Maria, ihm schmeckt's nicht!
Maria, ihm schmeckt's nicht! (2009), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 06.08.2009
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64 Kommentare
Keine
von Neele Vollmar, mit Christian Ulmen und Lino Banfi
Jan möchte die Deutsch-Italienerin Sara heiraten. Ganz unspektakulär. Nur standesamtlich. Doch Jan hat die Rechnung ohne seinen zukünftigen Schwiegervater gemacht. Antonio, der 1965 als Gastarbeiter nach Deutschland kam und mit der Deutschen Ursula verheiratet ist, verlangt eine Hochzeit in Süditalien. Basta! Jan, Sara und ihre Eltern reisen nach Campobello, um die große Feier mit der ganzen Sippschaft vorzubereiten. Konfrontiert mit südlichem Temperament, fremder Küche, weichen Betten und harter Bürokratie, muss Jan sich eines Tages fragen, ob Sara und ihre Familie wirklich die Richtigen für ihn sind.
Inhalt
Der Sachbuchlektor Jan Armbruster (Christian Ulmen) hasst das Chaos und liebt die Ruhe. Sein Leben nimmt eine turbulente Wende, als er die Deutsch-Italienerin Sara Marcipane (Mina Tander) heiraten will. Schon der Antrittsbesuch bei den angehenden Schwiegereltern in Krefeld entpuppt sich als Kulturschock, denn Saras voluminöser Vater Antonio (Lino Banfi) ist das Paradebeispiel eines Süditalieners. Ständig aktiv, notorisch gut gelaunt, voller Ideen. 1965 kam er als Gastarbeiter nach Osnabrück, 1970 heiratete er die Deutsche Ursula (Maren Kroymann). Sie ist der Ruhepol in Antonios Leben.
Trotz all seiner Bedenken muss Antonio einsehen, dass Sara Jan wirklich liebt und heiraten will. Beim Mittagessen mit Jans Eltern, dem Düsseldorfer Akademikerpaar Eberhard (Peter Prager) und Gisela (Gundi Ellert), lässt Antonio die Bombe platzen: Die Hochzeit wird in seiner italienischen Heimatstadt Campobello ausgerichtet. Was für eine Überraschung! Vor allem für Jan, der eigentlich nur standesamtlich und im ganz kleinen Rahmen in Deutschland heiraten wollte.
In Campobello, einer kleinen Stadt in der Provinz Apulien, wartet die Großfamilie Marcipane auf ihre Liebsten und auf „den Deutschen“. Jan merkt schnell, wie sehr italienische Gastfreundschaft durch den Magen geht. Nonna Anna tischt gewaltige Portionen auf. Auch Muscheln…
Jan möchte die Deutsch-Italienerin Sara heiraten. Ganz unspektakulär. Nur standesamtlich. Doch Jan hat die Rechnung ohne seinen zukünftigen Schwiegervater gemacht. Antonio, der 1965 als Gastarbeiter nach Deutschland kam und mit der Deutschen Ursula verheiratet ist, verlangt eine Hochzeit in Süditalien. Basta! Jan, Sara und ihre Eltern reisen nach Campobello, um die große Feier mit der ganzen Sippschaft vorzubereiten. Konfrontiert mit südlichem Temperament, fremder Küche, weichen Betten und harter Bürokratie, muss Jan sich eines Tages fragen, ob Sara und ihre Familie wirklich die Richtigen für ihn sind.
Inhalt
Der Sachbuchlektor Jan Armbruster (Christian Ulmen) hasst das Chaos und liebt die Ruhe. Sein Leben nimmt eine turbulente Wende, als er die Deutsch-Italienerin Sara Marcipane (Mina Tander) heiraten will. Schon der Antrittsbesuch bei den angehenden Schwiegereltern in Krefeld entpuppt sich als Kulturschock, denn Saras voluminöser Vater Antonio (Lino Banfi) ist das Paradebeispiel eines Süditalieners. Ständig aktiv, notorisch gut gelaunt, voller Ideen. 1965 kam er als Gastarbeiter nach Osnabrück, 1970 heiratete er die Deutsche Ursula (Maren Kroymann). Sie ist der Ruhepol in Antonios Leben.
