Jack in Love

Jack Goes Boating (2010), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 24.02.2011

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6.5
Kritiker
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6.1
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21 Kommentare
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von Philip Seymour Hoffman, mit Philip Seymour Hoffman und John Ortiz

Mit Jack in Love gibt Hollywoodstar Philip Seymour Hoffman sein Regiedebüt beim Film. Hoffman ist darüber hinaus auch in der Hauptrolle zu sehen, die er bereits im gleichnamigen Theaterstück am New Yorker Theater spielte. Die amüsante Romanze wurde im Januar 2010 auf dem Sundance Filmfestival uraufgeführt und erzählt die Liebesgeschichte zweier Paare aus New York. Limousinenfahrer Jack (Philip Seymour Hoffman) und Connie (Amy Ryan, Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel), Angestellte bei einem Bestattungsunternehmen, sind zwei Singles mittleren Alters, die sich beide hinter der Anonymität des Großstadtdschungels von New York verstecken. Als das befreundete Ehepaar Clyde (John Ortiz) und Lucy (Daphne Rubin-Vega, Makellos) die beiden miteinander bekannt macht, entwickelt sich nach und nach eine Beziehung zwischen ihnen, die wieder Schwung in das Leben der Eigenbrötler bringt. Jack lernt Kochen und nimmt Schwimmstunden, um Connie ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen: eine romantische Bootstour. Aber beide Paare müssen sich auch den Problemen in ihren Beziehungen stellen.

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Kritiken (6) — Film: Jack in Love

Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Wenn man genau hinschaut, mag man einwenden, dass auch die brave Lektion des Films fürs Leben – dass auf jedes Töpfchen irgendein Deckelchen passt – in einem netten Independent-Film nicht unbedingt origineller und aufrichtiger wirkt als in einer Fernsehschnulze; das Gleiche gilt für die andere erbaulichen Botschaften: dass man alles Mögliche lernen kann, wenn man es nur will.

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alviesinger: bummelkino

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6.0Ganz gut

Vier New Yorker Normalbürger. Zwei Menschen finden sich, zwei trennen sich. Philip Seymour Hoffmans Regiedebüt ist ehrliches Indie-Kino, das zutiefst menschlich aber auch zutiefst banal ist. Der Indie-Fürst versucht sich hier als amerikanischer Mike Leigh und zeigt zerbrechliche Menschen, die vielleicht nicht jede Situation souverän überstehen, die nicht druckreif sprechen, die nicht perfekt aussehen oder ein aufregendes Dasein führen und die ihr tristes Leben dennoch meistern. Seymour liebt seine unscheinbaren Figuren aus der Masse zweifelsohne, leider inszeniert er nicht immer auf den Punkt. Sein spröder Liebesfilm wirkt manchmal wie ein Besuch im Versuchslabor der Stilmittel: Neben dem Einsatz von deplatziert dröhnendem Bombastpop überrascht Hoffman mit Montagen, die mit dem meist ruhig dahin schwimmenden Erzählfluss brechen. Und so können auch die schauspielerischen Glanzleistungen des Quartetts nicht über die vielfach erzählte Geschichte und die bereits erwähnten handwerklichen Fehler hinwegtäuschen. Das etwas unausgegorene „Jack in love“ dürfte Hoffman-Fans dennoch begeistern. Und davon gibt es ja – zu Recht – eine ganze Menge.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Zusammen mit den hellsichtigen Dialogen und vielen unterschwellig grotesken Situationen entfaltet „Jack Goes Boating“ trotz seiner einfachen, altbekannten Geschichte eine einnehmende, sympathische Atmosphäre. [...] Basierend auf einem Off-Broadway Stück inszeniert Philip Seymour Hoffman sein Regiedebüt, dass ihn zwar nicht unbedingt als aufregenden Regisseur etabliert, aber ein schöner, pointierter und hervorragend gespielter Film über das Leben und die Liebe ist.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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7.5Sehenswert

In seinem Debüt hinter der Kamera, Jack Goes Boating , inszeniert Oscar Gewinner Philip Seymour Hoffman so wie er spielt, mit einem scharfen Auge für die kleinen Details, die zu der Seele einer Figur durchdringen. Das ist die perfekte Herangehensweise an diese zärtlich lustige und berührende Liebesgeschichte über Jack (Hoffman), einem New Yorker Limousinen-Chauffeur, der sich mit Frauen ein wenig schwer tut.

