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Looper

Looper (2012), CN/US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Actionfilm, Thriller, Kinostart 03.10.2012


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7.6
Kritiker
63 Bewertungen
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7.3
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12897 Bewertungen
407 Kommentare
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von Rian Johnson, mit Joseph Gordon-Levitt und Emily Blunt

Im Zeitreise-Thriller Looper kämpft Profikiller Joseph Gordon-Levitt gegen sein älteres Ich Bruce Willis, der aus der Zukunft zurückkehrt, um den Mord an seiner Frau zu verhindern.

Im Jahr 2077 ist es möglich, durch die Zeit zu reisen. Joe (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Looper und arbeitet vor dieser Erfindung im Jahr 2035 für die Mafia. Das Syndikat nutzt in der Zukunft die Zeitreisemöglichkeit, um unliebsame Personen in die Vergangenheit zu schicken und sie dort von den Auftragskillern eiskalt eliminieren und ihre Leichen verschwinden zu lassen. Der unmoralische Job ist gut bezahlt und so führt der Looper Joe ein vortreffliches Leben.

Eines Tages muss Joe einen ganz besonderen Auftrag ausführen. Er ist einer der Besten im Geschäft, doch bei dieser Zielperson zögert er: Joe soll sein gealtertes zukünftiges Ich (Bruce Willis) töten. Joe Senior hat aber andere Pläne. Er kam freiwillig durch das Zeitportal, um den Mord seiner Frau zu verhindern, lange bevor er begangen wird. Es gelingt ihm, den erstaunten Joe junior zu überwältigen und zu fliehen. Dieser muss seinen Doppelgänger nun schnellstmöglich finden, bevor das Kartell ihn selbst ermordet, um damit auch Joe Senior verschwinden zu lassen.

Hintergrund & Infos zu Looper
Der Sci-Fi-Actionkracher Looper stammt vom Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson und hat mit Bruce Willis, Joseph Gordon-Levitt, Jeff Daniels, Paul Dano und Emily Blunt ein hochkarätiges Staraufgebot. Johnson und Gordon-Levitt kennen sich schon von früheren Projekten: In Brick spielte Joseph Gordon-Levitt in einer Art modernem Film Noir einen Schüler, der dem geheimnisvollen Verschwinden seiner Ex-Freundin nachspürt. Auch für Johnsons zweiten Spielfilm The Brothers Bloom stand Joseph Gordon-Levitt vor der Kamera.

Damit Joseph Gordon-Levitt auch optisch der jüngeren Version von Bruce Willis etwas näher kommt, musste der 1981 geborene Schauspieler mehrere Stunden in die Maske. Seine Augen wurden für Looper außerdem digital nachbearbeitet, um sie so an Bruce Willis’ Augenfarbe anzupassen. (AP)

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Cast & Crew


Kritiken (47) — Film: Looper

Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

"Looper" ist so viel mehr, als man nach dem Trailer vermuten könnte, vereint Elemente aus Science-Fiction, Action, Drama und aus Horrorfilmen mit gruseligem Kind (welche bestimmt auch ne eigene Bezeichnung haben). Grandioser Film.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

timwenig

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Genre: Gruselkindhorrorscifiactiondramafilm. so?


Xander8112

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Exakt das wollte ich damit ausdrücken!


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.5Ganz gut

Auch wenn er im Zuge seiner Sehnsucht nach Geschlossenheit allzu leichtfertig die Figuren in gewisse Ecken schubst, bleibt "Looper" in den Grenzen des Mainstreams ungewöhnlich, klug geschrieben und famos fotografiert. Kein Big-Budget, das im Pixelgewitter verbrannt wird, sondern, dem Indie-Ursprung des Regisseurs geschuldet, lange Sequenzen voller Ruhe, Patina und Sinnlichkeit. Eine verbrauchte Zukunft, die immer noch den gleichen (Alp-)Träumen hinterherjagt und auch im Kino selbst wird der Loop mit der eigenen Vergangenheit vollführt. Alles ist zyklisch, Bruce Willis' Action und besonders der Film Noir à la Rian Johnson.

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Zeitreiseparodoxie einmal andersherum gedacht: Kein Dauerfeuerwerk, keine in sich selbst verliebte Technik, keine Verzierungen und Verrenkungen, um sich für ein Mehr an unterschiedlichen Zeitebenen erzählerisch zwingend verrenken zu müssen. Die Kausalkette zweier widerstreitender Ichs, verloren im Kreislauf der vorherbestimmten Reaktion, erscheint bei Rian Johnson, speziell in seichter Mainstream-Verselbstständigung, wie ein flinkes, stringentes, vor allem jedoch einfallsreiches Gedankenspiel in der Urbanität pechrabenschwarzer Zukunftsdepression, das seinen ungeschärften, knittrigen Einschlag des Independent-Kinos selbstbewusst vor sich herträgt. "Looper" macht sich kleiner, als es die Thematik eigentlich provoziert.

Ohne den Gedanken an ein sperriges Akademieseminar Existenzphilosophie zu verschwenden, verspinnt der Film moralische Fragen nach dem ethischen Gehalt eines für den Wert menschlichen Überlebens notwendigen Tyrannenmordes und der Selbstüberschätzung familiärer Erziehung mit spaßiger (Western-)Action und energischer Verfolgung bisweilen so belebend, dass Johnson beinah jene plakativen Reminiszenzen vergessen lässt, die ihn eindeutig als Noir-Nerd herausheben – dunkel gekleidete, grimmige Männer jagen dunklen, grimmigen Straßenblöcken entlang. So lange, bis der Film melodramatisch Hoffnung atmet und einen Kontrast warmer Farben zu jenen dunklen konsequent herstellt.

Die Botschaft, ein kleinkindliches Monster der Welt dennoch auszuliefern, kann man getrost verantwortungslos und reaktionär nennen, und es ist auch nicht so, dass "Looper" das einlöst, was er begonnen hat – weder die Drogen-Nebengeschichte noch der von Erinnerungen bestärkte Identitätsaustausch zwischen zwei stoisch dreinblickenden, gelangweilt schlurfenden Lebensrettern denkt der Film ab dem effektheischenden Telekinese-Intermezzo zu Ende. Denn letztendlich verrenkt sich "Looper" nun einmal nicht, sondern beschränkt sich auf veritable Zeitreise-Unterhaltung, die er in einer intertextuellen Geste bündelt, die zugleich Johnsons erzählerische Signatur darstellt, dem zu untersuchenden Sein eine Abfuhr zu erteilen: John McClane mit Knarre. Alle tot, er blutet.

