
Kommentar löschenEiner meiner alllerallerallerliebsten Szenen of all time:
De Niro kommt mit 2 Frauen im Arm in Zeitlupe in die Bar und im Hintergrund laufen die Stones. Herrlich...
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Benni-THE-KING 2010/01/11 23:38:28
Kommentar löschenMit Mean Streets hatte ich immer meine Probleme. Als ich mit 13-14 Jahren meine Scorsese/Der Pate/Scarface Phase hatte und jeden Film aus dieser Ecke geliebt habe(...und es immernoch aus tiefsten Herzen tue) fand ich diesen Film erschreckend schlecht. Scorsese/DeNiro- Gangsterfilm. Eigentlich hätte ich diesen Film lieben müssen. Tat ich aber nicht was zuallererst mal an der schrecklichen, ja fast schon unverschämt schlechten Syncronstimme Deniro's lag, aber auch weil der Story etwas an Schwung fehlte.
Nunja mitlerweile kann ich zum Glück relativ perfekt englisch und kann mir den Luxus erlauben all diese Filme in der Orginalfassung zu sehen. Und so kann ich auch Mean Streets eine faire Bewertung geben. Denn es gibt wohl kaum ein Film bei dem es so einen immensen Unterschied zwischen Deutsch und Englisch gibt.
Denn was dem Film an Erzählstruktur fehlt(vor allem im Vergleich zu Scorseses späteren Filmen) macht er mit einer dichten sehr realen Atmosphäre wieder gut. Und das lässt sich nun mal nur in Orginalfassung wirklich beurteilen.
Wow ich glaub das ist mein längster Kommentar :D
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Heiderditte 2009/10/16 16:53:51
Kommentar löschenToller Film. Der fünftbeste Film von Martin Scorsese nach Casino, Taxi Driver, Good Fellas und Aviator.
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filmschauer 2009/09/18 23:34:07
Kommentar löschenScorsese inszeniert hier seinen ersten Mafiafilm oder eher Milieufilm, da er einige autobiografische Bezüge seiner italienischen Herkunft aufweist. Die Narration ist zwar noch nicht so ausgeklügelt und stringent wie in seinen späteren Werken, passt aber hier für eine Milieustudie dennoch, um die noch jungen Harvey Keitel und Robert de Niro in den Straßen beim "herumwildern" zu beobachten.
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LivingDead 2009/05/22 18:23:12
Kommentar löschenFrühwerk des vom Leben in „Little Italy“ gezeichneten Martin Scorsese, welcher hier das von persönlichen Erlebnissen geprägte Leben einiger Männer in Manhattan aufzeichnet und eine nüchterne Bilanz zieht. Überhaupt lässt sich nach Sichtung des Filmes feststellen, dass „Hexenkessel“ weniger als Unterhaltung, denn als Sittenbild oder Momentaufnahme zu verstehen ist. Eine klare Linie gibt es nicht, oftmals reden die Protagonisten minutenlang aneinander vorbei, es gibt Schlägereien und kaum greifbare Momente, welche uns die Charaktere näher führen. Scorsese hält den Zuschauer auf Distanz. Gerade so, dass wir noch erkennen können, dass es für die Personen keine Erlösung geben wird. Jeder steuert geradewegs auf das Ende zu, welches ihm gebührt – nein, welches ihm vorbestimmt ist. So non-linear die Erzählweise, so linear der Ausgang: Charakterwandlungen gibt es nicht. Johnny ist Johnny, Charlie ist Charlie. Und jeder wird dafür seine Abrechnung erhalten.
Vor allem Harvey Keitel und Robert De Niro stechen hervor. Letzterer konnte hier schon einmal die Rolle des verzweifelten Einzelkämpfers (wenn auch als Loser) aufgreifen, welche er später in „Taxi Driver“ mit Hilfe Scorseses zu einer der besten Charakterrollen überhaupt ummünzen durfte.
Trotz der Sperrigkeit des Werkes lässt sich in jeder Szene die visuelle, als auch erzählerische Brillanz Scorseses herauslesen: Nie da gewesene Kameraeinstellungen und ein toller Soundtrack ließen schon damals mehr als erahnen, zu was der Mann noch im Stande sein würde.
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