Im Namen des...

W imię... (2013), PL Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 15.05.2014


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von Malgorzata Szumowska, mit Lukasz Simlat und Maja Ostaszewska

Im polnischen Drama In the Name of… sieht sich ein katholischer Priester im ländlichen Polen mit seiner eigenen Homosexualität und der damit verbundenen Heimlichkeit konfrontiert.

Adam ist seit ein katholischer Priester in einem polnischen Provinznest. Seitdem er 21 Jahre alt ist, hat er sein Leben Gott gewidmet. Doch die Gründe hierfür sind nicht nur seine Liebe zum Glauben, sondern auch seine heimliche Homosexualität, der er durch das Zölibat entfliehen wollte. Eines Tages verliebt er sich in den introvertierten Bauernsohn Łukasz und schon bald wird ihm die selbstauferlegte Enthaltsamkeit zur beinahe unerträglichen Qual.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Im Namen des...
Genre
Drama, Thriller
Zeit
2010er Jahre
Ort
Polen
Handlung
Heimliche Homosexualität, Homoerotik, Homophobie, Homosexualität, Homosexueller, Kirche, Landleben, Priester, Schwuler, Unterdrückte Homosexualität
Stimmung
Berührend
Zielgruppe
Schwuler Film
Verleiher
Salzgeber & Co. Medien GmbH
Produktionsfirma
Canal+ Polska, MD4, Shot - Szumowski, Zentropa International Poland

Kommentar — Film: Im Namen des...


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DerDude_

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Land Polen macht sich dieses Jahr äußerst beliebt bei mir
Das Ausnahmewerk IDA war schon ein stilles Meisterwerk und nun überzeugt mich dieses stille Werk. Interessant aber das es auf Moviepilot recht unbekannt ist.
Zuerst stieß ich auf diesen Film, als ich IDA im Kino saß. In der Lobby des Kinos fiel mir das rätselhafte Poster auf in Verbindung mit dem mysteriösen Namen. Als ich dann die Handlung nachschlug dachte ich mir nur "Nein, nicht ernsthaft, das bringen die nicht wirklich oder ?".
Story : Der Priester Adam leitet eine Gruppe Jugendlicher mit krimineller Vergangenheit. Doch Adam hat ein Geheimnis : Er ist schwul und in einen seiner Schüler verliebt. Er flüchtet sich in Alkoholexzesse. Er wahrt nach außen den Schein des enthaltsamen Priesters, kann seinen Gefühle aber nicht entkommen. Und warum sollte er auch ?
Homosexualität in Verbindung mit Religion ist ein heißes Eisen, doch der Film arbeitet Gott sei Dank überhaupt nicht plakativ oder provozierend. Er erzählt vornherein eine typische Liebesgeschichte, die nicht sein darf. Viel interessanter ist aber auch die Kritik an der Religion. Es wird ein Bild gezeichnet von einer Gruppe Jugendlicher, deren Gefühle von Grund auf abgetötet werden und in einem emotionslosen Glauben erzogen werden. Jegliche sexuellen Interessen dürfen nicht sein. Die Liebe der beiden Männer wirkt wie eine Flucht vor dieser Erziehung. In stillen Bildern schafft es die Regisseurin dem Zuschauer das Gefühl dieser Kälte zu geben, inklusive atemberaubender Sequenzen wie wenn Adam nachts betrunken zu Band of Horses "The Funeral" mit dem Bild des Papstes tanzt.
Weniger gefallen hat mir jedoch der etwas zu aufgedrückte Symbolismus. Der Priester heißt selbstverständlich Adam und die Frau die ihn begehrt, aber zurückgewiesen wird, heißt Ewa. Dazu noch die, gewollte (?), Ähnlichkeit des umschwärmten Schülers mit Jesus.
Dennoch ein wichtiger Film der ein ernstes Thema anspricht. Jedoch finde ich schade das der Film vornherein als "Schwuler"-Film bezeichnet wurde da seine Themen weit darüber hinaus gehen.

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