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evants.com: eventsandtrends.com

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8.0Ausgezeichnet

Klingt die Ausgangslage mit den Zeitreisen und Loops zuerst etwas kompliziert, wird diese in den ersten Minuten des Films gut und schlüssig erklärt, sodass "Looper" darauffolgend an Fahrt aufnehmen kann. Die Handlung ist in der Zukunft angelegt, wirkt aber nicht außerordentlich futuristisch, eher wie eine heruntergekommene, technisch leicht aktualisierte Version unserer Zeit. Vielmehr ist "Looper" sehr düster und erinnert zeitweise an "12 Monkeys" (ebenfalls mit Bruce Willis). So bewegt sich "Looper" zwischen Science-Fiction und Thriller, weist viele Wendungen auf und macht auch vor moralischen Fragen nicht halt. Kein Film für seichte Unterhaltung, sondern ein Werk, das volle Konzentration beansprucht und zum Nachdenken animiert.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Ein Hauch „Inception“ liegt in der Luft. Nach seinem sehr interessanten Debüt „Brick“ hat sich Autorenfilmer Rian Johnson nochmal seinen Lieblingshauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt geschnappt und fährt inzwischen schon deutlicher die Blockbuster-Schiene. Dem eigentlich schon abgegriffenen Zeitreisethema gewinnt Johnson durchaus spannende neue Facetten ab, nur gegen die unweigerlichen Riesenlöcher im Plot bei der Vermengung von Gegenwart und Zukunft ist auch er machtlos. Darauf, wie viel die Logikfreunde mal wieder zu nörgeln haben werden, soll hier nicht weiter eingegangen werden, denn „Looper“ funktioniert letztlich als meistens rasanter, meistens kreativer Sci-Fi-Thriller. [...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

"Looper" besitzt eine hochinteressante Grundidee, die mal wieder die beliebte Zeitreisethematik einbindet. Regisseur und Autor Rian Johnson hat sich offensichtlich viele Gedanken über seine Story gemacht, was sich auszahlt. In den knapp 2 Stunden Laufzeit gibt es verhältnissmäßig wenige Actionszenen, wodurch dem Zuschauer genügend Zeit bleibt, sich mit der Story und dem üblichen Zeitreiseproblemen zu befassen: Den Logikfallen. Genau da merkt man, dass Rian Johnson sich denen nicht so einfach hingeben will. Er gibt sich sichtlich Mühe, aufkeimende Fragen nicht zu ignorieren, sondern sie direkt zu thematisieren und schafft Erklärungen, die sich tatsächlich als schlüssig herrausstellen. Die Szene im Cafe mit Willis und Gordon-Levitt ist ganz hervorragend, nimmt sich der "Problematik" direkt an und zeugt von einer Cleverness, die es in solchen Filmen selten zu sehen gibt. Hut ab. Leider gelingt dieses kleine Kunststück nicht ganz bis zum Schluß, genauer gesagt bis zum Finale und dessen Pointe. Spoilerfrei, keine Angst: Es ist schade, dass Johnson ausgerechnet nun in die Zeitreisestolperfalle tritt, denn hier findet sich der einzige größere Fehler in dem sonst so geschickt und bewusst auf "Logik" entworfenen Drehbuch. Sein Schluß zwingt den Zuschauer zum Nachdenken und lässt ihn auf einen nicht zu leugnende Ungereimtheit stoßen. 100 Minuten lang zieht sich Johnson sehr elegant aus der Affaire und dann das...etwas ärgerlich.
Das soll den insgesamt guten Eindruck aber nicht zu sehr trüben, verhindert nur, dass "Looper" ein dickes Ausrufezeichen bekommt. Trotz seiner (nach Hollywoodstandard) bescheidenen Mittel verkauft sich der Film prächtig, bedient sich zwar bei einigen Vorbildern, bastelt diese Versatzstücke dafür gekonnt zusammen. Das nicht durchgehend rasante Tempo stört überhaupt nicht, im Gegenteil. "Looper" wirkt wie ein kleiner Film noir im Sci-Fi-Gewand, gibt sich nur selten Actionmomenten hin, funktioniert in erster Linie durch seine tolle Idee und seinen spannenden Ablauf. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Aussehen von Joseph Gordon-Levitt, dessen Gesicht durch gezielte "Veränderungen" dem von Bruce Willis angepasst wurde. Wirkt manchmal merkwürdig, ist aber genau genommen auch keine schlechte Idee, die es nicht oft zu sehen gibt. Würde man Gordon-Levitt nicht so gut kennen, würde es wohl auch gar nicht auffallen.
Unter Strich: Ein wirklich guter, lange Zeit toll durchdachter Sci-Fi-Film, dem ein anderes, besseres Finale wohl noch deutlich aufgewertet hätten. Bitte mehr davon, denn "Looper" steckt die meisten Vertreter des großen Genreblockbusterkino der letzten Jahre locker in die Tasche.

29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Andre Jonas

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Schönes Review! Die Szene im Café ist mir auch sehr angenehm aufgefallen. Aber Bruce Willis hat ja schon etwas Erfahrung mit der Erklärung von Zeitreisebesonderheiten als Zurückgereister ;)


JackoXL

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Danke. :)


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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8.0Ausgezeichnet

LOOPER ist ein formal und inhaltlich perfekt abgestimmter Time-Travel-Drama-Thriller, in dem 1) ein so bombensicher-konzentriertes Drehbuch voller fesselnder Spannung, Melancholie, Humor, Erotik, Action, Herzschmerz und eindrucksvollen Payoffs vorher
rscht, 2) so ziemlich jeder Charakter stark und memorable entwickelt ist und von bestens besetzten Darstellern verkörpert wird & 3) Rian Johnson eine so logisch-kongeniale, einzigartige Bildsprache PLUS einen einprägsamen Score seines Cousins einsetzt...dass es eine absolute cinematische und emotionale Wonne ist.

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Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

Looper. Futuristische Killer die dafür sorgen das in der Zukunft keine Probleme mit der Behörde auftauchen. Eigentlich ein toller Job: Man wartet an einem bestimmten Ort in der Gegenwart darauf das die Mafia aus der Zukunft, wo Zeitreisen kein Problem sind, ihre Zielpersonen zurück in die Vergangenheit schicken und tötet und beseitigt sie. Joe (Joseph Gordon-Levitt) verdient mit diesem Job gar nicht schlecht und führt ein sorgenfreies Leben - bis er seine eigenes, gealtertes Ich, töten soll.

Der Regisseur von "Brick" hat sich einmal mehr zur Aufgabe gemacht, einen nicht so ganz mainstreamigen Film in die massenzurechtgeschnittenen Kinos zu bringen. Er hätte es sich einfach machen können, er hätte "Looper" von vorne bis hinten mit Action zumüllen, dem Großteil der Zuschauerschaft ein Grinsen auf die Backen zaubern und sich mit einem dicken Plus auf dem Konto freuen können. Doch Filme sind Kunst und Regisseure Künstler und diese wollen sich, wenn sie zu den Guten gehören, auch entfalten. Rian Johnson hat es hier getan. Und das obwohl man bei Zeitreisefilmen in ganz viele kleine Fettnäpfchen treten kann - das nutzen viele Begutachter dann gerne aus um Wörter wie "nicht kompromisslos genug", "Möglichkeiten nicht genutzt" oder "genauso täuschend wie "Inception" fallen zu lassen.