Trotz all seiner Bedenken muss Antonio einsehen, dass Sara Jan wirklich liebt und heiraten will. Beim Mittagessen mit Jans Eltern, dem Düsseldorfer Akademikerpaar Eberhard (Peter Prager) und Gisela (Gundi Ellert), lässt Antonio die Bombe platzen: Die Hochzeit wird in seiner italienischen Heimatstadt Campobello ausgerichtet. Was für eine Überraschung! Vor allem für Jan, der eigentlich nur standesamtlich und im ganz kleinen Rahmen in Deutschland heiraten wollte.
In Campobello, einer kleinen Stadt in der Provinz Apulien, wartet die Großfamilie Marcipane auf ihre Liebsten und auf „den Deutschen“. Jan merkt schnell, wie sehr italienische Gastfreundschaft durch den Magen geht. Nonna Anna tischt gewaltige Portionen auf. Auch Muscheln. Dass Jan allergisch auf Meeresfrüchte reagiert, wird als typisch deutsche Kleinkariertheit ausgelegt: „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“
Jan muss im Gästebett schlafen. Ohne Sara. Schließlich sind die beiden noch kein Ehepaar. Das Bett quietscht, der Rücken schmerzt, die weiche Matratze verschlingt den Schläfer. In seiner Not wählt Jan eine Luftmatratze in Krokodilform als Nachtlager.
Der Papierkrieg beginnt: Jan, Sara und Antonio wollen beim Standesamt das Aufgebot für die Hochzeit bestellen. Doch die zuständigen Beamten sind nicht da oder sie gehören der Familie Carducci an. Mit den Carduccis sind die Marcipanes seit Jahrzehnten verfeindet und dürfen nicht mit ihnen reden. Zum Glück sind italienische Priester zugleich auch Standesbeamte, sodass Don Alfredo (Enzo Salomone) die Papiere ausstellen darf.
Dumm nur, dass im Familienbuch viele wichtige Einträge fehlen. Don Alfredo verkündet, dass in Campobello weder Antonios Hochzeit mit Ursula urkundlich erfasst wurde noch Saras Geburt. Ohne italienische Geburtsurkunde bekommt sie keinen italienischen Ausweis. Ohne italienischen Ausweis darf die Tochter eines Italieners in Campobello nicht heiraten.
Sara nimmt notgedrungen den Zug nach München, wo sie beim italienischen Konsulat die italienische Staatsbürgerschaft beantragen muss. Ursula fährt mit ihr. Das gibt Antonio die Gelegenheit, Jan den Rest der Verwandtschaft vorzustellen und ihm mehr aus seiner Vergangenheit zu erzählen: Als der junge Gastarbeiter 1968 erstmals nach Italien heimkehrte, präsentierte er seiner Familie eine Tüte voller Fünf- und Zehn-Mark-Scheine. Eine halbe Millionen Lire! Die Anerkennung seines Vaters war ihm sicher, der Neid seines Bruders Raffaele auch. Selbst die Lokalzeitung titelte „Nostro Figlio in Germania“ – „Unser Sohn in Deutschland“.
Ein Fischhändler kracht mit seinem Ape-Dreirad in Jans Cabrio. Weil der Schuldige ein verfeindeter Carducci ist, kann und will Antonio nicht helfen. Bei einer heftigen Diskussion blamiert sich Jan mit seinen schlechten Italienischkenntnissen. Alle lachen. Jan ist sauer. Und wieder gibt’s zum Abendessen Meeresfrüchte.
Sara ist zurück aus München. Sie hat einen italienischen Pass und wirkt auf Jan so italienisch wie nie zuvor. Das Aufgebot wird für den 13. September bestellt. Um 12 Uhr soll in der Kirche San Antonio della Croce die Trauung erfolgen. Die Stimmung kocht endgültig über, als Jans Eltern aus dem Ayurveda-Urlaub in der Toskana eintreffen und ihre Italien-Weisheiten aus dem Urlaubskatalog präsentieren. Ursula hat es satt. Jan sowieso. Am Vorabend der Hochzeit steht die Familie am Rande der Kernschmelze.Jan flieht im Pyjama aus der Wohnung und rast in seinem Cabrio Richtung Deutschland. Richtung Heimat.
