John Carpenters Vampire
John Carpenter's Vampires (1998), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Western, Horrorfilm, Kinostart 08.07.1999
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von John Carpenter, mit James Woods und Daniel Baldwin
Ein desillusionierter Vampirjäger, der im Geheimauftrag der katholischen Kirche sein martialisches Geschäft betreibt, will die Welt vor einem mächtigen Vampir-Fürsten retten, der das legendäre goldene Kreuz von Berziers sucht, das ihm und seiner Gefolgschaft die totale Herrschaft über die Menschheit verleihen würde. Ein bombastischer Genremix aus Horrorfilm und Western, überfrachtet mit Bezügen, Zitaten und Verweisen, denen drastische, ausgiebig zelebrierte Slasher-Szenen entgegengesetzt werden.
Cast & Crew
-
John Carpenter
-
James Woods
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Crow
-
Daniel Baldwin
-
Sheryl Lee
-
Thomas Ian Griffith
-
Maximilian Schell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kardinal Alba
-
Tim Guinee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Adam Guiteau
Regie
Schauspieler
-
Mark Boone Jr.
-
Gregory Sierra
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Giovanni
-
Cary-Hiroyuki Tagawa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Deyo
-
John Furlong
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pater Molina
-
Mark Sivertsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Highwaypolizist
-
Clarke Coleman
-
David Rowden
-
Henry Kingi
-
Thomas Rosales Jr.
-
Frank Darabont
-
Don Jakoby
- Genre
- Western, Vampirfilm, Slasherfilm
- Zeit
- 1990er Jahre, Nacht
- Ort
- New Mexico, Vatikan
- Handlung
- Abgeschlagenes Körperteil, Armbrust, Biss, Blut, Brennende Person, Brüste, Exorzismus, Gewalt, Jäger, Katholik, Katholische Kirche, Kreuz, Meister, Nackte Frau, Opfer, Priester, Rache, Reliquie, Sklaverei, Vampir, Vampirjäger, Verbrannter Körper, Verräter
- Stimmung
- Aufregend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails John Carpenters Vampire
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Trailer zum Film John Carpenters Vampire
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Kritiken (3) — Film: John Carpenters Vampire
M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschenCarpenters Vampire sind gerissener, stärker und unempfindlicher gegen Dinge, die in den früheren Dracula-Filmen aus den Hammer-Studios noch Wirkung zeigten. Das altbewährte Mittel - ein Pflock ins Herz - greift allerdings auch hier und wird ein Vampir ins Sonnenlicht gebracht, so verbrennt er bis auf die Knochen. Maschinengewehrsalven und Kreuze hingegen ringen den Vampiren nur ein müdes Lächeln ab. Vampires mutet wie eine Fortsetzung von From Dusk Till Dawn an was auch an einigen filmischen Zitaten deutlich wird.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNeben Ghosts of Mars einer der furchtbarsten Carpenter-Filme.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenVampirjagd im Wild West-Gewand. Etwas angestaubt und wenig atmosphärisch. Carpenter kommt aus dem Abwärtstrend nicht mehr raus.
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Kommentare (38) — Film: John Carpenters Vampire
Kommentar schreiben1000Mindhunter 2012/01/22 16:08:06
Kommentar löschenCooler wie auch gut gemachter horrorwestern mit vielen anleihen an roadmovies james woods fand ich hat sich gut in seine rolle hinein versetzt und stellt das ganze glaubwürdig dar
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SamRamJam 2012/01/10 04:52:28
Kommentar löschen''Die Monster haben nichts an sich was romantisch wäre, verstanden? Das sind keine abgefuckten Schwuchteln die in Abendklamotten herumhopsen und jeden vernaschen mit ihren beknackten, europäischen Akzent.''