Verständnislos für mich, denn "Looper" stellt ein dunkelgraues Kunstwerk des sonst nicht all zu bunten und abwechslungreichens Zeitreisegenres dar. Der Film möchte auch niemanden mit einer all zu komplizierten Story überlasten, so gemein ist "Looper" gar nicht, er ist einfach clever durchdacht und genau das lässt den Film so, ich nenne es mal 'niveauvoll' wirken - nicht irreführend oder verarschend, wie es manche gerne in Zusammenhang mit "Inception" nennen.

Faszinierend wirkt "Looper" am Anfang erstmal durch seine lockerlässig coole Atmosphäre, Joseph Gordon-Levitt erzählt wie die ganze Chose eigentlich abläuft, wie toll sein Leben dank dem Job ist und wie das Ganze an einem bestimmten Punkt plötzlich aufhört. Der endet nämlich wenn man 'seinen Loop schließt'. Das bedeutet, wenn man sein eigenes Ich umbringen muss. Dafür kriegt man eine fette Abfindung und kann sein Leben leben - bis man in der Zukunft dann selbst zurück in die Vergangenheit geschickt wird, um ausgelöscht zu werden. Man merkt schon, von der gelassenen Kill&Party-Atmosphäre am Anfang, kommt später kaum noch etwas rüber. Die Jahre vergehen, das Leben wird ernster, man findet Frau und Liebe, einen Sinn im Leben. Bis einem wieder alles genommen wird.

"Looper" überrascht in seiner Gesamtheit. Es ist nicht nur toll wie hier zeitgereist wird, es überwältigt wie zwei eigene Ich's gegenübergestellt werden, wie man merkt wie man sich über die Zeit verändert hat und doch gleich bleibt. So isst man nach 30 Jahren weiterhin das Gleiche, doch würde sein jüngeres Ich für jede andere Denkweise am liebsten Grün und Blau schlagen. Es ist die Erzählung die für einen offenen Mund sorgt, wenn man denn nicht gleich alles als Logikloch betrachten möchte. Denn wenn man sich mal für einen kurzen Moment damit beschäftigt gibt es keine wirklich großen Logiklöcher:

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Und damit möchte ich vor allem auf das Finale eingehen (also SPOILER für diesen Absatz): Ziel des alten Joe's (Bruce Willis) war ja, den Regenmacher (der, der für den Tod an seiner Frau verantwortlich ist) zu beseitigen, bevor er zum Aufstieg kommt. Also sollte er in der Vergangenheit bzw. Gegenwart umgebracht werden. Wer der Regenmacher ist, wurde schnell deutlich, das war kein Regisseursfehler, das war pure Absicht. Viel mehr ging es nämlich auch darum OB und WIE er der Regenmacher wurde. Die Lösung war für den alten Joe klar: Toter Junge = kein Regenmacher, keine tote Frau. Für den jungen Joe aber nicht, er wollte das der Junge lebt, denn: Junge + Mutter (die ihn erziehen kann) = netter Regenmacher. Jedoch liegen beide falsch. Bei der ersten Variante würde sich die Mutter vor ihren Sohn stellen, der Junge könnte fliehen und würde aus Frust zum dem Regenmacher werden, den wir kennengelernt haben. Bei der zweiten Option jedoch muss man kurz sein Hirn einschalten: Im ersten Handlungsstrang wurde der Junge (mitsamt seiner Mutter) ebenfalls verschont, da ja auch kein alter Joe in dieser Zeitebene unterwegs war, und er wurde trotzdem zum Regenmacher. Mit dem Selbstmord im zweiten Zeitstrang wird nichts geändert -> Junge lebt mit seiner Mutter, Regenmacher wird erwachsen. So oder so ein krasses Nicht-Happy-End. Lange Aussage, kurze Zusammenfassung: Überragend.
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"Looper" gehört für mich auf jeden Fall zu einem meiner Filme des Jahres, feinste Action wird mit endlos genialer Sci-Fi-Erzählung verbunden und von Darstellern präsentiert, denen man noch weitere Stunden hätte zuschauen können.

"Then I saw it, I saw a mom who would die for her son, a man who would kill for his wife, a boy, angry & alone, laid out in front of him the bad path. I saw it & the path was a circle, round & round. So I changed it."

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Mister_Mo

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Ihr wisst schon das der Regenmacher nicht böse war bzw. in Zukunft ist? Er hat die Gangs und Mafia übernommen und die Loops geschlossen, damit die Morde aufhören und die Looper sich halt selbst töten. Sie sind ja auch nur Mörder.


Mr.Film

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Das ergibt nicht unbedingt Sinn. Die Looper/Mörder aus der Gegenwart bzw. Vergangenheit begehen in der Zukunft, wo Morde eh nicht möglich sind, sowieso keine Morde mehr. Die Morde in der Vergangenheit kann man damit gar nicht stoppen.


dangro: Critic.de dangro: Critic.de

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7.0Sehenswert

"Ähnlich wie bereits in seinen beiden vorherigen Filmen Brick (2005) und Brothers Bloom (2008) beweist Regisseur Rian Johnson erneut, dass er sein Werk gerne im Deckmantel klassischer Genreformen tarnt, um es dann von innen heraus aufzubrechen und so die Erwartungen des Zuschauers zu konterkarieren. Dabei mit einem betont erzählenden Film nicht in die Falle allzu großer Zerfahrenheit zu tappen, ist schwer und gelingt mit Looper nur bedingt."

http://www.critic.de/film/looper-4281/

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ein High-Concept-Film der nicht nervt oder enttäuscht? Gibts doch! Nach dem faszinierenden Meisterwerk "Brick" und dem mediokeren "Brothers Bloom" ist der neuste Streich von Rian Johnson wieder rundherum befriedigend. Klar, er hat kein analytisch, wissenschaftliches Zeitreisekonzept wie Primer - aber die Prämisse funktioniert trotz der Unlogeleien gut genug. Looper ist kein perfekter Film, er hat seine Schwächen und Plotholes - doch wie es bei guten Filmen so ist - sie verspielen sich, weil die Figuren und Geschichte an sich funktioniert und fasziniert. Weil er sein Publikum nicht für doof hält und trotzdem kein esoterischen Arthaus-Film abliefern will.

Und letztlich ist der Film trotz seiner Action und Sci-Momente eben auch eine Charakterstudie, die das Looper-Konstrukt benutzt um die Figur des Joe zu reflektieren. Einen ziemlich gewissenlosen Zeitgenossen, der sehr auf den eigenen Vorteil bedacht ist, dass er sich sogar selbst opfern würde ohne mit der Wimper zu zucken.

Für das Mini-Budget ist es zudem überraschend wie wirkungsvoll Johnson mit wenigen Szenen glaubwürdige Zukunftsszenarien etabliert, die auch dem eher konventionellen Setting im letzten Akt den besonderen Spin verleihen, ihn von üblichen Single-Set-Filmen abzuheben.

