Looper

Looper (2012), CN/US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Actionfilm, Thriller, Kinostart 03.10.2012


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von Rian Johnson, mit Joseph Gordon-Levitt und Emily Blunt

Im Zeitreise-Thriller Looper kämpft Profikiller Joseph Gordon-Levitt gegen sein älteres Ich Bruce Willis, der aus der Zukunft zurückkehrt, um den Mord an seiner Frau zu verhindern.

Im Jahr 2077 ist es möglich, durch die Zeit zu reisen. Joe (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Looper und arbeitet vor dieser Erfindung im Jahr 2035 für die Mafia. Das Syndikat nutzt in der Zukunft die Zeitreisemöglichkeit, um unliebsame Personen in die Vergangenheit zu schicken und sie dort von den Auftragskillern eiskalt eliminieren und ihre Leichen verschwinden zu lassen. Der unmoralische Job ist gut bezahlt und so führt der Looper Joe ein vortreffliches Leben.

Eines Tages muss Joe einen ganz besonderen Auftrag ausführen. Er ist einer der Besten im Geschäft, doch bei dieser Zielperson zögert er: Joe soll sein gealtertes zukünftiges Ich (Bruce Willis) töten. Joe Senior hat aber andere Pläne. Er kam freiwillig durch das Zeitportal, um den Mord seiner Frau zu verhindern, lange bevor er begangen wird. Es gelingt ihm, den erstaunten Joe junior zu überwältigen und zu fliehen. Dieser muss seinen Doppelgänger nun schnellstmöglich finden, bevor das Kartell ihn selbst ermordet, um damit auch Joe Senior verschwinden zu lassen.

Hintergrund & Infos zu Looper
Der Sci-Fi-Actionkracher Looper stammt vom Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson und hat mit Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt, Jeff Daniels, Paul Dano und Emily Blunt ein hochkarätiges Staraufgebot. Johnson und Gordon-Levitt kennen sich schon von früheren Projekten: In Brick spielte Joseph Gordon-Levitt in einer Art modernem Film Noir einen Schüler, der dem geheimnisvollen Verschwinden seiner Ex-Freundin nachspürt. Auch für Johnsons zweiten Spielfilm The Brothers Bloom stand Joseph Gordon-Levitt vor der Kamera.

Damit Joseph Gordon-Levitt auch optisch der jüngeren Version von Bruce Willis etwas näher kommt, musste der 1981 geborene Schauspieler mehrere Stunden in die Maske. Seine Augen wurden für Looper außerdem digital nachbearbeitet, um sie so an Bruce Willis’ Augenfarbe anzupassen. (AP)

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Kommentare (364) — Film: Looper


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stromper1

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider logische Fehler. An für sich ne gute Idee. Vielleicht gibt es mal ein Remake.

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FilmRezension

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Bewertung9.0Herausragend

Bruce Willis wieder hervorragend in seiner Rolle. Er macht den Film überhaupt erst sehenswert. Seine Art fasziniert mich immer wieder aufs Neue

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Grundsätzlich ist es bei Filmen mit einer Zeitreisethematik immer so eine Sache. Oft ist die Story zu kompliziert gestaltet; das Problem der "Dauerschleife" setzt zu früh ein und es wimmelt dadurch meist nur so vor Logiklöchern. Doch bei "Looper" ist alles anders. Alles wirkt hier erstaunlich frisch. Das Hauptaugenmerk liegt hier ganz klar auf den Figuren und Story. Die Action hält sich meist eher im Hintergrund. Dafür wirken die wenigen Actionszenen dann umso packender und sorgen für sehr gute Höhepunkte im Filmverlauf. Das Finale ist noch einmal sehr ergreifend und sorgt für den gewissen "Aha-Moment", der mir bei vielen Zeitreisefilmen oft so fehlt.

