Die Freundin der Friseuse

Les Petites Couleurs (2002), CH/FR
Laufzeit 94 Minuten, FSK 6, Komödie, Road Movie, Drama, Kinostart 16.09.2004

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5.2 Kritiker
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von Patricia Plattner, mit Anouk Grinberg und Bernadette Lafont

Die junge Coiffeuse Christelle führt ein angepasstes Leben, bis sie eines Abends die herablassende Behandlung ihres Mannes satt hat. Sie schlägt zurück, setzt sich ins Auto und fährt durch die Nacht. Im Gepäck hat sie “Belle Boucles”, ihre ganze Hoffnung auf eine bessere Zukunft; eine Wundermaschine, welche die Kapillartechnologie revolutionieren soll. Sie findet Zukunft im Galaxy Motel, taucht ein in die Welt von Mona, der reifen und humorvollen Besitzerin des Motels, die sich insgeheim mit der Heldin ihrer Lieblings-Soap “Die Liebesranch” identifiziert. Sie gibt Christelle erst ein Zimmer, später einen Job. Die beiden werden zu Freundinnen, Christelle bringt Farbe ins Motel und der Film entwickelt mit viel Humor und Liebe fürs Detail ein optimistisches Märchen über eine Frauenfreundschaft. Die lebensfrohe Stimmung im Galaxy Motel, Monas Witz und ihr Humor, färben auf Christelle ab und eröffnen ihr den Weg in ein erfüllteres Leben…


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Die Freundin der Friseuse

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7.5Sehenswert

So ernst wie "Les petites couleurs" beginnt, könnte man ein beklemmendes Sozialdrama vermuten. Zur großen Überraschung wechselt Patricia Plattner jedoch in das Genre der Komödie. Mit einer Leichtigkeit, wie man sie von den Franzosen kennt, und viel Humor erzählt die schweizerische Regisseurin von der Emanzipation einer Frau.

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3.0Schwach

Wer sich bei dieser Konstellation ­ unterdrückte, verhärmte Ehefrau blüht in einer neuen Umgebung auf ­ an "Brot und Tulpen" erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch. Und wer dabei an das farbenfrohe, fabelhafte Universum Jacques Demys denkt, ist ebenso auf der rechten Fährte. Spätestens, als Christelle Mona eine Koloration verpasst, die mit den neu gestrichenen Tapeten harmoniert, ahnt man: Das Glück ist nicht mehr weit.

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8martin

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Bewertung3.0Schwach

Na ja, ein ganz netter Film für einen Mädelsabend, wenn die Männer Fußball schauen. Man muss ja auch nicht immer gleich nach einem tieferen Sinn dahinter suchen – hier würde man ohnehin keinen finden. Die Story ist auch nicht gerade neu. Seit über dreißig Jahren gibt es immer wieder mal so einen Film über eine vom Ehemann misshandelte Frau, die ihn verlässt und dann auf einen Selbsterfahrungstrip geht. Klar, dass die meisten Männer dabei natürlich etwas schlicht geraten: entweder Brutalo oder Schmiri natürlich bis auf den glücklichen, der am Ende die Schöne kriegt. Einzig noch erwähnenswert ist die Parallele zwischen den Problemen der Leute in Monas Motel und der gesungenen Soap, die sie so liebt und ständig schaut.

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