Vampirgeschichten haben von Natur aus etwas verruchtes und sexuelles an sich. Das verwundert nicht weiter wenn man bedenkt dass durch das Bluttrinken von vornherein eine gewisse orale Fixierung mitschwingt. Für mich sind Vampire allerdings noch mehr. Es ist diese dreckige Freiheit. Vampire können tun und lassen was sie wollen, sie stürzen sich ins Nachtgetümmel, gehen jeden Drang unmittelbar nach ohne die Konsequenzen tragen zu müssen um sogleich wieder im Nebel der Nacht zu entschwinden. Also quasi das, was schon immer Menschen an bösen Charakteren reizte. Allerdings sind sie mehr als nur böse. Sie sind böse von Natur aus, werden dazu weil sie sich nunmal von Menschen ernähren. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Unholden haben sie keinen großen Plan. Sie versuchen nicht die Weltherrschaft an sich zu reissen oder Geld anzuhäufen, sie sind aber auch nicht rein instinktgesteuerte Kreaturen wie Werwölfe, die sich nur durch ihre animalischen Triebe definieren. Sie sind dazwischen, die Verschmelzung dieser beiden Archetypen. Für mich zumindenst. Müsig zu erwähnen dass mir die meisten Vampirfilme nicht zusagen. Denn meistens werden sie entweder dumm oder tuntig dargestellt. Da bleibt dann kein Raum mehr für die Vorstellung des dunklen Verführers, eines kleinen Blickes auf ein Leben voller Ausschweifungen, ein Leben das ewig währt aber genauso von Einsamkeit gekennzeichnet ist. Dazu passend die Parabel mit der Sonne. Vampirsein bedeutet Freiheit, aber es ist eine dunkle Freiheit, eine teuer erkaufte und letztenendes wohl auch nicht erstrebenswerte Freiheit. Es bleibt aber eine nette Vorstellung.
Ein Mann, der meine Sicht scheinbar teilt, ist John Carpenter. Hat er doch in seinem Film Vampire genauso dargestellt wie ich sie mag. Düster, dreckig, morbid. Da gibt es keine verlogene Romantik, keine schicken Partys mit Cocktails und Bambusschirm, nur diese süßlich-schmerzliche Stimme die sich tief in der Nacht meldet. Dieses Verlangen nach Allem, in dem Wissen gleichzeitig Nichts zu bekommen.
So haben Vampire zu sein und nicht anders!
Soviel zu der Ausgangsbasis. Auch so trifft der Film genau meinen Geschmack. Das Vampire nicht auf Kreuze und Co. reagieren kommt mittlerweile in fast jedem Vampirfilm nach 1980 vor. Wäre ja auch irgendwie albern wenn man in einem absolut ernsten Film einen Vampir mit Weihwasser aus einer SuperSoaker bespritzen könnte, der dann einfach tot umfällt. Allerdings ist ''Vampire'' einer der wenigen Filme, ob nun beabsichtigt oder nicht, der einen Bezug zur Kirche schafft. Die Kirche ist schuld am Vampirismus und versucht nun die eigene Schuld wieder wettzumachen indem sie kleine Jägertrupps unterhält, meist harte Burschen die man eher weniger in der Sonntagskirche antrifft. Aber die Vampirjagd ist auch ein dreckiges Geschäft. Hier wird geschrien und geblutet, gestochen und geköpft.
Auch die Begründung mit der Sonne gefällt mir. Viele Filme (u.a. Blade) versuchen sich ja eher mit einer wissenschaftlichen Erklärung. Da frage ich mich aber immer warum sich eine Rasse rein Evolutionstechnisch so entwickeln sollte?! Hier ist es also ein vorzeitig unterbrochener, dunkler Ritus. Macht Sinn, da bin ich dabei.
Was mir auch sehr zusagt ist die ''Fortpflanzung''. Es gibt einen Obervampir, der erschafft sogenannte Meister, die wiederum erschaffen nur einfache Vampire. Die wiederum können keine Neuen machen. Ich fand die normale Theorie (wer einmal gebissen wird, wird auch ein Vampir) schon immer etwas blöd. Denn jetzt mal ehrlich, wie lange würde das dauern bis die Welt aus Vampiren besteht? Und wenn ich das schon mit 12 anzweifeln konnte, dann kann da ja etwas nicht stimmen. Gut, manche Filme gehen dazu über dass sich der Vampir aussuchen kann wer auch zu einem wird (indem er sein Blut trinkt, oder je nachdem wie lange der Vampir an einem saugt, auch da gibt es viele Varianten). Aber irgendwie sind die auch alle komisch. Also, Herr Carpenter, bravo. Ich finde alles schlüssig und sinnvoll erklärt.