Schauspielerisch ist besonder Levitt beeindruckend, der sich mimisch und von der Körpersprache erschreckend gut seinem Alten Ego, bzw. Alter Ego Bruce Willis annähert. Die zusammengenkniffenen Augen, das schiefe, ironische Grinsen - das alles ist Spot on - selbst ohne die Make-Up-Applikationen die ihm eine neue Nase und etwas irritierende Augenbrauen bescheren.

Wenn Willis und Levitt sich im Restaurant gegenübersitzen ist das Ergebnis faszinierender als jedes Actionspektakel und spannender als jeder Shoot-Out.

Doch auch die Nebenrollen sind klasse besetzt. Ob Emily Blunt, der ewig stammelnde Paul Dano, Jeff Daniels als gechillter BigBoss oder Noah Segan als fast bemitleindeswert inkompetenter Kid Blue, der verzweifelt nach Ruhm und Anerkennung sucht. Und das Kind Cid ist wohl eines der creepigsten und irritierensten Filmkinder der letzten Jahre, dessen gewählte Ausdrucksweise in krassen Kontrast zu seinem Alter steht und der im letzten Akt eine schlicht furchterregende Präsenz entwickelt.

Johnsons Film ist bei aller Zeitreise- und Philosophie-Jonglage genau wie Brick immer unterhaltsam und verliert sich nie in moralinsaurem Geschwurbel. Es bleibt immer ein gewisses Augenzwinkern, es ist immer der Spaß am Erzählen spürbar der deutlich über jedem Tiefsinn und jedem Bemühen steht.

Dafür spricht auch das Weltenkonzept, das sich zwar fröhlich in der Filmgeschichte bedient, es aber schafft es glaubhaft neu zusammenzubauen und das ganze unangestrengt selbstverständlich wirken zu lassen. Außerdem zeigt er, dass es möglich ist gute SciFi auch für um die 30 Mio Dollar zu drehen - und beschämt damit locker die ganzen verkackten Blockbuster wie das grauenhafte Total Recall-Remake.

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Friedsas

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Ich muss zustimmen das Willis und vor allem Levitt hier super besetzt wurden und auch sehr überzeugend spielen bloß konnte ich ehrlich gesagt nicht über diese schiere Ansammlung an Paradoxien hinwegsehen die hier aufgetischt werden. Zeitreisen wie sie hier dargestellt werden sind aus wissenschaftlicher Sicht kompletter Quark, nicht nur das er sich nicht entscheiden konnte welche Schiene er fährt (ob konstant oder alternativ) er hat auch noch das größte Paradoxon von allen benutzt um sich aufzulösen und das fande ich leider sehr schwach :(


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.5Herausragend

[...] Die Faszination von Looper gründet zwar in weiten Teilen auf Rian Johnsons Drehbuch und den durchweg begabten Schauspielern, aber was genau macht nun den Film so großartig? Nun, da wäre zunächst die Tatsache, dass es sich zwar um einen Film handelt, der einmal mehr das Zeitreisen thematisiert, dabei aber abgesehen von den üblichen Paradoxa beinahe gänzlich ohne Logiklücken auskommt, zumal deutlich wird, dass dieser Kniff letztlich nur Vehikel ist für ein Drama, das existentielle und philosophische Fragen zu stellen imstande ist, ohne dabei jedoch auf vorgefertigte Antworten und Plattitüden zurückgreifen zu müssen. Während sich die erste halbe Stunde beinahe gänzlich der Exposition der entworfenen Welt widmet, die in vortrefflicher Weise umgesetzt worden ist werden die Weichen gestellt für die folgenden Ereignisse, so dass später zu keinem Zeitpunkt der Verdacht aufkommt, hier könnte etwas Unerwartetes nur des Twists wegen aus dem Hut gezaubert geworden sein. [...]

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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9.0Herausragend

Ein smarter und spannender Science-Fiction-Film, der jedem Zuschauer gute Fragen stellt.

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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8.5Ausgezeichnet

Looper hat eigentlich alles, was ein guter Film braucht. Die richtige Mischung aus Spannung und Action, aber auch Gefühl und Drama. Joseph-Gordon-Levitt, der optisch an Bruce Willis angepasst wurde (oder sich angepasst hat?), ist wirklich toll, auch die vielen anderen Darsteller sind echt gut. Den Musikeinsatz finde ich perfekt, auch die Momente, in denen höchstens Wind rauscht sind toll hervorgehoben.
Natürlich ist die Grundthematik auch richtig spannend, das Thema Zeitreisen wird in vielen Facetten dargestellt. Außerdem ist die Erzählweise ebenfalls toll, vor allem zu Beginn gibt es da einige richtig tolle Kniffe. Zuletzt werden auch zahlreiche moralische Fragen angesprochen, die sehr zum Nachdenken anregen (können).

Leichte Abzüge gibt es, weil die Story dann vielleicht doch etwas zu vorhersehbar war und zum Ende leicht (wirklich nur ganz leicht) nachlässt. Außerdem hätte man einigen Nebencharakteren noch etwas mehr Tiefe geben können, (und ab hier könnten es manche als SPOILER verstehen) zumindest hab ich mir während des Films oft gewünscht, mehr über diesen oder jenen Charakter zu erfahren, wobei das Mysteriöse der Figuren auch zur Spannung beiträgt, weil man sich so nie sicher sein kann wer er ist und was er warum tut. (SPOILER Ende)

Insgesamt ein Top Actionthriller, der sich zudem mit einer interessanten Story und gut aufgelegten Schauspielern (Gordon-Levitt, Willis, Daniels, Blunt, Perabo, Dano) stark von der grauen Masse abhebt.

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pischti

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Wat? Noch kein "Kommentar gefällt mir"? Muss ich ändern :) Ich habe "Looper" am Sonntag gesehen und er gefiel mir sehr (Bewertung und ein paar Sätze folgen noch). Und, nicht vergessen:

Don´t fuck with the rainmaker :D


kobbi88

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Hehe, danke :)
Das war noch meine Anfangszeit im Kommentareschreiben. Mir fehlte die Übung, ich hatte keine Freunde, war gaaaanz allein und hatte auch ein bisschen Angst ;)

Bin schon auf deinen Kommi gespannt :)


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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6.5Ganz gut

Letztendlich ist Looper leider nicht das erwartete Highlight und verschenkt im Laufe der Zeit einen wesentlichen Teil seines Potentials. Würdigen sollte man dennoch die durchaus kreative Idee, der der Film zu Grunde liegt.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Eine Warnung muss zum Thema „Looper“ ausgesprochen werden. Der Trailer suggeriert ein Feuerwerk aus Action und Effekten, doch Johnsons dritter Spielfilm ist weit davon entfernt. Trotz klarer und teils wirklich wuchtiger Ausflüge in den Bereich der ikonischen Schauwerte geht es hier eher ruhig zu. Aber gerade dann läuft der Zeitreise-Thriller zur Höchstform auf, denn die Welt die uns der Autor und Regisseur präsentiert ist einfach nur grandios. „Looper“ spielt mit der sogenannten used future, allerdings ohne diese von unserer heutigen Realität zu weit zu entfernen. Es wirkt fast so, als ob „Looper“ mit einfachen Mitteln aufzeigt, wie eine Weltwirtschaftskrise in knapp 30 Jahren aussehen würde, allerdings ohne dies wirklich zu kommentieren, denn Johnson nutzt diese Welt um seinen Film zu verstärken, er zwingt sie seinem Publikum aber nicht auf.