Ein Motorschaden hält ihn auf. Wenig später spürt Antonio den verlorenen Sohn in einer Autowerkstatt auf.
Wird am Ende doch noch geheiratet?
QuellenPressematerial
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Cast & Crew
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Neele Vollmar
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Christian Ulmen
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Lino Banfi
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Mina Tander
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Maren Kroymann
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Gundi Ellert
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Ludovica Modugno
Regie
Schauspieler
-
Lucia Guzzardi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nonna Anna
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Nino Bellomo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nonno Calogero
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Leonardo Nigro
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Pierluigi Ferrandini
-
Marleen Lohse
-
Enzo Salomone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Don Alfredo
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Massimo Sarchielli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benito Carducci
-
Dante Marmone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Calogero
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Philip Hagmann
-
Frank Trunz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Wutzke
-
Daniel Speck
- Genre
- Romantische Komödie, Familienkomödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Italien
- Handlung
- Böser Schwiegervater, Gastarbeiter, Italiener, Italienisch, Italienische Küche, Lektor, Schwiegereltern, Schwiegermutter, Schwiegersohn, Standesamt, Verlobte, Verlobter, Verlobung
- Stimmung
- Romantisch, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Maria, ihm schmeckt's nicht!
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Kritiken (9) — Film: Maria, ihm schmeckt's nicht!
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenMaria, ihm schmeckt’s nicht! Jan will Sarah heiraten, aber Sarah ist Italienerin und das heißt: Auf in die Heimat nach Campobello, um mit der ganzen Familie zu feiern. Natürlich klappt nicht alles wie geplant, natürlich verhindern Sprache und Mentalität die Kommunikation und lassen so das ein oder andere Missgeschick geschehen. Das ist alles ganz nett anzusehen, aber das war’s auch schon. Nicht der ganz große Wurf oder die Komödie des Jahres, aber Ulmen ist gut wie immer. Die technische Umsetzung jedoch hätte etwas mehr verdient als dieses ZDF-Look&Feel.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenVon Beginn an sorgt der Film für gute Laune. Im Gegensatz zu vielen anderen Komödien schimmert hier etwas durch, was es heutzutage leider in viel zu wenig Filmen gibt: Herzenswärme. Denn „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ versteht sich nicht als lupenreine Komödie, sondern bietet auch ein wenig Tiefgang.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenSein Erstling gilt gleich als das erfolgreichste deutsche Romandebüt der vergangenen 20 Jahre. Als "Maria, ihm schmeckt's nicht" 2003 erschienen ist, hatte der Journalist Jan Weiler längst als Chefredakteur beim "Süddeutsche Zeitung Magazin" Karriere gemacht, der eine zweite als Romancier und vergnüglicher Vorleser gefolgt ist.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenVöllig lapidarer, belangloser Film mit konstruiertem blödem Witz.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenWarum nur kriegt man das Gefühl nicht los, hier eigentlich einer Tragödie beizuwohnen? Die Klischees sind altbacken und schmecken, anders als gute Pasta, heute nicht noch besser als vorgestern. Die feine Nuance, den guten komödiantischen Ton, verfehlt Regisseurin Neele Leana Vollmar ("Friedliche Zeiten") mit deutscher Gründlichkeit. Der Vergleich mit einem harmlosen, aber charmanten Film wie "My Big Fat Greek Wedding" trägt auf keiner Ebene. Und das nicht nur, weil Jan im Gegensatz zu seinem idealisierten US-amerikanischen Pendant - bereit sogar zur orthodoxen Taufe - keinerlei Absicht zur Integration an den Tag legt.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenChristian Ulmen war nach Weilers Bekunden von Anfang an seine Wunschbesetzung. In der Tat kann man sich bereits nach wenigen Szenen keinen anderen Schauspieler in der Rolle des fremdelnden, heillos überforderten Schwiegersohns vorstellen. Ulmen bringt etwas Unbeholfenes mit, das für Jan so charakteristisch ist wie für dessen Schwiegervater in spe das Tragen eines weißen Feinripp-Unterhemds. Grundsätzlich sollte Ulmens Wandlungsfähigkeit nach mehreren Filmprojekten und seinem inzwischen ins Netz abgewanderten Comedy-Format längst unbestritten sein. Ein echter Coup gelang den Produzenten jedoch mit der Verpflichtung von Italiens Nationalhelden Lino Banfi. Der 72jährige Komödien-Star gestikuliert sich auf unnachahmliche Weise durch den gesamten Film. Sein südländisches Temperament und Einfühlungsvermögen sind die versteckten Spezialeffekte dieses über weite Strecken äußerst kurzweiligen Italien-Trips, der uns und Jan beweist, daß letztlich alle Wege nach Campobello führen. Flucht zwecklos.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDas Drehbuch von Jan Weiler ist genauso grenzwertig, wie die Regie, die echt trutschig ist und je länger der Film dauert, drohte die Regisseurin (und schließlich auch der Cutter) offensichtlich wohl einzuschlafen. Die Verfilmung ist mehr so eine Possensammlung oder ein zusammenhangloses „Best of“ und hat mit der wunderbaren Handlung des großartigen und durchgehend saukomischen Buches nicht mehr wirklich viel zu tun. Die Lacher sind erstaunlich sparsam in das Drehbuch eingearbeitet und noch sparsamer...