Ich sehe schon, ich sprenge hier so ein bisschen den Rahmen. Daher sag ich mal zu Schauspieler, Komik, Dramaturgie, Musik, Effekte und Bild einfach ganz plump: Top! Ich will ja keinen Roman schreiben. Besonders die vorletzte Szene hatte es mir damals mit zwölf angetan und mein Verständniss von Freundschaft entscheidend mitgeprägt. (Memo an BobbyIII, solltest du jemals mit einer Vampirtussi durchbrennen erhälst du genau zwei Tage bevor ich anfange dich zu jagen um euch zur Strecke zu bringen :).
Und weil es so schön ist: Nicht die geschnittene FSK 16 Fassung gucken. Da fehlen nämlich auch noch ein paar Dialogszenen die recht witzig sind.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
JackoXL 2012/01/10 10:33:58
Antwort löschenBin von dem Film nicht so begeistert wie Du, aber sehr schön geschrieben und nachvollziehbar begründet.
SamRamJam 2012/01/10 12:42:53
Antwort löschenDankeschön. Eine nachvollziehbare Begründung ist doch auch intressanter als blosse Übereinstimmung ;)
Deep Ford 2012/01/10 17:02:49
Antwort löschenDas ist der erste Kommentar über 700 Wörter, den ich komplett gelesen habe. Und ich muss sagen: Passt!! ;-)
SamRamJam 2012/01/10 23:00:33
Antwort löschenUi, Dankeschön :)
FordFairlane 2012/01/12 18:27:16
Antwort löschenklassiker der Film, ich liebe die düstere und dreckige western atmosphäre. Woods ist saucool und der Obervampir Griffin furchteinflössend.
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alanger 2012/02/01 21:51:12
Antwort löschennicht ganz so mein film, trotz aller vorfreude, aber klasse text.
SamRamJam 2012/02/03 14:05:03
Antwort löschenDanke :)
swissroland 2011/11/22 17:18:34
Kommentar löschenKnallharter vampir-horror-western mit überragendem Macho Man James Woods, viele geile sprüche: Padre, als ich ihnen in den arsch getreten hab, hatten sie einen steifen? Und noch ne üble ohrfeige für die katholische kirche dazu. Das einzige was ned passt, ist leider das finale
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stuforcedyou 2011/11/04 15:58:37
Kommentar löschenEin ebenso dummer wie brutaler Genre-Mix aus Western, Horror, Road Movie und Action. Gewiss wird "Vampire" niemals das Echo eines "Halloween" oder "Das Ding aus einer anderen Welt" erreichen, aber der blutige Machos-gegen-Vampire-Film macht Laune, alleine schon weil ihn der "Master of Terror" herrlich altmodisch und trocken inszenierte. James Woods als knallharter Jäger Jack Crow ist dabei (wie die anderen Figuren auch) so herrlich überzeichnet wie man es sonst nur von heroischen Cowboys alter Schule kennt. "Vampire" ist für mich eine kleine, dreckige Perle in der späten Filmographie des John Carpenter.
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the assassin 666 2011/09/06 12:37:08
Kommentar löschenBrutaler Beisser Reiser, mit unsympatischen Charakteren, nur die Inszenierung und die Westernatmospähre retten ein bisschen was.
John Carpenter kann es viel viel besser
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Spielberg_Fan 2011/08/19 11:29:53
Kommentar löschenNr.14 der John Carpenter Werkschau:
„Vampire“ ist wieder so Film, der in der Luft zerrissen wurde, obwohl er weitaus besser ist. Der gelungene Genre-Mix aus Vampir-Horror und Western, ist eine blutige Schlachtplatte, die durch die staubige Western-Optik an Stil gewinnt und zu Carpenter's besseren Neuwerken zählt. Alleine schon der Score von John Carpenter bringt ein optimales Western-Feeling rüber. An Splattereffekten wurde dieses mal auch nicht gespart. Der Film ist jetzt zwar keine Orgie, aber die Bluteinlage verteilen sich gesund über die gesamte Laufzeit. Spannung und Action kommen auch nicht zu kurz und wenn diese einmal ruht, überzeugen die Darsteller mit einer soliden, aber lässigen Leistung. Allen voran James Woods als knallharter Vampirjäger. Ein bisschen Endzeitstimmung kommt auch auf, da die Vampir-Horte schon sehr unbesiegbar und bedrohlich wirkt.
Carpenter's „Vampire“ ist somit ein sehenswerter Horrortrip, der vor allem Splatterfans mit einem Hang zu durchschnittlichen guten Horrorstorys gefallen wird.