„Looper“ ist ein kleiner aber umso beeindruckender Sci-Fi-Thriller. Er hat seine Fehler und dürfte all die enttäuschen, die glauben einen reinrassigen Actioner serviert zu bekommen. Regisseur und Autor Rian Johnson erweitert seine Filmographie um ein weiteres, sehenswertes Werk, welches trotz geringen, finanziellen Möglichkeiten der großen Konkurrenz meist überlegen ist. Ein cleverer, ein spannender und atmosphärisch absolut gelungenes Highlight des Genres und darüber hinaus eine weitere Empfehlung für Darsteller Joseph Gordon-Levitt und seinem Platz in der A-Liga.

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nerdilicious

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Mich hat der Trailer abgeschreckt und die Bewertungsvorhersage von 9.0 sehr irritiert. Nun weiß ich, dass ich ihn doch sehen sollte.


Gentleman Jack

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Der wohldosierte Humor ist ein weiteres Highlight des Films.


Roman Scheiber: ray Roman Scheiber: ray

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7.5Sehenswert

Erstaunlich, wie sich alle mitunter disparat erscheinenden Teile dieser 'time travel tale' am Ende doch zu einem mehr als intelligent unterhaltenden Ganzen fügen.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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8.5Ausgezeichnet

Etwa bis zur Halbzeit ist Looper ein labyrinthischer, düsterer Science-Fiction-Thriller. [...] Looper ist ein faszinierender, bis zur letzten Minute spannender Hybrid zwischen Film Noir, Südstaaten-Movie und Zeitreisethriller, der verschiedenste Tempi und Stimmungen elegant ausbalanciert.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Durch Johnson bekommt die Milchwolke im morgendlichen Kaffee eine neue Bedeutung und wird den Zuschauer noch lange über diesen originellen Film sinnieren lassen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.5Sehenswert

Manches an Johnsons stilistischen Anstrengungen mag überzogen wirken - etwa der Versuch, Gordon-Levitt kosmetisch an Willis anzunähern, was einen eher störenden Verfremdungseffekt generiert. Doch: So berührend wie in Looper waren Superkräfte im Kino schon länger nicht mehr.

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J. Zylka: Spiegel Online J. Zylka: Spiegel Online

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6.5Ganz gut

Trotz der guten Ideen und der einfallsreichen, filmtechnisch angenehm zurückgenommenen Grundstruktur mit relativ magerem Explosionsgewitter ärgert man sich jedoch über die blöde, altmodische Gender-Erzählbasis: Männer ballern, Frauen verbinden. Und wenn Tränen angerührt werden sollen, macht sich ein Kind in Gefahr immer gut.

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Alle Kritiken (47)


Kommentare (360) — Film: Looper


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FilmFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spoiler enthalten

Mit Zeitreisen ist es so eine Sache. Ein gern gesehenes Motiv in Film und Literatur, welches allerdings äußerst schwer zu handhaben ist. Aus physikalischer Sicht sind Zeitreisen unerklärlich bzw. nicht beweisbar und so weisen alle medialen Verwendungen des Motivs Logiklöcher auf. Doch wenn das im Ablauf der Handlung "schlüssig" ist und im eigenen Universum funktioniert, tut das dem Unterhaltungswert kein Abbruch. Mit "Looper" ist Rian Johnson nun so ein Werk gelungen. Auch wenn die ein oder andere Frage auftaucht und nicht hinreichend geklärt werden kann, funktioniert "Looper" innerhalb des eigenen Universums. Und zwar richtig gut. "Looper" ist intelligentes, spannendes Blockbusterkino mit einer großartigen Grundidee.
Looper sind Killer, die Opfer zukünftiger Verbrechersyndikate erledigen, da diese auf Grund fortgeschrittener Ermittlungs- und Identifikationsmethoden nicht in der Lage sind. Also schicken sie die Opfer vermummt in die Vergangenheit und der Looper drückt ab. Ohne Fragen, ohne zu zucken. Wie so üblich geht das irgendwann schief und Joe (Joseph Gordon-Levitt) zögert. Sein Opfer? Er selbst, bzw. sein zukünftiges Ich (Bruce Willis). Der flieht und versucht die Zukunft zu verändern, da da Einiges schief läuft.
So kann man den Film grob zusammenfassen. Natürlich ist das Ganze etwas komplexer, aber nie pseudo intelligent.
Um den Zuschauer bei Stange zu halten, wird routiniert inszenierte Action geboten, mit einem Bruce Willis, der wie immer Allen in den Arsch tritt. Überzeugen tut Looper aber vorallem erzähltechnisch. Hier und da wird eine Finte geschlagen, der Zuschauer steht nie völlig im Dunkeln, rumgerätselt wird trotzdem ständig. Vorallem die Inszenierung von Johnson ist fabelhaft. Ob das Gespräch zwischen Willis und Gordon-Levitt, der telekinetische Overkill des jungen "Regenmachers", Johnson weiß wie man Gänsehaut erzeugt. Natürlich wird der Film auch von seinen beiden Hauptdarstellern getragen, Bruce Willis, der zurückhaltend spielt und ein zweifelnder JGL. Auch Jeff Daniels als Bösewicht aus der Zukunft macht Laune und Paul Dano darf trotz kurzer Leinwandzeit zeigen was er drauf hat.
Das Ende überzeugt dann restlos und macht aus "Looper" einen hervorragenden Film, mit versöhnlicher Auflösung und der Klärung des Zeitreisemotivs. Spannend, innovativ, schön anzusehen und gut gespielt. Ankreiden kann man "Looper" eigentlich nur die etwas zu lange Laufzeit. Längen entstehen zwar keine, 10 Minuten weniger hätten's aber auch getan. Trotzdem, wer auf Science-Fiction mit Actionanstrich steht, sollte unbedingt einen Blick riskieren, bereuen wird man das auf keinen Fall. Versprochen!

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FilmFan92

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Alt, aber aussagekräftig. Und mit zu wenigen likes gesegnet :o


kobbi88

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Hehe, vielen Dank :) Naja, damals war ich noch klein und unbekannt und hatte kaum Freunde :)


EvertonHirsch

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie viele Zeitreisefilme kommt auch “Looper“ nicht über einige Logikbrüche herum. Und anfangs muss man sich schon ziemlich zwingen, seinen Verstand auszuschalten und alle offenen Fragen erst einmal ad acta zu legen. Bis zu der Szene, in der sich Gordon-Levitt und Willis (beide die gleiche Person, nur aus anderen Zeiten) gegenübersitzen und Willis die vielen Fragen seines jüngeren Ichs mit den Worten abtut, dass man darüber den ganzen Tag grübeln kann und doch zu keinem Ergebnis kommt – kurzum: Es ist kompliziert und sinnlos.