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Brainfk

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Bewertung9.5Herausragend

''Looper'' hätte ein ganz normaler Sci-Fi Film mit jeder Menge Action werden können, das ist aber zum Glück nicht passiert. Stattdessen haben wir den besten besten Film 2012 bekommen! ''Looper'' überzeugt mit grandiosen Darstellern (vor allem Joseph Gordon-Levitt), handgemachter Action, einem tollen Soundtrack und einer sehr originellen Story.
Klar, 100% logisch ist der Film jetzt nicht, aber welcher Zeitreisefilm ist das schon?
Der Film bleibt spannend, unvorhersehbar und selbst beim dritten Mal gucken kann man immernoch kleinere Sachen entdecken die einem bei den ersten beiden Malen vielleicht gar nicht aufgefallen sind.

Fazit: ''Looper'' hat sich mittlerweile zu einem meiner neuen Lieblingsfilme entwickelt. Ich könnte ihn mir echt immer wieder ansehen. Sehr anspruchsvoll aber trotzdem unterhaltsam.

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Klaathu

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die hohe Wertung kommt auch wegen meiner erwartungen im Vorfeld zustande. ich dachte es wäre ein passabler Science Fiction film mit reichlich Action der ganz gut unterhält. Gesehen habe ich dann einen der besten Science Fiction Filme der letzten 10 jahre. Er hat eine sehr gut durch dachte Story, die optisch und schauspielerisch hervorragend umgesetzt ist. natürlich haben Zeitreisefilme immer etwas mit der Logik zu kämpfen, hier fiel das aber nicht auf. Meine Erwartungen waren auch deshalb so niedrig gewesen weil ich, bis auf einige Ausnahmen, intelligente Science Fiction in den letzten Jahren nicht mehr gewohnt bin. Looper ist einer dieser Ausnahmen.

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MetalFan92

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Bewertung6.5Ganz gut

Zeitreisefilme sind ja immer so eine Sache. Da muss man schon ziemlich aufpassen.

An sich ist der Film ganz ok und allein schon wegen Joseph Gordon-Levitt und Bruce Willis sehenswert. Der Film hat auf wichtige Details geachtet und sorgt für Spannung.

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_Mart_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgesehen von der Idee bin ich bei diesem Film besonders begeistert von der schnörkellosen Kameraarbeit von Steve Yedlin, dessen Arbeit mir auch schon bei Brick gefallen hat. Auch die Maske hat hier gute Arbeit geleistet und mit minimalem Aufwand aus Gordon-Levitt einen jungen Willis gezaubert.

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Snakeeater

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Bewertung4.0Uninteressant

Leider fand ich den Handlungsstrang wirklich mies. Ich bin sehr neutral an den Film ran. Als ich dann die Wertungen hier gesehen habe, war ich sprachlos. Ich bin der Meinung, den Film hätte man auch in 30 Minuten zeigen können.

Normalerweise gefallen mir solche Filme auch, aber am Ende habe ich mich iwie betrogen gefühlt. Kann das nicht so genau erklären.
Punkte gibt es für den Soundtrack und die Schauspielerische Leistung.

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Begbie

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Ansätze, coole Bilder, relativ hart & kompromisslos und ein ganz guter Cast sind eigentlich gute Voraussetzungen für einen geilen Film. Leider nervt das Kind unheimlich, er verliert mit der Zeit etwas an Reiz und vor allem das Ende ist dann nochmal so gar nicht nach meinem Geschmack. Alles in allem ein Film mit einigen Höhen, aber auch einigen nervenden und schlechten Szenen - da wär mehr drin gewesen!

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FilmFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spoiler enthalten

