Jesus Christ Superstar
Jesus Christ Superstar (1973), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 01.03.1974
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von Norman Jewison, mit Ted Neeley und Carl Anderson
Die Verfilmung dieser Rock-Oper ist ein absolutes Phänomen, denn mit einem derartigen Erfolg hatte niemand gerechnet. In diesem Musikfilm werden die letzten Wochen der Passionsgeschichte und des Lebens Christi mit fetziger Musik und Songs dargestellt. Die Verurteilung und Kreuzigung Christi aus der Sicht Judas haben sich eine Gruppe junger Leute zur Aufgabe gemacht. Mehr durch Zufall war eine Reisegruppe in die Wüste Israels geraten und hat dort die Gegenwart hinter sich gelassen. In der Wüste Negev, vor der Ruine einer altjüdischen Festung, beginnen sie spontan mit der Aufführung von “Jesus Christ Superstar” – der Passionsgeschichte, wie sie aus heutiger Sicht aussieht.
Cast & Crew
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Norman Jewison
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Ted Neeley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jesus Christus
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Carl Anderson
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Yvonne Elliman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maria Magdalena
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Barry Dennen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pontius Pilatus
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Bob Bingham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Caiaphas
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Larry Marshall
Regie
Schauspieler
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Josh Mostel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) König Herod
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Kurt Yaghjian
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Paul Thomas
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Robert LuPone
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Norman Jewison
- Genre
- Historienfilm, Drama
- Ort
- Israel
- Handlung
- Gesang, Jesus Christus, Kreuzigung, Schauspieler, Tanz
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Jesus Christ Superstar
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Kommentare (8) — Film: Jesus Christ Superstar
Kommentar schreibenDodo82 2011/04/22 21:26:21
Kommentar löschenDie Verfilmung mutet erst einmal seltsam an mit seinen 70er Jahre Kostümen, dem übertriebenem Tanz und der emotionalen Spielweise. Auch die Kameraführung irritiert zuweilen. Doch wirken Emotionen unterstützt durch die Musik theatralisch- authentisch. Die Kameraführung bleibt an manchen Stellen zu effektvoll für meinen Geschmack, lässt aber eine künstlerische Absicht erkennen. Und der übertrieben Tanz des "Volkes" stellt sich gar als notwendig heraus, um einerseits die absurden Hoffnungen des Volkes, andererseits dadurch die sich verfinsternde Beziehung zwischen Jesus und Judas zu erklären. Die Kostüme sind wohl zum Einen der Zeit geschuldet, in der der Film entstand, können zum Anderen jedoch auch als Parabel auf die Erwartungen der Aufbruch- Bewegung verstanden werden, die Jesus seinerzeit auslöste: Friede, Liebe, soziale und politische Revolution... mit all den widersprüchlichen Implikationen, die solche Hoffnungen beinhalten können.
Die Stärke des Films liegt damit, neben der Musik, in der Interpretation des Stoffes:
Die Naivität vieler Anhänger wird deutlich, indem sie Jesu Lehren wiederholt nicht begreifen. Jesus lässt das verzweifeln, zu weilen ärgern, doch letztlich akzeptiert er sein scheinbares Scheitern. Sein Wissen um seinen Tod ängstigt ihn und macht ihm Hoffnung zu gleich. Er weiß, nur durch seinen Tod wird die Welt verstehen lernen, gleichzeitig zweifelt er am Sinn und Erfolg dieser Qual. Der Film nimmt den Passionsgedanken ernst, nicht so sehr durch das Zeigen des Leidensweges mit und am Kreuz, sondern eher durch die Darstellung der Emotionen – der Auseinandersetzung Jesu mit seiner Angst und seinem Zweifel.