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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Jack Goes Boating ist ein vielversprechender Film für den großen Philip Seymour Hoffman Fanclub – er inszeniert mit der selben Energie und Seriosität, mit der er auch als Schauspieler agiert.

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Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion) Tasha Robinson: A.V. Club (The Onion)

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7.0Sehenswert

Jack Goes Boating erzählt seine zärtliche Geschichte ziemlich gut, aber er lässt die Zuschauer kaum die Emotionen spüren sondern beobachtet sie nur sorgfältig.

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Kommentare (15) — Film: Jack in Love


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jacker

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Bewertung9.0Herausragend

Der Abspann ist jetzt erst zwei Minuten zu Ende und ich habe das dringende Gefühl etwas in die Welt zu schreien: Das hier - JACK GOES BOATING - ist wohl der wunderbarste tragisch-schöne Film, den ich bis jetzt gesehen habe!

Ich bin absolut hin & weg!
Wie schön kann doch ein Liebesfilm sein, wenn er die richtigen Töne wählt und die falschen vermeidet? Wie viel kann eine kleine Geschichte über tiefe und echte Freundschaft geben, ohne überhaupt viel sagen zu müssen? Wie feinfühlig kann eine Inszenierung sein?
Genial.

Das Philip Seymour-Hoffman vor der Kamera ein wahres Genie ist, ist absolut unbestritten - ich gehe so weit ihn als den (für mich) aktuell größten amerikanischen Charakterdarsteller zu bezeichnen - und dieser Film (während dessen Sichtung ich gar nicht wusste, dass er eben auch VON Hoffman ist) zeigt mir direkt und ohne Zweifel, dass er in punkto Regie in ähnlich starke Richtung tendiert.

Nicht dass die Geschichte um vier, allesamt leicht verschrobene und aus der Wirklichkeit entrückte Menschen (die allesamt wirklich toll gespielt sind) nur als Geschichte funktioniert. Auch rein inszenatorisch - die Wahl der Perspektiven, die unsagbar starke Musikwahl, die Schnitte, die 'Visualizations' von Jack und die damit einhergehenden Blenden - findet Hoffman genau den richtigen Weg. Durchweg haben diese 90 Minuten etwas in mir auslösen können: ein leichtes Schmunzeln, weil Jack's weltfremde Art, seine lähmende Hilflosigkeit oft nahezu etwas niedliches an sich hat, ein tiefes Mitgefühl, immer dann wenn die Dinge sich überschlagen, oder ein warmes, angenehmes Gefühl, weil JACK GOES BOATING unheimlich lebensbejaend wirkt. Weil er auf angenehmste Art zeigt was zwischen Menschen am wichtigsten ist. Kein Kitsch, kein Riesendrama, keine kullernden Tränen, theatralischen Schreie und schmachtenden Blicke. Einfach das schönste zwischen zwei Menschen in visueller Reinform.

Wenn ein Film es schafft einen wahnsinnig schönen Moment zu erzeugen, obwohl man lediglich Zeuge wird wie ein Freund einem anderen Freund das Schwimmen beibringt, dann macht er einiges richtig. Die Unaufgeregtheit mit der Hoffman diese kleine Geschichte erzählt, führt dazu dass Kleinigkeiten zu den wahren Highlights werden. Der Fokus wandert. Auf alltägliches, was vielleicht banal scheint, doch im Kern mehr Wert ist, als jedes aufgeblasene Konstrukt der typischen Hollywood-Romanzen.

In 2010 JACK GOES BOATING..
In 2011 PERFECT SENSE..
In 2012 THE PERKS OF BEING A WALLFLOWER..

Es scheint tatsächlich Hoffnung zu geben. Hoffnung auf unverkitschte Emotion im Kino der 10er Jahre!

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

PSM. Obwohl ich ihn am liebsten in Badassrollen sehe (Leider bisher nur in Mission Impossible) sind die leisen, kleinen Rollen schon sein Ding. Hier eine total süße und herzerwärmende Liebesgeschichte, die keinerlei Überraschungen bietet, dafür aber sauber und angenehm durcherzählt ist. Schöne Darstellung von Filmkunsthandwerk mit allem, was dazu gehört.

Bei der ganzen Schreiberei hier bekomme ich doch langsam wieder Lust auf die Szene...