Mit Zeitreisen ist es so eine Sache. Ein gern gesehenes Motiv in Film und Literatur, welches allerdings äußerst schwer zu handhaben ist. Aus physikalischer Sicht sind Zeitreisen unerklärlich bzw. nicht beweisbar und so weisen alle medialen Verwendungen des Motivs Logiklöcher auf. Doch wenn das im Ablauf der Handlung "schlüssig" ist und im eigenen Universum funktioniert, tut das dem Unterhaltungswert kein Abbruch. Mit "Looper" ist Rian Johnson nun so ein Werk gelungen. Auch wenn die ein oder andere Frage auftaucht und nicht hinreichend geklärt werden kann, funktioniert "Looper" innerhalb des eigenen Universums. Und zwar richtig gut. "Looper" ist intelligentes, spannendes Blockbusterkino mit einer großartigen Grundidee.
Looper sind Killer, die Opfer zukünftiger Verbrechersyndikate erledigen, da diese auf Grund fortgeschrittener Ermittlungs- und Identifikationsmethoden nicht in der Lage sind. Also schicken sie die Opfer vermummt in die Vergangenheit und der Looper drückt ab. Ohne Fragen, ohne zu zucken. Wie so üblich geht das irgendwann schief und Joe (Joseph Gordon-Levitt) zögert. Sein Opfer? Er selbst, bzw. sein zukünftiges Ich (Bruce Willis). Der flieht und versucht die Zukunft zu verändern, da da Einiges schief läuft.
So kann man den Film grob zusammenfassen. Natürlich ist das Ganze etwas komplexer, aber nie pseudo intelligent.
Um den Zuschauer bei Stange zu halten, wird routiniert inszenierte Action geboten, mit einem Bruce Willis, der wie immer Allen in den Arsch tritt. Überzeugen tut Looper aber vorallem erzähltechnisch. Hier und da wird eine Finte geschlagen, der Zuschauer steht nie völlig im Dunkeln, rumgerätselt wird trotzdem ständig. Vorallem die Inszenierung von Johnson ist fabelhaft. Ob das Gespräch zwischen Willis und Gordon-Levitt, der telekinetische Overkill des jungen "Regenmachers", Johnson weiß wie man Gänsehaut erzeugt. Natürlich wird der Film auch von seinen beiden Hauptdarstellern getragen, Bruce Willis, der zurückhaltend spielt und ein zweifelnder JGL. Auch Jeff Daniels als Bösewicht aus der Zukunft macht Laune und Paul Dano darf trotz kurzer Leinwandzeit zeigen was er drauf hat.
Das Ende überzeugt dann restlos und macht aus "Looper" einen hervorragenden Film, mit versöhnlicher Auflösung und der Klärung des Zeitreisemotivs. Spannend, innovativ, schön anzusehen und gut gespielt. Ankreiden kann man "Looper" eigentlich nur die etwas zu lange Laufzeit. Längen entstehen zwar keine, 10 Minuten weniger hätten's aber auch getan. Trotzdem, wer auf Science-Fiction mit Actionanstrich steht, sollte unbedingt einen Blick riskieren, bereuen wird man das auf keinen Fall. Versprochen!

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FilmFan92

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Alt, aber aussagekräftig. Und mit zu wenigen likes gesegnet :o


kobbi88

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Hehe, vielen Dank :) Naja, damals war ich noch klein und unbekannt und hatte kaum Freunde :)


EvertonHirsch

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie viele Zeitreisefilme kommt auch “Looper“ nicht über einige Logikbrüche herum. Und anfangs muss man sich schon ziemlich zwingen, seinen Verstand auszuschalten und alle offenen Fragen erst einmal ad acta zu legen. Bis zu der Szene, in der sich Gordon-Levitt und Willis (beide die gleiche Person, nur aus anderen Zeiten) gegenübersitzen und Willis die vielen Fragen seines jüngeren Ichs mit den Worten abtut, dass man darüber den ganzen Tag grübeln kann und doch zu keinem Ergebnis kommt – kurzum: Es ist kompliziert und sinnlos.

Ab da funktioniert der Film besser. Er umgeht das Zeitreisethema weitestgehend und avanciert zu einem gelungenen und unterhaltsamen Thriller mit einem tollen, aber (maskenbedingt) gewöhnunsbedürftigen Gordon-Levitt und einem (sowieso immer guten) Willis mit Opa-Haarschnitt.

Lediglich am Ende kommen noch einmal Probleme auf, von denen ich hoffte, dass sie mit dem Anfang abgetan wurden. Aber eben jenes Zeitreisethema versursacht doch schon wieder ein bisschen Kopfschmerzen, denn der Verstand hat sich nach o. g. Szene zwischen Willis und Gordon-Levitt mehr und mehr zurückgemeldet.

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mary84

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie verwirrend und zumindest für mich teilweise unrealistisch bzw. funktionieren einige Szenen nicht wirklich. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu blöd ihn so richtig zu verstehen. :)
Aber grundsätzlich ist mir der Film ZU VIEL Zukunft und Zeitreisen. Ansonsten nen bissl Aktion aber das wars dann auch. Cast geht so, mit Sicherheit nicht die besten Rollen für die beiden Hauptakteure. Muss ich persönlich nicht nochmal sehen.