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Feint 2011/07/10 23:54:11
Kommentar löschenist ganz okay, aber alles andere als ein muss. da gibts viel bessere. ziemlich überholt, auch wenn john carpenter kult ist - zumindest für mich.
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FrankB2B 2011/01/11 16:45:52
Kommentar löschenNach all den abgedrehten Vampierfilmen ala Blade & Co. die seinerzeit kursierten war dieser Beitrag mal was erfrischend anderes.
Einen Vampierfilm mit dem Westerngenre zu verknüpfen war eine gute Idee und trotz kleiner Schwächen ist das Ergebnis gelungen.
Die Jäger um Sprücheklopfer James Woods machen ja schon nach kurzer Zeit einen Abflug nachdem Obervampier Valek die alle richtig schön auseinandernimmt.
Dessen Optik hat mich wie so viele hier nicht gestört....dieser Film hat sich mehr an den klassischen Vampierfilmen ala Dracula orientiert...alles andere hätte in bezug auf den Westernstil auch gar nicht gepasst.
James Woods seine Annekdoten sind der Oberhammer vor allem was er dem Padre über Knoblauch erzählt und das die Vampiere ihn fröhlich in seinen Allerwertesten Fic*** würden wenn er sich welches um den Hals hängt : )
Dieser Film ist eine sehr gelungene Mischung aus allem was mir gefällt,Horror,Western,Action & Schwarze Komödie und davon mal abgesehen ist selbst ein schlechter John Carpenter Film (was dieser nach meinem Empfinden nicht ist) noch immer ein besserer Film als es die meisten jemals wären !!!
FrankB2B.
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JackoXL 2010/10/19 22:41:47
Kommentar löschenDie Erwartungen waren sehr hoch, leider dann doch irgendwie entäuschend. Die ersten Minuten haben mir sehr gut gefallen, es kommt richtig Westernstimmung auf und sieht auch recht schick aus. Leider plätschert der Film dann nur so vor sich hin, das Drehbuch ist einfach zu einfallslos. Schlecht ist der Film wirklich nicht, er lässt sich schon gut anschauen. James Woods spielt seine Rolle sehr gut, Maximilian Schell gefällt auch, der Rest der Cast ist austauschbar. Im Endeffekt keine Zeitverschwendung, hätte aber deutlich besser sein können. Im Vergleich zu Carpenters letzten Film "Ghosts of Mars" aber schon fast ein Geniestreich.
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barnes 2010/10/17 17:19:37
Kommentar löschenMann waren meine Erwartungen hoch gesteckt ... und die Enttäuschung noch grösser ...
Aber nach Tarantinos "From Dusk Till ..." ist Carpenter nur ein Abklatsch gelungen und überhaupt zeigt die Tendenz von Carpenter steil runter ...
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Filmkenner77 2010/09/25 15:21:56
Kommentar löschenNicht schlecht, aber von Carpenter kennt man deutlich bessere Filme.
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mikkean 2010/08/10 18:00:12
Kommentar löschenEnde der Neunziger Jahre schien es nicht gut bestellt um John Carpenter. Der Alt-Meister drehte mittlerweile was er wollte, aber seine Filme hatten immer weniger Erfolg an der Kino-Kasse. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet "Vampires" wie eine Flucht nach vorn wirkt. Und was für eine. Hier verbindet Carpenter wiedermal seine Vorlieben und erzählt seine eigene Blutsauger-Saga im Western-Ambiente. Staubtrocken und dreckig ist die Umgebung, ebenso wie die Sprüche der Macho-Vampir-Jäger. Hervorragend die Wahl eines James Woods als deren Anführer. Sein Jack Crow macht sogar einem Blade Konkurrenz, dank seiner Abgebrühtheit, den markanten Sprüchen und dem unbändigen Trieb zur Jagd. Versteckt wird er von Daniel Baldwin, der hier mal einen größeren Auftritt absolvieren darf und der "Twin Peaks"-Schönheit Sheryl Lee. Auf der Gegenseite lässt Carpenter einen Thomas Ian Griffith als Valek aus dem B-Film-Hades aufsteigen und landet mit Maximilan Schell einen wahren Besetzungs-Coup. Eine sehr illustre Runde also, die sich hier wenig zimperlich an die Gurgel geht. Für "Vampires" durften die Effekt-Leute tief in der Trick-Kiste wühlen. Hier gibt es keine romantisch angehauchten Vorstellungen vom Blut-Verlust zu bestaunen. Körperteile werden gewaltsam entrissen, Pfähle auf die altmodische Art in Vampir-Herzen gerammt. Das macht ebenso Laune, wie es auch ganz spannend umgesetzt wurde. Auch ohne den leider sehr schlechten "Ghosts of Mars" darf "Vampires" als Carpenters gelungenen Abgesang auf die Neunziger angesehen werden. Danach ging es leider auf den roten Planeten, aber spätestens mit seinen Masters of Horror-Beiträgen machte der Meister wieder einigen Boden gut.