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LynchFan1706

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine skurrile, warmherzige Liebesgeschichte, die mir den Abend verzaubert hat... Nach "Punch Drunk Love" und "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" für mich der beste unkonventionelle Film über das Phänomen Liebe... Man muss allerdings diese Art von verrückten Ideen mögen... Man muss liebevoll wirre Dialoge und nonkonformes Handeln mögen... Man muss es bedächtig mögen und verschrobene Charaktere lieben... Man muss die beeindruckende Leinwandpräsenz von Hoffman, der durch sein geniales Spiel noch dazu alle anderen Charaktere glänzen lässt, mögen... Man muss es einfach anders als in "üblichen" Liebesfilmen mögen, eben ohne jeglichen Kitsch und Pathos... Tja, all das muss man wirklich von Herzen mögen, dann kann man auch diesen Film ohne Vorbehalte in sein Herz schließen... Ich mag diesen Film!

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JoeKramer

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Bewertung4.0Uninteressant

WTF? Weder komisch noch romantisch. Kommt nicht in die Gänge und nervt eigentlich durchwegs. 4 Punkte gibts nur für Schauspeler.

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ILOVEPOSTROCK

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Bewertung4.0Uninteressant

Phil Hoffman ist wirklich ein begnadeter Schauspieler. Seinem Regiedebut kann ich leider nicht viel abgewinnen. Mal wieder so eine Indieromanze die einfach spurlos an mir vorbeiging und ausser einem wie immer gut spielenden Hoffman nur 87 Minuten Belanglosigkeit bot. Da schau ich lieber mal wieder Punch-Drunk Love.

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TI_press_play

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Bewertung7.0Sehenswert

Solide Independent- Romantikkomödie. Einwandfreie Schauspieler, die eine nette Geschichte erzählen. Genreliebhaber werden begeistert sein!

http://www.press-play.at/2011/05/25/jack-in-love/

Weitererzählen!

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Ruuthi41

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Link funzt nimmer!


spanky

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Bewertung6.5Ganz gut

Schmunzliger Versuch über verschiedene Motivationen, ein besserer Mensch zu werden und das damit verbundene Gelingen oder auch Scheitern. Hoffman entzückt hier mehr vor als hinter der Kamera, denn es gelingt ihm nur selten, das Theaterbühnen-Gefühl zu beseitigen. Ein Gefühl manchmal, als fehlten die (eingeblendeten) Lacher. Dafür ist seine Darstellung der perfektionistischen Herangehensweise seines unbeholfenen Protagonisten wunderbar.

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8martin

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Bewertung5.0Geht so

Es ist kaum nachzuvollziehen, dass aus dem Originaltitel ’Jack Goes Boating’ der deutsche Titel ’Jack in Love ’wird. Aber das ist nicht der einzige Kritikpunkt. Die Geschichte hat viele unnötige Längen, sogar Wiederholungen: erst wird eine Situation verbal dargestellt, dann kommt die Handlung quasi als Papagei-Effekt hinterher. Schier endlos erscheinende Einstellungen wie man sie sonst nur aus Fernost kennt, trampeln auf der Spannung rum. Die ist ohnehin schon nicht allzu groß, denn man kennt das Ende. Der Haupteinwand trifft aber die vielen abgebrochenen Szenen, aus denen man viel mehr hätte machen können. Als Chauffeur einer Luxuslimousine z.B. Da war mehr Unterhaltung drin. In einer Szene wird die dritte anwesende Person völlig vergessen. Da waren’s nur noch zwei! Im Zentrum steht dann eine handfeste mit viel Schreierei verbundene Aussprache. Die ist weder amüsant noch überzeugend. Die schüchtern verklemmte Haltung dieses Jack soll wohl komisch sein, weil er nicht gerade attraktiv ist. Das überzeugt nicht. Eine Lovestory, die nicht so recht in die Puschen kommen will, mit wenig Witz, kaum Lachern und einem aufgesetzten Drama. Ein guter Schauspieler muss nicht automatisch auch ein guter Regisseur sein. Also, P.S.H. bleib lieber vor der Kamera.

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sancho

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Bewertung6.5Ganz gut

Wirklich nettes New York Kammerspiel, klasse Location gecastet und sehr gut gespielt.. Die einzelnen Charaktere werden mit respektvollem Abstand gezeigt, ihre schwarzen Seiten und Abgründe werden nicht seziert, sondern angenommen. Realistische und wirklich liebenswerte Geschichte.