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pischti

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jo, kann ich verstehen, meiner Meinung nach machte auch irgendeine Szene keinen Sinn. Trotzdem gefiel der mir einfach richtig gut, ich liebe Sci-Fi der etwas verwirrend ist :D


mary84

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Für mich machten irgendwie so einige Szenen keinen Sinn aber gut :)


Pegisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein bisschen weniger Telekinese hätte dem Film nicht geschadet. Ansonsten ein sehr unterhaltsamer Film mit einer interessanten Perspektive wie man Zeitreisen auch noch nutzen kann.

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Chev-Chelios

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Bewertung5.0Geht so

Auslöser mir diesen Film im Kino anzuschauen, war für mich das Thema Zeitreisen und Bruce Willis. Leider sind diese beiden Punkte kein Garant für einen guten Film. Ich war von dem was ich gesehen habe doch ziemlich enttäuscht. Die gewohnten Actionanteile von Bruce waren doch sehr gering und somit auch enttäuschend und auch ansonsten gestaltete sich der Film als sehr langatmig, teils verworren und spannungsarm. Ich hatte weiß Gott keine überzogene Anspruchshaltung, aber das was ich zu sehen bekam war dann doch sehr arm. Die Story war eigentlich nicht schlecht, aber was Rian Johnson daraus gemacht hat schon. Er hat die Möglichkeiten die er gehabt hätte, leider nicht genutzt. Wenn ich schon einen Hauptdarsteller wie Bruce Willis habe, der ja eigentlich für das Wort Action steht, muss ich diese Möglichkeit auch nutzen. Auch aus dem Thema Zeitreisen läßt sich eigentlich eine Menge heraus holen, jedoch war Rian Johnson auch dazu nicht in der Lage. Alles in allem kann ich diesen Film nicht wirklich weiter empfehlen.

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Filmromantikerin

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Bewertung5.5Geht so

Ich verspürte damals zunächst etwas Vorfreude in Bezug auf "Looper", gerade wegen der modern wirkenden Zeitreisethematik und Bruce Willis. Leider lief er nicht in unserem Kino, deswegen wurde er erst per Verleih auf DVD geschaut.
Mir fehlt es persönlich tatsächlich aber an mehr Zeitreise und Spannung, wie es auch im Trailer suggeriert wurde, und auch das wiederkehrende penetrante "Geballere" wirkt auf mich zu oberflächlich. Generell verfolgt der Film vorwiegend das Prinzip "Show, don't tell", was meiner Ansicht nach für einen Actionfilm, der tiefer gehen will, nicht gänzlich funktioniert. Eine ruhige Atmosphäre ist nicht grundsätzlich schlecht, hiermit macht man es sich hier aber zu einfach, indem man sich Erklärungen spart bzw. sie erst viel zu spät liefert, denn manches war für mich einfach, vor allem bei dieser Thematik, nicht von selbst klar. Gewisse Störfaktoren, die wegen fehlender Begeisterung noch mehr wiegen, sind zum einen SPOILER die kaltblütige Ermordung der unschuldigen Kinder, gerade durch meinen geliebten Bruce Willis, womit der Film eine persönliche Grenze überschreitet SPOILER ENDE und zum anderen die durchgehend irritierende Maske von JGL, die eigentlich null Ähnlichkeit mit Bruce schafft. Die besondere Gabe des Kindes spielt eigentlich nur eine kurze Zeit eine wichtige Rolle, die in der einen Szene mündet, in dieser der Kinderdarsteller ganz groß ist, um dann später etwas zu irrelevant zu werden. Schließlich gab es ein interessantes, aber abzusehendes und doch bestmögliches Ende. Für mich zu viel verschenktes Potential, gerade was den moralischen Aspekt angeht.

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sciencefiction

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Beste, was Science Fiction 2012 im Kino zu bieten hatte.