Ab da funktioniert der Film besser. Er umgeht das Zeitreisethema weitestgehend und avanciert zu einem gelungenen und unterhaltsamen Thriller mit einem tollen, aber (maskenbedingt) gewöhnunsbedürftigen Gordon-Levitt und einem (sowieso immer guten) Willis mit Opa-Haarschnitt.

Lediglich am Ende kommen noch einmal Probleme auf, von denen ich hoffte, dass sie mit dem Anfang abgetan wurden. Aber eben jenes Zeitreisethema versursacht doch schon wieder ein bisschen Kopfschmerzen, denn der Verstand hat sich nach o. g. Szene zwischen Willis und Gordon-Levitt mehr und mehr zurückgemeldet.

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mary84

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie verwirrend und zumindest für mich teilweise unrealistisch bzw. funktionieren einige Szenen nicht wirklich. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu blöd ihn so richtig zu verstehen. :)
Aber grundsätzlich ist mir der Film ZU VIEL Zukunft und Zeitreisen. Ansonsten nen bissl Aktion aber das wars dann auch. Cast geht so, mit Sicherheit nicht die besten Rollen für die beiden Hauptakteure. Muss ich persönlich nicht nochmal sehen.

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pischti

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jo, kann ich verstehen, meiner Meinung nach machte auch irgendeine Szene keinen Sinn. Trotzdem gefiel der mir einfach richtig gut, ich liebe Sci-Fi der etwas verwirrend ist :D


mary84

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Für mich machten irgendwie so einige Szenen keinen Sinn aber gut :)


Pegisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein bisschen weniger Telekinese hätte dem Film nicht geschadet. Ansonsten ein sehr unterhaltsamer Film mit einer interessanten Perspektive wie man Zeitreisen auch noch nutzen kann.

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Chev-Chelios

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Bewertung5.0Geht so

Auslöser mir diesen Film im Kino anzuschauen, war für mich das Thema Zeitreisen und Bruce Willis. Leider sind diese beiden Punkte kein Garant für einen guten Film. Ich war von dem was ich gesehen habe doch ziemlich enttäuscht. Die gewohnten Actionanteile von Bruce waren doch sehr gering und somit auch enttäuschend und auch ansonsten gestaltete sich der Film als sehr langatmig, teils verworren und spannungsarm. Ich hatte weiß Gott keine überzogene Anspruchshaltung, aber das was ich zu sehen bekam war dann doch sehr arm. Die Story war eigentlich nicht schlecht, aber was Rian Johnson daraus gemacht hat schon. Er hat die Möglichkeiten die er gehabt hätte, leider nicht genutzt. Wenn ich schon einen Hauptdarsteller wie Bruce Willis habe, der ja eigentlich für das Wort Action steht, muss ich diese Möglichkeit auch nutzen. Auch aus dem Thema Zeitreisen läßt sich eigentlich eine Menge heraus holen, jedoch war Rian Johnson auch dazu nicht in der Lage. Alles in allem kann ich diesen Film nicht wirklich weiter empfehlen.

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Filmromantikerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Verspürte damals tatsächlich zunächst etwas Vorfreude in Bezug auf "Looper", gerade wegen der modern wirkenden Zeitreisethematik und Bruce Willis. Leider lief er nicht in unserem Kino, deswegen wurde er erst per Verleih auf DVD geschaut.
Mir fehlte es aber persönlich an mehr Zeitreise und Spannung, wie es im Trailer suggeriert wurde, und auch das wiederkehrende penetrante "Geballere" wirkte auf mich zu oberflächlich. Generell verfolgte der Film vorwiegend das Prinzip "Show, don't tell", was meiner Ansicht nach für einen Actionfilm, der tiefer gehen will, nicht gänzlich funktioniert. Eine ruhige Atmosphäre ist nicht grundsätzlich schlecht, hiermit macht man es sich hier aber zu leicht, indem man sich Erklärungen spart bzw. sie erst viel zu spät liefert, denn manches war für mich einfach, vor allem bei dieser Thematik, nicht von selbst klar. Gewisse Störfaktoren, die wegen fehlender Begeisterung noch mehr wiegen, sind zum einen SPOILER die kaltblütige Ermordung der unschuldigen Kinder, gerade durch meinen geliebten Bruce Willis, womit der Film eine persönliche Grenze überschritten hat SPOILER ENDE und zum anderen die durchgehend irritierende Maske von JGL, die eigentlich null Ähnlichkeit mit Bruce schuf. Die besondere Gabe des Kindes spielt eigentlich nur eine kurze Zeit eine wichtige Rolle, die in der einen Szene mündet, in dieser der Kinderdarsteller ganz groß ist, um dann später etwas zu irrelevant zu werden. Schließlich gab es ein interessantes, aber abzusehendes und doch bestmögliches Ende. Für mich zu viel verschenktes Potential, gerade was den moralischen Aspekt angeht, deswegen großzügige sechs Punkte.

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sciencefiction

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Beste, was Science Fiction 2012 im Kino zu bieten hatte.

[...]Die Parallelen zu Terry Gilliams TWELVE MONKEYS und James Camerons TERMINATOR-Filmen sind unverkennbar. Zum einen, weil sich Bruce Willis wieder auf eine ähnliche Zeitreise begibt, zum anderen, weil er sich darauf „programmiert“ versteht, den dämonischen Gangsterboss der Zukunft namens „Rainmaker“ mit seiner Waffe aus den Kinderschuhen zu pusten. [...] bei LOOPER handelt sich um ein zeitloses Werk, das nicht an schön lackierten Oberflächen kratzt, sondern tief in den Rost bohrt und dem nachgeht, was der Egoismus von Menschen am Tiefpunkt ihres Lebens von anderen fordern kann. Hier beginnt die Hollywood-Maske zu bröckeln, welche der schwere, dramatische Score, manch schlagfertige Witze und die Aufpolierung mit den Klasse-Darstellern LOOPER aufgesetzt haben.[...]

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TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich halte "Looper" für einen Wahnsinnsfilm mit ein paar klitzekleinen Macken. Super spannend gemacht, mit einer tollen Story, wunderbaren Darstellern und einer winzig kleinen, absolut auszuhaltenden Portion an Action. Ich kann mir nicht helfen und finde einfach, dass die Rolle mit Bruce Willis nicht so gut besetzt ist. Ich liebe Bruce, aber hier passt er irgendwie nicht 100% rein (genau begründen kann ich das nicht - schlichtweg mein Bauchgefühl). Die Dialoge hätten ein bisschen cooler sein können, weil sie an mancher Stelle recht uninteressant daherschleichen, aber ansonsten ist alles Top! Ich weiß nicht, warum sich hier alle Welt über Logiklöcher aufregt, so schlimm fand ich es jetzt nicht und im Si-Fi-Genre kommt das ja auch nicht so unerwartet, folks...Aber so ist es ja meistens, wenn einer eine Lawine lostritt... Mir hat der Film einfach Spaß gemacht, ich hatte Unterhaltung und konnte schöne Menschen sehen - Feinifein!

