Humpday
Humpday (2009), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 09.09.2010
admin
edit
edit group memberships
sweep cache
8.1
Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2
Community
38 Bewertungen
11 Kommentare
38 Bewertungen
11 Kommentare
-
Deine Vorhersage
Deine Bewertung
Keine
Keine
von Lynn Shelton, mit Mark Duplass und Joshua Leonard
Das berühmte Partyspiel Wahrheit oder Pflicht bringt die beiden alten Freunde Ben (Mark Duplass) und Andrew (Joshua Leonard) in Humpday in eine verfahrene Situation. Gedacht als Kunstprojekt, sollen die beiden Heterosexuellen einen Gay-Pornofilm drehen und ihn beim HUMP! Film-Festival einreichen. Vor diesen Voraussetzungen entwickelt Humpday nicht nur eine Reihe witziger Situationen, sondern beobachtet auch sehr genau die Beziehungen zwischen seinen authentischen Charakteren. (TM)
Mehr Bilder (9) und Videos (2) zu Humpday
Cast & Crew
-
Lynn Shelton
-
Mark Duplass
-
Joshua Leonard
-
Alycia Delmore
-
Lynn Shelton
-
Trina Willard
Regie
Schauspieler
-
Lynn Shelton
-
Lynn Shelton
- Genre
- Komödie
- Zeit
- Gegenwart, Gegenwart, Gegenwart
- Handlung
- Alte Freunde, Analverkehr, Ehefrau, Feier, Filmfestspiele, Heterosexueller, Hotel, Hotelzimmer, Notlüge, Pornographisches Video, Schwule Sex Szene, Spiel, Spielschulden, Videokamera
- Stimmung
- Witzig, Witzig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Humpday
Trailer zum Film Humpday
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Connect via Facebook
Teile deinen Filmgeschmack mit Freunden.























Kritiken (8) — Film: Humpday
Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/ Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/
Kommentar löschenEine liebenswerte Frau, gesichertes Einkommen, ein eigenes Haus. The American Dream come true. Was bereits in American Beauty als Höllenvision der Langeweile und als Todespunkt jeder Lebensfreude stilisiert wurde, bietet auch Lynn Shelton für ihren Film Humpday ein reichhaltig interpretierbares Setting. Während American Beauty jedoch nur ein etwas verklärtes Konzept von Lebenslust aufbaut und einen recht konservativen Protagonisten bietet, geht Humpday erheblich weiter und thematisiert vor dem Hintergrund des bürgerlichen US-Lebensstils explizit die sexuelle Identität seiner Protagonisten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenZwischen Witz und Ernst pendelt diese hintersinnige "Schwulität", die im Prinzip nichts anderes als ein Americana bzw. ein waschechtes Buddy-Movie ist. [...] Das ist lustig, aber nie lächerlich, intelligent, aber nie schulmeisterlich und vor allem ehrlich und glaubwürdig. Ein Bloßstellen der anderen Art, "Bettgeflüster" im 21. Jahrhundert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenWas zunächst wie der Plot einer weiteren deftigen Judd-Apatow-Komödie klingt, wird unter der Regie von Lynn Shelton zu einem intelligenten und witzigen Indie-Buddy-Movie im Stil des „Mumblecore“. Die Figuren reden sich um Kopf und Kragen, die Dialoge wirken spontan und improvisiert, die Kamera ist bewegt und konzentriert sich fast ausschließlich auf die Interaktion zwischen Andrew, Ben und Anna. [...]
„Humpday“ ist eine fein gezeichnete, urkomische Geschichte über zwei Freunde, die die abgesicherten Grenzen einer heterosexuellen Männerfreundschaft herausfordern und es dadurch richtig mit der Angst zu tun bekommen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
the gaffer: the-gaffer.de
Kommentar löschen„Humpday“ hebt sich jedoch nicht nur dank realistischer Charakterisierungen von anderen Filmen des Genres ab, sondern durch die nicht aufgesetzt, sondern natürlich wirkende Situationskomik. Aus sich selbst heraus generieren die Dialoge ihre Pointen, Spitzen und abseitigen Höhepunkte, beherbergen im selben Moment die Abgründe und die Absurditäten des alltäglichen Lebens, wirken echt, realistisch, lebensnah.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenWohin [das] Spiel um verkrampfte männliche sexuelle Identität, die Grenzen einer Männerfreundschaft aber nun führen soll, dass scheint auch die Regisseurin selbst nicht zu wissen. [...] Eigentlich schade, denn ansatzweise gelingt es Lynn Shelton in „Humpday“ einen aufschlussreichen, vielschichtigen Blick auf die Fallstricke männlicher Sexualität zu werfen. Nur zu einem runden Film reicht es am Ende, wahrscheinlich aber doch eher wegen des extremen Konzeptes, dann doch nicht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenBeeindruckend gespielte, ungewöhnliche Indie-Buddy-Komödie, die erstaunlicherweise auf einen recht subtilen Humor setzt. Extrem unspektakulär und ohne große Überraschungen, dafür aber umso authentischer und näher am Leben, was die wohl dem geringen Budget geschuldete Pseudo-Doku-Optik durchaus unterstützt.