[...]Die Parallelen zu Terry Gilliams TWELVE MONKEYS und James Camerons TERMINATOR-Filmen sind unverkennbar. Zum einen, weil sich Bruce Willis wieder auf eine ähnliche Zeitreise begibt, zum anderen, weil er sich darauf „programmiert“ versteht, den dämonischen Gangsterboss der Zukunft namens „Rainmaker“ mit seiner Waffe aus den Kinderschuhen zu pusten. [...] bei LOOPER handelt sich um ein zeitloses Werk, das nicht an schön lackierten Oberflächen kratzt, sondern tief in den Rost bohrt und dem nachgeht, was der Egoismus von Menschen am Tiefpunkt ihres Lebens von anderen fordern kann. Hier beginnt die Hollywood-Maske zu bröckeln, welche der schwere, dramatische Score, manch schlagfertige Witze und die Aufpolierung mit den Klasse-Darstellern LOOPER aufgesetzt haben.[...]

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TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich halte "Looper" für einen Wahnsinnsfilm mit ein paar klitzekleinen Macken. Super spannend gemacht, mit einer tollen Story, wunderbaren Darstellern und einer winzig kleinen, absolut auszuhaltenden Portion an Action. Ich kann mir nicht helfen und finde einfach, dass die Rolle mit Bruce Willis nicht so gut besetzt ist. Ich liebe Bruce, aber hier passt er irgendwie nicht 100% rein (genau begründen kann ich das nicht - schlichtweg mein Bauchgefühl). Die Dialoge hätten ein bisschen cooler sein können, weil sie an mancher Stelle recht uninteressant daherschleichen, aber ansonsten ist alles Top! Ich weiß nicht, warum sich hier alle Welt über Logiklöcher aufregt, so schlimm fand ich es jetzt nicht und im Si-Fi-Genre kommt das ja auch nicht so unerwartet, folks...Aber so ist es ja meistens, wenn einer eine Lawine lostritt... Mir hat der Film einfach Spaß gemacht, ich hatte Unterhaltung und konnte schöne Menschen sehen - Feinifein!

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sachsenkrieger

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Bewertung7.0Sehenswert

Leider ist es in diesem Film nicht nur das Zeitreisekonzept, das nicht funktioniert, sondern auch die damit verbundene Story. Alles steckt so voller kleiner Ungereimtheiten und leider zusätzlich auch noch Storyschwächen, das es mit der Zeit schmerzt. Der Film entwickelt leider auch keinen derartig hypnotischen Sog wie ein "12 Monkeys", der zusätzlich noch mit den herausragenden Darstellern Bruce Willis und Brad Pitt punkten kann.

Es gibt zugegebenermaßen viele neue Ideen und Aspekte zum Thema Zeitreise, dadurch verstärkt sich leider aber auch die unvermeidliche Unlogik. Da helfen auch die durchweg guten schauspielerischen Leistungen und das sich immer dramatischer entwickelnde Ende nicht mehr viel. Wäre ich an diesem Abend allerdings in der Lage gewesen, meinen logischen Verstand temporär abzuschalten, was durchaus schon vorgekommen ist, hätte ich einen ziemlich coolen Film gesehen, der im Bereich von 9 Punkten gelegen hätte.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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zeitzugehn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Moviepilot hat mich ziemlich enttäuscht, als es mir für diesen Film eine Vorhersage von 7,5 zusprach... Story schon nach der ersten halben Stunde so schonungslos in den Sand gesetzt. Paradoxon des Zeitreisens völlig falsch dargestellt und auch nur in dem Maße dargestellt, wie es gerade gebraucht wurde. Komplett lächerliche Feindbilder... Und was zur Hölle sollte diese Telekinese-sch... ?? Passt so null zur Thematik (man muss schon großzügig sein, überhaupt eine "Thematik" zu erkennen) und wurde zudem noch von den Machern selbst ins Lächerliche gezogen hat man das Gefühl. Warum sonst sollte der Junge auf einmal zu einem Supermutant à la X-Men werden, wenn nicht, um es Lächerlich wirken zu lassen? Das einzige, was diesen Film bei mir auch nur annähernd an eine 5,0 ran bringen könnte, wäre ein unerwartetes Ende gewesen. Leider konnte man das vorhandene schon ab dem auftauchen des Jungen absehen.
Ich wollte noch großzügig sein und dem Film eine 3,0 geben für Bruce Willis, der scheinbar der Schlachterei mächtig ist und eine ganze Armada an bewaffneten Gorillas umnietet wie Streichhölzer ohne einen Kratzer zu bekommen (was schon fast so übertrieben war, dass man es als brilliant ansehen könnte). Jedoch konnte ich mich dazu in anbetracht der Tatsache, dass irgendjemand auf die Idee kam, Herrn Gordon-Levitt eine falsche Nase zu verpassen (warum auch immer), die zudem noch so lächerlich aussah, keinesfalls überwinden... Danke für nichts!

