La Mala educación - Schlechte Erziehung

La Mala educación (2004), ES Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 30.09.2004

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6.7
Kritiker
27 Bewertungen
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7.1
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1322 Bewertungen
12 Kommentare
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von Pedro Almodóvar, mit Gael García Bernal und Fele Martínez

Der Besuch seiner Jugendliebe Ignacio wirft das Leben des Erfolgregisseurs Enrique kräftig durcheinander und lässt alte Wunden seiner Kindheit wieder aufreißen.

Nach vielen erfolgreichen Filmen hat Regisseur Enrique Goded (Fele Martínez) eine Schreibblockade. Da taucht plötzliche ein alter Freund aus seiner Vergangenheit auf. Es handelt sich um Ignacio (Gael García Bernal), mit dem er als Junge auf ein Klosterinternat ging und mit dem ihn weit mehr als nur der Alltag verband. Ignacio und Enrique entdeckten gemeinsam ihre Liebe zum Kino und ihre Sexualität. Als Ignacio Enrique sein Stück zu lesen gibt, in welchem er die gemeinsame Vergangenheit aufschrieb, lässt die Geschichte alte Wunden aus der Kindheit aufreißen, die Enrique lange Zeit verdrängt hatte. Schmerzhafte Erinnerungen an Ignacios Missbrauch durch Pater Manolo (Daniel Giménez Cacho) kommen Enrique in den Sinn. Und auch seine eigenen ersten sexuellen Erfahrungen mit Ignacio fallen ihm wieder ein, welche seinem Leben eine neue Wendung gaben. Je mehr er in der Vergangenheit forscht, desto stärker gerät er in einen Strudel aus Intrigen, Gewalt und Unterdrückung.

Info & Hintergrund zu La Mala Educación

Zehn Jahre schrieb Regisseur und Drehbuchautor Pedro Almodóvar an La Mala educación – Schlechte Erziehung; ein Film, der einige Parallelen zum Leben des spanischen Regisseurs aufweist. So besuchte auch Almodóvar eine Klosterschule und beschäftigte sich früh in seiner Jugend mit Religion und Film.
La Mala Educación wurde insgesamt sehr positiv von den Kritiken aufgenommen und für viele Filmpreise nominiert, darunter unter andern für den César, den Independent Spirit Award und den Europäischen Filmpreis. Zu Almodóvars großer Enttäuschung gewann der Film jedoch in keiner Kategorie.
Hauptdarsteller Gael García Bernal wurde vom Regisseur dazu gebracht, vor dem Dreh des Films akzentfreies Spanisch zu lernen und sich ‘typisch spanische’ Gesten anzugewöhnen.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: La Mala educación - Schlechte Erziehung

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.0Ganz gut

Neben den großartigen Darstellern hat «La Mala Educación» seine unübersehbare Stärke aber in der grandiosen Inszenierung des eigentlich unübesichtlichen Plots – auch wenn dieses Noir-Melodram bei aller formalen Brillanz kaum an die emotionale Intensität der meisten anderen Almodóvars heranreicht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Doppel-, nein was sag ich, dreifach-bödiges spiel mit dem Kino. Faszinierend!

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Kommentare (10) — Film: La Mala educación - Schlechte Erziehung


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Mac_C_Tiro

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Bewertung9.0Herausragend

Spaniens Kultregisseur, erzählerischer Grenzgänger und "Chronist der Sonderlinge" Pedro Almodóvar kreierte hier ein geschickt verschachteltes Drama mit stilvollen Thrilleranleihen. Durch Verwendung 3er Zeitebenen und dem kunstvoll inszenierten "Film im Film"- Trick gelingt es Almodóvar die Geschichte von Leid und Begierde und die Beziehung seiner Protagonisten in voller Komplexität abzubilden! Gael García Bernal ("Und dann der Regen) liefert hier als herrlich leise und bösartig hinterlistige Homme Fatale seine bis dato beste Leistung ab, definitiv sehr sehr sehenswert!

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horstkevin

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Bewertung4.5Uninteressant

Thriller? Naja.