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenVerfilmung des gleichnamigen Bestsellers vom Süddeutsche-Magazin-Chefredakteur Jan Weiler: Aus den zusammenhanglosen Episoden des Buches strickt Weiler mit dem Drehbuchautor Daniel Speck eine auf den ersten Blick oberflächliche Culture-Clash-Comedy im Stil des Klischee-Sammelsuriums „My Big Fat Greek Wedding“. Wie im amerikanischen Pendant reiben sich zwei gegensätzliche Kulturkreise aneinander - mit den üblichen Überzeichnungen, aus denen der Humor generiert wird. Nicht Griechen und Amerikaner, sondern überkorrekte Deutsche, die ständige meckern und überall Probleme sehen, und chaotische Italiener, die jeden Zwist wegfuttern, stehen im Mittelpunkt der kaum vorhandenen Storyline. Interessant wird „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ erst durch die Nebenhandlung, die die Geschichte von Jans italienischem Schwiegervater in spe erzählt. Seine Zeit als junger Gastarbeiter im Deutschland der späten 60er Jahre konterkariert den manchmal lustig, manchmal albernen und mit Klischees überzogenen Kulturenklamauk. So entsteht am Ende ein schöner Wonnefilm mit kritischen Zwischentönen – ein Plädoyer für die deutsch-italienische Freundschaft, die manchmal auf wackligen Füßen steht.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenMan hätte diesen Stoff auch komplett gegen die Wand fahren können, indem man auf Teufel komm raus und mit Christian Ulmen als blödelndem Zugpferd keine Chance ausgelassen hätte, aus dem Aufeinandertreffen zwischen italienischer und deutscher Mentalität billiges Komikkapital zu schlagen. Doch darauf haben die Macher dieser Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers glücklicherweise verzichtet. Dies mag zum einen daran liegen, dass Romanautor Jan Weiler selbst am Drehbuch beteiligt war, zum anderen daran, dass mit Neele Leana Vollmar eine Regisseurin am Werk war, die mit dem Haudrauf-Humor vieler ihrer Kollegen herzlich wenig anfangen kann, wie sie mit ihrer bezaubernden Debütkomödie „Urlaub vom Leben“ bereits bewiesen hat.
Äußerst spritzig bringt sie die Geschichte von Sara (Mina Tander) und Jan (Christian Ulmen) auf die große Leinwand. Die beiden sind seit einiger Zeit ein glückliches Paar und wollen heiraten. Also steht zuvor ein Besuch bei Saras Eltern an: Ihr Vater…
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Kommentare (55) — Film: Maria, ihm schmeckt's nicht!
Kommentar schreibenL-viz 2012/05/26 22:58:53
Kommentar löschenIrgendwas mit Italienern.
Ein italienischer Gastarbeiter wurde mal in Deutschland schlecht behandelt und will sich dafür nun an seinem Schwiegersohn in spe auf italienischem Boden rächen. Heiraten? Doch nicht heiraten? Egal, wen interessiert`s? So belanglos tröpfelt die Geschichte dahin.