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mandavi

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Das ganze ist von vorne bis hinten Quatsch. Nur ein Punkt - wenn sich das Bübchen zum Schluss im Feld erschießt, dann müsste seine Leiche in diesem Moment verschwinden, da er ja ohne sein späteres Ich dort nie hingekommen wäre und sich schlussendlich nicht umgebracht hätte - Paradoxon halt. Aber das zieht sich durch den ganzen Film. Ich war nicht begeistert.


andre.wille.12

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Das siehst du aber flasch,
Das universum ist eine Schleife, sprich dein eigens Ich gibt es in jeder Sekunde wieder und ein neuer Zeistrahl wird kreirt (wurde schon in Zurück in die Zukunft erklärt). Wenn man also davon ausgeht das es unendlich Zeitstrahlen gibt, gibt sowohl einen Joe der sich erschießt, weil ein anderer in seinen Zeitstrahl gekommen ist, genauso, wie es einen gäb der den alten joe direkt gekillt hätte.
Das sind keine Paradoxen, wenn man Zeitreisen in der Theorie ein wenig versteht.


doc_flunder

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Bewertung5.5Geht so

looper ist ein flott inszenierter sci-fi-action-fantasy-krimi, der auf anhieb solide unterhält. optik, dramaturgie, darsteller: alles recht weit vorne. die atmosphäre stimmt auch.

fängt man jedoch an, länger über die geschichte nachzudenken, ist man schnell angenervt und muss rian "brick" johnsons dritter langer regiearbeit prädikate wie "wirklich gut" oder "intelligent" ultimativ verweigern.

ich will anhand von ein paar einfachen fragen zeigen, warum das so ist.

(spoiler-warnung!)

da wäre zunächst die fragwürdige prämisse:

- warum muss das organisierte verbrechen in einer gesellschaft, deren rechtsstaat und öffentliche ordnung quasi kollabiert sind, derart vorsichtig sein? wir sehen z.b., wie anno 2044 ein jugendlicher für einen diebstahl einfach auf offener straße erschossen wird - ohne konsequenzen; aber die mafia kann 30 jahre später ihre leute nicht einfach so liquidieren? hä?

- warum knacken die bösen jungs anno 2074 nicht einfach die staatliche tracking-technologie? wäre doch irgendwie einfacher, als ein kompliziertes looper-system am laufen zu halten, oder?

- wenn schon zeitreisetechnologie benutzt werden muss: warum schickt der mob seine opfer nicht einfach 10.000 jahre in die vergangenheit? dann kann man sich die looper nämlich sparen ;-)

- und schließlich: warum nutzt die mafia die krasse zeitreisetechnologie nicht, um zu einem beliebigen zeitpunkt die weichen für ihre eigene weltherrschaft zu stellen?

während man die o.g. probleme mit viel kreativität und wohlwollen vielleicht noch wegerklären kann, gibt's kein pardon mehr bei den folgenden logikfehlern:

- die verstümmelung des jungen seth müsste sich beim alten seth sofort bemerkbar machen, nicht peu à peu

- wenn der alte joe französisch spricht, eine beatrix-narbe auf dem arm trägt und ansonsten gute erinnerungen an personen und geographie im großraum kansas city anno 2044 hat - dann müsste er auch den rainmaker identifizieren können: er hat ihn als junges ich doch ausführlich kennengelernt (!)

all diese kritikpunkte zusammengenommen haben mir den spaß an "looper" dann doch verdorben - was mir fast schon leid tut, denn ich wollte den film eigentlich mögen.

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