Butterfly Effect
The Butterfly Effect, US 2004
- Genre
- Zeitreise, Science Fiction-Film, Mysterythriller, Fantasyfilm, Drama
- Inhalt
Evan Treborn hat jedes Zeitgefühl verloren. Schon in seiner Kindheit verschwanden entscheidende Momente seines Lebens im schwarzen Loch seiner Vergesslichkeit. Seine Jugend war bestimmt von mehreren schrecklichen Ereignissen, an die er sich nicht… — Mehr
Evan Treborn hat jedes Zeitgefühl verloren. Schon in seiner Kindheit verschwanden entscheidende Momente seines Lebens im schwarzen Loch seiner Vergesslichkeit. Seine Jugend war bestimmt von mehreren schrecklichen Ereignissen, an die er sich nicht mehr erinnern kann. Nur geisterhafte Erinnerungsfetzen sind ihm geblieben - und gescheiterte Existenzen um ihn herum: seine einstigen Sandkastenfreunde Kayleigh, Lenny und Tommy. Schon als Kind wurde Evan ständig von einem Psychologen behandelt, der ihn dazu anhielt, Tagebuch zu führen, um die Alltagsereignisse festzuhalten. Inzwischen studiert Evan, und als er in einem seiner alten Tagebücher blättert, kehrt er plötzlich auf unerklärliche Weise in die Vergangenheit zurück. Er begreift, daß die Notizbücher unter seinem Bett eine Art Zeitmaschine sind, mit der er in seine Vergangenheit reisen und sich seine Erinnerungen zurückholen kann.
- Cast
- Ashton Kutcher, Amy Smart, Kevin Schmidt, Melora Walters, Elden Henson, Eric Stoltz, John Patrick Amedori — Mehr
- Regisseure
- Eric Bress, J. Mackye Gruber
- Autoren
- J. Mackye Gruber, Eric Bress
- Laufzeit
- 114 Minuten
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Schule, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alleinerziehende Mutter, Amnesie, Bruder-Schwester Beziehung, Drogen, Gedächtnis, Gewalttätiger Vater, Handschellen, Jugendliebe, Keller, Kindheitserinnerung, Kindheitstrauma, Krankenhaus, Liebe, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Notizbuch, Paranoia, Psychologe, Pubertät, Schicksal, Sexualität, Sexueller Missbrauch, Stress, Tagebuch, Unglückliche Kindheit, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Zeitmaschine, Zeitreise, Zeitsprung
- Stimmung
- Aufregend, Geistreich, Spannend, Traurig
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.2
Der Film Butterfly Effect wurde von 68 Kritikern bewertet.
Auch hier wird die Frage gestellt: Was wäre, wenn man in die Vergangenheit reisen könnte? Und was würde passieren, würde man dort die Dinge verändern?
Evan spürt dies am eigenen Leib: Seine Zeitreisen sind immer nur von relativ kurzer Dauer und zurück in der Gegenwart sind die Auswirkungen auf sein Leben und die Leben daran Beteiligter unmittelbar spürbar. Evan merkt dies gleich nach seiner ersten Reise - alles scheint gut zu sein, aber es scheint nur so. Er weiß, was falsch lief, doch jedesmal, wenn er zurück reist um den Fehler zu korrigieren, fabriziert er neue und man könnte meinen, er macht es jedes Mal nur noch schlimmer. Er akzeptiert nicht, dass es etwas wie Schicksal geben könnte und ist es anfangs noch der pure Egoismus, der ihn dazu bringt, in die Vergangenheit zu reisen, so versucht er anschließend nur noch, Schadensbegrenzung zu betreiben.
Entstanden ist also ein sehr unterhaltsamer Film mit sympathischen Darstellern und einer wendungsreiche… — Mehr
Auch hier wird die Frage gestellt: Was wäre, wenn man in die Vergangenheit reisen könnte? Und was würde passieren, würde man dort die Dinge verändern?
Evan spürt dies am eigenen Leib: Seine Zeitreisen sind immer nur von relativ kurzer Dauer und zurück in der Gegenwart sind die Auswirkungen auf sein Leben und die Leben daran Beteiligter unmittelbar spürbar. Evan merkt dies gleich nach seiner ersten Reise - alles scheint gut zu sein, aber es scheint nur so. Er weiß, was falsch lief, doch jedesmal, wenn er zurück reist um den Fehler zu korrigieren, fabriziert er neue und man könnte meinen, er macht es jedes Mal nur noch schlimmer. Er akzeptiert nicht, dass es etwas wie Schicksal geben könnte und ist es anfangs noch der pure Egoismus, der ihn dazu bringt, in die Vergangenheit zu reisen, so versucht er anschließend nur noch, Schadensbegrenzung zu betreiben.
Entstanden ist also ein sehr unterhaltsamer Film mit sympathischen Darstellern und einer wendungsreichen Story, der zwar immer spannend und unterhaltsam, aber nie langweilig ist. Da gibt es nur ein Problem: Erst recht das Thema Zeitreise regt doch zum Nachdenken an - was wäre wenn und stimmt das überhaupt und warum hat er denn und nicht das und das, und das Nachdenken sollte man bei diesem Film besser lassen.
