Infernal Affairs III

Wu jian dao 3 (2003), CN/HK
Laufzeit 118 Minuten, Thriller, Drama

7.7 Kritiker
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6.9 Community
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Infernal Affairs III - Bild 6580980
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von Wai Keung Lau und Siu Fai Mak, mit Andy Lau und Tony Leung Chiu Wai

Zehn Monate nach dem Tod von Yan verrichtet Ming seinen Dienst hinter dem Schreibtisch. Es gefällt ihm nicht, daß ein neuer Kollege, Yeung, nun die Rolle in seinem revier hat, die ihm einst gehörte. Er vermutet, daß der Neue ein Spion der Triaden ist, so wie er selbst es einst war. Aber ist an seinem Verdacht etwas dran?

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Kommentare (2) — Film: Infernal Affairs III

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mikkean

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Puh, wie soll man nur zwei Stunden "Infernal Affairs III" zusammenfassen. Es wird mir wahrscheinlich nicht ganz gelingen, der Fülle dieses Films gerecht zu werden. Deshalb knapp gesagt: Eine würdige Fortführung der Story, die dem Zuschauer aber mehr als nur Zuschauen abverlangt. Sehr komplex wirkt das Gerüst des dritten Teils. Einerseits versetzt es uns zehn Monate in die Zukunft nach den Ereignissen des ersten Films. Dann andererseits in die Vergangenheit zurückführt und die letzten Story-Knäuel lösen will. War der ursprüngliche Film vom Sterben Yans (Tony Leung) bestimmt, konzentriert sich "Infernal Affairs III" nun umso mehr auf den Abstieg Mings. Andy Lau meistert das wiederum toll, auch wenn ihm einiges an Wahnsinn abverlangt wird. Denn als Beobachter fällt es uns vielleicht erst spät auf, aber Ming wird verrückt, im Ernst. Er steht vor der Scheidung, dem Kampf um sein Kind, und muss sich in der Abteilung wieder rehabilitieren. Darüber hinaus erweist sich der gerissene Kollege Yeung (Leon Lai Ming) als neue Gefahren-Quelle. Hält der doch Tonband-Beweise unter Verschluss, die Ming jetzt noch als Spitzel entlarven können. In der parallelen Storyline verfolgen wir ein mal mehr Yan im letzten halben Jahr seines Lebens. Wie er in den Machtspielchen seines "Bosses" Sam und dessen neuen, geheimnisvollen Geschäftspartners beinahe tödlich verschließen wird. Aber auch, wie er seine Psychiaterin Dr. Lee (Kelly Chen als "trauernde Witwe" ;-)) kennenlernt. Keine Panik, so viel graue Zellen gehen bis zur Auflösung nicht flöten, aber es gelang den Machern abermals, ein, zwei Schaufeln Verwirrung und Komplexität draufzuladen. Bis sich jeder endlich zu erkennen gibt und das verbundene Schicksal von Yan und Ming schließlich seine Erlösung findet, gilt es, aufzupassen und mitzudenken. Das trübt natürlich auch ein wenig den Gesamt-Eindruck im Gegensatz zu den großartigen Vorgängern. Denn die waren ein wenig kompakter und ließen die Katze nicht um hundert Ecken aus dem Sack. Aber das macht diesen Teil auch umso vieles interessanter. Über ein fehlendes, eigenständiges Profil braucht er sich nicht zu beschweren. Und hier wird auch garantiert nicht übermäßig fantasielos rumgedruckst, um einen lange Laufzeit zu legitimieren. Wer wirklich das letzte Rätsel um die grandiose Gangster-Saga lösen will, muss eh reinschalten. Und wird mit einem der besten "dritten Teile" überhaupt belohnt. Am Ende ist man hier wahrhaft schlauer.

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Kai Glinka

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicht so stark wie die beiden Vorgänger, aber immer noch gut. Auch dank der schauspielerischen Leistungen von Andy Lau und Tony Leung. Bisweilen stören verwirrende Handlungssprünge.

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