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*frenzy_punk<3

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vorgemerkt

Marie ihr Kommentar klingt vielversprechend ... aber die 2.9 Punkte Vorhersage macht mich schon mulmig o.O

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FreakyElvis

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Von Hoffman kann ich dir nur ganz dringend CAPOTE ans Herz legen. Da spielt er Trueman Capote (Autor von Frühstück bei Tiffany) und wurde auch für die Rolle mit dem Oscar ausgezeichnet und das wirklich nicht umsonst. Eine absolute Meisterleistung. Und wenn du dich mit Hoffman ein wenig amüsieren willst, solltest du RADIO ROCK REVOLUTION gucken. Ohne hin schon eine unglaublich witzige Komödie über die Piratensender in den 60ern aber durch seine Rolle auch nochmal was sehr besonderes :)


*frenzy_punk<3

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Dankesehr :)
"Capote" habe ich vorgemerkt!
"Radio Rock Revolution" hab ich kürzlich gesehen ^^


Blonder

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach "Winter's Bone" nun der nächste Film in der Sneak, der gnadenlos beim Publikum durchgefallen ist. Nach den ersten zehn Minuten verließen einige schon die Vorstellung und während des ganzen Films waren ständig Rufe zu hören, wie langweilig oder wie lang geht dieser Mist noch. Aber ist er wirklich so schlecht? Nein ist er nicht, denn dieser Liebesfilm ist einfach anders, als es die meisten Kinobesucher gewohnt sind.

Gute Freunde laden einen ein um einen zu verkuppeln und tatsächlich findet man Gefallen an dem Blind Date. Also trifft man sich, geht Essen, redet viel miteinander und somit kommt man sich langsam näher. So haben wir es vielleicht schon selbst erlebt oder miterlebt, genauso ergeht es Jack und Connie. Denn die werden von einem befreundeten Paar zusammen gebracht, das allerdings auch noch mit Problemen in der eigenen Beziehung zu kämpfen hat.
Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt und verzichtet vollkommen auf den sonst so üblichen Hollywood Hokus Pokus und ist somit wie aus dem Leben gegriffen. Außerdem punktet der Film durch liebenswerte Charaktere, wie z.B. Jack der so wunderbar in Gedanken das Kochen übt.

Ein Liebesfilm, der genauso ruhig und ausgeglichen daher kommt , wie ein Reggae Song und am Ende verlässt man positiv gestimmt das Kino.

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Blonder

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Die Zwischenrufe sind auch bei uns meistens witzig, aber manchmal nervt es doch ein wenig. :)


BustaBuzz

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da hat das publikum leider mal wieder recht gehabt ;) eben weil die geschichte ruhig ( ZU ruhig ) erzählt wird und vor sich hinplätschert, ist es ein miserabler film.


nöls

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Bewertung3.5Schwach

Ich kann die guten Kritiken hier nicht verstehen. Mich hat der Film irgendwie mal sowas von gar nicht erreicht. Ich fand ihn irgendwie belanglos, zum Gähnen langweilig und teilweise unfreiwillig komisch. Die Darsteller waren hier nicht das Problem, sondern die Figuren die sie dargestellt haben. Es hat sich bei mir beim besten Willen kein Interesse für die Charaktere entwickelt. Die paar Punkte gibt's für die Musik, die war echt klasse, und für die Schauspielerei.

Hab ihn in der sneak gesehen und könnte vielleicht an meiner Erwartungshaltung gelegen, haben. Hatte mich irgendwie auf was fetziges a La Tucker & Dale vs Evil eingestellt. Naja sei's drum...