Doch macht die Verfilmung nicht den Fehler, sich einseitig auf die Darstellung einer Figur zu verlassen. Der immer noch menschliche Charakter Jesu kann nur im Zusammenspiel mit seiner Umgebung funktionieren. Ein besonderes Augenmerk wird dabei dem Verräter Judas und der ehemaligen Prostituierten Maria- Magdalena geschenkt. Beide quälen sich in ihrem Verhältnis zu Jesus: Maria, die ihn liebt und nicht weiß, wie sie das zulassen kann – und Judas, dessen Motivation zum Verrat beeindruckend interpretiert wird: Judas ist hier nicht der geldgierige Verräter. Er verzweifelt an der Vergöttlichung Jesu. Er befürchtet, dass bei all dem Personenkult, die sozialrevolutionäre Botschaft verloren geht. Judas wird dargestellt als tragischer Held, der doch eigentlich den Menschen nur helfen will. In seinen Augen hat Jesus die Kontrolle über die Bewegung verloren, die ursprünglich für die Menschen da sein sollte, für das unterdrückte jüdische Volk. Nun aber drehe sich alles nur noch um die Person, den angeblichen Gottessohn. Auch die Motive anderer Personen werden interessant erläutert.
So ist „Jesus Christ Superstar“ insgesamt eine gelungene Interpretation der Motive der wichtigsten Figuren der Passionsgeschichte. Sie endet tragisch, ohne Auflösung in der österlichen Botschaft der Evangelisten. Sie verharrt, ganz der Karfreitagsliturgie folgend, in der Verzweiflung des Todes.
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Freak239 2011/04/21 14:18:07
Kommentar löschenEindeutig die beste Verfilmung des Musicals!
Geniale Musik, geniale Sänger/Darsteller!
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alanger 2010/12/22 18:39:26
Kommentar löscheneigentlich sollte ian gillan, der beste hard&heavy shouter (deep purple) den es je gab, die hauptrolle spielen. beim album war er noch dabei, seine gagenvorstellungen waren wohl etwas zu jenseitig. schade drum, ian is the best.
der film kann sich aber einigermaßen sehen lassen.
kommentar zu der damaligen jesus-freaks-bewegung. harmlose nachhippiezeiterscheinung, peace.
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fabel 2010/12/22 18:43:09
Antwort löschenPeace back und vorgemerkt :)
Der Titel klingt einfach zu geil. :)
sw1x 2010/05/21 20:52:12
Kommentar löschenIm Gegensatz zum Originalen Musical, welches live erlebt ein absolutes Highlight ist, wird in diesem Film alles versaut, was vorher damit aufgebaut wurde. Der Film wartet mit schlechten Kostümen und gleichschlechter schauspielerischer Leistung auf. Wo im Musical der "Krieg" sehr gut dargestellt war, wurde dieser im Film mit plötzlich auftauchenden Panzer sowie auftauchenden Drohnen umgesetzt, was zuerst einmal für sprachlose Gesichter sorgt und danach für Unverständnis. Jeder Fan des Musicals sollte sich im Nachhinein nicht noch den Film angucken, da einem so das ganze Erlebnis versaut wird. Zum Glück war es bei mir andersherum. Nicht empfehlenswert!
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*little*boy 2010/04/05 10:37:51
Kommentar löschenHALLO?????
es ist in den 70er gedreht worden und die Musik passt Perfekt hin.....
er wollte damit sagen was in jesus und co. durch den Kopf gingen...
also ich bin nicht unbedingt ein musical fan aber den fandte ich einfach grandios....
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Beganda 2009/01/23 11:39:25
Kommentar löschenNicht meine Musik; Geschichte öde erzählt... und Jesus ging mir einfach nur auf die Nerven - soll keine Religions-, sondern nur eine Filmkritik sein.
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neumann2000 2008/02/11 08:39:42
Kommentar löschenBei Musicals ist das entscheidende nun mal die Musik. Und die ist nichts für mich. So ist leider nur ne rein subjective Bewertung drin.
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dAShEIKO 2007/12/10 11:42:59
Kommentar löschenDieses Musical mag für die Monty Python Gruppe wohl der auslösende Funke gewesen sein, 6 Jahre später das Leben des Brian zu verfilmen. Jesus als singender Rockstar - irgendwie wußten wir das schon immer. Und obwohl ich bekanntermaßen auf Distanz zu Musicals bleibe, kann Jesus Christ Superstar nicht zuletzt durch seine anspruchsvolle Musik überzeugen.
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