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sachsenkrieger

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Bewertung7.0Sehenswert

Leider ist es in diesem Film nicht nur das Zeitreisekonzept, das nicht funktioniert, sondern auch die damit verbundene Story. Alles steckt so voller kleiner Ungereimtheiten und leider zusätzlich auch noch Storyschwächen, das es mit der Zeit schmerzt. Der Film entwickelt leider auch keinen derartig hypnotischen Sog wie ein "12 Monkeys", der zusätzlich noch mit den herausragenden Darstellern Bruce Willis und Brad Pitt punkten kann.

Es gibt zugegebenermaßen viele neue Ideen und Aspekte zum Thema Zeitreise, dadurch verstärkt sich leider aber auch die unvermeidliche Unlogik. Da helfen auch die durchweg guten schauspielerischen Leistungen und das sich immer dramatischer entwickelnde Ende nicht mehr viel. Wäre ich an diesem Abend allerdings in der Lage gewesen, meinen logischen Verstand temporär abzuschalten, was durchaus schon vorgekommen ist, hätte ich einen ziemlich coolen Film gesehen, der im Bereich von 9 Punkten gelegen hätte.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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zeitzugehn

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Bewertung2.0Ärgerlich

Moviepilot hat mich ziemlich enttäuscht, als es mir für diesen Film eine Vorhersage von 7,5 zusprach... Story schon nach der ersten halben Stunde so schonungslos in den Sand gesetzt. Paradoxon des Zeitreisens völlig falsch dargestellt und auch nur in dem Maße dargestellt, wie es gerade gebraucht wurde. Komplett lächerliche Feindbilder... Und was zur Hölle sollte diese Telekinese-sch... ?? Passt so null zur Thematik (man muss schon großzügig sein, überhaupt eine "Thematik" zu erkennen) und wurde zudem noch von den Machern selbst ins Lächerliche gezogen hat man das Gefühl. Warum sonst sollte der Junge auf einmal zu einem Supermutant à la X-Men werden, wenn nicht, um es Lächerlich wirken zu lassen? Das einzige, was diesen Film bei mir auch nur annähernd an eine 5,0 ran bringen könnte, wäre ein unerwartetes Ende gewesen. Leider konnte man das vorhandene schon ab dem auftauchen des Jungen absehen.
Ich wollte noch großzügig sein und dem Film eine 3,0 geben für Bruce Willis, der scheinbar der Schlachterei mächtig ist und eine ganze Armada an bewaffneten Gorillas umnietet wie Streichhölzer ohne einen Kratzer zu bekommen (was schon fast so übertrieben war, dass man es als brilliant ansehen könnte). Jedoch konnte ich mich dazu in anbetracht der Tatsache, dass irgendjemand auf die Idee kam, Herrn Gordon-Levitt eine falsche Nase zu verpassen (warum auch immer), die zudem noch so lächerlich aussah, keinesfalls überwinden... Danke für nichts!

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Jack55555

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Warum wurde das Paradoxon des Zeitreisen völlig falsch dargestellt?


mandavi

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Das ganze ist von vorne bis hinten Quatsch. Nur ein Punkt - wenn sich das Bübchen zum Schluss im Feld erschießt, dann müsste seine Leiche in diesem Moment verschwinden, da er ja ohne sein späteres Ich dort nie hingekommen wäre und sich schlussendlich nicht umgebracht hätte - Paradoxon halt. Aber das zieht sich durch den ganzen Film. Ich war nicht begeistert.


doc_flunder

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Bewertung5.5Geht so

looper ist ein flott inszenierter sci-fi-action-fantasy-krimi, der auf anhieb solide unterhält. optik, dramaturgie, darsteller: alles recht weit vorne. die atmosphäre stimmt auch.

fängt man jedoch an, länger über die geschichte nachzudenken, ist man schnell angenervt und muss rian "brick" johnsons dritter langer regiearbeit prädikate wie "wirklich gut" oder "intelligent" ultimativ verweigern.

ich will anhand von ein paar einfachen fragen zeigen, warum das so ist.

(spoiler-warnung!)

da wäre zunächst die fragwürdige prämisse:

- warum muss das organisierte verbrechen in einer gesellschaft, deren rechtsstaat und öffentliche ordnung quasi kollabiert sind, derart vorsichtig sein? wir sehen z.b., wie anno 2044 ein jugendlicher für einen diebstahl einfach auf offener straße erschossen wird - ohne konsequenzen; aber die mafia kann 30 jahre später ihre leute nicht einfach so liquidieren? hä?

- warum knacken die bösen jungs anno 2074 nicht einfach die staatliche tracking-technologie? wäre doch irgendwie einfacher, als ein kompliziertes looper-system am laufen zu halten, oder?

- wenn schon zeitreisetechnologie benutzt werden muss: warum schickt der mob seine opfer nicht einfach 10.000 jahre in die vergangenheit? dann kann man sich die looper nämlich sparen ;-)

- und schließlich: warum nutzt die mafia die krasse zeitreisetechnologie nicht, um zu einem beliebigen zeitpunkt die weichen für ihre eigene weltherrschaft zu stellen?

während man die o.g. probleme mit viel kreativität und wohlwollen vielleicht noch wegerklären kann, gibt's kein pardon mehr bei den folgenden logikfehlern:

- die verstümmelung des jungen seth müsste sich beim alten seth sofort bemerkbar machen, nicht peu à peu

- wenn der alte joe französisch spricht, eine beatrix-narbe auf dem arm trägt und ansonsten gute erinnerungen an personen und geographie im großraum kansas city anno 2044 hat - dann müsste er auch den rainmaker identifizieren können: er hat ihn als junges ich doch ausführlich kennengelernt (!)

all diese kritikpunkte zusammengenommen haben mir den spaß an "looper" dann doch verdorben - was mir fast schon leid tut, denn ich wollte den film eigentlich mögen.