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stuforcedyou 2010/08/11 09:31:32
Antwort löschenFür mich ein kleines Highlight in der Filmographie des John Carpenter. Trocken, blutig und auf den Punkt. Einer der besten Splatterfilme der 1990er Jahre.
mikkean 2010/08/11 14:29:36
Antwort löschenUnd dazu noch viel besser als sein Ruf. Irgendwie der "Predator" der 90er Jahre.
natokh 2010/06/06 18:29:03
Kommentar löschenEiner der der Filme bei denen ich damals im Kino der Zeit und dem Geld für den Eintritt schon nach wenigen Minuaten nachgetrauert habe. Und das hat sich bis zum Ende nicht gebessert. Wieso bin ich bloss nicht vor dem Filmende gegangen
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Danny Walker 2010/06/04 10:40:50
Kommentar löschenDer Film beginnt ja bombastisch. Die Stelle mit dem Vampirhaus ist einfach klasse. Leider verliert der Film schnell an Klasse. Nach ca. 20 Minuten ist der Film nur noch Schrott. Der Vampirfürst ist ja lächerlich und würde nicht einmal einem 5 jährigen Angst einjagen. Auch sonst verdient der Film die Bezeichnung Horrorfilm nicht. Bin nie richtig zusammengezuckt. Nicht vergleichbar mit anderen Horrorfilmen wie From Dusk till Dawn oder Blade 1.
Nur James Woods konnte den Film etwas besser machen.
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plattfuss69 2010/03/24 13:47:06
Kommentar löschenEin bisschen sehr übertrieben gemachter Action-Blutsauger-Kracher. Es wird geballert und gebissen, wo es nur geht. Ja, der Film ist nicht ganz jugendfrei. Ich habe ihn vor über 10 Jahren in Moskau gesehen, wo ich damals zu Besuch war, und das Kinopublikum bestand zu zwei Dritteln aus 12-jährigen Kids, zum Teil mit Eltern. Die haben die ganze Zeit gekreischt, als wenn sie selbst mit Sargnägeln durchbohrt würden.
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Maeni 2010/01/11 10:48:40
Kommentar löschenAlso falls es eine ungeschnittene Fassung gibt wäre ich froh denn das was im Fernsehen lief wies doch enorme Plottlöcher auf. Ich finde die SCHNIPPELHEINIS einfach schwachsinnig denn wenn ein Film ( 23:15 Sendezeit da sind nur noch Nannygeschädigte RTL2 Blagen auf) seines Handlungsstranges beraubt wird (zB. zehn Vampiere sind in einem Raum und die Jäger stehen davor und zwei Sekunden später sind alle tot und keiner weiß ob gerade Jemand nen Knoblauchpfurz gelassen oder eine Pfählaktion durchgezogen hat) ist es irgendwie kein Film mehr und somit auch nicht mehr zeigenswert. Somit liegt die Lösung nahe, nur noch Kino und Videothek zu besuchen bei Filmen im FSK 16 oder 18 Bereich.
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Matty 2010/01/05 19:03:15
Kommentar löschenEin Ultracooler James Woods metzelt Vampire ab. Ich find´s klasse!
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kelo 2010/01/03 20:47:09
Kommentar löschenakzeptables B-Movie, wenn man etwas für Vampire übrig hat
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Ripley_88 2010/01/03 16:14:58
Kommentar löschenKein wirklicher Horrorfilm. Als Horrorkomödie wunderbar überspitzt, echt zum lachen.
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*frenzy_punk<3 2010/01/03 04:03:39
Kommentar löschenvielleicht hat mir der film einfach nicht gefallen, weil ich absolut KEIN fan von vampiren und deren storys bin. ich habe den film als langatmig, schlecht inszeniert und leider ohne jegliche spannung empfunden.
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