Braucht lange bis er in Fahrt kommt und haut einen dann irgendwie nicht um. Das Rumgeschwule geht mir dann irgendwann auch auf die Nerven und somit kann ich dem Film dann keine wirklich gute Bewertung verpassen.

Schauspielerisch übrigens meiner Meinung nach auch ziemlich limitiert, aber das liegt ja im Auge des Betrachters.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

horstkevin

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Danke.


HorstPolter

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Doch.


nolimitz

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe in den letzten Tagen einige gute Almodóvar Filme gesehen, diesen zähle ich zu den schlechteren. Das Drehbuch scheint mir relativ konfus, also ob man nie so richtig weiß wo sich der Film hinbewegen möchte und hinterlässt schlussendlich, zumindest bei mir, einige Lücken. Auch die Zeitsprünge gingen mir ein wenig zu willkürlich. Im Unterschied zu den anderen Almodóvar Filmen die ich in den letzten Tagen gesehen habe (Los abrazos rotos, todo sobre mi madre) fehlt mir hier einfach der rote Faden und die Ruhe mit der er sonst seine Geschichten erzählt.

just my 2 cents ;)

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caietan

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Bewertung3.0Schwach

Ich war so gespannt auf diesen Film - und dann das ... Meine erste Kritik für einen "Fast-Hass-Film"!
Zehn Jahre hat der Regisseur Almodóvar über dem Drehbuch gebrütet. Das war vielleicht etwas zu lange ...
Es gibt gut konstrierte Filme, es gibt schlecht konstruierte Filme und es gibt "überkonstruierte" Filme. "La mala educación" gehört zu den letzteren. Der Film wirkt auf mich seltsam unentschlossen, welche Geschichte, welche Thematik er denn nun eigentlich erzählen will und quält sich förmlich dem (unlogischen) Ende entgegen.
Diese Unentschlossenheit färbt irgendwie auch auf die Darsteller ab, die nie zu wissen scheinen, wohin die Reise gehen soll. Mangels Logik sind dann auch ihre Dialoge oft arg hölzern und unecht, wirkten für mich zuweilen sogar unfreiwillig komisch. Wirklich glaubhaft kommt keiner der Darsteller rüber.
Ein Gutes dennoch: Am Schluss habe ich gelacht. Über die (ernstgemeinten) Tafeln mit dem weiteren Werdegang der Protagonisten. Ich will nicht zu viel verraten - seht selbst ... oder besser nicht?
3 Punkte dennoch, weil mir das Spiel der jungen Schüler gefallen hat - sie wirkten als einzige authentisch.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Mit vielen überraschenden Wendungen verwirrt uns der Regisseur Almodovar bis man fast den Faden verliert. Aber andererseits erreicht er dadurch auch eine gewisse Spannung, die trägt. Der Vorwurf: Missbrauch von Buben trifft die katholische Kirche schwer und wird heute von ihr immer noch wenn möglich totgeschwiegen. Sicherlich sind diese Jungen für den Rest ihres Lebens gebrandmarkt.
Es geht Almodovar nicht darum nachgewiesen, warum man nach solchen Jugenderlebnissen folgerichtig schwul werden muss – also vielleicht um eine persönliche Rechtfertigung - sondern er will wohl eher eine Diskussion anstoßen, die letztlich auch die Frage nach dem Sinn des Zölibats beinhaltet.

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Muuvy

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich weiß, jetzt verprelle ich alle meine Mitschwulen und Cinéasten, aber: Ich kann mit der filmischen Erzählweise von Pedro Almodóvar einfach nichts anfangen! Und von daher lässt mich auch dieser Film ziemlich kalt, so sehr mich die Story auch berühren könnte.

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Heavy_Metal

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Moooooon Riiiveer!

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Almodóvar gehört zu den Sternen des europäischen Autorenkinos. La mala educación gehört für mich zu seinen stärksten Filmen - gerade nach schwächeren Werken wie Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs usw.

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Iroas

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Bewertung7.5Sehenswert

wirklich sehr bewegender Film

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Tenzing

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Bewertung9.0Herausragend

Eine ergreifende Geschichte, im Labyrinth von Zeit, Episode und "Film im Film" versteckt. Unbedingt ansehen!

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