Würde den gerne mal mit einigen "ausgewählten" Hetero-Bekannten anschauen, um zu sehen, wie in der Hotelszene die Angst in ihren Gesichtern wächst.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Humpday» ist eine amüsante und entspannte Betrachtung einer verzwickten Männerfreundschaft.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenGroßartige Indie-Dramödie im Doku-Look, deren Hauptdarsteller in jedem Moment authentisch wirken. Zwei alte Schulfreunde kommen im besoffenen kopf auf die Schnapsidee, für ein Pornokunstfestival einen Film zu drehen in dem sie miteinander Sex haben. Diese Prämisse, die leicht für einen peinlichen Zotenklamauk gut gewesen wäre, ist hier das Sprungbrett für die sehr reale Auseinandersetzung mit dem Beziehungsalltag (wie erklärt man seiner Frau was man vorhat?), aber vor allem auch mit der gewaltigen Angst die (auch aufgeklärte) Heteromänner vor schwulem Sex haben. Die Diskussionen, kleinen Ausflüchte, gegenseitigen Geständnisse und Ermutigungen sind brillant gespielt und fangen diese irreale Angst wunderbar ein. Dabei ist Humpday nie belehrend, zotig, vulgär oder oberflächlich - und macht in all seiner Low-Budget-Optik sehr viel Spaß.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
HerrLehmann 2010/02/24 08:43:04
Antwort löschenDanke für die Empfehlung, sehr schöner Film.
Kommentare (3) — Film: Humpday
Kommentar schreibenaiztur 2010/12/01 13:18:49
Kommentar löschenOh, was für eine humorvolle Low-Budget-Komödie, gespickt mit spontanen und authentischen Dialogen. Dank intimer, dokumentarischer Kameraführung und herausragender Schauspieler wird man Teil dieser aberwitzigen Grundkonstellation. Man fühlt mit und fiebert erwartungsvoll der nächsten Szene entgegen. Es ist großartig wie die beiden Hauptcharaktere diese Farce durch immer neue Rechtfertigungen aufrechterhalten, welche abwegigen Begründungen sie sich doch dafür aus den Haaren ziehen. Dabei dürfen sie weder ihr Gesicht verlieren, noch wollen sie sich sexuell zu nahe kommen. Nur durch Dialoge und überzeugende Schauspieler brennen sich so skurrile Vorstellungen ins Gehirn ein, wie z.B. der Plan, dass einer der beiden doch ins Badezimmer gehen solle, sich selbst befriedige bis sein Penis in einem ordentlich erigierten Zustand sei, um dann blitzschnell ins Zimmer zu stürmen und zur Sache zu kommen! Herrliche Unterhaltung & zwei sympathische Jungs!:)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
viewer 2009/12/22 01:03:07
Kommentar löschenGroßartige Low-Budget Indie-Komödie. Entlarvend, bissig und frech. Das Kino beim Münchner Filmfestival stand Kopf.
Schade, dass man solche genialen Filme nur auf Filmfestivals findet und wohl noch nicht mal auf DVD bestellen kann.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alfons Groemme 2009/11/23 22:16:01
Kommentar löschenGute Schauspieler improvisieren sich durch eine gute Idee und vergessen dabei, daß authentische & ungekürzte Dialoge für Außenstehende selten so interessant sind wie für die Anwesenden. So zieht sich eine Geschichte, die in 30-40 Minuten erzählt werden könnte, wie Kaugummi und verlangt dem Zuschauer mehr Geduld ab als die Sache letztendlich wert ist.
Bienchen für guten Willen, Abzug für Umsetzung.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
spyron 2010/09/11 21:42:43
Antwort löschenDem kann ich mich nur anschließen.
Gute Schauspieler, aber langweiliger Film.