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Haschbeutel

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Bewertung7.5Sehenswert

Gesneakt. Wie zu erwarten rasselte der Film beim Publikum heute gnadenlos durch, wie sich vermutlich auch gleich in der negativen Bewertungsflut nach mir bestätigen wird, insofern sie denn kommt. Ich hatte an "Jack goes Boating" (übrigens viel passender als das selten doofe "Jack in Love") erstmal keine Erwartungen, auch wenn die erste Einstellung mit Philip Seymour Hoffman (der auch hier sein Regie-Debut gibt) positives vermuten ließ. Schwierig ist es trotzdem den Film zu bewerten und vor allem einzuordnen. Was ist Jack goes Boating? Feel-Good-Movie? Romantische Komödie? Wohl kaum. Der Film ist eine interessante Charakterstudie über den New Yorker Limousinenfahrer Jack, dessen ganzes Leben eine einzige Konstante ist. Jede Kleinigkeit, jede Veränderung ist ihm suspekt, löst seinen Räusper-Tick aus; verunsichert ihn. Lediglich der Rastafari-Song "Rivers of Babylon" bringt das Leben in sein Leben. "Bist du ein Rastafari?" fragt ihn sein Freund Clyde. "Ich glaube nicht" antwortet er und streicht durch seinen Ansatz von Rastas. Dieser Satz ist bezeichnend für Jacks Figur. Wer ist er? Welchen Platz hat er in der Welt? Das weiß er nicht. Und der Zuschauer auch nicht. Sein Leben gerät dann erst recht aus seinen gewohnten Bahnen, als er Connie (ganz toll: Amy Ryan) kennen lernt. Er setzt sich ein Ziel mit ihr. Bootfahren im Sommer. Aber bis dahin sind es noch Monate. Also setzt er sich stets andere Ziele; früher. Schwimmen lernen. Kochen. Das alles ist nie aufregend, aber unglaublich intensiv eingefangen. Besonders die Szenen, in denen Jack seine Ziele in seiner Gedankenwelt erreicht, sie immer wieder durchgeht, mitten auf einer Brücke anfängt zu kraulen oder beim Musikhören Gemüse schneidet. Das ist alles extrem ruhig, fast melanchonisch und quälend langsam eingefangen. Die Szenen im Schwimmbad gehören zu den optischen Highlights des Films. Was hier in kurzer Zeit an Bildsprache reingepackt wird, ist großartig. Doch je weiter der Film voran schreitet, desto mehr häufen sich die skurrilen Szenen, fängt der Film an, Extreme zu zeigen. Jacks Freund Conny, der ein eigentlich geregeltes Leben führt, eröffnet sich Jack, warnt ihn vor den Frauen. Seine - nach außen hin - gute Beziehung mit seiner Frau Lucy steht auf der Kippe, während Jack wohl seine erste richtige Freundin findet. Beide wechseln die Seiten, der Verlorene wird zum Gefundenen und der Gefundene scheint alles zu verlieren. Drogen, Streit und Eskalationen sind die Folge. Dabei erhebt der Film nie den moralischen Zeigefinger, begleitet die beiden Freunde einfach nur durch ihr Leben und zeigt, wie sie mit Siegen und Niederlagen umgehen. Der Film beginnt mitten in ihrem alltäglichen Leben und verlässt die Beiden auch genau so abrupt und lässt den Zuschauer mit der Frage zurück - wer ist Jack? Wer ist man selbst? Was braucht der Mensch, um sein Leben zu ändern? Für die, die sich keine Gedanken machen wollen, bleibt es ein narkotischer, langweiliger Film mit Anti-Sympathisanten und bescheuerten Dialogen. Die, die die Antwort wissen, sehen eine wunderbare Feel-Good-Romantikkomödie mit viel Herz und tollen Bildern. Ich gehöre glücklicherweise zu Letzteren.

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Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungenes Regiedebüt von Philip Seymor Hoffman.
Jack in love erzählt die Geschichte von Jack (Hoffman), der in seinem Leben noch keine längere Beziehung hatte. Ein befreundetes Ehepaar verkuppelt ihn mit einer Single-Freundin und Jack setzt alles daran, der Frau zu gefallen.
Ein ruhiger, vor sich hin plätschernder Film mit hintergründigem Witz und manchmal recht skurriler Einfälle, der vor allem durch Worte überzeugt. Dass die Vorlage ein Theaterstück ist, ist deutlich zu spüren - jedoch nicht negativ. Wunderbar ist Jack, wenn er seine Vorhaben vorab in Gedanken übt, z. B. das Kochen. "Eine Prise Salz, ein wenig Zitrone, rühren, rühren...." Einige Szenen muss man erst auf sich wirken lassen - dann werden sie noch besser. Wenn Jacks Flamme über ihre Familie erzählt, eigentlich tragisch - aber die Reaktionen von Jack und seinem Freund sind grandios. Wenn ich so daran denke, muss ich sofort wieder schmunzeln. Weder Popcorn- noch Schenkelklopfer-Film, "nur" eine gelungene Liebesgeschichte.

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Anastasius

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vorgemerkt

Philip Seymour Hoffman ist ein Ass. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er mit der gesammelten Erfahrung vor der Kamera hinter die Kamera hüpft.

Hüpfen deshalb, weil ich ihm zutraue, es mit Leichtigkeit und einer riesen Portion Motivation zu tun. Soooo stunned!

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