Jagdhunde

Jagdhunde (2007), DE
Laufzeit 86 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 18.10.2007

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6.0 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
76 Bewertungen
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von Ann-Kristin Reyels, mit Constantin von Jascheroff und Josef Hader

Es ist kurz vor Weihnachten. Henrik und sein 16 Jähriger Sohn Lars bewohnen gemeinsam einen alten Bauernhof in der Uckermark. Die dazugehörige Scheune soll zu einem Hochzeitshotel umgebaut werden. Als Fremde werden sie von den Ansässigen isoliert. Die Beziehung zwischen Lars und Henrik ist in Sprachlosigkeit gefangen. Als Lars von dem Verhältnis seines Vaters zur Tante Jana erfährt, fühlt er sich noch stärker ausgeschlossen. Lars lernt Marie kennen. Die Beziehung, die zwischen beiden entsteht, bedarf keiner Worte. Gemeinsam streifen sie durch die verschneite Landschaft, die wie verzaubert wirkt. Das Familienchaos zum Fest der Liebe scheint perfekt, als überraschend die Mutter von Lars mit ihrem Liebhaber auftaucht. Der zukünftige Ort für Hochzeitspaare wird ein Schlachtfeld der Gefühle.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Jagdhunde

Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Das Rezept der Leipzigerin Ann-Kristin Reyels ähnelt so manch anderem Debüt- und Abschlussfilm: Man schaffe sich seinen eigenen kleinen Kosmos und fülle ihn mit allerlei schrägen Figuren. Oft sind das nicht die schlechtesten Filme. Sie gewinnen ungemein, wenn man ein Schwergewicht wie den Schauspieler-Kabarettisten und stoischen Minimalmimen Josef Hader zum Mitmachen gewinnt.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Ich muss zugeben, dass mich das Ende dann doch etwas enttäuscht hat. Wirklich böse kann man diesem sympathischen Filmchen dann aber auch nicht sein. Hier ist endlich mal ein deutscher Film mit authentischen Dialogen. Dazu die richtige Prise Situationskomik und starke Bilder, mit hübscher Musik. Ein wunderbar bescheidener Film mit einem leider etwas weniger bescheidenen Ende. Trotzdem stark!

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Kommentare (7) — Film: Jagdhunde

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Andy Dufresne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es ist mir scheißegal wenn in diesem Arschlochkaff niemand mit mir redet aber ich lass mich ganz sicher nicht von irgendeinem Frikadellenbrater abknallen!"
"Bei uns heißt das immer noch Bulette..."

Bonjour tristesse in der Uckermark.

Eine schöne Botschaft hat der Film :Es kommt nicht auf den Ort an sondern auf den Menschen,auch Irgendwo im Nirgendwo ist das wichtigste Solidarität.
Der Mensch wird zum Mensch durch den Mensch sozusagen.

Super wie sich der von mir bewunderte,ja geliebte Josef Hader zurücknimmt,wunderbar wie sich Sven Lehmann als Reschke stoisch durch den Film schiebt,nett auch Marek Harloff,den ich immer schon für ein Arschloch hielt, als Toyboyarschlöchchen,toll wie immer auch Ulrike Krumbiegel.
Der Film gehört trotzdem den Jungen, zum einen Constantin von Jascheroff als sensiblem,melancholischem Lars und zum anderen Luise Berndt die mit großer zurückgehaltener Kraft und Lebensfreude Marie spielt,sie ist das größte Highlight in "Jagdhunde".

Ganz beiläufig und detailliert komisch,extrem lebensnah und ungekünstelt,in etwa so ungekünstelt und lebensnah wie das morgendliche Aufstehen vor der Arbeit, ist der Film.
Eine kontemplative,sehr ruhige Geschichte die ganz lansam und stetig fließt,eine kleine Perle mit großem,unscheinbaren Tiefgang.

Und man lernt (endlich) die subtile Schönheit des/eines Kreisverkehres kennen...

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lolanil

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Bewertung0.0Hassfilm

Konnte mit dem Film nichts anfangen, fand ihn eigentlich langweilig und wusste nur aus der Fernsehzeitschrift, worum es gehen sollte. Hab dauernd darauf gewartet, dass was passiert, war aber nicht und das Ende so nichtssagend wie der ganze Film.

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Schlegel

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Bewertung6.0Ganz gut

Parade von Etepetete-Konflikten, dargebracht im ostdeutschen Hinterland bzw. was man sich in Berlin zum Latte macchiato darunter vorstellt. Schön: die Landschaft.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Sigrun

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Die Uckermark <3


annaberlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Ruhige winterliche Bilder, die zur inneren Eingeschlossenheit und äußeren Augeschlossenheit der Figuren passt. Nach dem Schauen des Films bleibt dennoch der Eindruck, dass ein anderer Regisseur der Story einen besseren Schliff hätte geben können, letzlich fehlt das letzte Fünkchen Etwas.

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davidpm

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Bewertung5.0Geht so

Zwiespältig. Einerseits tolle Bilder, auch eine eigentlich gute simple Geschichte von beziehungsgescheiterten Menschen in einer trostlosen, wohl ostdeutschen Wintereinöde. Christian Petzold, an den der Film zwar erinnert, hätte aus der Geschichte mit gleicher Besetzung bestimmt einen sehr guten Film gemacht. Dieser bleibt aber etwas gestelzt, symbolschwanger und in der ersten Hälfte daher recht langatmig. Obwohl insgesamt nur 82 Minuten umfassend, ist der Film trotzdem zu lang und kann nur manchmal überzeugen.

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filmbaum

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Bewertung6.0Ganz gut

Charmant erzählt, toll gespielt, beschissenes Ende.

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rkuehne

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Bewertung7.5Sehenswert

wunderschöne Bilder, gute Schauspieler, schöne Geschichte, aber mal wieder so ein offenes (unkreatives) Ende. Aber trotzdem toll.

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