“Butterfly Effect” ist in sich nämlich sowas von gar nicht schlüssig und leider auch unlogisch. Die ganzen Zeitebenen und Folgereaktionen mögen nämlich nicht wirklich zueinander passen. Dinge, die passieren, nach dem Evan etwas anderes “korrigiert” hat, dürften so gar nicht mehr passieren, zumindest nicht genauso und würden ihn bestimmt nicht in die Situationen bringen, in die er anschließend kommt. Seine Blackouts als Kind würden gar nicht mehr geschehen, sobald er den ersten Eingriff in die Vergangenheit getan hat - ein “Zeitparadoxon” jagt das nächste. Dies fällt während des Films kaum auf und ist auch gar nicht störend, da es sehr unterhält und man immer wieder von neuem überrascht wird. Doch leider fällt es wie gesagt auf, sobald man mal näher darüber nachdenkt. Das Beste in diesem Zusammenhang ist auch dieser Satz (ja, das ist ein!! Satz) aus Wikipedia. Versucht ihn mal beim ersten Lesen sofort zu verstehen.
Beispielsweise sind Evans mentale Abwesenheiten zu nennen, die sich exakt wiederholen, obwohl Evan nach dem jeweils neu entstandenen Ablauf zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am jeweiligen Ort gewesen sein kann, und teilweise betrifft dies auch Konsequenzen in seiner Kindheit Sekunden und Minuten nach seinen mentalen Abwesenheiten, die unmittelbar von den Handlungen seines erwachsenen Ichs in seinem kindlichen Körper ausgelöst wurden und die sich mal ändern oder mal auch nicht; oder die von seinem erwachsenen Ich während seiner mentalen Abwesenheiten herbeigeführten Konsequenzen, die in Evans ursprünglichen Zeitlinie stattfanden, bevor er seine erste Reise zurück in die Vergangenheit unternimmt und diese erste Zeitlinie außer in seinem eigenen Gedächtnis vernichtet, finden nach einer weiteren Änderung wieder statt (oder umgekehrt, Geschehnisse, die in Evans ursprünglicher Zeitlinie nicht stattfanden und dann zwischendurch einmal durch eine Zeitreise erzeugt werden, verschwinden plötzlich wieder), obwohl die neue Änderung zeitlich später in Evans Lebenslauf lag und somit keine Auswirkungen auf die vorher passierte haben konnte.
Fazit: “Butterfly Effect” ist ein sehr guter, aber leider etwas unlogischer Thriller, der Spaß macht zu gucken und der ein bisschen zum Nachdenken anregt.
http://xander81.wordpress.com/2008/08/27/kritik-butterfly-effect/
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girli 2009/08/19 17:08:32
würde man in der vergangenheit auch nur eine fliege zerquetschen, dann könnte z.B. der 3. weltkrieg ausbrechen....
reis nie in die vergangenheit!!!
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Ein smarter und perfider kleiner Mystery-Thriller, der einer bekannten Prämisse spannende Variationen abringt. Gut gespielt - besonders beeindruckend die jugendlichen Darsteller - schafft es der Film die ins Chaos spiralisierende Geschichte packend und wendungsreich zu erzählen, ganz ohne FX-Overkill. Interessant auch, mit welcher Konsequenz die Regisseure harte Themen aufgreifen und - zumindest im Directors Cut - zu einem wahrlich schwarzen und depremierenden Ende führen.
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Kommentare — Sehenswert 7.0
Der Film Butterfly Effect wurde von 18917 Mitgliedern bewertet.
kickapoo 2010/02/03 21:02:59
Ich bin ganz sicher kein Ashton Kutcher-Fan (im Gegenteil) und ich war dem ganzen Film sehr lange skeptisch gegenüber, doch was soll ich sagen? Der Film hat mich überzeugt.
Es mag mit meinen sehr geringen Erwartungen zusammenhängen, doch "Butterfly Effect" erzeugte eine Athmosphäre, die mich in ihren Bann zog. Dies umfasste sowohl Setting, Plot als auch Schauspieler und lies mich die ein oder anderen Störfaktoren übersehen.
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shadowofrosiel 2010/01/23 15:53:17
Phasenweiser spannender Mystery-Thriller mit einer sauberen Technik, fähigen Darstellern, aber manchmal ein wenig zu verqueren Szenarien.
Dennoch gut und ansehbar.
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Kevin2803 2010/01/19 19:21:40
Toller Film, mit guten Darstellern und einer interessanten Story, die spannend umgesetzt wurde.
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Der Film Butterfly Effect gehört zum Genre Zeitreise, Science Fiction-Film. Regie führte Eric Bress, J. Mackye Gruber.

Der Film hat ein schlechtes Timing, aber durchaus Spannung und Menschen, die einem nicht egal sind; er hat einen gewissen Witz, wenn aus dem Kindermund die Weisheit des schnoddrigen Erwachsenen spricht, und er stellt sogar die eine oder andere interessante Frage. Zum Schluß bietet er im Grunde drei Lösungen an, verwirft aber leider zwei sehr gute und nimmt das unbefriedigendste Ende. Das wirkt leider wieder Mal wie angeklebt und tut dem Film nicht gut. Sonst aber durchaus eine Empfehlung für den verregneten Nachmittag.
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