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a_krueger 2012/05/24 21:53:25
Kommentar löschenAls Film eine absolute Nullnummer. Als Ulmen-Fan erträgt man es aber gerade so. Gut besetzte Italiener, die nicht gezwungen werden, Hochdeutsch zu reden, retten über die Defizite hinweg.
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deevaudee 2012/05/25 18:43:50
Antwort löschenDie Deutschen Filme haben einfach keine Vielfalt, entweder Romanzen, Witziggedöns, oder beides in einem. Mal etwas Tragik, aber sehr sehr selten was innovatives, und darum guck ich so ne *** erst gar nicht.
a_krueger 2012/05/27 15:57:15
Antwort löschenDer deutsche Unterhaltungsfilm ist so gut wie immer eine von zu vielen zu schlechten Sketch-TV-Formaten insprierte Gag-Parade. Da kriegt es sogar Hollywood besser hin, Intelligenz und Spaß miteinander zu verbinde.
stuforcedyou 2012/05/24 17:50:38
Kommentar löschenDie Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers bietet italienisches Flair und deutsches Sicherheitsdenken. Das Flair der Verfilmung bietet ein sonniges, italienisches Dorf, viel Temperament und etwas Herzschmerz. Die deutsche Sicherheit liegt in im komödiantischen Anteil der Geschichte, denn diese ist formelhaft gestrickt sowie erzählt und bietet neben einem Autounfall mit anschließenden (peinlichen) Verständigungsproblemen keine sonderlichen Knalleffekte mehr. Zugegeben, einen gewissen Grundcharme kann man "Maria, ihm schmeckt's nicht" nicht absprechen, aber dieser wird mit eher eindimensionalen Figuren und Klischees ergaunert.
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Muxi92 2012/05/24 18:47:46
Antwort löschenDann lieber das Buch lesen, das hat mehr Charme.
Tom Blues 2012/02/26 02:42:05
Kommentar löschenSuper Buch, lahmer Film. Eigentlich mag ich Christian Ulmen, aber hier wird er der Rolle einfach nicht gerecht. Schlimmer noch sein Filmschwiegervater, der meiner Meinung nach einfach falsch besetzt ist. Buchfans kann man es selten Recht machen. Stimmt!
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SenorZapatero 2012/02/26 21:25:34
Antwort löschenGeht mir genauso!
War vielleicht einfach ein bischen zu wenig Impro für Ulmen...
Amadis 2012/01/08 20:43:47
Kommentar löschenNette aber harmlose Komödie, die leider kaum mit überraschenden Momenten aufwarten kann. Die Geschichte ist schnell durchschaut und wird dann auch dementsprechend abgespult. Ein Lichtblick ist für mich Christian Ulmen, der durch seine zurückhaltende Spielweise, das ganze auf einem einigermassen annehmbaren Niveau hält. Für eine Fehlbesetzung halte ich den Schwiegervater (Lino Banfi). Es ist unglaubwürdig, dass ein italienischer Gastarbeiter, der seit 38 Jahren in Deutschland lebt und seit fast gleich langer Zeit mit einer deutschen Frau verheiratet ist, kaum Deutsch spricht. Da hätte mann entweder synchronisieren oder besser einen anderen Schauspieler engagieren sollen. Wirklich lachen musste ich während dieses Filmes eigentlich nie. Ab und an ein Schmunzeln mehr war mir leider nicht vergönnt...
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RoosterCogburn 2012/05/24 21:24:59
Antwort löschenZu deinem Kritikpunkt mit dem schlechten deutsch des Schwiegervaters: Ich kenne persönlich einen Thailänder, der schon über 22 Jahre in Deutschland lebt und kaum verständliches deutsch spricht. Eine Freundin meiner Mutter ist Spanierin und über 35 Jahre mit einem Deutschen verheiratet. Sie spricht ein sehr gebrochenes deutsch. Das ist keine Ausnahmeerscheinung in unserer Gesellschaft. Diese "Faulheit" rührt aus dem einfachen Grund: so lange man sich verständlich machen kann, was soll's.