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manuel.luger.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geile Idee, dazu noch 2 tolle Hauptdarsteller, ich hab nichts falsch gemacht als ich ihn gekauft hab

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Friedsas

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Bewertung6.0Ganz gut

Oh mann wie gerne würde ich ihm mehr Punkte geben alleine schon wegen den Willis und Gordon-Levitt aber ich kann leider einfach nicht mehr über die ärgerlichen Hollywood Lügen des Zeitreisens hinwegsehen :( Die einzigen beiden Möglichkeiten des Zeitreisens vermischt dieser Streifen schamlos und geht noch eine unmögliche Ecke weiter so das gleich mal alle Paradoxien außer Acht gelassen werden... Fängt wirklich gut an, wirft dann aber alle wissenschaftlichen Fakten über Bord damit es Hollywoodmäßig bleibt schade :(

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SilverDagger1992

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Looper" von Rian Johnson ist ein wahnsinnig toller Science-Fiction-Film, der gekonnt verschiedene Stilmittel einsetzt und im Kern ein packendes Charakter-Drama in einer originellen Zukunfts-Vision ist, eingebettet in einen Science-Fiction-Action Kracher. Joseph-Gordon-Levitt den sogenannten "Looper" zurückhaltend und kühl, dennoch aufschlussreich und interessant. Er spielt die Figur als funktionierendes Rädchen in einer neuen Welt. Bruce Willis als sein älteres ICH spielt ähnlich kühl, nur mit mehr Agression. Seine Performance lebt nunmal von der "Die Hard" Präsenz. Die Einfälle sind wunderbar und alles ist gekonnt inszeniert. Besonders wie manche Figuren nach einer Zeit auf einmal extenziell wichtig sind und man durchweg Sympathien ändert, bis zu einem großartigen Finale, dass einen einfach packt. Einzig mehr Action wär nicht schlecht gewesen, da der Film auch als Action Film vermarktet wurde.

Insgesamt ein toller Film, wenn nicht der beste Science-Fiction-Film 2012.
Toll gespielt, toll inszeniert, packende Momente, nur die Action könnte ein bissien mehr sein, da man merkt das Johnson in bestimmten Szenen ACTION durchaus kann.

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jedi37

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein durchaus gelungener Ausflug in das Zeitreise-Genre für Willis, Levitt und die süße Emily Blunt. Sehr stark gespielt von Mr . Levitt, mir passte Bruce Willis nicht so ganz als älteres "ich", aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Interessante Ansätze sind auf jeden Fall vorhanden... z.B. die sich verändernden Erinnerungen weil das jüngere Ich etwas am Zeitverlauf ändert, oder auch die "Botschaften", die das ältere Ego erschreckend schnell erreichen, wie abgeschnittene Nasen etc...

Willlis Aussage, "Nicht zu viel fragen" trifft den Nagel auf den Kopf. Natürlich gibt es - je nach Zeitreisetheorie- diverse Logiklöcher.
Das Willis allerdings so skrupellos daherkommt, obwohl er kurz vorher behauptet ein besserer Mensch geworden zu sein, ist dann nicht so ganz nachvollziehbar.
Das Ende hat mich dann aber wieder versöhnt, da ich mich (was bei mir selten ist) echt gefragt hatte, wie sich das ganze logisch auflösen sollte.

Wem die Sache gefallen hat, empfehle ich zum Zeitreisethema passend das Buch "Der Anschlag" von Stephen King.

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Foxedge

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Nun ich hab mir das so vorgestellt: Das "hier und jetzt" des Filmes ist schon lange passiert. Das war der Ablauf der Zeit, das "Original". Der Protagonist aber entscheidet sich, nachdem all das schon passiert ist, wie es passiert ist, 30 Jahre später in die Vergangenheit zu reisen und diese zu verändern.

Erst jetzt befinden wir uns in der echten "Gegenwart", die aufgrund der Zeitreise in der Vergangenheit spielt. In Echtzeit nimmt Bruce Willis Veränderungen an dieser vor.


Foxedge

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Somit bleibt die Vergangenheit unberührt bis zu der Stelle, an der Bruce wieder auftaucht und Veränderungen daran vornimmt, die sich auch unmittelbar auswirken. Ist doch ganz einfach :D


TerminatorCHRIS

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Bewertung5.5Geht so

Die Idee der Zeitreisen ist so alt wie das Science-Fiction-Genre an sich. Looper bietet aber Ansatzpunkte des Zeitreisens, die ganz unterhaltsam sind.

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AbrahamCityRangers

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was für ein sinnloser Film. Ich hab ihn während eines Fluges zweimal gucken müssen, und hab danach schon nach nem fallschirm gesucht. ein drittes mal und ich wär gesprungen.. ---------)

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sylv.merci

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Die Idee ganz nett, aber ich komme nicht umhin, dass es einfach zu viele besser gesagt der komplette Film aus Logikfehlern und Unausgereiftheiten besteht!
Ich muss sagen das hat Harry Potter richtig gelöst, was hier falsch gemacht wird. Zeitreisen als Thema für einen Film ist sehr schwierig und birgt Gefahren, mit der Geschichte in hapern zu geraten und zu viele Fehler zu machen und genau das ist hier passiert!

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sylv.merci

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In Hinsicht auf Harry Potter, war ausschließlich die Zeitreise gemeint man könnte da ewig drüber diskutieren, aber als Beispiel
!!!ACHTUNG SPOILER!!!
Der Kleine Wächst bei seiner Mutter auf und wird zum Rainmaker (so zumindest in dem ersten Verlauf der Geschichte), bei der zweiten Version sucht er den Jungen auf und erschießt sich selbst, als er den Jungen vor sich sieht allein und voller Zorn und Rachegefühlen. Fakt ist warum sollte der Junge jetzt nicht zum Rainmaker werden? In dem ersten Verlauf kam es auch dazu obwohl er bei seiner Mutter auswuchs.


baba_n

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Man wird verstümmelt weil er sein zukünftigen Ich nicht tötet. ...noch Fragen?


fiona22

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film hat mich echt gefesselt- und dann kam Bruce Willis. Nicht das er ein schlechter Schauspieler wäre, aber er passt definitiv nicht in die Story. Ich finde ohne ihn hätte der Film besser funktioniert. Die ganze Story ist nett, am Anfang auch gut erzählt. Später wird unnötig viel geballert und geprügelt ( vorallem von Bruce ;)) Im großen und ganzen ein guter Film. Haut einen nicht vom Hocker, aber eignet sich gut für einen DVD Abend.

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Relo Ceethree

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr spannender und intelligenter Zukunftsthriller, bei dem mich besonders die dort entworfene Welt fasziniert hat. Ich liebe den rauen und dystopischen Beigeschmack, den der Film durchgängig mit sich bringt. Dazu mit JGL und BW zwei wirklich sympathische Kerle, die natürlich zu den ganz Großen im Geschäft gehören... Die Effekte waren auch super und sind (wie das Making Of verrät) alle "handgemacht", was den Film noch einmal eine ganze Ecke beeindruckender macht. Da steckt Herzblut drin. Leider hat die Story im Verlaufe des Film etwas nachgelassen und auch die Rolle des Kindes mochte ich nicht sehr. Hätte man das etwas anders gelöst oder noch einen richtig krassen Twist eingeführt, wäre der Film eine klare 10 gewesen.

Fazit: Super Thriller in fantastischem Dystopie-Setting und mit spannender, intelligenter Story. Leider fehlt der "Kick" zu vollen 10 Punkten.

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