Magnetic Rose

Kanojo No Omoide (1985),
Laufzeit 42 Minuten, Science Fiction-Film, Animationsfilm

- Kritiker
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Magnetic Rose - Bild 3858544
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von Koji Morimoto,

‘Kanojo No Omoide’ (‘Magnetic Rose’) ist der erste Teil der Anime-Serie ‘Memorîzu’ (Memories), die weiteren Teile sind ‘Stink Bomb’ und ‘Cannon Fodder’. Magnetic Rose ist eine opulente Science-Fiction Kurzgeschichte, in der die Grenzen zwischen Realität und Illusion auf einer Raumstation verschwimmen.

Handlung

Im Jahre 2092 empfängt die Besatzung des Schrotthändler-Raumschiffs Corona während des Heimflugs ein Notsignal aus einer Region, die gemeinhin als Friedhof der Raumschiffe bekannt ist und auf Grund eines starken Magnetfelds als sehr gefährlich gilt. In dieser Region entdeckt die Besatzung ein großes, asteroidenartiges Objekt, welches von vielen Trümmern umgeben ist und sich als eine Art Station entpuppt. Heinz und Miguel fliegen mit einem kleineren Raumschiff zu dieser Station und finden dort einen Eingang, während Ivanoff und Haroshima zurück bleiben, um die Rettungsaktion von der Corona aus zu unterstützen.

In der Station wechseln sich prunkvoll eingerichtete mit verfallenen und veralteten Räumen und Regionen ab. Nach und nach wird klar, dass viele Teile der Station nur aus Illusionen und Hologrammen besteht. Eine junge, dunkelhaarige Frau in einem roten Kleid wird auf vielen Portraits und Bildern immer wieder dargestellt, und scheint die Besitzerin dieser Station zu sein.

Die Untersuchungen bringen zu Tage, dass die Station quasi die lebendigen Erinnerungen von Eva Frida, einer Opernsängerin, sind. Langsam verschwimmen die Grenzen zwischen der Realität und den Illusionen auf der Station. Miguel verliert sich in den Erinnerungen Evas und beginnt Teil davon zu werden. Heinz, auch durch mehrere Illusionen geprüft, erkennt im letzten Moment die Gefahr, sich in dieser Station zu verlieren. Es beginnt eine dramatische Flucht aus und von der Station, welche die künstliche Intelligenz der Station zu verhindern versucht.

Optik und Musik

Magnetic Rose stützt sich auf die Musik von Yoko Kanno (u.a. Cowboy Bebop und Wolf’s Rain) und auf opulente visuelle Effekte. Während in Stink Bomb mehr die Geschichte und in Cannon Fodder mehr die Moral im Vordergrund steht, ist es in Magnetic Rose eher die schizophrene Athmosphäre und die ständige psychische Belastung der Charaktere Heinz und Miguel. Beides wird durch die Bilder und die Musik unterstützt.

Weiterführende InformationenOtomo Katsushiro’s Memories


Cast & Crew


Kommentar — Film: Magnetic Rose

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SamRamJam

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film erscheint zwar aufgrund seiner Kürze etwas unfertig oder nicht richtig zu Ende erzählt, jedoch tut es der Stimmung keinen Abbruch. Gerade die ganzen Details führen dazu dass man sich von der Geschichte aufsaugen läßt und sich ständig überlegt wie es weitergehen könnte oder was für andere Geschichten sich in der Station schon abgespielt haben können. Durch die Zeichnungen und der Musik wird diese Stimmung nicht nur eingefangen sondern noch einmal ganz speziell unterstrichen.

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