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Amadis 2012/05/24 22:06:59
Antwort löschenIst mir schon klar, dass es solche Leute gibt. Aber er lebte ja nicht nur 38 Jahre in Deutschland sondern war auch noch mit einer deutschen Frau verheiratet und mit ihr wird er sich ja ab und zu unterhalten haben...sollte man meinen, was in seinem Film-Deutsch aber nahezu unmöglich gewesen wäre...
RoosterCogburn 2012/05/25 10:12:33
Antwort löschenIm Film sollte einfach die Romanfigur wiedergegebn werden. Und das hat Lino Banfi toll gemacht. Vor allem wenn man bedenkt, das der Italiener gar kein deutsch spricht. Der Volksschauspieler hat die Dialoge nur einstudiert. Vielleicht empfindest du deshalb seinen Akzent so extrem. Ich habe sein Spiel nicht als unglaubwürdig empfunden. Im Gegenteil. Für mich war er der sture Italiener, der immer noch nicht mit der deutschen Sprache klar kommt. Ich hoffe er wird in der Fortsetzung wieder besetzt.
wusel 2011/10/16 23:26:57
Kommentar löschenManche Szenen sind ganz witzig, aber richtige Brüller sind nicht dabei. Von Christian Ulmen ist man sonst besseres/witzigeres gewöhnt, deshalb enttäuscht der Film etwas.
Aber trotzdem eine nette Unterhaltung, aber auch nicht mehr.
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RoosterCogburn 2011/10/11 02:14:17
Kommentar löschenIch war sehr gespannt auf die Adaption der Vorlage. Vor allem weil Autor Jan Weiler am Drehbuch mitwirkte. Das Buch handelt in erster Linie von seinem italienischen Schwiegervater Antonio und dessen Lebensgeschichte. In mehreren Episoden werden neben Antonios Erzählungen teils authentische und teils frei erfundene weitere Geschichten geschildert. Das spiegelt auch der Film wieder. Nur das es sich hierbei nicht um eine Ansammlung von Episoden handelt. Zum einen wird die Hochzeit und die italienische Sippe in den Mittelpunkt gestellt. Zum anderen, wie im Buch, der Schwiegervater. Enstanden ist eine amüsante, leicht überdrehte Komödie mit einem Christian Ulmen der immer wieder gern zum schmunzeln einlädt. Bravourös hingegen ist der gewichtige Volksschauspieler Lino Banfi. Doch der Film geht über den üblichen Brachialhumor weit hinaus. Ein Glück! Mitunter schlägt er auch nachdenkliche, sogar philosophische Töne an. Der Zusammenprall der Kulturen wird zu einer witzigen Multi Kulti-Komödie.
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jette02 2011/06/29 10:44:15
Kommentar löschenNach dem Erfolg des Romans hatte ich eine unterhaltsame Komödie mit einigen witzigen Szenen erwartet. Zu sehen war jedoch nur ein zum Einschlafen öder Film mit keinem einzigen guten Witz. Auch von Christian Ulmen hatte ich mehr erwartet. Der Film ist Zeitverschwendung!
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Sozionaut 2011/02/05 23:56:40
Kommentar löschen"Machiavelli war mit Freud befreundet, die haben sie alles geteilt!"" und Freud hatt alles bei Machiavelli kopiert"...hahaha wunderbar...
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Niceburner 2011/01/06 22:25:49
Kommentar löschenDer entscheidened Punkt bei einer Kommödie ist der, dass sie den Zuschauer zum Lachen bringt. Vielleicht gehöre ich zu den verhassten - ich hab das Buch schon gelesden und der Film ist Scheiße - Typen, aber ich habe nicht gelacht! Ich hab im Bett liegend Tränen vor Lachen vergossen, als ich die Jan Weilers Buch verschlungen habe. Meine Frau (bald EX) - der Film spielt bei keine Rolle - war schon genervt. Doch - obwohl ich ein Fan von Christian Ulmen bin und ein Freund mir diesen Film ans Herz gelegt hat - kann ich nur sagen " I´m not amused!" Der Film war eher schmerzhaft und ich frage mich, wieso ich noch eine 5,0 gegeben habe - Wahrscheinlich weil ich nochneu bin und die 5 für mich wie eine Abstrafung zählte. Wird isch vielleicht noch ändern.
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Pardus 2010/12/24 22:22:17
Kommentar löschenbesser als das was der deutsche film normalerweise so zu bieten hat. aber: nachdem sämtliche Klischees in bezug auf italiener durchgewälzt wurden und auch die deutschen ein bissel aufs korn genommen werden, bleibt einfach nicht mehr sehr viel übrig. bißchen mau.
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Marie Krolock 2010/12/19 22:28:31
Kommentar löschenHatte mir ein wenig mehr erhofft, weil ich den Christian Ulmen ganz gern seh. Als Komödie habe ich den Film gar nicht gesehen, zumindest konnte ich nicht lachen. Ansonsten kam mir der Film auch recht Klischeebeladen vor. Vielleicht hätte ich mir lieber die Buchvorlage zu Gemüte führen sollen, die ja durchaus spaßig sein soll.
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Hippili 2010/12/10 14:20:47
Kommentar löschenlustiger film, beschreibt auch prima diese strange familie .... aber irgendwie fehlt die zündung ....reisst auch ein ulmen nicht raus
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Mr.65 2010/11/15 21:11:01
Kommentar löschenUlmen ist für mich der Prototyp des schusseligen jungen Mannes,der immer gern alles richtig machen möchte,dies jedoch meist nicht schafft.
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Biersepp 2010/08/05 13:17:56
Kommentar löschenGanz ehrlich: hatte schlimmeres erwartet. Wenn man den Film bewusst als Eigengewächs nimmt und das Buch außer Acht lässt (bzw. nicht gelesen hat) hinterlässt dieser Film durchaus einen ordentlichen Eindruck.
Der Witz des Films ist weder lächerlich (zumindest meistens) noch übertrieben oft zur Geltung gekommen, was dem Film gut tut, da dadurch auch andere im Film angesprochene Aspekte (Gastarbeiter in Deutschland) etwas an Substanz gewinnen.
Jedoch ist uns diese Sparte des Film inzwischen durchaus vertraut und wartet kaum mehr mit neuen Ideen auf, die das Herz eines Filmfans höher springen lassen würden. So auch in "Maria, ihm schmeckt's nicht!". (Man erinnere sich an Filme wie "My big fat Greek wedding", ... die im Prinzip das gleiche Schema verfolgen)
Fazit: Durchaus amüsante Komödie mit wenig neuen Ideen, aber liebevoller Ausarbeitung...
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nmrd 2010/07/28 00:16:26
Kommentar löschenOhje, was für eine platte Sammlung von Klischees und Vorurteilen.
Noch dazu wirkte Christian Ulmen in seiner Rolle als ständig desorientierter, überforderter Dr. Psycho/Herr Lehmann irgendwie fehl am Platze.
Zum Glück ging der Film nur 90 Minuten.
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Lea<33 2010/07/08 10:47:10
Kommentar löschenIch fand den Film schlicht und ergreifend unlustig.
Aber die Schwierigkeit der Integration für einen italienischen Gastarbeiter in dem damaliegen Deutschland war gut dargestellt.
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KindOfAVillian 2010/06/26 23:27:33
Kommentar löschenUlmen auf der Leinwand ist immer wieder wie ein Sahnebonbon auf der Zunge :)
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*frenzy_punk<3 2010/06/19 20:35:00
Kommentar löschen"maria, ihm schmeckt's nicht" ist eine komödie, die doch sehr an "meine braut, ihr vater und ich" erinnert. doch hat der film kleine lacher und beschreibt uns die lebensgeschichte, einer schrulligen italienischen familie. leider empfand ich ihn die meiste zeit als anstrengend, weil der italienische bapa immer seinen willen durchsetzen wollte und dadurch enorme spannungen entstanden. im großen und ganzen war "maria ihm schmeckt's nicht" doch sehr nett und unterhaltsam, harmonisch untermalt mit italienischer musik.
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Malison 2010/06/18 08:40:53
Kommentar löschenDa sieht man mal wieder das Literaturverfilmungen meist deutlichst hinter dem Buch herhinken. Schade eigentlich dabei war die Vorlage doch wirklich hervorragend! Kennt man das Buch nicht ist der Film gute Unterhaltung für einen langweiligen Vorabend...
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